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Saar-Aktionsbündnis fordert sofortigen Zugriffs-Stopp für Polizei bei Corona-Gästelisten

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Im Saarland hat sich ein Aktionsbündnis gegen möglichen Datenmissbrauch bei der Polizei formiert. Symbolfoto: Carsten Rehder/dpa

Saarländisches Aktionsbündnis gegen Zugriffe auf Corona-Gästelisten gegründet

Nachdem bekannt geworden ist, dass auch die saarländische Polizei im Rahmen der Strafverfolgung auf Corona-Gästelisten von Restaurants zugegriffen hat (Mehr unter: "Auf Gästelisten zugegriffen: Saarländisches Innenministerium gibt vage Gründe an"), hat sich im Saarland ein Aktionsbündnis gegen diese Praxis formiert. "Die Verwendung von Kontaktdaten von Corona-Gästelisten für die Fahndung nach möglichen Delikten ist ein Skandal", so Dennis Färberrot, Pressesprecher des Bündnisses.

Vertrauen der Menschen werde missbraucht

Wer in Coronazeiten seine Daten an Restaurants weitergibt, der habe das ausschließlich in dem Vertrauen getan, damit bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie zu helfen. Keineswegs könne man einfach davon ausgehen, dass Personen das in dem Wissen getan haben, dass die Daten an die Polizei weitergeben werden können. Mit der angewendeten Praxis verspiele man laut Färberrot nun das Vertrauen der Menschen.

Färberrot: Polizei zeigt keine Sensibilität beim Datenschutz

Der Zugriff auf die Daten der Corona-Gästelisten zeige laut Färberrot, dass bei den Polizeibehörden keine Sensibilität für die Thematik vorherrsche. "Fälle wie der Polizeiskandal in Hessen rund um den sogenannten NSU 2.0, wo Daten von Polizeicomputern abgerufen wurden, zeigen wie unsicher Daten gerade auch von politisch missliebigen Personen bei der Polizei aufgehoben sind", so Färberrot weiter.

"Polizei leistet aktiven Beitrag zu zweiter Welle"

Er geht sogar so weit, dass er den Polizeibehörden vorwirft, durch ihr Vorgehen eine zweite Corona-Welle zu provozieren. Covid-19 könne nur dann eingedämmt werden, wenn möglichst viele Menschen bereit sind, sich an den entsprechenden Gegenmaßnahmen zu beteiligen. "Der Erfolg hängt also maßgeblich vom ohnehin schon fragilen Vertrauen in die Anti-Corona Maßnahmen ab", so Färberrot.

Mit dem Missbrauch der erhobenen Daten würden die Polizeibehörden dieses Vertrauen verspielen und damit die Wirksamkeit von aktuellen und auch zukünftigen Corona-Maßnahmen hemmen. "Die Polizei leistet somit eine aktiven Beitrag zur Entstehung einer 'zweiten Welle' und verspielt bisher erzielte Erfolge", führt Färberrot weiter aus.

Bündnis kritisiert mangelnde Aufklärung der Öffentlichkeit

Weiterhin kritisiert das Aktionsbündnis, dass das Abfragen der Gästelisten-Daten bereits wochenlang möglich war, ohne dass die Öffentlichkeit hierüber informiert wurde. Zudem sei weiterhin völlig unklar, in welchem Rahmen der polizeiliche Zugriff auf die Daten erfolge. "Für uns ist nicht klar, ob die Erfassung einfach als Ermittlungstechnik angewendet wurde, oder ob die Einsatzkräfte ausdrücklich Rückendeckung von Gerichten und Ministerien erhielten", kritisiert Färberrot. Deshalb fordere das Aktionsbündnis eine lückenlose und öffentliche Aufklärung der Vorgänge.

Harte Kritik an Innenminister Bouillon

Das Bündnis wirft dem saarländischen Innenministerium vor, den Datenschutz auszuhöhlen. "Dass Minister Bouillon unbefangen die Praxis verteidigt, zeigt uns zum wiederholten Male, dass das saarländische Innenministerium jegliches Maß beim Thema Datenschutz verloren hat", so Färberrot. "Schon beim Entwurf des neuen Polizeigesetzes wollte Bouillon die Datenschutzbeauftragte faktisch von allen Entscheidungskompetenzen entbinden und auch den Datenschutz der saarländischen Bürgerinnen und Bürger zugunsten verstärkter Überwachung massiv zurücksetzen", kritisiert Färberrot den saarländischen Innenminister.

Informationen zu dem Aktionsbündnis

Dem Aktionsbündnis gegen das neue saarländischen Gesetz zur Datenverarbeitung der Polizei gehören an: Piraten Saar, Grüne Jugend Saar, Jusos Saar, ConnAct Saar , Linksjugend 'solid Saar, Seebrücke Saar, Antigeneralverdachtskollektiv, Omas gegen Rechts Saarland, Die Partei Saar, Linke Liste – SDS & Unabhängige, Fraktion Die Linke im Landtag des Saarlandes, Partei Die Linke Saarland, Kurdisches Gesellschaftszentrum Saarbrücken.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Aktionsbündnisses vom 10.08.2020

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Streit um "Black-Bitch"-Bier: Gericht entscheidet für Brauhof Saar

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Ein Gastrokritiker aus Saarbrücken hatte das Bier "Black Bitch" wegen des vermeintlich rassistischen Namens als "Naziplörre" bezeichnet. Der Brauhof Saar klagte. Symbolfotos: Oliver Dietze/dpa-Bildfunk & Pixabay

Bei den Äußerungen des Gastro-Kritikers Rolf Klöckner handele es sich laut des Gerichtes um eine "Schmähkritik". Diese sei durch den Namen des Bieres nicht gerechtfertigt. Das berichtet der "SR". Die einstweilige Verfügung des Brauhofs wurde bestätigt. 

Klöckner droht bei Wiederholung eine hohe Geldstrafe 

Klöckner hatte das "Black Bitch"-Bier auf Facebook als "Naziplörre" und die Brauerei als "Braunhof" bezeichnet. Sollte er diese Äußerungen wiederholen, droht ihm nun eine Geldbuße von bis zu 250.000 Euro oder Ordnungshaft von bis zu sechs Monaten. Der Gastro-Kritiker wolle laut "SR" mit seinem Anwalt klären, ob er in die nächste Instanz geht. 

Streit um Biernamen "Black Bitch": Brauhof Saar verklagt Gastro-Kritiker

"Black Bitch" wird umbenannt

Das Bier "Black Bitch" (zu Deutsch: "schwarze Schlampe") sorgte unlängst für einen Shitstorm gegen den Brauhof. Die Brauerei erklärte daraufhin, dass der Name nie rassistisch gewesen sei. Dennoch soll das Bier nun in "BB Black" umbenannt werden. Auf Facebook hieß es zunächst die Abkürzung stehe für "Black Babe", was abermals auf Kritik stieß. Wie der "SR" berichtet, erklärte Ralph Walther vom Brauhof Saar nun, dass "BB" schlicht eine Abkürzung für "Black Beer" sei. 

Verwendete Quellen:
- Saarländischer Rundfunk
- eigener Artikel

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10 Jahre Augenzentrum Saarbrücken – die Spezialisten in der Landeshauptstadt

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Foto: Augenzentrum Saarbrücken

 „Wir waren vor zehn Jahren erst das zweite Gebäude im Quartier Eurobahnhof. Es wusste niemand, wie sich das hier alles entwickeln würde“, sagt Dr. Ralf Schmitt, der das Augenzentrum gemeinsam mit seinem ehemaligen Chef und Mentor Professor Ulrich Mester eröffnete. Heute zählt das Quartier zu den angesagtesten Adressen der Stadt, genau wie das Augenzentrum. Mit sechs Mitarbeitern ging es vor zehn Jahren im Ärztehaus in der Europaallee los. Heute sind es fast 40 Mitarbeiter, darunter acht Ärzte, ca. 3500 Operationen pro Jahr, sowie zwei weitere Standorte auf dem Rastpfuhl und in Saarbrücken-Burbach. 

Das Augenzentrum im Medizeum glänzt nicht nur mit Zahlen, sondern auch mit neuester Ausstattung und Operationen, die im ambulanten Bereich einmalig im Saarland sind. „In unseren zwei voll ausgestatteten OP-Sälen behandeln wir unter anderem Krankheiten wie den grauen und grünen Star, Makuladegenerationen und Lidfehlstellungen. In Zusammenarbeit mit einem erfahrenen Anästhesieteam sorgen wir mittels Analgosedierung und lokaler Betäubung für eine schmerzfreie Operation“, erklärt Dr. Ralf Schmitt, der Inhaber des Augenzentrums Saarbrücken. Selbst glaskörperchirurgische Eingriffe an der Netzhaut, sowie die neuesten Mikroimplantate zur Behandlung des Grünen Stars führen wir mittels minimalistischen Instrumenten und Kleinschnitttechnologie als ambulante Operation durch.

Katarakt, auch Grauer Star genannt, ist die häufigste aller Augenoperationen. Gerade einmal fünf Minuten kann eine solche Operation dauern. Möglich macht dies neben einem erfahrenen Operateur auch die neueste Technik, über die das Augenzentrum verfügt. Es geht aber um viel mehr. Es fängt bei der richtigen Beratung und der Berechnung der unterschiedlich einzusetzenden Linse mittels lasergestützten Verfahren an – und endet mit einer individuellen Nachbehandlung. Unsere Patienten wollen das bestmögliche Ergebnis und das ist bei jeder Operation auch unser Anspruch.

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Operateur und Praxisinhaber Dr. med. Ralf Schmitt bei einer Netzhautoperation. Foto: Augenzentrum Saarbrücken

Neben der Fachkompetenz ist auch der familiäre Umgang von Personal und Patienten außergewöhnlich und ebenso ein wichtiges Kriterium für unsere Behandlung. „Es geht darum, dass sich hier alle wohlfühlen und wir gemeinsam unsere Ziele erreichen“, sagt die Praxismanagerin Anita Walter. 

Weitere entscheidende Faktoren sind die gute Verkehrsanbindung, wenig Verkehr im Quartier und ausreichend Parkplätze. Das gesamte Medizeum-Gebäude ist barrierefrei zugänglich, eine Apotheke ist im Erdgeschoss des Hauses und es gibt für alle spontanen Patienten vormittags offene Sprechstunden in der Zweigstelle in Saarbrücken-Burbach, für die keine Voranmeldungen notwendig sind. Eine Besonderheit ist unsere Optoskamera, mit der wir ohne Weittropfen der Pupille die komplette Netzhaut fotografieren können. Sie zählt ebenfalls zu einem technischen Highlight, über das saarlandweit nur das Augenzentrum verfügt. 

Viele Gründe, warum das Saarbrücker Augenzentrum seit zehn Jahren beeindruckende Zahlen vorweisen kann und in der Patientenzufriedenheit immer höher steigt. 

Augenzentrum im Medizeum
Europaallee 15
66113 Saarbrücken
Telefon (06 81) 970 39 444
Telefax: (06 81) 970 39 440
augenzentrum-saarbruecken@email.de
www.augenzentrum-saarbruecken.de

Augenärzte Rastpfuhl
Rheinstraße 35
66113 Saarbrücken
Telefon (06 81) 75 14 09
augenaerzte-rastpfuhl@email.de
www.augenarzt-saarbruecken.de

 Augenärzte Burbach
Bergstraße 3
66115 Saarbrücken 
Telefon (06 81) 7 62 55
augenaerzte-burbach@email.de
www.augenarzt-saarbruecken.de

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Polizei nimmt flüchtigen Christian C. aus Saarbrücken in Belgien fest

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Christian C. wurde in Belgien gefasst. Foto: Polizei

Christian C. festgenommen

Nach Angabe des Landespolizeipräsidiums Saar ist seit dem heutigen Montag die öffentliche Fahndung nach dem zuvor flüchtigen Christian C. aus Saarbrücken eingestellt. "Er konnte in Belgien bei einem Polizeieinsatz festgenommen werden", heißt es in einer aktuellen Mitteilung.

Ermittlungen dauern an

Weitere Details dazu gab die Polizei nicht bekannt. Klar ist lediglich: die Ermittlungen in dem Fall dauern an. Laut dem Landespolizeipräsidium Saar soll Christian C. für Raubdelikte und Brandstiftung verantwortlich sein. Er befand sich seit dem 3. August auf der Flucht.

Das sind die Vorwürfe gegen Christian C. im Detail: "Diebstahl, Überfall und Brandstiftung: Polizei sucht Christian C. (32) aus Güdingen".

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Landespolizeipräsidiums Saar, 10.08.2020
- eigene Berichte

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Rettermarkt "Rettich" in Saarbrücken eröffnet

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Hier zu sehen (links) Fabienne Ebertz vom Rettermarkt "Rettich" in Saarbrücken. Fotos: Facebook/@NauwieserViertel

Seit Samstag (8. August 2020) ist das Nauwieser Viertel in Saarbrücken um den Rettermarkt "Rettich" reicher. Der Laden ist in der Cecilienstraße 11 zu finden und hat sich, passend zum Namen, dem Retten von Lebensmitteln verschrieben.

Gerettete Lebensmittel und mehr

"Wir retten Lebensmittel von Landwirten, die nach der Ernte aussortiert und nicht an den Einzelhandel verkauft wurden", heißt es unter anderem auf der Webseite des Geschäfts. Darüber hinaus sind vor Ort Waren erhältlich, deren Mindesthaltbarkeitsdatum nahezu abgelaufen oder bereits abgelaufen ist. Das bedeutet jedoch nicht, dass die Lebensmittel nicht mehr zum Verzehr geeignet sind.

Der Rettermarkt "Rettich" positioniert sich hier klar gegen Lebensmittelverschwendung - und setzt sich nach eigener Angabe für eine bessere regionale Ressourcennutzung ein.

Kaffee-Ecke

Das "Rettich" bietet nicht nur eine Einkaufsmöglichkeit vor Ort, sondern auch eine Kaffee-Ecke: "Unsere Kaffee-Ecke bietet ausreichend Platz zum Arbeiten, Netzwerken und Genießen", heißt es auf der Webseite. Zudem sei dort das "Aufheben" von Kaffees und anderen Lebensmitteln möglich.

Konkret bedeute das: Besucherinnen und Besucher können beispielsweise Kaffees bezahlen und für andere Personen aufheben lassen. "So können sich bedürftige Menschen an einem festen Tag in der Woche ein Produkt aus dem Korb aussuchen", teilt "Rettich" auf der Webseite mit.

Auf einen Blick:
Was? Rettermarkt "Rettich"
Wo? Cecilienstraße 11, 66111 Saarbrücken
Wann? Montag bis Samstag: 10.00 - 20.00 Uhr

Verwendete Quellen:
- Webseite Rettermarkt "Rettich"
- Social-Media-Auftritte Rettermarkt "Rettich"
- eigene Recherche
- Verwendete Fotos: Facebook/@NauwieserViertel

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Flugreisende können sich jetzt in Saarbrücken testen lassen

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Am Flughafen Saarbrücken können Reiserückkehrer sich jetzt auf das Coronavirus testen lassen. Symbolfoto: Oliver Dietze/dpa-Bildfunk

Wer in Saarbrücken-Ensheim landet, kann sich nun am Flughafen auf das Coronavirus testen lassen. Die kostenlosen Tests werden nur Menschen angeboten, die mit dem Flugzeug aus dem Ausland einreisen und in Saarbrücken ankommen. Für alle anderen Reiserückkehrer ist das Testzentrum am Messegelände vorgesehen. 

Die Tests am Flughafen finden von Montag bis Mittwoch sowie von Freitag bis Samstag statt. Wer sich testen lassen will, benötigt seine Bordkarte, die Krankenversicherungskarte und einen Ausweis. Das berichtet der "SR". Termine werden online auf der Seite des Saarlandes gebucht, dort gibt es auch die Selbstauskunft zum Ausfüllen. Bis ein Testergebnis vorliegt, könne es teilweise auch länger als 48 Stunden dauern. 

Verwendete Quellen:
- Saarländischer Rundfunk
- Homepage des Gesundheitsministeriums

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Zehn Reiserückkehrer im Saarland positiv auf Corona getestet

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Zehn Reiserückkehrer im Saarland wurden positiv auf Corona getestet. Symbolfoto: Moritz Frankenberg/dpa-Bildfunk

Insgesamt wurden am Messegelände in Saarbrücken in der ersten Woche nach der Eröffnung 1.894 Menschen getestet. Das berichtet die Saarbrücker Zeitung. Zehn der Tests fielen positiv aus. Sieben der Infizierten reisten aus dem Kosovo ein, je einer aus Rumänien, Malta und der Türkei. Das gab das Gesundheitsministerium auf Nachfrage der "SZ" an.

Am Testzentrum in Saarbrücken können sich alle Reiserückkehrer unabhängig vom Urlaubsort innerhalb von 72 Stunden nach Rückkehr auf das Virus testen lassen. Seit Samstag gilt für Urlauber aus Risiko-Gebieten zudem Corona-Testpflicht. Diese können bereits direkt am Flughafen erfolgen. 

Verwendete Quellen:
- Saarbrücker Zeitung
- eigene Artikel

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Corona-Tests im Saarland: Hausärzte befürchten organisatorische Probleme

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Saarländische Hausärzte befürchten einen großen Andrang wegen der kostenlosen Corona-Tests für Reiserückkehrer. Symbolfoto: Guido Kirchner/dpa

Corona-Tests bei Reiserückkehrern: Hausärzte befürchten großen Andrang auf Praxen

Seit vergangenem Samstag (8. August 2020) können Reiserückkehrer einen Corona-Test bei jedem niedergelassenen Arzt machen lassen. Michael Kulas, der Vorsitzende des saarländischen Hausärzteverbands, befürchtet dadurch einen großen Andrang auf die saarländischen Hausärzte.

Gegenüber dem "SR" äußerte Kulas, dass die Hausärzte im Saarland derzeit verunsichert seien, da keiner wisse, wie sich die Corona-Tests für Reiserückkehrer auf den Praxisbetrieb und damit auch auf andere Patienten auswirke.

Auch wenn die Tests theoretisch durch jeden niedergelassenen Arzt durchgeführt werden können, sei es wahrscheinlich, dass viele zu ihrem Hausarzt gingen, wenn sie das Testzentrum auf dem Saarbrücker Messegelände nicht in Anspruch nehmen möchten.

Organisatorische Probleme könnten Praxisbetrieb stören

Kulas befürchtet zudem organisatorische Probleme bei den Hausärzten. So sei beispielsweise noch unklar, wie man als Hausarzt überprüfen soll, ob Patienten tatsächlich aus dem Ausland kämen und damit überhaupt einen Anspruch auf einen kostenlosen Test hätten. Ein Mehraufwand für die Praxen würde auch dadurch entstehen, dass für negative Corona-Tests beispielsweise Atteste für Arbeitgeber ausgestellt werden müssten.

Ein geregelter Praxisbetrieb könnte durch den Mehraufwand erheblich gestört werden. In diesem Zusammenhang weist Kulas darauf hin, dass die Corona-Testung von Reiserückkehrern ohne begründeten Verdacht nicht die originäre Aufgabe von Hausärzten sei.

Verwendete Quellen:
- Bericht des "SR"

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Familienessen in Losheim eskaliert: 29-Jähriger geht auf Verwandte los

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Ein Abendessen im Familienkreis in einem Losheimer Restaurant endete aufgrund eines 29-jährigen Mannes in Chaos und Gewalt. Symbolfoto: Fotolia

Familienessen in Losheim eskaliert

Gegen etwa 22.00 Uhr eskalierte am Sonntagabend ein gemeinschaftliches Abendessen im Familienkreis in einem Losheimer Restaurant. Die Polizei wurde alarmiert, weil ein 29-jähriger Mann infolge alkoholischer Beeinflussung mehrere Familienmitglieder attackierte. Im Rahmen eines Streits soll es nicht nur bei verbalen Angriffen geblieben sein.

Angriffe auf Familienmitglieder: Besenstiel als Würgemittel

"Es kam zu Beleidigungen, Körperverletzungen und Sachbeschädigungen", heißt es in dem Bericht der Polizei. Dabei habe der 29-Jährige einem "ungeliebten Kontrahenten" in die Hand gebissen und ihn mit einem Besenstiel gewürgt. Noch vor Eintreffen der Polizei verließ der betrunkene Mann das Restaurant. Er wurde später in seiner Wohnung angetroffen. Da der Mann in seinem Rauschzustand noch Auto gefahren sein soll, wurden ihm auf der Polizeiwache Nordsaarland Blutproben entnommen.

Ermittlungen gegen 29-Jährigen

Die Polizei ermittelt nun gegen den 29-Jährigen wegen des Verdachts der Sachbeschädigung, der gefährlichen Körperverletzung, der Beleidigung sowie der Trunkenheit im Straßenverkehr.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizei Nordsaarland vom 10.08.2020

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Pfefferspray-Attacke auf 49-jährigen Autofahrer in Großrosseln

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In Großrosseln wurde ein 49-jähriger Autofahrer mit Pfefferspray attackiert. Symbolfoto: Daniel Karmann/dpa

Gefährliche Körperverletzung in Großrosseln

Am frühen Sonntagmorgen kam es gegen etwa 03.30 Uhr zu einer gefährlichen Körperverletzung in Großrosseln. Ein 49-jähriger Autofahrer und seine 47-jährige Beifahrerin waren mit einem "BMW-Cabriolet" in der Ludweilerstraße in Richtung Völklingen unterwegs, als sie bei offenem Verdeck von einer 19-jährigen Fußgängerin wüst beleidigt wurden.

Pfefferspray-Attacke auf Autofahrer 

In der Folge hielt der 49-Jährige seinen Wagen an, um die junge Frau zur Rede zu stellen. Dabei wurde der Mann unverhofft von einem 24-Jährigen mit Pfefferspray attackiert. Als die Beifahrerin dem 49-Jährigen zur Hilfe eilen wollte, wurde sie von der 19-Jährigen am Hals gepackt. Im weiteren Verlauf kam es zu einem Handgemenge, bei dem auch die 47 Jahre alte Frau mit Pfefferspray besprüht wurde. 

Der Autofahrer und seine Begleitung wurden bei der Attacke leicht verletzt. Die Angreifer flüchteten im Anschluss zu Fuß. Gegen beide wurde nun ein Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizei Völklingen vom 10.08.2020 

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Chaotische Zustände am Schwarzenbergbad in Saarbrücken

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Im Wartebereich war es zu dichtem Gedränge gekommen. Foto: BeckerBredel

Am gestrigen Sonntag (9. August 2020) zog es im Saarland zahlreiche Personen ans kühle Nass. Bereits am frühen Mittag war es am Bostalsee zu einer Schließung für neue Besucher gekommen. Der Grund: Überfüllung. Doch auch am Saarbrücker Schwarzenbergbad war viel los. Der "SR" berichtet in diesem Zusammenhang von chaotischen Zuständen.

Regelungen nicht eingehalten

Laut des Medienberichts gab es im Wartebereich dichtes Gedränge. Zahlreiche Besucherinnen sowie Besucher hätten sich geweigert, eine Maske aufzusetzen. Zudem seien Abstandsregelungen nicht eingehalten worden. Und: Einige wartende Badegäste kletterten über Zäune, so "SR".

Tore geöffnet

Letztlich entschieden sich die Verantwortlichen des Bads dazu, die Tore aufzumachen, um die Wartenden ins Freibad zu lassen. Das geht ebenso aus dem Medienbericht hervor. Mit der Maßnahme habe man eine weitere Eskalation der Lage verhindern wollen. Denn hinzugerufene Beamtinnen sowie Beamte der Polizei hätten ebenso nicht schlichten können.

Schwarzenbergbad reagiert

Die Reaktion des Schwarzenbergbads: Mehr besetzte Kassen, weiteres Sicherheitspersonal und erweiterte Absperrungen, so "SR". Bis zum Abend sei die Lage ruhig geblieben.

Verwendete Quellen:
- Saarländischer Rundfunk
- eigener Bericht

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Elefanten "Hoa" und "Trinh" leben sich Schritt für Schritt im Neunkircher Zoo ein

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Die Elefantenkühe "Hoa" und "Trinh" leben nun im Neunkircher Zoo. Foto: Zoo Leipzig

Vor etwa drei Wochen traten die beiden Elefantenkühe "Hoa" und "Trinh" ihre Reise von Leipzig in den Neunkircher Zoo an. Seitdem leben sie sich Schritt für Schritt in ihrem neuen Umfeld ein. Das sagte Zoodirektor Norbert Fritsch der "Bild".

Nach dem Tod von Elefantendame "Rani" lebte Artgenossen "Kristy" alleine in ihrem Gehege des Neunkircher Zoos. "Hoa" und "Trinh" sollen ihr Gesellschaft ermöglichen. Wann sich die Tiere kennenlernen, stehe noch nicht fest. Das hängt vom weiteren Verlauf der Eingewöhnung ab, so Fritsch zur Zeitung.

Derweil gehe es den Elefanten gut, geht ebenso aus dem Medienbericht hervor. Man wolle den Tieren genügend Zeit geben. Und dafür sorgen, dass "Kristy" sich nicht vernachlässigt fühlt.

Verwendete Quellen:
- Bild Saarland
- eigener Bericht

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Rund 300.000 Euro Schaden bei Brand zweier Doppelhaushälften in Merchingen

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Bei dem Brand in Merchingen entstand hoher Sachschaden. Foto: BeckerBredel

Laut Polizei wurde am Sonntag gegen 16.17 Uhr über Notruf ein Hausbrand in Merchingen gemeldet. "Beim Eintreffen der Einsatzkräfte vor Ort schlugen bereits die Flammen auf mehreren Quadratmetern aus dem Dachgeschoss des zweigeschossigen Einfamilienhauses", hieß es in der Mitteilung. Kurz darauf griff das Feuer auf das linksseitig angebaute Gebäudedach über.

Zwei Personen kollabiert

Bereits vor dem Eintreffen der Rettungskräfte konnten die Bewohner des Anwesens das Haus selbstständig verlassen; verletzt wurden sie der Polizei zufolge nicht. Allerdings kollabierten während der Löscharbeiten eine Bewohnerin aufgrund einer Vorerkrankung und eine junge Feuerwehrangehörige wegen der hohen Außentemperaturen. Beide Personen wurden zur ärztlichen Versorgung in Krankenhäuser verbracht.

Hoher Sachschaden

"An beiden Häusern entstand Sachschaden von jeweils circa 150.000 Euro", so die Polizei. Die Anwesen seien nach dem Brand nicht mehr bewohnbar. Daher kamen die Bewohner nach Angabe der Einsatzkräfte bei Verwandten sowie Nachbarn unter.

Die Lösch- und Rettungsarbeiten führten 90 Feuerwehrkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Merchingen und umliegenden Feuerwehren sowie 17 Rettungskräfte und mehrere Merziger Polizisten durch. "Auch Energis war aufgrund einer beschädigten Ortsnetzleitung im Einsatz", geht ebenso aus der Mitteilung hervor.

Ursache unklar

Wie es zu dem Brand kam, sei noch unklar. Die Ermittlungen dauern laut Polizei noch an. Während der Maßnahmen musste die Ortsdurchfahrt Merchingen für etwa drei Stunden voll gesperrt werden.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion Merzig, 10.08.2020

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Bostalsee-Besucherin lässt Hund in Auto zurück - Feuerwehr befreit Vierbeiner

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Die Feuerwehr befreite den Hund aus dem Wagen. Symbolfoto: Pixabay

Nach Angaben der Polizei ereignete sich der Vorfall am Sonntag, gegen 15.15 Uhr, gegenüber des Campinglatzes in Nohfelden. Zeugen alarmierten die Einsatzkräfte, da ein Hund in einem Auto eingesperrt sei und ständig belle. Vor Ort konnte die Polizei den Vierbeiner feststellen.

Hund befreit

Der entsprechende Pkw war den Beamtinnen und Beamten zufolge im Schatten eines Baumes abgestellt. Darüber hinaus war ein Fenster einen Spalt geöffnet; frisches Wasser war laut Polizei ebenso im Fahrzeug vorhanden. Aufgrund der dennoch gegebenen Gefahr für das Tier wurde der Pkw von der Feuerwehr geöffnet und der Vierbeiner befreit.

Polizei belehrt Frau

"Über die Sprechanlage des Strandbades am Bostalsee wurde die Fahrzeughalterin ausgerufen", teilten die Einsatzkräfte ebenso mit. Die Frau sei danach sofort an ihrem Wagen erschienen. Anschließend wiesen sie die Beamtinnen und Beamten auf die Gefahren hin, die durch Überhitzung entstehen können.

Hinweis

Angesichts des Vorfalls informiert die Polizei: "Im Sommer oder an sonnigen Tagen im Frühling und Herbst ist das Auto kein geeigneter Platz für die Vierbeiner." Wer sein Tier in einer solchen Situation zurücklässt, "handelt nicht nur gedankenlos, sondern verstößt auch womöglich gegen das Tierschutzgesetz".

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion Nordsaarland, 10.08.2020

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THW-Rettungsmaßnahmen in Beirut abgeschlossen - zwei Saarländer bleiben noch vor Ort

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Das THW hat die Rettungsmaßnahmen vor Ort eingestellt. Foto: THW/Christian Wenzel

Nach eigener Angabe hat das THW die Rettungsmaßnahmen in Beirut/Libanon abgeschlossen. Auch 72 Stunden nach dem Unglück haben die Helfer noch nach Vermissten gesucht. "So konnten sie sicherstellen, dass wirklich keine Lebenden übersehen wurden", hieß es in einer Mitteilung.

Seit Einsatzbeginn am Donnerstag konnten keine Überlebenden gefunden werden, teilte das THW mit. Die Chance, jetzt noch Personen zu finden, gehe gegen null. Daher wurden die Rettungsmaßnahmen abgeschlossen.

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Überlebende konnten nicht gefunden werden. Foto: THW/Georgia Pfleiderer

Rückreise und weitere Aufgaben

Für einen Großteil des Teams gehe es am Montag (10. August 2020) zurück nach Deutschland. Insgesamt 14 Kräfte der sogenannten "Schnell-Einsatz-Einheit-Bergung-Ausland", davon zwei der vier Saarländer, und das Botschaftsunterstützungsteam bleiben noch bis Donnerstag vor Ort.

Das Ziel: Weiterhin die Gebäude auf ihre Substanz hin zu prüfen, so das THW. Anschließend soll beurteilt werden, ob die Gebäude beispielsweise noch betreten werden dürfen oder etwa einsturzgefährdet sind. Darüber hinaus unterstütze das Team die Deutsche Botschaft.

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Gebäude werden von den Einsatzkräften weiterhin geprüft. Foto: THW/Georgia Pfleiderer

Einsatzkräften geht es gut

Nach Angabe des THW geht es den Einsatzkräften vor Ort gut. "Hohe Temperaturen und das Tragen von Schutzmasken gegen das Corona-Virus erschweren seit Beginn des Einsatzes die Arbeiten", hieß es abschließend in der Mitteilung.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung THW Media-Team Saarland, 09.08.2020

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Gesundheitsministerium meldet zwei weitere Corona-Neuinfektionen im Saarland

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Bislang haben sich 3.120 Menschen im Saarland mit dem Coronavirus infiziert. Foto: Sebastian Kahnert/dpa-Bildfunk

Derzeit sind 72 Menschen im Saarland akut an Covid-19 erkrankt. Die Gesamtzahl der Infizierten hierzulande steigt um 2 auf 2.900 Fälle. Das meldete das saarländische Gesundheitsministerium mit Stand von Sonntag (9. August 2020), 18.00 Uhr. 

2.654 Personen genesen

Es wurden keine weiteren Todesfälle gemeldet. Die Zahl der Menschen, die im Saarland in Verbindung mit dem Coronavirus gestorben sind, liegt weiterhin bei 174. Derweil gelten 2.654 Menschen als genesen, das ist eine Person mehr als am Vortag.

Von den an Covid-19 erkrankten Patientinnen und Patienten werden 7 stationär behandelt (keine Veränderung gegenüber dem Vortag). Davon liegt eine Person auf der Intensivstation (ebenso keine Veränderung gegenüber dem Vortag).

Die Gesamtfälle teilen sich wie folgt auf die Landkreise auf:
Regionalverband Saarbrücken: 1.248 (+1 gegenüber dem Vortag)
Landkreis Saarlouis: 581 (+1)
Saarpfalz-Kreis: 375 (+0)
Landkreis Neunkirchen: 282 (+0)
Landkreis Merzig-Wadern: 236 (+0)
Landkreis St. Wendel: 178 (+0)

Wie die Statistik zustande kommt

Das saarländische Gesundheitsministerium versendet einmal am Tag Angaben zu der Entwicklung der Coronavirus-Zahlen. Es weist darin nur Fälle auf, die von den Gesundheitsämtern der Landkreise und des Regionalverbands bestätigt wurden. Über die tägliche Anzahl der Tests macht das Ministerium keine Angaben.

Begriffserklärung

Zahl der Fälle: Sie gibt die Gesamtzahl der Fälle im Saarland seit dem ersten Auftreten des Coronavirus an. Sie zeigt damit nicht an, wie viele Menschen zum aktuellen Zeitpunkt mit dem Virus infiziert sind. Genesene und Tote werden aus dieser Zahl nicht herausgerechnet.

Zahl der Genesenen: Sie gibt die Gesamtzahl der Personen an, die mit dem Coronavirus infiziert waren und inzwischen wieder geheilt sind.

Zahl der Toten: Sie zeigt die Gesamtzahl der Menschen an, die in Verbindung mit einer Corona-Infektion gestorben sind.

Zahl der aktiven Infektionen: Sie zeigt die aktuelle Zahl der Personen an, die das Coronavirus in sich tragen. Sie ergibt sich aus der Differenz aus der Gesamtzahl der Fälle und der Zahl der Geheilten sowie der Zahl der Toten.

Zahl der Intensivpatienten: Sie gibt die aktuelle Zahl der Personen an, die sich mit einer Coronavirus-Infektion auf einer Intensivstation befinden.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des saarländischen Gesundheitsministeriums, 09.08.2020
- eigene Recherche

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Nach fast 30 Jahren: Polizei beginnt mit schwieriger Suche nach Leiche in Wadgassen

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29 Jahre nach dem mutmaßlichen Mord in Wadgassen hat die Polizei mit der Suche nach der Leiche begonnen. Foto: BeckerBredel

Die fast drei Dekaden lang laufenden Ermittlungen ergaben erst kürzlich neue Hinweise. Die Leiche des im September 1991 verschwundenen 27-Jährigen aus Völklingen soll in dem Waldgebiet in Wadgassen vergraben worden sein. Ende Juli hatte die Polizei drei tatverdächtige Männer zwischen 53 und 55 verhaftet. Die drei Deutschen, die inzwischen in Heusweiler, Riegelsberg und Berlin wohnen, stehen unter Verdacht, den Mann umgebracht und vergraben zu haben.

Suche mit Stöcken und Spürhunden

In der vergangenen Woche hatte die Polizei das hunderte Quadratmeter große Gelände für die Suche vorbereitet. Dazu mussten Geäst und Sträucher weggeschnitten werden. Bei der Suche nach den sterblichen Überresten werde der Boden nun zunächst mit Stöcken untersucht. So sollen mögliche Veränderungen im Erdreich gefunden werden. Das berichtete ein Sprecher des Landespolizeipräsidiums der Deutschen Presse-Agentur am Montag.

Sollte beim Stochern etwas Auffälliges gefunden werden, wird die Stelle markiert und genauer in Augenschein genommen. "Dann wird auch bisschen Erde abgetragen und tiefer geschürft." Frühestens Ende der Woche sollen auch Leichenspürhunde zum Einsatz kommen.

Leichensuche "nach fast 30 Jahren natürlich schwer"

Etwa 20 Polizisten seien derzeit vor Ort - auch Experten vom Bundeskriminalamt. Dass der Fall bereits fast 30 Jahre zurückliegt, erschwere die Suche. "Ob man da tatsächlich noch eine nicht so dichte oder dichte Erdmasse vorfindet oder nicht", sei fraglich. "Dass das nach fast 30 Jahren natürlich schwer ist" sei den Ermittlern bewusst.

Die drei Festgenommenen hatten sich bisher nicht zu den Vorwürfen geäußert. Erst im Mai dieses Jahres führten "Andeutungen aus dem Umfeld der Beschuldigten" die Polizei auf deren Spur. Die Ermittlungen hätten den Verdacht erhärtet. 

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Hitze im Saarland dauert an - Unwetter erwartet

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Im Saarland steigt die Unwettergefahr. Symbolfoto: dpa-Bildfunk/Patrick Pleul

Wetter am Montag

Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) meldet, werden am heutigen Montag (10. August 2020) im Saarland Höchstwerte bis zu 36 Grad erwartet. Vom Mittag an steige zudem die Unwettergefahr. Demnach seien hierzulande Starkregen mit bis zu 40 Litern pro Quadratmeter innerhalb kurzer Zeit sowie Sturmböen und Hagel lokal möglich.

Wetter am Dienstag

Diese Vorhersage treffen die DWD-Meteorologen ebenso für die Nacht zum Dienstag. Tagsüber werden, wie bereits heute, Temperaturen bis zu 36 Grad erwartet. Im Tagesverlauf seien erneut Gewitter, Starkregen sowie Sturmböen möglich.

Wetter am Mittwoch

Im Saarland bleibe die Hitze auch am Mittwoch weiterhin bestehen. Die Höchstwerte: 32 bis 36 Grad. Gewitter sowie Quellwolken seien ebenso nicht auszuschließen.

Waldbrandgefahr

Die Gefahr für Waldbrände im Saarland bleibt hoch. In weiten Teilen gilt bis einschließlich Dienstag die zweithöchste Warnstufe, wie aus dem Waldbrandgefahren-Index des Deutschen Wetterdienstes hervorgeht.

An der rheinland-pfälzischen Landesgrenze zum Saarland ganz im Westen weist die Prognose für Dienstag für ein Gebiet sogar die höchste Warnstufe aus. Ab Mittwoch wird sich die Lage laut Prognose wieder langsam entspannen. Die Waldbrandgefahr wächst mit lang anhaltender Trockenheit.

Verwendete Quellen:
- Deutscher Wetterdienst
- Deutsche Presse-Agentur

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Anke Rehlinger befürwortet Kanzlerkandidatur von Olaf Scholz

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Die saarländische SPD-Landesvorsitzende Anke Rehlinger hält Olaf Scholz für den richtigen Kanzlerkandidaten der SPD. Fotos: Harald Tittel & Kay Nietfeld/dpa-Bildfunk

"Bei ihm ist das Land in guten Händen", teilte Anke Rehlinger am Montag in Saarbrücken mit. Der derzeitige Vizekanzler und Finanzminister Olaf Scholz verbinde Aufbruch mit Stabilität, Klarheit und Vernunft.

Scholz könne Werte auch gegen Trump und Putin verteidigen

"Mit seiner ganzen Regierungserfahrung und seiner anpackenden Mentalität steht er für Respekt, Zusammenhalt und ein wirtschaftliches starkes Deutschland in der Mitte Europas", so die SPD-Landesvorsitzende des Saarlandes. Ihrer Ansicht nach sei Scholz "ein Politiker, dem wir zutrauen können, unsere Werte auch gegen Trump, Putin und andere zu verteidigen und den Schulterschluss mit Frankreich zu erneuern".

SPD hat als erste Partei einen Kandidaten für Wahl 2021

Am Montagvormittag hatte der Vorstand und das Präsidium der SPD Scholz einstimmig als Kanzlerkandidaten nominiert. Danach ist eine Bestätigung auf dem Parteitag nicht mehr nötig. Damit hat die SPD als erste Partei im Bundestag einen Kanzlerkandidaten für die Wahl 2021

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presseagentur

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Saarland-Nachrichten: Die wichtigsten Meldungen vom Montag

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Derzeit treibt die Sommerhitze viele Menschen im Saarland in die Freibäder. Foto: dpa-Bildfunk/Arne Dedert

Zehn Reiserückkehrer im Saarland positiv auf Corona getestet

Seit einer Woche können sich Menschen, die gerade aus dem Urlaub zurückkehren, in Saarbrücken auf das Coronavirus testen lassen. Bislang waren zehn Tests positiv. Sieben der betroffenen Reisenden kamen aus einem Land. Die Details: "Zehn Reiserückkehrer im Saarland positiv auf Corona getestet".

Weitere Corona-News:
- Corona-Tests im Saarland: Hausärzte befürchten organisatorische Probleme
- Flugreisende können sich jetzt in Saarbrücken testen lassen

Hitze im Saarland dauert an - Unwetter erwartet

In den kommenden Tagen bringt die Sommerhitze die Menschen im Saarland weiterhin zum Schwitzen. Zudem steigt die Unwettergefahr. Hier gibt es die Vorhersage: "Hitze im Saarland dauert an - Unwetter erwartet".

Chaotische Zustände am Schwarzenbergbad in Saarbrücken

Chaotische Zustände hatten sich Medienberichten zufolge am Wochenende am Saarbrücker Schwarzenbergbad ereignet. Unter anderem sollen wartende Gäste über Zäune geklettert sein. Mehr dazu: "Chaotische Zustände am Schwarzenbergbad in Saarbrücken".

Saar-Aktionsbündnis fordert sofortigen Zugriffs-Stopp für Polizei bei Corona-Gästelisten

Im Saarland hat sich ein Aktionsbündnis gegen die Zugriffe der Polizei auf Corona-Gästelisten formiert. Dieses fordert einen sofortigen Zugriffs-Stopp. Ansonsten würde man das Vertrauen der Bürger/innen verspielen und damit sogar eine zweite Corona-Welle provozieren. Mehr dazu unter: "Saar-Aktionsbündnis fordert sofortigen Zugriffs-Stopp für Polizei bei Corona-Gästelisten".

Polizei nimmt flüchtigen Christian C. aus Saarbrücken in Belgien fest

Am heutigen Montag (10. August 2020) hat die Polizei im Saarland die Öffentlichkeitsfahndung nach Christian C. aus Saarbrücken eingestellt. Der zuvor Flüchtige wurde in Belgien gefasst. Er soll für Raubdelikte sowie Brandstiftung verantwortlich sein. Was bislang bekannt ist: "Polizei nimmt flüchtigen Christian C. aus Saarbrücken in Belgien fest".

Bostalsee-Besucherin lässt Hund in Auto zurück - Feuerwehr befreit Vierbeiner

Die Feuerwehr musste in Nohfelden einen Hund aus einem geschlossenen Pkw befreien. Die Fahrzeughalterin hatte sich währenddessen im Strandbad am Bostalsee aufgehalten. Der ganze Artikel: "Bostalsee-Besucherin lässt Hund in Auto zurück".

Rund 300.000 Euro Schaden bei Brand zweier Doppelhaushälften in Merchingen

Im Merziger Stadtteil Merchingen war es zum Brand zweier Doppelhaushälften gekommen. An den Gebäuden entstand infolgedessen jeweils hoher Sachschaden. Zudem kollabierten während der Löscharbeiten zwei Personen. Das ist bislang bekannt: "Rund 300.000 Euro Schaden bei Brand zweier Doppelhaushälften in Merchingen".

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- Boiler-Brand in St. Ingbert: Zwei Personen im Krankenhaus
- Pfefferspray-Attacke auf 49-jährigen Autofahrer in Großrosseln
Nach fast 30 Jahren: Polizei beginnt mit schwieriger Suche nach Leiche in Wadgassen

Rettermarkt "Rettich" in Saarbrücken eröffnet

Am Wochenende hat der Rettermarkt "Rettich" in Saarbrücken Eröffnung gefeiert. Dort gibt es etwa, wie bereits der Name verrät, gerettete Lebensmittel: "Rettermarkt 'Rettich' in Saarbrücken eröffnet".

Streit um "Black-Bitch"-Bier: Gericht entscheidet für Brauhof Saar

Das Landgericht Saarbrücken hat im Rechtsstreit um den Namen des "Black Bitch"-Bieres für den Brauhof Saar entschieden. Der Gastro-Kritiker Rolf Klöckner hatte das Schwarzbier als "Naziplörre" bezeichnet. Der ganze Artikel: "Gericht entscheidet für Brauhof Saar".

Anke Rehlinger hält Olaf Scholz für den richtigen Kanzlerkandidaten

Die SPD hat am Vormittag einstimmig Olaf Scholz als Kanzlerkandidaten nominiert. Sie ist ie erste Partei die einen Kandidaten für die Wahl 2021 aufstellt. Anke Rehlinger hält den amtierenden Vize-Kanzler für die richtige Wahl. Mehr dazu: Anke Rehlinger befürwortet Kanzlerkandidatur von Olaf Scholz

Verwendete Quellen:
- eigene Berichte

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