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"dm"-Firmenlauf in Saarbrücken findet unter Corona-Auflagen statt

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Der "dm"-Firmenlauf in Saarbrücken geht in diesem Jahr mit einem neuen Konzept an den Start. Foto: "dm"/n plus sport GmbH

Ab Ende August dürfen im Saarland Großveranstaltungen mit bis zu 1.000 Teilnehmern stattfinden. Diese Möglichkeit nutzt der "dm"-Firmenlauf in Saarbrücken - und kündigt das Event für Anfang Oktober an.

Firmenlauf findet unter Auflagen statt

Nach Angabe der Veranstalter findet der "dm"-Firmenlauf in Saarbrücken in diesem Jahr an drei Tagen statt (8., 9. und 10. Oktober). Der Hintergrund: Corona-Auflagen. "Damit das beliebte Laufformat durchgeführt werden kann, wird es Anpassungen am Veranstaltungskonzept geben, eine gewisse Flexibilität ist bis zur Veranstaltung nötig", heißt es in einer Mitteilung. Im Detail geht es unter anderem um folgende Punkte:

- Wahl zwischen Live-Event und virtuellem Lauf
- Entzerrung des Starts durch drei Termine
- begrenztes Läuferfeld
- Startsignal alle zehn Sekunden für jeweils zwei Läufer/innen
- Maskenpflicht im Start- und Zielbereich

Live-Event und virtueller Lauf

Interessierte Teilnehmer können der "dm"-Mitteilung zufolge zwischen der Teilnahme am Live-Event (drei mögliche Termine) sowie einem virtuellen Lauf wählen. Für letzteres werde die kostenlose App "virace" benötigt. Die Anwendung sorge "für die virtuelle Vernetzung und kombiniert den individuellen Lauf eines jeden einzelnen Firmenläufers [...]".

Mittlerweile ist die Online-Anmeldung geöffnet. Bereits getätigte Anmeldungen behalten weiterhin ihre Gültigkeit. Die Teilnahmegebühr: 15 Euro. Anmeldeschluss ist am 28. September; alle wichtigen Informationen gibt es hier.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung von "dm", 06.08.2020

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Ab Samstag: Corona-Testpflicht für Rückkehrer aus Risikogebieten

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Seit Samstag gilt die Corona-Testpflicht für Einreisende aus internationalen Risikogebieten bei der Rückkehr nach Deutschland. Symbolfoto: dpa-Bildfunk/Sebastian Kahnert

Im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus gilt ab Samstag eine Testpflicht. Demnach müssen Einreisende aus internationalen Risikogebieten bei der Rückkehr nach Deutschland eine entsprechende Testung durchführen lassen. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn informierte darüber am heutigen Donnerstag (6. August 2020), so "dpa".

Welche Länder als Risikogebiete gelten, steht auf einer Liste des Robert-Koch-Instituts (RKI) - aus der EU sind derzeit Luxemburg und die drei spanischen Regionen Aragón, Katalonien und Navarra auf der Liste. Zentrales Kriterium ist, in welchen Staaten oder Regionen es in den vergangenen sieben Tagen mehr als 50 Neuinfizierte pro 100.000 Einwohner gegeben hat.

"Auf Nummer sicher" gehen

Spahn sagte laut "dpa", mit der Testpflicht für Rückkehrer aus Gebieten mit hohen Fallzahlen wolle man "auf Nummer sicher" gehen. "Mir ist sehr bewusst, dass das ein Eingriff in die Freiheit des Einzelnen ist." Es sei aber ein zumutbarer Eingriff.

Wer aus solchen Risikogebieten kommt, muss sich bisher schon direkt für 14 Tage in häusliche Quarantäne begeben und beim Gesundheitsamt melden. Möglich ist auch, ein negatives Testergebnis vorzulegen, das höchstens 48 Stunden alt ist.

Freiwillige Tests bereits möglich

Bereits seit vergangenem Samstag können sich alle Einreisenden aus dem Ausland freiwillig und kostenlos auf das Coronavirus testen lassen. Jede bisher unentdeckte Infektion mache einen Unterschied, sagte Spahn. Er verteidigte es erneut, dass die Reisenden dafür nicht selbst zur Kasse gebeten werden sollen. Die Kosten übernimmt letztlich der Bund.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Grenzübergreifendes Musikfestival im Herzen Europas: Resonanzen Festival geht in seine erste Auflage

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Foto: Resonanzen Festival

Kreative Formate mit kleinem Publikum 

Eine Großveranstaltung wird das Resonanzen Festival in diesem Jahr natürlich nicht werden. Stattdessen soll auf alternative Formate, lokale Acts und Flexibilität gesetzt werden. Statt aus Großveranstaltungen  soll das Festival aus Live-Konzerten mit kleinem Publikum bestehen. “Da die Corona-Krise zahlreiche Künstlerinnen und Künstlern vor enorme Probleme stellt, möchten wir mit dem Festival auch einen Beitrag zum Erhalt regionaler Strukturen leisten”,sagt Charlotte Beuzard, Kommunikationsbeauftragte des Resonanzen Festivals. Damit das Festival auf Krisensituationen besser reagieren kann, wird das Programm in Etappen veröffentlicht und stetig ergänzt. Insgesamt werden etwa 10 Orte bespielt, wozu unter anderem Europe 1, das Pingusson-Gebäude, die Johanneskirche, das Studio 30 und die Garage gehören.

Regionale Künstler und genreübergreifende Musik

Beuzard weiter: “Die Besucher dürfen sich auf zahlreiche, experimentelle Konzerte freuen, welche verschiedene Szenen miteinander vermischen.” Zudem ergänzen auch Formate wie Lichtinstallationen und Lesungen das breit aufgestellte Programm des Festivals. Ein Schwerpunkt bei der Wahl der auftretenden Künstler liegt auf jungen und kreativen Köpfen aus der Großregion. Es werden aber auch die ein oder anderen internationalen Gäste ihren Weg ins Saarland finden. Darüber hinaus hat sich das Festival auch ethische Leitlinien gesetzt die über die Festivaltage gelebt werden sollen. Toleranz, kulturelle Offenheit, Integration, Innovation und Partizipation sollen zentrale Pfeiler sein, an denen sich orientiert wird. 

Die Entstehung des Festivals 

“Den Startschuss für die Entwicklung des neuen Festivals bildete der Beschluss des saarländischen Ministerrates, den Weg für ein grenzüberschreitendes  Festival zu ebnen. Hierbei soll jungen Nachwuchskünstlern eine Bühne geboten werden. Darüber hinaus sollen  hochwertige und innovative Formate unterstützt werden”, erklärt die Kommunikationsbeauftragte abschließend. Für die Umsetzung des Festivals beauftragte das saarländische Ministerium für Bildung und Kultur die Stiftung für die deutsch-französische kulturelle Zusammenarbeit. Mithilfe des Festivals soll sich das Saarland als europäischer Kulturstandort profilieren und den Besuchern ein genre übergreifendes Musikfestival bieten.

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Das Duo Studnitzky & Manz tritt zum Start des Festivals auf. Foto: Resonanzen Festival

Folgende Künstler haben sich bereits angekündigt:

2.10.2020

18-19 Uhr Roger Rekless (Studio 30)
20:15-21:15 Uhr Camille Thomas & Julien Brocal (Pingusson-Gebäude)
21- 22 Uhr Glass Museum (Studio 30)
22- 23 Uhr AB Syndrom (Studio 30)
22:15-23:15 Uhr Sebastianz Studnitzky & Sebastian Manz (Pingusson-Gebäude)

3.10.2020

18-19 Uhr Víkingur Ólafsson (Europe 1)
19:30- 20:30 Uhr Bartleby Delicate (Studio 30)
20:30-21:30 Uhr Francesco Tristano (Europe 1)
23- 24 Uhr High Risk Area (Studio 30)

4.10.2020

16-17 Uhr Johanna Summer (Europe 1)
18-19 Uhr Avi Avital & Omer Klein (Europe 1)
20:15-21:45 Uhr Nora Gomringer & Philipp Scholz (Pingusson-Gebäude)

5.10.2020

19:30-21:30 Uhr Uhr Rainbow Trio & Chris Kaiser (Pingusson-Gebäude)

6.10.2020

19-20:30 Uhr Rosanne Phillippens, Edgar Moreau & Julien Quentin (Pingusson-Gebäude)

7.10.2020

19:30- 20:30 Uhr Barbara Morgenstern (Studio 30)
21- 22 Uhr Pascal Schumacher & Ammonite (Johanneskirche)

8.10.2020

18-19 Uhr Céline Rudolph & Lionel Loueke (Pingusson-Gebäude)
20:15 - 21 Uhr Uhr ÄTNA (Garage)
21- 22 Uhr Claudio Puntin & Ammonite (Johanneskirche)
21:30- 23 Uhr Brandt Brauer Frick Ensemble (Garage)

9.10.2020

18-19 Uhr Anny Hwang & Greg Cohen (Pingusson-Gebäude)
21- 22 Uhr Jan Heinke & Ammonite (Johanneskirche)

10.10.2020

18-19 Uhr essence of north – Claudio Puntin & Gerður Gunnarsdóttir (Pingusson-Gebäude)
19:30- 20:30 Uhr KLEIN (Studio 30)
20-21 Uhr Barbara Barth (Pingusson-Gebäude)
21- 22 Uhr Nils Petter Molvaer & Ammonite (Johanneskirche)

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Zahlreiche Nachwuchskünstler bekommen beim Resonanzen Festival eine Bühne Foto: Resonanzen Festival

Wer die Künstler bereits vorab besser kennenlernen möchten, kann sich zahlreiche Hörproben der Künstlerinnen und Künstler über den Spotify- oder den YouTube Kanal des Festivals anhören. 

Damit das Festival reibungslos stattfinden kann, bittet der Veranstalter darum, sich an die Hygienevorschriften zu halten, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen und die geltenden Abstandsregelungen zu beachten. 

Ticketverkauf erfolgt stufenweise

Zunächst kann nur ein Teil der Veranstaltungen gebucht werden, da die Tickets in mehreren Etappen online gestellt werden. Die Ticket-Kontingente sind aufgrund der geltenden, coronabedingten, Verordnungen begrenzt und können sich kurzfristig ändern. Tickets für die Konzerte gibt es hier. In den FAQ hat der Veranstalter zudem alle Fragen zum Ticketing aufgeführt.

Weitere Infos: 

Mehr Informationen rund um das Resonanzen Festival finden Sie auf der Website sowie auf den verschiedenen Social Media-Kanälen. Hier geht es zum Linktree.

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Foto: Resonanzen Festival

Ressonanzen Festival 
Stiftung für deutsch-französische kulturelle Zusammenarbeit
Heuduckstraße 1
66117 Saarbrücken
www.resonanzenfestival.de 

 

 

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THW-Einsatz in Beirut: Vier Saarländer helfen bei Suche nach Verschütteten

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Vier THW-Einsatzkräfte aus dem Saarland flogen zur Bergung von Verschütteten nach Beirut. Foto: Kai-Uwe Wärner/THW

Etwa 50 THW-Kräfte aus Deutschland starteten nur knapp einen Tag nach der Explosion in Beirut von Frankfurt aus zu einem Hilfseinsatz in die libanesische Hauptstadt. Zehn Tage lang sollen sie bei der Suche nach Verschütteten helfen.

Vier Saarländer zur Bergung von Verschütteten in Beirut

Unter ihnen sind auch vier Saarländer.  Sie gehören zu den THW-Ortsverbänden Nohfelden, Wadern und Perl-Obermosel. Normalerweise birgt die Einheit Menschen nach Erdbeben aus den Trümmern. Einige von ihnen waren bereits bei Einsätzen in der Türkei, dem Iran, Pakistan und Indien dabei. Für andere ist es der erste Auslandseinsatz

Am frühen Morgen des heutigen Donnerstags (6. August 2020) landete die Maschine in Beirut. Wie der "SR" berichtet, werde das THW-Team zunächst eine "Base of operation" aufbauen - einen Heimatstützpunkt, an dem die Einsatzkräfte schlafen und sich verpflegen. Gleichzeitig soll ein erster Trupp bereits mit der Suche beginnen. 

Ursache für die Explosion noch unklar - Ermittlungen laufen

Die genaue Ursache für die Explosion in Beirut ist noch unklar. Möglicherweise führte eine kleinere Explosion in einem Lagerhaus für Feuerwerkskörper dazu, dass in dem Gebäude am Hafen das gelagerte Ammoniumnitrat entzündete. Das berichtet das ZDF.

Derzeit laufen Ermittlungen wegen Fahrlässigkeit: Das Salz aus Ammoniak und Salpetersäure, das zur Herstellung von Düngemittel verwendet wird, wurde jahrelang in riesigen Mengen gelagert. Einige Hafenmitarbeiter stehen unter Hausarrest. 

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Am Hafen von Beirut explodierte ein Lagerhaus, mindestens 135 Menschen starben. Foto: Hussein Malla/dpa-Bildfunk

Verwendete Quellen:
- Saarländischer Rundfunk
- THW Saarland auf Facebook
- Zweites Deutsches Fernsehen
- eigene Recherche

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Oberverwaltungsgericht stimmt Eilantrag gegen Prostitutionsverbot im Saarland zu

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Das Oberverwaltungsgericht im Saarland hat das generelle Prostitutionsverbot während der Corona-Pandemie gekippt. Symbolfoto: Andreas Arnold/dpa-Bildfunk

Die Vorschrift in der aktuellen Corona-Verordnung des Saarlandes, die Prostitution uneingeschränkt und generell verbietet, ist vorläufig außer Vollzug gesetzt.

Dies gilt, sofern das Verbot sich sowohl auf die Erbringung entgeltlicher sexueller Dienstleistungen als auch auf die Ausübung des Prostitutionsgewerbes bezieht - "unabhängig von der Frage der Einhaltung spezieller Hygienekonzepte im Einzelfall auch bei kleinen Prostitutionsstätten", so das OVG.

Antragsstellerin verwies auf Unverhältnismäßigkeit

Die Antragsstellerin, die selbst ein kleines Bordell betreibt, verwies darauf, dass sexuelle Dienstleistungen durch das Verbot in "unkontrollierte" Bereiche verlagert würden. Dies sei mit erheblichen Infektionsrisiken verbunden. Zudem stünde das aktuelle Verbot nicht im Verhältnis zu den Lockerungen, die es etwa Friseuren, Nagelstudios, Tattoo- und Kosmetikstudios sowie Massagesalons erlauben, körpernahe Dienstleistungen anzubieten. Der Gleichbehandlungsgrundsatz sei zu beachten. 

Bordellbetreiberin legt Hygienekonzept vor

Darüber hinaus legte die Betreiberin ein umfangreiches Hygienekonzept vor, unter dessen Einhaltung der Betrieb in ihrem "überschaubaren" Bordell ermöglicht werden könne. So soll etwa der Kontakt zwischen zwei Kunden verhindert werden. Zudem sei pro Gast nur eine Dienstleisterin gestattet. So sollen Ansammlungen von Menschen unterbunden werden. 

Weniger strenge Regeln in anderen Bundesländern

Der 2. Senat des Oberverwaltungsgerichtes folgte der Argumentation unter Verweis auf die weniger strengen Regeln für kleine Betriebe in anderen Bundesländern. Zudem legten die Sachverhaltsumstände und der Zeitablauf in diesem konkreten Fall eine Verletzung des Grundrechts auf freie Berufsausübung nahe. 

Die Entscheidung ist nicht anfechtbar. 

Verwendete Quellen:
- Pressemitteilung des Oberverwaltungsgerichtes des Saarlandes

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Kassenärzte im Saarland halten Corona-Massentests für "Unsinn"

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Auf dem Messegelände in Saarbrücken wurde ein Corona-Testzentrum eingerichtet. Foto: BeckerBredel

Corona-Massentests seien "medizinischer und ökonomischer Unsinn und belasten nur die Labore", sagte der stellvertretende Vorsitzende Joachim Meiser am Dienstagabend in Saarbrücken.

KV bereitet sich auf zweite Corona-Welle vor

Die Kassenärztliche Vereinigung bereite sich derzeit auf die zweite Infektionswelle und auch auf die jahresübliche Grippewelle vor. "Nicht mit Beklemmung, aber mit Respekt", so Meiser. Das Problem: Jeder mit Husten und erhöhter Temperatur werde dann denken, er habe Corona.

"Die müssen wir dann alle abstreichen", so der Vize-KV-Vorsitzende.  Da täglich rund 12.000 Patienten mit Infekten in die Hausarztpraxen kommen, müsse man sich Gedanken über eine Teststrategie und die Umsetzung vor Ort Gedanken machen.

Großer Andrang auf Testzentren in Saarbrücken

Seit Montag können sich Urlaubsheimkehrer und Lehrer auf dem Messegelände in Saarbrücken kostenlos testen lassen. Am ersten Tag gab es einen Ansturm mit knapp 700 Proben. Gesundheitsministerin Monika Bachmann zeigte sich über den Andrang überrascht. Anfang der kommenden Woche soll auf dem Flughafen eine weitere Teststation eingerichtet werden. 

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presseagentur

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29 Jahre nach Anschlag in Saarlouis: Neue Erkenntnisse im Fall Yeboah

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Die Ermittlungen in dem Fall wurden neu aufgenommen. Foto/Screenshot: Instagram/@contadinasway

Im Fall um den Brandanschlag auf ein Asylbewerberheim in Saarlouis im Jahr 1991, bei dem Samuel Yeboha ums Leben kam, werden die Ermittlungen neu aufgerollt. Wie der "SR" berichtet, sollen demnach 29 Jahre später neue Erkenntnisse vorliegen.

Wohl rechtsextremistisches Motiv

Der Saarbrücker Generalstaatsanwalt habe den Fall an die Generalbundesanwaltschaft weitergegeben, da es sich um eine "staatsschutzspezifische Tat von besonderer Bedeutung" handele, heißt es im Medienbericht. Derzeit werde davon ausgegangen, dass der Anschlag wohl ein rechtsextremistisches Motiv zum Hintergrund hatte.

Laut "SR" laufen derzeit Ermittlungen wegen 18-fachen versuchten Mordes sowie wegen Mordes an dem damals 27-jährigen Samuel Yeboah. Unklar sei allerdings, welche neuen Erkenntnisse vorliegen sollen. Dazu habe sich die Bundesanwaltschaft nicht äußern wollen.

Verwendete Quellen:
- Saarländischer Rundfunk

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DLRG: Mindestens zwei Badetote im Saarland in diesem Jahr

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Drei der vier Badeunfälle im Saarland ereigneten sich am Bostalsee. Foto: DLRG Saarland/Claire Girard

In diesem Jahr ertranken im Saarland mindestens zwei Personen, so die Angabe der DLRG. Die Zahl entspreche der Vorjahreszeitraum, teilten die Retter ebenso mit. Das meldet "dpa".

Die Zahl der Badetoten ging deutschlandweit zurück - und zwar um 63 auf 192 Menschen. Auch in diesem Jahr waren die meisten Todesopfer Männer. Ein DLRG-Sprecher sagte "dpa" zufolge: "Sie sind oft leichtsinniger und spielen gerne mal den Helden, was dann leider allzu oft tragisch endet".

Badeunfälle im Saarland häufen sich

Am vergangenen Wochenende hatten die DLRG-Kräfte im Saarland viel zu tun. Bei vier Badeunfällen mussten Menschen aus dem Wasser gerettet werden. In einem Fall war der Einsatz jedoch vergeblich: "Leiche aus Saar geborgen - Polizei geht von Badeunfall aus".

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- eigene Berichte

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Missbrauchsfall Münster: Franzose (62) in Saarbrücken festgenommen

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Die Festnahme erfolgte in Saarbrücken. Symbolfoto: dpa-Bildfunk/Boris Roessler/dpa-Bildfunk

Im Missbrauchsfall Münster ist es am Mittwoch in Saarbrücken zu einer Festnahme eines 62 Jahre alten Mannes gekommen. Zuvor war gegen den Franzosen ein Haftbefehl des Amtsgerichts Köln ausgesprochen worden, meldet "dpa".

Darüber hinaus haben Ermittler bei einer Hausdurchsuchung des Beschuldigten in Frankreich Datenmaterial sichergestellt. Zudem fanden die Einsatzkräfte eine geladene Schusswaffe und eine Drogenplantage.

Die Vorwürfe

Im Dezember 2018 soll der Mann in Pulheim nordwestlich von Köln ein Kind sexuell missbraucht haben. Das Kind soll ihm durch den Hauptbeschuldigten im Missbrauchsfall Münster bei einem Treffen zugeführt worden sein. Das geht ebenso aus der "dpa"-Mitteilung hervor.

Hintergrund

Der Fall des schweren sexuellen Missbrauchs mehrerer Kinder in Münster war Anfang Juni bekannt geworden. Der 27 Jahre alte Hauptverdächtige war wegen sogenannten Kinderpornografiebesitzes zweifach vorbestraft. Insgesamt gibt es in dem Komplex nun 22 Verdächtige, von denen elf in Haft sind.

Der Hauptverdächtige soll sich am zehnjährigen Sohn seiner Lebensgefährtin vergangen und den Jungen an andere Männer vermittelt haben. In die Ermittlungen zu Münster ist auch die Ermittlungskommission Berg bei der Kölner Polizei im Zusammenhang mit dem Missbrauchsfall Bergisch-Gladbach eingebunden. Überschneidungen bei den derzeit ausgewerteten Daten gibt es bislang laut Mitteilung aber nicht.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Raub in Völklingen: 19-Jähriger von Gruppe zusammengeschlagen

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Insgesamt fünf Täter schlugen in Völklingen auf einen 19-Jährigen ein und raubten ihn aus. Symbolfoto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa-Bildfunk

Der Überfall ereignete sich gegen 22.00 Uhr zwischen der Straße "Im Bruch" un der Straße "Hammergraben" in Geislautern. Dort war ein 19-Jähriger zu Fuß unterwegs, als ein dunkelblauer "Renault Mégane" mit französischen Kennzeichen neben ihm anhielt. 

Fünf Unbekannte schlagen auf 19-Jährigen ein und rauben ihn aus

Zwei Männer stiegen aus dem Wagen und zeigten auf die Umhängetasche des Fußgängers. Dieser wollte seinen Weg unbeirrt fortsetzen, doch da begannen die beiden Unbekannten auf ihn einzuschlagen. Als der 19-Jährige zu Boden ging, stiegen drei weitere Männer aus dem Auto und traten gegen seinen Kopf. 

Währenddessen entwendete einer der insgesamt fünf Täter den Geldbeutel des jungen Mannes aus seiner Umhängetasche. Im Anschluss flüchteten die Angreifer mit dem Wagen in Richtung der Straße "Am Dietrichsberg". Der junge Mann wurde bei dem Angriff verletzt. Er trug eine Platzwunde und mehrere massive Hämatome im Kopfbereich davon.

Täterbeschreibung

Der junge Mann beschrieb die Täter wie folgt: 

- 20 bis 30 Jahre alt
- trugen Jogginghosen und Bauchtaschen
- sprachen Französisch

Die hinteren Scheiben des "Renault Mégane" seien abgedunkelt gewesen. Das Kennzeichen habe mit dem Buchstaben "C" begonnen und auf der Heckscheibe sei ein "A" aufgeklebt gewesen.

Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Völklingen unter der Telefonnummer (06898)2020 entgegen.

Verwendete Quellen:
- Pressemitteilung der Polizeiinspektion Völklingen

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Saarland erwägt Einführung von Bußgeldern für Maskenverweigerer

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Etwa im ÖPNV im Saarland herrscht derzeit eine Maskenpflicht. Symbolfoto: dpa-Bildfunk/Soeren Stache

Das Saarland erwägt aktuell die Einführung von Bußgeldern für Maskenverweigerer. Auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur ("dpa") teilte das Saar-Innenministerium mit: "Leider ist wahrzunehmen, dass vereinzelte Personen die derzeitigen Coronaregeln nicht mehr einhalten."

Hierzulande müssen aufgrund der Corona-Pandemie sogenannte Alltagsmasken unter anderem im ÖPNV sowie in Geschäften getragen werden. Verantwortliche, etwa Betreiber von Läden, müssen für die Einhaltung der Regelung sorgen. Wird das nicht gemacht, droht ein Bußgeld von bis zu 500 Euro.

Nun wird dem saarländischen Innenministerium diskutiert, ob diejenigen sanktioniert werden sollen, die gegen die Verpflichtung verstoßen, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Im Rausch: 43-Jähriger rastet in St. Ingbert aus und begeht mehrere Straftaten

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Der 43-Jährige schlug unter anderem dem Mitarbeiter eines Supermarktes in St. Ingbert mit der Faust ins Gesicht. Symbolfoto: Fotolia

Die Taten ereigneten sich zwischen 12.51 Uhr und 13.10 Uhr im Bereich Obere Kaiserstraße, Flurstraße und Austraße in St. Ingbert

Mann weigert sich Maske zu tragen und schlägt Mitarbeiter

Zunächst betrat der 43-Jährige aus St. Ingbert einen Lebensmitteldiscounter in der Oberen Kaiserstraße. Dabei trug er jedoch keinen Mund-Nasen-Schutz. Da er sich weigerte eine Maske anzuziehen, forderte ein Mitarbeiter den Mann auf, den Supermarkt zu verlassen. Der St. Ingberter allerdings kam der Aufforderung nicht nach. Stattdessen rastete der unter Alkohol- und Drogeneinfluss stehende Mann aus. Er schlug einem Mitarbeiter mit der Faust ins Gesicht und bedrohte weitere Angestellte. 

Straßenverkehr behindert und Gegenstände beschädigt

Im Anschluss verließ der Mann den Einkaufsmarkt und rannte mehrmals auf die Fahrbahn der Oberen Kaiserstraße. Eine unbestimmte Anzahl von Fahrern war so gezwungen anzuhalten und konnte nicht weiter fahren. Schließlich gab der 43-Jährige die Straße wieder frei. Daraufhin trat er gegen das Fallrohr eines Anwesens und beschädigte dieses, bevor er in seinem Rausch durch mehrere Gartenanlagen in die Flurstraße lief. 

43-Jähriger attackiert Zeugen

Der St. Ingberter wurde dabei von einem Zeugen verfolgt, der parallel mit dem Polizeinotruf telefonierte. Als die beiden in der Austraße ankamen, attackierte der Täter den Zeugen mit mehreren Schlägen. Der Anrufer konnte diesen allerdings ausweichen.

Polizei nimmt St. Ingberter in Gewahrsam

Zwanzig Minuten nach seinem Ausraster in der Supermarktfiliale wurde der 43-Jährige von Polizeikräften gestellt. Er ließ sich widerstandslos in Gewahrsam nehmen. Nachdem strafprozessuale Maßnahmen durchgeführt wurden, brauchten ihn die Beamten zur Ausnüchterung in Polizeigewahrsam der Inspektion Homburg. 

Zeugen und beschädigte Autos gesucht

Es ist möglich, dass der Mann in der Flur- und Austraße geparkte Fahrzeuge beschädigt hat. Die Anwohner werden daher gebeten, ihre Autos nach Schäden durch Tritte und Schläge zu überprüfen.

Zeugen des Vorfalls sollen sich mit der Polizeiinspektion Homburg (06841/1060) oder der Polizei St. Ingbert in Verbindung (06894/1090) setzen.

Verwendete Quellen:
- Pressemitteilung der Polizei Homburg

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Heute Schausteller-Demo in Saarbrücken

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Auch ein Protestzug finde heute in Saarbrücken statt. Symbolfoto: dpa-Bildfunk/Sebastian Gollnow

Ab 13.00 Uhr demonstrieren heute Schausteller aus Deutschland, den Niederlanden und der Schweiz vor dem Staatstheater in Saarbrücken. Zuvor findet nach Angabe des "SR" ein Protestzug durch die City statt; Verkehrsbehinderungen seien möglich.

Die Forderungen

Wie aus dem Medienbericht hervorgeht, finde die Demo vor dem Hintergrund der auch für die Schausteller schwierigen Corona-Lage statt. Gefordert werde von der Politik mehr finanzielle Unterstützung für die coronabedingten Einkommensausfälle. Zudem sollten nach Ansicht der Schausteller zumindest die Weihnachtsmärkte stattfinden.

Verwendete Quellen:
- Saarländischer Rundfunk

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29 Jahre nach mutmaßlichem Tötungsdelikt: Saar-Polizei will Waldstück absuchen

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Aktuell laufen die Vorbereitungen des Geländes. Foto: Brandon Lee Posse

Seit dem gestrigen Mittwoch (5. August 2020) wird ein Waldstück bei Wadgassen für eine Suchaktion der Saar-Polizei vorbereitet. Womöglich liegen dort die sterblichen Überreste des Opfers in einem mutmaßlichen Tötungsdelikt.

Derzeit entfernen Einsatzkräfte etwa Sträucher und Geäst, sagte ein Sprecher der Polizei zur Deutschen Presse-Agentur ("dpa"). Die richtige Suche, bei der auch Leichenspürhunde zum Einsatz kommen sollten, werde Anfang nächster Woche beginnen.

Neue Hinweise

Ebenso schilderte der Polizeisprecher: "Im Zuge der Ermittlungen gibt es jetzt neue Hinweise, wonach die Leiche in diesem Waldgebiet vergraben wurde", zitiert "dpa". Vor wenigen Tagen hatte die Polizei drei tatverdächtige Männer im Alter von 53 bis 55 Jahren verhaftet. Sie sollen den damals 27-jährigen Mann in einem Wald bei Wadgassen umgebracht und die Leiche anschließend dort vergraben haben, hieß es.

Die Strategie

Der Polizei zufolge soll das Grundstück, das mehrere 100 Quadratmeter groß ist, Stück für Stück abgesucht werden. Man wisse aber auch, dass die Erfolgsaussicht nach fast drei Jahrzehnten "nicht zu 100 Prozent gegeben ist". Nach den Vorbereitungen solle das Gelände noch ein paar Tage über das Wochenende "ruhen, damit die Hunde dann auch die Möglichkeit haben, was zu erschnüffeln", so der Sprecher.

Hintergrund

Wie "dpa" meldet, gilt das Opfer aus Völklingen seit 1991 als vermisst. Damalige Ermittlungen ergaben keine Hinweise auf einen Verbleib. Im Mai dieses Jahres habe es dann "Andeutungen aus dem Umfeld der jetzt Beschuldigten" gegeben, dass diese für den Tod des Vermissten verantwortlich seien. Ermittlungen hätten den Verdacht erhärtet.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- eigene Artikel

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Ägypten will die Aufhebung der Reisewarnung für Urlaubsgebiete

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Ägypten fordert die Aufhebung der Reisewarnung unter anderem in Matruh am Mittelmeer. Symbolfoto: Khaled Elfiqi/dpa-Bildfunk

Eine Reisewarnung verbietet zwar die Reise in ein betroffenes Land nicht, die abschreckende Wirkung aber ist groß. Die Touristen haben darüber hinaus die Möglichkeit, Reisen in betroffene Gebiete kostenlos zu stornieren. Im Juni wurde die Warnung für mehr als 30 europäische Länder aufgehoben, für alle Regionen außerhalb Europas galt sie weiterhin.

Reisewarnung für türkische Regionen aufgehoben

Am Dienstag hob das Auswärtige Amt auch die Reisewarnung für vier der beliebtesten türkischen Urlaubsregionen - Antalya, Izmir, Aydin und Mugla - auf. Ägypten, als zweitbeliebtestes Urlaubsland der Deutschen außerhalb der EU, will nachziehen. Der Tourismus sei für das Land von großer Bedeutung, er mache 12 Prozent der Wirtschaftslage aus.

Niedrige Infektionszahlen: Auch Ägypten fordert Aufhebung

Laut dem ägyptischen Botschafter in Berlin, Khaled Galal Abdelhamid, seien die Corona-Infektionszahlen in Ägypten rückläufig. Zudem habe das Land weitreichende Sicherheitsvorkehrungen für Touristen getroffen. "Es ist sehr frustrierend, dass ich keine Antwort darauf bekomme, warum die Reisewarnung nicht aufgehoben wird", sagte er.

Die Infektionszahlen in Ägypten seien niedriger als in Deutschland und anderen europäischen Ländern, für die es keine Reisewarnung gebe. Botschafter Abdelhamid: "Wir bitten nicht um einen Gefallen. Was wir sagen, ist: Schaut Euch die Lage an und trefft eine rationale und angemessene Entscheidung. Alles deutet darauf hin, dass die Reisewarnung nicht gerechtfertigt ist", schilderte er der "dpa". 

Drei Regionen und Test-Regelung vorgeschlagen 

Drei Regionen wurden von der ägyptischen Regierung als "sichere Zonen" für deutsche Touristen ausgewiesen: Matruh am Mittelmeer, Hurghada am Roten Meer und Scharm el Scheich auf der Sinai-Halbinsel. "Wir haben null Infektionen in diesen Gebieten", so der Botschafter.

Für eine Aufhebung der Reisewarnung sei Ägypten auch bereit, eine Sonderregelung wie in der Türkei zu treffen. Dort müssen Urlaub, die nach Deutschland zurückkehren, in den 48 Stunden vor ihrer Ausreise einen Corona-Test machen. Der kostet zwischen 15 und 30 Euro. In Ägypten seien diese sogar günstiger.

Reisewarnung für Antwerpen ausgesprochen

Innerhalb der EU dagegen wurde die Reisewarnung für einige Regionen reaktiviert. Nachdem bereits vor Reisen nach Luxemburg und in vier Regionen in Spanien erneut gewarnt wurde, trifft es nun auch die belgische Metropole Antwerpen. Dort wurde die Marke von 50 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen überschritten. Im ganzen Land wurden die Maßnahmen zudem verschärft. 

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Prozess um Schmiergeldzahlungen bei Dillinger Hütte

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Wegen möglicher Zahlung von Schmiergeldern müssen sich ein ehemaliger Bauunternehmer und zwei frühere Mitarbeiter der Dillinger Hütte vor dem Saarbrücker Landgericht verantworten. Symbolfoto: BeckerBredel/dpa-Bildfunk

Wegen mutmaßlicher Schmiergeldzahlungen beim Stahlkocher Dillinger Hütte beginnt am 28. August laut "dpa" ein Prozess am Saarbrücker Landgericht. Dabei müssten sich ein ehemaliger Bauunternehmer und zwei frühere Mitarbeiter des Unternehmens verantworten.

Das sind die Vorwürfe

Eine Sprecherin des Landgerichts sagte der Presse-Agentur: Im Kern gehe es um die Vorwürfe der Bestechlichkeit im geschäftlichen Verkehr und Bestechung. Die Ex-Mitarbeiter der Neubauabteilung der Dillinger Hütte sollen "geschmiert" worden sein, damit im Gegenzug bestimmte Bauunternehmen beauftragt werden konnten.

Prozessauftakt im August

Der Prozessauftakt am 28. August finde vor der Wirtschaftsstrafkammer statt. Dann sollen zunächst die drei Anklagen verlesen werden. "Inhaltlich zur Sache" gehe es dann ab Oktober, sagte die Sprecherin zu "dpa". Die früheren Mitarbeiter der Hütte sollen auch Einladungen und kostenlose Urlaubsreisen bekommen haben. Die Taten sollen sich zwischen 2010 und 2014 ereignet haben.

Festnahme auf Mallorca

Ebenso geht aus der "dpa"-Meldung hervor: Der unter Korruptionsverdacht stehende ehemalige Bauunternehmer war im November 2019 von Zielfahndern auf Mallorca festgenommen worden. Seitdem befinde er sich in Untersuchungshaft. Der Prozess vor dem Landgericht Saarbrücken ist bis Januar 2021 terminiert.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Gesundheitsministerium meldet acht weitere Corona-Neuinfektionen im Saarland

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Im Saarland wurden sechs weitere Menschen positiv auf das Coronavirus getestet. Symbolfoto: Daniel Bockwoldt/dpa-Bildfunk

Derzeit sind 54 Menschen im Saarland akut an Covid-19 erkrankt. Die Gesamtzahl der Infizierten hierzulande steigt um acht auf 2.868 Fälle. Das meldete das saarländische Gesundheitsministerium mit Stand von Mittwoch (5. August 2020), 18.00 Uhr. 

2.640 Personen genesen

Es wurden keine weiteren Todesfälle gemeldet. Die Zahl der Menschen, die im Saarland in Verbindung mit dem Coronavirus gestorben sind, liegt weiterhin bei 174. Derweil gelten 2.640 Menschen als genesen, das sind fünf mehr als am Vortag.

Von den an Covid-19 erkrankten Patientinnen und Patienten werden 7 stationär behandelt (keine Veränderung gegenüber dem Vortag). Davon liegt eine Person auf der Intensivstation (ebenso keine Veränderung gegenüber dem Vortag).

Die Gesamtfälle teilen sich wie folgt auf die Landkreise auf:
Regionalverband Saarbrücken: 1.240 (+2 gegenüber dem Vortag)
Landkreis Saarlouis: 574 (+1)
Saarpfalz-Kreis: 363 (+2)
Landkreis Neunkirchen: 281 (+0)
Landkreis Merzig-Wadern: 234 (+3)
Landkreis St. Wendel: 176 (+0)

Wie die Statistik zustande kommt

Das saarländische Gesundheitsministerium versendet einmal am Tag Angaben zu der Entwicklung der Coronavirus-Zahlen. Es weist darin nur Fälle auf, die von den Gesundheitsämtern der Landkreise und des Regionalverbands bestätigt wurden. Über die tägliche Anzahl der Tests macht das Ministerium keine Angaben.

Begriffserklärung

Zahl der Fälle: Sie gibt die Gesamtzahl der Fälle im Saarland seit dem ersten Auftreten des Coronavirus an. Sie zeigt damit nicht an, wie viele Menschen zum aktuellen Zeitpunkt mit dem Virus infiziert sind. Genesene und Tote werden aus dieser Zahl nicht herausgerechnet.

Zahl der Genesenen: Sie gibt die Gesamtzahl der Personen an, die mit dem Coronavirus infiziert waren und inzwischen wieder geheilt sind.

Zahl der Toten: Sie zeigt die Gesamtzahl der Menschen an, die in Verbindung mit einer Corona-Infektion gestorben sind.

Zahl der aktiven Infektionen: Sie zeigt die aktuelle Zahl der Personen an, die das Coronavirus in sich tragen. Sie ergibt sich aus der Differenz aus der Gesamtzahl der Fälle und der Zahl der Geheilten sowie der Zahl der Toten.

Zahl der Intensivpatienten: Sie gibt die aktuelle Zahl der Personen an, die sich mit einer Coronavirus-Infektion auf einer Intensivstation befinden.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des saarländischen Gesundheitsministeriums, 05.08.2020
- eigene Recherche

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Verwendete Quellen:
- eigener Berichte

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