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Saarland-Nachrichten: Die wichtigsten Meldungen vom Montag

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Im Saarland wird aktuell mit Hochdruck nach einer vermissten Frau aus Saarbrücken-Ensheim gesucht. Es fanden bereits mehrere Suchaktionen in der Region statt, die allerdings erfolglos verliefen. Foto: BeckerBredel

Saarbrückerin (81) weiter vermisst - große Suchaktionen bislang erfolglos

Weiterhin fehlt von der vermissten Hedwig Bickel aus dem Saarbrücker Stadtteil Ensheim jede Spur. Große Suchmaßnahmen am Wochenende brachten keinen Erfolg. Aktuelle Informationen zu dem Fall sowie eine Personenbeschreibung der Vermissten findet ihr unter: "Saarbrückerin (81) weiter vermisst - große Suchaktionen bislang erfolglos".

Kind mit Corona infiziert: Eppelborner Kindergarten geschlossen

Ein Kind an der Kindertagesstätte in Eppelborn-Dirmingen ist mit dem Coronavirus infiziert. Die Einrichtung wurde jetzt vorübergehend geschlossen. Ausführliche Informationen unter: "Kind mit Corona infiziert: Eppelborner Kindergarten geschlossen".

Spahn kündigt neue Corona-Strategie für Herbst und Winter an

Gesundheitsminister Spahn hat eine neue Corona-Strategie für die kalte Jahreszeit angekündigt. Er mahnte, es gelte weiterhin "höchste Wachsamkeit". Ausführliche Informationen unter: "Spahn kündigt neue Corona-Strategie für Herbst und Winter an".

Nur wenige Lehrer und Erzieher nutzen kostenlosen Corona-Test im Saarland

Lehrer, Erzieher, Schulsozialarbeiter und weitere Beschäftige in Bildungsbetrieben bekommen im Saarland kostenlos einen Corona-Test. Doch die Resonanz ist nicht sehr hoch. Mehr Informationen unter: "Nur wenige Lehrer und Erzieher nutzen kostenlosen Corona-Test im Saarland".

Verbot von Reichsflaggen im Saarland gefordert

Seit heute sind in Bremen Reichskriegsflaggen in der Öffentlichkeit verboten. Das müsse auch im Saarland geschehen, fordert der Grünen-Landesvorsitzende Markus Tressel. Auch die innenpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion Petra Berg spricht sich für ein Verbot aus. Mehr dazu: "Verbot von Reichsflaggen im Saarland gefordert".

Wieder Groß-Kontrolle gegen Tuner-Szene im Saarland

Die Polizei im Saarland hat die Tuner-Szene weiter im Auge. Bei einer Kontrollaktion wurden am Wochenende zahlreiche Verstöße festgestellt. Alle Informationen zu den Kontrollaktionen findet ihr unter: "Wieder Groß-Kontrolle gegen Tuner-Szene im Saarland".

Zwei Angriffe auf Polizei im Nordsaarland

Polizisten sind am Wochenende im Nordsaarland in zwei Fällen angegriffen worden. Ein Beamter erlitt Verletzungen und konnte zunächst nicht weiterarbeiten. Mehr Informationen zu den Attacken unter: "Zwei Angriffe auf Polizei im Nordsaarland".

Frau tritt in Blieskastel Mann gegen den Kopf

Ein Mann ist in Blieskastel-Aßweiler am Kopf verletzt worden. Er war während eines Streits mit einem anderen Mann von dessen weiblicher Begleitung getreten worden. Mehr dazu unter: "Frau tritt in Blieskastel Mann gegen den Kopf".

Trierer Mordfall: Weiter kein Durchbruch bei DNA-Reihentest

Der Mord liegt gut 31 Jahre zurück und ist bis heute nicht geklärt. Neue Hinweise soll ein DNA-Reihentest bei zunächst mehr als 100 Männern bringen. Bislang blieb der Durchbruch aus. Den aktuellen Stand der Ermittlungen könnt ihr hier nachlesen: "Trierer Mordfall: Weiter kein Durchbruch bei DNA-Reihentest".

Nachbar mit Messer getötet: Mann (58) aus Dudweiler angeklagt

Im Saarbrücker Stadtteil Dudweiler soll ein 58-Jähriger Ende Juli seinen Nachbarn getötet haben. Jetzt hat die Staatsanwaltschaft Anklage erhoben. Mehr dazu unter: "Nachbar mit Messer getötet: Mann (58) aus Dudweiler angeklagt".

Mehr aktuelle Blaulichtmeldungen aus dem Saarland:
- Unbekannte brechen in Kirche in Blieskastel-Bierbach ein
- Körperverletzung, häusliche Gewalt, Betrug und mehr: 36-Jähriger in Dillingen festgenommen
- Mehrfamilienhaus in St. Ingbert muss evakuiert werden
- Unbekannte Täter stehlen hochwertigen BMW X5 in Püttlingen
- Motorroller-Fahrer bei Unfall in St. Wendel verletzt.

Spätsommer hält sich im Saarland

Im Saarland bleibt es weiter mild und trocken. Zur Wochenmitte kann es allerdings Schauer geben. Die aktuellen Wetteraussichten für unsere Region findet ihr unter: "Spätsommer hält sich im Saarland".

Blieskasteler Schutzengelverein unterstützt querschnittsgelähmte Fabienne

Der Blieskasteler Schutzengelverein hat die 19-jährige querschnittsgelähmte Fabienne B. aus Brücken (Landkreis Kusel in Rheinland-Pfalz) bei dem Bau eines benötigten Rollstuhllifts mit einer Spende von 5.000 Euro unterstützt. Fabienne ist seit einem schweren Unfall im Sommer 2019 auf einen Rollstuhl angewiesen. Ausführliche Informationen zu der tollen Aktion findet ihr unter: "Blieskasteler Schutzengelverein unterstützt querschnittsgelähmte Fabienne aus Brücken".

"The New York Times" berichtet ausführlich über saarländische Kirche

Die frisch restaurierte Abteikirche in Tholey sorgt aktuell weltweit für Aufsehen. Am Wochenende berichtete mit "The New York Times" sogar eine der einflussreichsten Zeitungen der Welt. Im Fokus stehen dabei die drei neuen Kirchenfenster, die vom weltberühmten Maler Gerhard Richter gestaltet worden sind. Mehr dazu unter: "The New York Times berichtet ausführlich über saarländische Kirche".

Verwendete Quellen:
- eigene Berichte

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"The New York Times" berichtet ausführlich über saarländische Kirche

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Die Benediktinerabtei Tholey erlangt aktuell weltweite Aufmerksamkeit. Foto: Oliver Dietze/dpa

Abteikirche Tholey wiedereröffnet

Nach zwei Jahren aufwendiger Sanierung ist die Abteikirche in Tholey am Wochenende wiedereröffnet worden. Bereits am Samstagabend (19. September 2020) fand eine festliche Orgelweihe statt, ehe am Sonntagvormittag das Pontifikalamt gefeiert wurde. 

Wegen der geltenden Abstandsregelungen in der Corona-Zeit waren zu beiden Feierlichkeiten jeweils nur 70 Gäste zugelassen. Für den Tholeyer Abt Mauritius Choriol war die Wiedereröffnung etwas ganz besonderes. Schließlich war die Abteikirche des ältesten Klosters Deutschlands für ganze zwei Jahre geschlossen. "Für uns ist das ein ganz besonderer Tag und wahrlich ein Grund zum Feiern".

"The New York Times" berichtet über die neuen Fenster der saarländischen Kirche

Ein Grund zum Feiern sind insbesondere auch die drei großen neuen Kirchenfenster der Abteikirche. Diese wurden von dem weltberühmten Maler Gerhard Richter gestaltet und bescheren der Tholeyer Kirche aktuell weltweite Aufmerksamkeit. Am Freitag (18. September 2020) berichtete mit "The New York Times" sogar eine der bekanntesten und einflussreichsten Zeitungen der Welt über die neuen Fenster der Kirche.

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Nach ihrer Fertigstellung wurden die drei von dem Künstler Gerhard Richter gestalteten Chorfenster der Abteikirche Tholey erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Foto: Oliver Dietze/dpa

A Stained-Glass Gift, From God and Gerhard Richter" (zu deutsch: "Ein Glasmalerei-Geschenk von Gott und Gerhard Richter") berichtet "The New York Times" ausführlich über die kunstvolle Gestaltung der neuen Kirchenfenster. Eine schöne Würdigung der Arbeit von Gerhard Richter und eine tolle Plattform für die Abteikirche in Tholey. 

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"The New York Times" würdigte die Arbeit von Gerhard Richter in einem ausführlichen Bericht. Foto: Oliver Dietze/dpa

Den gesamten Bericht findet ihr online unter: "Bericht der New York Times über Abteikirche Tholey: A Stained-Glass Gift, From God and Gerhard Richter".

Verwendete Quellen:
- eigene Recherche
- Bericht der "New York Times"

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Was bedeutet Demokratie?- Demokratie on tour

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Das Grundgesetz Foto: Fugeefilms gGmbH

Um die Bevölkerung zum Thema Demokratie zu sensibilisieren und deren Auseinandersetzung mit dem Thema zu bestärken hat das Landes-Demokratiezentrum die Demokratie-Tour ins Leben gerufen. Bereits im vergangenen Jahr startete das Landes-Demokratiezentrum mit einer Tour durch das Saarland, um mit den Menschen vor Ort über das Thema Demokratie zu diskutieren. Auch in diesem Jahr wird das Landes-Demokratiezentrum, unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln, wieder an verschiedenen Orten im Saarland mit Informationsständen und Mitmachangeboten für das Thema Demokratie werben. Gemeinsam mit Projektträgern des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ wird über die breite Angebotspalette rund um das Thema Demokratie informiert: Interessierte können sich über Informations- und Schulungsangebote, Projekte im Saarland sowie über Beratungs- und Anlaufstellen im Saarland informieren. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, sich mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zum Thema Demokratie, aktuelle Probleme und persönliche Ansichten auszutauschen. Geplant sind vier Termine in vier verschiedenen Städten: Homburg am Dienstag, 6. Oktober, Saarbrücken am Freitag, 9. Oktober.

ACHTUNG! Die Demokratie-Tour wird ihre nächsten beiden Termine in St. Wendel (Dienstag, 13. Oktober) und Merzig (Mittwoch, 14. Oktober) aufgrund der aktuellen Pandemie-Entwicklung ausfallen lassen!! Die Termine werden zu einem späteren nachgeholt.

Weitere Infos zur Demokratie-Tour:

- www.landesdemokratiezentrum-saarland.de

- Insta: @ldzsaar

Impressionen der letztjährigen Demokratie-Tour finden Sie auf YouTube oder auf der Website des Landes-Demokratiezentrums.

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Impressionen von der Demokatie-Tour 2019 Foto: Fugeefilms gGmbH

Das Landes-Demokratiezentrum Saarland (LDZ), als Projektanteil des Bundesprogramms "Demokratie Leben!", setzt sich für ein respektvolles Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Lebenslagen, Herkunft, Kultur, Religion und für die Einhaltung der Menschenrechte in einer Demokratischen Gesellschaft ein.

Ein solidarisches Zusammenleben beruht auf Demokratie, Toleranz, Freiheit und Rechtsstaatlichkeit. In der jüngeren Vergangenheit sind die Herausforderungen für ein gemeinschaftliches Zusammenleben erheblich gestiegen und demokratische Grundhaltungen werden immer mehr in Frage gestellt.

Um antidemokratischen Tendenzen vorzubeugen und entgegenzutreten, unterstützt und entwickelt das Landes-Demokratiezentrum wirksame Strategien gegen Rechtsextremismus, Rechtspopulismus, Rassismus, Antisemitismus und Islamfeindlichkeit- inklusive der mit diesen Dimensionen zusammenhängenden Formen von Sexismus, Homosexuellenfeindlichkeit sowie Abwertung von Menschen mit Behinderung und sozial benachteiligten Gruppen.

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Impressionen von der Demokratie-Tour 2019 Foto: Fugeefilms gGmbH

Das Landes-Demokratiezentrum koordiniert die Zusammenarbeit staatlicher und zivilgesellschaftlicher Akteurinnen und Akteuren in den Bereichen Demokratieförderung und Extremismusprävention. Einbezogen in die Strategien sind die Projektträger des Bundesprogramms „Demokratie Leben!“, insbesondere die Fachberatung des Adolf-Bender-Zentrum (Schwerpunkt Rechtextremismus), die Fachstelle Yallah! (Schwerpunkt antimuslimischer Rassismus und islamistische Radikalisierung) sowie die Opferberatungsstelle für betroffene von Diskriminierung und politischer Gewalt der Universität des Saarlandes. In diesem Netzwerk findet ein kontinuierlicher Austausch von Erfahrungen und fachlichem Wissen statt. Es werden gemeinsame Aktivitäten wie Workshops, Fachveranstaltungen und Öffentlichkeitsarbeit geplant. Des Weiteren wird hier Qualitätsentwicklung und –Sicherung betrieben.

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Bei der letzten Demokratie-Tour lautete das Motto "DemokraTEE" Foto: Fugeefilms gGmbH

Darüber hinaus schafft das Landes-Demokratiezentrum eine Vernetzung aller Akteurinnen und Akteuren im Saarland, die im Rahmen von „Demokratie Leben!“ gefördert werden. Da das Landes-Demokratiezentrum im Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie angesiedelt ist, gewährleistet die Koordination eine Anbindung an alle relevanten Ministerien des Saarlandes sowie an den Landkreistag und den Städte- und Gemeindetag des Saarlandes.

Zu den Aufgaben des Landes-Demokratiezentrums gehören:

1. Förderung des demokratischen Engagements im Saarland

2.  Vernetzung der Träger im Bundesprogramm "Demokratie Leben!" sowie weiterer Akteurinnen und Akteuren  im Bereich Demokratie

3. Koordinierung der Zusammenarbeit von Zivilgesellschaft und unterschiedlichen Akteurinnen und Akteuren

4.  Zusammenarbeit mit den Partnerschaften für Demokratie 
In diesen Partnerschaften kommen Verantwortliche aus der kommunalen Politik und Verwaltung sowie Aktive aus der Zivilgesellschaft aus Kirchen, Vereinen oder Verbänden bis hin zu engagierten Bürgerinnen, Bürgern und Jugendlichen zusammen. Gemeinsam entwickeln sie auf die konkrete Situation vor Ort abgestimmte Strategien und setzen Handlungskonzepte zur Förderung von Demokratie und Vielfalt um.

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Impressionnen von der Demokratie-Tour 2019 Foto: Fugeefilms gGmbH

„Lauffeuer der Demokratie“ macht Rundreise durch das Saarland

Unter der Federführung  der fugeefilms GmbH findet von 24. bis 31. Oktober die Aktion „Lauffeuer der Demokratie statt“. Das Lauffeuer macht in sechs Städten, aus den sechs  Landkreisen halt und wird von dem Landes- Demokratiezentrum Saarland sowie von dessen Netzwerkpartnerinnen und Partnern unterstützt.  Mithilfe der Stationen in Tholey, Mettlach, Saarlouis, Neunkirchen, Homburg und Saarbrücken möchte man mit den Bürgerinnen und Bürgern zum Thema Demokratie ins Gespräch kommen sowie ein Zeichen gegen den demokratiefeindlichen Diskurs der vergangenen Monate setzen.

Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger  sind Teil der vielfältigen Rundreise und Reisen mit verschiedenen Verkehrsmitteln, wie beispielsweise einem Traktor oder dem Fahrrad, durch das Saarland. Gemeinsam möchten sie auf die Wichtigkeit der Demokratie aufmerksam machen. Bei verschieden, spannenden Aktionen werden die Bürgerinnen und Bürger zum Mitmachen angeregt und sollen somit in einen gemeinsamen Austausch über demokratische Werte eintreten.

Neben den Trägerinnen und Trägern nehmen, unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln, auch zahlreiche saarländische Sportvereine, Jugendzentren und Jugendgruppierungen teil. Somit ist eine breite Masse der Bevölkerung am Lauffeuer beteiligt.

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Impressionen von der Demokratie-Tour 2019 Foto: Fugeefilms gGmbH

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Die Demokratie-Tour 2020 Foto: Layout werbungundso.com

Veranstaltungsorte

06.10.2020
Homburg
Christian-Weber-Platz
Talstraße 32
66424 Homburg

09.10.2020
Saarbrücken
Bahnhofstraße
Bahnhofstraße 54
66111 Saarbrücken

13.10.2020 - ABGESAGT!
St. Wendel
Schlossplatz
Am Schlossplatz
66606 St. Wendel

14.10.2020 - ABGESAGT!
Merzig
Direkt vor dem historischen Rathaus
Poststraße 20
66663 Merzig

Kontakt: 

Landes-Demokratiezentrum Saarland
Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie
Franz-Josef-Röder-Str. 23
66119 Saarbrücken
Tel.: 0681 501 2137
E.Mail: ldz@soziales.saarland.de
Website: www.landesdemokratiezentrum-saarland.de

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Kind mit Corona infiziert: Eppelborner Kindergarten geschlossen

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Die Kita bleibt bis vorerst Mittwoch kommender Woche zu. Foto: Gemeinde Eppelborn

Wegen einer Corona-Infektion muss der Kindergarten im Eppelborner Ortsteil Dirmingen vorübergehend geschlossen werden. Bei einem Kind war das Virus am Wochenende nachgewiesen worden, teilte der Landkreis am heutigen Montag (21. September 2020) mit.

Bis einschließlich 30. September bleibe die Einrichtungen demnach zu, da nicht alle möglichen Infektionsketten innerhalb der Kita sicher nachvollzogen werden können.

70 Personen betroffen

Alle Kinder und das Personal müssen nun bis Mittwoch kommender Woche vorsorglich in häusliche Quarantäne. Insgesamt seien rund 70 Personen betroffen. Am morgigen Dienstag sollen vorsorglich alle Kita-Kinder und die Beschäftigen auf das Coronavirus getestet werden.

Verwendete Quellen:
- Facebook-Post des Landkreises Neunkirchen, 21.09.2020

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Blieskasteler Schutzengelverein unterstützt querschnittsgelähmte Fabienne aus Brücken

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Fabienne freut sich mit ihrer Nichte Mara (links) über den neuen Plattform-Rollstuhllift, der ihr wertvolle Dienste leistet. Foto: Klaus Port/Blieskasteler Schutzengelverein

Fabienne B. nach schwerem Unfall querschnittsgelähmt

Im August 2019 erlitt Fabienne B. aus Brücken bei einer Motorradfahrt mit ihrem Vater einen schweren Verkehrsunfall. Die heute 19-Jährige wurde lebensgefährlich verletzt, lag eine Woche lang im Koma und musste beatmet werden.

Fabienne erlitt infolge des Unfalls schwere Hirnblutungen und eine Querschnittslähmung. Während ihres monatelangen Krankenhausaufenthaltes kämpfte sich die junge Frau tapfer zurück ins Leben und durfte im Frühjahr 2020 endlich wieder nach Hause zu ihren Eltern.

Umfangreiche Umbaumaßnahmen am Haus nötig

Da Fabienne aufgrund ihrer schweren Verletzungen dauerhaft auf einen Rollstuhl angewiesen ist, waren umfangreiche behindertengerechte bauliche Maßnahmen am und im Wohnhaus unumgänglich, um notwendige Arzt- und Therapiebesuche zu ermöglichen und die gerade in dieser schwierigen Lebenssituation für Fabienne so wichtige Teilhabe am öffentlichen Leben sicherzustellen.

Mit Rollstuhllift zu mehr Lebensqualität

So musste unter anderem ein neuer Zugang zum Wohnbereich des Hauses geschaffen werden, was sich aufgrund der baulichen Gegebenheiten des Anwesens als äußerst schwierig gestaltete. Die bestmögliche Lösung bestand darin, in Eigenregie einen begehbaren Carport mit stabiler Dachkonstruktion am Wohnhaus anzubauen und einen Plattform-Rollstuhllift anzuschaffen.

Durch diesen sehr kostenintensiven Umbau (rund 16.000 Euro) kann Fabienne nun ohne Hilfe in das Haus oder aus dem Haus gelangen, sodass die 19-Jährige dadurch ein gutes Stück an Lebensqualität und Eigenständigkeit zurückgewinnen konnte. Damit ist sie zugleich ihrem großen Traum - der Fortsetzung ihres vor dem Verkehrsunfall begonnenen Studiums in Köln - einen großen Schritt nähergekommen.

Blieskasteler Schutzengel spenden 5.000 Euro

Da die finanziellen Rücklagen der Familie und der obligatorische Zuschuss der Pflegekasse für die Bezahlung aller baulichen Maßnahmen bei weitem nicht ausgereicht haben, hat der gemeinnützige Blieskasteler Schutzengelverein der Familie B. einen Zuschuss in Höhe von 5.000 Euro überwiesen.

Neben der Geldspende sicherte der gemeinnützige Verein Fabienne und ihrer Familie weitere Unterstützung zu und fand schöne Worte für die 19-Jährige: 

"Die Blieskasteler Schutzengel wünschen Fabienne weiterhin gute gesundheitliche Fortschritte sowie viel Kraft, Stärke und Zuversicht auf ihrem weiteren Lebensweg und hoffen, dass sie ihr Studium bald erfolgreich fortsetzen kann. Der sympathischen Familie wünschen die Schutzengel von Herzen alles Gute für die Zukunft mit dem Versprechen, den Kontakt zu halten und jederzeit gerne zu helfen, wenn wieder ihre 'Schutzengel-Hilfe' gebraucht wird", heißt es in einer Mittelung des Vereins.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Blieskasteler Schutzengelvereins

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Nur wenige Lehrer und Erzieher nutzen kostenlosen Corona-Test im Saarland

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Das Testzentrum befindet sich auf dem Saarbrücker Messegelände. Foto: BeckerBredel

Im Saarland hat sich bislang nur rund ein Fünftel der Lehrerinnen und Lehrer auf das Coronavirus testen lassen. Erzieherinnen und Erzieher hätten das Angebot sogar noch seltener genutzt, berichtet der "SR" mit Berufung auf das Gesundheitsministerium.

Resonanz "mäßig"

Das Ministerium bezeichnete die Resonanz demnach als "mäßig". Von den knapp 9.000 Lehrern und 6.000 Erziehern sowie weiteren Personen im Bildungsbereich hätten sich erst 2.240 Menschen testen lassen.

Kostenlose Tests am Messezentrum

An der Saar dürfen sich seit dem 19. August Lehrer, Erzieher, Schulsozialarbeiter sowie Mitarbeiter aus Bildungsbetrieben (zum Beispiel Verwaltungskräfte) kostenlos auf dem Saarbrücker Messegelände auf Corona testen lassen. Dazu müssen sie sich vorher auf der Website des Saarlandes registrieren.

Verwendete Quellen:
- Saarländischer Rundfunk
- eigener Bericht

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Wieder Groß-Kontrolle gegen Tuner-Szene im Saarland

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Bei der Kontrolle ging es vor allem um getunte Fahrzeuge. Symbolfoto: Presseportal/Polizei Trier

Die Polizei hat am Wochenende in fünf saarländischen Orten Auto-Raser, Tuner und sogenannte "Poser" kontrolliert. Dabei wurden zwischen Samstag und Sonntag (20. September 2020) in Homburg, Bexbach, Schiffweiler, Saarbrücken und Völklingen mehrere Fahrzeuge aus dem Verkehr gezogen und auch Straftaten abseits der Straßenverkehrsordnung festgestellt, teilten die Beamtinnen und Beamten mit.

Fahrzeuge getunt

So seien insgesamt 78 Autos und 17 Motorräder auf ihren technischen Zustand hin überprüft wurden. 16 Pkw und zwei Motorräder mussten an Ort und Stelle stehen bleiben, weil bei ihnen die Betriebserlaubnis wegen technischer Veränderungen erloschen war. Zudem wurden ein Auto und ein Motorrad für ein verkehrstechnisches Gutachten sichergestellt. Die Fahrerinnen und Fahrer erwartet ein Bußgeld zwischen 90 und 270 Euro sowie ein Punkt im Fahreignungsregister.

Straftaten festgestellt

Die Polizei stellte außerdem Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz, das Pflichtversicherungsgesetz, verschiedene Verkehrsordnungswidrigkeiten und Straftaten unter anderem wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis und des Fahrens unter dem Einfluss von Drogen und Alkohol fest. Strafverfahren seien eingeleitet worden, so die Beamtinnen und Beamten.

Weitere Kontrollen angekündigt

In den vergangenen Wochen hat die Polizei immer wieder größere Kontrollaktionen gegen die Tuner-Szene durchgeführt, so beispielsweise in Saarlouis sowie in Göttelborn, Landsweiler-Reden und Wiebelskirchen. Weitere Kontrollen dieser Art sollen im Laufe des Jahres stattfinden.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Landespolizeipräsidiums, 21.09.2020
- eigene Berichte

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Spahn kündigt neue Corona-Strategie für Herbst und Winter an

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Spahn hat eine neue Strategie für die kalten Monate angekündigt. Foto: Kay Nietfeld/dpa-Bildfunk

Mit sogenannten Fieberambulanzen und besonderen Schutzvorkehrungen für Risikogruppen will Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) das Land für den befürchteten Anstieg der Corona-Infektionszahlen in der kühleren Jahreszeit wappnen.

Fieberambulanzen sollen eingerichtet werden

Für Patienten mit klassischen Atemwegssymptomen, die auf eine Corona- oder Grippeinfektion hindeuten, solle es zentrale Anlaufstellen geben, sagte Spahn der "Rheinischen Post". Er setze darauf, dass die Kassenärztlichen Vereinigungen solche "Fieberambulanzen" vor Ort anbieten würden. "Konzeptionell gibt es die schon - sie sollten im Herbst idealerweise flächendeckend zugänglich sein."

Reihentests in Pflegeheimen

Um Gefahren für Risikogruppen zu minimieren, soll es Spahn zufolge spezielle Maßnahmen geben. "Wichtig ist, dass wir die besonders betroffenen Risikogruppen weiter besonders schützen und die Konzepte dafür im Alltag wieder schärfen", sagte der Politiker. "Deshalb werden präventive Reihentests in den sensiblen Bereichen wie zum Beispiel Pflegeheime ein fester Bestandteil der Teststrategie für Herbst und Winter. Dort müssen wir den Eintrag des Virus verhindern. Es gilt weiter höchste Wachsamkeit."

Spahn: Testkapazitäten hochgefahren

Spahn erwartet, dass in Abstimmung mit den Ländern bis Mitte Oktober feststehen dürfte, wie die allgemeine Teststrategie für den Herbst und Winter weiterentwickelt wird. Antigen-Schnelltests seien ebenso vorgesehen wie neue Vorgaben des Bundesinnenministeriums zur Quarantäne-Zeit für Rückkehrer aus Risikogebieten. Spahn erklärte weiter, dass die Testkapazitäten enorm hochgefahren worden seien. "Allein in den letzten vier Wochen wurde etwa ein Drittel aller Tests seit Beginn der Pandemie gemacht."

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Nachbar mit Messer getötet: Mann (58) aus Dudweiler angeklagt

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In diesem Haus kam es zum tödlichen Vorfall. Archivfoto: BeckerBredel

Wegen Totschlags hat die Staatsanwaltschaft Saarbrücken Anklage gegen einen 58-Jährigen erhoben. Er soll Ende Juli in Saarbrücken-Dudweiler seinen Nachbarn getötet haben, teilte die Behörde am heutigen Montag (21. September 2020) mit.

Nachbar mit Messer getötet

Zu der Tat war es Polizeiangaben zufolge in einem mehrstöckigen Wohnhaus gekommen. Das 73-jährige Opfer hatte noch vor dem Vorfall die Notrufzentrale alarmiert. Als die Polizei eintraf, konnte sie dem Geschädigten allerdings nicht mehr helfen: Der 73-Jährige starb an Stich- und Schnittverletzungen. Tatwaffe soll ein Küchenmesser gewesen sein.

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Die Polizei sicherte am Tatort Spuren. Archivfoto: BeckerBredel

58-Jähriger gab Tat zu

Der Beschuldigte soll die Tat vor Ort zugegeben, sich seitdem aber nicht mehr geäußert haben. Er wurde festgenommen und befindet sich seither in Untersuchungshaft. Die genauen Hintergründe des Vorfalls sind laut Staatsanwaltschaft noch unklar.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Staatsanwaltschaft Saarbrücken, 21.09.2020
- eigene Berichte

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Verbot von Reichsflaggen im Saarland gefordert

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Reichskriegsflaggen wie diese sind in Bremen seit heute verboten. Foto: Kay Nietfeld/dpa-Bildfunk

Der Grünen-Bundestagsabgeordnete und saarländische Landesvorsitzende Markus Tressel fordert ein Verbot von Reichsfahnen im Saarland. Der Politiker sagte, Reichsflaggen sollten künftig von der Polizei konfisziert und mit einem Bußgeld belegt werden. Innenminister Klaus Bouillon (CDU) müsse die Verwendung nach dem Vorbild seines Bremer Amtskollegen per Erlass verbieten.

Bremen verbietet Flaggen

In dem Stadtstaat sind seit dem heutigen Montag (21. September 2020) Reichs- und Reichskriegsflaggen verboten. Besitzerinnen und Besitzern der Fahnen drohen Bußgelder in Höhe von bis zu 1.000 Euro. Grund für das Verbot seien vor allem die jüngsten Ereignisse bei Demonstrationen gegen die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie in Berlin gewesen, so Innensenator Ulrich Mäurer (SPD). Dort waren Flaggen des deutschen Kaiserreichs vor dem Reichstag geschwenkt worden.

Tressel: Fahnen "Symbol der Ablehnung"

Grünen-Landeschef Tressel nannte die Reichsfahnen ein "eindeutiges Symbol der Ablehnung unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung". "Symbole nationalsozialistischer Anschauungen und der Ablehnung unserer demokratischen Werte dürfen im öffentlichen Raum keinen Platz mehr haben", findet der Politiker.

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Tressel fordert Innenminister Bouillon dazu auf, ein Verbot zu erlassen. Foto: BeckerBredel

Auch Saar-SPD fordert Verbot der Reichsflaggen

Die innenpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion Petra Berg spricht sich ebenfalls für ein Verbot der Reichskriegsflaggen im Saarland aus. "Reichsflaggen und Reichskriegsflaggen haben im öffentlichen Raum nichts zu suchen, schon gar nicht auf den Stufen des Deutschen Bundestages. Sie sind heute das wesentliche Ersatzsymbol für Rechtsextreme und Reichsbürger, die unsere Demokratie und unsere freiheitlich demokratische Grundordnung zerstören wollen", so Berg am Montag.

Aus diesem Grund können solche Flaggen nach der Ansicht von Berg niemals ein legitimes Symbol politischen Protestes sein. "Ich bitte daher den Innenminister, ein Verbot von Reichs- und Reichskriegsflaggen in der Öffentlichkeit auch im Saarland zu prüfen", so Berg abschließend.

Hintergrund: Reichsflaggen

Reichs- und Reichskriegsflaggen werden immer wieder von Rechtsextremen, Reichsbürgern und Demokratiegegnern benutzt. Im Gegensatz zu Hakenkreuz- oder anderen nationalsozialistischen Fahnen sind sie in Deutschland nicht verboten. Bislang hat die Polizei sie nur in bestimmten Fällen beschlagnahmen können.

Reichskriegsflaggen im Sinne des Bremer Erlasses sind die Kriegsflagge des Norddeutschen Bundes/Deutschen Reiches von 1867 bis 1921, des Deutschen Reiches von 1922 bis 1933, des Deutschen Reiches von 1933 bis 1935 und die Reichsflagge ab 1892 bzw. Flagge des "Dritten Reichs" von 1933 bis 1935, wenn eine konkrete Provokationswirkung im Einzelfall besteht.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung von Markus Tressel, 20.09.2020
- Mitteilung der SPD-Fraktion im saarländischen Landtag, 21.09.2020
- Deutsche Presse-Agentur

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Saarbrückerin (81) weiter vermisst - große Suchaktionen bislang erfolglos

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Hedwig Bickel wird weiter vermisst. Foto: Polizei

Hedwig Bickel aus Saarbrücken-Ensheim bleibt weiter vermisst. Großangelegte Suchmaßnahmen von Polizei, Feuerwehr und weiteren Hilfsdiensten waren am Wochenende erfolglos, teilten die Beamtinnen und Beamten mit.

Spürhunde und eine Drohne hätten demnach am Sonntag (20. September 2020) die Nachbar-Stadtteile Ensheims, Fechingen und Eschringen, durchsucht. Doch auch an diesem Tag mussten die Maßnahmen wegen der eingesetzten Dunkelheit erfolglos abgebrochen werden.

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Auch Hunde wurden zur Suche nach der Vermissten eingesetzt. Foto: BeckerBredel

Bickel wird seit Freitagmittag vermisst. Sie hatte ihre Wohnung in Ensheim gegen 13.00 Uhr vermutlich zu Fuß in unbekannte Richtung verlassen. Seitdem fehlt von der 81-Jährigen jede Spur. Laut Angaben der Polizei von Samstag könne ein Unglücksfall nicht ausgeschlossen werden.

Die Einsatzkräfte bitten weiter um Hinweise zu der Vermissten. Sie wird wie folgt beschrieben:
- etwa 1,50 bis 1,60 Meter groß
- von kräftiger Statur
- hat blond gefärbte Haare
- trägt einen weiß/beige-schwarz gestreiften Strickpullover, dunkle Jeans und hellgraue Schuhe
- Sehvermögen ist stark eingeschränkt.

Hinweise an die Polizei Saarbrücken, Tel. (0681)9321233, oder jede andere Dienststelle.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion Saarbrücken-Stadt, 20.09.2020
- eigener Bericht

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Frau tritt in Blieskastel Mann gegen den Kopf

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Die Polizei sucht jetzt Zeugen des Vorfalls. Foto: Fabian Strauch/dpa-Bildfunk

Bei einer körperlichen Auseinandersetzung in der Nacht auf Sonntag (20. September 2020) ist im Blieskasteler Stadtteil Aßweiler ein Mann verletzt worden. Der Vorfall ereignete sich laut Polizei gegen 01.00 Uhr in der Saar-Pfalz-Straße.

Frau tritt Mann gegen Kopf

Demnach waren dort zunächst zwei Männer bei einem Streit aneinandergeraten. Bei dem Gerangel seien beide dann zu Boden gefallen. Die weibliche Begleitung eines der Streithähne mischte sich anschließend ein und trat dem Opfer gegen den Kopf. Schließlich flüchteten sie und ihr Begleiter.

Opfer verletzt

Durch den Tritt erlitt der Geschädigte eine Platzwunde am Kopf. Über die Gründe der Auseinandersetzung machten die Beamtinnen und Beamten in ihrer Pressemitteilung keine Angaben.

Die Polizei sucht Zeugen, Tel. (06841)1060.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion Homburg, 21.09.2020

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Zwei Angriffe auf Polizei im Nordsaarland

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Über die Vorfälle berichtet die Polizei. Symbolfoto: Monika Skolimowska/dpa-Bildfunk.

Bei zwei Vorfällen im Bereich der Inspektion Nordsaarland sind Polizisten angegriffen worden. Dabei wurde einer von ihnen verletzt, teilten die Beamtinnen und Beamten mit.

Polizist verletzt

Demnach war in der Nacht auf Sonntag (20. September 2020) eine Streife zu einem Streit zwischen mehreren Menschen in Wadern-Nunkirchen gerufen worden. Im Zuge des Einsatzes seien die Beamten dann von einem Beteiligten beleidigt und mit Schlägen und Tritten traktiert worden. Hier wurde ein Polizist verletzt und konnte seinen Dienst nicht fortsetzen.

Der Aggressor sei in Gewahrsam genommen worden, so die Einsatzkräfte. Mehrere Funkstreifen und eine Diensthundestaffel mussten zur Bewältigung des Einsatzes angefordert werden.

19-Jähriger spuckt bei Party auf Polizisten

Kurz zuvor hatte ein 19-Jähriger in Weiskirchen Beamte beleidigt und einem von ihnen ins Gesicht gespuckt, schildert die Polizei. Sie war wegen einer Geburtstagsfeier und einer damit einhergehenden Ruhestörung gerufen worden. Der 19-Jährige, der betrunken gewesen war, wurde auf die Dienstelle gebracht. Dort musste ihm eine Spuckschutzhaube aufgesetzt werden.

Verwendete Quellen:
- Mitteilungen der Polizeiinspektion Nordsaarland, 20.09.2020

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Spätsommer hält sich im Saarland

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Am Dienstag ist zwar Herbstanfang, die Temperaturen bleiben aber sommerlich. Foto: Sebastian Kahnert/dpa-Bildfunk

Die Menschen im Saarland können sich zum Start der Woche über Sonnenschein und milde Temperaturen freuen. Am Montag (21. September 2020) werden Höchstwerte von 25 bis 27 Grad erreicht, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach mitteilte.

Wetter im Saarland am Dienstag

Zum kalendarischen Herbstanfang am Dienstag steigen die Temperaturen dann noch einmal leicht auf bis zu 28 Grad. Im Lauf des Tages ziehen von Südwesten her einige Wolken auf, es bleibt aber trocken.

Das Saarland-Wetter am Mittwoch

Der Mittwoch beginnt laut DWD-Prognose wechselnd bewölkt mit sonnigen Abschnitten. Zum Nachmittag hin verdichten sich die Wolken im Süden und Westen. Bei Höchsttemperaturen zwischen 22 und 26 Grad kann es am Nachmittag einzelne Schauer oder Gewitter geben. Auch in der Nacht zu Donnerstag ist demnach noch mit Regenschauern zu rechnen.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Trierer Mordfall: Weiter kein Durchbruch bei DNA-Reihentest

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Beatrix Hemmerle wurde vor 31 Jahren im Schlaf erstochen. Foto: Polizei

Der DNA-Reihentest zur Aufklärung eines Mordfalls vor mehr als 30 Jahren in Trier/Rheinland-Pfalz hat bislang noch keinen Treffer gebracht. Der Kriminaldirektion Trier lägen schon rund 100 Proben vor, von denen etwa ein Fünftel ausgewertet sei, sagte ein Sprecher der Polizei. Es fehlten noch etwa 30 Speichelproben vor allem von Personen, die nicht mehr im Raum Trier wohnten.

Hemmerle in Wohnung erstochen

Die Männer waren im Zuge der Ermittlungen zum Mord an Beatrix Hemmerle personalisiert worden: Ein Unbekannter hatte die 32-Jährige im August 1989 in ihrer Wohnung erstochen.

Neuer Hinweis brachte Fall wieder ins Rollen

Anlass für die DNA-Untersuchung ist, dass die Polizei den Fall seit 2017 neu aufgerollt hat und dank neuer Technik an einem Beweisstück auf genetische Spuren stieß, die vom Täter stammen sollen. Aufgrund des gesicherten DNA-Profils sei die Polizei "sehr zuversichtlich, dass der Fall aufgeklärt wird", sagte der Sprecher.

Polizei vermutet Täter im nahen Umfeld

Die gut 100 Angeschriebenen sind laut Polizei der erste Teil von insgesamt 450 Männern. Die Ermittler gehen davon aus, dass der Täter aus dem persönlichen oder räumlichen Umfeld des Opfers stammt. Er war über eine offen stehende Balkontür in die Wohnung eingedrungen. Hemmerles damals zwölfjähriger Sohn, der durch Schreie und Kampfgeräusche wach wurde, fand die Mutter im Sterben.

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Diese Jacke ist laut den Ermittlern eindeutig dem Mörder zuzuordnen. Foto: Polizei

Wenige haben nicht teilgenommen

Nur wenige der angeschriebenen Männer hätten an der Untersuchung nicht teilgenommen, teilte die Polizei weiter mit. Wie lange die Auswertung der Proben dauere, könne nicht abgeschätzt werden. Sollte danach immer noch kein Treffer dabei sein, werde darüber beraten, wie die Ermittlungen weitergehen sollten. Eine Option seien weitere DNA-Tests.

Ausstrahlung bei "XY"

Nachdem der Mordfall Mitte August erneut Thema in der ZDF-Sendung "Aktenzeichen XY... ungelöst" gewesen war, habe es rund 15 neue Hinweise gegeben. Aus einzelnen Hinweisen "konnten neue Spuren generiert werden. Die Ermittlungen dazu dauern noch an".

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Saar-Ministerium meldet nur eine Corona-Neuinfektion am Sonntag

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Positiv auf Corona getestet wurden bislang 3.276 Menschen im Saarland. Foto: Britta Pedersen/dpa-Bildfunk

Im Saarland sind zurzeit 87 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Die Zahl ergibt sich aus den Daten, die das Gesundheitsministerium mit Stand vom Sonntag (20. September 2020), 18.00 Uhr, veröffentlicht hat.

Eine Neuinfektion im Saarland gemeldet

Demnach stieg die Gesamtzahl der gemeldeten Infektionen um 1 auf jetzt 3.276 Fälle. Bislang sind 176 Menschen im Saarland in Verbindung mit SARS-CoV-2 gestorben. Als geheilt gelten inzwischen 3.013 Menschen. Das sind 10 mehr als am Vortag.

Von den an Covid-19 erkrankten Patientinnen und Patienten werden zurzeit 9 stationär behandelt (+/-0). Davon liegen 3 auf der Intensivstation (+/-0).

Die Gesamtfälle teilen sich wie folgt auf die Landkreise auf:
Regionalverband Saarbrücken: 1.353 (+0 gegenüber dem Vortag)
Landkreis Saarlouis: 683 (+1)
Saarpfalz-Kreis: 446 (+0)
Landkreis Neunkirchen: 327 (+0)
Landkreis Merzig-Wadern: 279 (+0)
Landkreis St. Wendel: 188 (+0)

Wie die Statistik zustande kommt

Das saarländische Gesundheitsministerium versendet einmal am Tag Angaben zu der Entwicklung der Coronavirus-Zahlen. Es weist darin nur Fälle auf, die von den Gesundheitsämtern der Landkreise und des Regionalverbands bestätigt wurden. Über die tägliche Anzahl der Tests macht das Ministerium keine Angaben.

Begriffserklärung

Zahl der Fälle: Sie gibt die Gesamtzahl der Fälle im Saarland seit dem ersten Auftreten des Coronavirus an. Sie zeigt damit nicht an, wie viele Menschen zum aktuellen Zeitpunkt mit dem Virus infiziert sind. Genesene und Tote werden aus dieser Zahl nicht herausgerechnet.

Zahl der Genesenen: Sie gibt die Gesamtzahl der Personen an, die mit dem Coronavirus infiziert waren und inzwischen wieder geheilt sind.

Zahl der Toten: Sie zeigt die Gesamtzahl der Menschen an, die in Verbindung mit einer Corona-Infektion gestorben sind.

Zahl der aktiven Infektionen: Sie zeigt die aktuelle Zahl der Personen an, die das Coronavirus in sich tragen. Sie ergibt sich aus der Differenz aus der Gesamtzahl der Fälle und der Zahl der Geheilten sowie der Zahl der Toten.

Zahl der Intensivpatienten: Sie gibt die aktuelle Zahl der Personen an, die sich mit einer Coronavirus-Infektion auf einer Intensivstation befinden.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des saarländischen Gesundheitsministeriums, 20.09.2020
- eigene Recherche

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