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Tödlicher Messerangriff in Zweibrücken: Neue Details von Staatsanwaltschaft

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In Zweibrücken ist ein 40-jähriger Mann von seinem Nachbarn erstochen worden. Dieser plädiert auf Notwehr. Symbolfoto: Patrick Seeger/dpa-Bildfunk

Am gestrigen Donnerstag (3. September 2020) hat die Zweibrücker Staatsanwaltschaft über den aktuellen Erkenntnisstand zum tödlichen Streit in der Rosenstadt informiert. Bei dem Vorfall am 17. August hatte ein 34-Jähriger seinen Nachbarn (40) mit einem Messer tödlich verletzt.

Das sind die neuen Erkenntnisse

"Die Vernehmung der Zeugen ist weitgehend abgeschlossen", so die Staatsanwaltschaft. Es habe sich bestätigt, dass zwischen dem Beschuldigten und seiner Mutter am Tag der Tat ein verbaler Streit stattgefunden hat. Dabei sei es jedoch nicht zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen beiden Personen gekommen.

Bezüglich der Mitgliedschaft des Beschuldigten in einer rechtsextremen Vereinigung beziehungsweise der Teilnahme an einer Versammlung einer solchen Organisation dauerten die polizeilichen Ermittlungen noch an. "Die Prüfung, ob sich der Beschuldigte insoweit strafbar gemacht hat, ist Gegenstand eines gesonderten Verfahrens", teilte die Staatsanwaltschaft ebenso mit.

Sogenannte Umfeldermittlungen hätten zudem ergeben, dass der beschuldigte 34-Jährige sein bestehendes Arbeitsverhältnis in diesem Jahr von sich aus gekündigt hat. Als abschließendes Detail nannte die Zweibrücker Staatsanwaltschaft, dass die Blutalkoholkonzentration des Getöteten 1,36 Promille betrug. Die im Übrigen in Auftrag gegebenen Sachverständigengutachten würden noch nicht vorliegen.

40-Jähriger stirbt nach Messerstichen

Am 17. August 2020 war es in Zweibrücken zu einer Auseinandersetzung gekommen, bei der ein 40-jähriger Mann sein Leben verlor. Der 34-jährige Nachbar des Verstorbenen gab zu, dass er den Mann mit einem Küchenmesser erstochen habe, beteuerte aber, dass er in Notwehr gehandelt habe. Mehr Informationen zu der Tat unter: "Tödlicher Streit in Zweibrücken: Mann (†40) von Nachbar umgebracht".

34-Jähriger mit rechtsextremem Hintergrund

Wenige Tage später gaben die Ermittlungsbehörden bekannt, dass der 34-Jährige, der seinen Nachbarn erstochen hat, bereits drei Einträge im Bundeszentralregister aufzuweisen hat. Er soll zudem Mitglied bei der rechtsextremen Organisation "Nationaler Widerstand" gewesen sein. Dort sei er nach eigenen Angaben allerdings seit vier Jahren nicht mehr aktiv (Mehr unter: "Tödlicher Streit in Zweibrücken: neue Details zu Tatverdächtigem").

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Staatsanwaltschaft Zweibrücken, 03.09.2020
- eigene Berichte

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