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Saarland-Nachrichten: Die wichtigsten Meldungen vom Mittwoch

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Die wichtigsten Nachrichten aus dem Saarland vom heutigen Mittwoch (23.09.2020) findet ihr wie gewohnt auf SOL.DE. Foto: Oliver Dietze/dpa-Bildfunk

Corona-Dunkelziffer im Saarland dreimal so hoch wie offizielle Angaben

Laut den Zwischenergebnissen einer saarlandweiten Antikörperstudie ist die Dunkelziffer der mit dem Coronavirus infizierten Personen etwa dreimal so hoch wie die offizielle Anzahl an nachgewiesenen Covid-19-Fällen. Weitere Informationen unter: "Corona-Dunkelziffer im Saarland dreimal so hoch wie offizielle Angaben".

Heiko Maas muss in Corona-Quarantäne

Bundesaußenminister Heiko Maas musste sich aufgrund einer Corona-Infektion seines Personenschützers in Quarantäne begeben. Maas habe inzwischen bereits einen Corona-Test gemacht, der negativ ausgefallen sein soll. Das teilte das Auswärtige Amt am Mittwoch (23. September 2020) mit. Mehr dazu unter: "Heiko Maas muss in Corona-Quarantäne".

Saarländer zu Corona-Zeiten kaum öfter krank

Die Saarländerinnen und Saarländer waren trotz der Corona-Pandemie nicht sehr viel häufiger krankgeschrieben als zuvor. Dennoch lag der Krankenstand hierzulande deutlich über dem Bundesdurchschnitt. Ausführliche Informationen findet ihr unter: "Saarländer zu Corona-Zeiten kaum öfter krank".

Luxemburg verlängert Corona-Maßnahmen und setzt Quarantäne-Zeit runter

Luxemburg hat seine Corona-Regeln bis mindestens zum Jahresende verlängert. Ein Beschluss der Abgeordnetenkammer sieht auch eine Verkürzung der Quarantäne-Dauer vor. Weitere Informationen unter: "Luxemburg verlängert Corona-Maßnahmen und setzt Quarantäne-Zeit runter".

Auch im Saarland illegale Datenabfragen durch Polizisten

Im Saarland ist es in diesem Jahr bislang zu drei illegalen Datenbankabfragen durch Polizeibeamte gekommen. Das Landespolizeipräsidium will das jetzt durch Maßnahmen eindämmen. Mehr Einzelheiten unter: "Auch im Saarland illegale Datenabfragen durch Polizisten".

Öffentlichkeitsfahndung: Polizei im Saarland sucht nach junger Mutter

Die Polizei im Saarland sucht aktuell per Öffentlichkeitsfahndung nach der 28-jährigen Aline Schmitt aus Püttlingen. Die junge Mutter wird seit dem Mittag vermisst. Eine Personenbeschreibung der Vermissten findet ihr unter: "Öffentlichkeitsfahndung: Polizei im Saarland sucht nach junger Mutter".

Zwei schwere Unfälle im Landkreis Neunkirchen: Autobahn voll gesperrt, Frau schwer verletzt

Zwei schwere Unfälle hat es in den vergangenen Stunden im Landkreis Neunkirchen gegeben. Dabei wurden zwei Frauen verletzt. Außerdem musste die A8 voll gesperrt werden. Mehr Informationen unter: "Zwei schwere Unfälle im Landkreis Neunkirchen: Autobahn voll gesperrt, Frau schwer verletzt".

Granate brennt in Blies: Spektakulärer Einsatz in Habkirchen

Eine Phosphor-Granate aus dem Zweiten Weltkrieg hat in der Blies beim Mandelbachtaler Ortsteil Habkirchen gebrannt. Das führte zu einem Einsatz der Feuerwehren aus Deutschland und Frankreich. Alle Informationen sowie di Bilder des Einsatzes findet ihr unter: "Granate brennt in Blies: Spektakulärer Einsatz in Habkirchen".

Schwerer Unfall bei Kleinblittersdorf: zwei Menschen verletzt

Bei einem Unfall in Kleinblittersdorf sind zwei Menschen verletzt worden. Drei Fahrzeuge waren an dem Crash beteiligt. Mehr dazu unter: "Schwerer Unfall bei Kleinblittersdorf: zwei Menschen verletzt".

Unter Drogen stehender Mann (30) sorgt für mächtig Ärger in Saarbrücken-Burbach

Ein 30-jähriger, erheblich unter Drogen stehender Mann hat am gestrigen Dienstagabend (22. September 2020) für großen Ärger in Saarbrücken-Burbach gesorgt. Zunächst hatte er einer 37-jährigen Frau auf offener Straße einen Kopfstoß verpasst. Im Anschluss zeigte sich der Mann weiter derart aggressiv, dass er die Nacht in einer Gewahrsamszelle verbringen musste. Mehr dazu unter: "Unter Drogen stehender Mann (30) sorgt für mächtig Ärger in Saarbrücken-Burbach".

Saarland fördert barrierefreien Wohnungsbau mit zehn Millionen Euro

Saarlands Bauminister Bouillon hat ein Förderprogramm für den Bau von barrierefreiem Wohnraum und von Studentenwohnungen vorgestellt. Das Volumen beträgt mehrere Millionen Euro. Einzelheiten findet ihr unter: "Saarland fördert barrierefreien Wohnungsbau mit zehn Millionen Euro".

"Neues Calypso-Bad "in Saarbrücken öffnet schon nächste Woche

Das "Calypso" in Saarbrücken wird nächste Woche am Freitag (2. Oktober 2020) unter einem neuen Betreiber wiedereröffnet. Das Bad wurde umfangreich neu gestaltet und soll vor allem für Familien und Wellnessgänger attraktiver werden. Ausführliche Informationen zur Wiedereröffnung des Bades findet ihr unter: "Neues Calypso-Bad in Saarbrücken öffnet schon nächste Woche".

Luxemburg plant Streckenradar in Tunnel nahe Saar-Grenze

Die luxemburgische Regierung plant, ein Streckenradar im Tunnel Markusberg zu errichten. Dort käme es häufiger zu Unfällen. Aktuelle Informationen zu den Plänen: "Luxemburg plant Streckenradar in Tunnel nahe Saar-Grenze".

Verwendete Quellen:
- eigene Berichte

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Corona-Dunkelziffer im Saarland dreimal so hoch wie offizielle Angaben

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Im Saarland soll laut einer Antikörperstudie die Corona-Dunkelziffer etwa dreimal so hoch wie die offiziellen Angaben sein. Symbolfoto: Marijan Murat/dpa

Corona-Zahl im Saarland dreimal so hoch wie offizielle Angaben

In der heutigen Sitzung des Sozialausschusses des saarländischen Landtags wurden erstmals die Zwischenergebnisse der saarlandweiten Antikörperstudie vorgestellt:

Frau Prof. Dr. Smola, Virologin am Uniklinikum Homburg und Leiterin der saarlandweiten Antikörperstudie, berichtete von einer hohen Bereitschaft der Saarländerinnen und Saarländer zur Teilnahme an der Studie. So wurden seit Beginn der repräsentativen Untersuchung im Juli 2020 bereits 1.870 Blutproben und 2.091 Fragebögen abgegeben. Die Studie habe gezeigt, dass bisher 1 - 1,6 Prozent der saarländischen Bevölkerung Antikörper entwickelt hätten. Damit liege das Saarland im bundesweiten Durchschnitt, den das Robert-Koch-Institut ermittelt hat. Laut Frau Prof. Smola sei die Dunkelziffer an infizierten Personen ungefähr dreimal so hoch wie die offizielle Anzahl an nachgewiesenen Covid-19-Fällen.

Finale Ergebnisse der Studie sollen im Oktober präsentiert werden

Das finale Gesamtergebnis der Antikörperstudie präsentiert das Team der Universitätsklinik des Saarlandes voraussichtlich im Oktober dieses Jahres.

Der gesundheitspolitische Sprecher der SPD-Fraktion Dr. Magnus Jung kommentierte die Zwischenergebnisse der saarlandweiten Antikörperstudie am heutigen Mittwoch (23. September 2020) wie folgt: "Es gibt leider nur eine Exit-Strategie und das ist der Impfstoff! Eine Herdenimmunität in der Bevölkerung wird es auf absehbare Zeit nicht geben. Umso wichtiger ist es, dass wir alle auch in den kommenden Monaten Abstand halten und die Hygieneregeln beachten".

Verwendete Quellen:
- Medieninfo der SPD-Landtagsfraktion vom 23.09.2020

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Familienbesuch im Kulturpark Bliesbruck-Reinheim: Natur und Geschichte im Herzen der Biosphäre

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Familie Schorr mit Hund Lotta und Gästeführerin Katrin Gruber Foto: N49/ Maximilian Kuntz

Der Startpunkt der Tour durch den Kulturpark war bei Familie Schorr, bestehend aus Mutter Isabel, den beiden Kindern Milli und Fenja sowie dem Familienhund Lotta schnell gefunden: Das Grab der Fürstin von Reinheim. Schnell noch die Tickets am Eingang des Museums kaufen und schon kann es losgehen. Das besondere: Mit den Tickets können die musealen Bereiche sowohl auf der deutschen als auch auf der französischen Seite des Kulturparks besucht werden, ganz im Sinne des europäischen Miteinanders, das hier an jeder Ecke spürbar ist. Das Außengelände ist jederzeit frei zugänglich. Auch Hunde sind gern gesehene Gäste im Freigelände, natürlich angeleint. In den musealen Bereichen haben sie hingegen keinen Zutritt.

Das Fürstinnengrab und die beeindruckende Geschichte des Bliesgaus 

Bis zum 31.Oktober wird die Ausstellung "Der Bliesgau. Natur- Menschen - Geschichte" im Foyer des Fürstinnengrabes gezeigt. Hier haben die Besucher die Möglichkeit, alles über den Lebensstil und die Geschichte des Bliesgaus zu erfahren. Interessiert betrachtet auch Familie Schorr die Kleidung, die die Menschen damals für die Arbeit auf dem Feld trugen und auch die Nachbildung eines Pflugs stößt auf reges Interesse. Ganz besonders spannend ist für sie jedoch die Tatsache, dass die Bewohner des Bliesgaus in 200 Jahren siebenmal die Nationalität gewechselt haben “Es ist extrem beeindruckend, wie viel europäische Geschichte sich im Bliesgau abgespielt hat, schwärmt die 15-jährige Milli.

Nach dem Besuch der Ausstellung gelangt die Familie schließlich in die Grabkammer der Fürstin. Zu Ihrer Überraschung sind sie allerdings nicht allein, sondern eine gewandete Dame wartet auf die Familie. Katrin Gruber ist regelmäßig als Gästeführerin tätig und hat sich extra in Schale geworfen, um die Familie zu begleiten. Sie erzählt, dass es sich bei dem Fürstinnengrab um eine Nachbildung handelt.“Der ursprüngliche Fundort  ist eine Kiesgrube, die heute in einem kleinen Weiher liegt und sich unweit des 1999 rekonstruierten und begehbaren Grabes befindet. Hier entdeckten Arbeiter im Jahr 1954 einen Griff von einem Spiegel, was den Anfang für die zahlreichen keltisch-römischen Entdeckungen bildete” erzählt sie.  

Fürstinnengrab & Ausstellung "Der Bliesgau"

Aussicht über das gesamte Areal 

Im Anschluss führt Katrin Gruber die Familie weiter zu einem  Aussichtshügel, von dem sich das gesamte Areal bis nach Frankreich, überblicken lässt. Hierbei  erklärt sie, weshalb man sich nach der Entdeckung der Grundsteine dagegen entschieden hat, die römische Villa vollständig nachzubauen. “Man hat sich damals dafür entschieden, das Areal weitgehend so zu lassen wie es ist, um ein Gelände zu schaffen, auf dem das historische  im Vordergrund steht”. Darüber hinaus berichtet sie von in Bliesbruck kursierenden Geschichten, wonach bereits weit vor den folgenreichen Ausgrabungen zahlreiche Bauern auf der französischen Seite Steine entdeckt hatten,  und diese unter anderem für ihre Häuser nutzten, ohne zu wissen um welch historische Schätze es sich dabei handelte. 

Auch Familie Schorr ist von dem Aussichtspunkt begeistert. “Es ist der perfekte Ort, um sich ein Bild vom Areal zu machen oder um einfach die wunderschöne Aussicht zu genießen”, sagt die zwölfjährige Fenja begeistert. Was den Kindern vom Aussichtspunkt sofort ins Auge sticht, ist das keltische Dorf, welches unweit der römischen Grundsteine frei interpretiert angelegt wurde. Die nächste Station war also schnell gefunden. 

Aussichtspunkt mit Blick auf den Kulturpark

Keltisches Dorf und römischer Kräutergarten

Auf dem Weg zum keltischen Dorf entdeckt die Familie aber noch einen weiteren spannenden Ort: Den Kräutergarten der römischen Villa. Hier lassen sich zahlreiche Kräuter und Pflanzen begutachten und die verschiedensten Düfte erraten. Als die Gruppe im keltischen Dorf angelangt, steht erstmal eine wohlverdiente Pause an. Inmitten des keltischen Dorfes genießt die Familie Ihr Picknick und lässt die Seele baumeln. Gästeführerin Katrin Gruber erzählt, dass die Römer das Territorium der hiesigen Kelten eroberten. “Das ist sicher schwer gewesen, aber in diesem Zusammenhang kamen die Kelten in den Genuss diverser Annehmlichkeiten, beispielsweise die der Nutzung einer Fußbodenheizung“, erklärt sie. Das Keltendorf eignet sich zudem hervorragend für Kindergeburtstage. Die beiden Mädchen sind restlos begeistert: “Hier bekommen wir einen Eindruck davon, wie das Leben damals war”.

Keltisches Dorf und römischer Kräutergarten

Grillen mitten im Kulturpark

Weiter geht es zum Grillplatz mitten im Kulturpark. Laura Rekowski, Mitarbeiterin des Parks und zuständig für Tourismus und Veranstaltungen, erklärt: “Jeder ist herzlich dazu aufgerufen, sich hier niederzulassen und den Tag zu genießen, ob beim Picknicken auf den Wiesen oder dem Grillen am Grillplatz. Das lässt sich Familie Schorr natürlich nicht zweimal sagen und begibt sich prompt auf die Suche nach passendem Feuerholz. Große Hilfe hatten sie dabei von ihrem Hund, der seine gesammelten Stöckchen aber nicht ganz so bereitwillig wieder abgibt. Schließlich freut sich die Familie schon auf den Abschluss des Tages: Das Essen in der Römischen Taverne. 

Grillen im Kulturpark

Speisen wie die Römer in der Taverne

Auf der Terrasse der Taverne lässt die Familie ihren Tag  gemütlich ausklingen. Kulinarisch können sich Besucher hier über römische Spezialitäten wie eine römische Brotzeit freuen, aber auch klassische Gerichte, wie beispielsweise Pizza, werden angeboten. Betreut wird die Taverne von dem CJD Homburg, ein soziales Unternehmen, das Jugendlichen mit Handicap eine berufliche Perspektive bietet. “Mit jeder Bestellung tut man somit etwas Gutes”, schwärmt Mutter Isabel. Bei der Essensauswahl entscheidet sich die Familie für eine römische Brotzeit sowie zwei Pizzen für die Kinder. Ein gelungener und vor allem leckerer Tagesabschluss. 

Speisen wie die Römer in der Taverne

Deutsch-französische Völkerverständigung im Vordergrund

Während des Essens nutzt die Familie die Gelegenheit und lässt ihren Besuch noch einmal Revue passieren. Der Höhepunkt für Isabel Schorr war zweifelsohne das Zusammentreffen der verschiedenen Kulturen “Es gibt nur wenige Orte, an denen keltisch-römische Geschichte und die deutsch-französische Freundschaft derart spürbar sind wie hier”, schwärmt sie. Laura Rekowski vom Kulturpark hebt diese Besonderheit nochmals hervor und betont, dass die deutsch-französische Grenze mitten durch den Kulturpark verläuft. “Dementsprechend pflegen wir hier auch ein intensives Miteinander und bieten sowohl Führungen in deutscher als auch in französischer Sprache an", erzählt sie. Für die zwölfjährige Fenja war das Fürstinnengrab der Höhepunkt des Tages “Es ist unglaublich, mit wie vielen Schätzen die Fürstin damals begraben wurde”, sagt sie beeindruckt. Ihre Schwester Milli plant derweil bereits ihren nächsten Besuch, möchte das nächste Mal aber mit dem Fahrrad nach Reinheim fahren. “Ich fahre sehr gerne Fahrrad und habe gehört, dass es zahlreiche Fahrradstrecken hierher gibt”, freut sich die 15-Jährige. Auch Laura Rekowski erzählt, dass zahlreiche Gäste mit dem Fahrrad in den Kulturpark kommen. “Über den Bliestal-Freizeitweg, der Teil des Bliesgau-Radweges ist oder von Saargemünd kommend einen Teil des Blies-Glan-Radweges fahren, gibt es viele Möglichkeiten, mit dem Drahtesel hier herzukommen. Aber auch Wanderer und Spaziergänger kommen gern, ergänzt sie. Alles in allem sei das Publikum im Kulturpark bunt gemischt “Es kommen viele Familien zu Besuch, die den autofreien Park genießen, aber auch zahlreiche Gäste, die einfach abschalten und ein paar ruhige Stunden hier verbringen möchten. Und natürlich kommen auch alle Kultur- und Geschichtsinteressierten auf ihre Kosten”, sagt Laura Rekowski abschließend. 

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Laura Rekowski, Mitarbeiterin des Kulturparks (Veranstaltungen und Tourismus) Foto: N49/ Maximilian Kuntz

Europäischer Kulturpark Bliesbruck-Reinheim
Robert-Schuman-Straße 2
66453 Gersheim-Reinheim 
Tel. +49 (0) 6843 900211
info@europaeischer-kulturpark.de 
Website: www.europaeischer-kulturpark.de 
Der Kulturpark auf Facebook

Öffnungszeiten 
15. März bis 31. Oktober 
Montag bis Freitag 10:00 bis 17:00 
Samstag und Sonntag 10:00 bis 18:00
1.Mai geschlossen

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Auch im Saarland illegale Datenabfragen durch Polizisten

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Wegen illegaler Datenabfragen steht die Polizei bundesweit in der Kritik. Foto: Silas Stein/dpa-Bildfunk

Auch im Saarland haben Polizistinnen und Polizisten unbefugt Daten abgefragt. Bislang habe es in diesem Jahr drei solcher Fälle gegeben, geht aus einer Antwort der Landesregierung auf eine Anfrage des Abgeordneten Dennis Lander (Linke) hervor.

Die Gründe für die unbefugten Datenbankabfragen seien demnach "persönliche Neugier" und "privates Erkenntnisinteresse" gewesen. Im vergangenen Jahr hatte es drei Verstöße gegeben, 2018 zwei.

Daten von Polizeicomputern für Drohschreiben genutzt

Im Juli hatte die "Welt am Sonntag" berichtet, dass bundesweit seit 2018 mehr als 400 Verfahren wegen unbefugter Datenbankzugriffe eingeleitet worden seien. Bekannt wurde das Problem in der Öffentlichkeit vor allem durch die Drohmail-Affäre: Ein ehemaliger Polizist soll zusammen mit seiner Frau rechtsextreme Drohschreiben an Personen des öffentlichen Lebens, darunter die Journalistin Maybrit Illner und den Journalisten Deniz Yücel, geschickt haben. Zuvor sollen die Daten der Opfer von hessischen Polizeicomputern abgerufen worden sein. Die Mails waren mit "NSU 2.0" unterschrieben.

Saar-Polizei reagiert auf Drohmail-Affäre

Laut saarländischer Landesregierung habe das saarländische Landespolizeipräsidium im Juli dieses Jahres vor dem Hintergrund der Drohschreiben neue technische und organisatorische Maßnahmen eingeführt. So wurde der Zeitraum, bis ein Computer eines Polizeibeamten automatisch gesperrt wird, auf drei Minuten verkürzt. Zudem seien die Dokumentationspflichten jeder einzelnen Dateiabfrage präzisiert worden. Außerdem führe der Datenschutzbeauftragte künftig mindestens einmal im Jahr eine Überprüfung der rechtlichen Zulässigkeit des Abgleichs personenbezogener Daten durch.

Verwendete Quellen:
- Antwort der Regierung an Dennis Lander (PDF)
- Deutsche Welle
- Welt am Sonntag

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"Neues Calypso-Bad "in Saarbrücken öffnet schon nächste Woche

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Das "neue Calypso" wird am Freitag, dem 2. Oktober 2020 öffnen. Archivfoto: BeckerBredel

Wiedereröffnung des "Calypso" in Saarbrücken

Das "Calypso" in Saarbrücken wird am Freitag, dem 2. Oktober 2020, unter dem neuen Betreiber "Schauer und Co. GmbH" wiedereröffnen. Geschäftsführer Andreas Schauer betreibt in Deutschland und der Schweiz vier Thermen und Wasserfreizeitanlagen, darunter auch die Saarland Therme in Rilchingen-Hanweiler. 

Calypso wurde neu gestaltet

Die neu gestaltete "Calypso"-Badewelt in Saarbrücken soll durch seine tropische Bepflanzung, die beliebte karibische Poolbar und das farbenfrohe Interieur karibisches Flair vermitteln, wie es in einer Mitteilung der "Schauer und Co. GmbH" vom heutigen Mittwoch (23. September 2020) heißt.

Bad setzt auf Kinder- und Familienfreundlichkeit 

Daneben setzt das neue "Calypso" auf Familienfreundlichkeit. Im neu erbauten "Callys Kinderland" und dem "Calypso Abenteuerland" sind zahlreiche Attraktionen für Kinder geschaffen worden. Daneben bietet das Freizeit- und Erlebnisbad ein Schnorchelriff im Sportbecken, eine Hängeseil-Brücke unter dem Hallendach und die "AdrenaLoop"-Rutsche, die mit freiem Fall, Looping und integrierter Zeitmessung für den "ultimativen Kick" sorgen soll.

"Calypso" will auch mit Wellnessbereich punkten

Den Kontrast zur bunten Badewelt soll der Wellnessbereich des neuen "Calypsos" bilden. Hier sollen die Besucher/innen in entspannter Atmosphäre ihrem Alltag entfliehen können. Unter anderem gibt es dafür finnische Blockhütten, einen Saunapool mit sprudelndem Wasser und eine Stollensauna mit abwechslungsreichen Themenaufgüssen sowie Sound- und Lichteffekten.

Neuer Betreiber trotz Corona-Einschränkungen von Standort überzeugt

Trotz des aktuellen Risikos aufgrund der Corona-Pandemie und der damit verbundenen Einschränkungen des Badebetriebs ist der neue Betreiber guter Dinge, dass das neue "Calypso" ein Erfolg wird. "Wir sind uns sicher, dass das 'Calypso' zukünftig wirtschaftlich rentabel geführt werden kann. Nach Neupositionierung und Attraktivierung wird es sicherlich wieder ein über Jahre hinaus attraktives Bäderangebot. Wir sind vom Standort überzeugt und schlagen mit der Neuausrichtung das nächste Kapitel auf" erklärt Unternehmenschef Andreas Schauer. 

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der "Schauer und. Co. GmbH" vom 23.09.2020

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Heiko Maas muss in Corona-Quarantäne

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Bundesaußenminister Heiko Maas hat sich in Quarantäne begeben. Foto: Olivier Hoslet/Pool EPA/AP/dpa

Heiko Maas in Quarantäne

Der aus dem Saarland stammende Außenminister Heiko Maas hat sich wegen der Corona-Infektion eines seiner Personenschützer in Quarantäne begeben.

Wie das Auswärtige Amt am Mittwochmittag mitteilte, sei ein erster Test auf eine Covid-19-Erkrankung aber negativ gewesen. Es werde nun geklärt, ob weitere Personen betroffen seien und welche Maßnahmen man gegebenenfalls ergreifen müsse.

Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte sich im März wegen einer Corona-Infektion ihres Impfarztes für zwei Wochen in Quarantäne begeben und hatte von zu Hause aus gearbeitet. Wie lange Maas (SPD) nun in Quarantäne bleibt und inwieweit seine Arbeit beeinträchtigt wird, ist bislang noch unklar.

Verwendete Quellen:
- Tweet des Auswärtigen Amtes vom 23.09.2020
- Deutsche Presse-Agentur

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Unter Drogen stehender Mann (30) sorgt für mächtig Ärger in Saarbrücken-Burbach

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In Saarbrücken-Burbach hat ein 30-jähriger Mann einer 37-jährigen Frau auf offener Straße einen Kopfstoß verpasst. Symbolfoto: Fotolia

Mann verpasst Frau Kopfstoß in Saarbrücken-Burbach

Am Dienstagabend wurde die Polizei gegen etwa 19.40 Uhr zu einer körperlichen Auseinandersetzung auf offener Straße in Saarbrücken-Burbach alarmiert. Ein 30-jähriger Mann, der massiv unter Drogen stand, verpasst einer 37-jährigen Bekannten unter anderem einen Kopfstoß, wodurch diese verletzt wurde.

30-Jähriger will mit E-Scooter flüchten

Als die Polizeikräfte eintrafen, versuchte der 30-Jährige mit einem E-Scooter zu flüchten. Er konnte jedoch nach kurzer Verfolgung eingeholt und gestellt werden. Der Mann, der erheblich unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand, zeigte sich nun auch äußerst aggressiv gegenüber den Polizeibeamten. Das änderte sich natürlich auch nicht dadurch, dass diese ihm nun erklärten, dass auch das Führen von Elektrokleinstfahrzeugen unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln verboten ist.

Mann landet in Gewahrsamszelle

In der Folge brachten die Polizisten den Mann mit zur Dienststelle, wo ihm eine Blutprobe entnommen wurde. Da der Mann sich weiter sehr aggressiv zeigte und zu befürchten war, dass er in diesem Zustand für weiteren Ärger sorgen würde, wurde er auf Anordnung eines Richters bis zum nächsten Morgen in Gewahrsam genommen.

Während der polizeilichen Maßnahmen beleidigte und bedrohte der 30-Jährige die Polizeikräfte. In der Folge stellte sich noch heraus, dass der zur Flucht genutzte E-Scooter nicht versichert war. Somit muss sich der Mann nun wegen einer Vielzahl von strafrechtlichen Verstößen verantworten.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizei Saarbrücken-Burbach vom 23.09.2020

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Saarland fördert barrierefreien Wohnungsbau mit zehn Millionen Euro

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Das Saarland fördert den Bau von barrierefreiem Wohnraum. Symbolfoto: Daniel Reinhardt/dpa-Bildfunk

Das Saarland will den Bau von barrierefreiem Wohnraum vorantreiben. Bauminister Klaus Bouillon (CDU) kündigte am Dienstag (22. September 2020) in Saarbrücken ein neues Förderprogramm mit einem Volumen von rund zehn Millionen Euro und Zuschüssen ab 27.000 Euro an. Er gehe davon aus, dass sich damit rund 370 barrierefreie Mietwohnungen schaffen ließen.

Zuschüsse für Studentenwohnungen

Außerdem könnten ab sofort Anträge für den Bau von Studentenwohnungen gestellt werden. Pro Einzelwohnung werden dafür Zuschüsse in Höhe von 30.000 Euro, für eine Maisonette-Wohnung 50.000 Euro gezahlt. Das Programm habe insgesamt ein Volumen von 15,5 Millionen Euro, rund 500 Einzelwohnungen könnten gefördert werden.

Mit Blick auf seine drei Jahre als Bauminister sagte Bouillon: "Wir haben den sozialen Wohnungsbau von 0 auf 100 revolutioniert." So seien unter anderem die Fördersätze bei Neubaumaßnahmen von 1.000 auf 1.750 Euro pro Quadratmeter und bei Umbaumaßnahmen von 900 auf 1.500 Euro erhöht worden. Wegen gesteigerter Baukosten sollen sie nun erneut angepasst werden: auf 1.900 Euro beziehungsweise 1.650 Euro. Darüber hinaus würden Familien mit Kindern besonders gefördert.

Land will leerstehende Wohnungen vermarkten

Bouillon kündigte zudem an, das Land werde mit der Vermarktung leerstehender Sozialwohnungen beginnen. Dem Städte- und Gemeindetag habe er dies bereits mitgeteilt. "Ich habe den Eindruck, dass die ein oder andere Gemeinde diese gar nicht vermarkten will, weil sie ja für den Leerstand Geld bekommt", sagte der Bauminister. Diese rund eine Million Euro würde er "lieber gerne anders anlegen".

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Zwei schwere Unfälle im Landkreis Neunkirchen: Autobahn voll gesperrt, Frau schwer verletzt

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Die Polizei meldete zwei schwere Unfälle im Landkreis Neunkirchen. Symbolfoto: Carsten Rehder/dpa-Bildfunk

Bei zwei Unfällen im Landkreis Neunkirchen sind zwei Frauen verletzt worden, eine davon schwer. Das teilte die Polizei am heutigen Mittwoch (23. September 2020) mit.

Frau von Auto erfasst

Demnach war eine 40-Jährige bereits am Dienstagabend schwer verletzt worden, als sie in Höhe des Krankenhauses die Brunnenstraße überqueren wollte. Hier erfasste sie das Auto eines 63-Jährigen aus Spiesen-Elversberg. Das Opfer erlitt Kopfverletzungen und einen Armbruch.

Unfall auf A8 bei Spiesen: Vollsperrung

Eine Vollsperrung und damit einhergehende Verkehrsbeeinträchtigungen gab es am Mittwochmorgen auf der A8. In Höhe der Anschlussstelle Spiesen war eine 45-jährige Frau mit ihrem Renault mit einem Lkw zusammengeprallt. Der Fahrer des Lasters hatte laut Polizei offenbar die Fahrspur gewechselt, ohne den neben ihm fahrenden Pkw zu beachten.

Die Frau erlitt leichte Verletzungen, beide Fahrzeuge wurden erheblich beschädigt. Zur Absicherung, Räumung und Reinigung der Unfallstelle war die Autobahn zwischen 05.45 und 08.00 Uhr zeitweise voll gesperrt.

Live-Ticker: Aktuelle Verkehrsmeldungen aus dem Saarland

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion Neunkirchen, 23.09.2020
- Verkehrsfunk

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Granate brennt in Blies: Spektakulärer Einsatz in Habkirchen

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Experten kümmerten sich um die brennende Granate. Foto: BeckerBredel

Einen spektakulären Einsatz hatten deutsche und französische Feuerwehren am Dienstagabend (22. September 2020) in Mandelbachtal-Habkirchen. Dort waren durch Absenkungen des Wasserspiegels in Folge von Bauarbeiten auch Teile des Blies-Ufers trockengefallen. Das führte dazu, dass eine dort wohl schon seit dem Zweiten Weltkrieg im Morast liegende Phosphorgranate mit der Luft in Berührung kam und zu brennen begann.

Die Granate qualmte vor sich hin und wurde von Anwohnern entdeckt. Sprengstoffexperten des französischen Zivilschutzes und der deutschen Polizei untersuchten die Fundstelle und löschten die Granate. Danach wurde sie von den französischen Delaborierern geborgen, da in Habkirchen das Wasser der Blies komplett in Frankreich liegt. Die Grenze läuft am Ufer entlang.

Nicht selten wird Munition gefunden

Da man die Einsatzstelle aber von Deutschland aus am besten erreichen konnte, kamen die französischen Einsatzkräfte nach Habkirchen. Der Einsatz war nach einer knappen Stunde beendet, nach Ansicht der Experten bestand zu keinem Zeitpunkt eine Explosionsgefahr.

Die Franzosen nahmen die gelöschte Granate zur Entsorgung mit. Anwohner berichteten, dass es nicht der erste Einsatz dieser Art gewesen sei. An der Blies sei Fundmunition nicht selten.

Verwendete Quellen:
- Presse-Agentur BeckerBredel

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Schwerer Unfall bei Kleinblittersdorf: zwei Menschen verletzt

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Der Unfall geschah an der Einmündung L105/L254. Foto: BeckerBredel

Zwei Personen sind am Dienstag (22. September 2020) bei einem Unfall zwischen Bliesransbach und Kleinblittersdorf verletzt worden, eine davon vermutlich schwer. In den Crash waren drei Fahrzeuge verwickelt, teilte die Feuerwehr mit.

Autos kollidieren frontal miteinander

Demnach waren zwei der Wagen an der Einmündung der L105 und der L254 frontal miteinander kollidiert. Das dritte Auto wurde nur leicht beschädigt.

Die alarmierten Einsatzkräfte stellten den Brandschutz sicher, nahmen auslaufende Betriebsstoffe auf und klemmten die Batterien der Autos ab. Zudem musste eine Motorhaube mit einem Spreizer geöffnet werden.

Strecke voll gesperrt

Im Einsatz waren rund 30 Feuerwehrleute. Hinzu kamen drei Kommandos der Polizei, zwei Rettungswagen und ein Hubschrauber mit Notarzt. Die L105 und die L254 war etwa zwischen 15.30 und 17.00 Uhr voll gesperrt.

Live-Ticker: Aktuelle Verkehrsmeldungen aus dem Saarland

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Feuerwehr Kleinblittersdorf, 22.09.2020
- Verkehrsfunk

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Luxemburg verlängert Corona-Maßnahmen und setzt Quarantäne-Zeit runter

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Die Corona-Maßnahmen in Luxemburg werden verlängert. Foto: Harald Tittel/dpa-Bildfunk

Im Großherzogtum Luxemburg gelten eine Reihe von Corona-Schutzmaßnahmen jetzt bis zum Jahresende. Die Abgeordnetenkammer beschloss am Dienstag (22. September 2020) eine entsprechende Verlängerung der bisher geltenden Regeln mit einigen Änderungen.

Quarantäne wird verkürzt

Wer mit dem Coronavirus infiziert ist, muss nun künftig nur noch zehn statt bisher 14 Tage daheim isoliert bleiben. Die Quarantäne für Personen, die mit einem Infizierten Kontakt hatten, bleibt bei sieben Tagen. Ein Test wird jetzt sechs (statt bisher fünf) Tage nach dem letzten Kontakt mit dem oder der Infizierten gemacht.

Fluggäste müssen Angaben machen

Das Gesetz sieht auch vor, dass auf dem Flughafen Luxemburg eintreffende Fluggäste auf einem Formular Angaben über ihren Flug, den Sitzplatz und die Kontaktadresse zu machen haben. Diese Daten sollen nach zwei Wochen gelöscht werden. Auch die bisherigen Verhaltensregeln gelten bis zum Ende des Jahres 2020: So darf ein privater Haushalt von vier Personen maximal zehn weitere Personen einladen.

Maskentragen ist weiter Pflicht

Das Tragen einer Alltagsmaske ist in allen Gebäuden und öffentlichen Verkehrsmitteln Pflicht. Bei Verstößen drohen bis zu 500 Euro Bußgeld, für Unternehmen liegt das Bußgeld bei 8000 Euro. Luxemburg hat jüngst wieder mit steigenden Zahlen bei Neuinfektionen zu kämpfen.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Luxemburg plant Streckenradar in Tunnel nahe Saar-Grenze

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Im Tunnel kommt es häufiger zu Unfällen. Archivfoto: MGA73bot2/CC BY-SA 3.0 (zugeschnitten)

Im Tunnel Markusberg nahe der luxemburgisch-saarländischen Grenze will die Regierung ein Streckenradar installieren. Planungen dazu laufen seit Mitte Juli, berichtet das "Luxemburger Wort" mit Berufung auf eine Antwort des Mobilitätsministers auf eine Abgeordnetenfrage.

Das ist ein Streckenradar

Der Tunnel sei demnach ausgewählt worden, weil es wegen der dortigen starken Neigung zu vielen Unfällen gekommen sei. Ein sogenanntes Streckenradar misst die Durchschnittsgeschwindigkeit zwischen zwei Punkten - im Gegensatz zu herkömmlichen Blitzern, die nur die Geschwindigkeit an einem bestimmten Punkt messen können.

Noch ist unklar, wann das Radar im Tunnel zwischen Schengen und Bad Mondorf eingerichtet werde, so der Mobilitätsminister.

Verwendete Quellen:
- Luxemburger Wort
- Wiktionary: Streckenradar
- eigene Recherche
- Archivfoto: MGA73bot2/CC BY-SA 3.0 (zugeschnitten)

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Saarländer zu Corona-Zeiten kaum öfter krank

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Der Krankenstand im Saarland ist trotz der Pandemie nicht signifikant gestiegen. Foto: Patrick Pleul/dpa-Bildfunk

Der Krankenstand im Saarland ist nach einer Analyse der DAK-Gesundheit für ihre Versicherten trotz der Corona-Pandemie kaum gestiegen. Im ersten Halbjahr 2020 sei im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ein Plus von lediglich 0,2 Prozentpunkten festgestellt worden, teilte die Krankenkasse mit.

Saarland deutlich über Bundesschnitt

Mit 5,2 Prozent liege der Wert allerdings erneut deutlich über dem Bundesdurchschnitt von 4,2 Prozent. Laut dem Report waren an jedem Tag des ersten Halbjahres von 1.000 Arbeitnehmern 52 krankgeschrieben.

Kein hoher Anstieg der Arbeitsunfähigkeit

"Entgegen der Erwartungen" habe es "keinen nachhaltigen Anstieg" der Arbeitsunfähigkeit gegeben, obwohl es wegen der Pandemie noch bis Ende Mai die telefonische Krankschreibung gegeben habe, stellte die DAK fest. "Das zeigt, dass einfache und kontaktlose Formen für die Krankschreibung bei bestimmten Erkrankungen sehr sinnvoll sind", teilte der Saar-Landeschef der DAK-Gesundheit, Jürgen Günther, mit.

Das waren die häufigsten Gründe

Den größten Anteil am Krankenstand hatten Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems wie Rückenleiden: Sie waren für jeden fünften Fehltag verantwortlich, hieß es. Danach folgten Atemwegserkrankungen und psychische Erkrankungen mit jeweils knapp 18 Prozent Fehltage. Für die Analyse hat das Berliner IGES Institut die Daten von rund 30.000 bei der DAK versicherten Beschäftigten im Saarland ausgewertet.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Zwölf neue Corona-Infektionen im Saarland

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Bislang wurde in 3.296 Fällen das Coronavirus im Saarland nachgewiesen. Foto: Lino Mirgeler/dpa-Bildfunk

Im Saarland sind zurzeit 88 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Die Zahl ergibt sich aus den Daten, die das Gesundheitsministerium mit Stand vom Dienstag (22. September 2020), 18.00 Uhr, veröffentlicht hat.

Zwölf Neuinfektionen im Saarland gemeldet

Demnach stieg die Gesamtzahl der gemeldeten Infektionen um 12 auf jetzt 3.296 Fälle. Bislang sind 176 Menschen im Saarland in Verbindung mit SARS-CoV-2 gestorben. Als geheilt gelten inzwischen 3.032 Menschen. Das sind 3 mehr als am Vortag.

Von den an Covid-19 erkrankten Patientinnen und Patienten werden zurzeit 7 stationär behandelt (+/-0). Davon liegt 1 auf der Intensivstation (+/-0).

Die Gesamtfälle teilen sich wie folgt auf die Landkreise auf:
Regionalverband Saarbrücken: 1.361
Landkreis Saarlouis: 689
Saarpfalz-Kreis: 446
Landkreis Neunkirchen: 331
Landkreis Merzig-Wadern: 282
Landkreis St. Wendel: 187

Wie die Statistik zustande kommt

Das saarländische Gesundheitsministerium versendet einmal am Tag Angaben zu der Entwicklung der Coronavirus-Zahlen. Es weist darin nur Fälle auf, die von den Gesundheitsämtern der Landkreise und des Regionalverbands bestätigt wurden. Über die tägliche Anzahl der Tests macht das Ministerium keine Angaben.

Begriffserklärung

Zahl der Fälle: Sie gibt die Gesamtzahl der Fälle im Saarland seit dem ersten Auftreten des Coronavirus an. Sie zeigt damit nicht an, wie viele Menschen zum aktuellen Zeitpunkt mit dem Virus infiziert sind. Genesene und Tote werden aus dieser Zahl nicht herausgerechnet.

Zahl der Genesenen: Sie gibt die Gesamtzahl der Personen an, die mit dem Coronavirus infiziert waren und inzwischen wieder geheilt sind.

Zahl der Toten: Sie zeigt die Gesamtzahl der Menschen an, die in Verbindung mit einer Corona-Infektion gestorben sind.

Zahl der aktiven Infektionen: Sie zeigt die aktuelle Zahl der Personen an, die das Coronavirus in sich tragen. Sie ergibt sich aus der Differenz aus der Gesamtzahl der Fälle und der Zahl der Geheilten sowie der Zahl der Toten.

Zahl der Intensivpatienten: Sie gibt die aktuelle Zahl der Personen an, die sich mit einer Coronavirus-Infektion auf einer Intensivstation befinden.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des saarländischen Gesundheitsministeriums, 22.09.2020
- eigene Recherche

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