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"dm"-Firmenlauf in Saarbrücken findet unter Corona-Auflagen statt

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Der "dm"-Firmenlauf in Saarbrücken geht in diesem Jahr mit einem neuen Konzept an den Start. Foto: "dm"/n plus sport GmbH

Ab Ende August dürfen im Saarland Großveranstaltungen mit bis zu 1.000 Teilnehmern stattfinden. Diese Möglichkeit nutzt der "dm"-Firmenlauf in Saarbrücken - und kündigt das Event für Anfang Oktober an.

Firmenlauf findet unter Auflagen statt

Nach Angabe der Veranstalter findet der "dm"-Firmenlauf in Saarbrücken in diesem Jahr an drei Tagen statt (8., 9. und 10. Oktober). Der Hintergrund: Corona-Auflagen. "Damit das beliebte Laufformat durchgeführt werden kann, wird es Anpassungen am Veranstaltungskonzept geben, eine gewisse Flexibilität ist bis zur Veranstaltung nötig", heißt es in einer Mitteilung. Im Detail geht es unter anderem um folgende Punkte:

- Wahl zwischen Live-Event und virtuellem Lauf
- Entzerrung des Starts durch drei Termine
- begrenztes Läuferfeld
- Startsignal alle zehn Sekunden für jeweils zwei Läufer/innen
- Maskenpflicht im Start- und Zielbereich

Live-Event und virtueller Lauf

Interessierte Teilnehmer können der "dm"-Mitteilung zufolge zwischen der Teilnahme am Live-Event (drei mögliche Termine) sowie einem virtuellen Lauf wählen. Für letzteres werde die kostenlose App "virace" benötigt. Die Anwendung sorge "für die virtuelle Vernetzung und kombiniert den individuellen Lauf eines jeden einzelnen Firmenläufers [...]".

Mittlerweile ist die Online-Anmeldung geöffnet. Bereits getätigte Anmeldungen behalten weiterhin ihre Gültigkeit. Die Teilnahmegebühr: 15 Euro. Anmeldeschluss ist am 28. September; alle wichtigen Informationen gibt es hier.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung von "dm", 06.08.2020

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Ab Samstag: Corona-Testpflicht für Rückkehrer aus Risikogebieten

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Seit Samstag gilt die Corona-Testpflicht für Einreisende aus internationalen Risikogebieten bei der Rückkehr nach Deutschland. Symbolfoto: dpa-Bildfunk/Sebastian Kahnert

Im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus gilt ab Samstag eine Testpflicht. Demnach müssen Einreisende aus internationalen Risikogebieten bei der Rückkehr nach Deutschland eine entsprechende Testung durchführen lassen. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn informierte darüber am heutigen Donnerstag (6. August 2020), so "dpa".

Welche Länder als Risikogebiete gelten, steht auf einer Liste des Robert-Koch-Instituts (RKI) - aus der EU sind derzeit Luxemburg und die drei spanischen Regionen Aragón, Katalonien und Navarra auf der Liste. Zentrales Kriterium ist, in welchen Staaten oder Regionen es in den vergangenen sieben Tagen mehr als 50 Neuinfizierte pro 100.000 Einwohner gegeben hat.

"Auf Nummer sicher" gehen

Spahn sagte laut "dpa", mit der Testpflicht für Rückkehrer aus Gebieten mit hohen Fallzahlen wolle man "auf Nummer sicher" gehen. "Mir ist sehr bewusst, dass das ein Eingriff in die Freiheit des Einzelnen ist." Es sei aber ein zumutbarer Eingriff.

Wer aus solchen Risikogebieten kommt, muss sich bisher schon direkt für 14 Tage in häusliche Quarantäne begeben und beim Gesundheitsamt melden. Möglich ist auch, ein negatives Testergebnis vorzulegen, das höchstens 48 Stunden alt ist.

Freiwillige Tests bereits möglich

Bereits seit vergangenem Samstag können sich alle Einreisenden aus dem Ausland freiwillig und kostenlos auf das Coronavirus testen lassen. Jede bisher unentdeckte Infektion mache einen Unterschied, sagte Spahn. Er verteidigte es erneut, dass die Reisenden dafür nicht selbst zur Kasse gebeten werden sollen. Die Kosten übernimmt letztlich der Bund.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Gewinne 2x2 Karten für JOHANN KÖNIG in Neunkirchen!

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Johann König gastiert im März in der Gebläsehalle in Neunkirchen. Foto: Boris Breuer

Johann König steht mitten im Leben: Er hat drei Kinder gezeugt, zwei Bäume gepflanzt und ein Haus gebaut. Die nächsten Aufgaben drängen sich also quasi auf: Er muss den Auszug der Kinder vorbereiten, die Bäume fällen und das Haus verputzen.

Neues Programm

Gleichzeitig steht er aber auch mitten neben dem Leben: Denn er ist oft in Gedanken oder in den Pilzen, bittet die Bäume um Ruhe und genießt eine lange Weile die eigenen und die Launen der Natur. Im neuen Programm "Jubel, Trubel, Heiserkeit" stellt er die drängenden Fragen der Gegenwart:

1. Wenn die Kinder durch ihren immensen Fleisch-, Spielzeug- und Gummistiefel-Bedarf die Ressourcen des Planeten frühzeitig mit verballern, sind dann die Eltern raus aus der Verantwortung für ihre Zukunft?

2. Welche Auswirkungen auf den weltweiten Aktienmarkt hätte es, wenn alle Menschen gleich wären und man die Begriffe Konsum und Moral tauscht?

3. Welcher Tag ist heute?

Das neueste Bühnenstück des Ausnahme-Cholerikers ist auch das bisher famoseste: Kühl in der Analyse, warm in der Poesie, heiß in der Darbietung.

Johann König kommt mit seiner Show am 26. März in die Neue Gebläsehalle nach Neunkirchen - und du kannst live mit dabei sein! SOL.DE verlost 2x2 Gästeliste-Plätze. Einfach das unten stehende Formular ausfüllen. Die Verlosung läuft bis zum 14. März, 23.59 Uhr. Die Gewinner werden per E-Mail benachrichtigt. Viel Glück!

Teilnahmebedingungen

Die Teilnahme am Gewinnspiel von SOL.DE, nachfolgend „Betreiber" genannt, ist kostenlos und richtet sich ausschließlich nach diesen Teilnahmebedingungen.

Ablauf des Gewinnspiels

Die Dauer des Gewinnspiels erstreckt sich vom 03.02.2020, 11.00 Uhr, bis zum 14.03.2021, 23.59 Uhr. Innerhalb dieses Zeitraums erhalten Nutzer online die Möglichkeit, am Gewinnspiel teilzunehmen.

Teilnahme

Um am Gewinnspiel teilzunehmen, ist das Ausfüllen des Gewinnspielformulars auf SOL.DE notwendig. Die Teilnahme ist nur innerhalb des Teilnahmezeitraums möglich. Nach Teilnahmeschluss eingehende Einsendungen werden bei der Auslosung nicht berücksichtigt. Pro Teilnehmer nimmt nur eine übermittelte Anmeldung am Gewinnspiel teil. Die Teilnahme am Gewinnspiel ist kostenlos.

Teilnahmeberechtigte

Teilnahmeberechtigt sind natürliche Personen, die ihren Wohnsitz in Deutschland und das 18. Lebensjahr vollendet haben. Die Teilnahme ist nicht auf Kunden des Veranstalters beschränkt und nicht vom Erwerb einer Ware oder Dienstleistung abhängig. Sollte ein Teilnehmer in seiner Geschäftsfähigkeit eingeschränkt sein, bedarf es der Einwilligung seines gesetzlichen Vertreters. Nicht teilnahmeberechtigt am Gewinnspiel sind alle an der Konzeption und Umsetzung des Gewinnspiels beteiligte Personen und Mitarbeiter des Betreibers sowie ihre Familienmitglieder. Zudem behält sich der Betreiber vor, nach eigenem Ermessen Personen von der Teilnahme auszuschließen, wenn berechtigte Gründe vorliegen, beispielsweise (a) bei Manipulationen im Zusammenhang mit Zugang zum oder Durchführung des Gewinnspiels, (b) bei Verstößen gegen diese Teilnahmebedingungen, (c) bei unlauterem Handeln oder (d) bei falschen oder irreführenden Angaben im Zusammenhang mit der Teilnahme an dem Gewinnspiel.

Gewinn, Benachrichtigung und Übermittlung des Gewinns

Folgende Preise werden vergeben: 2x2 Gästeliste-Plätze für die Show von Johann König am 26. März 2020 in der Gebläsehalle in Neunkirchen. Die Ermittlung der Gewinner erfolgt nach Teilnahmeschluss im Rahmen einer auf dem Zufallsprinzip beruhenden Verlosung. Die Gewinner der Verlosung werden zeitnah über den Gewinn informiert. Die Aushändigung des Gewinns erfolgt ausschließlich an den Gewinner. Ein Umtausch sowie eine Barauszahlung des Gewinns sind nicht möglich. Eventuell für den Versand der Gewinne anfallende Kosten übernimmt der Betreiber. Mit der Inanspruchnahme des Gewinns verbundene Zusatzkosten gehen zu Lasten des Gewinners. Für eine etwaige Versteuerung des Gewinns ist der Gewinner selbst verantwortlich. Meldet sich der Gewinner nach zweifacher Aufforderung innerhalb einer Frist von drei Wochen nicht, kann der Gewinn auf einen anderen Teilnehmer übertragen werden.

Beendigung des Gewinnspiels

Der Veranstalter behält sich ausdrücklich vor, das Gewinnspiel ohne vorherige Ankündigung und ohne Mitteilung von Gründen zu beenden. Dies gilt insbesondere für jegliche Gründe, die einen planmäßigen Ablauf des Gewinnspiels stören oder verhindern würden.

Datenschutz

Für die Teilnahme am Gewinnspiel ist die Angabe von persönlichen Daten notwendig. Der Teilnehmer versichert, dass die von ihm gemachten Angaben zur Person, insbesondere Vor-, Nachname, Wohnort und E-Mail-Adresse wahrheitsgemäß und richtig sind. Der Veranstalter weist darauf hin, dass sämtliche personenbezogenen Daten des Teilnehmers zur Abwicklung an die Firma Nickolaus - PR & Kommunikation weitergegeben werden. Im Falle eines Gewinns erklärt sich der Gewinner mit der Veröffentlichung seines Namens und Wohnorts in den vom Veranstalter genutzten Medien einverstanden. Dies schließt die Bekanntgabe des Gewinners auf der Webseite des Betreibers und seinen Social Media-Plattformen mit ein. Der Teilnehmer kann seine erklärte Einwilligung jederzeit widerrufen. Der Widerruf ist schriftlich an die im Impressumsbereich angegebenen Kontaktdaten des Veranstalters zu richten. Nach Widerruf der Einwilligung werden die erhobenen und gespeicherten personenbezogenen Daten des Teilnehmers umgehend gelöscht.

Facebook Disclaimer

Diese Aktion steht in keiner Verbindung zu Facebook und wird in keiner Weise von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert.

Anwendbares Recht

Fragen oder Beanstandungen im Zusammenhang mit dem Gewinnspiel sind an den Betreiber zu richten. Kontaktmöglichkeiten finden sich im Impressumsbereich. Das Gewinnspiel des Betreibers unterliegt ausschließlich dem Recht der Bundesrepublik Deutschland. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Salvatorische Klausel

Sollte eine Bestimmung dieser Teilnahmebedingungen ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, so wird dadurch die Gültigkeit dieser Teilnahmebedingungen im Übrigen nicht berührt. Statt der unwirksamen Bestimmung gilt diejenige gesetzlich zulässige Regelung, die dem in der unwirksamen Bestimmung zum Ausdruck gekommenen Sinn und Zweck wirtschaftlich am nächsten kommt. Entsprechendes gilt für den Fall des Vorliegens einer Regelungslücke in diesen Teilnahmebedingungen.

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THW-Einsatz in Beirut: Vier Saarländer helfen bei Suche nach Verschütteten

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Vier THW-Einsatzkräfte aus dem Saarland flogen zur Bergung von Verschütteten nach Beirut. Foto: Kai-Uwe Wärner/THW

Etwa 50 THW-Kräfte aus Deutschland starteten nur knapp einen Tag nach der Explosion in Beirut von Frankfurt aus zu einem Hilfseinsatz in die libanesische Hauptstadt. Zehn Tage lang sollen sie bei der Suche nach Verschütteten helfen.

Vier Saarländer zur Bergung von Verschütteten in Beirut

Unter ihnen sind auch vier Saarländer.  Sie gehören zu den THW-Ortsverbänden Nohfelden, Wadern und Perl-Obermosel. Normalerweise birgt die Einheit Menschen nach Erdbeben aus den Trümmern. Einige von ihnen waren bereits bei Einsätzen in der Türkei, dem Iran, Pakistan und Indien dabei. Für andere ist es der erste Auslandseinsatz

Am frühen Morgen des heutigen Donnerstags (6. August 2020) landete die Maschine in Beirut. Wie der "SR" berichtet, werde das THW-Team zunächst eine "Base of operation" aufbauen - einen Heimatstützpunkt, an dem die Einsatzkräfte schlafen und sich verpflegen. Gleichzeitig soll ein erster Trupp bereits mit der Suche beginnen. 

Ursache für die Explosion noch unklar - Ermittlungen laufen

Die genaue Ursache für die Explosion in Beirut ist noch unklar. Möglicherweise führte eine kleinere Explosion in einem Lagerhaus für Feuerwerkskörper dazu, dass in dem Gebäude am Hafen das gelagerte Ammoniumnitrat entzündete. Das berichtet das ZDF.

Derzeit laufen Ermittlungen wegen Fahrlässigkeit: Das Salz aus Ammoniak und Salpetersäure, das zur Herstellung von Düngemittel verwendet wird, wurde jahrelang in riesigen Mengen gelagert. Einige Hafenmitarbeiter stehen unter Hausarrest. 

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Am Hafen von Beirut explodierte ein Lagerhaus, mindestens 135 Menschen starben. Foto: Hussein Malla/dpa-Bildfunk

Verwendete Quellen:
- Saarländischer Rundfunk
- THW Saarland auf Facebook
- Zweites Deutsches Fernsehen
- eigene Recherche

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Oberverwaltungsgericht stimmt Eilantrag gegen Prostitutionsverbot im Saarland zu

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Das Oberverwaltungsgericht im Saarland hat das generelle Prostitutionsverbot während der Corona-Pandemie gekippt. Symbolfoto: Andreas Arnold/dpa-Bildfunk

Die Vorschrift in der aktuellen Corona-Verordnung des Saarlandes, die Prostitution uneingeschränkt und generell verbietet, ist vorläufig außer Vollzug gesetzt.

Dies gilt, sofern das Verbot sich sowohl auf die Erbringung entgeltlicher sexueller Dienstleistungen als auch auf die Ausübung des Prostitutionsgewerbes bezieht - "unabhängig von der Frage der Einhaltung spezieller Hygienekonzepte im Einzelfall auch bei kleinen Prostitutionsstätten", so das OVG.

Antragsstellerin verwies auf Unverhältnismäßigkeit

Die Antragsstellerin, die selbst ein kleines Bordell betreibt, verwies darauf, dass sexuelle Dienstleistungen durch das Verbot in "unkontrollierte" Bereiche verlagert würden. Dies sei mit erheblichen Infektionsrisiken verbunden. Zudem stünde das aktuelle Verbot nicht im Verhältnis zu den Lockerungen, die es etwa Friseuren, Nagelstudios, Tattoo- und Kosmetikstudios sowie Massagesalons erlauben, körpernahe Dienstleistungen anzubieten. Der Gleichbehandlungsgrundsatz sei zu beachten. 

Bordellbetreiberin legt Hygienekonzept vor

Darüber hinaus legte die Betreiberin ein umfangreiches Hygienekonzept vor, unter dessen Einhaltung der Betrieb in ihrem "überschaubaren" Bordell ermöglicht werden könne. So soll etwa der Kontakt zwischen zwei Kunden verhindert werden. Zudem sei pro Gast nur eine Dienstleisterin gestattet. So sollen Ansammlungen von Menschen unterbunden werden. 

Weniger strenge Regeln in anderen Bundesländern

Der 2. Senat des Oberverwaltungsgerichtes folgte der Argumentation unter Verweis auf die weniger strengen Regeln für kleine Betriebe in anderen Bundesländern. Zudem legten die Sachverhaltsumstände und der Zeitablauf in diesem konkreten Fall eine Verletzung des Grundrechts auf freie Berufsausübung nahe. 

Die Entscheidung ist nicht anfechtbar. 

Verwendete Quellen:
- Pressemitteilung des Oberverwaltungsgerichtes des Saarlandes

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Kassenärzte im Saarland halten Corona-Massentests für "Unsinn"

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Auf dem Messegelände in Saarbrücken wurde ein Corona-Testzentrum eingerichtet. Foto: BeckerBredel

Corona-Massentests seien "medizinischer und ökonomischer Unsinn und belasten nur die Labore", sagte der stellvertretende Vorsitzende Joachim Meiser am Dienstagabend in Saarbrücken.

KV bereitet sich auf zweite Corona-Welle vor

Die Kassenärztliche Vereinigung bereite sich derzeit auf die zweite Infektionswelle und auch auf die jahresübliche Grippewelle vor. "Nicht mit Beklemmung, aber mit Respekt", so Meiser. Das Problem: Jeder mit Husten und erhöhter Temperatur werde dann denken, er habe Corona.

"Die müssen wir dann alle abstreichen", so der Vize-KV-Vorsitzende.  Da täglich rund 12.000 Patienten mit Infekten in die Hausarztpraxen kommen, müsse man sich Gedanken über eine Teststrategie und die Umsetzung vor Ort Gedanken machen.

Großer Andrang auf Testzentren in Saarbrücken

Seit Montag können sich Urlaubsheimkehrer und Lehrer auf dem Messegelände in Saarbrücken kostenlos testen lassen. Am ersten Tag gab es einen Ansturm mit knapp 700 Proben. Gesundheitsministerin Monika Bachmann zeigte sich über den Andrang überrascht. Anfang der kommenden Woche soll auf dem Flughafen eine weitere Teststation eingerichtet werden. 

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presseagentur

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29 Jahre nach Anschlag in Saarlouis: Neue Erkenntnisse im Fall Yeboah

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Die Ermittlungen in dem Fall wurden neu aufgenommen. Foto/Screenshot: Instagram/@contadinasway

Im Fall um den Brandanschlag auf ein Asylbewerberheim in Saarlouis im Jahr 1991, bei dem Samuel Yeboha ums Leben kam, werden die Ermittlungen neu aufgerollt. Wie der "SR" berichtet, sollen demnach 29 Jahre später neue Erkenntnisse vorliegen.

Wohl rechtsextremistisches Motiv

Der Saarbrücker Generalstaatsanwalt habe den Fall an die Generalbundesanwaltschaft weitergegeben, da es sich um eine "staatsschutzspezifische Tat von besonderer Bedeutung" handele, heißt es im Medienbericht. Derzeit werde davon ausgegangen, dass der Anschlag wohl ein rechtsextremistisches Motiv zum Hintergrund hatte.

Laut "SR" laufen derzeit Ermittlungen wegen 18-fachen versuchten Mordes sowie wegen Mordes an dem damals 27-jährigen Samuel Yeboah. Unklar sei allerdings, welche neuen Erkenntnisse vorliegen sollen. Dazu habe sich die Bundesanwaltschaft nicht äußern wollen.

Verwendete Quellen:
- Saarländischer Rundfunk

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DLRG: Mindestens zwei Badetote im Saarland in diesem Jahr

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Drei der vier Badeunfälle im Saarland ereigneten sich am Bostalsee. Foto: DLRG Saarland/Claire Girard

In diesem Jahr ertranken im Saarland mindestens zwei Personen, so die Angabe der DLRG. Die Zahl entspreche der Vorjahreszeitraum, teilten die Retter ebenso mit. Das meldet "dpa".

Die Zahl der Badetoten ging deutschlandweit zurück - und zwar um 63 auf 192 Menschen. Auch in diesem Jahr waren die meisten Todesopfer Männer. Ein DLRG-Sprecher sagte "dpa" zufolge: "Sie sind oft leichtsinniger und spielen gerne mal den Helden, was dann leider allzu oft tragisch endet".

Badeunfälle im Saarland häufen sich

Am vergangenen Wochenende hatten die DLRG-Kräfte im Saarland viel zu tun. Bei vier Badeunfällen mussten Menschen aus dem Wasser gerettet werden. In einem Fall war der Einsatz jedoch vergeblich: "Leiche aus Saar geborgen - Polizei geht von Badeunfall aus".

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- eigene Berichte

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Missbrauchsfall Münster: Franzose (62) in Saarbrücken festgenommen

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Die Festnahme erfolgte in Saarbrücken. Symbolfoto: dpa-Bildfunk/Boris Roessler/dpa-Bildfunk

Im Missbrauchsfall Münster ist es am Mittwoch in Saarbrücken zu einer Festnahme eines 62 Jahre alten Mannes gekommen. Zuvor war gegen den Franzosen ein Haftbefehl des Amtsgerichts Köln ausgesprochen worden, meldet "dpa".

Darüber hinaus haben Ermittler bei einer Hausdurchsuchung des Beschuldigten in Frankreich Datenmaterial sichergestellt. Zudem fanden die Einsatzkräfte eine geladene Schusswaffe und eine Drogenplantage.

Die Vorwürfe

Im Dezember 2018 soll der Mann in Pulheim nordwestlich von Köln ein Kind sexuell missbraucht haben. Das Kind soll ihm durch den Hauptbeschuldigten im Missbrauchsfall Münster bei einem Treffen zugeführt worden sein. Das geht ebenso aus der "dpa"-Mitteilung hervor.

Hintergrund

Der Fall des schweren sexuellen Missbrauchs mehrerer Kinder in Münster war Anfang Juni bekannt geworden. Der 27 Jahre alte Hauptverdächtige war wegen sogenannten Kinderpornografiebesitzes zweifach vorbestraft. Insgesamt gibt es in dem Komplex nun 22 Verdächtige, von denen elf in Haft sind.

Der Hauptverdächtige soll sich am zehnjährigen Sohn seiner Lebensgefährtin vergangen und den Jungen an andere Männer vermittelt haben. In die Ermittlungen zu Münster ist auch die Ermittlungskommission Berg bei der Kölner Polizei im Zusammenhang mit dem Missbrauchsfall Bergisch-Gladbach eingebunden. Überschneidungen bei den derzeit ausgewerteten Daten gibt es bislang laut Mitteilung aber nicht.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Raub in Völklingen: 19-Jähriger von Gruppe zusammengeschlagen

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Insgesamt fünf Täter schlugen in Völklingen auf einen 19-Jährigen ein und raubten ihn aus. Symbolfoto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa-Bildfunk

Der Überfall ereignete sich gegen 22.00 Uhr zwischen der Straße "Im Bruch" un der Straße "Hammergraben" in Geislautern. Dort war ein 19-Jähriger zu Fuß unterwegs, als ein dunkelblauer "Renault Mégane" mit französischen Kennzeichen neben ihm anhielt. 

Fünf Unbekannte schlagen auf 19-Jährigen ein und rauben ihn aus

Zwei Männer stiegen aus dem Wagen und zeigten auf die Umhängetasche des Fußgängers. Dieser wollte seinen Weg unbeirrt fortsetzen, doch da begannen die beiden Unbekannten auf ihn einzuschlagen. Als der 19-Jährige zu Boden ging, stiegen drei weitere Männer aus dem Auto und traten gegen seinen Kopf. 

Währenddessen entwendete einer der insgesamt fünf Täter den Geldbeutel des jungen Mannes aus seiner Umhängetasche. Im Anschluss flüchteten die Angreifer mit dem Wagen in Richtung der Straße "Am Dietrichsberg". Der junge Mann wurde bei dem Angriff verletzt. Er trug eine Platzwunde und mehrere massive Hämatome im Kopfbereich davon.

Täterbeschreibung

Der junge Mann beschrieb die Täter wie folgt: 

- 20 bis 30 Jahre alt
- trugen Jogginghosen und Bauchtaschen
- sprachen Französisch

Die hinteren Scheiben des "Renault Mégane" seien abgedunkelt gewesen. Das Kennzeichen habe mit dem Buchstaben "C" begonnen und auf der Heckscheibe sei ein "A" aufgeklebt gewesen.

Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Völklingen unter der Telefonnummer (06898)2020 entgegen.

Verwendete Quellen:
- Pressemitteilung der Polizeiinspektion Völklingen

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Saarland erwägt Einführung von Bußgeldern für Maskenverweigerer

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Etwa im ÖPNV im Saarland herrscht derzeit eine Maskenpflicht. Symbolfoto: dpa-Bildfunk/Soeren Stache

Das Saarland erwägt aktuell die Einführung von Bußgeldern für Maskenverweigerer. Auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur ("dpa") teilte das Saar-Innenministerium mit: "Leider ist wahrzunehmen, dass vereinzelte Personen die derzeitigen Coronaregeln nicht mehr einhalten."

Hierzulande müssen aufgrund der Corona-Pandemie sogenannte Alltagsmasken unter anderem im ÖPNV sowie in Geschäften getragen werden. Verantwortliche, etwa Betreiber von Läden, müssen für die Einhaltung der Regelung sorgen. Wird das nicht gemacht, droht ein Bußgeld von bis zu 500 Euro.

Nun wird dem saarländischen Innenministerium diskutiert, ob diejenigen sanktioniert werden sollen, die gegen die Verpflichtung verstoßen, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Im Rausch: 43-Jähriger rastet in St. Ingbert aus und begeht mehrere Straftaten

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Der 43-Jährige schlug unter anderem dem Mitarbeiter eines Supermarktes in St. Ingbert mit der Faust ins Gesicht. Symbolfoto: Fotolia

Die Taten ereigneten sich zwischen 12.51 Uhr und 13.10 Uhr im Bereich Obere Kaiserstraße, Flurstraße und Austraße in St. Ingbert

Mann weigert sich Maske zu tragen und schlägt Mitarbeiter

Zunächst betrat der 43-Jährige aus St. Ingbert einen Lebensmitteldiscounter in der Oberen Kaiserstraße. Dabei trug er jedoch keinen Mund-Nasen-Schutz. Da er sich weigerte eine Maske anzuziehen, forderte ein Mitarbeiter den Mann auf, den Supermarkt zu verlassen. Der St. Ingberter allerdings kam der Aufforderung nicht nach. Stattdessen rastete der unter Alkohol- und Drogeneinfluss stehende Mann aus. Er schlug einem Mitarbeiter mit der Faust ins Gesicht und bedrohte weitere Angestellte. 

Straßenverkehr behindert und Gegenstände beschädigt

Im Anschluss verließ der Mann den Einkaufsmarkt und rannte mehrmals auf die Fahrbahn der Oberen Kaiserstraße. Eine unbestimmte Anzahl von Fahrern war so gezwungen anzuhalten und konnte nicht weiter fahren. Schließlich gab der 43-Jährige die Straße wieder frei. Daraufhin trat er gegen das Fallrohr eines Anwesens und beschädigte dieses, bevor er in seinem Rausch durch mehrere Gartenanlagen in die Flurstraße lief. 

43-Jähriger attackiert Zeugen

Der St. Ingberter wurde dabei von einem Zeugen verfolgt, der parallel mit dem Polizeinotruf telefonierte. Als die beiden in der Austraße ankamen, attackierte der Täter den Zeugen mit mehreren Schlägen. Der Anrufer konnte diesen allerdings ausweichen.

Polizei nimmt St. Ingberter in Gewahrsam

Zwanzig Minuten nach seinem Ausraster in der Supermarktfiliale wurde der 43-Jährige von Polizeikräften gestellt. Er ließ sich widerstandslos in Gewahrsam nehmen. Nachdem strafprozessuale Maßnahmen durchgeführt wurden, brauchten ihn die Beamten zur Ausnüchterung in Polizeigewahrsam der Inspektion Homburg. 

Zeugen und beschädigte Autos gesucht

Es ist möglich, dass der Mann in der Flur- und Austraße geparkte Fahrzeuge beschädigt hat. Die Anwohner werden daher gebeten, ihre Autos nach Schäden durch Tritte und Schläge zu überprüfen.

Zeugen des Vorfalls sollen sich mit der Polizeiinspektion Homburg (06841/1060) oder der Polizei St. Ingbert in Verbindung (06894/1090) setzen.

Verwendete Quellen:
- Pressemitteilung der Polizei Homburg

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Heute Schausteller-Demo in Saarbrücken

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Auch ein Protestzug finde heute in Saarbrücken statt. Symbolfoto: dpa-Bildfunk/Sebastian Gollnow

Ab 13.00 Uhr demonstrieren heute Schausteller aus Deutschland, den Niederlanden und der Schweiz vor dem Staatstheater in Saarbrücken. Zuvor findet nach Angabe des "SR" ein Protestzug durch die City statt; Verkehrsbehinderungen seien möglich.

Die Forderungen

Wie aus dem Medienbericht hervorgeht, finde die Demo vor dem Hintergrund der auch für die Schausteller schwierigen Corona-Lage statt. Gefordert werde von der Politik mehr finanzielle Unterstützung für die coronabedingten Einkommensausfälle. Zudem sollten nach Ansicht der Schausteller zumindest die Weihnachtsmärkte stattfinden.

Verwendete Quellen:
- Saarländischer Rundfunk

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29 Jahre nach mutmaßlichem Tötungsdelikt: Saar-Polizei will Waldstück absuchen

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Aktuell laufen die Vorbereitungen des Geländes. Foto: Brandon Lee Posse

Seit dem gestrigen Mittwoch (5. August 2020) wird ein Waldstück bei Wadgassen für eine Suchaktion der Saar-Polizei vorbereitet. Womöglich liegen dort die sterblichen Überreste des Opfers in einem mutmaßlichen Tötungsdelikt.

Derzeit entfernen Einsatzkräfte etwa Sträucher und Geäst, sagte ein Sprecher der Polizei zur Deutschen Presse-Agentur ("dpa"). Die richtige Suche, bei der auch Leichenspürhunde zum Einsatz kommen sollten, werde Anfang nächster Woche beginnen.

Neue Hinweise

Ebenso schilderte der Polizeisprecher: "Im Zuge der Ermittlungen gibt es jetzt neue Hinweise, wonach die Leiche in diesem Waldgebiet vergraben wurde", zitiert "dpa". Vor wenigen Tagen hatte die Polizei drei tatverdächtige Männer im Alter von 53 bis 55 Jahren verhaftet. Sie sollen den damals 27-jährigen Mann in einem Wald bei Wadgassen umgebracht und die Leiche anschließend dort vergraben haben, hieß es.

Die Strategie

Der Polizei zufolge soll das Grundstück, das mehrere 100 Quadratmeter groß ist, Stück für Stück abgesucht werden. Man wisse aber auch, dass die Erfolgsaussicht nach fast drei Jahrzehnten "nicht zu 100 Prozent gegeben ist". Nach den Vorbereitungen solle das Gelände noch ein paar Tage über das Wochenende "ruhen, damit die Hunde dann auch die Möglichkeit haben, was zu erschnüffeln", so der Sprecher.

Hintergrund

Wie "dpa" meldet, gilt das Opfer aus Völklingen seit 1991 als vermisst. Damalige Ermittlungen ergaben keine Hinweise auf einen Verbleib. Im Mai dieses Jahres habe es dann "Andeutungen aus dem Umfeld der jetzt Beschuldigten" gegeben, dass diese für den Tod des Vermissten verantwortlich seien. Ermittlungen hätten den Verdacht erhärtet.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- eigene Artikel

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Ägypten will die Aufhebung der Reisewarnung für Urlaubsgebiete

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Ägypten fordert die Aufhebung der Reisewarnung unter anderem in Matruh am Mittelmeer. Symbolfoto: Khaled Elfiqi/dpa-Bildfunk

Eine Reisewarnung verbietet zwar die Reise in ein betroffenes Land nicht, die abschreckende Wirkung aber ist groß. Die Touristen haben darüber hinaus die Möglichkeit, Reisen in betroffene Gebiete kostenlos zu stornieren. Im Juni wurde die Warnung für mehr als 30 europäische Länder aufgehoben, für alle Regionen außerhalb Europas galt sie weiterhin.

Reisewarnung für türkische Regionen aufgehoben

Am Dienstag hob das Auswärtige Amt auch die Reisewarnung für vier der beliebtesten türkischen Urlaubsregionen - Antalya, Izmir, Aydin und Mugla - auf. Ägypten, als zweitbeliebtestes Urlaubsland der Deutschen außerhalb der EU, will nachziehen. Der Tourismus sei für das Land von großer Bedeutung, er mache 12 Prozent der Wirtschaftslage aus.

Niedrige Infektionszahlen: Auch Ägypten fordert Aufhebung

Laut dem ägyptischen Botschafter in Berlin, Khaled Galal Abdelhamid, seien die Corona-Infektionszahlen in Ägypten rückläufig. Zudem habe das Land weitreichende Sicherheitsvorkehrungen für Touristen getroffen. "Es ist sehr frustrierend, dass ich keine Antwort darauf bekomme, warum die Reisewarnung nicht aufgehoben wird", sagte er.

Die Infektionszahlen in Ägypten seien niedriger als in Deutschland und anderen europäischen Ländern, für die es keine Reisewarnung gebe. Botschafter Abdelhamid: "Wir bitten nicht um einen Gefallen. Was wir sagen, ist: Schaut Euch die Lage an und trefft eine rationale und angemessene Entscheidung. Alles deutet darauf hin, dass die Reisewarnung nicht gerechtfertigt ist", schilderte er der "dpa". 

Drei Regionen und Test-Regelung vorgeschlagen 

Drei Regionen wurden von der ägyptischen Regierung als "sichere Zonen" für deutsche Touristen ausgewiesen: Matruh am Mittelmeer, Hurghada am Roten Meer und Scharm el Scheich auf der Sinai-Halbinsel. "Wir haben null Infektionen in diesen Gebieten", so der Botschafter.

Für eine Aufhebung der Reisewarnung sei Ägypten auch bereit, eine Sonderregelung wie in der Türkei zu treffen. Dort müssen Urlaub, die nach Deutschland zurückkehren, in den 48 Stunden vor ihrer Ausreise einen Corona-Test machen. Der kostet zwischen 15 und 30 Euro. In Ägypten seien diese sogar günstiger.

Reisewarnung für Antwerpen ausgesprochen

Innerhalb der EU dagegen wurde die Reisewarnung für einige Regionen reaktiviert. Nachdem bereits vor Reisen nach Luxemburg und in vier Regionen in Spanien erneut gewarnt wurde, trifft es nun auch die belgische Metropole Antwerpen. Dort wurde die Marke von 50 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen überschritten. Im ganzen Land wurden die Maßnahmen zudem verschärft. 

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Prozess um Schmiergeldzahlungen bei Dillinger Hütte

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Wegen möglicher Zahlung von Schmiergeldern müssen sich ein ehemaliger Bauunternehmer und zwei frühere Mitarbeiter der Dillinger Hütte vor dem Saarbrücker Landgericht verantworten. Symbolfoto: BeckerBredel/dpa-Bildfunk

Wegen mutmaßlicher Schmiergeldzahlungen beim Stahlkocher Dillinger Hütte beginnt am 28. August laut "dpa" ein Prozess am Saarbrücker Landgericht. Dabei müssten sich ein ehemaliger Bauunternehmer und zwei frühere Mitarbeiter des Unternehmens verantworten.

Das sind die Vorwürfe

Eine Sprecherin des Landgerichts sagte der Presse-Agentur: Im Kern gehe es um die Vorwürfe der Bestechlichkeit im geschäftlichen Verkehr und Bestechung. Die Ex-Mitarbeiter der Neubauabteilung der Dillinger Hütte sollen "geschmiert" worden sein, damit im Gegenzug bestimmte Bauunternehmen beauftragt werden konnten.

Prozessauftakt im August

Der Prozessauftakt am 28. August finde vor der Wirtschaftsstrafkammer statt. Dann sollen zunächst die drei Anklagen verlesen werden. "Inhaltlich zur Sache" gehe es dann ab Oktober, sagte die Sprecherin zu "dpa". Die früheren Mitarbeiter der Hütte sollen auch Einladungen und kostenlose Urlaubsreisen bekommen haben. Die Taten sollen sich zwischen 2010 und 2014 ereignet haben.

Festnahme auf Mallorca

Ebenso geht aus der "dpa"-Meldung hervor: Der unter Korruptionsverdacht stehende ehemalige Bauunternehmer war im November 2019 von Zielfahndern auf Mallorca festgenommen worden. Seitdem befinde er sich in Untersuchungshaft. Der Prozess vor dem Landgericht Saarbrücken ist bis Januar 2021 terminiert.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Gesundheitsministerium meldet acht weitere Corona-Neuinfektionen im Saarland

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Im Saarland wurden sechs weitere Menschen positiv auf das Coronavirus getestet. Symbolfoto: Daniel Bockwoldt/dpa-Bildfunk

Derzeit sind 54 Menschen im Saarland akut an Covid-19 erkrankt. Die Gesamtzahl der Infizierten hierzulande steigt um acht auf 2.868 Fälle. Das meldete das saarländische Gesundheitsministerium mit Stand von Mittwoch (5. August 2020), 18.00 Uhr. 

2.640 Personen genesen

Es wurden keine weiteren Todesfälle gemeldet. Die Zahl der Menschen, die im Saarland in Verbindung mit dem Coronavirus gestorben sind, liegt weiterhin bei 174. Derweil gelten 2.640 Menschen als genesen, das sind fünf mehr als am Vortag.

Von den an Covid-19 erkrankten Patientinnen und Patienten werden 7 stationär behandelt (keine Veränderung gegenüber dem Vortag). Davon liegt eine Person auf der Intensivstation (ebenso keine Veränderung gegenüber dem Vortag).

Die Gesamtfälle teilen sich wie folgt auf die Landkreise auf:
Regionalverband Saarbrücken: 1.240 (+2 gegenüber dem Vortag)
Landkreis Saarlouis: 574 (+1)
Saarpfalz-Kreis: 363 (+2)
Landkreis Neunkirchen: 281 (+0)
Landkreis Merzig-Wadern: 234 (+3)
Landkreis St. Wendel: 176 (+0)

Wie die Statistik zustande kommt

Das saarländische Gesundheitsministerium versendet einmal am Tag Angaben zu der Entwicklung der Coronavirus-Zahlen. Es weist darin nur Fälle auf, die von den Gesundheitsämtern der Landkreise und des Regionalverbands bestätigt wurden. Über die tägliche Anzahl der Tests macht das Ministerium keine Angaben.

Begriffserklärung

Zahl der Fälle: Sie gibt die Gesamtzahl der Fälle im Saarland seit dem ersten Auftreten des Coronavirus an. Sie zeigt damit nicht an, wie viele Menschen zum aktuellen Zeitpunkt mit dem Virus infiziert sind. Genesene und Tote werden aus dieser Zahl nicht herausgerechnet.

Zahl der Genesenen: Sie gibt die Gesamtzahl der Personen an, die mit dem Coronavirus infiziert waren und inzwischen wieder geheilt sind.

Zahl der Toten: Sie zeigt die Gesamtzahl der Menschen an, die in Verbindung mit einer Corona-Infektion gestorben sind.

Zahl der aktiven Infektionen: Sie zeigt die aktuelle Zahl der Personen an, die das Coronavirus in sich tragen. Sie ergibt sich aus der Differenz aus der Gesamtzahl der Fälle und der Zahl der Geheilten sowie der Zahl der Toten.

Zahl der Intensivpatienten: Sie gibt die aktuelle Zahl der Personen an, die sich mit einer Coronavirus-Infektion auf einer Intensivstation befinden.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des saarländischen Gesundheitsministeriums, 05.08.2020
- eigene Recherche

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Saarland-Nachrichten: Die wichtigsten Meldungen vom Donnerstag

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Das Saarland erwägt derzeit die Einführung von Bußgeldern für Maskenverweigerer. Symbolfoto: dpa-Bildfunk/Annette Riedl

Saarland erwägt Einführung von Bußgeldern für Maskenverweigerer

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In der libanesischen Hauptstadt Beirut kam es am Dienstagabend zu einer verheerenden Explosion. Am Hafen der Stadt waren in einer Lagerhalle offenbar 2.750 Tonnen Ammoniumnitrat detoniert. Mindestens 135 Menschen starben, 5.000 wurden verletzt. Nun reist aus der ganzen Welt Hilfe an - auch aus dem Saarland. Der Artikel: "Vier Saarländer helfen bei Suche nach Verschütteten".

29 Jahre nach Anschlag in Saarlouis: Neue Erkenntnisse im Fall Yeboah

1991, also vor 29 Jahren, war der Ghanese Samuel Yeboah bei einem Brandanschlag in Saarlouis ums Leben gekommen. Nun soll es neue Erkenntnisse in dem Fall geben. Was bislang bekannt ist: "Neue Erkenntnisse im Fall Yeboah".

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Ein Ex-Bauunternehmer sowie zwei frühere Mitarbeiter der Dillinger Hütte müssen sich wegen mutmaßlicher Schmiergeldzahlungen vor dem Landgericht Saarbrücken verantworten. Der ganze Artikel: "Prozess um Schmiergeldzahlungen bei Dillinger Hütte".

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"dm"-Firmenlauf in Saarbrücken findet unter Corona-Auflagen statt

Der "dm"-Firmenlauf in Saarbrücken findet in diesem Jahr statt - wenn auch unter Corona-Auflagen. Interessierte Läuferinnen und Läufer können zwischen der Teilnahme am Live-Event vor Ort oder in Form eines virtuellen Laufs wählen. Der Startschuss wird auf drei Tage verteilt. Mehr: "'dm'-Firmenlauf in Saarbrücken findet unter Corona-Auflagen statt".

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Verwendete Quellen:
- eigener Berichte

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