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Hitze und hohe Waldbrandgefahr im Saarland

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In den nächsten Tagen bleibt es im Saarland heiß. Symbolfoto: Julian Stratenschulte/dpa -Bildfunk

Laut des Deutschen Wetterdienstes (DWD) sind im Saarland am morgigen Sonntag (9. August 2020) Temperaturen bis zu 38 Grad möglich. Dabei bleibe es trocken und klar, nur vereinzelt könne es Quellwolken geben. In der Nacht zu Montag sinken die Temperaturen auf 21 Grad in den Städten, sonst auf 20 bis 15 Grad, teilte der DWD mit.

Heißer Wochenstart

Auch zum Wochenstart bleibt es heiß und sonnig. Laut den Meteorologen liegen die Höchstwerte am Montag zwischen 32 und 36 Grad. Im Laufe des Tages steigt laut Vorhersage das Risiko für einzelne Schauer oder Gewitter mit Starkregen und Sturmböen. Auch am Dienstag setze sich der Hitze-Trend fort. Bei Höchstwerten bis zu 36 Grad seien Gewitter nicht ausgeschlossen.

Hohe Waldbrandgefahr

Nicht nur die Temperatur in den kommenden Tagen bleibt im Saarland hoch - sondern auch die Gefahr für Waldbrände. Demnach gelte in weiten Teilen die zweithöchste Warnstufe. In Teilen von Rheinland-Pfalz gelte sogar die höchste.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Das sind die beliebtesten Seen und Weiher im Saarland

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In der Liste weit oben mit dabei: der Losheimer Stausee. Foto: Pixabay

Der Sommer ist da - und damit auch die Hitze. Mittlerweile erlauben die Corona-Auflagen auch wieder Ausflüge ans kühle Nass. Doch an welchen Seen sowie Weihern im Saarland halten sich Badegäste und Co. besonders gern auf? Mit dieser Frage hat sich das Portal "holidu.de" beschäftigt.

Um eine Antwort zu finden, habe das Unternehmen kurzerhand Instagram mit einbezogen. Und dort die Anzahl der Erwähnungen des jeweiligen Sees oder Weihers unter dem entsprechenden Hashtag ausgewertet. Das Ergebnis gibt es hier:

Verwendete Quellen:
- Mitteilung von "holidu.de"

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Familienbesuch im Kulturpark Bliesbruck-Reinheim: Natur und Geschichte im Herzen der Biosphäre

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Familie Schorr mit Hund Lotta und Gästeführerin Katrin Gruber Foto: N49/ Maximilian Kuntz

Der Startpunkt der Tour durch den Kulturpark war bei Familie Schorr, bestehend aus Mutter Isabel, den beiden Kindern Milli und Fenja sowie dem Familienhund Lotta schnell gefunden: Das Grab der Fürstin von Reinheim. Schnell noch die Tickets am Eingang des Museums kaufen und schon kann es losgehen. Das besondere: Mit den Tickets können die musealen Bereiche sowohl auf der deutschen als auch auf der französischen Seite des Kulturparks besucht werden, ganz im Sinne des europäischen Miteinanders, das hier an jeder Ecke spürbar ist. Das Außengelände ist jederzeit frei zugänglich. Auch Hunde sind gern gesehene Gäste im Freigelände, natürlich angeleint. In den musealen Bereichen haben sie hingegen keinen Zutritt.

Das Fürstinnengrab und die beeindruckende Geschichte des Bliesgaus 

Bis zum 31.Oktober wird die Ausstellung "Der Bliesgau. Natur- Menschen - Geschichte" im Foyer des Fürstinnengrabes gezeigt. Hier haben die Besucher die Möglichkeit, alles über den Lebensstil und die Geschichte des Bliesgaus zu erfahren. Interessiert betrachtet auch Familie Schorr die Kleidung, die die Menschen damals für die Arbeit auf dem Feld trugen und auch die Nachbildung eines Pflugs stößt auf reges Interesse. Ganz besonders spannend ist für sie jedoch die Tatsache, dass die Bewohner des Bliesgaus in 200 Jahren siebenmal die Nationalität gewechselt haben “Es ist extrem beeindruckend, wie viel europäische Geschichte sich im Bliesgau abgespielt hat, schwärmt die 15-jährige Milli.

Nach dem Besuch der Ausstellung gelangt die Familie schließlich in die Grabkammer der Fürstin. Zu Ihrer Überraschung sind sie allerdings nicht allein, sondern eine gewandete Dame wartet auf die Familie. Katrin Gruber ist regelmäßig als Gästeführerin tätig und hat sich extra in Schale geworfen, um die Familie zu begleiten. Sie erzählt, dass es sich bei dem Fürstinnengrab um eine Nachbildung handelt.“Der ursprüngliche Fundort  ist eine Kiesgrube, die heute in einem kleinen Weiher liegt und sich unweit des 1999 rekonstruierten und begehbaren Grabes befindet. Hier entdeckten Arbeiter im Jahr 1954 einen Griff von einem Spiegel, was den Anfang für die zahlreichen keltisch-römischen Entdeckungen bildete” erzählt sie.  

Fürstinnengrab & Ausstellung "Der Bliesgau"

Aussicht über das gesamte Areal 

Im Anschluss führt Katrin Gruber die Familie weiter zu einem  Aussichtshügel, von dem sich das gesamte Areal bis nach Frankreich, überblicken lässt. Hierbei  erklärt sie, weshalb man sich nach der Entdeckung der Grundsteine dagegen entschieden hat, die römische Villa vollständig nachzubauen. “Man hat sich damals dafür entschieden, das Areal weitgehend so zu lassen wie es ist, um ein Gelände zu schaffen, auf dem das historische  im Vordergrund steht”. Darüber hinaus berichtet sie von in Bliesbruck kursierenden Geschichten, wonach bereits weit vor den folgenreichen Ausgrabungen zahlreiche Bauern auf der französischen Seite Steine entdeckt hatten,  und diese unter anderem für ihre Häuser nutzten, ohne zu wissen um welch historische Schätze es sich dabei handelte. 

Auch Familie Schorr ist von dem Aussichtspunkt begeistert. “Es ist der perfekte Ort, um sich ein Bild vom Areal zu machen oder um einfach die wunderschöne Aussicht zu genießen”, sagt die zwölfjährige Fenja begeistert. Was den Kindern vom Aussichtspunkt sofort ins Auge sticht, ist das keltische Dorf, welches unweit der römischen Grundsteine frei interpretiert angelegt wurde. Die nächste Station war also schnell gefunden. 

Aussichtspunkt mit Blick auf den Kulturpark

Keltisches Dorf und römischer Kräutergarten

Auf dem Weg zum keltischen Dorf entdeckt die Familie aber noch einen weiteren spannenden Ort: Den Kräutergarten der römischen Villa. Hier lassen sich zahlreiche Kräuter und Pflanzen begutachten und die verschiedensten Düfte erraten. Als die Gruppe im keltischen Dorf angelangt, steht erstmal eine wohlverdiente Pause an. Inmitten des keltischen Dorfes genießt die Familie Ihr Picknick und lässt die Seele baumeln. Gästeführerin Katrin Gruber erzählt, dass die Römer das Territorium der hiesigen Kelten eroberten. “Das ist sicher schwer gewesen, aber in diesem Zusammenhang kamen die Kelten in den Genuss diverser Annehmlichkeiten, beispielsweise die der Nutzung einer Fußbodenheizung“, erklärt sie. Das Keltendorf eignet sich zudem hervorragend für Kindergeburtstage. Die beiden Mädchen sind restlos begeistert: “Hier bekommen wir einen Eindruck davon, wie das Leben damals war”.

Keltisches Dorf und römischer Kräutergarten

Grillen mitten im Kulturpark

Weiter geht es zum Grillplatz mitten im Kulturpark. Laura Rekowski, Mitarbeiterin des Parks und zuständig für Tourismus und Veranstaltungen, erklärt: “Jeder ist herzlich dazu aufgerufen, sich hier niederzulassen und den Tag zu genießen, ob beim Picknicken auf den Wiesen oder dem Grillen am Grillplatz. Das lässt sich Familie Schorr natürlich nicht zweimal sagen und begibt sich prompt auf die Suche nach passendem Feuerholz. Große Hilfe hatten sie dabei von ihrem Hund, der seine gesammelten Stöckchen aber nicht ganz so bereitwillig wieder abgibt. Schließlich freut sich die Familie schon auf den Abschluss des Tages: Das Essen in der Römischen Taverne. 

Grillen im Kulturpark

Speisen wie die Römer in der Taverne

Auf der Terrasse der Taverne lässt die Familie ihren Tag  gemütlich ausklingen. Kulinarisch können sich Besucher hier über römische Spezialitäten wie eine römische Brotzeit freuen, aber auch klassische Gerichte, wie beispielsweise Pizza, werden angeboten. Betreut wird die Taverne von dem CJD Homburg, ein soziales Unternehmen, das Jugendlichen mit Handicap eine berufliche Perspektive bietet. “Mit jeder Bestellung tut man somit etwas Gutes”, schwärmt Mutter Isabel. Bei der Essensauswahl entscheidet sich die Familie für eine römische Brotzeit sowie zwei Pizzen für die Kinder. Ein gelungener und vor allem leckerer Tagesabschluss. 

Speisen wie die Römer in der Taverne

Deutsch-französische Völkerverständigung im Vordergrund

Während des Essens nutzt die Familie die Gelegenheit und lässt ihren Besuch noch einmal Revue passieren. Der Höhepunkt für Isabel Schorr war zweifelsohne das Zusammentreffen der verschiedenen Kulturen “Es gibt nur wenige Orte, an denen keltisch-römische Geschichte und die deutsch-französische Freundschaft derart spürbar sind wie hier”, schwärmt sie. Laura Rekowski vom Kulturpark hebt diese Besonderheit nochmals hervor und betont, dass die deutsch-französische Grenze mitten durch den Kulturpark verläuft. “Dementsprechend pflegen wir hier auch ein intensives Miteinander und bieten sowohl Führungen in deutscher als auch in französischer Sprache an", erzählt sie. Für die zwölfjährige Fenja war das Fürstinnengrab der Höhepunkt des Tages “Es ist unglaublich, mit wie vielen Schätzen die Fürstin damals begraben wurde”, sagt sie beeindruckt. Ihre Schwester Milli plant derweil bereits ihren nächsten Besuch, möchte das nächste Mal aber mit dem Fahrrad nach Reinheim fahren. “Ich fahre sehr gerne Fahrrad und habe gehört, dass es zahlreiche Fahrradstrecken hierher gibt”, freut sich die 15-Jährige. Auch Laura Rekowski erzählt, dass zahlreiche Gäste mit dem Fahrrad in den Kulturpark kommen. “Über den Bliestal-Freizeitweg, der Teil des Bliesgau-Radweges ist oder von Saargemünd kommend einen Teil des Blies-Glan-Radweges fahren, gibt es viele Möglichkeiten, mit dem Drahtesel hier herzukommen. Aber auch Wanderer und Spaziergänger kommen gern, ergänzt sie. Alles in allem sei das Publikum im Kulturpark bunt gemischt “Es kommen viele Familien zu Besuch, die den autofreien Park genießen, aber auch zahlreiche Gäste, die einfach abschalten und ein paar ruhige Stunden hier verbringen möchten. Und natürlich kommen auch alle Kultur- und Geschichtsinteressierten auf ihre Kosten”, sagt Laura Rekowski abschließend. 

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Laura Rekowski, Mitarbeiterin des Kulturparks (Veranstaltungen und Tourismus) Foto: N49/ Maximilian Kuntz

Europäischer Kulturpark Bliesbruck-Reinheim
Robert-Schuman-Straße 2
66453 Gersheim-Reinheim 
Tel. +49 (0) 6843 900211
info@europaeischer-kulturpark.de 
Website: www.europaeischer-kulturpark.de 
Der Kulturpark auf Facebook

Öffnungszeiten 
15. März bis 31. Oktober 
Montag bis Freitag 10:00 bis 17:00 
Samstag und Sonntag 10:00 bis 18:00
1.Mai geschlossen

 

 

 

 

 

 

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Auch im Saarland: ZEIT-Analyse zeigt Mietbelastung in allen Gemeinden von Deutschland

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Die Mietbelastung für Geringverdienende in Saarbrücken ist im Saarland am zweithöchsten. Symbolfotos: BeckerBredel & Andreas Gebert/dpa-Bildfunk

"Wir haben uns gefragt: Wie groß ist der Anteil des monatlichen Gehalts, den Geringverdienende für die Miete ausgeben?", so die ZEIT. Dazu stellten sie Angebotsmieten und Gehälter aus allen Gemeinden Deutschlands ins Verhältnis. 

Interaktive Karte zeigt Mietbelastung in den Gemeinden

Herausgekommen ist eine interaktive Karte, in der das Nettogehalt, der Platzbedarf in Zimmerzahl und das Preissegment (von günstig bis Luxusklasse) eingetragen werden können. Die Grafik zeigt dann an, wie hoch die Mietbelastung in der jeweiligen Gemeinde ist. 

Belastung bei Geringverdienern deutlich höher

Das Ergebnis: Wer wenig verdient und in einer vergleichsweise günstigen Wohnung wohnt, muss im Bundesschnitt 31 Prozent seines Gehaltes in die Miete stecken. Bei Gutverdienenden dagegen liege die Belastung bei 22 Prozent, obwohl sie für gewöhnlich in teureren Wohnungen leben.

Mietpreise im Saarland: In Gersheim lebt es sich am günstigsten

Im Saarland sind bei einem niedrigen Preisniveau, das etwa 59 Quadratmetern entspricht, und einem geringen Nettoverdienst deutliche Unterschiede in den Gemeinden zu erkennen. In Gersheim etwa erhalten Geringverdiener 1.600 Euro monatlich, die Miete im unteren Preissegment liegt durchschnittlich bei 339 Euro inklusive Nebenkosten. Damit geben sie 21 Prozent ihres Gehalts fürs Wohnen aus.

Mietbelastung in Perl so hoch wie in Köln

Ganz anders dagegen in Perl: Hier verdienen Geringverdiener nur etwa 1.362 Euro im Monat, zahlen aber etwa 519 Euro für eine günstige Wohnung. Die Mietbelastung ist damit im Saarland am höchsten: Mit 38 Prozent entspricht sie dem Wert der Großstadt Köln. Auch in Saarlouis und Saarbrücken lebt es sich vergleichsweise teuer. Hier liegt die Belastung bei 28 und 29 Prozent. 

Methode und Datenerhebung

Als Geringverdienende galten bei der Auswertung "die 20 Prozent der gesamten Bevölkerung vor Ort mit dem niedrigsten Gehalt." Die Bundesagentur für Arbeit wertete diese eigens für die ZEIT-Analyse aus. Die Mietdaten wurden den Journalisten von Immobiliendatenspezialisten von "empirica regio" zur Verfügung gestellt. Sie entsprechen den durchschnittlichen Angebotsmieten in der jeweiligen Gemeinde.

Verwendete Quellen:
- ZEIT-Online

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"Es Laura": Warum im Saarland für Frauen das Neutrum verwendet wird

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Im Saarland ist es normal weiblichen Vornamen ein "es" voranzustellen. Symbolfoto: Pixabay, Bearbeitung: SOL.DE

Der ein oder andere erinnert sich vielleicht noch an eine Folge der "Super-Nanny", in der Katja Saalfrank das Saarland besuchte. Nach den ersten Gesprächen mit der Familie fragte die Pädagogin schockiert den Vater: "'Sie' ist also 'es'?" Wenn er über seine Tochter sprach, hatte der Mann konsequent das neutrale Pronomen verwendet. 

"Es" und "Das" im Saarland selbstverständlich

Im Saarland ist dieser Sprachgebrauch ganz selbstverständlich. In mehreren Dialekten fügen Sprecher zu weiblichen Vornamen den neutralen Artikel "das" oder das Pronomen "es" hinzu. Die Tochter ist dann eben "es Laura" oder "das Laura" und die Freundin "es Anna" oder "das Anna". Laut Sprachwissenschaftlern gehe es dabei immer um eine Beziehung. Das Neutrum mache deutlich: Laura und Anna gehören zur Gemeinschaft

Sprachphänomen betonte früher den niedrigen Status der Frau

Vor einigen Hundert Jahren hatte die Kombination jedoch noch eine ganz andere Bedeutung. Laut der Mainzer Sprachwissenschaftlerin Simone Busley könne das Sprachphänomen bis ins 16. Jahrhundert zurückverfolgt werden. "Es" und "Das" vor dem Namen drückten damals allerdings den niedrigen Sozialstatus der Frau aus. 

"Gerade die unverheirateten Frauen hatten früher einen Kinderstatus sozusagen. Das Neutrum ist das Genus für Kinderbezeichnungen", so Busley. Daher heiße es "das Kind", "das Baby", "das Mädchen" und "das Fräulein". Bei Bezeichnungen für Jungen und Männer ist das anders. Wie Kinder hatten Frauen eine niedrige Stellung in der Gesellschaft. 

Heute drückt das Neutrum Vertrautheit aus

Heute jedoch drücke das Neutrum Vertrautheit aus. "Wenn man 'das Simone' ist, dann ist das nett und der Sprecher integriert die Person in die Gemeinschaft", so Busley. Laut der Sprachwissenschaftlerin sei der Wandel hin zu einer positiven Implikation im Laufe des 20. Jahrhunderts passiert. Das ist mitunter der häufigen Verwendung zu verdanken. "Je mehr Frauen dieses Neutrum bekommen, desto normaler wird das. Irgendwann wird das nur noch mit weiblich und jung assoziiert."

Heute sei der Gebrauch von "es" oder "das" bei Frauennamen nicht nur im Saarland völlig normal, sondern auch im Norden von Rheinland-Pfalz. "Es gibt Regionen da verwendet man eigentlich immer das Neutrum im Dialekt, wenn man die Frau mit dem Rufnamen anspricht." Als Beispiel nennt sie einen Satz der für Saarländer ganz normal klingt: "Das Silke kommt heute nicht, es ist krank."

Mütter und Großmütter sind die Ausnahme

Eine Ausnahme von der Regel gibt es allerdings: Spricht man von Müttern und Großmüttern ist nicht von "es" oder "das" die Rede. "Das Neutrum darf man nur bei Frauen verwenden, die man beim Rufnamen nennt und das macht man bei der Mutter und der Großmutter ja nicht." Und zugegeben, der Satz "Mama kommt heute nicht, es ist krank", klingt selbst in saarländischen Ohren falsch. 

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- eigene Recherche

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Bouillon für Nutzung der Corona-Gästelisten durch Polizei

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Klaus Bouillon (CDU), Innenminister vom Saarland. Foto: Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

Der saarländische Innenminister Klaus Bouillon befürwortet die Verwendung von Corona-Gästelisten durch die Polizei. Zur Aufklärung von Straftaten sei die Nutzung rechtmäßig - und die Strafverfolgungsbehörden seien sich ihrer Verantwortung im Umgang mit den Daten bewusst. Das sagte Bouillon am gestrigen Freitag (7. August 2020).

Dabei verwies der Innenminister auf die Strafprozessordnung als bundesgesetzliche Regelung. Allerdings müsse die Nutzung verhältnismäßig sein. Aus diesem Grund scheide der Griff auf die Gästelisten bei Bagatelldelikten, beispielsweise einfachen Beleidigungen, aus. Werde die Herausgabe der Gästeliste verweigert, bedürfe es eines richterlichen Beschlusses.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Prostitution im Saarland unter Bedingungen wieder erlaubt

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Unter Bedingungen ist Prostitution im Saarland wieder erlaubt. Symbolfoto: dpa-Bildfunk/Tom Weller

Am gestrigen Freitagabend (7. August 2020) teilte das Saar-Gesundheitsministerium mit: Die "Erbringung sexueller Dienstleistungen" sei hierzulande wieder zugelassen - wenn auch unter speziellen Vorgaben. Grundlegend seien die Kontaktnachverfolgung und entsprechende Hygienekonzepte.

Vorangegangen war ein Beschluss des Oberverwaltungsgerichtes vom Donnerstag. Demnach sollten sexuelle Dienstleistungen in bestimmtem Rahmen wieder erlaubt werden. Die Richter gaben dem Eilantrag einer Bordellbetreiberin gegen das generelle Verbot sowie die Ausübung des Prostitutionsgewerbes statt.

Geklagt hatte die Betreiberin einer kleinen Prostitutionsstätte. Unter anderem hatten die Richter auf die weniger strenge Handhabung in anderen Bundesländern bezogen auf kleine Prostitutionsstätten verwiesen.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Fahrzeug-Flotte der Saarbahn soll ab 2024 ersetzt werden: WLAN, Vollklimatisierung und mehr

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Viele der Züge, die derzeit noch für die Saarbahn fahren, sind in die Jahre gekommen. Symbolfoto: BeckerBredel

Derzeit umfasst die Flotte der Saarbahn 28 Züge. Diese sollen ab 2024 ersetzt werden. Eine entsprechende Ausschreibung für Hersteller hat das Unternehmen bereits gestartet, berichtet der "SR".

Großbestellung

Nach Angabe des Medienberichts schloss sich die Saarbahn mit fünf weiteren Verkehrsbetrieben zusammen, die gemeinsam eine Großbestellung tätigen wollen. Dadurch könnte das Saar-Unternehmen bis zu 28 Millionen Euro sparen. Die Gesamtkosten für die neuen Züge: zwischen 110 und 130 Millionen Euro.

Neue Bahntechnik

Die neue Flotte soll dem aktuellen Stand der Bahntechnik entsprechen. Beinhalten werde das unter anderem eine Vollklimatisierung, "Infotainment"-Ausstattung, WLAN sowie Fahrerassistenzsysteme zum Schutz vor Unfällen. Das geht ebenso aus dem "SR"-Bericht hervor.

Verwendete Quellen:
- Saarländischer Rundfunk

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mit dpa

Warum junge Männer so spät aus dem Hotel Mama auschecken

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Junge Männer checken in Deutschland eher später aus dem "Hotel Mama" aus. Symbolfoto: Pixabay

Mehr als jeder vierte junge Erwachsene wohnt in Deutschland mit 25 Jahren noch bei den Eltern. Dabei bleiben Söhne länger zu Hause als Töchter, wie das Statistische Bundesamt laut "dpa" mitteilte.

34 Prozent der 25-jährigen Männer lebten 2019 noch im Elternhaus, bei den Töchtern waren es 21 Prozent. Der Unterschied zwischen den Geschlechtern bleibt auch in höherem Alter bestehen: Mit 30 Jahren wohnten noch 13 Prozent der ledigen Söhne im Elternhaushalt, aber nur 5 Prozent der Töchter.

Das sind die Gründe

Der Jugendforscher Klaus Hurrelmann sieht "dpa" zufolge darin einen Beleg, "dass die Emanzipation der Männer ins Stocken geraten ist". Ebenso Untersuchungen wie die "Shell Jugendstudie" belegten diesen Trend, sagte er der Deutschen Presse-Agentur. "Um das 20. Lebensjahr herum geht die Schere auseinander."

Die jungen Frauen erzielten demnach die besseren Bildungsergebnisse. "Sie sind agiler im Umgang mit ihren Lebensherausforderungen", sagte Hurrelmann laut "dpa". Bei jungen Männer sei eher der gegenteilige Trend zu beobachten: "Sie genießen das Hotel Mama so lange sie können. Das ist angenehm, das ist bequem. Sie wollen in Deckung bleiben, so lange es geht."

Mit Blick auf die Zeitreihe berichteten die Statistiker: "Das Auszugsverhalten junger Menschen hat sich in den vergangenen 20 Jahren kaum verändert". Im Jahr 2000 lebten rund 30 Prozent der 25-Jährigen mit ihren Eltern unter einem Dach, 2019 waren es - beide Geschlechter zusammengerechnet - 28 Prozent.

Unterschied zwischen Stadt und Land

In Deutschland falle noch ein anderer Unterschied auf: "In den ländlichen Gebieten ist der Anteil der 20- bis 25-Jährigen, die noch bei den Eltern leben, deutlich höher als in den Städten", berichtete das Bundesamt nach "dpa"-Angabe. In Niedersachsen wohnte fast jeder Zweite in dieser Altersgruppe noch im elterlichen Heim, im angrenzenden Hamburg war es nur etwa jeder Dritte. Ähnlich in den östlichen Bundesländern: In Brandenburg lag der Anteil bei 47 Prozent, in Berlin bei 36 Prozent.

Hurrelmann findet das "überraschend": Zu erwarten wäre, dass hohe Mieten und ein angespannter Wohnungsmarkt Jugendliche in der Stadt dazu bewegen, zu Hause wohnen zu bleiben. Die Forschung habe keine Befunde dazu, sagt Hurrelmann. Eine mögliche Erklärung sei, "dass Bindungen und Gewohnheiten eventuell auf dem Land stärker sind".

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Saarland: Sieben weitere Corona-Neuinfektionen gemeldet

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Das Saar-Gesundheitsministerium hat weitere Infektionsfälle mit dem Coronavirus gemeldet. Symbolfoto: Hendrik Schmidt/dpa-Bildfunk

Derzeit sind 63 Menschen im Saarland akut an Covid-19 erkrankt. Die Gesamtzahl der Infizierten hierzulande steigt um 7 auf 2.888 Fälle. Das meldete das saarländische Gesundheitsministerium mit Stand von Freitag (7. August 2020), 18.00 Uhr. 

2.651 Personen genesen

Es wurden keine weiteren Todesfälle gemeldet. Die Zahl der Menschen, die im Saarland in Verbindung mit dem Coronavirus gestorben sind, liegt weiterhin bei 174. Derweil gelten 2.651 Menschen als genesen, das sind sieben mehr als am Vortag.

Von den an Covid-19 erkrankten Patientinnen und Patienten werden 7 stationär behandelt (keine Veränderung gegenüber dem Vortag). Davon liegt eine Person auf der Intensivstation (ebenso keine Veränderung gegenüber dem Vortag).

Die Gesamtfälle teilen sich wie folgt auf die Landkreise auf:
Regionalverband Saarbrücken: 1.245 (+1 gegenüber dem Vortag)
Landkreis Saarlouis: 578 (+3)
Saarpfalz-Kreis: 372 (+3)
Landkreis Neunkirchen: 282 (+0)
Landkreis Merzig-Wadern: 235 (+0)
Landkreis St. Wendel: 176 (+0)

Wie die Statistik zustande kommt

Das saarländische Gesundheitsministerium versendet einmal am Tag Angaben zu der Entwicklung der Coronavirus-Zahlen. Es weist darin nur Fälle auf, die von den Gesundheitsämtern der Landkreise und des Regionalverbands bestätigt wurden. Über die tägliche Anzahl der Tests macht das Ministerium keine Angaben.

Begriffserklärung

Zahl der Fälle: Sie gibt die Gesamtzahl der Fälle im Saarland seit dem ersten Auftreten des Coronavirus an. Sie zeigt damit nicht an, wie viele Menschen zum aktuellen Zeitpunkt mit dem Virus infiziert sind. Genesene und Tote werden aus dieser Zahl nicht herausgerechnet.

Zahl der Genesenen: Sie gibt die Gesamtzahl der Personen an, die mit dem Coronavirus infiziert waren und inzwischen wieder geheilt sind.

Zahl der Toten: Sie zeigt die Gesamtzahl der Menschen an, die in Verbindung mit einer Corona-Infektion gestorben sind.

Zahl der aktiven Infektionen: Sie zeigt die aktuelle Zahl der Personen an, die das Coronavirus in sich tragen. Sie ergibt sich aus der Differenz aus der Gesamtzahl der Fälle und der Zahl der Geheilten sowie der Zahl der Toten.

Zahl der Intensivpatienten: Sie gibt die aktuelle Zahl der Personen an, die sich mit einer Coronavirus-Infektion auf einer Intensivstation befinden.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des saarländischen Gesundheitsministeriums, 07.08.2020
- eigene Recherche

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Bauarbeiten auf der Sulzbachtalbrücke: Verkehr wird ab Montag umgestellt

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Die Übergangskonstruktionen an der Sulzbachtalbrücke werden aktuell instand gesetzt. Archivfoto: CC BY-SA 3.0/atreyu

Ab 8.00 Uhr wird am Montag der Verkehr auf der Sulzbachtalbrücke auf zwei Fahrspuren rechts an der Baustelle vorbeigeführt. Im Bereich der rechten und mittleren Spur sind die Arbeiten an den Übergangskonstruktionen bis dahin abgeschlossen. Sie sollen auf der Überholspur fortgesetzt werden. 

Voraussichtlich beginnt die Instandsetzung am Dienstag (11. August 2020). Sie soll etwa sechs Wochen dauern. Während der Bauzeit rechnet der LfS mit geringfügigen Verkehrsstörungen. Autofahrern wird empfohlen, auf die Meldungen im Rundfunk zu achten und die Baustelle bei der Routen- und Zeitplanung zu berücksichtigen. 

Verwendete Quellen:
- Pressemitteilung des LfS

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Saarland-Nachrichten: Die wichtigsten Meldungen vom Samstag

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Die aktuellen Nachrichten aus dem Saarland gibt es täglich auf SOL.DE in der Übersicht. Symbolfoto: Landeshauptstadt Saarbrücken

Coronavirus im Saarland: Die jüngsten Zahlen

Im Saarland wurden erneut neue Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt. Das meldete das Gesundheitsministerium. Die Zahlen in der Übersicht: "Gesundheitsministerium meldet 10 weitere Corona-Neuinfektionen im Saarland".

Bouillon für Nutzung der Corona-Gästelisten durch Polizei

Saar-Innenminister Klaus Bouillon hat sich für die Verwendung von Corona-Gästelisten durch die Polizei ausgesprochen. Allerdings müsse die Nutzung verhältnismäßig sein. Mehr: "Bouillon für Nutzung der Corona-Gästelisten durch Polizei".

Prostitution im Saarland unter Bedingungen wieder erlaubt

Das Saarland hat nach einer Gerichtsentscheidung das Verbot von Prostitution in der Corona-Pandemie aufgehoben. Das sind die Details dazu: "Prostitution im Saarland unter Bedingungen wieder erlaubt".

Das sind die beliebtesten Seen und Weiher im Saarland

Der Betreiber der Ferienhaus-Suchmaschine "Holidu" hat sich in einem Ranking mit der Beliebtheit der saarländischen Seen sowie Weiher beschäftigt. Dabei herausgekommen ist eine Top-10-Liste: "Das sind die beliebtesten Seen und Weiher im Saarland".

Bauarbeiten auf der Sulzbachtalbrücke: Verkehr wird ab Montag umgestellt

Der Landesbetrieb für Straßenbau stellt am kommenden Montag (10. August 2020) die Verkehrsführung auf der Sulzbachtalbrücke um. Dort wird aktuell die Übergangskonstruktion instand gesetzt. Mehr dazu: "Bauarbeiten auf der Sulzbachtalbrücke".

Auch im Saarland: ZEIT-Analyse zeigt Mietbelastung in allen Gemeinden von Deutschland

Die Online-Redaktion der ZEIT hat in einer umfassenden Analyse Gehälter und Mietpreise in ganz Deutschland verglichen. Sie wollten die Mietbelastung von Geringverdienern erheben - auch im Saarland. Die Zahlen dazu: "ZEIT-Analyse zeigt Mietbelastung in allen Gemeinden von Deutschland".

Fahrzeug-Flotte der Saarbahn soll ab 2024 ersetzt werden

Im Sommer 2024 soll die Saarbahn neue Fahrzeuge erhalten. Fahrgäste dürften sich dann auf mehr Komfort freuen, etwa eine Vollklimatisierung. Doch auch für die Sicherheit soll etwas getan werden. Der Artikel dazu: "Fahrzeug-Flotte der Saarbahn soll ab 2024 ersetzt werden".

Hitze und hohe Waldbrandgefahr im Saarland

Die Menschen im Saarland erwarten auch am Sonntag Temperaturen bis zu 38 Grad. Zudem ist die Gefahr für Waldbrände hoch. Die Wetter-Übersicht gibt es hier: "Hitze und hohe Waldbrandgefahr im Saarland".

Verwendete Quellen:
- eigene Berichte

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