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Weniger Umsatz und Besucher: Kinos im Saarland leiden unter Corona-Krise

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Die Beschränkungen wegen der Pandemie erlauben nur, einen Teil der Sitzplätze in Kinos zu belegen. Foto: dpa-Bildfunk/Julian Stratenschulte

Umsätze und Besucherzahlen der Kinos im Saarland sind während der Corona-Krise deutlich zurückgegangen. Am heutigen Freitag (18. September 2020) hat die Filmförderungsanstalt (FFA) in Berlin entsprechende Zahlen dazu veröffentlicht.

Weniger Kinobesucher im Saarland

Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum hat sich im Saarland die Besucherzahl im ersten Halbjahr 2020 mehr als halbiert. Knapp 214.000 Personen besuchten von Januar bis Juni die Saar-Lichtspielhäuser. Über 456.000 Menschen waren es im Vergleichszeitraum 2019 gewesen, belegen die FFA-Zahlen.

Stark zurück ging zudem der Umsatz. Und zwar von rund 3,7 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2019 auf rund 1,7 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2020.

Kinos während Lockdown geschlossen

Auch im Saarland waren die Kinos während des Lockdowns mehrere Monate geschlossen. Erst im Mai hatten die Lichtspielhäuser wieder öffnen dürfen. Viele Kinos blieben dennoch zunächst geschlossen. Die Beschränkungen wegen der Pandemie erlauben nur, einen Teil der Sitzplätze zu belegen. Für Betreiberinnen und Betreiber zahlt sich das nicht immer aus.

Kampf um Existenz

Nach Angaben der Filmförderungsanstalt kämpfen derzeit viele Kinos um ihre Existenz. Zwar liege die Zahl der Spielstätten im Saarland unverändert bei 16. Doch die Statistik täusche, warnte die FFA. Die tatsächlichen Auswirkungen der Pandemie auf die Kinolandschaft würden erst in den kommenden Monaten sichtbar werden.

Verwendete Quellen:
- Auswertung der Filmförderungsanstalt
- Deutsche Presse-Agentur

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