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Saarland-Nachrichten: Die wichtigsten Meldungen vom Donnerstag

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Die Nachrichten aus dem Saarland vom heutigen Donnerstag (10. September 2020) findet ihr in unserer Übersicht. Archivfoto: dpa-Bildfunk/Oliver Dietze

Saarland will Jugendliche und Kinder nach Bränden in Flüchtlingslager aufnehmen

Nach den Bränden im Flüchtlingslager in Moria/Griechenland hat das Saarland Hilfe angekündigt: Laut eines Medienberichts bot Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) an, hierzulande unbegleitete Jugendliche und Kinder aufzunehmen. Mehr dazu: "Saarland will Jugendliche und Kinder nach Bränden in Flüchtlingslager aufnehmen".

Homburger Standort von Stellenstreichungen bei Schaeffler betroffen

Wegen der Krise in der Automobilindustrie will Schaeffler bis Ende 2022 weitere 4.400 Stellen in Deutschland und Europa abbauen. Davon betroffen ist auch das Werk in Homburg. Für wie viele Stellen in Homburg eine Streichung im Raum steht: "Homburger Standort von Stellenstreichungen bei Schaeffler betroffen".

Am Donnerstag heulen im ganzen Saarland die Sirenen

Am Donnerstag (10. September 2020) heulen im gesamten Saarland ab 11.00 Uhr die Sirenen. Der Grund: Wegen eines bundesweiten Warntags sollen sämtliche zur Verfügung stehenden Warnmittel erprobt werden. Alle Informationen dazu: "Am Donnerstag heulen im ganzen Saarland die Sirenen".

Update: "Pannen am bundesweiten Warntag".

Saarbrücker Burschenschaft nach Vorfall in Heidelberg in der Kritik

Eine Saarbrücker Burschenschaft ist nach dem mutmaßlich antisemitischen Angriff in Heidelberg in die Kritik geraten. Deren Sprecher weist die Vorwürfe zurück. Mehr dazu: "Saarbrücker Burschenschaft nach Vorfall in Heidelberg in der Kritik".

Rehlinger: Bei Maskenverweigerern im ÖPNV muss die Polizei ran

Die Verkehrsministerkonferenz der Länder sprach sich mehrheitlich gegen eine Durchsetzung der Maskenpflicht im ÖPNV allein durch die Verkehrsunternehmen aus. Laut Ansicht der saarländischen Verkehrsministerin Anke Rehlinger müsse bei ungehorsamen Maskenverweigerern die Polizei ran. Mehr: "Rehlinger: Bei Maskenverweigerern im ÖPNV muss die Polizei ran".

Corona-Fall bei Erzieherin von Kita Wellesweiler

In Neunkirchen gibt es an der Kita Wellesweiler einen Corona-Fall. Bei der betroffenen Person soll es sich um eine Erzieherin handeln. Weitere Informationen: "Corona-Fall bei Erzieherin von Kita Wellesweiler".

Mehrere Personen bei schwerem Unfall zwischen Tholey und Alsweiler verletzt

Auf der B269 zwischen Tholey und Alsweiler ist es kürzlich zu einem schweren Unfall gekommen. Mehrere Verletzte mussten in umliegende Kliniken verbracht werden. Was bislang bekannt ist: "Mehrere Personen bei schwerem Unfall zwischen Tholey und Alsweiler verletzt".

27-Jähriger legt sich in Tiefkühltruhe von Völklinger Supermarkt

Im Völklinger Stadtteil Fürstenhausen hat ein 27-Jähriger erst kürzlich die Polizei beschäftigt. Nach Angabe eines Supermarkt-Mitarbeiters hatte sich der Mann zunächst in eine Tiefkühltruhe und anschließend in einen Einkaufswagen gelegt. Die ganze Geschichte: "27-Jähriger legt sich in Tiefkühltruhe von Völklinger Supermarkt".

Diebe im Saarland klauen immer teurere Autos

Autodiebe haben hierzulande im vergangenen Jahr wesentlich teurere Autos geklaut als 2018. Das Saarland zählt aber zu den sichersten Bundesländern für Fahrzeugbesitzer. Die Zahlen dazu: "Diebe im Saarland klauen immer teurere Autos".

Weitere Blaulicht-Meldungen

- Dillinger Feuerwehr rettet Katzen aus Baum
- Nonnweiler: Polizei führt in Gaststätten Corona-Kontrollen durch
- Brandstiftung an Pkw in St. Ingbert - rund 15.000 Euro Schaden

Hitze könnte ins Saarland zurückkommen

Während es am Wochenende im Saarland spätsommerlich warm wird, steigen die Temperaturen in der kommenden Woche an. Dann sind sogar Temperaturen über 30 Grad möglich. Die Prognose: "Hitze könnte ins Saarland zurückkommen".

News aus Deutschland und Umgebung

- Massentöten von Küken soll ab 2022 verboten sein

Verwendete Quellen:
- eigene Berichte

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Saarland will Jugendliche und Kinder nach Bränden in Flüchtlingslager aufnehmen

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Ministerpräsident Tobias Hans bot an, unbegleitete Jugendliche und Kinder im Saarland aufzunehmen. Fotos: (links) dpa-Bildfunk/Socrates Baltagiannis | (rechts) dpa-Bildfunk/Oliver Dietze

In der Nacht zum Mittwoch (9. September 2020) hatten mehrere Brände das Flüchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos verwüstet. Im Zuge dessen waren im Saarland mehrere Stimmen laut geworden, die hierzulande eine Aufnahme von Flüchtlingen forderten: "Grüne und Jusos im Saarland fordern Aufnahme von Flüchtlingen".

Saarland will Flüchtlinge aufnehmen

Wie die "SZ" berichtet, hat die Saar-Landesregierung nun Hilfe zugesagt. Demnach bot Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) am Donnerstag (10. September 2020) an, unbegleitete Jugendliche und Kinder im Saarland aufzunehmen.

Der Zeitung sagte Hans, den Flüchtlingen auf Lesbos zu helfen sei ein Gebot der Menschlichkeit sowie ein Akt der Humanität. Das Saarland stehe den Menschen zur Seite, so der Ministerpräsident. Nach Angaben des Medienberichts wurde die angebotene Hilfe bereits mit der "bisher zögerlichen Bundesregierung" abgestimmt.

Merkel und Macron: Übernahme von 400 Minderjährigen

Kanzlerin Angela Merkel und der französische Präsident Emmanuel Macron wollen nach den Bränden in einer gemeinsamen Aktion mit anderen EU-Ländern 400 unbegleitete Minderjährige übernehmen. Die Zahl gilt nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur für alle teilnehmenden Länder - wie viele davon Deutschland übernehmen würde, stehe noch nicht fest, hieß es.

Verwendete Quellen:
- Saarbrücker Zeitung
- eigener Bericht
- Deutsche Presse-Agentur

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Familienbesuch im Kulturpark Bliesbruck-Reinheim: Natur und Geschichte im Herzen der Biosphäre

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Familie Schorr mit Hund Lotta und Gästeführerin Katrin Gruber Foto: N49/ Maximilian Kuntz

Der Startpunkt der Tour durch den Kulturpark war bei Familie Schorr, bestehend aus Mutter Isabel, den beiden Kindern Milli und Fenja sowie dem Familienhund Lotta schnell gefunden: Das Grab der Fürstin von Reinheim. Schnell noch die Tickets am Eingang des Museums kaufen und schon kann es losgehen. Das besondere: Mit den Tickets können die musealen Bereiche sowohl auf der deutschen als auch auf der französischen Seite des Kulturparks besucht werden, ganz im Sinne des europäischen Miteinanders, das hier an jeder Ecke spürbar ist. Das Außengelände ist jederzeit frei zugänglich. Auch Hunde sind gern gesehene Gäste im Freigelände, natürlich angeleint. In den musealen Bereichen haben sie hingegen keinen Zutritt.

Das Fürstinnengrab und die beeindruckende Geschichte des Bliesgaus 

Bis zum 31.Oktober wird die Ausstellung "Der Bliesgau. Natur- Menschen - Geschichte" im Foyer des Fürstinnengrabes gezeigt. Hier haben die Besucher die Möglichkeit, alles über den Lebensstil und die Geschichte des Bliesgaus zu erfahren. Interessiert betrachtet auch Familie Schorr die Kleidung, die die Menschen damals für die Arbeit auf dem Feld trugen und auch die Nachbildung eines Pflugs stößt auf reges Interesse. Ganz besonders spannend ist für sie jedoch die Tatsache, dass die Bewohner des Bliesgaus in 200 Jahren siebenmal die Nationalität gewechselt haben “Es ist extrem beeindruckend, wie viel europäische Geschichte sich im Bliesgau abgespielt hat, schwärmt die 15-jährige Milli.

Nach dem Besuch der Ausstellung gelangt die Familie schließlich in die Grabkammer der Fürstin. Zu Ihrer Überraschung sind sie allerdings nicht allein, sondern eine gewandete Dame wartet auf die Familie. Katrin Gruber ist regelmäßig als Gästeführerin tätig und hat sich extra in Schale geworfen, um die Familie zu begleiten. Sie erzählt, dass es sich bei dem Fürstinnengrab um eine Nachbildung handelt.“Der ursprüngliche Fundort  ist eine Kiesgrube, die heute in einem kleinen Weiher liegt und sich unweit des 1999 rekonstruierten und begehbaren Grabes befindet. Hier entdeckten Arbeiter im Jahr 1954 einen Griff von einem Spiegel, was den Anfang für die zahlreichen keltisch-römischen Entdeckungen bildete” erzählt sie.  

Fürstinnengrab & Ausstellung "Der Bliesgau"

Aussicht über das gesamte Areal 

Im Anschluss führt Katrin Gruber die Familie weiter zu einem  Aussichtshügel, von dem sich das gesamte Areal bis nach Frankreich, überblicken lässt. Hierbei  erklärt sie, weshalb man sich nach der Entdeckung der Grundsteine dagegen entschieden hat, die römische Villa vollständig nachzubauen. “Man hat sich damals dafür entschieden, das Areal weitgehend so zu lassen wie es ist, um ein Gelände zu schaffen, auf dem das historische  im Vordergrund steht”. Darüber hinaus berichtet sie von in Bliesbruck kursierenden Geschichten, wonach bereits weit vor den folgenreichen Ausgrabungen zahlreiche Bauern auf der französischen Seite Steine entdeckt hatten,  und diese unter anderem für ihre Häuser nutzten, ohne zu wissen um welch historische Schätze es sich dabei handelte. 

Auch Familie Schorr ist von dem Aussichtspunkt begeistert. “Es ist der perfekte Ort, um sich ein Bild vom Areal zu machen oder um einfach die wunderschöne Aussicht zu genießen”, sagt die zwölfjährige Fenja begeistert. Was den Kindern vom Aussichtspunkt sofort ins Auge sticht, ist das keltische Dorf, welches unweit der römischen Grundsteine frei interpretiert angelegt wurde. Die nächste Station war also schnell gefunden. 

Aussichtspunkt mit Blick auf den Kulturpark

Keltisches Dorf und römischer Kräutergarten

Auf dem Weg zum keltischen Dorf entdeckt die Familie aber noch einen weiteren spannenden Ort: Den Kräutergarten der römischen Villa. Hier lassen sich zahlreiche Kräuter und Pflanzen begutachten und die verschiedensten Düfte erraten. Als die Gruppe im keltischen Dorf angelangt, steht erstmal eine wohlverdiente Pause an. Inmitten des keltischen Dorfes genießt die Familie Ihr Picknick und lässt die Seele baumeln. Gästeführerin Katrin Gruber erzählt, dass die Römer das Territorium der hiesigen Kelten eroberten. “Das ist sicher schwer gewesen, aber in diesem Zusammenhang kamen die Kelten in den Genuss diverser Annehmlichkeiten, beispielsweise die der Nutzung einer Fußbodenheizung“, erklärt sie. Das Keltendorf eignet sich zudem hervorragend für Kindergeburtstage. Die beiden Mädchen sind restlos begeistert: “Hier bekommen wir einen Eindruck davon, wie das Leben damals war”.

Keltisches Dorf und römischer Kräutergarten

Grillen mitten im Kulturpark

Weiter geht es zum Grillplatz mitten im Kulturpark. Laura Rekowski, Mitarbeiterin des Parks und zuständig für Tourismus und Veranstaltungen, erklärt: “Jeder ist herzlich dazu aufgerufen, sich hier niederzulassen und den Tag zu genießen, ob beim Picknicken auf den Wiesen oder dem Grillen am Grillplatz. Das lässt sich Familie Schorr natürlich nicht zweimal sagen und begibt sich prompt auf die Suche nach passendem Feuerholz. Große Hilfe hatten sie dabei von ihrem Hund, der seine gesammelten Stöckchen aber nicht ganz so bereitwillig wieder abgibt. Schließlich freut sich die Familie schon auf den Abschluss des Tages: Das Essen in der Römischen Taverne. 

Grillen im Kulturpark

Speisen wie die Römer in der Taverne

Auf der Terrasse der Taverne lässt die Familie ihren Tag  gemütlich ausklingen. Kulinarisch können sich Besucher hier über römische Spezialitäten wie eine römische Brotzeit freuen, aber auch klassische Gerichte, wie beispielsweise Pizza, werden angeboten. Betreut wird die Taverne von dem CJD Homburg, ein soziales Unternehmen, das Jugendlichen mit Handicap eine berufliche Perspektive bietet. “Mit jeder Bestellung tut man somit etwas Gutes”, schwärmt Mutter Isabel. Bei der Essensauswahl entscheidet sich die Familie für eine römische Brotzeit sowie zwei Pizzen für die Kinder. Ein gelungener und vor allem leckerer Tagesabschluss. 

Speisen wie die Römer in der Taverne

Deutsch-französische Völkerverständigung im Vordergrund

Während des Essens nutzt die Familie die Gelegenheit und lässt ihren Besuch noch einmal Revue passieren. Der Höhepunkt für Isabel Schorr war zweifelsohne das Zusammentreffen der verschiedenen Kulturen “Es gibt nur wenige Orte, an denen keltisch-römische Geschichte und die deutsch-französische Freundschaft derart spürbar sind wie hier”, schwärmt sie. Laura Rekowski vom Kulturpark hebt diese Besonderheit nochmals hervor und betont, dass die deutsch-französische Grenze mitten durch den Kulturpark verläuft. “Dementsprechend pflegen wir hier auch ein intensives Miteinander und bieten sowohl Führungen in deutscher als auch in französischer Sprache an", erzählt sie. Für die zwölfjährige Fenja war das Fürstinnengrab der Höhepunkt des Tages “Es ist unglaublich, mit wie vielen Schätzen die Fürstin damals begraben wurde”, sagt sie beeindruckt. Ihre Schwester Milli plant derweil bereits ihren nächsten Besuch, möchte das nächste Mal aber mit dem Fahrrad nach Reinheim fahren. “Ich fahre sehr gerne Fahrrad und habe gehört, dass es zahlreiche Fahrradstrecken hierher gibt”, freut sich die 15-Jährige. Auch Laura Rekowski erzählt, dass zahlreiche Gäste mit dem Fahrrad in den Kulturpark kommen. “Über den Bliestal-Freizeitweg, der Teil des Bliesgau-Radweges ist oder von Saargemünd kommend einen Teil des Blies-Glan-Radweges fahren, gibt es viele Möglichkeiten, mit dem Drahtesel hier herzukommen. Aber auch Wanderer und Spaziergänger kommen gern, ergänzt sie. Alles in allem sei das Publikum im Kulturpark bunt gemischt “Es kommen viele Familien zu Besuch, die den autofreien Park genießen, aber auch zahlreiche Gäste, die einfach abschalten und ein paar ruhige Stunden hier verbringen möchten. Und natürlich kommen auch alle Kultur- und Geschichtsinteressierten auf ihre Kosten”, sagt Laura Rekowski abschließend. 

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Laura Rekowski, Mitarbeiterin des Kulturparks (Veranstaltungen und Tourismus) Foto: N49/ Maximilian Kuntz

Europäischer Kulturpark Bliesbruck-Reinheim
Robert-Schuman-Straße 2
66453 Gersheim-Reinheim 
Tel. +49 (0) 6843 900211
info@europaeischer-kulturpark.de 
Website: www.europaeischer-kulturpark.de 
Der Kulturpark auf Facebook

Öffnungszeiten 
15. März bis 31. Oktober 
Montag bis Freitag 10:00 bis 17:00 
Samstag und Sonntag 10:00 bis 18:00
1.Mai geschlossen

 

 

 

 

 

 

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Pannen am bundesweiten Warntag

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Die Sirenen heulten nicht überall. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa-BIldfunk

Der erste bundesweite Warntag hat am Donnerstag (10. September 2020) deutliche Lücken bei der Alarmierung der Bevölkerung offenbart. Zum einen wurde deutlich, dass es vielerorts gar keine Sirenen mehr gibt, zum anderen kam die Gefahrenmeldung der Warn-Apps NINA und KATWARN erst mit einer guten halben Stunde Verspätung auf den Smartphones an.

Probleme bei Apps

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) in Bonn erklärte diese Panne mit der zeitgleichen Auslösung einer Vielzahl von Warnmeldungen. Präsident Christoph Unger sagte: "Erste Analysen haben ergeben, dass um 11.00 Uhr nicht nur zentral die Warnung ausgelöst worden ist, sondern viele andere angeschlossene Leitstellen ebenfalls eigenständig Warnungen ausgelöst haben, sodass es zu einer Überlastung des Systems gekommen ist. Dies muss für den nächsten Warntag noch viel deutlicher abgestimmt werden." Gegebenenfalls müssten entsprechende technische Vorkehrungen getroffen werden.

Sirenen heulten nicht überall

Mancherorts bekam die Bevölkerung vom Probealarm zunächst gar nichts mit. In sozialen Netzwerken äußerten sich viele Nutzer verwundert darüber, dass Sirenen nicht heulten. Zudem gab es zahlreiche Nutzer, die klagten, dass auch die amtlichen Warn-Apps stumm blieben.

Warntag ab jetzt jedes Jahr

Der sogenannte Warntag, der künftig jedes Jahr am zweiten Donnerstag im September stattfinden soll, dient als Vorbereitung auf Gefahrenlagen wie Überschwemmungen, Chemieunfälle oder auch Terroranschläge. Eingebunden werden sollten alle vorhandenen Warnmittel wie beispielsweise Warn-Apps, Radio und Fernsehen, digitale Werbetafeln, Sirenen und Lautsprecherwagen.

Psychologe kritisiert Aktion

Nicht alle sind davon überzeugt, dass ein solcher Warntag überhaupt sinnvoll ist. Der Psychologe Andreas Hamburger von der International Psychoanalytic University Berlin kritisierte insbesondere den Sireneneinsatz. "Die Menschen, die selber noch als Kinder Luftangriffe erlebt haben, sei es in Deutschland im Krieg, seien es Geflüchtete, die aus Kriegssituationen kommen, werden ganz unmittelbar und sehr intensiv mit Gefühlen von Panik auf solche Signale reagieren", sagte Hamburger der Deutschen Presse-Agentur. "So dass man sich schon die Frage stellen muss oder sollte: Ist es notwendig, und welchem wirklichen Zweck dient es denn, diese Reflexe bei Menschen, die solche Erfahrungen gemacht haben, zu triggern?"

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Rehlinger: Bei Maskenverweigerern im ÖPNV muss die Polizei ran

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Die Verkehrsministerkonferenz hat unter der Leitung der saarländischen Verkehrsministerin Anke Rehlinger gefordert, dass man die Verkehrsunternehmen bei der Sanktionierung der Maskenpflicht nicht alleine lassen dürfe. Archivfoto: Wolfgang Kumm/dpa

Kontrolle der Maskenpflicht im ÖPNV: Unternehmen nicht alleine lassen

Die Verkehrsunternehmen dürften bei der Kontrolle der Maskenpflicht im ÖPNV vom Staat nicht einfach alleine gelassen werden. Darin waren sich die Verkehrsminister der Bundesländer auf der gestrigen Verkehrsministerkonferenz mehrheitlich einig. 

Unter Leitung der saarländischen Verkehrsministerin Anke Rehlinger veröffentlichte der Zusammenschluss am heutigen Donnerstag (10. September 2020) den folgenden Teil ihres Beschlusstextes: "Die Verkehrsministerkonferenz stellt fest, dass die Durchsetzung der Maskenpflicht grundsätzlich Aufgabe des Staates ist, nicht alleine der Unternehmen".

Rehlinger: "Bei renitenten Verweigerern muss die Polizei ran"

Rehlinger, die bereits wiederholt davor gewarnt hatte, die Angestellten von Bus und Bahn mit der Sanktionierung der Maskenpflicht zu betrauen, verwies am Donnerstag auf die Pflichten des Staates: "Bußgelder sind Aufgabe von Polizei und Ordnungsamt. Natürlich können und sollen die Angestellten auf die Maskenpflicht im ÖPNV hinweisen. Bei renitenten Verweigerern muss aber die Polizei ran".

Verkehrsminister fordern Runden Tisch

Die Verkehrsminister der Länder haben die Bundesregierung nun aufgefordert, zeitnah einen Runden Tisch mit Vertretern des Bundes einschließlich der Bundespolizei, der Länder, den Verkehrsunternehmen, Gewerkschaften und kommunalen Spitzenverbänden durchzuführen. In diesem Rahmen soll eine gemeinsame Lösung für eine effektive Durchsetzung der Maskenpflicht entwickelt werden. Der Bund müsse sich in diesem Zusammenhang auch an den Kosten für die Kontrollen beteiligen.

Verwendete Quellen:
- Beschluss der Verkehrsministerkonferenz vom 09.09.2020
- Mitteilung des saarländischen Verkehrsministeriums vom 10.09.2020

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Corona-Fall bei Erzieherin von Kita Wellesweiler

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An der Kita Wellesweiler gibt es einen Corona-Fall. Symbolfoto: dpa-Bildfunk/Oliver Berg

Erzieherin positiv getestet

Laut "SZ" gibt es auch an der Kita Wellesweiler einen Corona-Fall. Positiv auf Covid-19 sei eine Erzieherin getestet worden. In der Folge habe das Gesundheitsamt des Landkreises die Kontaktpersonen informiert. Entsprechende Testungen seien für den heutigen Donnerstag (10. September 2020) angeboten worden.

Quarantäne angeordnet

Nach Angabe des Medienberichts werde für "für viele Kinder im engen Kontakt" sowie die "überwiegende Zahl der Beschäftigten" Quarantäne angeordnet. Diese soll bis zum 18. September andauern. Infolgedessen sei ein Betrieb der Einrichtung "quasi" nicht mehr möglich, so "SZ".

Verwendete Quellen:
- Saarbrücker Zeitung

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27-Jähriger legt sich in Tiefkühltruhe von Völklinger Supermarkt

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Unter anderem habe sich der Mann in eine Tiefkühltruhe eines Völklinger Supermarktes gelegt. Symbolfoto: dpa-Bildfunk/Christoph Soeder

Laut Polizei hat am Mittwoch (9. September 2020) ein Mitarbeiter eines Einkaufsmarktes in Völklingen-Fürstenhausen die Beamtinnen und Beamten über einen verwirrten jungen Mann informiert.

Mann legt sich in Tiefkühltruhe und Einkaufswagen

Nach Angabe des Anrufers hatte sich die Person in eine Tiefkühltruhe des Marktes gelegt. Daraufhin sei der Mann des Gebäudes verwiesen worden. Vor dem Supermarkt habe er sich dann in einen Einkaufswagen schlafen gelegt, so die Mitteilung des Supermarkt-Beschäftigten.

27-Jähriger unter Einfluss von Betäubungsmitteln

"Noch auf dem Parkplatz des Einkaufsmarktes konnte der verwirrte 27-Jährige angetroffen werden", teilte die Polizei mit. Der Mann war kaum ansprechbar. Es stellte sich heraus, dass er erheblich unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Aus diesem Grund wurde der 27-Jährige in ein Krankenhaus verbracht. Dort musste er nach Angabe der Einsatzkräfte medizinisch versorgt werden.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion Völklingen, 10.09.2020

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Saarbrücker Burschenschaft nach Vorfall in Heidelberg in der Kritik

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Im Verbindungshaus der "Normannia" in Heidelberg soll es zu dem Vorfall gekommen sein. Foto: Uwe Anspach/dpa-Bildfunk

Der Sprecher der "Ghibellinia zu Prag in Saarbrücken", Christian Wirth, hat Vorwürfe zurückgewiesen, wonach Mitglieder der Burschenschaft an der mutmaßlich antisemitischen Misshandlung in Heidelberg teilgenommen haben. Zwar seien Saarländer bei dem Stiftungsfest in der baden-württembergischen Stadt zu Gast gewesen. Doch sie hätten sich nicht an dem Übergriff beteiligt, sagte der AfD-Bundestagsabgeordnete dem "SR".

Angriff auf 25-Jährigen

Am Dienstag (8. September 2020) hatten Staatsanwaltschaft und Polizei mitgeteilt, dass gegen acht Beschuldigte ermittelt wird, darunter drei Personen aus dem Saarland. Sie sollen Ende August einen 25-Jährigen im Verbindungshaus der Burschenschaft "Normannia" in Heidelberg mit Gürteln geschlagen, mit Münzen beworfen und antisemitisch beleidigt haben. Das Opfer, das bei der Burschenschaft zu Gast gewesen sein soll, hatte bei dem Stiftungsfest zuvor berichtet, es habe jüdische Wurzeln.

Ermittlungen gegen drei Saarländer

Die Staatsanwaltschaft ermittelt jetzt wegen gefährlicher Körperverletzung und Beleidigung. Ob die drei beschuldigten Saarländer Mitglieder bei der Saarbrücker "Ghibellinia" sind, wollte die Staatsanwaltschaft auf SOL.DE-Anfrage weder bestätigen noch dementieren.

Kritik an Saarbrücker Burschenschaft

Die Saarbrücker Burschenschaft ist in den vergangenen Jahren immer wieder in Kritik geraten. So zitierte die "Frankfurter Rundschau" beispielsweise aus einem internen Protokoll, in dem von einer "Aktivenfahrt nach Namibia zur Negerjagd" und "zwei wöchentlichen Pogromen" die Rede war. Die Burschenschaft hatte das Schriftstück später als "satirisch" bezeichnet.

Jusos fordern Distanzierung

Nicht zuletzt wegen dieser Vorwürfe fordern die Jusos von der Universität des Saarlandes, sich von der Studentenverbindung zu distanzieren. Dass die Burschenschaft auf dem Campus Mitteilungen aushängen dürfe und eine eigene Pinnwand habe, bezeichnete eine Sprecherin im "SR" als "unerträglich". Die "Ghibellinia" passe nicht zu einer vielfältigen und toleranten Universität.

Verwendete Quellen:
- eigene Recherche
- eigener Bericht
- Saarländischer Rundfunk
- Frankfurter Rundschau: "Eine Burschenschaft und ihre Spitzenpolitiker", 22.01.2019

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Hallenbad in Eppelborn nimmt Betrieb für Kinder auf

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Das Hellbergbad in Eppelborn nimmt seinen Betrieb teilweise wieder auf. Foto: Gemeinde Eppelborn

Eppelborner Hellbergbad nimmt Betrieb teilweise auf

Ab Montag, dem 21. September 2020, nimmt das Hellbergbad in Eppelborn seinen Betrieb teilweise wieder auf. Von da an soll in dem Hallenbad vor allem das Schulschwimmen ermöglicht werden. Auch die Schwimmkurse für Kinder, die seit März wegen Corona pausieren mussten, sollen wieder aufgenommen werden. "Mir liegen die Kinder besonders am Herzen, Schwimmen lernen bedeutet für mich Leben retten", erklärt Eppelborns Bürgermeister Andreas Feld.

Sowohl für das Schulschwimmen als auch für die Schwimmkurse wurden spezielle Hygienekonzepte entwickelt. Daneben arbeitet auch die DLRG-Ortsgruppe Eppelborn an einem auf das Hellbergbad abgestimmten Hygienekonzept, damit der Trainingsbetrieb wieder aufgenommen werden kann.  

Vorerst keine allgemeine Öffnung des Eppelborner Hallenbads

Neben dem Schulschwimmen, der Schwimmkurse und dem DLRG-Training soll es zunächst keine weiteren Schwimmmöglichkeiten im Eppelborner Hallenbad geben. "Eine allgemeine Öffnung unseres Hellbergbades ist derzeit leider noch nicht angedacht. Die baulichen Gegebenheiten, wie etwa der Eingangsbereich, aber auch die Gänge in den Umkleiden, stellen sich so dar, dass der Mindestabstand beim regulären Badebetrieb nicht einhaltbar ist. Das ist natürlich schade, aber hier geht die Gesundheit der Besucher und der Beschäftigten vor", erklärte Bürgermeister Feld die Entscheidung der Gemeinde.

Bei einer Lockerung der Corona-Bestimmungen strebe man aber schnellstmöglich wieder die reguläre Öffnung des Bades an. 

Informationen zu den Schwimmkursen für Kinder in Eppelborn

Die Schwimmkurse für Kinder finden nach telefonischer Terminabsprache unter der Telefonnummer (06881)6830 statt. Sie beinhalten zwölf Unterrichtseinheiten und schließen mit dem Seepferdchen ab. Die Kosten betragen laut Angaben der Gemeinde Eppelborn 50 Euro pro Kind.

Verwendete Quellen:
- Angaben der Gemeinde Eppelborn vom 10.09.2020

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Homburger Standort von Stellenstreichungen bei Schaeffler betroffen

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Für Schaeffler arbeiten in Homburg aktuell rund 2.500 Menschen. Archivfoto: BeckerBredel.

Beim Auto- und Industriezulieferer Schaeffler sind bis Ende 2020 Stellenstreichungen in Deutschland und Europa geplant. Der Grund: die Krise in der Automobilindustrie. Laut "dpa" seien im Wesentlichen zwölf Standorte in Deutschland betroffen - darunter auch das Werk in Homburg.

Stellenabbau in Homburg

In Homburg soll Personal abgebaut werden, berichtet die Nachrichtenagentur. Derzeit arbeiten dort noch rund 2.500 Beschäftigte. Nach Informationen des "SR" steht die Streichung von 290 Stellen im Raum.

Standort-Schließungen

Dem Unternehmen zufolge wird zudem der Standort Clausthal-Zellerfeld/Niedersachsen geschlossen. Es sei denn, es ergebe sich kurzfristig eine Verkaufsmöglichkeit. Das meldet ebenso "dpa". Für den Standort Wuppertal/Nordrhein-Westfalen werde eine Komplettschließung ebenfalls nicht mehr ausgeschlossen.

Für das Werk in Luckenwalde/Brandenburg könne auch ein Verkauf in Betracht kommen, so Vorstandschef Klaus Rosenfeld zur Nachrichtenagentur. Darüber hinaus soll es Personalreduzierungen an allen inländischen Standorten geben.

Nach Angaben der dpa erhofft sich Schaeffler durch das Maßnahmenpaket ein Einsparpotenzial in Höhe von 250 bis 300 Millionen Euro jährlich, das 2023 zu 90 Prozent realisiert sein soll.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- Saarländischer Rundfunk

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Hitze könnte ins Saarland zurückkommen

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Werden nächste Woche im Saarland die 30 Grad geknackt? Foto: Sven Hoppe/dpa-Bildfunk

Das Wetter im Saarland wird am Wochenende spätsommerlich. Bereits am Freitag (11. September 2020) wird es nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) heiter bis sonnig. Die Temperaturen liegen bei bis zu 28 Grad.

In der Nacht zum Samstag kühlt es auf Werte zwischen 14 und 8 Grad ab. Örtlich ist auch Nebel möglich. Am Samstag und Sonntag bleibt es den Meteorologen heiter und vielfach sonnig. Regen soll nicht fallen. Die Temperaturen steigen auf Werte zwischen 24 und 29 Grad

Zum Wochenanfang bleibt es laut DWD sommerlich warm. Dienstag und Mittwoch seien sogar mehr als 30 Grad möglich.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- Deutscher Wetterdienst

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mit dpa

Massentöten von Küken soll ab 2022 verboten sein

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Mit dem massenhaften Töten männlicher Küken in der Legehennenzucht in Deutschland soll Ende kommenden Jahres Schluss sein. Archivfoto: dpa-Bildfunk/Bernd Wüstneck

Gesetzentwurf

Ende kommenden Jahres soll mit dem millionenfachen Töten männlicher Küken in der Legehennenzucht in Deutschland Schluss sein. Laut "dpa" legte Bundesagrarministerin Julia Klöckner (CDU) am Mittwoch (9. September 2020) einen Entwurf für ein gesetzliches Verbot ab 1. Januar 2022 vor.

Ab dann sollen alternative Verfahren auf breiter Front einsetzbar sein, um das Geschlecht im Ei zu erkennen und männliche Küken gar nicht erst schlüpfen zu lassen. Ab Anfang 2024 sollen dafür dann nur noch Methoden erlaubt sein, die zu einem früheren Zeitpunkt beim Brüten der Eier funktionieren. Das soll Schmerzen für das Embryo vermeiden.

Konkret soll es im Tierschutzgesetz laut "dpa" künftig heißen: "Es ist verboten, männliche Küken der Gattung Haushuhn, die aus Zuchtlinien stammen, die auf die Legeleistung ausgerichtet sind, zu töten." Und zwar gültig ab 1. Januar 2022, ausgenommen Maßnahmen bei Tierseuchen.

Zum 1. Januar 2024 sollen zudem "Eingriffe an einem Hühnerei" ab dem 7. Tag des Bebrütens tabu sein, um das Geschlecht zu bestimmen und in der Folge ein Embryo zu töten.

"Signalwirkung"

Nach "dpa"-Angabe sprach die Bundesagrarministerin von einem "Meilenstein für den Tierschutz", der auch eine Signalwirkung für andere Staaten haben solle. Deutschland sei das erste Land, dass die Praxis des Tötens von Eintagsküken, weil sie ein bestimmtes Geschlecht haben, gesetzlich unterbinde.

Hintergrund

Rund 45 Millionen männliche Küken werden in Deutschland jährlich kurz nach dem Schlüpfen routinemäßig getötet - weil sie für Brütereien wirtschaftlich nicht lohnend sind.  Dabei legt das Tierschutzgesetz fest, dass niemand einem Tier "ohne vernünftigen Grund" Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen darf.

Im vergangenen Jahr entschied das Bundesverwaltungsgericht der Nachrichtenagentur zufolge, dass Tierschutzbelange schwerer wiegen als wirtschaftliche Interessen der Hennenzüchter und erklärte die Praxis nur noch für eine Übergangszeit für zulässig.

Reaktionen

Laut "dpa" sagte Tierschutzbund-Präsident Thomas Schröder: "Das Verbot ist richtig, aber nicht konsequent genug, zu mutlos und kommt verspätet." Auch die Grünen-Agrarexpertin Renate Künast nannte den Ausstieg "überfällig" und forderte eine Kampagne für Zweinutzungshühner. Verbraucher müssten erkennen, welche Art Eier in Lebensmitteln steckten.

Kirsten Tackmann (Linke) sprach von einer "Scheinlösung", denn das Töten werde nur vorgezogen auf einen Zeitpunkt einige Tage vor dem Schlüpfen. Der FDP-Agrarpolitiker Gero Hocker verlangte einheitliche europäische Bedingungen. Sonst würden Küken knapp hinter der Grenze getötet.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Mehrere Personen bei schwerem Unfall zwischen Tholey und Alsweiler verletzt

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An dem Unfall auf der B269 waren drei Fahrzeuge beteiligt. Foto: Dirk Schäfer/Feuerwehr

Gegen 14.00 Uhr war am Mittwoch eine Autofahrerin (52) auf der B269 zwischen Tholey und Alsweiler unterwegs. Aus bislang ungeklärter Ursache geriet sie dort in den Gegenverkehr. In der Folge kollidierte die Autofahrerin mit einem Toyota und anschließend frontal mit einem Lkw. Das geht aus einem Facebook-Beitrag der Feuerwehren im Landkreis St. Wendel hervor.

Unfallverursacherin schwer verletzt

Laut Feuerwehr kamen der Lkw und der Toyota im abschüssigen Straßengraben zum Stehen. Derweil wurde die Unfallverursacherin schwerst verletzt in ihrem Fahrzeug eingeklemmt. Die Feuerwehr befreite sie mithilfe hydraulischen Rettungsgeräts.

Mehrere verletzte Personen mussten in umliegende Kliniken verbracht werden. "Über deren Gesundheitszustand können keine Angaben gemacht werden", heißt es im Beitrag. Klar ist: Sowohl in dem Toyota als auch in dem Pkw der Unfallverursacherin befanden sich jeweils zwei Personen

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Weitere Aufnahme vom Unfallort. Foto: Dirk Schäfer/Feuerwehr

Vollsperrung der B269

Ein Gutachter der Polizei soll nun den genauen Unfallhergang klären. Während der Maßnahmen vor Ort war die Bundesstraße voll gesperrt. Im Einsatz: die Löschbezirke Tholey, Alsweiler, Marpingen, der Rettungshubschrauber Christoph 16, Notärzte, ein Rettungswagen, die Polizei und ein Gutachter.

Verwendete Quellen:
- Beitrag in der Facebook-Gruppe "Feuerwehren im Landkreis St. Wendel"/Dirk Schäfer

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Diebe im Saarland klauen immer teurere Autos

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Hierzulande werden vergleichsweise wenig Autos gestohlen. Foto: Patrick Pleul/dpa-BIldfunk

Im Saarland sind im vergangenen Jahr zwar ähnlich viele, aber dafür im Schnitt wesentlich teurere Autos gestohlen worden als noch 2018. Wie der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) am Donnerstag (10. September 2020) mitteilte, blieb die Zahl mit 75 gestohlenen Fahrzeugen nahezu gleich (2018: 78).

Diebe klauen teurere Autos

Der von Autodieben verursachte Schaden stieg demnach allerdings deutlich um etwa 19 Prozent. Statt 14.600 Euro kostete der Diebstahl eines Wagens laut GDV vergangenes Jahr im Schnitt 17.300 Euro.

Saarland im Vergleich sicher

Im bundesweiten Vergleich zählt das Saarland mit einer Diebstahlrate von 0,1 pro 1.000 kaskoversichterter Fahrzeuge damit zu den sichersten Bundesländern für Autobesitzer, wie der Verband mitteilte. Ähnlich sicher sind demnach Baden-Württemberg, Bayern und Rheinland-Pfalz. Am meisten Autos sind laut GDV im Vergleich der Bundesländer und Großstädte in Berlin gestohlen worden. Hier betrug die Diebstahlrate 3,3 pro 1.000 Autos. 

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Diese Autos sind unter Dieben in Deutschland besonders beliebt. Grafik: GDV

Bundesweit stahlen Autodiebe im vergangenen Jahr rund 14.230 kaskoversicherte Pkw. Das waren etwa fünf Prozent weniger als im Vorjahr. Der wirtschaftliche Schaden betrug 2019 laut GDV fast 280 Millionen Euro.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Arbeiten an Saarbrücker Nadelöhr gehen in letzte Bauphase

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Die Westspangenbrücke wird saniert. Archivfoto: BeckerBredel

Die Bauarbeiten an der Saarbrücker Westspangenbrücke gehen am Montag in die dritte und letzte Bauphase. Die Arbeiten sollen Ende Oktober abgeschlossen sein, teilte ein Sprecher am Mittwoch (9. September 2020) mit.

Dritte Bauphase startet

Um die Westspange dauerhaft verkehrssicher zu halten, werden dort seit Anfang April Sanierungsarbeiten durchgeführt. In der dritten Bauphase bleibt die Auffahrt von der A620 aus Richtung Völklingen kommend gesperrt. Dafür wird die Auffahrt von Alt-Saarbrücken über die Roonstraße kommend wieder geöffnet, so die Stadtverwaltung.

Umleitung für Lkw

Die einspurige Fahrbahn Richtung Ludwigskreisel bleibe weiterhin für Lkw gesperrt. Eine Umleitung führt Laster ab der Ausfahrt Bismarckbrücke über die Paul-Marien-, die Egon-Reinert- und die Richard-Wagner-Straße am Hauptbahnhof vorbei zum Ludwigskreisel.

Fußgänger können Brücke wieder nutzen

Fußgänger und Radfahrer sollen die Brücke wieder uneingeschränkt nutzen können, so der Stadt-Sprecher. Die Umstellung von der zweiten auf die dritte Bauphase und die Dauer der Arbeiten können sich witterungsbedingt verschieben.

Westspange wichtige Verbindung

Die Westspange ist eine wichtige Verbindung zwischen den Autobahnen A620 und A623/A1. Laut Verwaltung gehört sie zu den stark genutzten Brücken in der Stadt. Bei der Sanierung werden unter anderem der Fahrbahnbelag erneuert, die Gehwege instand gesetzt und Geländer erhöht. Zudem wird die Brücke durch das Anbringen von Handläufen rollstuhlgerecht gemacht. Die Sanierungsarbeiten kosten rund 2,5 Millionen Euro.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Stadt Saarbrücken, 10.09.2020

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Dillinger Feuerwehr rettet Katzen aus Baum

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Per Drehleiter wurden die beiden Katzen gerettet. Foto: Facebook/@feuerwehrdillingen

Am Mittwochmittag wurde die Feuerwehr Dillingen nach eigenen Angaben zu einem Tiernotfall alarmiert. Für die Feuerwehrkräfte war das der 169. Einsatz in diesem Jahr.

Feuerwehr rettet Katzen

Seit mehr als 24 Stunden saßen zwei Katzen auf etwa acht Metern Höhe in einem Baum im Bereich der Innenstadt fest, so die Feuerwehr. Die Einsatzkräfte entschieden sich nach kurzer Zeit dazu, die Tiere per Drehleiter aus dem Baum zu retten.

Nach einem erfolgreichen "Einsatz wie aus dem Bilderbuch" wurden die beiden Katzen in ein Tierheim gebracht. Das teilte die Feuerwehr ebenso mit. In dem Tierheim werden die Katzen nun weiter betreut und untersucht.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Feuerwehr Dillingen, Löschbezirk Innenstadt, 09.09.2020

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Elf neue Corona-Infektionen im Saarland

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Bislang wurden 3.185 Infektionen mit dem Coronavirus im Saarland gemeldet. Foto: Christoph Schmidt/dpa-Bildfunk

Im Saarland sind zurzeit 82 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Die Zahl ergibt sich aus den Daten, die das Gesundheitsministerium mit Stand vom Mittwoch (9. September 2020), 17.00 Uhr, veröffentlicht hat.

Elf Neuinfektionen gemeldet

Demnach stieg die Gesamtzahl der gemeldeten Infektionen um 11 auf jetzt 3.185 Fälle. Bislang sind 175 Menschen im Saarland in Verbindung mit dem Coronavirus gestorben. Als geheilt gelten inzwischen 2.928 Menschen. Das sind einer mehr als am Vortag.

Von den an Covid-19 erkrankten Patientinnen und Patienten werden zurzeit 6 stationär behandelt (+/-0). Davon liegen 2 auf der Intensivstation (+/-0).

Die Gesamtfälle teilen sich wie folgt auf die Landkreise auf:
Regionalverband Saarbrücken: 1.327 (+4 gegenüber dem Vortag)
Landkreis Saarlouis: 659 (+2)
Saarpfalz-Kreis: 431 (+2)
Landkreis Neunkirchen: 312 (+0)
Landkreis Merzig-Wadern: 270 (+2)
Landkreis St. Wendel: 186 (+1)

Wie die Statistik zustande kommt

Das saarländische Gesundheitsministerium versendet einmal am Tag Angaben zu der Entwicklung der Coronavirus-Zahlen. Es weist darin nur Fälle auf, die von den Gesundheitsämtern der Landkreise und des Regionalverbands bestätigt wurden. Über die tägliche Anzahl der Tests macht das Ministerium keine Angaben.

Begriffserklärung

Zahl der Fälle: Sie gibt die Gesamtzahl der Fälle im Saarland seit dem ersten Auftreten des Coronavirus an. Sie zeigt damit nicht an, wie viele Menschen zum aktuellen Zeitpunkt mit dem Virus infiziert sind. Genesene und Tote werden aus dieser Zahl nicht herausgerechnet.

Zahl der Genesenen: Sie gibt die Gesamtzahl der Personen an, die mit dem Coronavirus infiziert waren und inzwischen wieder geheilt sind.

Zahl der Toten: Sie zeigt die Gesamtzahl der Menschen an, die in Verbindung mit einer Corona-Infektion gestorben sind.

Zahl der aktiven Infektionen: Sie zeigt die aktuelle Zahl der Personen an, die das Coronavirus in sich tragen. Sie ergibt sich aus der Differenz aus der Gesamtzahl der Fälle und der Zahl der Geheilten sowie der Zahl der Toten.

Zahl der Intensivpatienten: Sie gibt die aktuelle Zahl der Personen an, die sich mit einer Coronavirus-Infektion auf einer Intensivstation befinden.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des saarländischen Gesundheitsministeriums, 09.09.2020
- eigene Recherche

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