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Analyse zur Kriminalität in Saarbrücken gestartet

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Die Johanneskirche gilt als einer der Kriminalitätsschwerpunkte in Saarbrücken. Foto: Fabian Scholl/SOL.DE

Das saarländische Innenministerium will zusammen mit der Landeshauptstadt herausfinden, warum es in Saarbrücken zu einer überdurchschnittlich hohen Zahl von Kriminalfällen kommt. Dazu ist am Donnerstag (3. September 2020) die "Kriminologische Regionalanalyse für Saarbrücken" gestartet worden, teilte das Ministerium mit.

Interviews und Daten-Analyse

Als erster Schritt sollen noch in diesem Jahr Bürger befragt und Experten interviewt werden. Bei der Untersuchung sollen zudem Struktur-, Bevölkerungs- und polizeiliche Daten analysiert werden, so Minister Klaus Bouillon (CDU). Er sehe durch die Untersuchung die Chance, die Ursachen für die Kriminalitätszahlen zu erforschen, sie unter wissenschaftlichen Gesichtspunkten zu betrachten und daraus Vorgänge für zielgerichtete Präventions- und Repressionsmaßnahmen zu erhalten.

Saarbrücken auf Platz vier bei Kriminalität

Saarbrücken liegt - gemessen an Straftaten je 100.000 Einwohner- auf Platz vier der kriminellsten Großstädte Deutschlands, hinter Frankfurt, Berlin und Hannover. Für die Analyse hat sich das Innenministerium neben der Landeshauptstadt auch das Landesinstitut für Präventives Handeln und die Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes ins Boot geholt.

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Von links nach rechts: Dr. Eric Planta (Leiter des Landesinstituts für Präventives Handeln), Georg Maringer (Vizepräsident HTW), Dr. Sandra Hahn (HTW), Innenminister Klaus Bouillon, Sybille Becker-Oehm (LHP), Uwe Conradt (Oberbürgermeister Stadt Saarbrücken), Sascha Grimm (Stadt Saarbrücken) und Landespolizeipräsident Norbert Rupp. Foto: Kathrin Thomas/Innenministerium

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Innenministeriums, 03.09.2020
- eigene Berichte

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