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Schule in Lebach muss nach Corona-Fällen komplett schließen

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Mehrere Hundert Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer am Geschwister-Scholl-Gymnasium in Lebach müssen in Quarantäne. Symbolfoto: Uwe Anspach/dpa-Bildfunk

Erste Schule im Saarland wegen Coronafällen geschlossen

Im Saarland musste am heutigen Freitag (11. September 2020) die erste Schule nach den Sommerferien aufgrund mehrerer Coronafälle komplett geschlossen werden. Es handelt sich dabei um das Geschwister-Scholl-Gymnasium in Lebach wie das Gesundheitsamt des Landkreises Saarlouis auf SOL.DE-Nachfrage bestätigte. Die Schule bleibt nun bis zum 18. September 2020 geschlossen.

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Diese Aufnahme zeigt das Geschwister-Scholl-Gymnasium in Lebach. Foto: Facebook/@Geschwister-Scholl-Gymnasium-Lebach

Grund für Schließung: nicht mehr nachvollziehbare Infektionsketten

Der Grund für die Schließung ist laut Angaben des Landkreises Saarlouis, dass mögliche Infektionsketten – in und außerhalb der Schule – derzeit nicht sicher nachvollzogen werden können. Deshalb werden am kommenden Montag und Dienstag (14. und 15. September 2020) alle Schüler/innen, Lehrkräfte und sonstigen Beschäftigten der Schule getestet. Insgesamt handelt es sich dabei um rund 900 Personen.

Landkreis empfiehlt auch Angehörigen eine häusliche Quarantäne

Bis die Testergebnisse bekannt sind, empfiehlt das Gesundheitsamt des Landkreises Saarlouis den Erziehungsberechtigten und Angehörigen der Betroffenen, die zum Beispiel beruflich in einem Krankenhaus, im Kindergarten, an Schulen oder in Pflegeheimen tätig sind, sich ebenfalls in Quarantäne zu begeben. Das Gleiche gelte zudem für Geschwister der Schüler/innen des Lebacher Gymnasiums.

Auch Lehrkraft in Lebach mit Corona infiziert

Laut Angaben des Gesundheitsamtes des Landkreises Saarlouis wurde bei insgesamt drei Personen eine Covid-19-Infektion festgestellt. Darunter auch bei einer Lehrkraft, die mehrere Klassenstufen am Geschwister-Scholl-Gymnasium unterrichtet hatte.

Am Freitagmittag kommentierte der Saarlouiser Landrat Patrik Lauer die Schließung des Gymnasiums in Lebach wie folgt:

"Die Gesundheit aller Schüler und Bediensteten der Schule steht für uns an höchster Stelle. Aus diesem Grund hat unser Gesundheitsamt die Schließung des Gymnasiums vorsorglich angeordnet. Durch das schnelle Handeln des Gesundheitsamtes sollen weitere Ansteckungen aus dem Umfeld und in der Schule prophylaktisch vermieden werden".

Verwendete Quellen:
- eigene Recherche

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64. Merziger Oktoberfest findet unter Corona-Auflagen statt

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Das Merziger Oktoberfest findet in diesem Jahr statt - und zwar in abgewandelter Form. Archivfoto: Nico Schneider/SOL.DE

Merziger Oktoberfest findet statt

Für die Durchführung des 64. Merziger Oktoberfests vom 19. September bis zum 4. Oktober 2020 hat die Kreisstadt Merzig grünes Licht gegeben. Aufgrund der Corona-Auflagen findet die Veranstaltung in "abgewandelter Form statt", so die Merziger Pressestelle. Das Motto in diesem Jahr: "Mit Abstand anders".

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Grafik: Kreisstadt Merzig

Corona-Regelungen

Angesichts der Corona-Pandemie werde das mehrtägige Event unter Einhaltung der Corona-Regelungen abgehalten. Dazu wurde laut Pressestelle der Kreisstadt Merzig ein entsprechendes Hygienekonzept erarbeitet. Dieses beinhaltet unter anderem folgende Punkte:

- Pflicht zur Mund- und Nasenbedeckung auf dem Festgelände
- Einhaltung des Mindestabstands
- Separate Ein- und Ausgänge für den Kirmesbereich und den Biergarten
- Teilnehmergrenze (max. 500 Besucher im Kirmesbereich)
- Angabe von Daten zwecks Kontaktnachverfolgung

Kirmes, Biergarten und mehr

Wie die Merziger Pressestelle zudem mitteilte, umfasst das Oktoberfest in diesem Jahr etwa eine Kirmes, Spiele, Essensmöglichkeiten sowie einen Biergarten. Gäste erwartet dort klassisches Oktoberfestbier, Grillspezialitäten und Live-Musik.

Der Eintritt zum Kirmesbereich beträgt pro Person fünf Euro. Für Kinder bis drei Jahre muss kein Eintritt gezahlt werden. Gäste erhalten für das gezahlte Eintrittsgeld Wertbons in gleicher Höhe, teilte die Kreisstadt ebenso mit. Die Bons könnten an allen Fahrgeschäften und Verkaufsständen eingelöst werden.

Weitere Informationen zum Event gibt es auf der Homepage der Kreisstadt Merzig.

Auf einen Blick:
Was? 64. Merziger Oktoberfest
Wo? Festplatz neben der Stadthalle (Zur Stadthalle 4, 66663 Merzig)
Wann? 19.09.2020 bis 04.10.2020

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Kreisstadt Merzig, 11.09.2020

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Kunst trifft Musik, Glücksjagd und ein Gespräch mit einer Stripperin- Die Theaterhöhepunkte der nächsten Wochen

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"Glücksjagd" Foto: Martin Kaufhold

Gemeinsam auf “Glücksjagd”- Glücksgefühle beim Premierenpublikum

Glück möchte jeder von uns gerne haben. Aber was ist der Weg zum Glück und wie hält man es fest? Eine nicht ganze einfache Frage der ein bunt gemischtes Ensemble aus Darstellern aus dem Schauspiel- und Musiktheater auf den Grund geht. Die Lösung hat die Gruppe schnell gefunden: Glücksgöttin Fortuna. Und schon beginnt die Jagd auf eben diese.... Besonders wird das Stück vor allem durch die persönlichen Erfahrungen der Darsteller, die eingebracht werden und die dem Stück eine persönliche Note geben. Das Publikum zeigt sich von dem ironischen Stück hellauf begeistert und auch Sophia Schülke von der Saarbrücker Zeitung schreibt: ”Das SST-Team bringt persönliche Erfahrungen ein, von der Pilgerfahrt bis zu den Ahnen, die SufiPriester waren. Das ist lebensecht und facettenreich.”

Für folgende Termine können Sie sich noch Karten sichern: 

September: 18.09, 20.09, 24.09.und 27.09
Oktober: 4.10, 8.10., 16.10 , 25.10 (Abschlussvorstellung)

“Die Politiker”- Ein etwas anderer Theater Abend

Ein weiterer Höhepunkt der kommenden Wochen dürfte das Stück “Die Politiker” darstellen, das in der Sparte4  aufgeführt wird. Es beschäftigt sich mit der medialen Omnipräsenz von Politikern und stellt diese der Selbstisolation eines Schriftstellers gegenüber (“Individuum, das aus der Isolation heraus die Welt beschreibt”). Nicht nur in Zeiten von Corona ein brandaktuelles Thema. Der Text wird von Wolfram Lotz, einer der wichtigsten Stimmen des deutschen Gegenwartstheaters, gesprochen und wurde von Mark Reisig inszeniert.

Für die folgenden Termine können Sie sich Karten sichern: 

September: 20.09, 25.09, 26.09
Oktober: 4.10, 9.10, 16.10, 22.10, 31.10
Weitere Aufführungen sind in Planung.

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Sparte4 Foto: Saarländisches Staatstheater

Enthüllung Ad Absurdum- “Gespräch mit einer Stripperin”

Schon der Titel zeigt: Das Theaterstück ist kein gewöhnliches. In “Gespräch mit einer Stripperin” trifft sich Stripperin Helene mit Tierpfleger Ivan, der sie um ein Treffen gebeten hat. Der Grund: “Ich habe lediglich noch nie mit einer Stripperin geredet”, behauptet Ivan. Schnell befinden sich die beiden Darsteller in einem Gespräch voller Provokationen, Sticheleien und Beleidigungen. Gleichzeitig wird aber auch viel gemeinsam  gelacht, geschwelgt und philosophiert. Dabei folgt ihr Gespräch keiner Logik - vielmehr ist das Jonglieren mit Sinn und Sprache das Prinzip von Schauspieler Jakob Noltes beim Interpretieren des Textes. “Gespräch mit einer Stripperin” ist ein Stück voller Anekdoten und wird am 2. Oktober erstmals in der Sparte4 aufgeführt.

Für die folgenden Termine können Sie sich Karten sichern: 

Oktober: 7.10, 10.10, 18.10, 24.10, 25.10
Weitere Aufführungen sind in Planung.

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Pauliina Linnosaari und Marie Smolka Foto: Martin Kaufhold

Bildende Kunst trifft auf Musik- Liedmatineen bringen die Räume der Modernen Galerie zum Klingen

Mit den beiden Konzerten der Sängerinnen Pauliina Linnosaari und Marie Smolka, in der Modernen Galerie, dürfen sich Musikliebhaber auf zwei individuelle Abende freuen. Die Sängerinnen, die fest zum Ensemble des Saarländischen Staatstheaters gehören, durften ihr Programm jeweils frei und ganz nach ihren Vorlieben zusammenstellen, wodurch sich ein sehr persönliches, individuelles musikalisches Porträt der Sängerinnen ergibt. Die finnische Sängerin Pauliina Linnosaari beispielsweise setzt in ihrer Liedmatinee am Sonntag, 4. Oktober, 16 Uhr, auf schwermütig-schöne Lieder aus dem hohen Norden

Marie Smolka dagegen widmet sich in ihrem Konzert der vielfältigen, deutschen Liedliteratur und erweckt diese am Sonntag, 18. Oktober um 16 Uhr mit ihrer Stimme zu neuer Lebendigkeit. 

Vorverkauf für die Vorstellungen läuft bereits 

Der Kartenvorverkauf für die Vorstellungen im September und Oktober läuft bereits. Tickets für Veranstaltungen im November und Dezember einschließlich Weihnachten und Silvester sind ab 1. Oktober 2020  erhältlich. Die Spielstätten sind das Staatstheater, Großes Haus, die alte Feuerwache, sparte4, sowie die Congresshalle. 

Weitere Veranstaltungstermine gibt es in den Monatsspielplänen der Theaterwebsite  www.staatstheater.saarland/spielplan oder der Theaterzeitung.

RUND UM DEN THEATERBESUCH

In allen Spielstätten – auch in der Alten Feuerwache und der sparte4 – werden feste Sitzplätze (Platznummerierung) vergeben. Einlass in alle Spielstätten jeweils 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn. In allen Spielstätten sowie an der Vorverkaufskasse gelten die Abstands- und Hygieneregeln. Da diese immer wieder angepasst werden, bittet das Team des Staatstheaters seine Gäste, sich bitte kurz vor ihrem  Vorstellungsbesuch auf der Internetseite www.staatstheater.saarland/service über die aktuell geltenden Regelungen zu informieren.

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Foto: Saarländisches Staatstheater

VORVERKAUFSKASSE
Schillerplatz 2
66111 Saarbrücken
Telefon (0681) 3092-486
Öffnungszeiten
Montag bis Freitag 10 bis 18 Uhr
Samstag 10 bis 14 Uhr
Website: www.staatstheater.saarland

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Saarländer macht großen Gewinn bei Lotterie

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Der Saarländer tippte bei der Lotterie "Keno" richtig. Symbolfoto: Pixabay

Ein Tipper aus dem Regionalverband Saarbrücken hat bei der Lotterie "Keno" einen Großgewinn gemacht. Über 100.000 Euro darf sich der Glückliche jetzt freuen, teilte "Saartoto" am heutigen Freitag (11. September 2020) mit.

13 Lotto-Großgewinne im Saarland

Der Gewinner hatte 41 Euro bei der Ziehung am Donnerstag eingesetzt. Insgesamt gingen damit in diesem Jahr 13 Großgewinne ab 100.000 Euro an Personen im Saarland. Den größten erzielte ein Tipper aus dem Landkreis Neunkirchen im März: 11.163.628,60 Euro.

Verwendete Quellen:
- Saarland-Sporttoto
- eigener Bericht

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Kindesmissbrauch: Prozess gegen Saarbrücker Psychologen wird neu aufgerollt

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Wegen Kindesmissbrauchs muss sich ein 74-Jähriger vor Gericht verantworten. Symbolfoto: David Ebener/dpa-Bildfunk

Wegen schweren sexuellen Missbrauchs eines Kindes muss sich ein Diplom-Psychologe vom kommenden Montag (14. September 2020) an erneut vor dem Landgericht Saarbrücken verantworten. Dem 74-Jährigen wird vorgeworfen, sich zwischen Ende 2004 und Ende 2006 im Rahmen einer Langzeit-Psychotherapie in seiner Praxis in der Landeshauptstadt und in seiner Wohnung an einem damals siebenjährigen Jungen vergangen zu haben.

BGH hob Urteil auf

Das Landgericht hatten den Angeklagten 2012 wegen schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern zu sechs Jahren Haft verurteilt. Noch im selben Jahr hob der Bundesgerichtshof das Urteil auf und verwies den Fall an das Gericht in Saarbrücken zurück, nachdem sowohl der Angeklagte als auch die Nebenklage Revision eingelegt hatten. Danach sei der Therapeut aus Saarbrücken "längere Zeit nicht verhandlungsfähig" gewesen, sagte die Sprecherin des Landgerichts, Christiane Schmitt.

Nach Aussage von Irmgard Jochum, Präsidentin der Psychotherapeutenkammer des Saarlandes, sei der Angeklagte seit Ende 2012 nicht mehr Mitglied der Kammer. Das Landesamt für Soziales habe aktuell bestätigt, dass die Zulassung des 74-Jährigen ruhe.

Angeklagter bietet weiter Beratung an - per E-Mail

Für Irritationen hatte bei der Kammer zuletzt gesorgt, dass der Mann weiter auf einer Internetseite für seine "Praxis für Psychologische Beratung" werbe. Demnach seien auf Wunsch "psychologische Beratung, Familienberatung, Paarberatung, Coaching und philosophische Lebensberatung möglich". Nach eigener Aussage biete er im Internet Beratung per E-Mail an.

Für das Verfahren vor der Großen Jugendkammer II hat das Gericht fünf Verhandlungstage angesetzt. Ein Urteil könnte demnach am 1. Oktober fallen.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- Saarbrücker Zeitung

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Saarland-Nachrichten: Die wichtigsten Meldungen vom Freitag

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In Zustellbasen im Saarland und im Paketzentrum Saulheim wird heute gestreikt. Foto: Moritz Frankenberg/dpa-Bildfunk

Streik in großem Paketzentrum: Tausende Pakete für das Saarland bleiben liegen

Beschäftige im Paketzentrum Saulheim sowie in den Zustellbasen St. Ingbert und Schwalbach-Hülzweiler haben in der vergangenen Nacht ihre Arbeit niedergelegt. Der Streik dürfte große Auswirkungen haben: "Streik in großem Paketzentrum: Tausende Pakete für das Saarland bleiben liegen".

Schule in Lebach muss nach Corona-Fällen komplett schließen

Das Geschwister-Scholl-Gymnasium in Lebach muss auf Anweisung des Gesundheitsamtes des Landkreises Saarlouis bis zum 18. September 2020 komplett schließen. Zuvor waren an der Schule drei Personen positiv auf das Coronavirus getestet worden: "Schule in Lebach muss nach Corona-Fällen komplett schließen".

Saar-Landesregierung äußert sich zu coronabedingter Schulschließung in Lebach

Die saarländische Bildungsministerin Christine Streichert-Clivot und die saarländische Gesundheitsministerin Monika Bachmann haben sich am Freitagabend (11. September 2020) zu der coronabedingten Schließung des Geschwister-Scholl-Gymnasiums in Lebach geäußert. Die entsprechenden Statements findet ihr unter: "Saar-Landesregierung äußert sich zu coronabedingter Schulschließung in Lebach".

64. Merziger Oktoberfest findet unter Corona-Auflagen statt

Unter dem Motto "Mit Abstand anders" findet in diesem Jahr das 64. Merziger Oktoberfest statt. Aufgrund der Corona-Pandemie soll die Veranstaltung laut Pressestelle der Kreisstadt Merzig allerdings "in abgewandelter Form" abgehalten werden: "64. Merziger Oktoberfest findet unter Corona-Auflagen statt".

Weitere Corona-News

- Kassenärzte-Verbandschef warnt vor überzogener Corona-Panik

Mehr als 300 Menschen demonstrieren in Saarbrücken für Aufnahme von Geflüchteten

Am Abend hat es in Saarbrücken eine Demonstration für die Aufnahme von Geflüchteten aus dem abgebrannten Lager in Moria/Griechenland gegeben. Mehr als 300 Personen nahmen an der Aktion teil. Zum Artikel: "Mehr als 300 Menschen demonstrieren in Saarbrücken für Aufnahme von Geflüchteten".

Kindesmissbrauch: Prozess gegen Saarbrücker Psychologen wird neu aufgerollt

Sechs Jahre Haft wegen schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern: Acht Jahre liegt dieser Schuldspruch zurück. Am Montag rollt das Gericht in Saarbrücken das Verfahren gegen einen Therapeuten erneut auf. Die Infos: "Kindesmissbrauch: Prozess gegen Saarbrücker Psychologen wird neu aufgerollt".

Blaulicht-Nachrichten

- Wiederholte Diebstähle auf dem Friedhof Homburg-Beeden
- Polizei nimmt Mann in Saarbrücken fest - 32-Jähriger per Haftbefehl gesucht
- Hoher Sachschaden bei Brand von Wohnmobil in Saarbrücken
- Zweibrücken: Zwei Verletzte und 40.000 Euro Schaden bei Unfall in Bitscher Straße

Saarländer macht großen Gewinn bei Lotterie

Bei der Ziehung der Lotterie "Keno" hat ein Tipper aus dem Regionalverband Saarbrücken 41 Euro gesetzt und einen sechsstelligen Betrag gewonnen. Mehr: "Saarländer macht großen Gewinn bei Lotterie".

Saarbahn testet App für blinde und seheingeschränkte Menschen

In einem ersten Live-Betrieb testet die Saarbahn derzeit eine App für blinde und seheingeschränkte Menschen. Nach Angaben des Unternehmens soll sie Fahrgäste in ihrer selbstbestimmten Mobilität unterstützten: "Saarbahn testet App für blinde und seheingeschränkte Menschen".

Saarland hat die größte Auto-Dichte in ganz Deutschland

Das Saarland hat die höchste Pkw-Dichte aller Bundesländer. Hierzulande gibt es 640 Autos je 1.000 Einwohner. Zum Artikel: "Saarland hat die größte Auto-Dichte in ganz Deutschland".

Tierschützer demonstrieren vor Saarbrücker Zoo

Die Tierrechtsorganisation "PETA" kritisiert seit längerem die Haltung von Affen in Zoos. Vor dem Saarbrücker Zoo wollen Aktivisten deshalb jetzt demonstrieren: "Tierschützer demonstrieren vor Saarbrücker Zoo".

Verwendete Quellen:
- eigene Berichte

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Saar-Landesregierung äußert sich zu coronabedingter Schulschließung in Lebach

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Bildungsministerin Streichert-Clivot (links) und Gesundheitsministerin Bachmann (rechts) haben sich zur ersten coronabedingten Schulschließung im Saarland nach den Sommerferien geäußert. Fotos: Oliver Dietze/dpa

Coronabedingte Schulschließung im Saarland

Am heutigen Freitagmittag hat das Gesundheitsamt Saarlouis die vorübergehende Schließung des Geschwister-Scholl-Gymnasiums in Lebach bis zum 18. September angeordnet: "Schule in Lebach muss nach Corona-Fällen komplett schließen". Der Grund für die Schließung liegt in möglicherweise nicht mehr nachvollziehbaren Infektionsketten. Am Montag und Dienstag (14. und 15. September 2020) werden die rund 900 Schüler/innen, Lehrkräfte und sonstigen Beschäftigte des Gymnasiums getestet.

Am frühen Abend äußerten sich Teile der saarländischen Landesregierung zu der ersten coronabedingten Schulschließung im Saarland nach den Sommerferien.

Bildungsministerin Streichert-Clivot: Schulschließung auch in Pandemie das letzte Mittel

Bildungsministerin Christine Streichert-Clivot erklärte, dass es sich bei der Schließung des Gymnasiums um eine Vorsichtsmaßnahme handele und dass die Entscheidungsträger vor Ort verantwortungsvoll gehandelt hätten. Durch die Schließung habe man nun die nötige Zeit für die Kontaktnachverfolgung gewinnen können. "Wir müssen ausschließen, dass es Infektionsketten innerhalb der Schule gibt. Gleichzeitig habe ich auch die klare Erwartung, dass das lokale Infektionsgeschehen auch außerhalb der Schule genauestens unter die Lupe genommen wird", erklärte Streichert-Clivot.

Man sei im Saarland im Schul-Regelbetrieb auch auf die Schließung eines Schulstandortes vorbereitet. "Klar ist aber, dass die Schließung einer Schule gravierende Auswirkungen hat. Sie darf deshalb auch in der Pandemie nur das letzte Mittel sein", so Streichert-Clivot. Die Expertinnen und Experten für digitales Unterrichten beim Landesinstitut für Pädagogik und Medien unterstützen die Schule nach Aussagen von Streichert-Clivot jetzt dabei, den digital gestützten Unterricht für die kommende Woche zu gewährleisten. Schüler/innen, die hierfür über keine geeigneten Geräte verfügen, werde man laut Streichert-Clivot über eine Notfallreserve beim Landesinstitut kurzfristig ausstatten.

Gesundheitsministerin Bachmann: Sicherheit steht an erster Stelle

Die saarländische Gesundheitsministerin Monika Bachmann steht voll und ganz hinter der Anordnung des Gesundheitsamtes Saarlouis. "Die Infektionsketten können nicht mehr eingegrenzt werden und deshalb hat man sich dazu entschlossen alle Schülerinnen und Schüler sowie alle Lehrkräfte zu testen und die Schule zu schließen bis alle Testergebnisse vorliegen. Die Sicherheit der Betroffenen und die Unterbrechung der Infektionsketten stehen an erster Stelle", erklärte Bachmann am Freitagabend.

Verwendete Quellen:
- Angaben des saarländischen Bildungsministeriums vom 11.09.2020
- Angaben des saarländischen Gesundheitsministeriums vom 11.09.2020

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Kassenärzte-Verbandschef warnt vor überzogener Corona-Panik

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KBV-Chef Andreas Gassen fordert mehr Gelassenheit im Umgang mit Corona. Archivfoto: Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa

KBV-Chef: Corona-Panikmodus ausschalten

Auch wenn die Politik die Corona-Maßnahmen gerade erst verschärft oder bestätigt hat, mahnt der Chef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Andreas Gassen, zu mehr Gelassenheit im Umgang mit Corona. Gassen hält eine Lockerung der Corona-Regeln für möglich. "Man kann den Panikmodus ausschalten", sagte der KBV-Vorsitzende dem Wirtschaftsmagazin "Business Insider".

Gassen fordert Corona-Maßnahmen zu überdenken

Es gebe zurzeit keine Corona-Hotspots mit explosionsartig steigenden Infektionszahlen. Zudem seien die Zahlen der Intensivpatienten und der Sterbefälle auf niedrigem Niveau. Demnach geben die Zahlen laut Gassen Anlass, die bestehenden "Corona-Maßnahmen zu überdenken, ohne leichtsinnig zu werden".

Konkret bezog sich Gassen auf Veranstaltungen. "Mir leuchtet nicht ein, warum in einem Stadion für bis zu 60.000 Menschen nicht Veranstaltungen mit 5.000 bis 8.000 Menschen Platz finden können, wie es Ende August in der Waldbühne in Berlin ja erfolgreich praktiziert wurde". Um die Infektionsgefahren und das Ansteckungsrisiko zu minimieren, sei laut Gassen lediglich entscheidend, wie man Nadelöhre mit engen Kontakten vermeide.

Die Gefahr einer zweiten Welle könne man aktuell nicht seriös bewerten. "Ich weiß nicht, ob es eine echte zweite Welle oder eher mehre kleinere 'Dauerwellen' geben wird", erklärte Gassen abschließend.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Mehr als 300 Menschen demonstrieren in Saarbrücken für Aufnahme von Geflüchteten

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Über 300 Menschen hatten sich zu der Demo in Saarbrücken versammelt. Foto: Vivien Huss Fotografie/Vivien Huß

Demo in Saarbrücken

Für die Aufnahme von Geflüchteten aus dem nach einem Brand verwüsteten Lager in Moria/Griechenland haben sich am Donnerstagabend mehr als 300 Personen in Saarbrücken stark gemacht. Wie aus einer Mitteilung der Gruppe Seebrücke Saar hervorging, versammelten sie sich zu einer Demo auf dem Tbilisser Platz.

In diesem Zusammenhang kommentierte Tim Schweißer, Pressesprecher der Seebrücke: "Der Brand in Moria war kein überraschendes Unglück, sondern eine vorhersehbare Folge der ekelhaften Abschottung Europas und der Bundesregierung."

Zur Demonstration aufgerufen hatten die Jusos Saar. Nach eigenen Angaben sollte damit ein Zeichen gesetzt werden, dass Europa kein Ort für Menschenrechtsverletzungen sein dürfe. Laut "SR" nahmen, neben den Jusos und der Seebrücke, auch die Linksjugend sowie die Jungen Europäischen Föderalisten an der Veranstaltung teil.

Forderung von Seebrücke

Die Forderung von Seebrücke: Eine Evakuierung aller Geflüchteten aus Moria und den anderen Lagern an der EU-Außengrenze sowie eine Unterbringung der Menschen in Sicherheit. Das Angebot von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Frankreichs Präsidenten Emmanuel Macron, 400 unbegleitete minderjährige Geflüchtete aufzunehmen, bezeichnete die Gruppe als "pure Heuchelei".

Übernahme von 400 Minderjährigen

Merkel und Macron wollen nach den Bränden in einer gemeinsamen Aktion mit anderen EU-Ländern 400 unbegleitete Minderjährige übernehmen. Die Zahl gilt nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur für alle teilnehmenden Länder.

Saarland kündigt Hilfe an

Hilfe hat auch das Saarland angekündigt. Tobias Hans (CDU) bot am Donnerstag (10. September 2020) an, hierzulande unbegleitete Jugendliche und Kinder aufzunehmen. Der Saar-Ministerpräsident twitterte: "Wir dürfen die Menschen in Moria nicht ihrem Schicksal überlassen."

Verwendete Quellen:
- Mitteilung von Seebrücke Saar, 10.09.2020
- Facebook-Seite der Jusos Saar
- eigene Berichte
- Deutsche Presse-Agentur
- Saarbrücker Zeitung
- Twitter: Tobias Hans
- Verwendete Fotos: Vivien Huss Fotografie/Vivien Huß

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Streik in großem Paketzentrum: Tausende Pakete für das Saarland bleiben liegen

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Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Paketzentrums in Saulheim haben ihre Arbeit niedergelegt. Symbolfoto: Moritz Frankenberg/dpa-Bildfunk

Im Tarifkonflikt mit der Deutschen Post hat die Gewerkschaft "verdi" die Beschäftigten bundesweit zu Streikaktionen aufgerufen. Betroffen sind am heutigen Freitag (11. September 2020) auch das Paketzentrum in Saulheim/Rheinland-Pfalz sowie die Zustellbasen in St. Ingbert und Schwalbach-Hülzweiler teilte "verdi" mit. Am späten Donnerstagabend seien die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter demnach zu Streikmaßnahmen aufgerufen worden.

Post-Beschäftige wollen mehr Geld

Die rund 140.000 Post-Beschäftigen fordern einen höheren Lohn, doch in den bisherigen Tarifgesprächen liegen die beiden Parteien noch weit auseinander. Nach Angaben der Gewerkschaft wollte die Deutsche Post ihren Beschäftigten zuletzt 1,5 Prozent mehr Geld für zwölf Monate anbieten. Dagegen hält Verdi an einer Einkommenserhöhung von 5,5 Prozent bei einer Laufzeit von zwölf Monaten fest. Zudem sollen Azubis und Dual-Studierende eine monatliche Erhöhung von 90 Euro erhalten. Die nächste Verhandlungsrunde findet am 21./22. September statt. Die Post will dann ein konkretes Angebot vorlegen.

Gewinn in der Krise gesteigert

"Die Beschäftigten haben in der Krise geliefert, jetzt sind sie mal dran", sagte Tanja Lauer, "verdi"-Landesfachbereichsleiterin. Die Deutsche Post habe im ersten Halbjahr seinen Gewinn im Brief- und Paketbereich um 50 Prozent steigern können. "Wer in einer Krise zu den Gewinnern zählt, ist auch in der Pflicht, die Beschäftigen angemessen am Erfolg zu beteiligen", so Lauer.

Tausende Pakete bleiben wohl liegen

Die Auswirkungen des Streiks dürften groß sein: In Saulheim werden laut Medienberichten von 2019 täglich 300.00 Pakete sortiert. Das Einzugsgebiet umfasst auch fast das gesamte Saarland.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung von Verdi, 09.09.2020
- Deutsche Presse-Agentur
- Südwestdeutscher Rundfunk

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Tierschützer demonstrieren vor Saarbrücker Zoo

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Im Saarbrücker Zoo leben vier Gorillas. Symbolfoto: dpa-Bildfunk

Tierschützer demonstrieren am morgigen Samstag (12. September 2020) vor dem Saarbrücker Zoo. Organisiert wird der Protest von der Organisation "PETA", teilte sie am Donnerstag mit.

"Die Einrichtung in Saarbrücken steht exemplarisch für eine Vielzahl von Zoos und Tierparks, in denen Menschenaffen und andere Tiere unter völlig unangemessenen Bedingungen leben müssen", heißt es in einer Mitteilung. "PETA" vergleicht die Affen-Haltung in Zoos mit der "lebenslangen Inhaftierung eines Menschen".

Zehn Menschenaffen im Saarbrücker Zoo

Im Saarbrücker Zoo leben nach eigenen Angaben vier Gorillas und sechs Schimpansen. Er sieht die Nachtzucht von Arten, deren Existenz durch die Zerstörung natürlicher Lebensräume bedroht ist, als wichtigen Bestandteil seines Programms an und engagiert sich in Artenschutzprojekten. "PETA" bezeichnet die Haltung von Menschenaffen hingegen als Tierquälerei, da im Zoo geborene Tiere meist nicht ausgewildert werden können und sie dort nichts lernten, was sie für ein Leben in der Natur wissen müssen.

Die Organisation plädiert daher für einen aus ihrer Sicht "echten" Artenschutz. So sollen Maßnahmen zum Erhalt des natürlichen Lebensraums der Tiere ergriffen werden. Dadurch könnten "weitaus mehr Menschenaffen geschützt werden, als dies in Zoos je möglich ist".

Verwendete Quellen:
- Mitteilung von PETA, 10.09.2020
- Website des Zoos in Saarbrücken

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Polizei sucht vermisste Maya (15)

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Maya wurde seit Dienstag vermisst. Foto: Polizei

 

Update: Sie ist wieder zurück.

Maya wird vermisst

Wie das Polizeipräsidium Trier am heutigen Freitag (11. September 2020) mitteilte, wird die 15 Jahre alte Maya noch immer vermisst. Mithilfe einer Öffentlichkeitsfahndung erhoffen sich die Einsatzkräfte Hinweise zum Aufenthaltsort der Jugendlichen.

Aktueller Ermittlungsstand

Der aktuelle Ermittlungsstand der Polizei: Maya hat am Dienstag (8. September 2020) ihr Elternhaus mit unbekanntem Ziel verlassen.

Verwendete Quellen:
- Mitteilungen des Polizeipräsidiums Trier

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Saarbahn testet App für blinde und seheingeschränkte Menschen

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Bei der Auftaktveranstaltung hat die Saarbahn das Projekt der hauptamtlichen Behindertenbeauftragten, dem Behindertenbeirat der Landeshauptstadt Saarbrücken, dem Blinden- und Sehbehindertenverein für das Saarland und dem Fahrgastbeirat vorgestellt. Foto: Iris Maurer/Saarbahn

Blinde und seheingeschränkte Menschen stellt das Reisen mit öffentlichen Verkehrsmitteln vor besondere Herausforderungen. Um diese Fahrgäste in ihrer selbstbestimmten Mobilität zu unterstützten, testet die Saarbahn derzeit eine App.

"Intros"-App im Live-Betrieb: Das sind die Funktionen

Wie der Verkehrsbetrieb am Donnerstag (10. September 2020) mitteilte, befindet sich die sogenannte "Intros"-App aktuell in einem ersten Live-Betrieb. Die Anwendung melde den jeweiligen Fahrgästen unter anderem durch Vibrationsfunktion, welche Fahrzeuge sich an der Haltestelle befinden.

"Zur Erleichterung des Einstiegs kann der Fahrgast über die App seinen Einsteigewunsch für ein bestimmtes Fahrzeug senden und beim Fahrer Türöffnung und erhöhte Aufmerksamkeit anstoßen", schilderte das Unternehmen. Dank eines akustischen Signals soll die Nutzerin oder der Nutzer dann zum gewünschten Fahrzeug an die vom Fahrer geöffnete Tür geleitet werden.

Darüber hinaus könnten sich Fahrgäste per App vergewissern, in welchem Fahrzeug sie sich befinden - und welche Haltestellen als nächstes angefahren würden. Auch ein Haltewunsch könne mithilfe der Anwendung an die Fahrerinnen oder den Fahrer übermittelt werden.

Mehrstufiger Testbetrieb

Saarbahn-Chef Peter Edlinger erklärte: Das Unternehmen will einen mehrstufigen Testbetrieb durchführen. "Wir prüfen, ob die Anwendung bei uns erfolgreich flächendeckend eingesetzt werden kann", so Edlinger.

Nach Angabe von Torsten Burgardt, Bereichsleiter Infrastruktur der Saarbahn, wird in der ersten vierwöchigen Testphase "ein entsprechend ausgerüstetes Fahrzeug im Live-Betrieb" eingesetzt. Auf diesem Weg will das Unternehmen erste Erfahrungen unter realen Bedingungen sammeln. In einer nächsten Phase werde Saarbahn vier weitere Fahrzeuge entsprechend umrüsten.

"Nach Auswertung der Ergebnisse soll dann die Entscheidung fallen, ob die Technik in unserer Fahrzeugflotte flächendeckend eingesetzt wird", sagte Burgardt abschließend.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Saarbahn GmbH, 10.09.2020

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Saarland hat die größte Auto-Dichte in ganz Deutschland

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Im Saarland kommen besonders viele Autos auf 1.000 Einwohner. Foto: BeckerBredel

Die Pkw-Dichte ist im Saarland von allen Bundesländern am höchsten. Hierzulande kommen 640 Autos auf 1.000 Einwohner, teilte das Statistische Bundesamt am heutigen Freitag (11. September 2020) mit. Der Bundesschnitt liegt bei 569 Pkw pro 1.000 Einwohner.

So viele Autos gibt es in Deutschland

Laut den Statistikern ist trotz öffentlicher Debatten um Klimaschutz und Verkehrswende die Pkw-Dichte in Deutschland in den vergangenen zehn Jahren um 12 Prozent gestiegen. Im gleichen Zeitraum erhöhte sich der Bestand an Autos um 14 Prozent auf jetzt 47,1 Millionen. Die Stadtstaaten weisen auch aufgrund des gut ausgebauten öffentlichen Personennahverkehrs die geringste Pkw-Dichte auf.

Autobahnen ausgebaut

Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilte, stieg die Autobahnlänge in den vergangenen Jahrzehnten in Deutschland stark an: Von 1995 bis 2019 ist ein Zuwachs um 18 Prozent zu verzeichnen gewesen. Insgesamt gibt es hier 13.100 Kilometer Autobahn.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Statistischen Bundesamts, 11.09.2020

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Corona: Vier neue Infektionen im Saarland gemeldet

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Positiv wurden bislang 3.189 Menschen im Saarland auf das Coronavirus getestet. Foto: Felix Kästle/dpa-Bildfunk

Im Saarland sind zurzeit 81 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Die Zahl ergibt sich aus den Daten, die das Gesundheitsministerium mit Stand vom Donnerstag (10. September 2020), 18.00 Uhr, veröffentlicht hat.

Vier Neuinfektionen gemeldet

Demnach stieg die Gesamtzahl der gemeldeten Infektionen um 4 auf jetzt 3.189 Fälle. Bislang sind 175 Menschen im Saarland in Verbindung mit SARS-CoV-2 gestorben. Als geheilt gelten inzwischen 2.933 Menschen. Das sind 5 mehr als am Vortag.

Von den an Covid-19 erkrankten Patientinnen und Patienten werden zurzeit 6 stationär behandelt (+/-0). Davon liegen 2 auf der Intensivstation (+/-0).

Die Gesamtfälle teilen sich wie folgt auf die Landkreise auf:
Regionalverband Saarbrücken: 1.328 (+1 gegenüber dem Vortag)
Landkreis Saarlouis: 662 (+3)
Saarpfalz-Kreis: 431 (+0)
Landkreis Neunkirchen: 312 (+0)
Landkreis Merzig-Wadern: 270 (+0)
Landkreis St. Wendel: 186 (+0)

Wie die Statistik zustande kommt

Das saarländische Gesundheitsministerium versendet einmal am Tag Angaben zu der Entwicklung der Coronavirus-Zahlen. Es weist darin nur Fälle auf, die von den Gesundheitsämtern der Landkreise und des Regionalverbands bestätigt wurden. Über die tägliche Anzahl der Tests macht das Ministerium keine Angaben.

Begriffserklärung

Zahl der Fälle: Sie gibt die Gesamtzahl der Fälle im Saarland seit dem ersten Auftreten des Coronavirus an. Sie zeigt damit nicht an, wie viele Menschen zum aktuellen Zeitpunkt mit dem Virus infiziert sind. Genesene und Tote werden aus dieser Zahl nicht herausgerechnet.

Zahl der Genesenen: Sie gibt die Gesamtzahl der Personen an, die mit dem Coronavirus infiziert waren und inzwischen wieder geheilt sind.

Zahl der Toten: Sie zeigt die Gesamtzahl der Menschen an, die in Verbindung mit einer Corona-Infektion gestorben sind.

Zahl der aktiven Infektionen: Sie zeigt die aktuelle Zahl der Personen an, die das Coronavirus in sich tragen. Sie ergibt sich aus der Differenz aus der Gesamtzahl der Fälle und der Zahl der Geheilten sowie der Zahl der Toten.

Zahl der Intensivpatienten: Sie gibt die aktuelle Zahl der Personen an, die sich mit einer Coronavirus-Infektion auf einer Intensivstation befinden.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des saarländischen Gesundheitsministeriums, 10.09.2020
- eigene Recherche

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