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"Calypso" in Saarbrücken soll im Oktober wieder eröffnen

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Das "Calypso" ist zurzeit geschlossen. Foto: BeckerBredel

Die Landeshauptstadt Saarbrücken teilte am vergangenen Samstag (1. August 2020) mit, dass das Erlebnisbad Calypso in Saarbrücken gerettet ist.

Neuer Betreiber will "Calypso" im Oktober wiedereröffnen

Der Betreiber der Saarland-Therme, Andreas Schauer, hatte sich mit der Insolvenzverwaltung von "vivamar" geeinigt und das Pachtverhältnis übernommen. Im Oktober feiert das "Calypso" voraussichtlich die Wiedereröffnung, so Schauer gegenüber der Saarbrücker Zeitung. Derzeit werden noch Sanierungsarbeiten durchgeführt.

Wirtschaftliche Schieflage bereits vor Corona 

Wirtschaftlich betrachtet sei es Unsinn, das Bad zu übernehmen. Wie Schauer der "SZ" berichtet, glaube er zwar, das "Calypso" rentabel machen zu können - jedoch nicht in den nächsten zwei Jahren. Die wirtschaftliche Situation des Bades sei von der bisherigen Betreibergesellschaft beschönigt worden. Es habe bereits vor Corona ein "strukturelles Defizit" gegeben.

Schauer hofft auf Förderungen

Daher hofft Schauer auf Unterstützung, die über die Förderung der Stadt Saarbrücken hinausgeht. Die Saarbrücker Zeitung berichtet, welche Pläne der neue Betreiber für die wirtschaftliche Zukunft des "Calypso" hat. Mehr Details auf saarbruecker-zeitung.de. Hinweis: Der Beitrag gehört zum „SZ+“-Angebot der Saarbrücker Zeitung. Um diesen zu lesen, müsst ihr euch ggf. registrieren oder eine Bezahloption wählen.

Verwendete Quellen:
- eigener Artikel
- Saarbrücker Zeitung

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Tankstelle ausgeraubt und Elternhaus angezündet: Spezialeinheiten fahnden nach 32-Jährigem

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Christian C. wurde in Belgien gefasst. Foto: Polizei

Update (10. August 2020): Polizei nimmt flüchtigen Christian C. aus Saarbrücken in Belgien fest.

Der gesuchte 32-Jährige soll gegen 7.00 Uhr einen grauen Mitsubishi mit französischem Kennzeichen vom Gelände eines Autohauses in Kleinblittersdorf gestohlen haben. Mit diesem fuhr er daraufhin zu einer Aral-Tankstelle in Spiesen-Elversberg, wo er zunächst tankte. 

32-Jähriger raubt bewaffnet eine Tankstelle aus

Statt zu bezahlen, zwang der Mann dann jedoch den Kassierer ihm Bargeld auszuhändigen. Dabei bedrohte er ihn mit einer Schusswaffe, mit der in Richtung Decke feuerte. Es stellte sich später heraus, dass es sich dabei um eine Schreckschusspistole handelte. Die Beute in Höhe von etwa 1.000 Euro verstaute er in seiner Umhängetasche. 

Verdächtiger zündet Haus seiner Eltern an

Gegen 15.45 Uhr soll der Verdächtige dann flüssigen Brandbeschleuniger im Wohnhaus seiner Eltern in Saarbrücken-Güdingen verschüttet und damit eine Explosion ausgelöst haben. Diese wurde von Anwohnern gehört, die Polizei und Feuerwehr verständigten. Bei dem Brand wurde niemand verletzt. 

Polizei sucht mit Spezialeinheiten nach dem Flüchtigen

Die Polizei sucht seit dem Nachmittag nach dem 32-Jährigen, konnte diesen bislang jedoch nicht feststellen. In die intensiven Fahndungsmaßnahmen sind auch Spezialeinheiten eingebunden. Der Flüchtige wurde bisher jedoch nicht lokalisiert. 

Verwendete Quellen:
- Pressemitteilung der Polizei Saarland
- eigene Berichte

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Preissturz oder Wachstum?- Wie sich Corona auf den Immobilienmarkt auswirkt

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©bluedesign – stock.adobe.com

Trotz des “Corona-Dämpfers” spricht vieles dafür, dass die Wohnimmobilie mit einem blauen Auge davonkommen wird”, berichtet Peter Becker, Vertriebsdirektor der LBS Immobilien GmbH. Die seit Jahren steigenden Preise hätten allenfalls eine Atempause erfahren und blieben zunächst stabil. Becker: “Diese Aussage können wir aber nicht für den Wohnungsneubau tätigen. Die Baupreise werden auch in den nächsten Jahren weiter steigen.” Eine deutschlandweite Befragung der LBS zum Thema Corona und Wohnen unter der Kernzielgruppe der 20 bis 45-Jährigen hat interessante Ergebnisse ausgeworfen. Demnach wünschen sich mehr als die Hälfte der Befragten bei einem Umzug zukünftig Garten, Balkon und mehr Räume als bisher. “Aus unserer Sicht eine klare Botschaft an zukünftige Projekte der Architekten, Bauträger und deren beratende Vertriebe.”, ergänzt Peter Becker. Ein Drittel der heutigen Mieter geben zudem an, dass sich deren Wunsch nach den eigenen vier Wänden deutlich stärker ausgeprägt hat. “Aus einem ideellen Ziel hat sich somit durch Corona ein bestimmendes Lebensziel entwickelt. Es ist daher auch keine Überraschung, dass viele der Befragten mit ihrer aktuellen Wohnsituation unzufrieden sind.”, betont Becker.

Die Befragung zeigt: In der Krise werden die Schwachpunkte offengelegt. Mehr als 80 Prozent halten ein schönes Zuhause für wichtiger denn je und genießen es, einfach mal zu Hause zu sein. Die Hälfte derer hat dabei mehr Spaß am Gärtnern und Heimwerken gefunden. “Eine schöne Begleiterscheinung, wie wir finden.”, freut sich Peter Becker.

Ein viel diskutiertes Thema im Zuge von Corona ist auch die Heimarbeit. Hier zeigt die Studie jedoch relativ überraschend, dass die Arbeit von zuhause zwar zugelegt hat, diese Entwicklung allerdings bei weitem nicht so massiv ist, wie man annehmen könnte.  So haben vor Corona bereits 22 Prozent der Befragten regelmäßig bis ausschließlich von zu Hause aus gearbeitet. Während der Pandemie stieg die Zahl auf 28 Prozent an. “Möglicherweise wird diesem Thema mehr Aufmerksamkeit gewidmet als es die Praxis am Ende erfordert”, glaubt Peter Becker. 

Ein definitiv zu beachtender Trend ist jedoch bei Gewerbeimmobilien zu erkennen. Insbesondere die Hotellerie, Gastronomie und der stationäre Einzelhandel erleben einen richtungsweisenden Strukturwandel. “Leerstände und sinkende Mieten werden vielerorts die Folge sein und der Druck auf die Anbieter und deren Mieten wird sich erhöhen.”, erklärt Peter Becker. Er ist überzeugt: “Anders als bei den Wohnimmobilien stehen größere Veränderungen an, auf die sich alle Marktteilnehmer einstellen müssen. Auch dieser anspruchsvollen Aufgabe werden wir uns annehmen.”.

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Die Immobilien Experten der LBS Saar Foto: LBS Saar

LBS bietet Unterstützung bei Leerstand und Mietausfällen

Wer  negative Auswirkungen der Coronakrise auf die Wertentwicklung und nachhaltige Nutzung seiner gewerblichen Immobilie befürchtet, dem stehen die Experten der LBS Saar zur Seite. Mit ihren Kompetenzen rund um das Spezialthema Gewerbe-, Handels- und Büroimmobilien helfen sie ihren Kunden dabei, gut durch die Krise zu kommen.

Wer jetzt einen Termin vereinbart, wird zu folgenden Themen beraten: 

- Mietwertermittlung 
- Vermietungs-/Verkaufsberatung 
- Branchenvergleich 
- Investitionskostenschätzung
- Alternative Lösungsansätze 
- Mietvertragsberatung

Die Beraterinnen und Berater des Immobilien-Teams Saarbrücken stehen ihren Kunden bei allen Fragen rund um die Immobilie unter der Telefonnummer (0681) 383-2323 oder im Internet auf www.lbsi-saar.de zur Verfügung.

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Foto: LBS Saar

LBS Immobilien GmbH
Beethovenstraße 35-39
66111 Saarbrücken
Telefon: +49 681 383 23 23
Telefax: +49 681 383 23 00
Email: immo@lbsi-saar.de
Website: www.lbsi-saar.de

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mit dpa

Verweise und Bußgelder: Bahn will Maskenpflicht strenger durchsetzen

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Wer sich weigert, die Maskenpflicht einzuhalten, kann aus dem Zug verwiesen werden. Symbolfoto: Paul Zinken/dpa-Bildfunk

"Wenn eine Minderheit geltende Regeln missachtet, ist dies für uns nicht hinnehmbar", erklärte die Bahn am Montag in Berlin. Bei Fahrgästen, die sich hartnäckig weigern eine Maske zu tragen, seien Verweise bereits möglich. Dies werde zusammen mit der Bundespolizei auch "konsequent" umgesetzt.

Wer gegen Maskenpflicht verstößt, wird dem Zug verwiesen

Wie die Bahn betont, halte sich die große Mehrheit der Reisenden an die Maskenpflicht. Wenn Fahrgäste sich jedoch nach wiederholter Aufforderung weigerten, würden sie am nächsten Halt aus dem Zug gebeten. Das berichtet ein Sprecher des Bundesinnenministeriums. Notfalls komme sogar die Bundespolizei hinzu und zeige die Verstöße an. 

Wie viele Fahrgäste bereits aussteigen mussten, gab die Bahn nicht an. Das Verkehrsministerium forderte den Konzern auf, strikt auf die Maskenpflicht zu achten und dem Bund regelmäßig darüber zu berichten. Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) betonte, die Maskenpflicht gelte "ohne Wenn und Aber"

Eisenbahn-Verkehrsordnung erlaubt Verweise

Die Verweise sind nach der Eisenbahn-Verkehrsordnung möglich. Sie bestimmt, dass "Personen, die eine Gefahr für die Sicherheit und Ordnung des Betriebes oder für die Sicherheit der Mitreisenden darstellen oder den Anordnungen des Eisenbahnpersonals nicht folgen", von der Beförderung ausgeschlossen werden können - ohne Anspruch auf Erstattung des Fahrpreises.

Bei Verstößen können auch Bußgelder drohen

Das Bundesinnenministerium erklärte, dass auch in Fernzügen die jeweiligen Länderverordnungen gelten. Das bedeutet, dass Verstöße gegen die Maskenpflicht - je nach Bundesland - auch mit Bußgeldern geahndet werden können. Je nachdem, wo ein Fernzug bei einem Verstoß gerade ist, könne dann die zuständige Landesbehörde informiert werden. 

Grünen fordern weitergehende Maßnahmen

Die Grünen und die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) forderten weitergehende Schritte. Der Grünen-Bahnexperte Matthias Gastel bemängelte, dass er während seiner Fahrten in Fernzügen "kein einziges Mal" wahrgenommen habe, "dass das Bahnpersonal Reisende ohne Maske auf ihr Fehlverhalten anspricht". Wie die Süddeutsche Zeitung berichtete, fordert er eine "klare Zuständigkeit der Bundespolizei".

Zudem müsse das Reservierungssystem umgestellt werden, sodass Sitzplätze auf Abstand zugeteilt werden. Einzelne Wagen könnten Risikogruppen vorbehalten bleiben. Um nicht mehr Fahrgäste in voraussichtlich volle Züge zu locken, sollten Sparpreis-Tickets nur für gering ausgelastete Fahrten verfügbar sein.

Fahrgäste steigen aus Angst wieder aufs Auto um

Die Lokführergewerkschaft GDL beklagte, dass die Durchsetzung der Maskenpflicht ein massives Problem sei - insbesondere wenn wieder mehr Menschen die Bahn nehmen. "Fahrgäste schreckt es zudem immer wieder ab, wenn Maskenverweigerer im Zug sind, und sie steigen um aufs Auto", so GDL-Chef Claus Weselsky. Es brauche Sicherheitspersonal, zudem müsse Zugbegleitern mehr Respekt entgegengebracht werden.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Zum Wochenende kehrt die Hitze ins Saarland zurück

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Schon am Donnerstag werden im Saarland Temperaturen jenseits der 30-Grad-Marke erwartet. Symbolfoto: Pixabay

Auf die Menschen im Saarland kommen erneut heiße Sommertage zu. Dafür sorge nach Angabe des DWD zunehmender Hochdruck-Einfluss.

Anstieg der Temperaturen

Am heutigen Dienstag (4. August 2020) sind laut DWD noch maximal 25 Grad und einzelne Schauer vorhergesagt. Der Mittwoch bringe bereits höhere Temperaturen. Bis zu 29 seien im Saarland möglich. Spätestens ab Donnerstag wird es dann richtig heiß und sonnig - bei 29 bis 33 Grad

Sommer-Wetter zum Wochenende

Der Freitag bringe den DWD-Meteorologen zufolge 32 bis 35 Grad mit sich. Auch in den Hochlagen werden 29 Grad erwartet. Das Sommer-Wetter bleibe über das Wochenende und zu Beginn der neuen Woche, so die Angaben des Wetterdienstes.

Verwendete Quellen:
- Deutscher Wetterdienst
- Deutsche Presse-Agentur

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mit dpa

Ärzteverband: Zweite Corona-Welle schon da - Kliniken vorbereitet

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Laut des Ärzteverbandes Marburger Bund ist in Deutschland die zweite Corona-Welle bereits da. Symbolfoto: dpa-Bildfunk/Matthias Schrader

Der "Augsburger Allgemeinen" sagte Susanne Johna, die Vorsitzende des Ärzteverbandes Marburger Bund: "Wir befinden uns ja schon in einer zweiten, flachen Anstiegswelle". Mit den Corona-Zahlen von März und April sei sie jedoch nicht vergleichbar.

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen steige dennoch. "Damit ist die Gefahr, dass wir die Erfolge, die wir bislang in Deutschland erzielt haben, in einer Kombination aus Verdrängung und Normalitätssehnsucht wieder verspielen", zitiert "dpa" die Verbandsvorsitzende.

Krankenhäuser vorbereitet

Auf eine zweite Welle seien die Krankenhäuser Johna zufolge vorbereitet. Anders als bei der ersten Welle sollen Betten diesmal nicht pauschal, sondern am Bedarf orientiert freigehalten werden. Diesbezüglich sagte die Verbandschefin: "Weil sich das Pandemiegeschehen langsam aufbaut, müssen wir für Covid-19-Patienten gestuft Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung stellen [...]."

Nach Angaben des Marburger Bundes, so "dpa", wird in der Praxis in "Stufe eins" eine geringere Anzahl an Intensivbetten freigehalten. Sind diese belegt, tritt 24 Stunden später "Stufe zwei" in Kraft. Dann werden die Kapazitäten in den Intensivstationen erweitert. "So geht das Schritt für Schritt weiter, bis man dann in der höchsten Alarm- und Ausbaustufe alle für Covid-19-Patienten verfügbaren Intensivkapazitäten ausschöpft", erklärte Johna.

Einhaltungen der Regelungen wichtig

Die Verbandsvorsitzende mahnte "dpa" zufolge eindringlich, die Hygieneregeln einzuhalten und Masken zu tragen. Sie verglich die Maske mit der Einführung des Sicherheitsgurtes im Auto, wogegen es damals auch heftigen Widerstand gegeben habe. Heute fühlten sich viele Menschen von einer Mundschutzpflicht bevormundet. Aber das Gegenteil sei der Fall: So wie der Gurt Leben rette, "so rettet auch der Mundschutz Leben", betonte die Verbandschefin.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Vermisste Iris S. wohlbehalten aufgefunden

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Die 65-jährige Iris S. konnte wohlbehalten in Saarbrücken aufgefunden werden. Foto: Polizei

Vermisste Iris S. in Saarbrücken aufgefunden

Wie die Polizei am Dienstagmittag mitteilte, konnte die vermisste Iris S. wohlbehalten in der Innenstadt von Saarbrücken aufgefunden werden. Hinweise aus der Bevölkerung führten letztlich zum Auffinden der 65-Jährigen, die unter Diabetes, Demenz und einer Herzkrankheit leidet.

Polizei und Ehemann bedanken sich bei Bevölkerung

Die Polizei Saarbrücken-Stadt bedankt sich - auch im Namen des Ehemannes von Iris S. - für die schnelle und tatkräftige Hilfe der saarländischen Bürger/innen. Durch das schnelle Verbreiten der Öffentlichkeitsfahndung in den sozialen Medien konnte letztlich Schlimmeres verhindert werden.

Verwendete Quellen:
- Angaben der Polizei Saarbrücken vom 04.08.2020

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Auf Gästelisten zugegriffen: Saarländisches Innenministerium gibt vage Gründe an

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Die Polizei im Saarland griff zur Strafverfolgung viermal auf die Gästelisten von Restaurants zu. Symbolfoto: Carsten Rehder/dpa-Bildfunk

Bislang war unklar, welche Straftaten anhand der Gästelisten aufgeklärt werden sollten, auf die die Polizei im Saarland zugegriffen hatte. 

Das Innenministerium gab nun gegenüber dem "SR" an, dass die entsprechende Liste in einem Fall vom Lokal bereits fristgerecht gelöscht worden war. Bei einem zweiten Zugriff verfolgte die Polizei einen Verdacht der Körperverletzung. Dieser habe sich jedoch nicht bestätigt. Bei den übrigen Fällen habe es sich um Vermögensdelikte gehandelt. 

Auch Saar-Polizei griff bereits mehrfach auf Corona-Gästelisten zu

Zugriff nur bei schweren Straftaten erlaubt

Der Saarländische Anwaltsverein und auch die Landesdatenschützerin allerdings betonen, dass ein Zugriff nur bei schweren Straftaten wie Körperverletzung, Sexualdelikten oder Straftaten erlaubt sei. Innenminister Klaus Bouillon erklärte, dass er die Polizisten diesbezüglich für Verhältnismäßigkeit sensibilisieren wolle. 

Parteien fordern Klarheit 

Die umstrittene Praxis der Polizei könne laut Kritikern in der Politik dazu führen, dass die Bürger das Vertrauen in die Corona-Maßnahmen verlieren. Die SPD will die Verordnung daher um einen Richtervorbehalt ergänzen, der festlegt, welche Bedingungen einen Zugriff rechtfertigen.

Die Piraten und auch die AfD fordern, dass sichergestellt wird, dass die Angaben nur zur Kontaktnachverfolgung oder auf richterlichen Beschluss eingesehen werden. Bis dahin rief die Piraten-Partei dazu auf, die Formulare nicht weiter auszufüllen. 

Verwendete Quellen:
- Saarländischer Rundfunk

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Großeinsatz in Homburg: Rund 100 Liter Säure ausgelaufen

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In Homburg war am Morgen Säure ausgelaufen. Foto: Brandon Lee Posse

Am Dienstagmorgen hatten sich unter anderem Einsatzkräfte mehrerer Löschbezirke auf dem Weg in die Homburger Straße "Am Zunderbaum" gemacht. Laut "SZ" war von einem dort ansässigen Unternehmen zuvor Alarm ausgelöst worden.

Demnach sei beim Umladen in einer Lagerhalle ein Behälter mit 1.000 Liter Ameisensäure beschädigt worden. Infolgedessen lief die Flüssigkeit aus dem Behälter aus, heißt es im Medienbericht.

100 Liter Säure ausgelaufen

Der "SZ" sagte Wehrführer Gunther Klein: Etwa 100 Liter Ameisensäure sei ausgelaufen. Diese wurde von den Einsatzkräften mit Bindemittel gebunden. Die Restflüssigkeit des defekten Behälters habe die Feuerwehr in einen neuen Behälter umgepumpt.

Die Säure sei, dank der schnellen Maßnahmen, nicht in das Erdreich gelangt. Im Einsatz: insgesamt 90 Personen sowie rund 25 Fahrzeuge.

Verwendete Quellen:
- Saarbrücker Zeitung

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Strafanzeige wegen Feier an ehemaligem Gestapo-Lager in Saarbrücken erstattet

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Auf dem Gelände des ehemaligen Gestapo-Lagers "Neue Bremm" wurde offenbar eine Feier veranstaltet. Archivfoto: AnRo0002/CC0

In Erinnerung an hunderttausende ermordete Sinti und Roma-Häftlinge fand am Sonntag (2. August) eine Gedenkfeier am ehemaligen Gestapo-Lager Neue Bremm statt. Die Besucher entdeckten dabei allerdings die Hinterlassenschaften einer Feier

Unbekannte hinterlassen Gedenkstätte vermüllt

Wie der SR berichtet hatten Unbekannte Getränkeflaschen, Handtücher, Unterwäsche und andere Kleidungsstücke an der Gedenkstätte liegen lassen. Die Initiative Neue Bremm erstattet nun Strafanzeige wegen Störung der Totenruhe. Laut Historiker Burkhard Jellonnek auf Facebook sei das Verhalten "respektlos vor den NS-Opfern und ihren Hinterbliebenen". 

Mindestens 82 ermordete Gefangene im Gestapo-Lager

Das Barackenlager Neue Bremm war von 1943 bis Ende 1944 von der Gestapo als erweitertes Polizeigefängnis genutzt worden.  Neben Kriegsgefangenen und politischen Gefangenen wurden auch Transporthäftlinge vor der "Verschubung" in ein Konzentrationslager vorübergehend dort untergebracht. Nachweislich wurden 82 namentlich bekannte Häftlinge im Gestapo-Lager ermordet. Die tatsächliche Zahl der Todesopfer dürfte höher ausfallen, ist jedoch nicht bekannt. 

Verwendete Quellen:
- Saarländischer Rundfunk
- Eigene Recherche

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Motorradfahrer aus Merzig-Wadern kracht in Wildschwein und wird schwer verletzt

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Auf der B407 wurde ein Motorradfahrer aus Merzig-Wadern bei einem Wild-Unfall schwer verletzt. Foto: Florian Blaes/newstr

Unfall auf B407 bei Zerf

Am Dienstagmorgen kam es gegen etwa 8.40 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf der B407 zwischen Zerf und Mandern (Rheinland-Pfalz), bei dem ein Motorradfahrer aus dem Landkreis Merzig-Wadern schwer verletzt wurde. Der Mann war von Hermeskeil nach Zerf unterwegs und geriet bei einem plötzlichen Wildwechsel innerhalb einer scharfen Kurve in eine Wildschweinrotte

Motorradfahrer aus Merzig-Wadern kollidiert mit Wildschwein

Der Motorradfahrer stieß in der Folge mit einem jungen Wildschwein zusammen, das durch die Kollision verstarb. Der Mann rutschte noch etwa 80 Meter über den Asphalt und erlitt dabei schwerste Verletzungen. Wie das Trierer Nachrichtenportal "newstr" berichtet, wurde der Mann bis zum Eintreffen der Rettungskräfte von handlungsschnellen Ersthelfern versorgt.

Nachdem der Schwerverletzte noch vor Ort durch einen Notarzt behandelt wurde, flog man den Mann per Rettungshubschrauber in eine Klinik. Die Strecke um den Unfallort musste für knapp zwei Stunden gesperrt werden. Das Motorrad des Verletzten musste aufgrund seiner großen Schäden abgeschleppt werden.

Verwendete Quellen:
- Bericht von "newstr" 

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Corona-Testzentrum in Saarbrücken eröffnet: Großer Andrang am ersten Tag

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Bei der Eröffnung des Testzentrums in Saarbrücken herrschte großer Andrang. Foto: BeckerBredel

Großer Andrang

Bei dem neuen Testzentrum in Saarbrücken handelt es sich um eine Drive-In-Station. Seit Montag ist diese in Betrieb - und das auch nicht zu knapp. Wie etwa die "SZ" berichtet, gab es am ersten Tag großen Andrang. Etwa 600 Personen hätten sich einen Abstrich nehmen lassen. Die Kapazitätsgrenze des Zentrums liege bei 750 Testungen pro Tag.

Erweiterte Öffnungszeiten

Aufgrund des großen Andrangs gelten nach Angabe des Saar-Gesundheitsministeriums ab dem heutigen Dienstag (4. August 2020) erweiterte Öffnungszeiten. Abstriche werden demnach werktags von 7.00 Uhr bis 20:00 Uhr und samstags von 9.00 Uhr bis 15.00 Uhr durchgeführt.

Um lange Wartezeiten vor Ort zu vermeiden, wurde dem Ministerium zufolge ein Terminbuchungssystem eingerichtet. "Wer ohne Termin zum Testzentrum kommt, muss mit erheblichen Wartezeiten rechnen", hieß es in einer Mitteilung.

FAQ zum Testzentrum

Verwendete Quellen:
- Saarbrücker Zeitung
- eigener Bericht
- Mitteilung des Saar-Gesundheitsministeriums, 03.08.2020

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Mann aus Völklingen vor rund 30 Jahren verschwunden: Suche nach Leiche dauert an

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Die Polizei sucht auch noch knapp 30 Jahre nach dem Verschwinden eines 27-jährigen Völklingers nach dessen Leiche. Symbolfoto: Daniel Reinhardt/dpa

Drei Männer sollen 1991 einen 27-jährigen Völklinger umgebracht haben

Die Polizei hat gestern drei Männer im Alter von 53 bis 55 Jahren festgenommen, die im Verdacht stehen, im Jahr 1991 einen damals 27-Jährigen in einem Waldstück bei Wadgassen umgebracht und seine Leiche dort vergraben zu haben. Die Männer sitzen nun in Untersuchungshaft, wie ein Sprecher der Polizei am Dienstag mitteilte.

Suche nach Leiche dauert an

Derweil sucht die Polizei weiterhin nach der Leiche des vor 29 Jahren verschwundenen Mannes. Um weitere Spuren zu erlangen, wurden die Wohnungen der Tatverdächtigen untersucht und deren Mobiltelefone sowie Computer sichergestellt.

Suche seit fast 30 Jahren

Nach dem vermissten Völklinger wurde schon vor fast drei Jahrzehnten per Öffentlichkeitsfahndung gesucht, ohne dass es Hinweise auf den Verbleib des Mannes gab. Erst im Mai dieses Jahres habe es "Andeutungen aus dem Umfeld der jetzt Beschuldigten" gegeben, dass diese für den Mord an dem Vermissten verantwortlich seien. Ermittlungen der nach dem Monat des Verschwindens benannten "Ermittlungsgruppe (EG) September" hätten den Verdacht erhärtet. 

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- Angaben der Polizei
- eigener Bericht

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Saarbrücken: Iris S.(65) wird vermisst

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Die 65-jährige Iris S. konnte wohlbehalten in Saarbrücken aufgefunden werden. Foto: Polizei

Update (04.08.2020, 16:07 Uhr)

Die Vermisste wurde am Dienstagmittag durch Hinweise aus der Bevölkerung wohlbehalten aufgefunden. Der Ehemann von Iris S. und die Polizei bedanken sich für die tatkräftige Unterstützung. Mehr unter: "Vermisste Iris S. wohlbehalten aufgefunden".

Wo ist die 65 Jahre alte Iris S.? Nach Angabe der Polizei wird die Frau seit Dienstagmorgen (4. August 2020) vermisst. Zuletzt wurde sie am Montagabend, gegen 22.00 Uhr, von Angestellten eines Saarbrücker Hotels gesehen, in dem Iris S. ein Zimmer bewohne. Die Adresse: Römerhof, Am Kieselhumes 4, 66121 Saarbrücken.

"Hinweise deuten darauf hin, dass sie sich heute Morgen gegen 06.00 Uhr noch im Hotelzimmer aufhielt", so die Polizei. Seither sei der Aufenthaltsort der 65-jährigen Frau unbekannt. Sie leide an Demenz, sei Diabetikerin und herzkrank. Nach Angabe der Beamtinnen und Beamten ist die Vermisste in Begleitung ihres kleinen Hundes (Schnauzer).

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So sieht der Hund aus. Foto: Polizei

Personenbeschreibung:
- etwa 160 cm groß
- schlanke Statur
- kurzes, weißblondes Haar
- vermutlich bekleidet mit kurzer Hose, T-Shirt beziehungsweise weißem Pullover und Sandalen
- führt kein Mobiltelefon, keine Medikamente und vermutlich kein Bargeld mit sich

Hinweise zum Aufenthalt der Vermissten an die Polizeiinspektion Saarbrücken-Stadt unter der Telefonnummer (0681)9321-233 oder eine andere Polizeidienststelle.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion Saarbrücken-Stadt, 04.08.2020

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Polizei: Vermisster Schwimmer (58) in der Saar wohl nicht mehr am Leben

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Unter anderem Taucher hatten nach dem Vermissten gesucht. Symbolfoto: BeckerBredel

Wie "dpa" meldet, geht die Polizei im Fall des 58-jährigen vermissten Schwimmers in der Saar von einem Badeunfall aus. Am gestrigen Montag sagte demnach ein Polizeisprecher, dass die Suche nach dem Mann ohne Ergebnis abgebrochen wurde.

Mann nicht ans Ufer zurückgekehrt

Der 58-Jährige war am Samstag mit Bekannten in dem Fluss schwimmen gegangen und nicht ans Ufer zurückgekehrt. Ein größeres Aufgebot von DLRG, Feuerwehr sowie Polizei hatte daraufhin nach dem Vermissten gesucht.

Ebenso im Einsatz befanden sich Taucher, Beamte mit Spürhunden und Drohnen mit Wärmebildkameras. Der Vermisste war laut Polizei als Lastwagenfahrer unterwegs und stammt aus Niedersachsen.

Verwendete Quellen:
- eigener Bericht
- Deutsche Presse-Agentur

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32-Jähriger wird nach mutmaßlicher Explosion in Saarbrücker Wohnhaus gesucht

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Ein Brandermittler untersucht derzeit die Ursache des Feuers. Foto: BeckerBredel

Aktuell befindet sich ein Brandermittler in der Saargemünder Straße in Güdingen, um Erkenntnisse über die Ursache des Feuers in einem Einfamilienhaus zu erlangen. Das sagte ein Sprecher der Polizei zur Deutschen Presse-Agentur ("dpa").

32-Jähriger gesucht

Ebenso habe der Polizeisprecher geschildert: Ein 32 Jahre alter Bewohner des Wohnhauses werde noch gesucht. Er sei zum Zeitpunkt des Brandes nicht im Haus gewesen, so die Angabe.

Mutmaßliche Explosion

Anwohner hatten laut Polizei am Montagnachmittag einen lauten Knall gehört und Einsatzkräften von einer Explosion berichtet. Vor Ort hatte die Feuerwehr ein teilweise zerstörtes Gebäude vorgefunden. Die Details zum Einsatz findet ihr hier: "Saarbrücker Wohnhaus in Flammen - Explosion vermutet".

Verwendete Quellen:
- eigener Bericht
- Deutsche Presse-Agentur

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Schwerer Raub mit Schusswaffe auf Saarbrücker Wettbüro - Öffentlichkeitsfahndung

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Unter anderem mit dieser Aufnahme suchen die Einsatzkräfte den Unbekannten. Foto: Polizei

Nach Angabe der Polizei hat sich der Vorfall am 20. Juli, gegen 19.00 Uhr, in der Brückenstraße in Malstatt ereignet. Ein junger Mann betrat hier das "Tipico"-Wettbüro und forderte von einem Angestellten Bargeld. Dabei war der Unbekannte mit einer schwarzen Pistole bewaffnet.

Im Anschluss an die Tat sei der junge Mann mit seiner Beute zu Fuß in Richtung der Breitestraße geflüchtet. Der Polizei zufolge wurde der Unbekannte wie folgt beschrieben:

- etwa 20 Jahre alt
- zirka 175 cm groß
- normale Statur
- trug eine dunkelblaue Stoffmütze, eine weiße Stoffmaske und einen weißen Pullover

Mittlerweile hat das Amtsgericht Saarbrücken die Öffentlichkeitsfahndung nach dem unbekannten Täter angeordnet. Mit einer Aufnahme aus einer Überwachungskamera wird nach dem jungen Mann gesucht.

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Weitere Aufnahme des derzeit Gesuchten. Foto: Polizei

Hinweise an die Polizeiinspektion Saarbrücken-Stadt, Tel. (0681)9321-233.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion Saarbrücken-Stadt, 04.08.2020

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Gesundheitsministerium: Fünf weitere Corona-Neuinfektionen im Saarland

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Im Saarland gab es bislang mehr als 2.800 bestätigte Coronavirus-Fälle. Foto: Manu Fernandez/AP/dpa-Bildfunk

Derzeit sind 50 Menschen im Saarland akut an Covid-19 erkrankt. Die Gesamtzahl der Infizierten hierzulande steigt um fünf auf 2.856 Fälle. Das meldete das saarländische Gesundheitsministerium mit Stand von Montag (03. August 2020), 17.20 Uhr. 

2.632 Personen genesen

Es wurden keine weiteren Todesfälle gemeldet. Die Zahl der Menschen, die im Saarland in Verbindung mit dem Coronavirus gestorben sind, liegt weiterhin bei 174. Derweil gelten 2.632 Menschen als genesen, das sind drei Personen mehr als noch am Vortag.

Von den an Covid-19 erkrankten Patientinnen und Patienten werden 7 stationär behandelt, das sind vier Personen mehr als am Vortag. Eine davon liegt auf der Intensivstation (+1).

Die Gesamtfälle teilen sich wie folgt auf die Landkreise auf:
Regionalverband Saarbrücken: 1.236 (+5 gegenüber dem Vortag)
Landkreis Saarlouis: 573 (+0)
Saarpfalz-Kreis: 361 (+0)
Landkreis Neunkirchen: 281 (+0)
Landkreis Merzig-Wadern: 230 (+0)
Landkreis St. Wendel: 175 (+0)

Wie die Statistik zustande kommt

Das saarländische Gesundheitsministerium versendet einmal am Tag Angaben zu der Entwicklung der Coronavirus-Zahlen. Es weist darin nur Fälle auf, die von den Gesundheitsämtern der Landkreise und des Regionalverbands bestätigt wurden. Über die tägliche Anzahl der Tests macht das Ministerium keine Angaben.

Begriffserklärung

Zahl der Fälle: Sie gibt die Gesamtzahl der Fälle im Saarland seit dem ersten Auftreten des Coronavirus an. Sie zeigt damit nicht an, wie viele Menschen zum aktuellen Zeitpunkt mit dem Virus infiziert sind. Genesene und Tote werden aus dieser Zahl nicht herausgerechnet.

Zahl der Genesenen: Sie gibt die Gesamtzahl der Personen an, die mit dem Coronavirus infiziert waren und inzwischen wieder geheilt sind.

Zahl der Toten: Sie zeigt die Gesamtzahl der Menschen an, die in Verbindung mit einer Corona-Infektion gestorben sind.

Zahl der aktiven Infektionen: Sie zeigt die aktuelle Zahl der Personen an, die das Coronavirus in sich tragen. Sie ergibt sich aus der Differenz aus der Gesamtzahl der Fälle und der Zahl der Geheilten sowie der Zahl der Toten.

Zahl der Intensivpatienten: Sie gibt die aktuelle Zahl der Personen an, die sich mit einer Coronavirus-Infektion auf einer Intensivstation befinden.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des saarländischen Gesundheitsministeriums, 03.08.2020
- eigene Recherche

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Saarland-Nachrichten: Die wichtigsten Meldungen vom Dienstag (4. August 2020)

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In Güdingen kam es in einem Wohnhaus zu einer Explosion. Ein Mann wird noch gesucht. Foto: BeckerBredel

Coronavirus im Saarland: Die aktuellen Meldungen

Laut des Ärzteverbandes befindet sich Deutschland bereits am Anfang der zweiten Corona-Welle. Auch im Saarland steigen die Fallzahlen allmählich wieder an. In Saarbrücken wurde daher ein neues Testzentrum eröffnet. Der Andrang ist groß. Alle Meldungen rund um das Coronavirus: 
Ärzteverband: Zweite Corona-Welle schon da - Kliniken vorbereitet
Corona-Testzentrum in Saarbrücken eröffnet: Großer Andrang am ersten Tag

65-Jährige in Saarbrücken vermisst

Die 65-jährige Iris S. wird seit dem heutigen Dienstagmorgen vermisst. Die Frau leidet an Demenz, ist Diabetikerin und herzkrank, führt jedoch keine Medikamente mit sich. Sie ist in Begleitung ihres Hundes. Die Polizei sucht nun öffentlich nach ihr:  Saarbrücken: Iris Stamm (65) wird vermisst

Update: Iris S. am Mittag durch Hinweise aus der Bevölkerung wohlbehalten aufgefunden: "Vermisste Iris S. wohlbehalten aufgefunden".

Saarbrücken: Polizei sucht nach Räuber

Die Polizei in Saarbrücken sucht außerdem nach einem Mann, der im Juli ein Wettbüro in Malstatt überfallen hat. Er bedrohte den Angestellten dabei mit einer Schusswaffe. Anhand von Kameraaufnahmen fahndet die Polizei nun öffentlich nach dem Täter: Schwerer Raub mit Schusswaffe auf Saarbrücker Wettbüro - Öffentlichkeitsfahndung

Explosion in Wohnhaus in Güdingen - 32-Jähriger gesucht

Am gestrigen Montagnachmittag (3. August 2020) alarmierten Anwohner der Saargemünder Straße in Güdingen die Polizei, da es in einem Wohnhaus mutmaßlich eine Explosion gegeben hatte. Zwar befanden sich zu dem Zeitpunkt keine Personen in dem Gebäude, dennoch wird ein Bewohner aktuell noch gesucht:
Saarbrücker Wohnhaus in Flammen - Explosion vermutet
32-Jähriger wird nach mutmaßlicher Explosion in Saarbrücker Wohnhaus gesucht

Tankstelle ausgeraubt und Elternhaus angezündet: Spezialeinheiten fahnden nach 32-Jährigem

Inzwischen fahnden Spezialkräfte nach dem 32-jährigen Mann. Ihm wird inzwischen nicht nur vorgeworfen das Haus in Güdingen angezündet zu haben. Darüber hinaus soll der Flüchtige auch nch eine Tankstelle überfallen und zuvor ein Auto in Frankreich gestohlen haben. Mehr Informationen unter: "Tankstelle ausgeraubt und Elternhaus angezündet: Spezialeinheiten fahnden nach 32-Jährigem".

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Innenministerium begründet Zugriffe auf Gästelisten

Die Polizei im Saarland hat insgesamt viermal auf die Gästelisten von Restaurants zugegriffen. Das Innenministerium lieferte nun vage Begründungen. Diese reichen laut Landesdatenschützerin allerdings nicht in allen Fällen aus. Mehr dazu: Auf Gästelisten zugegriffen: Saarländisches Innenministerium gibt vage Gründe an

Bahn will Fahrgäste bei Verstößen gegen die Maskenpflicht aus Zügen verweisen

Die deutsche Bahn will die Maskenpflicht strenger durchsetzen. Wenn Fahrgäste sich trotz wiederholter Aufforderung weigern, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen, werden sie aus den Zügen verwiesen. Auch Bußgelder könnten - je nach Ort - drohen: Verweise und Bußgelder: Bahn will Maskenpflicht strenger durchsetzen

Spaßbad "Calypso" feiert wohl im Oktober Wiedereröffnung

Da die Betreibergesellschaft "vivamar" Insolvenz angemeldet hatte, war das "Calypso" in Saarbrücken in den vergangenen Monaten geschlossen. Der neue Betreiber plant das Bad im Oktober wiederzueröffnen. Wirtschaftlich sei die Übernahme allerdings schwieriger als erwartet. Mehr dazu: "Calypso" in Saarbrücken soll im Oktober wieder eröffnen

Zum Wochenende kehrt die Hitze ins Saarland zurück

Im Saarland wird's heiß: Laut des Deutschen Wetterdienstes (DWD) werden hierzulande erneut hohe Temperaturen sowie viel Sonnenschein erwartet. Mehr unter: "Zum Wochenende kehrt die Hitze ins Saarland zurück".

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Saarbrücker Wohnhaus in Flammen - Explosion vermutet

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Der Brand hat sich in der Saargemünder Straße in Saarbrücken-Güdingen ereignet. Foto: BeckerBredel

Laut Feuerwehr hatten am gestrigen Montagnachmittag (3. August 2020) mehrere Notrufe über einen Dachstuhlbrand in der Saargemünder Straße in Güdingen die Haupteinsatzzentrale erreicht. "Anrufer gaben an, dass es zuvor eine Explosion gegeben habe", teilte die Feuerwehr Saarbrücken mit.

Einsatz in Güdingen

Vor Ort fanden die Einsatzkräfte demnach ein teilweise zerstörtes Gebäude vor, aus dem es stark rauchte. Von den Flammen verschont geblieben sei nur der Keller. Den Einsatzkräften gelang es nach eigener Angabe, den Brand zügig zu löschen. Dabei wurde ein Feuerwehrmann leicht verletzt.

Weitere verletzte Personen gab es bei dem Einsatz nicht, hieß es zudem in der Mitteilung. Zum Zeitpunkt des Brandes befanden sich keine Bewohner sowie auch nicht ein zunächst vermisster Hund in dem Gebäude in der Saargemünder Straße.

"Eine weitere Einheit begab sich in das Nachbargebäude, um einen Flammenüberschlag zu verhindern. Dieses Gebäude blieb auch bis auf eine leichte Verrauchung schadenfrei", teilten die Einsatzkräfte ebenso mit. Der Rauch wurde durch einen Überdrucklüfter der Feuerwehr aus dem Gebäude entfernt.

Update: 32-Jähriger wird nach mutmaßlicher Explosion in Saarbrücker Wohnhaus gesucht

Brandursache unklar

Wie es zu dem Feuer kam, stehe derzeit noch nicht fest. Die Polizei habe die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Die Feuerwehr war mit insgesamt zwölf Fahrzeugen und 73 Einsatzkräften vor Ort. Im Einsatz befanden sich darüber hinaus mehreren Kommandos der Polizei, zwei Rettungswagen sowie der Notfalldienst der Stadtwerke Saarbrücken.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Feuerwehr Saarbrücken
- Deutsche Presse-Agentur
- Presse-Agentur BeckerBredel

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