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Saarland-Nachrichten: Die wichtigsten Meldungen vom Freitag

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Die wichtigsten Saarland-Nachrichten findet ihr immer auf SOL.DE. Hier zu sehen: das Saarpolygon in Ensdorf. Foto: Pixabay

Viele Lehrer aus Corona-Risikogruppen müssen im Saarland wieder unterrichten

Am Montag startet im Saarland das neue Schuljahr. Dann müssen viele Lehrer wieder unterrichten, die zu Corona-Risikogruppen gehören. Das Bildungsministerium begründet das auch mit der aktuellen Infektionslage: "Viele Lehrer aus Corona-Risikogruppen müssen im Saarland wieder unterrichten".

Weitere Nachrichten zum Thema Corona:
- Saarland: Beschwerde gegen Maskenpflicht eingelegt
- Luxemburg: Außenminister Asselborn will Aufhebung der Einstufung als Risikogebiet

Angriff mit Messer in Homburg: Täter (36) wieder auf freiem Fuß

Zunächst lebensgefährliche Verletzungen hatte ein 39-Jähriger bei einer Messer-Attacke am Donnerstag erlitten. Mittlerweile befindet sich das Opfer außer Lebensgefahr. Der Täter, ein 36 Jahre alter Mann, musste in Ermangelung eines Haftgrundes wieder auf freien Fuß gesetzt werden. Mehr dazu: "Angriff mit Messer in Homburg: Täter (36) wieder auf freiem Fuß".

Ab Montag Leichenspürhunde im Wald bei Wadgassen im Einsatz

Von Montag an (17. August 2020) setzt die Polizei in einem Wald bei Wadgassen Spürhunde ein. Sie sollen die Suche nach den sterblichen Überresten eines mutmaßlich vor 29 Jahren getöteten Mannes unterstützen. Was bislang bekannt ist: "Ab Montag Leichenspürhunde im Wald bei Wadgassen im Einsatz".

Weitere Blaulicht-News:
- 66-Jähriger übersteht Flugzeugunfall auf Flugplatz Pottschütthöhe unverletzt
- Unbekannter setzt Container in Friedrichsthal in Brand
- Mann zeigt Mädchen (15) in Losheim seinen Penis und schlägt ihren Vater
- Brutaler Überfall in Saarlouis: Täter locken Autofahrer in Falle und verletzen ihn schwer
- Saarbrücken: Polizei sucht Einbrecher und findet Graffiti-Sprayer

Bouillon fordert mehr Schutz für Polizisten im Saarland

Um die Sicherheit von Polizisten zu stärken, müsse gerade in der heutigen Zeit alles getan werden, meint Saar-Innenminister Klaus Bouillon (CDU). Er fordert ein sogenanntes Durchsetzungsgewahrsam bei Platzverweisen und Bodycams bei Polizeieinsätzen in Wohnungen. Der ganze Artikel: "Bouillon fordert mehr Schutz für Polizisten im Saarland".

Saarland-Wetter: Wochenende wird unbeständig

Am Wochenende müssen die Saarländerinnen und Saarländer mit wechselhaftem Wetter rechnen. Immer wieder kann es zu Schauern kommen. Die Temperaturen bleiben sommerlich. Die Übersicht: "Saarland-Wetter: Wochenende wird unbeständig".

Saarland Letzter bei Genehmigung von E-Auto-Prämie

In Deutschland ist weniger als ein Viertel der Anträge auf die Umweltprämie für Autos mit E-Antrieb genehmigt worden. Im Saarland ist die Quote am niedrigsten. Das sind die Zahlen dazu: "Saarland Letzter bei Genehmigung von E-Auto-Prämie".

Studie gibt Bildungsfortschritt im Saarland seit 2013 die Bestnote

Nach einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft hat das Bildungssystem im Saarland von allen Bundesländern die größten Fortschritte seit 2013 erzielt. Diesbezüglich nennt die Erhebung auch konkrete Beispiele: "Studie gibt Bildungsfortschritt im Saarland seit 2013 die Bestnote".

Verwendete Quellen:
- eigene Berichte

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mit dpa

Bouillon fordert mehr Schutz für Polizisten im Saarland

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Im Bild: Klaus Bouillon (CDU) bei einem Termin. Foto: Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

Bei Einsätzen in Wohnungen sollten Polizisten auch sogenannte Bodycams nutzen können: Darauf beharrt Saar-Innenminister Klaus Bouillon, so "dpa". Eigentlich habe die große Koalition vereinbart, dass sich der bisherige Einsatz der Kameras insbesondere im Streifen- und Wachdienst bewährt habe sowie eine Erweiterung des Anwendungsbereichs überprüft werden solle. Dies werde jedoch von der mitregierenden SPD blockiert. "Wir können das nicht nachvollziehen", zitiert "dpa" Bouillon.

"Keinerlei verfassungsrechtliche Bedenken"

Der Saar-Innenminister verwies laut der Nachrichtenagentur auf entsprechende Rechtsgutachten, aus seiner Sicht gibt es "keinerlei verfassungsrechtliche Bedenken". Ein Vergleich mit Regelungen in Bayern sei falsch. Dort sollten Körperkameras zur Überwachung aller in der Wohnung befindlichen Personen eingesetzt werden.

Im Saarland jedoch seien sie nur zum Schutz der Polizeibeamten und nur bei Gefahr für Leib oder Leben der Polizisten gedacht. Die Fraktionen haben Bouillon zufolge vereinbart, dass ein neues Gutachten dazu eingeholt werden soll. Der CDU-Politiker hoffe, dass dies schnellstmöglich erfolge, "weil die Polizei wartet sehnsüchtig auf diese Situation".

Durchsetzungsgewahrsam bei Platzverweisen gefordert

Auch bei seiner Forderung nach einem Durchsetzungsgewahrsam für die Polizei, um Platzverweise wirksamer als bisher durchsetzen zu können, erwartet Bouillon "dpa" zufolge Diskussionsbedarf.

"Das Problem ist, dass bei renitenten Adressaten die zur Verfügung stehenden Mittel in der Regel nicht ausreichen", zitiert die Nachrichtenagentur den saarländischen Politiker. Die betreffenden Personen würden verwarnt und 200 Meter weiter begännen die Diskussionen erneut. "Die Polizei gewinnt dadurch auch nicht an Ansehen, und die Sicherheit wird auch nicht besser", so Bouillon. In allen Bundesländern mit nur zwei Ausnahmen gebe es dieses Durchsetzungsgewahrsam schon.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Herbstzeit ist Reifenzeit: Das gibt es beim Wechsel zu beachten

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Foto: Pexels/Leo Cardelli

Der Sommer verabschiedet sich leise, die Temperaturen werden niedriger; da ist es eindeutig: Der Winter naht in großen Schritten. Damit kommt auch die Zeit der nassen und verschneiten Straßenverhältnisse – man sollte also nicht mehr allzu lange darauf warten, sein Auto mit Winterreifen zu bestücken. „Grundsätzlich ist in Deutschland gesetzlich nicht vorgeschrieben, ab welchem Datum Winterreifen aufzuziehen sind“, erklärt Sylvia Blank. Sie teilt sich mit ihrem Vater Werner die Geschäftsführung von Reifen Blank in Heusweiler-Walpershofen und weist darauf hin, dass der perfekte Zeitpunkt vor allem vom Wetter abhängig ist. Das Gesetz schreibt vor: Winterreifen müssen genutzt werden, wenn Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis oder Reifglätte vorherrschen.

Wann ist der Wechsel ratsam?

Als Bezugspunkt kann man sich an die „7-Grad-Regel“ halten. Diese besagt, dass man die Reifen am besten dann wechselt, wenn die Temperatur konstant unter 7 Grad liegt. Das ist jedoch eher als Richtlinie zu sehen. Nichtsdestotrotz rät sie dazu, bei über längerer Zeit niedriger Temperatur die Reifen zu wechseln. Der Fachbetrieb nimmt für den Umstieg auf die Winterreifen gerne den passenden Wunschtermin entgegen – so entfallen lange Wartezeiten. Beachten sollte man, dass der Terminkalender von Reifen Blank im Oktober bereits gut gefüllt ist, eine rasche Vereinbarung ist also von Vorteil.

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Foto: PR

Bis zu 4000 Modelle aller namhaften Hersteller

Der Fachbetrieb, der seit 1963 in der Heusweiler Straße zu finden ist, hat alle gängigen Größen von allen namhaften Herstellern stets auf Lager. In der Hochsaison können Kunden so aus bis zu 4000 Modellen für Pkw, Lkw, Leicht-Lkw, Motorräder, Roller und AS-Reifen auswählen. Daneben können Alufelgen oder Kompletträder aufgezogen werden. Die bereits 1960 gegründete Firma montiert im Pkw- und Offroad-Bereich Reifen bis zu einer Größe von 28 Zoll und im AS-Bereich bis zu einer Größe von 52 Zoll. Aktuelle Angebote sind im Herbstprospekt einsehbar, den man online abrufen kann.

Werkstattleiter Walter Scherer erklärt eine weitere Dienstleistung von Reifen Blank: die Achsvermessung. „Dadurch wird der Reifen weniger verschlissen und das Fahrwerk optimal eingestellt“, so Scherer. Durch starke Belastung im täglichen Verkehr, beispielsweise durch Schlaglöcher, Bordsteinkanten und Fahrbahnschäden, kann sich die Achsgeometrie verstellen. Das wirkt sich auf die Fahrsicherheit aus. Durch die 3D-Vermessung erkennen die Fachkräfte genau, wo Hand angelegt werden muss und bringen das Fahrzeug im wahrsten Sinne des Wortes wieder sicher auf die Spur. Einseitig abgefahrene Reifen gehören somit der Vergangenheit an. Die Achsvermessung sollte auch bei Unfall-Fahrzeugen oder nach einer Tieferlegung durchgeführt werden.

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Foto: PR

Überragendes Know-how

Reifen Blank im Riegelsberger Gemeindeteil Walpershofen ist der Top-Spezialist, wenn es um Reifen geht. Die Experten weisen bereits jetzt auf den anstehenden Reifenwechsel für die Wintersaison hin. Frühzeitig einen Termin zu vereinbaren, empfiehlt sich.

Als Reifenfachhändler und Mitglied der Einkaufsgesellschaft freier Reifenfachhändler (EFR) hat sich das qualifizierte Fachpersonal von Reifen Blank in fast sechs Jahrzehnten ein überragendes Know-how und ein umfangreiches Serviceangebot erarbeitet. Dazu gehören neben dem großen Reifensortiment beispielsweise Reifenreparaturen, fachgerechte Einlagerung von Sommer- und Winterreifen sowie Reinigung und Aufbereitung von Felgen, etwa bei starker Verschmutzung durch Streusalz. Seit vielen Jahren betreut Reifen Blank viele namhafte Leasing- und Flottenfuhrparks, beispielsweise von Lease Plan, Deutsche Leasing, Athlon, Sixt, Mobility Concept und viele weitere mehr. Somit können Leasing- und Flottenkunden auf ein weitgehend einheitliches Serviceangebot zugreifen.

Ein weiteres Angebot von Reifen Blank ist das Auslesen und die Neuprogrammierung des Reifendruckkontrollsystems (RDKS). Beim RDKS überwachen Sensoren den Druck der Reifen und melden einen auftretenden Druckabfall unverzüglich ins Cockpit. „Damit werden gefährliche Unfälle deutlich reduziert“, erklärt Sylvia Blank. Doch nicht nur das: Durch die stetige Kontrolle und das rasche Beseitigen eines falschen Druckes werden auch der Kraftstoffverbrauch optimiert und unnötiger Verschleiß vermieden. PR/bo

Kontakt:

Reifen Blank
Heusweiler Straße 18
66292 Riegelsberg

Telefon: (06806) 6674
E-Mail: info@reifen-blank.de
Internet: www.reifen-blank.de

Öffnungszeiten
Montags bis freitags von 8 bis 12 Uhr und von 13 bis 17 Uhr; samstags von 8 bis 12 Uhr

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Meilen sammeln ist jetzt auch auf dem Asphalt möglich. Wer bei Reifen Blank Reifen von Michelin kauft, profitiert von der Partnerschaft des Reifenherstellers mit Miles & More. Einfach Reifen kaufen, Rechnung behalten und diese bei der Miles & More-App hochladen. Innerhalb von sechs Wochen werden die Meilen gutgeschrieben. Alle Infos und Vorteile auch unter miles-and-more.com/michelin. PR/bo

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Saarland: Beschwerde gegen Maskenpflicht eingelegt

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Der Kläger sieht sich durch die Maskenpflicht in seinen Grundrechten verletzt. Foto: Ole Spata/dpa-Bildfunk

Beim saarländischen Verfassungsgerichtshof ist eine Beschwerde gegen die Maskenpflicht eingegangen. Das berichten "SZ" und "SR" übereinstimmend mit Berufung auf Angaben des Gerichts.

Demnach sei der Mann bereits im Mai mit seinem Eilantrag gegen die Rechtsverordnung zur Bekämpfung der Coronavirus-Pandemie vor dem Oberverwaltungsgericht gescheitert. Der Antragsteller moniert neben der Maskenpflicht auch die Regelung der Kontaktverfolgung. Er sieht sich in seinem Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung sowie in seinem Persönlichkeitsrecht verletzt. Der Verfassungsgerichtshof will Ende des Monats über die Beschwerde entscheiden.

Klage vor Bundesverfassungsgericht gescheitert

Der Mann hatte auch schon beim Bundesverfassungsgericht einen Eilantrag gestellt. Dieser war Ende Juli abgelehnt worden. Die Karlsruher Richter räumten ein, dass die Corona-Maßnahmen zwar "merkliche Folgen für die eigene Lebensgestaltung und Interaktion mit anderen Personen" hätten. Jedoch hätte die Aufhebung möglicherweise einen Anstieg der Infektionszahlen zur Folge.

Verwendete Quellen:
- Saarbrücker Zeitung
- Saarländischer Rundfunk
- eigene Berichte
- Deutsche Presse-Agentur

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Brutaler Überfall in Saarlouis: Täter locken Autofahrer in Falle und verletzen ihn schwer

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Die Täter brachten den Fahrer dazu anzuhalten. Symbolfoto: Unsplash

Nach einem brutalen Überfall in Saarlouis in der Nacht zum heutigen Freitag (14. August 2020) sucht die Polizei Zeugen. Bei der Tat wurde ein 25-Jähriger schwer verletzt, teilten die Beamten mit.

Fahrer wird zum Anhalten gezwungen

Demnach war der Mann zunächst gegen 01.25 Uhr in der Straße Zur Saarmühle unterwegs gewesen, als er von einem anderen Fahrzeug zum Anhalten gezwungen wurde. Anschließend stieg ein Täter in das Auto des 25-Jährigen ein und zwang ihn, dem anderen Wagen zu folgen.

Mann geschlagen und getreten

Auf einem Parkplatz in der Kurt-Schumacher-Straße hielten die beiden Fahrzeuge später an. Aus dem Täter-Auto stiegen zwei Männer aus, die anschließend das Opfer mit Schlägen und Tritten traktierten. Danach nahmen sie dem 25-Jährigen den Fahrzeugschlüssel ab und verlangten den Fahrzeugbrief.

Opfer schwer verletzt

Trotz seiner Verletzungen gelang es dem Geschädigten, sich zu befreien und zu einem Wohnhaus zu flüchten. Von dort aus wurde die Polizei alarmiert. Der Mann musste mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht werden.

Polizei sucht dunklen BMW

Die Täter flüchteten indes mit ihrem eigenen Auto und ließen den grauen BMW des 25-Jährigen auf dem Parkplatz zurück. Eine sofort eingeleitete Fahndung nach dem Täter-Wagen, einem dunklen BMW mit Merziger Kennzeichen, sei laut Polizei anschließend negativ verlaufen. Der Geschädigte gab an, die Angreifer seien Anfang bis Mitte 20 Jahre gewesen. Teilweise hätten sie Kapuzen getragen.

Der Kriminaldienst Saarlouis sucht Zeugen der Tat, die eventuell das Fluchtauto beziehungsweise dessen Insassen beobachten haben: Tel. (06831)9010.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion Saarlouis, 14.08.2020

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Viele Lehrer aus Corona-Risikogruppen müssen im Saarland wieder unterrichten

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Das neue Schuljahr startet am Montag im Saarland. Foto: Marijan Murat/dpa-Bildfunk

Im Saarland müssen viele Lehrer aus Corona-Risikogruppen ab dem kommenden Schuljahr wieder unterrichten. Nur noch 1,4 Prozent von ihnen würden laut Bildungsministerium von der Präsenzpflicht befreit werden, berichtet die Nachrichtenagentur "AFP" mit Berufung auf den "Spiegel". Vor den Sommerferien habe die Befreiungs-Quote im Saarland noch bei 13 Prozent gelegen.

Untersuchung durch Arbeitsmediziner nötig

Ein Attest reicht an der Saar für eine Befreiung vom Präsenzunterricht nicht aus. Ein Arbeitsmediziner führe laut "Spiegel" zudem eine Gesamtschau durch und entscheide dann, ob dem Lehrer der Dienst in der Schule zugemutet werden könne.

Infektionsgeschehen wird beobachtet

Dabei solle auch das Infektionsgeschehen berücksichtigt werden. "Aufgrund der aktuellen Infektionslage sind als vulnerabel anerkannte Lehrkräfte zum Dienst im Präsenzunterricht verpflichtet", so eine Sprecherin des saarländischen Bildungsministeriums zum "Spiegel".

Befreiung in anderen Bundesländern

In anderen Bundesländern liegt die Befreiungs-Quote höher. So können in Mecklenburg-Vorpommern 1,5 Prozent der Lehrer dem Unterricht fernbleiben, auch hier reicht ein Attest allerdings nicht aus. Ebenso ist die Gesamtschau durch den Arbeitsmediziner in Schleswig-Holstein (0,4 Prozent) nötig. In Niedersachsen sind laut Medienbericht acht Prozent vom Unterricht befreit, in Baden-Württemberg sechs Prozent. In den beiden Bundesländern wird nur ein Attest benötigt.

Verwendete Quellen:
- AFP
- Spiegel

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mit dpa

Studie gibt Bildungsfortschritt im Saarland seit 2013 die Bestnote

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Unter anderem bewertet die Studie positiv, dass im Saarland der Zusammenhang zwischen Bildungserfolg und sozialer Herkunft weniger eng ist als in anderen Bundesländern. Symbolfoto: dpa-Bildfunk/Uwe Zucchi

Aus einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) geht hervor: Das Bildungssystem im Saarland hat von allen Bundesländern die größten Fortschritte seit 2013 erzielt. 

Die am Freitag (14. August 2020) veröffentlichte Erhebung ermittelte "dpa" zufolge eine Steigerung um 10,5 Punkte in der auf 93 Messgrößen beruhenden Gesamtwertung der Bildungslandschaft von der Kita bis zur Hochschule. Allerdings fiel das Land im Vergleich zu 2019 vom vierten auf den sechsten Platz der Bundesländer zurück.

Finanzierung der Grundschulen besonders gut

Bei den öffentlichen Ausgaben für Bildung nimmt das Saarland den dritten Platz der Länder ein. Als besonders gut wird die Finanzierung der Grundschulen hervorgehoben, so "dpa". Positiv wird zudem bewertet, dass der Zusammenhang zwischen Bildungserfolg und sozialer Herkunft weniger eng ist als in anderen Bundesländern. Aber 24,5 Prozent der ausländischen Schulabgänger erreichten keinen Abschluss - im Bundesdurchschnitt sind dies 18,2 Prozent.

Spitzenplatz bei dualen Studiengängen

Überdurchschnittlich steht das Saarland der Studie zufolge bei Promotionen und Habilitationen da, ebenso bei den Forschungsausgaben je Wissenschaftler. Bei den Studienanfängern in dualen Studiengängen - also mit integrierten Praxiseinsätzen in Unternehmen - liegt das Saarland gemessen an der Bevölkerungsgröße an der Spitze.

Hintergrund

Der INSM-Bildungsmonitor wird erstellt im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM), die nach eigenen Angaben von den Arbeitgeberverbänden der Metall- und Elektro-Industrie finanziert wird. Anhand von 93 Indikatoren in zwölf Handlungsfeldern von der Kita-Erziehung bis zur akademischen Bildung wird regelmäßig untersucht, "inwieweit ein Bundesland Bildungsarmut reduziert, zur Fachkräftesicherung beiträgt und Wachstum fördert".

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Luxemburg: Außenminister Asselborn will Aufhebung der Einstufung als Risikogebiet

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Asselborn erwartet unter anderem, dass die deutschen Behörden die Reisewarnung für das Großherzogtum zurückziehen. Archivfoto: dpa-Bildfunk/Harald Tittel

Neuinfektionen rückläufig

Laut "dpa" hat der luxemburgische Außenminister Jean Asselborn am Donnerstag (13. August 2020) seinem deutschen Amtskollegen Heiko Maas (SPD) mitgeteilt, die Sars-CoV-2-Neuinfektionen seien in Luxemburg stark rückläufig. Das sollen neueste epidemiologischen Zahlen belegen.

In der Folge sieht Luxemburg keine Grundlage mehr für eine Einstufung als Corona-Risikogebiet durch deutsche Behörden. Mit 47,44 ansässigen Neuinfizierten pro 100.000 Einwohner über den Zeitraum vom 3. bis zum 9. August sei die von Behörden festgelegte Marke von 50 Fällen deutlich unterschritten.

Erwartungen Asselborns

Außenminister Asselborn erwarte, dass die Einstufung des Großherzogtums als Risikogebiet und die damit einhergehenden Test- und Quarantänevorschriften sowie die Reisewarnung "schnellstmöglich aufgehoben" werden. Das teilte ebenso die Nachrichtenagentur mit.

Hintergrund

Luxemburg war mit Juli vom Robert Koch-Institut zum Corona-Risikogebiet erklärt worden, nachdem es die Schwelle von 50 Neuinfizierten pro 100.000 Einwohnern innerhalb von sieben Tagen deutlich überschritten hatte. Das Großherzogtum hatte sich von Anfang an gegen diese Einstufung gewehrt: Die hohen Zahlen hingen unter anderem damit zusammen, dass Luxemburg flächendeckend und mehr als andere Länder teste - und dabei auch Grenzgänger miteinbeziehe.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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mit dpa/lrs

Saarland-Wetter: Wochenende wird unbeständig

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Im Saarland muss mit Regenschirm-Wetter gerechnet werden. Foto: Stefan Sauer/dpa-Bildfunk

Schauer und Gewitter werden im Saarland auch in den nächsten Tagen erwartet. Lokale Unwetter sind nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) nicht auszuschließen.

Wochenende startet mit Regen

Am Samstag (15. August 2020) wechseln sich laut DWD Wolken und Schauer ab, vereinzelt gewittert es. Die Temperaturen liegen bei 26 bis 30 Grad. Bereits am Freitag sollten teils heftige Gewitter, Hagel und Starkregen bei Temperaturen von maximal 29 Grad möglich sein.

Sonntag heißer und trockener

Am Sonntag werde es mit 30 bis 32 Grad wieder heißer, teilte eine Meteorologin des DWD mit. Dazu werde es insgesamt trockener, vereinzelte Schauer und Gewitter seien aber weiterhin möglich. Auch der Montag bringt laut DWD unbeständiges Wetter. Die Temperaturen bleiben zwischen 25 und 30 Grad.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- Deutscher Wetterdienst

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Am Furpacher Weiher leben wieder Schwäne

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Schwäne leben wieder am Furpacher Weiher. Symbolfoto: Pixabay

Ein langgehegter Wunsch des Heimatvereins Furpach ist in Erfüllung gegangen. Wie die Kreisstadt Neunkirchen mitteilte, gibt es wieder Schwäne am Furpacher Weiher: "Nachdem seit vergangenen Herbst der letzte Schwan verschwunden war, fehlte am herrlichen Gutsweiher einfach was".

Neue Schwäne von Züchter

Der Heimatverein habe "alle Hebel in Bewegung gesetzt und neue Schwäne besorgt", so die Kreisstadt. Am Freitagmorgen wurde die Schwanenfamilie bei einem Züchter im schwäbischen Ellwangen abgeholt und nach Furpach gebracht. Zuvor stand die Sanierung der Voliere auf der sogenannten Schwaneninsel an.

Bitte des Oberbürgermeisters

Damit die Schwäne sich am Weiher auch wohlfühlen, bittet Oberbürgermeister Jörg Aumann nach Angabe der Kreisstadt um Folgendes: Besucherinnen und Besucher des Gutsweihers sollten den Tieren "eine gute Eingewöhnungsphase gönnen".

Hilfreich wäre es, Abstand zu den Vögeln zu halten und sie nicht zu füttern. "Ja vielleicht sogar den Weiher zunächst einmal den neuen Schwänen zuliebe nicht zum Spaziergang nutzen", appellierte der Oberbürgermeister an die Bevölkerung. Man wolle der Schwanenfamilie beste Bedingungen bieten.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Kreisstadt Neunkirchen, 14.08.2020

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Ab Montag Leichenspürhunde im Wald bei Wadgassen im Einsatz

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29 Jahre nach dem mutmaßlichen Mord in Wadgassen hat die Polizei mit der Suche nach der Leiche begonnen. Foto: BeckerBredel

In den vergangenen Tagen war die Polizei mit dem Absuchen eines Walds bei Wadgassen beschäftigt. Einsatzkräfte hatten das Gelände mit Stöcken untersucht, um mögliche Veränderungen des Erdreiches zu finden. Das sagte ein Sprecher der Polizei zur Deutschen Presse-Agentur ("dpa"). Experten des Bundeskriminalamtes hätten an verschiedenen Stellen Bodenproben entnommen.

Leichenspürhunde ab Montag im Einsatz

Ab Montag sollen Leichenspürhunde die Suche nach den sterblichen Überresten eines mutmaßlich vor 29 Jahren getöteten Mannes unterstützen. Der Einsatz sei erst nächste Woche möglich, da das Gelände noch "ruhen" müsse, so der Polizeisprecher zu "dpa". Es seien etliche Personen darüber gelaufen.

Dem Sprecher zufolge könnte die Suche mit den Hunden mehrere Tage in Anspruch nehmen. Zuvor war das Waldstück von Dornen und Gestrüpp befreit worden.

Neue Hinweise aufgekommen

Die Leiche des im September 1991 verschwundenen Mannes (27) soll nach neuen Hinweisen in dem Waldgebiet vergraben worden sein. Erst kürzlich hatte die Polizei drei tatverdächtige Männer im Alter von 53 bis 55 Jahren verhaftet. Sie stehen im Verdacht, den Mann in dem Wald umgebracht und die Leiche anschließend dort vergraben zu haben.

Verwendete Quellen:
- eigene Berichte
- Deutsche Presse-Agentur

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Hollywood in Zweibrücken: Neuanschaffungen für "R2-D2-Sternwarte"

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Hier zu sehen: die Sternwarte in Zweibrücken. Foto: dpa-Bildfunk/Oliver Dietze

Die Volkssternwarte in Zweibrücken bietet einen tiefen Blick mittels Teleskop in das Universum. Zudem sieht sie aus wie der große Bruder von dem bekannten Astromechdroiden R2-D2 aus Star Wars. Über die kosmische Bemalung staunte bereits Hollywood-Schauspieler Mark Hamill, der in der Sternenkrieg-Saga Luke Skywalker verkörpert. "R2-D2 Observatorium hat Deutsche in riesige Nerds verwandelt", twitterte Hammil.

Renovierungen

"Aktuell haben wir in der Sternwarte und an der Kuppel umfangreiche Renovierungen durchgeführt und durch Neuanschaffungen einen hohen technischen Standard erreicht", sagte Klaus Portscheller vom Naturwissenschaftlichen Verein Zweibrücken der Deutschen Presse-Agentur ("dpa"). Durch eine neue Installation sei jetzt die Computersteuerung des Teleskops möglich.

Die Volkssternwarte sehe ihre Aufgabe darin, das Haus für alle zu öffnen. Leider mache die Corona-Pandemie derzeit Besuche unmöglich.

Mehr als nur R2-D2

Auf das Aussehen reduziert will Informatik-Professor Hubert Zitt die Sternwarte nicht wissen. "Wir sind stolz auf unser 14-Zoll-Teleskop mit vier Meter Brennweite, mit dem man ferne Galaxien beobachten kann. Es ist ein Unterschied, ob man die Saturnringe mit eigenen Augen sieht oder im Buch", sagte er der "dpa" zufolge.

Den Todesstern aus Star Wars habe er zwar noch nicht entdeckt, so Zitt augenzwinkernd. "Aber wir sind weiter auf der Suche."

Hintergrund

Auf der Suche nach einem neuen Look für die Sternwarte sei Zitt vor zwei Jahren auf den eigenwilligen Kameraden von Skywalker und Co. gekommen, meldet "dpa". Weil das Observatorium sowieso ein wenig aussehe wie R2-D2, habe man sich für den galaktischen Kubus entschieden. Zudem war die Sternwarte etwas in die Jahre gekommen. "Nachdem die Hochschule und der Naturwissenschaftliche Verein zustimmten, haben wir uns mit fünf Leuten ans Werk gemacht".

Die Sternwarte ist Eigentum des Naturwissenschaftlichen Vereins, der auch Workshops über Fotografie und Bildbearbeitung von astronomischen Objekten anbietet. Er erhofft sich vom Anstrich weitere Bekanntheit - und mehr Mitglieder, um den künftigen Betrieb der Station zu sichern.

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Weitere Aufnahme der Zweibrücker Sternwarte. Foto: dpa-Bildfunk/Oliver Dietze

Verwendete Quellen:
- Deutsche Press-Agentur

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Angriff mit Messer in Homburg: Täter (36) wieder auf freiem Fuß

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Der Vorfall hat sich auf dem Lidl-Parkplatz am Forum in Homburg ereignet. Foto: BeckerBredel

Am Donnerstagnachmittag hat die Polizei weitere Details zu dem Messer-Angriff auf dem Lidl-Parkplatz am Homburger Forum bekannt gegeben. Dort war es zunächst zu einem Streit zwischen einem 36-Jährigen und einem 39 Jahre alten Mann gekommen.

Messer-Angriff

Während der Auseinandersetzung stach der 36 Jahre alte Mann mit einem Cuttermesser auf das Opfer ein, so die Polizei. Infolgedessen erlitt der 39-Jährige eine stark blutenden Wunde am Kopf. Er fiel direkt zu Boden und schlug dort mit dem Kopf auf.

Vorläufige Festnahme

"Ein couragierter Passant folgte dem Täter, der mit seinem Fahrrad flüchten wollte, ergriff diesen und hielt ihn bis zum Eintreffen der Polizei fest", hieß es in der Mitteilung der Homburger Polizeiinspektion. Das Opfer war zunächst nicht ansprechbar. Es bestand, nach Rücksprache mit dem Notarzt, Lebensgefahr.

Nach einer Erstversorgung wurde der Verletzte in die Homburger Uniklinik verbracht. Zwischenzeitlich ist der Mann außer Lebensgefahr, teilten die Beamtinnen und Beamten ebenso mit. Der Täter wurde vorläufig festgenommen.

Täter auf freiem Fuß

In der Folge kam es der Polizei zufolge zu einem Sachvortrag bei der Saarbrücker Staatsanwaltschaft. Dort wurde entschieden: Es handelt sich um gefährliche Körperverletzung. In Ermangelung eines Haftgrundes musste der Festgenommene wieder auf freien Fuß gesetzt werden.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion Homburg
- eigener Bericht

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Mann zeigt Mädchen (15) in Losheim seinen Penis und schlägt ihren Vater

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Die Polizei nahm den Mann in Gewahrsam. Symbolfoto: Fotolia

Die Polizei hat am Donnerstagabend (13. August 2020) in Losheim am See einen 26-Jährigen in Gewahrsam genommen. Dem Mann werden unter anderem exhibitionistische Handlungen und Körperverletzung vorgeworfen.

Mädchen Penis gezeigt

So soll er am "McDonald's" zunächst einem 15-jährigen Mädchen seinen entblößten Penis gezeigt und sie mit diversen Schimpfwörtern betitelt haben. Das habe die 15-Jährige zu Hause erzählt, woraufhin ihr Vater (43), dessen Freundin (50) sowie das Mädchen und ihre Freundin zurück zum "McDonald's" fuhren, "um den Mann zur Rede zu stellen", so die Polizei.

Vater von Mann geschlagen

Gleich zu Beginn habe der Tatverdächtige dann auch der 50-Jährigen sein Glied gezeigt. Danach kam es laut den Beamten zu einem Handgemenge, in dessen Verlauf der Vater einen Schlag ins Gesicht bekam. Die alarmierte Polizei stellte bei dem 26-Jährige anschließend "emotional wechselhaftes Verhalten" fest. Der Wohnungslose habe weder Oberbekleidung noch Strümpfe und Schuhe, sondern lediglich eine Jogginghose getragen. Zudem sei er betrunken und unter Amphetamin-Einfluss gewesen. Die Polizei fand mehrere Gramm der Droge bei einer Durchsuchung.

Im Gewahrsam weitergemacht

Der 26-Jährige wurde in Gewahrsam gebracht, weil er laut Polizei für sich und andere eine Gefahr darstellte. In der Zelle habe er seine aggressive Seite gezeigt und die Matratze zerstört sowie die Überwachungskamera mit Kot beschmiert.

Den Mann erwarten jetzt Anzeigen wegen mehrerer exhibitionistischer Handlungen, einer Körperverletzung, Sachbeschädigungen, mehrerer Beleidigungen sowie des Besitzes von Betäubungsmitteln. Zudem muss er die Kosten für die Reinigung der Gewahrsamszelle bezahlen.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion Nordsaarland, 14.08.2020

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Saarland Letzter bei Genehmigung von E-Auto-Prämie

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Der Kauf eines Autos mit E-Antrieb kann vom Staat und den Herstellern bezuschusst werden. Foto: Lehmann/dpa-Bildfunk

Mehr als jeder vierte Antrag auf die Kaufprämie für Autos mit Elektro-Antrieb ist bisher nicht genehmigt worden - am niedrigsten bundesweit ist die Quote im Saarland. Die Bewilligungsquote lag bei den 234.805 bis Ende Juli gestellten Anträgen über alle Bundesländer hinweg bei 73 Prozent, wie die Bundesregierung auf Anfrage der FDP im Bundestag mitteilte. Schlusslicht ist das Saarland mit 70 Prozent, am höchsten lag die Quote in Berlin und Nordrhein-Westfalen mit 76 Prozent.

Mehr als 2.000 Anträge im Saarland

Gründe dafür sind in der Antwort nicht genannt. Im Saarland wurden demnach 2.154 Anträge gestellt zum Kauf eines Elektroautos oder eines Hybridfahrzeugs, das von einem Verbrennungsmotor oder von Strom angetrieben wird.

"Die Absagen bei Förderanträgen für E-Autos sind besonders hoch", sagte der FDP-Verkehrspolitiker Bernd Reuther der Deutschen Presse-Agentur. "Daher muss die Bundesregierung hier den Ursachen genau auf den Grund gehen. In der Folge darf sie sich nicht scheuen, auch strukturelle Probleme anzusprechen und nachzusteuern."

Rekord an Förderanträgen

Der sogenannte Umweltbonus soll seit 2016 den Verkauf von E-Autos und Plug-in-Hybriden in Deutschland ankurbeln. Seit die Bundesregierung ihn im Zuge des Corona-Konjunkturpakets kräftig erhöht hat, ist die Zahl der Förderanträge auf ein Rekordhoch geklettert. Wie das Bundeswirtschaftsministerium mitgeteilt hatte, war im Juli 19.993-mal die sogenannte Innovationsprämie - so heißt der momentan erhöhte Umweltbonus - beantragt worden. Seit Jahresbeginn seien 69.606 Anträge gestellt worden, 78,6 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

Umweltschützer kritisieren Prämie in Teilen

Bisher hatten Staat und Autobauer die Prämie zu gleichen Teilen übernommen, nun hat der Staat seinen Anteil verdoppelt, um die angeschlagene Autobranche zu fördern. Die erhöhte Prämie gilt bis Ende 2021. Reine E-Autos werden mit bis zu 9.000 Euro gefördert. Umweltschützer kritisieren, dass auch Plug-in-Hybride - mit bis zu 6.750 Euro - gefördert werden, da bei diesen der Elektroantrieb nicht genutzt werden muss. Wie aus der Antwort der Bundesregierung hervorgeht, wurden seit dem Start des Umweltbonus 85.782 Förderanträge für Plug-in-Hybride gestellt, damit hatten sie einen Anteil von rund 36,5 Prozent.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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66-Jähriger übersteht Flugzeugunfall auf Flugplatz Pottschütthöhe unverletzt

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Hier zu sehen: die auf dem Flugplatz Pottschütthöhe verunfallte Maschine. Foto: Polizei Waldfischbach-Burgalben

Nach Angabe der Polizei war am Donnerstagabend ein 66-Jähriger mit einem Oldtimer-Flugzeug vom Flugplatz Pottschütthöhe gestartet. Kurz nach der Landung wurde das Flugzeug von einer plötzlich auftretenden Windböe erfasst.

Flugzeug überschlägt sich

Um ein Ausbrechen zu verhindern, versuchte der Pilot ein erneutes Durchstarte-Manöver. "Dies gelang jedoch aufgrund der zu geringen Geschwindigkeit nicht", so die Polizei. In der Folge brach das Flugzeug nach rechts aus und kam von der Landebahn ab. Darüber hinaus stieß die "Brings Stearman 1940" in einen Hang, überschlug sich und kam kopfüber in Unfallendstellung.

Pilot unverletzt

"Die umliegenden Feuerwehren mit acht Feuerwehrfahrzeugen und 31 Feuerwehrkräften, ein ADAC-Rettungshubschrauber sowie ein Rettungswagen mit Notarzt waren schnell vor Ort", teilte die Polizei ebenso mit. Der Pilot konnte jedoch bereits unverletzt aussteigen.

Am Flugzeug entstand ein Schaden von etwa 50.000 Euro. Nach Unterrichtung der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung konnte die Freigabe der Maschine erfolgen, schilderten die Einsatzkräfte. Die "Brings Stearman 1940" wurde im Auftrag des Piloten durch ein nahegelegenes Abschleppunternehmen geborgen

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion Waldfischbach-Burgalben, 13.08.2020

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13 neue Corona-Infektionen im Saarland gemeldet

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Bislang wurden 2.945 Menschen im Saarland positiv auf Corona gestestet. Foto: BeckerBredel

Im Saarland sind zurzeit 93 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Die Zahl ergibt sich aus Daten, die das Gesundheitsministerium mit Stand von Donnerstag (13. August 2020), 18.00  Uhr, veröffentlicht hat.

13 Neuinfektionen gemeldet

Demnach stiegt die Gesamtzahl der gemeldeten Infektionen um 13 auf jetzt 2.945 Fälle. Bislang sind 174 Menschen im Saarland in Verbindung mit dem Coronavirus gestorben. Als geheilt gelten laut Gesundheitsministerium inzwischen 2.678 Menschen, 4 mehr als am Vortag.

Von den an Covid-19 erkrankten Patientinnen und Patienten werden zurzeit 6 stationär behandelt (+/-0). Davon liegen 3 auf der Intensivstation (+/-0).

Die Gesamtfälle teilen sich wie folgt auf die Landkreise auf:
Regionalverband Saarbrücken: 1.250 (+1 gegenüber dem Vortag)
Landkreis Saarlouis: 591 (+6)
Saarpfalz-Kreis: 390 (+5)
Landkreis Neunkirchen: 285 (+1)
Landkreis Merzig-Wadern: 251 (+0)
Landkreis St. Wendel: 178 (+0)

Wie die Statistik zustande kommt

Das saarländische Gesundheitsministerium versendet einmal am Tag Angaben zu der Entwicklung der Coronavirus-Zahlen. Es weist darin nur Fälle auf, die von den Gesundheitsämtern der Landkreise und des Regionalverbands bestätigt wurden. Über die tägliche Anzahl der Tests macht das Ministerium keine Angaben.

Begriffserklärung

Zahl der Fälle: Sie gibt die Gesamtzahl der Fälle im Saarland seit dem ersten Auftreten des Coronavirus an. Sie zeigt damit nicht an, wie viele Menschen zum aktuellen Zeitpunkt mit dem Virus infiziert sind. Genesene und Tote werden aus dieser Zahl nicht herausgerechnet.

Zahl der Genesenen: Sie gibt die Gesamtzahl der Personen an, die mit dem Coronavirus infiziert waren und inzwischen wieder geheilt sind.

Zahl der Toten: Sie zeigt die Gesamtzahl der Menschen an, die in Verbindung mit einer Corona-Infektion gestorben sind.

Zahl der aktiven Infektionen: Sie zeigt die aktuelle Zahl der Personen an, die das Coronavirus in sich tragen. Sie ergibt sich aus der Differenz aus der Gesamtzahl der Fälle und der Zahl der Geheilten sowie der Zahl der Toten.

Zahl der Intensivpatienten: Sie gibt die aktuelle Zahl der Personen an, die sich mit einer Coronavirus-Infektion auf einer Intensivstation befinden.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des saarländischen Gesundheitsministeriums, 13.08.2020
- eigene Recherche

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