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Nach tödlichem Unfall: Autofahrer zu 4,5 Jahren Haft verurteilt

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Der Verursacher ließ das Opfer an der Unfallstelle zurück. Symbolbild: Pixabay

Autofahrer in Saarbrücken zu Haftstrafe verurteilt

Das Landgericht Saarbrücken hat einen 39-jährigen Mann wegen fahrlässiger Tötung und versuchten Mordes zu einer Freiheitsstrafe von insgesamt 4,5 Jahren verurteilt. Der 39-Jährige hatte im November 2018 einen 49-jährigen Fußgänger in Saarbrücken-Burbach mit seinem Kleinbus überfahren und das Unfallopfer einfach auf der Straße liegen lassen: "Fußgänger (49) stirbt bei Unfall in Saarbrücken - Fahrer ließ den Verletzten zurück". Der 49-Jährige verstarb später im Krankenhaus.

Fahrer war alkoholisiert unterwegs

Der damals 37 Jahre alte Fahrer war bei dem Unfall erheblich alkoholisiert. Er wies eine Blutalkoholkonzentration von 2,6 Promille auf. Zudem war der Mann mit deutlich erhöhter Geschwindigkeit in einer 30er-Zone unterwegs gewesen. Das Gericht stellte fest, dass der Fußgänger wegen guter Sichtverhältnisse rechtzeitig wahrnehmbar gewesen sei. Der Unfall und damit letztlich auch der Tod des 49-Jährigen beruhe damit auf dem Fehlverhalten des Fahrers. 

Gericht von versuchtem Mord überzeugt

Neben der fahrlässigen Tötung wurde der 39-jährige Kleinbusfahrer auch wegen versuchten Mordes verurteilt. Das Landgericht Saarbrücken kam zu der Überzeugung, dass der 39-jährige den Fußgänger verletzt liegen ließ, um den Unfall im alkoholisierten Zustand - damit eine Straftat - zu vertuschen. Hierbei habe der Fahrer den Tod des 49-Jährigen billigend in Kauf genommen, in dem er den verletzten Mann liegen ließ, obwohl er wusste, dass das dessen Tod bedeuten könnte.

Verwendete Quellen:
- eigener Bericht
- eigene Recherche

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