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Saar-Polizeigewerkschaft fordert Zulage für Kinderporno-Ermittler

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Polizisten müssen laut Gewerkschaft täglich Hunderte Bilder und Tonaufnahmen von mutmaßlichen Missbrauchstaten sichten. Symbolfoto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa-Bildfunk

Der saarländische Landesverband der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG) fordert eine Sonderzulage für Ermittlerinnen und Ermittler im Bereich der schweren Sexualstraftaten und Kinderpornografie. Die Beamten müssten täglich Hunderte von Daten wie Bilder und Tonaufnahmen akribisch auswerten, was psychisch äußerst belastend sei, sagte der Vorsitzende Sascha Alles.

Hinzu kämen aufwendige Vernehmungen, bei denen "größtmögliches Fingerspitzengefühl" nötig sei, um bei Opfern die erlittenen Qualen nicht erneut aufleben zu lassen.

Gewerkschaft will Zulage

Andere Bereiche der Polizeiarbeit seien wegen der Belastungen deutlich beliebter, so Alles. Dennoch sei die Arbeit sehr wichtig. Nachdem in Nordrhein-Westfalen eine Erschwerniszulage eingeführt wurde, sollen jetzt auch saarländische Polizistinnen und Polizisten für die Ermittlungen zusätzliches Geld erhalten, fordert die Gewerkschaft. In NRW sollen Beamte künftig 300 Euro pro Monat zusätzlich bekommen, wenn sie "tatsächlich mit den Belastungen der täglichen Auswerte- und Analysearbeit konfrontiert sind", heißt es in einem Antrag der Regierungsfraktionen von CDU und FDP.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der DPolG Saarland, 09.09.2020

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