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Saarland-Nachrichten: Die wichtigsten Meldungen vom Mittwoch

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Die wichtigsten Nachrichten aus dem Saarland vom heutigen Mittwoch (23.09.2020) findet ihr wie gewohnt auf SOL.DE. Foto: Oliver Dietze/dpa-Bildfunk

Corona-Dunkelziffer im Saarland dreimal so hoch wie offizielle Angaben

Laut den Zwischenergebnissen einer saarlandweiten Antikörperstudie ist die Dunkelziffer der mit dem Coronavirus infizierten Personen etwa dreimal so hoch wie die offizielle Anzahl an nachgewiesenen Covid-19-Fällen. Weitere Informationen unter: "Corona-Dunkelziffer im Saarland dreimal so hoch wie offizielle Angaben".

Heiko Maas muss in Corona-Quarantäne

Bundesaußenminister Heiko Maas musste sich aufgrund einer Corona-Infektion seines Personenschützers in Quarantäne begeben. Maas habe inzwischen bereits einen Corona-Test gemacht, der negativ ausgefallen sein soll. Das teilte das Auswärtige Amt am Mittwoch (23. September 2020) mit. Mehr dazu unter: "Heiko Maas muss in Corona-Quarantäne".

Saarländer zu Corona-Zeiten kaum öfter krank

Die Saarländerinnen und Saarländer waren trotz der Corona-Pandemie nicht sehr viel häufiger krankgeschrieben als zuvor. Dennoch lag der Krankenstand hierzulande deutlich über dem Bundesdurchschnitt. Ausführliche Informationen findet ihr unter: "Saarländer zu Corona-Zeiten kaum öfter krank".

Luxemburg verlängert Corona-Maßnahmen und setzt Quarantäne-Zeit runter

Luxemburg hat seine Corona-Regeln bis mindestens zum Jahresende verlängert. Ein Beschluss der Abgeordnetenkammer sieht auch eine Verkürzung der Quarantäne-Dauer vor. Weitere Informationen unter: "Luxemburg verlängert Corona-Maßnahmen und setzt Quarantäne-Zeit runter".

Auch im Saarland illegale Datenabfragen durch Polizisten

Im Saarland ist es in diesem Jahr bislang zu drei illegalen Datenbankabfragen durch Polizeibeamte gekommen. Das Landespolizeipräsidium will das jetzt durch Maßnahmen eindämmen. Mehr Einzelheiten unter: "Auch im Saarland illegale Datenabfragen durch Polizisten".

Öffentlichkeitsfahndung: Polizei im Saarland sucht nach junger Mutter

Die Polizei im Saarland sucht aktuell per Öffentlichkeitsfahndung nach der 28-jährigen Aline Schmitt aus Püttlingen. Die junge Mutter wird seit dem Mittag vermisst. Eine Personenbeschreibung der Vermissten findet ihr unter: "Öffentlichkeitsfahndung: Polizei im Saarland sucht nach junger Mutter".

Zwei schwere Unfälle im Landkreis Neunkirchen: Autobahn voll gesperrt, Frau schwer verletzt

Zwei schwere Unfälle hat es in den vergangenen Stunden im Landkreis Neunkirchen gegeben. Dabei wurden zwei Frauen verletzt. Außerdem musste die A8 voll gesperrt werden. Mehr Informationen unter: "Zwei schwere Unfälle im Landkreis Neunkirchen: Autobahn voll gesperrt, Frau schwer verletzt".

Granate brennt in Blies: Spektakulärer Einsatz in Habkirchen

Eine Phosphor-Granate aus dem Zweiten Weltkrieg hat in der Blies beim Mandelbachtaler Ortsteil Habkirchen gebrannt. Das führte zu einem Einsatz der Feuerwehren aus Deutschland und Frankreich. Alle Informationen sowie di Bilder des Einsatzes findet ihr unter: "Granate brennt in Blies: Spektakulärer Einsatz in Habkirchen".

Schwerer Unfall bei Kleinblittersdorf: zwei Menschen verletzt

Bei einem Unfall in Kleinblittersdorf sind zwei Menschen verletzt worden. Drei Fahrzeuge waren an dem Crash beteiligt. Mehr dazu unter: "Schwerer Unfall bei Kleinblittersdorf: zwei Menschen verletzt".

Unter Drogen stehender Mann (30) sorgt für mächtig Ärger in Saarbrücken-Burbach

Ein 30-jähriger, erheblich unter Drogen stehender Mann hat am gestrigen Dienstagabend (22. September 2020) für großen Ärger in Saarbrücken-Burbach gesorgt. Zunächst hatte er einer 37-jährigen Frau auf offener Straße einen Kopfstoß verpasst. Im Anschluss zeigte sich der Mann weiter derart aggressiv, dass er die Nacht in einer Gewahrsamszelle verbringen musste. Mehr dazu unter: "Unter Drogen stehender Mann (30) sorgt für mächtig Ärger in Saarbrücken-Burbach".

Saarland fördert barrierefreien Wohnungsbau mit zehn Millionen Euro

Saarlands Bauminister Bouillon hat ein Förderprogramm für den Bau von barrierefreiem Wohnraum und von Studentenwohnungen vorgestellt. Das Volumen beträgt mehrere Millionen Euro. Einzelheiten findet ihr unter: "Saarland fördert barrierefreien Wohnungsbau mit zehn Millionen Euro".

"Neues Calypso-Bad "in Saarbrücken öffnet schon nächste Woche

Das "Calypso" in Saarbrücken wird nächste Woche am Freitag (2. Oktober 2020) unter einem neuen Betreiber wiedereröffnet. Das Bad wurde umfangreich neu gestaltet und soll vor allem für Familien und Wellnessgänger attraktiver werden. Ausführliche Informationen zur Wiedereröffnung des Bades findet ihr unter: "Neues Calypso-Bad in Saarbrücken öffnet schon nächste Woche".

Luxemburg plant Streckenradar in Tunnel nahe Saar-Grenze

Die luxemburgische Regierung plant, ein Streckenradar im Tunnel Markusberg zu errichten. Dort käme es häufiger zu Unfällen. Aktuelle Informationen zu den Plänen: "Luxemburg plant Streckenradar in Tunnel nahe Saar-Grenze".

Verwendete Quellen:
- eigene Berichte

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Corona-Dunkelziffer im Saarland dreimal so hoch wie offizielle Angaben

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Im Saarland soll laut einer Antikörperstudie die Corona-Dunkelziffer etwa dreimal so hoch wie die offiziellen Angaben sein. Symbolfoto: Marijan Murat/dpa

Corona-Zahl im Saarland dreimal so hoch wie offizielle Angaben

In der heutigen Sitzung des Sozialausschusses des saarländischen Landtags wurden erstmals die Zwischenergebnisse der saarlandweiten Antikörperstudie vorgestellt:

Frau Prof. Dr. Smola, Virologin am Uniklinikum Homburg und Leiterin der saarlandweiten Antikörperstudie, berichtete von einer hohen Bereitschaft der Saarländerinnen und Saarländer zur Teilnahme an der Studie. So wurden seit Beginn der repräsentativen Untersuchung im Juli 2020 bereits 1.870 Blutproben und 2.091 Fragebögen abgegeben. Die Studie habe gezeigt, dass bisher 1 - 1,6 Prozent der saarländischen Bevölkerung Antikörper entwickelt hätten. Damit liege das Saarland im bundesweiten Durchschnitt, den das Robert-Koch-Institut ermittelt hat. Laut Frau Prof. Smola sei die Dunkelziffer an infizierten Personen ungefähr dreimal so hoch wie die offizielle Anzahl an nachgewiesenen Covid-19-Fällen.

Finale Ergebnisse der Studie sollen im Oktober präsentiert werden

Das finale Gesamtergebnis der Antikörperstudie präsentiert das Team der Universitätsklinik des Saarlandes voraussichtlich im Oktober dieses Jahres.

Der gesundheitspolitische Sprecher der SPD-Fraktion Dr. Magnus Jung kommentierte die Zwischenergebnisse der saarlandweiten Antikörperstudie am heutigen Mittwoch (23. September 2020) wie folgt: "Es gibt leider nur eine Exit-Strategie und das ist der Impfstoff! Eine Herdenimmunität in der Bevölkerung wird es auf absehbare Zeit nicht geben. Umso wichtiger ist es, dass wir alle auch in den kommenden Monaten Abstand halten und die Hygieneregeln beachten".

Verwendete Quellen:
- Medieninfo der SPD-Landtagsfraktion vom 23.09.2020

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Was bedeutet Demokratie?- Demokratie on tour

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Das Grundgesetz Foto: Fugeefilms gGmbH

Um die Bevölkerung zum Thema Demokratie zu sensibilisieren und deren Auseinandersetzung mit dem Thema zu bestärken hat das Landes-Demokratiezentrum die Demokratie-Tour ins Leben gerufen. Bereits im vergangenen Jahr startete das Landes-Demokratiezentrum mit einer Tour durch das Saarland, um mit den Menschen vor Ort über das Thema Demokratie zu diskutieren. Auch in diesem Jahr wird das Landes-Demokratiezentrum, unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln, wieder an verschiedenen Orten im Saarland mit Informationsständen und Mitmachangeboten für das Thema Demokratie werben. Gemeinsam mit Projektträgern des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ wird über die breite Angebotspalette rund um das Thema Demokratie informiert: Interessierte können sich über Informations- und Schulungsangebote, Projekte im Saarland sowie über Beratungs- und Anlaufstellen im Saarland informieren. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, sich mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zum Thema Demokratie, aktuelle Probleme und persönliche Ansichten auszutauschen. Geplant sind vier Termine in vier verschiedenen Städten: Homburg am Dienstag, 6. Oktober, Saarbrücken am Freitag, 9. Oktober.

ACHTUNG! Die Demokratie-Tour wird ihre nächsten beiden Termine in St. Wendel (Dienstag, 13. Oktober) und Merzig (Mittwoch, 14. Oktober) aufgrund der aktuellen Pandemie-Entwicklung ausfallen lassen!! Die Termine werden zu einem späteren nachgeholt.

Weitere Infos zur Demokratie-Tour:

- www.landesdemokratiezentrum-saarland.de

- Insta: @ldzsaar

Impressionen der letztjährigen Demokratie-Tour finden Sie auf YouTube oder auf der Website des Landes-Demokratiezentrums.

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Impressionen von der Demokatie-Tour 2019 Foto: Fugeefilms gGmbH

Das Landes-Demokratiezentrum Saarland (LDZ), als Projektanteil des Bundesprogramms "Demokratie Leben!", setzt sich für ein respektvolles Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Lebenslagen, Herkunft, Kultur, Religion und für die Einhaltung der Menschenrechte in einer Demokratischen Gesellschaft ein.

Ein solidarisches Zusammenleben beruht auf Demokratie, Toleranz, Freiheit und Rechtsstaatlichkeit. In der jüngeren Vergangenheit sind die Herausforderungen für ein gemeinschaftliches Zusammenleben erheblich gestiegen und demokratische Grundhaltungen werden immer mehr in Frage gestellt.

Um antidemokratischen Tendenzen vorzubeugen und entgegenzutreten, unterstützt und entwickelt das Landes-Demokratiezentrum wirksame Strategien gegen Rechtsextremismus, Rechtspopulismus, Rassismus, Antisemitismus und Islamfeindlichkeit- inklusive der mit diesen Dimensionen zusammenhängenden Formen von Sexismus, Homosexuellenfeindlichkeit sowie Abwertung von Menschen mit Behinderung und sozial benachteiligten Gruppen.

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Impressionen von der Demokratie-Tour 2019 Foto: Fugeefilms gGmbH

Das Landes-Demokratiezentrum koordiniert die Zusammenarbeit staatlicher und zivilgesellschaftlicher Akteurinnen und Akteuren in den Bereichen Demokratieförderung und Extremismusprävention. Einbezogen in die Strategien sind die Projektträger des Bundesprogramms „Demokratie Leben!“, insbesondere die Fachberatung des Adolf-Bender-Zentrum (Schwerpunkt Rechtextremismus), die Fachstelle Yallah! (Schwerpunkt antimuslimischer Rassismus und islamistische Radikalisierung) sowie die Opferberatungsstelle für betroffene von Diskriminierung und politischer Gewalt der Universität des Saarlandes. In diesem Netzwerk findet ein kontinuierlicher Austausch von Erfahrungen und fachlichem Wissen statt. Es werden gemeinsame Aktivitäten wie Workshops, Fachveranstaltungen und Öffentlichkeitsarbeit geplant. Des Weiteren wird hier Qualitätsentwicklung und –Sicherung betrieben.

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Bei der letzten Demokratie-Tour lautete das Motto "DemokraTEE" Foto: Fugeefilms gGmbH

Darüber hinaus schafft das Landes-Demokratiezentrum eine Vernetzung aller Akteurinnen und Akteuren im Saarland, die im Rahmen von „Demokratie Leben!“ gefördert werden. Da das Landes-Demokratiezentrum im Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie angesiedelt ist, gewährleistet die Koordination eine Anbindung an alle relevanten Ministerien des Saarlandes sowie an den Landkreistag und den Städte- und Gemeindetag des Saarlandes.

Zu den Aufgaben des Landes-Demokratiezentrums gehören:

1. Förderung des demokratischen Engagements im Saarland

2.  Vernetzung der Träger im Bundesprogramm "Demokratie Leben!" sowie weiterer Akteurinnen und Akteuren  im Bereich Demokratie

3. Koordinierung der Zusammenarbeit von Zivilgesellschaft und unterschiedlichen Akteurinnen und Akteuren

4.  Zusammenarbeit mit den Partnerschaften für Demokratie 
In diesen Partnerschaften kommen Verantwortliche aus der kommunalen Politik und Verwaltung sowie Aktive aus der Zivilgesellschaft aus Kirchen, Vereinen oder Verbänden bis hin zu engagierten Bürgerinnen, Bürgern und Jugendlichen zusammen. Gemeinsam entwickeln sie auf die konkrete Situation vor Ort abgestimmte Strategien und setzen Handlungskonzepte zur Förderung von Demokratie und Vielfalt um.

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Impressionnen von der Demokratie-Tour 2019 Foto: Fugeefilms gGmbH

„Lauffeuer der Demokratie“ macht Rundreise durch das Saarland

Unter der Federführung  der fugeefilms GmbH findet von 24. bis 31. Oktober die Aktion „Lauffeuer der Demokratie statt“. Das Lauffeuer macht in sechs Städten, aus den sechs  Landkreisen halt und wird von dem Landes- Demokratiezentrum Saarland sowie von dessen Netzwerkpartnerinnen und Partnern unterstützt.  Mithilfe der Stationen in Tholey, Mettlach, Saarlouis, Neunkirchen, Homburg und Saarbrücken möchte man mit den Bürgerinnen und Bürgern zum Thema Demokratie ins Gespräch kommen sowie ein Zeichen gegen den demokratiefeindlichen Diskurs der vergangenen Monate setzen.

Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger  sind Teil der vielfältigen Rundreise und Reisen mit verschiedenen Verkehrsmitteln, wie beispielsweise einem Traktor oder dem Fahrrad, durch das Saarland. Gemeinsam möchten sie auf die Wichtigkeit der Demokratie aufmerksam machen. Bei verschieden, spannenden Aktionen werden die Bürgerinnen und Bürger zum Mitmachen angeregt und sollen somit in einen gemeinsamen Austausch über demokratische Werte eintreten.

Neben den Trägerinnen und Trägern nehmen, unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln, auch zahlreiche saarländische Sportvereine, Jugendzentren und Jugendgruppierungen teil. Somit ist eine breite Masse der Bevölkerung am Lauffeuer beteiligt.

ACHTUNG! Das „Lauffeuer der Demokratie“ kann aufgrund der aktuellen Pandemie-Entwicklung leider nicht stattfinden!! Die Termine werden zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt.

Weitere Infos zum "Lauffeuer der Demokratie":

- www.landesdemokratiezentrum-saarland.de

- Instagram: @ldzsaar

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Impressionen von der Demokratie-Tour 2019 Foto: Fugeefilms gGmbH

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Die Demokratie-Tour 2020 Foto: Layout werbungundso.com

Veranstaltungsorte

06.10.2020
Homburg
Christian-Weber-Platz
Talstraße 32
66424 Homburg

09.10.2020
Saarbrücken
Bahnhofstraße
Bahnhofstraße 54
66111 Saarbrücken

13.10.2020 - ABGESAGT!
St. Wendel
Schlossplatz
Am Schlossplatz
66606 St. Wendel

14.10.2020 - ABGESAGT!
Merzig
Direkt vor dem historischen Rathaus
Poststraße 20
66663 Merzig

Kontakt: 

Landes-Demokratiezentrum Saarland
Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie
Franz-Josef-Röder-Str. 23
66119 Saarbrücken
Tel.: 0681 501 2137
E.Mail: ldz@soziales.saarland.de
Website: www.landesdemokratiezentrum-saarland.de

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Auch im Saarland illegale Datenabfragen durch Polizisten

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Wegen illegaler Datenabfragen steht die Polizei bundesweit in der Kritik. Foto: Silas Stein/dpa-Bildfunk

Auch im Saarland haben Polizistinnen und Polizisten unbefugt Daten abgefragt. Bislang habe es in diesem Jahr drei solcher Fälle gegeben, geht aus einer Antwort der Landesregierung auf eine Anfrage des Abgeordneten Dennis Lander (Linke) hervor.

Die Gründe für die unbefugten Datenbankabfragen seien demnach "persönliche Neugier" und "privates Erkenntnisinteresse" gewesen. Im vergangenen Jahr hatte es drei Verstöße gegeben, 2018 zwei.

Daten von Polizeicomputern für Drohschreiben genutzt

Im Juli hatte die "Welt am Sonntag" berichtet, dass bundesweit seit 2018 mehr als 400 Verfahren wegen unbefugter Datenbankzugriffe eingeleitet worden seien. Bekannt wurde das Problem in der Öffentlichkeit vor allem durch die Drohmail-Affäre: Ein ehemaliger Polizist soll zusammen mit seiner Frau rechtsextreme Drohschreiben an Personen des öffentlichen Lebens, darunter die Journalistin Maybrit Illner und den Journalisten Deniz Yücel, geschickt haben. Zuvor sollen die Daten der Opfer von hessischen Polizeicomputern abgerufen worden sein. Die Mails waren mit "NSU 2.0" unterschrieben.

Saar-Polizei reagiert auf Drohmail-Affäre

Laut saarländischer Landesregierung habe das saarländische Landespolizeipräsidium im Juli dieses Jahres vor dem Hintergrund der Drohschreiben neue technische und organisatorische Maßnahmen eingeführt. So wurde der Zeitraum, bis ein Computer eines Polizeibeamten automatisch gesperrt wird, auf drei Minuten verkürzt. Zudem seien die Dokumentationspflichten jeder einzelnen Dateiabfrage präzisiert worden. Außerdem führe der Datenschutzbeauftragte künftig mindestens einmal im Jahr eine Überprüfung der rechtlichen Zulässigkeit des Abgleichs personenbezogener Daten durch.

Verwendete Quellen:
- Antwort der Regierung an Dennis Lander (PDF)
- Deutsche Welle
- Welt am Sonntag

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"Neues Calypso-Bad "in Saarbrücken öffnet schon nächste Woche

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Das "neue Calypso" wird am Freitag, dem 2. Oktober 2020 öffnen. Archivfoto: BeckerBredel

Wiedereröffnung des "Calypso" in Saarbrücken

Das "Calypso" in Saarbrücken wird am Freitag, dem 2. Oktober 2020, unter dem neuen Betreiber "Schauer und Co. GmbH" wiedereröffnen. Geschäftsführer Andreas Schauer betreibt in Deutschland und der Schweiz vier Thermen und Wasserfreizeitanlagen, darunter auch die Saarland Therme in Rilchingen-Hanweiler. 

Calypso wurde neu gestaltet

Die neu gestaltete "Calypso"-Badewelt in Saarbrücken soll durch seine tropische Bepflanzung, die beliebte karibische Poolbar und das farbenfrohe Interieur karibisches Flair vermitteln, wie es in einer Mitteilung der "Schauer und Co. GmbH" vom heutigen Mittwoch (23. September 2020) heißt.

Bad setzt auf Kinder- und Familienfreundlichkeit 

Daneben setzt das neue "Calypso" auf Familienfreundlichkeit. Im neu erbauten "Callys Kinderland" und dem "Calypso Abenteuerland" sind zahlreiche Attraktionen für Kinder geschaffen worden. Daneben bietet das Freizeit- und Erlebnisbad ein Schnorchelriff im Sportbecken, eine Hängeseil-Brücke unter dem Hallendach und die "AdrenaLoop"-Rutsche, die mit freiem Fall, Looping und integrierter Zeitmessung für den "ultimativen Kick" sorgen soll.

"Calypso" will auch mit Wellnessbereich punkten

Den Kontrast zur bunten Badewelt soll der Wellnessbereich des neuen "Calypsos" bilden. Hier sollen die Besucher/innen in entspannter Atmosphäre ihrem Alltag entfliehen können. Unter anderem gibt es dafür finnische Blockhütten, einen Saunapool mit sprudelndem Wasser und eine Stollensauna mit abwechslungsreichen Themenaufgüssen sowie Sound- und Lichteffekten.

Neuer Betreiber trotz Corona-Einschränkungen von Standort überzeugt

Trotz des aktuellen Risikos aufgrund der Corona-Pandemie und der damit verbundenen Einschränkungen des Badebetriebs ist der neue Betreiber guter Dinge, dass das neue "Calypso" ein Erfolg wird. "Wir sind uns sicher, dass das 'Calypso' zukünftig wirtschaftlich rentabel geführt werden kann. Nach Neupositionierung und Attraktivierung wird es sicherlich wieder ein über Jahre hinaus attraktives Bäderangebot. Wir sind vom Standort überzeugt und schlagen mit der Neuausrichtung das nächste Kapitel auf" erklärt Unternehmenschef Andreas Schauer. 

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der "Schauer und. Co. GmbH" vom 23.09.2020

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Heiko Maas muss in Corona-Quarantäne

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Bundesaußenminister Heiko Maas hat sich in Quarantäne begeben. Foto: Olivier Hoslet/Pool EPA/AP/dpa

Heiko Maas in Quarantäne

Der aus dem Saarland stammende Außenminister Heiko Maas hat sich wegen der Corona-Infektion eines seiner Personenschützer in Quarantäne begeben.

Wie das Auswärtige Amt am Mittwochmittag mitteilte, sei ein erster Test auf eine Covid-19-Erkrankung aber negativ gewesen. Es werde nun geklärt, ob weitere Personen betroffen seien und welche Maßnahmen man gegebenenfalls ergreifen müsse.

Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte sich im März wegen einer Corona-Infektion ihres Impfarztes für zwei Wochen in Quarantäne begeben und hatte von zu Hause aus gearbeitet. Wie lange Maas (SPD) nun in Quarantäne bleibt und inwieweit seine Arbeit beeinträchtigt wird, ist bislang noch unklar.

Verwendete Quellen:
- Tweet des Auswärtigen Amtes vom 23.09.2020
- Deutsche Presse-Agentur

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Unter Drogen stehender Mann (30) sorgt für mächtig Ärger in Saarbrücken-Burbach

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In Saarbrücken-Burbach hat ein 30-jähriger Mann einer 37-jährigen Frau auf offener Straße einen Kopfstoß verpasst. Symbolfoto: Fotolia

Mann verpasst Frau Kopfstoß in Saarbrücken-Burbach

Am Dienstagabend wurde die Polizei gegen etwa 19.40 Uhr zu einer körperlichen Auseinandersetzung auf offener Straße in Saarbrücken-Burbach alarmiert. Ein 30-jähriger Mann, der massiv unter Drogen stand, verpasst einer 37-jährigen Bekannten unter anderem einen Kopfstoß, wodurch diese verletzt wurde.

30-Jähriger will mit E-Scooter flüchten

Als die Polizeikräfte eintrafen, versuchte der 30-Jährige mit einem E-Scooter zu flüchten. Er konnte jedoch nach kurzer Verfolgung eingeholt und gestellt werden. Der Mann, der erheblich unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand, zeigte sich nun auch äußerst aggressiv gegenüber den Polizeibeamten. Das änderte sich natürlich auch nicht dadurch, dass diese ihm nun erklärten, dass auch das Führen von Elektrokleinstfahrzeugen unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln verboten ist.

Mann landet in Gewahrsamszelle

In der Folge brachten die Polizisten den Mann mit zur Dienststelle, wo ihm eine Blutprobe entnommen wurde. Da der Mann sich weiter sehr aggressiv zeigte und zu befürchten war, dass er in diesem Zustand für weiteren Ärger sorgen würde, wurde er auf Anordnung eines Richters bis zum nächsten Morgen in Gewahrsam genommen.

Während der polizeilichen Maßnahmen beleidigte und bedrohte der 30-Jährige die Polizeikräfte. In der Folge stellte sich noch heraus, dass der zur Flucht genutzte E-Scooter nicht versichert war. Somit muss sich der Mann nun wegen einer Vielzahl von strafrechtlichen Verstößen verantworten.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizei Saarbrücken-Burbach vom 23.09.2020

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Saarland fördert barrierefreien Wohnungsbau mit zehn Millionen Euro

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Das Saarland fördert den Bau von barrierefreiem Wohnraum. Symbolfoto: Daniel Reinhardt/dpa-Bildfunk

Das Saarland will den Bau von barrierefreiem Wohnraum vorantreiben. Bauminister Klaus Bouillon (CDU) kündigte am Dienstag (22. September 2020) in Saarbrücken ein neues Förderprogramm mit einem Volumen von rund zehn Millionen Euro und Zuschüssen ab 27.000 Euro an. Er gehe davon aus, dass sich damit rund 370 barrierefreie Mietwohnungen schaffen ließen.

Zuschüsse für Studentenwohnungen

Außerdem könnten ab sofort Anträge für den Bau von Studentenwohnungen gestellt werden. Pro Einzelwohnung werden dafür Zuschüsse in Höhe von 30.000 Euro, für eine Maisonette-Wohnung 50.000 Euro gezahlt. Das Programm habe insgesamt ein Volumen von 15,5 Millionen Euro, rund 500 Einzelwohnungen könnten gefördert werden.

Mit Blick auf seine drei Jahre als Bauminister sagte Bouillon: "Wir haben den sozialen Wohnungsbau von 0 auf 100 revolutioniert." So seien unter anderem die Fördersätze bei Neubaumaßnahmen von 1.000 auf 1.750 Euro pro Quadratmeter und bei Umbaumaßnahmen von 900 auf 1.500 Euro erhöht worden. Wegen gesteigerter Baukosten sollen sie nun erneut angepasst werden: auf 1.900 Euro beziehungsweise 1.650 Euro. Darüber hinaus würden Familien mit Kindern besonders gefördert.

Land will leerstehende Wohnungen vermarkten

Bouillon kündigte zudem an, das Land werde mit der Vermarktung leerstehender Sozialwohnungen beginnen. Dem Städte- und Gemeindetag habe er dies bereits mitgeteilt. "Ich habe den Eindruck, dass die ein oder andere Gemeinde diese gar nicht vermarkten will, weil sie ja für den Leerstand Geld bekommt", sagte der Bauminister. Diese rund eine Million Euro würde er "lieber gerne anders anlegen".

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Zwei schwere Unfälle im Landkreis Neunkirchen: Autobahn voll gesperrt, Frau schwer verletzt

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Die Polizei meldete zwei schwere Unfälle im Landkreis Neunkirchen. Symbolfoto: Carsten Rehder/dpa-Bildfunk

Bei zwei Unfällen im Landkreis Neunkirchen sind zwei Frauen verletzt worden, eine davon schwer. Das teilte die Polizei am heutigen Mittwoch (23. September 2020) mit.

Frau von Auto erfasst

Demnach war eine 40-Jährige bereits am Dienstagabend schwer verletzt worden, als sie in Höhe des Krankenhauses die Brunnenstraße überqueren wollte. Hier erfasste sie das Auto eines 63-Jährigen aus Spiesen-Elversberg. Das Opfer erlitt Kopfverletzungen und einen Armbruch.

Unfall auf A8 bei Spiesen: Vollsperrung

Eine Vollsperrung und damit einhergehende Verkehrsbeeinträchtigungen gab es am Mittwochmorgen auf der A8. In Höhe der Anschlussstelle Spiesen war eine 45-jährige Frau mit ihrem Renault mit einem Lkw zusammengeprallt. Der Fahrer des Lasters hatte laut Polizei offenbar die Fahrspur gewechselt, ohne den neben ihm fahrenden Pkw zu beachten.

Die Frau erlitt leichte Verletzungen, beide Fahrzeuge wurden erheblich beschädigt. Zur Absicherung, Räumung und Reinigung der Unfallstelle war die Autobahn zwischen 05.45 und 08.00 Uhr zeitweise voll gesperrt.

Live-Ticker: Aktuelle Verkehrsmeldungen aus dem Saarland

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion Neunkirchen, 23.09.2020
- Verkehrsfunk

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Granate brennt in Blies: Spektakulärer Einsatz in Habkirchen

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Experten kümmerten sich um die brennende Granate. Foto: BeckerBredel

Einen spektakulären Einsatz hatten deutsche und französische Feuerwehren am Dienstagabend (22. September 2020) in Mandelbachtal-Habkirchen. Dort waren durch Absenkungen des Wasserspiegels in Folge von Bauarbeiten auch Teile des Blies-Ufers trockengefallen. Das führte dazu, dass eine dort wohl schon seit dem Zweiten Weltkrieg im Morast liegende Phosphorgranate mit der Luft in Berührung kam und zu brennen begann.

Die Granate qualmte vor sich hin und wurde von Anwohnern entdeckt. Sprengstoffexperten des französischen Zivilschutzes und der deutschen Polizei untersuchten die Fundstelle und löschten die Granate. Danach wurde sie von den französischen Delaborierern geborgen, da in Habkirchen das Wasser der Blies komplett in Frankreich liegt. Die Grenze läuft am Ufer entlang.

Nicht selten wird Munition gefunden

Da man die Einsatzstelle aber von Deutschland aus am besten erreichen konnte, kamen die französischen Einsatzkräfte nach Habkirchen. Der Einsatz war nach einer knappen Stunde beendet, nach Ansicht der Experten bestand zu keinem Zeitpunkt eine Explosionsgefahr.

Die Franzosen nahmen die gelöschte Granate zur Entsorgung mit. Anwohner berichteten, dass es nicht der erste Einsatz dieser Art gewesen sei. An der Blies sei Fundmunition nicht selten.

Verwendete Quellen:
- Presse-Agentur BeckerBredel

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Schwerer Unfall bei Kleinblittersdorf: zwei Menschen verletzt

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Der Unfall geschah an der Einmündung L105/L254. Foto: BeckerBredel

Zwei Personen sind am Dienstag (22. September 2020) bei einem Unfall zwischen Bliesransbach und Kleinblittersdorf verletzt worden, eine davon vermutlich schwer. In den Crash waren drei Fahrzeuge verwickelt, teilte die Feuerwehr mit.

Autos kollidieren frontal miteinander

Demnach waren zwei der Wagen an der Einmündung der L105 und der L254 frontal miteinander kollidiert. Das dritte Auto wurde nur leicht beschädigt.

Die alarmierten Einsatzkräfte stellten den Brandschutz sicher, nahmen auslaufende Betriebsstoffe auf und klemmten die Batterien der Autos ab. Zudem musste eine Motorhaube mit einem Spreizer geöffnet werden.

Strecke voll gesperrt

Im Einsatz waren rund 30 Feuerwehrleute. Hinzu kamen drei Kommandos der Polizei, zwei Rettungswagen und ein Hubschrauber mit Notarzt. Die L105 und die L254 war etwa zwischen 15.30 und 17.00 Uhr voll gesperrt.

Live-Ticker: Aktuelle Verkehrsmeldungen aus dem Saarland

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Feuerwehr Kleinblittersdorf, 22.09.2020
- Verkehrsfunk

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Luxemburg verlängert Corona-Maßnahmen und setzt Quarantäne-Zeit runter

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Die Corona-Maßnahmen in Luxemburg werden verlängert. Foto: Harald Tittel/dpa-Bildfunk

Im Großherzogtum Luxemburg gelten eine Reihe von Corona-Schutzmaßnahmen jetzt bis zum Jahresende. Die Abgeordnetenkammer beschloss am Dienstag (22. September 2020) eine entsprechende Verlängerung der bisher geltenden Regeln mit einigen Änderungen.

Quarantäne wird verkürzt

Wer mit dem Coronavirus infiziert ist, muss nun künftig nur noch zehn statt bisher 14 Tage daheim isoliert bleiben. Die Quarantäne für Personen, die mit einem Infizierten Kontakt hatten, bleibt bei sieben Tagen. Ein Test wird jetzt sechs (statt bisher fünf) Tage nach dem letzten Kontakt mit dem oder der Infizierten gemacht.

Fluggäste müssen Angaben machen

Das Gesetz sieht auch vor, dass auf dem Flughafen Luxemburg eintreffende Fluggäste auf einem Formular Angaben über ihren Flug, den Sitzplatz und die Kontaktadresse zu machen haben. Diese Daten sollen nach zwei Wochen gelöscht werden. Auch die bisherigen Verhaltensregeln gelten bis zum Ende des Jahres 2020: So darf ein privater Haushalt von vier Personen maximal zehn weitere Personen einladen.

Maskentragen ist weiter Pflicht

Das Tragen einer Alltagsmaske ist in allen Gebäuden und öffentlichen Verkehrsmitteln Pflicht. Bei Verstößen drohen bis zu 500 Euro Bußgeld, für Unternehmen liegt das Bußgeld bei 8000 Euro. Luxemburg hat jüngst wieder mit steigenden Zahlen bei Neuinfektionen zu kämpfen.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Luxemburg plant Streckenradar in Tunnel nahe Saar-Grenze

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Im Tunnel kommt es häufiger zu Unfällen. Archivfoto: MGA73bot2/CC BY-SA 3.0 (zugeschnitten)

Im Tunnel Markusberg nahe der luxemburgisch-saarländischen Grenze will die Regierung ein Streckenradar installieren. Planungen dazu laufen seit Mitte Juli, berichtet das "Luxemburger Wort" mit Berufung auf eine Antwort des Mobilitätsministers auf eine Abgeordnetenfrage.

Das ist ein Streckenradar

Der Tunnel sei demnach ausgewählt worden, weil es wegen der dortigen starken Neigung zu vielen Unfällen gekommen sei. Ein sogenanntes Streckenradar misst die Durchschnittsgeschwindigkeit zwischen zwei Punkten - im Gegensatz zu herkömmlichen Blitzern, die nur die Geschwindigkeit an einem bestimmten Punkt messen können.

Noch ist unklar, wann das Radar im Tunnel zwischen Schengen und Bad Mondorf eingerichtet werde, so der Mobilitätsminister.

Verwendete Quellen:
- Luxemburger Wort
- Wiktionary: Streckenradar
- eigene Recherche
- Archivfoto: MGA73bot2/CC BY-SA 3.0 (zugeschnitten)

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Saarländer zu Corona-Zeiten kaum öfter krank

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Der Krankenstand im Saarland ist trotz der Pandemie nicht signifikant gestiegen. Foto: Patrick Pleul/dpa-Bildfunk

Der Krankenstand im Saarland ist nach einer Analyse der DAK-Gesundheit für ihre Versicherten trotz der Corona-Pandemie kaum gestiegen. Im ersten Halbjahr 2020 sei im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ein Plus von lediglich 0,2 Prozentpunkten festgestellt worden, teilte die Krankenkasse mit.

Saarland deutlich über Bundesschnitt

Mit 5,2 Prozent liege der Wert allerdings erneut deutlich über dem Bundesdurchschnitt von 4,2 Prozent. Laut dem Report waren an jedem Tag des ersten Halbjahres von 1.000 Arbeitnehmern 52 krankgeschrieben.

Kein hoher Anstieg der Arbeitsunfähigkeit

"Entgegen der Erwartungen" habe es "keinen nachhaltigen Anstieg" der Arbeitsunfähigkeit gegeben, obwohl es wegen der Pandemie noch bis Ende Mai die telefonische Krankschreibung gegeben habe, stellte die DAK fest. "Das zeigt, dass einfache und kontaktlose Formen für die Krankschreibung bei bestimmten Erkrankungen sehr sinnvoll sind", teilte der Saar-Landeschef der DAK-Gesundheit, Jürgen Günther, mit.

Das waren die häufigsten Gründe

Den größten Anteil am Krankenstand hatten Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems wie Rückenleiden: Sie waren für jeden fünften Fehltag verantwortlich, hieß es. Danach folgten Atemwegserkrankungen und psychische Erkrankungen mit jeweils knapp 18 Prozent Fehltage. Für die Analyse hat das Berliner IGES Institut die Daten von rund 30.000 bei der DAK versicherten Beschäftigten im Saarland ausgewertet.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Zwölf neue Corona-Infektionen im Saarland

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Bislang wurde in 3.296 Fällen das Coronavirus im Saarland nachgewiesen. Foto: Lino Mirgeler/dpa-Bildfunk

Im Saarland sind zurzeit 88 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Die Zahl ergibt sich aus den Daten, die das Gesundheitsministerium mit Stand vom Dienstag (22. September 2020), 18.00 Uhr, veröffentlicht hat.

Zwölf Neuinfektionen im Saarland gemeldet

Demnach stieg die Gesamtzahl der gemeldeten Infektionen um 12 auf jetzt 3.296 Fälle. Bislang sind 176 Menschen im Saarland in Verbindung mit SARS-CoV-2 gestorben. Als geheilt gelten inzwischen 3.032 Menschen. Das sind 3 mehr als am Vortag.

Von den an Covid-19 erkrankten Patientinnen und Patienten werden zurzeit 7 stationär behandelt (+/-0). Davon liegt 1 auf der Intensivstation (+/-0).

Die Gesamtfälle teilen sich wie folgt auf die Landkreise auf:
Regionalverband Saarbrücken: 1.361
Landkreis Saarlouis: 689
Saarpfalz-Kreis: 446
Landkreis Neunkirchen: 331
Landkreis Merzig-Wadern: 282
Landkreis St. Wendel: 187

Wie die Statistik zustande kommt

Das saarländische Gesundheitsministerium versendet einmal am Tag Angaben zu der Entwicklung der Coronavirus-Zahlen. Es weist darin nur Fälle auf, die von den Gesundheitsämtern der Landkreise und des Regionalverbands bestätigt wurden. Über die tägliche Anzahl der Tests macht das Ministerium keine Angaben.

Begriffserklärung

Zahl der Fälle: Sie gibt die Gesamtzahl der Fälle im Saarland seit dem ersten Auftreten des Coronavirus an. Sie zeigt damit nicht an, wie viele Menschen zum aktuellen Zeitpunkt mit dem Virus infiziert sind. Genesene und Tote werden aus dieser Zahl nicht herausgerechnet.

Zahl der Genesenen: Sie gibt die Gesamtzahl der Personen an, die mit dem Coronavirus infiziert waren und inzwischen wieder geheilt sind.

Zahl der Toten: Sie zeigt die Gesamtzahl der Menschen an, die in Verbindung mit einer Corona-Infektion gestorben sind.

Zahl der aktiven Infektionen: Sie zeigt die aktuelle Zahl der Personen an, die das Coronavirus in sich tragen. Sie ergibt sich aus der Differenz aus der Gesamtzahl der Fälle und der Zahl der Geheilten sowie der Zahl der Toten.

Zahl der Intensivpatienten: Sie gibt die aktuelle Zahl der Personen an, die sich mit einer Coronavirus-Infektion auf einer Intensivstation befinden.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des saarländischen Gesundheitsministeriums, 22.09.2020
- eigene Recherche

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