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Kaum Verzögerungen bei Corona-Tests im Saarland

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Am Testzentrum in Saarbrücken wurden bislang mehr als 4.000 Tests durchgeführt. Foto: BeckerBredel

Im Saarland sind bei der Übermittlung von Corona-Testergebnissen kaum Verzögerungen bekannt. Nach erster Einschätzung handele es sich um Fälle "prozentual im einstelligen Bereich", sagte der Sprecher des Gesundheitsministeriums am Donnerstag (13. August 2020) in Saarbrücken.

Hoher Andrang am Testzentrum in Saarbrücken

Grund sei, dass der Andrang am Testzentrum auf dem Saarbrücker Messegelände größer als ursprünglich erwartet sei. Die Zahl der Tests sei dort höher als in der Corona-Hochphase, als landesweit sechs Testzentren geöffnet gewesen waren.

Nach Panne in Bayern: Saarland prüft Tests

Nach der Testpanne in Bayern werde derzeit geprüft, ob es auch im Saarland Personen gebe, die nach Tests in Saarbrücken noch nicht informiert worden seien. Bislang sei es so, dass das Testergebnis in bis zu 48 bis 72 Stunden übermittelt werden sollte. "Wenn die Zahlen der Tests rückläufig sind, werden wir auch in der Lage sein, schneller rückzumelden", sagte der Ministeriumssprecher.

Bislang mehr als 4.000 Tests am Zentrum

Seit dem Start des Zentrums am 3. August habe es dort mehr als 4.000 Tests auf das Coronavirus gegeben. Zwölf Reiserückkehrer seien bislang positiv auf Covid-19 getestet worden. Am vergangenen Montag nahm auch eine Teststelle am Flughafen Saarbrücken den Betrieb auf. Dort sei die Zahl der Tests gering. Am ersten Tag wurden 20 Personen getestet.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Streit wegen Abstandsregelung in Perler Discounter endet mit Schwerverletztem

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Schwere Verletzungen waren die Folge des Angriffs. Symbolfoto: Fotolia

Nach Angaben der Polizei hat sich der Vorfall am Dienstagmittag in einem Perler Discount-Markt ereignet. Hier waren zunächst zwei Männer in Streit geraten. Der Anlass: die Abstandsregelung der Pandemie-Verordnung.

Streit wegen Abstand

Die Personen befanden sich laut Polizei in einer Warteschlange zur Leergutsabgabe. Dabei kam es zu Unmutsäußerung eines Kunden gegen seines Hintermannes. Diese wurden zudem von Beleidigungen "unterschiedlicher Art" begleitet.

Da der Beleidigte weiterhin nicht gewillt war, den Abstand entsprechend zu wahren, sprach sein Gegenüber ihn erneut beleidigend ab. Das teilte die Polizei ebenso mit. In der Folge wurde dem Mann, der die Beleidigungen aussprach, eine "Backpfeife" verpasst.

Mann schwer verletzt

"Die Gegenreaktion folgte prompt mit mehreren Faustschlägen gegen den Kopf des Kontrahenten", schilderten die Beamtinnen und Beamten. Nach Zeugenangaben wurde der Angriff mit einer "erschreckend beschriebener Brutalität" durchgeführt.

In der Folge erlitt der Mann schwere Gesichtsverletzungen. Ein Rettungshubschrauber brachte ihn auf die Intensivstation des Saarbrücker Winterbergklinikums. "Beide Protagonisten erwarten nun Strafanzeigen", so die Polizei abschließend.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion Merzig, 13.08.2020

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Neuer Shop oder Website: Staat übernimmt jetzt bis zu 50 Prozent der Kosten

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Eine gut gemachte Website ist die halbe Miete einer erfolgreichen Digitalstrategie.

Die Corona-Krise hat vielen Firmen vor Augen geführt, wie wichtig eine gute digitale Präsenz ist: Sei es ein Shop, eine informative Website oder ein guter Socialmedia-Auftritt. Gerade in Lockdown-Zeiten gelingt es Unternehmen so, mit ihren Kunden in Kontakt zu bleiben, Abhol-, Lieferdienste oder Click & Collect zu organisieren und Präsenz zu zeigen.

Das Bundeswirtschaftsministerium greift Firmen bei diesen Investitionen unter die Arme. Das Programm go-digital fördert Projekte mit bis zu 50 Prozent der Gesamtsumme. Maximal übernimmt das Ministerium 16.500 Euro.

Mehr Infos zur Förderung

Im Mittelpunkt von go-digital stehen kleine und mittlere Unternehmen, die jetzt wichtige Digitalisierungsschritte gehen müssen: Die Firmen dürfen maximal 99 Mitarbeiter und nicht mehr als 20 Millionen Euro Umsatz im vergangenen Jahr erzielt haben.

Die Erwartungen der Kunden steigen

In der aktuellen Krise profitieren vor allem die großen Online-Händler. Amazon hat gerade seine aktuellen Zahlen veröffentlicht: Der Gewinn von Amazon hat sich während der Corona-Krise verdoppelt. Kunden gewöhnen sich an die Vorteile des Online-Shoppings. 50% der Menschen haben im Jahr 2020 Produkte im Internet gekauft, die sie zuvor noch nie online kauften. Plötzlich liebgewonnene Gewohnheiten legen Kunden wahrscheinlich auch nach der Krise nicht mehr so leicht ab. Die Konsequenz: Erwartungen an die digitale Präsenz von Unternehmen steigen. Corona hat diesen Effekt deutlich verstärkt. 

Statistik: Anteil der Befragten, die ihre Einkäufe online getätigt haben statt im Geschäft | Statista
Mehr Statistiken finden Sie bei Statista
Mehr Infos zur Förderung

Was können Unternehmen im Saarland tun, um mit dieser Entwicklung Schritt zu halten? Klar ist: Viele müssen digital nachlegen. Ihre Präsenz verbessern, neue Wege gehen. Corona hat vieles beschleunigt. 

Kunden binden: Eine professionelle Website, ein Shop oder digitales Marketing helfen dabei, mit Kunden in Kontakt zu bleiben. Das sichert langfristig Umsatz.

Neue Kunden gewinnen: 90 Prozent der Kunden in den kaufrelevanten Zielgruppen informieren sich vor einer Kaufentscheidung oder einer Anbietersuche zuerst digital. Eine gut gemachte Website dient hier als wichtiger Erstkontakt.

Konkurrenzfähig bleiben: Für lokale Händler gilt: Attraktiv bleiben, auf sich aufmerksam machen. Online-Marketing, zum Beispiel über Google und Facebook, ist deutlich günstiger und meist effizienter als klassische Werbemaßnahmen.

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Der Bund übernimmt bei Projekten bis zu 50 Prozent der Kosten

Förderung für Shop, Website, Marketing

Das go-digital-Programm fördert deshalb den Aufbau einer professionellen Website, die Einführung eines Online-Shops, Digitales Marketing (z.B. Google, Facebook, Socialmedia etc.) sowie die Entwicklung einer grundsätzlichen Online-Marketing-Strategie.

Mehr Infos zur Förderung 

Für die digitale Markterschließung ist im Saarland die Agentur N49 qualifiziert. Die Experten für Webdesign und digitales Marketing sitzen in der Saarbrücker Gutenbergstraße. "Beratungstermine finden aktuell vor allem unkompliziert per Videokonferenz statt", sagt Christian Lauer, Geschäftsführer der Digitalagentur. Termine können ganz unkompliziert über die Website gebucht werden. "Die Erstberatung ist selbstverständlich kostenlos", sagt Christian Lauer. "Nach 30 Minuten können wir sagen, ob eine Förderung durch das go-digital-Programm möglich ist und in welche Richtung es gehen kann."

Agentur N49 berät Unternehmen

Zu den Kunden der Saarbrücker Agentur gehören kleinere und mittlere Unternehmen, genauso wie saarländische Städte und Gemeinden, Verbände oder Ministerien. "Wir analysieren gemeinsam mit unseren Kunden den Bedarf und definieren die Schritte für eine erfolgreiche, digitale Umsetzung", sagt Manuel Trutter. Er leitet die Digitalberatung bei N49. Insgesamt kümmern sich 35 Agenturmitarbeiterinnen und -mitarbeiter um die Kunden. "Digitalisierungsideen finden wir eigentlich immer", sagt Manuel Trutter, "wenn wir es schaffen, ein saarländisches Unternehmen ein Stück zukunftsfähiger zu machen, freut uns das besonders."

Kontakt:

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N49 Agentur für Konzept und Performance GmbH
Gutenbergstraße 11-23
66117 Saarbrücken

www.n49-beratung.de

hallo@n49.de
Tel. 0681 502-3633

Bürozeiten: Mo - Fr 9:00 - 17:00 Uhr

Mehr Infos zur Förderung 

 

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Nachmittag-Besuche in Saarbrücker Bädern: Keine Karten mehr an Schwimmbadkassen

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Für die neue Maßnahme hat unter anderem ein Vorfall am Schwarzenbergbad in Saarbrücken gesorgt. Foto: BeckerBredel

Wer ab Freitag an einem Nachmittag ein Saarbrücker Bad besuchten möchte, benötigt ein Online-Ticket. Nach Angaben des "SR" gibt es dann keine Karten mehr an den Schwimmbadkassen.

Mit der Maßnahme reagieren die Saarbrücker Bäder laut Medienbericht unter anderem auf einen Vorfall am Schwarzenbergbad. Dort hatten sich am Samstag teils chaotische Zustände ereignet. Unter anderem sollen wartende Gäste über Zäune geklettert sein.

Für Bäder-Besuche an Vormittagen sei weiterhin der Ticket-Erwerb an den Saarbrücker Schwimmbadkassen möglich.

Verwendete Quellen:
- Saarländischer Rundfunk
- eigener Bericht

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Saar-Pfleger unter Mordverdacht: Ermittlungen dauern an

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Daniel B. wird fünffacher Mord vorgeworfen. Archivfoto: Privat

Rund ein Jahr nach dem Bekanntwerden der Mordvorwürfe gegen einen Intensivpfleger aus dem Saarland dauern die Ermittlungen weiter an. Die Staatsanwaltschaft warte noch auf ein rechtsmedizinisches Gutachten, sagte Pressesprecher Dennis Zahedi auf SOL.DE-Anfrage.

Warten auf Gutachten

Die Expertise des Gutachters habe sich demnach auch durch die Corona-Krise verzögert. Wann die Ermittlungen abgeschlossen werden und ob sie mit einer Anklageerhebung enden, sei laut Zahedi noch nicht absehbar.

Mordvorwürfe gegen Pfleger

Im August 2019 war bekannt geworden, dass die Staatsanwaltschaft Saarbrücken gegen den Pfleger Daniel B. ermittelt. Er wird verdächtigt, Patienten nicht verordnete Notfallmedikamente gegeben zu haben. Diese seien dadurch in Lebensgefahr geraten, woraufhin der Beschuldigte versucht haben soll, sie zu reanimieren. Die Vorfälle spielten sich im Zeitraum von März 2015 bis März 2016 in der SHG-Klinik in Völklingen ab. B. werden fünf Morde sowie zweifacher Mordversuch vorgeworfen.

B. noch im Gefängnis

Der ausgebildete Pfleger sitzt derzeit eine dreijährige Haftstrafe wegen Diebstahls und Betrugs ab und wird voraussichtlich noch bis März 2021 im Gefängnis bleiben, so Staatsanwalt Zahedi zu SOL.DE. Zu den Mordvorwürfen habe sich Daniel B. bislang nicht geäußert.

Krankenpfleger unter Mordverdacht: Bisherige Artikel zum Thema

05.09.: Mordverdächtiger Pfleger Daniel B. wohl psychisch krank
02.09.: Krankenpfleger Daniel B. unter Mordverdacht - Neue Ermittlungen in Hessen
01.09.: Patientenschützer fordern Konsequenzen
31.08.: Weitere Details zu Todesfällen in Klinik Völklingen bekannt
30.08.: Mordermittlungen an Völklinger Klinik: Krankenpfleger soll schwerstkranke Patienten getötet haben

Verwendete Quellen:
- eigene Recherche
- eigene Berichte

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Saarland: Anke Rehlinger sorgt sich um Automobilzulieferer

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Anke Rehlinger (SPD), Ministerin für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr und stellvertretende Ministerpräsidentin und SPD-Vorsitzende im Saarland. Foto: Harald Tittel/dpa/Archivbild

Die Automobilindustrie und Zulieferer im Saarland brauchen laut Anke Rehlinger (SPD) möglicherweise weitere Hilfen des Bundes. "Im Herbst wird man noch mal sehr genau schauen müssen, in welchen Branchen mit einem weiteren Bundes-Hilfspaket zielgenau geholfen werden muss", zitiert "dpa" die Saar-Wirtschaftsministerin.

Sorge um Branchen

"Dazu gehören sicherlich die Gastronomie, die Veranstaltungs- und die Reisebranche", ergänzte Rehlinger. Man werde aber auch noch einmal über die Automobilbranche sprechen müssen. Denn angesichts der wirtschaftlichen Lage in der Automobilindustrie zeigte sie sich besorgt, so die Nachrichtenagentur.

"Zwar erholen sich die Absatzzahlen allmählich", sagte die Saar-Wirtschaftsministerin. Aber vor allem die Zulieferer seien noch lange nicht über den Berg. Im Saarland arbeiten der Presse-Agentur zufolge rund 44.000 Menschen in der Automobilindustrie.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Linke: zu wenig Sozialwohnungen im Saarland

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Die Zahl der Sozialwohnungen im Saarland liegt deutlich unter dem Wert von vor 15 Jahren. Symbolfoto: Ole Spata/dpa-Bildfunk

Ein Förderprogramm der saarländischen Landesregierung für die soziale Wohnraumförderung ruft ein geteiltes Echo hervor. Nach Ansicht von Bau- und Innenminister Klaus Bouillon (CDU) zeigen die verbesserten Förderbedingungen Wirkung. "Die Förderzahlen im Mietwohnungsbau haben sich spürbar erhöht", teilte Bouillon auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur in Saarbrücken mit. Die Linke im Saar-Landtag kann dagegen keine Trendwende erkennen.

Bislang 54 Mietwohnungen gefördert

Vor einem Jahr hatte Bouillon angekündigt, mit mehreren Sonderprogrammen und Unterstützung vom Bund den sozialen Wohnungsbau ankurbeln zu wollen. Im Jahr 2019 seien 89 neu gebaute Mietwohnungen mit einem Betrag von rund 7,9 Millionen Euro gefördert worden. Im Jahr 2020 seien bis jetzt 54 Mietwohnungen gefördert worden, für weitere 76 Wohnungen stünden die Förderzusagen unmittelbar bevor.

Das Fördervolumen in 2020 betrage bisher rund 11 Millionen Euro. Weitere Projekte mit 43 Mietwohnungen und einem geschätzten Fördervolumen von rund 4,2 Millionen Euro befänden sich in Vorbereitung für eine Antragstellung. "Unser Förderprogramm wirkt", sagte Bouillon.

Flackus: Keine Trendwende erkennbar

Die Linke-Landtagsfraktion sieht das ganz anders. "Das groß angekündigte Wohnungsprogramm des Bauministers hat bislang keine erkennbare Trendwende bringen können", sagte deren Parlamentarischer Geschäftsführer Jochen Flackus. Vor 15 Jahren habe es im Saarland noch 5.000 Sozialwohnungen gegeben, Ende Mai 2020 seien es nur noch 571 gewesen. Dies sei "das Ergebnis einer völlig verfehlten Politik der CDU-geführten Landesregierungen der letzten Jahre", kritisierte Flackus.

Programm für Familien mit wenig Budget

Ein Schwerpunkt der sozialen Wohnraumförderung war nach Angaben von Bouillon zuletzt das Sonderprogramm "Ein Zuhause für junge Familien". Es soll vorrangig Familien und andere Haushalte mit Kindern und knappem Budget beim Kauf von Wohneigentum unterstützen, die Richtlinien sind im November 2019 in Kraft getreten. Für eine Familie mit drei Kindern sind bis zu 33.250 Euro an Förderung vorgesehen. Bei vier Kindern steigt die Summe auf bis zu 38.000.

In der Anlaufphase sei das Programm auf reges Interesse gestoßen, berichtete der Minister. So seien nach einer Auftaktveranstaltung im Januar 2020 in St. Wendel zwei Anträge über jeweils 95.000 Euro bewilligt worden. Wegen der Corona-Krise hätten jedoch keine weiteren Informationsveranstaltungen durchgeführt werden können. "Hier hat uns Corona einen Strich durch die Rechnung gemacht", sagte Bouillon. Er gehe allerdings davon aus, dass der "Aufwärtstrend" in der sozialen Wohnraumförderung auch trotz schwieriger Rahmenbedingungen wie etwa steigenden Baukosten weitergeführt werden könne.

Linke: zu wenig Sozialwohnungen im Saarland

Der Landesregierung zufolge ist die Zahl der Sozialwohnungen in den ersten fünf Monaten 2020 um elf gestiegen, bis Ende des Jahres sollen 98 weitere folgen. Aus Sicht der Linke reicht das nicht: "Damit werden in diesem Jahr möglicherweise weniger neue Sozialwohnungen geschaffen als vorletztes Jahr Personen allein im Saar-Pfalz-Kreis auf den Wartelisten der Wohnungsbaugesellschaften standen: 169", kritisierte Flackus.

Jahrelang hätten die CDU-geführten Landesregierungen keine einzige neue Sozialwohnung gebaut und tatenlos zugesehen, wie immer mehr alte Wohnungen aus der Mietpreisbindung fielen. "Seit ein paar Jahren wird zwar wieder etwas getan", räumte Flackus ein, "aber viel zu wenig."

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Mordfall aus Region bei "Aktenzeichen XY": Polizei erhält drei neue Hinweise

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Beatrix Hemmerle wurde vor 31 Jahren im Schlaf erstochen. Foto: Polizei

"Aktenzeichen XY ... ungelöst" hat am gestrigen Mittwoch einen seit mehr als 30 Jahren ungeklärten Mordfall aus Trier aufgegriffen. Dank des Beitrags gingen bei der Kriminalpolizei Trier neue Hinweise ein. Das geht aus einer aktuellen Mitteilung des Präsidiums hervor.

Drei neue Hinweise

"Seit der Veröffentlichung der Sendung gingen drei Hinweise zum Fall bei der Trierer Kripo ein", so die Polizei. Den neuen Hinweisen wollen die Ermittlerinnen und Ermittler nun nachgehen.

Erste DNA-Proben entnommen

Darüber hinaus wurden bereits die ersten DNA-Proben der DNA-Reihenuntersuchung entnommen, hieß es in der Mitteilung des Trierer Präsidiums. Zuvor hatten die Ermittlerinnen und Ermittler alle Männer eingeladen, die vor 31 Jahren als Freunde, Bekannte, Kollegen oder Kontaktpersonen von der Verstorbenen in die Ermittlungen einbezogen waren. "Die Ermittler stellen eine positive Resonanz auf die Einladungen zur DNA-Entnahme fest", teilte das Polizeipräsidium Trier ebenso mit.

Mordfall Beatrix Hemmerle: Trierin erstochen

In dem Fall geht es um Beatrix Hemmerle. Die damals 32 Jahre alte Frau wurde am 11. August 1989 Opfer eines grausamen Mordes. Der unbekannte Täter drang in der Tatnacht über den Balkon in die Wohnung Hemmerles in der Straße Am Weidengraben ein und brachte die schlafende Frau mit einer Vielzahl von Messerstichen um. Dann gelang dem Mann die Flucht.

Verwendete Quellen:
- eigener Bericht
- Mitteilung des Polizeipräsidiums Trier, 13.08.2020

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Wetter im Saarland: Warnung vor Gewitter, Starkregen und stürmischen Böen

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Die Meteorologen gehen für die kommenden Tage unter anderem von Regenfällen im Saarland aus. Symbolfoto: Pixabay

Wetter am Donnerstag

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt für Donnerstag erneut vor Hagel, stürmischen Böen und Gewittern mit Starkregen im Saarland. Zudem seien Unwetter mit mehr als 25 Liter Regen pro Quadratmeter nicht ausgeschlossen, teilten die Meteorologen mit. Die Temperaturen: maximal 27 bis 33 Grad.

Wetter am Freitag

Nicht ganz so heiß gehe es am Freitag mit Höchstwerten zwischen 24 und 30 Grad weiter. Es kann immer wieder schauern und gewittern, so der DWD. Im Tagesverlauf seien längere trockene Abschnitte zu erwarten. Vereinzelt zeige sich auch die Sonne.

Wetter am Samstag

Laut der DWD-Prognose sind hierzulande auch am Samstag Regenfälle sowie Gewitter nicht auszuschließen. Es bestehe die Möglichkeit von Starkregen. Die Höchstwerte: 26 bis 30 Grad.

Verwendete Quellen:
- Deutscher Wetterdienst
- Deutsche Presse-Agentur

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Mann (76) tot im Saarbach aufgefunden - Polizei geht nicht von Fremdverschulden aus

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Hier zu sehen: Einsatzkräfte ermitteln am Fundort in Brebach. Foto: BeckerBredel

Tote Person entdeckt

Am gestrigen Mittwochnachmittag (13. August 2020) haben Passanten im Saarbach in Brebach eine tote Person entdeckt. Der "SZ" sagte die Polizei, dass es sich dabei um einen 76 Jahre alten Mann handelt.

Mann seit Dienstag vermisst

Laut "Bild" gehöre der 76-Jährige einer Großfamilie an. Diese nutze mehrere Gärten in einer benachbarten Kleingartenanlage. Seit Dienstagabend, gegen 22.00 Uhr, war der Mann dem Medienbericht zufolge dort vermisst.

Wohl kein Fremdverschulden

Von einem Fremdverschulden als Todesursache gehe die Polizei nach "SZ"-Angabe derzeit nicht aus. Ebenso werde ein Suizid ausgeschlossen. Die Vermutung: Der Mann fiel womöglich infolge eines medizinischen Notfalls in die Saarbach. Nun werde ein Obduktionsbericht erwartet.

Verwendete Quellen:
- Bild Saarland
- Saarbrücker Zeitung

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Angriff mit Teppichmesser: Mann in Homburg verletzt

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Die Polizei sicherte am Tatort Spuren. Foto: BeckerBredel

Bei einer Auseinandersetzung zwischen zwei Männern auf dem "Lidl"-Parkplatz in der Homburger Innenstadt ist am Donnerstag (13. August 2020) ein 39-jähriger Mann verletzt worden. Der mutmaßliche Täter (36) wurde festgenommen, so die Polizei.

39-Jähriger mit Teppichmesser verletzt

Zu dem Streit war es gegen 08.30 aus bislang unbekannten Gründen gekommen. Ein Zeuge hatte beobachtet, wie der 36-Jährige das Opfer dabei mit einem Teppichmesser verletzte. Als der Täter flüchten wollte, überwältigte der Zeuge ihn und hielt ihn bis zum Eintreffen der Polizei fest. "Solch mutiges Engagement wird immer seltener. Der Täter wäre sonst erst einmal entkommen", so Ralf Breit, Leiter des Kriminaldienstes bei der Polizei Homburg.

Der Verletzte schwebt mittlerweile nicht mehr in Lebensgefahr. Jetzt soll der mutmaßliche Messerstecher vernommen werden. Vor Ort sicherten Einsatzkräfte Spuren. Die Polizei will am Freitag weitere Erkenntnisse bekannt geben.

Verwendete Quellen:
- Presseagentur BeckerBredel

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St. Ingbert: Mann kauft sich Auto in Ulm und malt Kennzeichen für die Heimfahrt selbst

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An dem Fahrzeug waren selbst gemalte Kennzeichen angebracht. Symbolfotos: (Hintergrund) dpa-Bildfunk/Philipp Schulze | (Kennzeichen) dpa-Bildfunk/David-Wolfgang Ebener

Zeugen hatten sich am Dienstag bei der Polizei in St. Ingbert gemeldet. Die Mitteilung: ein Pkw sei mit selbst gemalten Kennzeichen unterwegs.

Nachdem die Einsatzkräfte den Wagen festgestellt hatten, erklärte der Fahrer, dass er den Pkw bei Ulm erworben habe. Da er keine anderen Kennzeichen zur Verfügung gehabt hätte, malte der Mann kurzerhand selbst welche.

In der Folge wurden Anzeigen wegen des Verdachts einer Urkundenfälschung und des Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz gefertigt.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion St. Ingbert, 12.08.2020

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Saarland-Nachrichten: Die wichtigsten Meldungen vom Donnerstag

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Auch heute sind im Saarland wieder Gewitter zu erwarten. Symbolfoto: Marcel Kusch/dpa-Bildfunk

Angriff mit Teppichmesser: Mann in Homburg verletzt

Eine Auseinandersetzung in Homburg ist am Morgen blutig geendet. Die Polizei nahm den mutmaßlichen Täter fest, nachdem ein Zeuge ihn überwältigen konnte. Was bisher bekannt ist: "Angriff mit Teppichmesser: Mann in Homburg verletzt".

Mann (76) tot im Saarbach aufgefunden - Polizei geht nicht von Fremdverschulden aus

Im Fall um den Fund einer Leiche im Saarbach in Brebach geht die Polizei nicht von Fremdverschulden als Todesursache aus. Der 76-jährige Mann war von einer benachbarten Kleingartenanlage verschwunden. Der aktuelle Stand: "Mann (76) tot im Saarbach aufgefunden - Polizei geht nicht von Fremdverschulden aus".

Pfleger unter Mordverdacht: Ermittlungen dauern an

Wegen des Verdachts des fünffachen Mordes ermittelt die Staatsanwaltschaft zurzeit gegen Daniel B. Der Intensivpfleger aus dem Saarland sitzt derzeit wegen einer anderen Sache im Gefängnis. Mehr: "Pfleger unter Mordverdacht: Ermittlungen dauern an".

Mordfall aus Region bei "Aktenzeichen XY": Polizei erhält drei neue Hinweise

Gestern hat das "ZDF" in der Sendung "Aktenzeichen XY ... ungelöst" einen Beitrag zu einem Mordfall in Trier ausgestrahlt. Seit der Veröffentlichung sind bei der Kriminalpolizei Trier drei neue Hinweise eingegangen. Die Infos: "Mordfall aus Region bei "Aktenzeichen XY": Polizei erhält drei neue Hinweise".

Streit wegen Abstandsregelung in Perler Discounter endet mit Schwerverletztem

Bei einem Streit in einem Discounter in Perl hat ein Mann schwere Verletzungen erlitten. Ein anderer Kunde des Marktes hatte ihm mehrfach gegen den Kopf geschlagen. Die ganze Geschichte: "Streit wegen Abstandsregelung in Perler Discounter endet mit Schwerverletztem".

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- Autofahrerin (62) erfasst zwei Passanten auf Fußgängerüberweg in Völklingen

Kaum Verzögerungen bei Corona-Tests im Saarland

Bei der Übermittlung von Coronavirus-Testergebnissen kommt es im Saarland laut Gesundheitsministerium bisher kaum zu Verzögerungen. In Bayern war gestern eine große Panne bekannt geworden. Die Infos: "Kaum Verzögerungen bei Corona-Tests im Saarland".

Warnung vor Gewitter, Starkregen und stürmischen Böen

Auch in den kommenden Tagen bleibt das Wetter im Saarland heiß und unbeständig. Heute sind lokale Unwetter nicht ausgeschlossen. Die aktuelle Vorhersage: "Wetter im Saarland: Warnung vor Gewitter, Starkregen und stürmischen Böen".

Nachmittag-Besuche in Saarbrücker Bädern: Keine Karten mehr an Schwimmbadkassen

Ab morgen können die Saarbrücker Bäder nachmittags nur noch mit Online-Tickets besucht werden. Karten an den Schwimmbadkassen sind ab dann nicht mehr erhältlich. Damit reagieren die Saarbrücker Bäder unter anderem auf einen Vorfall am Schwarzenbergbad. Zum Artikel: "Nachmittag-Besuche in Saarbrücker Bädern: Keine Karten mehr an Schwimmbadkassen".

Linke: zu wenig Sozialwohnungen

Beim Thema Wohnraumförderung im Saarland gehen die Meinungen weit auseinander. Während die größte Oppositionsfraktion von einer "völlig verfehlten Politik" redet, spricht die Regierung von steigenden Förderzahlen. Mehr: "Linke: zu wenig Sozialwohnungen im Saarland".

Saarland: Anke Rehlinger sorgt sich um Automobilzulieferer

Nach Ansicht von Saar-Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger benötigen die Automobilindustrie und Zulieferer im Saarland womöglich weitere Hilfen des Bundes. Vor allem die Zulieferer seien "noch lange nicht über den Berg". Der Artikel dazu: "Anke Rehlinger sorgt sich um Automobilzulieferer".

Verwendete Quellen:
- eigene Berichte

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Elf neue Corona-Infektionen im Saarland

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Bislang wurden im Saarland 2.970 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet. Symbolfoto: Christoph Schmidt/dpa-Bildfunk

Im Saarland sind zurzeit 84 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Die Zahl ergibt sich aus Daten, die das Gesundheitsministerium mit Stand von Mittwoch (12. August 2020), 18.00  Uhr, veröffentlicht hat.

Elf Neuinfektionen gemeldet

Demnach stiegt die Gesamtzahl der gemeldeten Infektionen um 11 auf jetzt 2.932 Fälle. Bislang sind 174 Menschen im Saarland in Verbindung mit dem Coronavirus gestorben. Als geheilt gelten laut Gesundheitsministerium inzwischen 2.674 Menschen, 4 mehr als am Vortag.

Von den an Covid-19 erkrankten Patientinnen und Patienten werden zurzeit 6 stationär behandelt (+/-0). Davon liegen 3 auf der Intensivstation (+/-0).

Die Gesamtfälle teilen sich wie folgt auf die Landkreise auf:
Regionalverband Saarbrücken: 1.249 (+1 gegenüber dem Vortag)
Landkreis Saarlouis: 585 (+0)
Saarpfalz-Kreis: 385 (+7)
Landkreis Neunkirchen: 284 (+2)
Landkreis Merzig-Wadern: 251 (+1)
Landkreis St. Wendel: 178 (+0)

Wie die Statistik zustande kommt

Das saarländische Gesundheitsministerium versendet einmal am Tag Angaben zu der Entwicklung der Coronavirus-Zahlen. Es weist darin nur Fälle auf, die von den Gesundheitsämtern der Landkreise und des Regionalverbands bestätigt wurden. Über die tägliche Anzahl der Tests macht das Ministerium keine Angaben.

Begriffserklärung

Zahl der Fälle: Sie gibt die Gesamtzahl der Fälle im Saarland seit dem ersten Auftreten des Coronavirus an. Sie zeigt damit nicht an, wie viele Menschen zum aktuellen Zeitpunkt mit dem Virus infiziert sind. Genesene und Tote werden aus dieser Zahl nicht herausgerechnet.

Zahl der Genesenen: Sie gibt die Gesamtzahl der Personen an, die mit dem Coronavirus infiziert waren und inzwischen wieder geheilt sind.

Zahl der Toten: Sie zeigt die Gesamtzahl der Menschen an, die in Verbindung mit einer Corona-Infektion gestorben sind.

Zahl der aktiven Infektionen: Sie zeigt die aktuelle Zahl der Personen an, die das Coronavirus in sich tragen. Sie ergibt sich aus der Differenz aus der Gesamtzahl der Fälle und der Zahl der Geheilten sowie der Zahl der Toten.

Zahl der Intensivpatienten: Sie gibt die aktuelle Zahl der Personen an, die sich mit einer Coronavirus-Infektion auf einer Intensivstation befinden.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des saarländischen Gesundheitsministeriums, 12.08.2020
- eigene Recherche

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