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Saarland-Nachrichten: Die wichtigsten Meldungen vom Donnerstag

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Die wichtigsten Meldungen aus dem Saarland vom 24.09.2020 findet ihr bei SOL.DE. Foto: Marc Schulte/Unsplash

Corona-Fälle am BBZ St. Ingbert: Rund 80 Personen in Quarantäne

Am BBZ in St. Ingbert sind zwei Personen mit dem Coronavirus infiziert. Wie die Pressestelle des Saarpfalz-Kreises am Donnerstagabend (24. September 2020) mitteilte, müssen rund 80 Personen in Quarantäne, darunter 24 Lehrkräfte. Mehr Informationen unter: "Corona-Fälle am BBZ St. Ingbert: Über 50 Personen in Quarantäne".

Neue Risikogebiete: Regionen in elf EU-Ländern betroffen

Lissabon, Dublin, Kopenhagen und Grenzgebiete in Tschechien und Österreich: Die Bundesregierung erklärt zahlreiche Regionen in Europa zu Corona-Risikogebieten. Inzwischen ist wieder jedes zweite EU-Land betroffen. "Neue Risikogebiete: Regionen in elf EU-Ländern betroffen".

Auch Hans und Altmaier in Corona-Quarantäne

Neben Außenminister Maas müssen zwei weitere Politiker mit Wurzeln im Saarland in Corona-Quarantäne: Wirtschaftsminister Altmaier und Ministerpräsident Hans werden vorerst nur von zu Hause aus arbeiten. Die Hintergründe hierzu unter: "Auch Hans und Altmaier in Corona-Quarantäne".

3 Millionen Euro Sonderhilfe für Gaststätten im Saarland

Die saarländische Landesregierung hat ein Sonderkonjunkturprogramm für das Gastgewerbe im Saarland in Höhe von zusätzlichen 3 Millionen Euro auf den Weg gebracht. Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger will damit den krisengeschüttelten Hotel- und Gastronomiebetrieben unter die Arme greifen. Ausführliche Informationen findet ihr unter: "Drei Millionen Euro Sonderhilfe für Gaststätten im Saarland".

Schwerpunktkontrollen der Maskenpflicht in Bus und Bahn geplant

Auf regionale, überregionale und bundesweite Schwerpunktkontrollen der Maskenpflichten haben sich jetzt Bund und Länder geeinigt. Die sollen durch die Behörden durchgeführt werden. Ausführliche Informationen unter: "Schwerpunktkontrollen der Maskenpflicht in Bus und Bahn geplant".

Besonders große Lücken im Saarland bei Versorgung durch Hausärzte

Im Saarland sind im Vergleich zu anderen Bundesländern besonders viele Stellen für Hausärzte unbesetzt geblieben. Die Zahlen dazu findet ihr unter: "Besonders große Lücken im Saarland bei Versorgung durch Hausärzte".

"Fridays For Future" errichtet am Freitag erste "Klimastraße" in Saarbrücken

Die Klimagerechtigkeitsbewegung "Fridays For Future" ruft für den kommenden Freitag (25. September 2020) zum globalen Klimastreik auf. In Saarbrücken haben sich die Aktivist/innen dafür etwas ganz Besonderes überlegt: Die Stengelstraße soll vorübergehend zur "ersten Klimastraße im Saarland" gemacht werden. Ausführliche Informationen zu der geplanten Aktion findet ihr unter: "Fridays For Future errichtet am Freitag erste Klimastraße in Saarbrücken".

DFB gibt Zusage: 1. FC Saarbrücken darf am Samstag im Ludwigsparkstadion spielen

Nach fünf Jahren Leidenszeit ohne Spiele im heimischen Stadion darf der 1. FC Saarbrücken am Samstag (26. September 2020) wieder eine Partie im Ludwigsparkstadion austragen. Sowohl der Deutsche-Fußball-Bund (DFB) als auch die lokalen Behörden gaben "grünes Licht", wie die Pressestelle des FCS am heutigen Donnerstag mitteilte. Weitere Informationen unter: "DFB gibt Zusage: 1. FC Saarbrücken darf am Samstag im Ludwigsparkstadion spielen".

Kuriose Tat in Großrosseln: Mann (38) in psychischem Ausnahmezustand versucht 40-Jährigen zu überfallen

Ein 38-jähriger Mann in einem drogenbedingten psychischem Ausnahmezustand versuchte am Mittwochnachmittag (23. September 2020) einen 40-Jährigen in Großrosseln-St. Nikolaus zu überfallen. Als Polizeikräfte vor Ort eintrafen, soll der berauschte Mann Tierlaute von sich gegeben und Gras vom Boden gegessen haben. Die ganze Geschichte unter: "Kuriose Tat in Großrosseln: Mann (38) in psychischem Ausnahmezustand versucht 40-Jährigen zu überfallen".

Grundschüler in Thalexweiler angesprochen: Polizei warnt vor Mann

Die Polizei Lebach warnt aktuell vor einem Mann, der einen sechsjährigen Jungen in der Nähe der Grundschule in Thalexweiler in verdächtiger Weise angesprochen hat. Der Aussage des Jungen zufolge, habe der unbekannte Mann ihm angeboten, ihn auf seinem Motorrad mitzunehmen. Mehr dazu: "Grundschüler in Thalexweiler angesprochen: Polizei warnt vor Mann".

Kopf prallt ohne Helm gegen Scheibe: Fahrradfahrer (81) in Wallerfangen lebensgefährlich verletzt

Ein 81-Jähriger hat bei einem Unfall auf der L170 zwischen Wallerfangen und Rehlingen-Siersburg lebensgefährliche Verletzungen erlitten. Er war mit einem Auto kollidiert. Weitere Informationen unter: "Kopf prallt ohne Helm gegen Scheibe: Fahrradfahrer (81) in Wallerfangen lebensgefährlich verletzt".

St. Wendel sagt "Halloween in der City" ab

"Halloween in der City" 2020 muss aufgrund der andauernden Corona-Pandemie abgesagt werden. Das teilte die Stadt St. Wendel am gestrigen Mittwoch (23. September 2020) mit. Mehr unter: "St. Wendel sagt Halloween in der City ab".

Tierretter bringen Siebenschläfer-Babys in Saarland

Eine Frau aus Landstuhl hat in ihrer Hauswand sechs Siebenschläfer-Babys entdeckt. Die Tiere wurden ins Saarland gebracht. Die ganze Geschichte sowie Fotos der Jungtiere findet ihr unter: "Tierretter bringen Siebenschläfer-Babys in Saarland".

Süßes Wisent-Baby in Saarbrücker Wildpark geboren

Im Saarbrücker Wildpark ist ein Wisent geboren worden. Am Tag nach seiner Geburt machte er schon seine ersten Gehversuche: "Süßes Wisent-Baby in Saarbrücker Wildpark geboren".

Pascal Kappés und Verlobte Lea sind getrennt

Liebes-Aus bei Saar-Promi Pascal Kappés und Lea Marie Karrenbrock: Die beiden haben sich einem Medienbericht zufolge in der vergangenen Woche getrennt. Kappés nennt schon einen Grund für das Ende der Beziehung: "Pascal Kappés und Verlobte Lea sind getrennt".

Verwendete Quellen:
- eigene Berichte

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Corona-Fälle am BBZ St. Ingbert: rund 80 Personen in Quarantäne

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Am BBZ St. Ingbert gibt es aktuell zwei Corona-Fälle. Nun müssen zahlreiche Personen in Quarantäne. Symbolfoto: Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/ZB

Zwei Corona-Fälle BBZ St. Ingbert

Am BBZ in St. Ingbert sind zwei Schüler/innen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das teilte das Gesundheitsamt des Saarpfalz-Kreises am Donnerstagabend mit. 

In der Folge müssen rund 80 Schüler/innen und Lehrkräfte, die mit den Infizierten in Kontakt waren in häusliche Quarantäne. In einer aktuellen Mitteilung des Saarpfalz-Kreises heißt es:
"Als Kontaktperson betroffen sind 24 Lehrer, 23 Schülerinnen/Schüler der Klasse S-FB 12 sowie 16 Schülerinnen/Schüler der Klasse PF 12 B; weiterhin 15 Schülerinnen/Schüler des Französischkurses WF 12 A, 12 C sowie 12 D".

Laut Angaben des Gesundheitsamtes des Saarpfalz-Kreises werden die betroffenen Schüler/innen und Lehrer/innen am kommenden Montag (28. September 2020) auf Corona getestet. Zudem wurde für die Betroffenen eine 14-tägige Quarantäne bis zum 5. Oktober 2020 angeordnet. 

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Saarpfalz-Kreises vom 24.09.2020

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Preissturz oder Wachstum?- Wie sich Corona auf den Immobilienmarkt auswirkt

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©bluedesign – stock.adobe.com

Trotz des “Corona-Dämpfers” spricht vieles dafür, dass die Wohnimmobilie mit einem blauen Auge davonkommen wird”, berichtet Peter Becker, Vertriebsdirektor der LBS Immobilien GmbH. Die seit Jahren steigenden Preise hätten allenfalls eine Atempause erfahren und blieben zunächst stabil. Becker: “Diese Aussage können wir aber nicht für den Wohnungsneubau tätigen. Die Baupreise werden auch in den nächsten Jahren weiter steigen.” Eine deutschlandweite Befragung der LBS zum Thema Corona und Wohnen unter der Kernzielgruppe der 20 bis 45-Jährigen hat interessante Ergebnisse ausgeworfen. Demnach wünschen sich mehr als die Hälfte der Befragten bei einem Umzug zukünftig Garten, Balkon und mehr Räume als bisher. “Aus unserer Sicht eine klare Botschaft an zukünftige Projekte der Architekten, Bauträger und deren beratende Vertriebe.”, ergänzt Peter Becker. Ein Drittel der heutigen Mieter geben zudem an, dass sich deren Wunsch nach den eigenen vier Wänden deutlich stärker ausgeprägt hat. “Aus einem ideellen Ziel hat sich somit durch Corona ein bestimmendes Lebensziel entwickelt. Es ist daher auch keine Überraschung, dass viele der Befragten mit ihrer aktuellen Wohnsituation unzufrieden sind.”, betont Becker.

Die Befragung zeigt: In der Krise werden die Schwachpunkte offengelegt. Mehr als 80 Prozent halten ein schönes Zuhause für wichtiger denn je und genießen es, einfach mal zu Hause zu sein. Die Hälfte derer hat dabei mehr Spaß am Gärtnern und Heimwerken gefunden. “Eine schöne Begleiterscheinung, wie wir finden.”, freut sich Peter Becker.

Ein viel diskutiertes Thema im Zuge von Corona ist auch die Heimarbeit. Hier zeigt die Studie jedoch relativ überraschend, dass die Arbeit von zuhause zwar zugelegt hat, diese Entwicklung allerdings bei weitem nicht so massiv ist, wie man annehmen könnte.  So haben vor Corona bereits 22 Prozent der Befragten regelmäßig bis ausschließlich von zu Hause aus gearbeitet. Während der Pandemie stieg die Zahl auf 28 Prozent an. “Möglicherweise wird diesem Thema mehr Aufmerksamkeit gewidmet als es die Praxis am Ende erfordert”, glaubt Peter Becker. 

Ein definitiv zu beachtender Trend ist jedoch bei Gewerbeimmobilien zu erkennen. Insbesondere die Hotellerie, Gastronomie und der stationäre Einzelhandel erleben einen richtungsweisenden Strukturwandel. “Leerstände und sinkende Mieten werden vielerorts die Folge sein und der Druck auf die Anbieter und deren Mieten wird sich erhöhen.”, erklärt Peter Becker. Er ist überzeugt: “Anders als bei den Wohnimmobilien stehen größere Veränderungen an, auf die sich alle Marktteilnehmer einstellen müssen. Auch dieser anspruchsvollen Aufgabe werden wir uns annehmen.”.

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Die Immobilien Experten der LBS Saar Foto: LBS Saar

LBS bietet Unterstützung bei Leerstand und Mietausfällen

Wer  negative Auswirkungen der Coronakrise auf die Wertentwicklung und nachhaltige Nutzung seiner gewerblichen Immobilie befürchtet, dem stehen die Experten der LBS Saar zur Seite. Mit ihren Kompetenzen rund um das Spezialthema Gewerbe-, Handels- und Büroimmobilien helfen sie ihren Kunden dabei, gut durch die Krise zu kommen.

Wer jetzt einen Termin vereinbart, wird zu folgenden Themen beraten: 

- Mietwertermittlung 
- Vermietungs-/Verkaufsberatung 
- Branchenvergleich 
- Investitionskostenschätzung
- Alternative Lösungsansätze 
- Mietvertragsberatung

Die Beraterinnen und Berater des Immobilien-Teams Saarbrücken stehen ihren Kunden bei allen Fragen rund um die Immobilie unter der Telefonnummer (0681) 383-2323 oder im Internet auf www.lbsi-saar.de zur Verfügung.

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Foto: LBS Saar

LBS Immobilien GmbH
Beethovenstraße 35-39
66111 Saarbrücken
Telefon: +49 681 383 23 23
Telefax: +49 681 383 23 00
Email: immo@lbsi-saar.de
Website: www.lbsi-saar.de

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3 Millionen Euro Sonderhilfe für Gaststätten im Saarland

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Das Gastgewerbe im Saarland soll mit einem zusätzlichen 3-Millionen-Programm unterstützt werden. Symbolfoto: BeckerBredel

Sonderkonjunkturprogramm für Gastgewerbe im Saarland

Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger unterstützt die saarländischen Hotel- und Gastronomiebetriebe mit einem zusätzlichen 3 Millionen-Euro-Programm für Zukunftsinvestitionen.

Mit dem sogenannten Sonderkonjunkturprogramm Gastgewerbe wolle man den krisengeschüttelten Betrieben eine Perspektive geben und zukunftssichernde Investitionen ermöglichen, so Rehlinger, die das Programm am heutigen Donnerstag (24. September 2020) gemeinsam mit Dehoga-Präsident Michael Buchna vorstellte.

Rehlinger: Hotellerie und Gastronomie brauchen besondere Unterstützung

"Einige Branchen haben nach wie vor erheblich mit den Auswirkungen der Corona-Pandemie zu kämpfen, darunter auch die saarländische Hotellerie und Gastronomie. Die Betriebe des Gastgewerbes stellen das Herzstück des Tourismus im Saarland dar – sie brauchen in dieser schwierigen Phase besondere Unterstützung. Mit dem Sonderkonjunkturprogramm möchten wir den Betrieben in der Krise helfen und gleichzeitig einen Anreiz dafür schaffen, Unterkünfte und Gaststätten moderner und attraktiver zu machen. Dafür stellen wir insgesamt 3 Millionen Euro für die Jahre 2020 und 2021 zur Verfügung", erklärte Rehlinger.

Die Voraussetzungen für eine Förderung

Gefördert werden Modernisierungsmaßnahmen sowie die Erweiterung der Betriebe durch Schaffung weiterer Übernachtungsmöglichkeiten – unter der Voraussetzung, dass 30 Prozent der Kosten in den Bereichen Barrierefreiheit, Nachhaltigkeit und Digitalisierung aufgewendet werden. Antragsberechtigt seien bereits im Jahr 2019 am Markt tätige oder im Zuge der Corona-Pandemie stillgelegte kleine und mittlere Unternehmen des Beherbergungs- und Gastronomiegewerbes mit Betriebsstätte im Saarland. Sie müssen laut Angaben des Wirtschaftsministeriums mindestens 1,5 VollzeitmitarbeiterInnen beschäftigen.

Zudem müsse die Investition mindestens 20.000 Euro netto betragen. Davon müssen dann 10.000 Euro durch den Antragsteller selbst getragen werden. Die maximal förderfähige Investitionssumme liegt laut Angaben des Wirtschaftsministeriums bei 200.000 Euro netto. "Wir wollen sicherstellen, dass einerseits möglichst viele Antragsteller zum Zuge kommen, aber gleichzeitig Vorhaben fördern, die auch eine grundlegende und spürbare Verbesserung der Betriebsstätte bewirken", so Rehlinger weiter. Der Fördersatz beträgt 50 Prozent der förderfähigen Kosten.

Dehoga-Präsident Buchna: Programm kommt zur richtigen Zeit

Das Sonderkonjunkturprogramm für das saarländische Gastgewerbe kommt laut Dehoga-Präsident Michael Buchna. genau zur rechten Zeit. "Gerade jetzt vor dem Herbst stellen sich Gastronomen und Hoteliers die Frage, wie sie durch die kalte und feuchte Jahreszeit kommen und gleichzeitig die Weichen für das nächste Jahr stellen, so Buchna.

"Unser gemeinsames Ziel muss es sein, die negativen Auswirkungen der Pandemie im Reiseverhalten der Menschen zu nutzen und gestärkt aus der Krise hervorzugehen. Dies kann gelingen, wenn wir das Saarland als sicheres und abwechslungsreiches Urlaubsziel für Touristen und Saarländer präsentieren", ergänzt Rehlinger.

Fördersätze für Infrastrukturen erhöht

Unabhängig vom Sonderkonjunkturprogramm hat das Saarland außerdem die Fördersätze für Infrastrukturen im öffentlichen Bereich – also kommunale touristische Maßnahmen – erhöht. Statt mit bisher 70 Prozent werden rückwirkend vom 1. März dieses Jahres bis Ende 2023 Vorhaben im Bereich der touristischen Infrastruktur mit 95 Prozent unterstützt. Damit soll einem Investitionsstau entgegengewirkt und der Ausbau touristischer Infrastrukturen beschleunigt werden.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des saarländischen Wirtschaftsministeriums vom 24.09.2020

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"Fridays For Future" errichtet am Freitag erste "Klimastraße" in Saarbrücken

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Am Freitag (25.09.2020) errichten die Aktivist/innen von "Fridays For Future" für zwei Stunden eine Klimastraße. Foto: Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa-Bildfunk

"Fridays For Future" errichtet Klimastraße in Saarbrücken

Anlässlich des globalen Klimastreiks, zu dem die Klimagerechtigkeitsbewegung "Fridays For Future" am Freitag aufruft, wird die Stengelstraße in Saarbrücken zwischen 16.00 und 18.00 Uhr zur "Klimastraße" gemacht. An insgesamt 17 Ständen wollen die Aktivist/innen von "Fridays For Future" und zahlreichen anderen Verbänden (beispielsweise "NABU", "Verdi", "Seebrücke" und "Greenpeace") zu Themen wie Energiewende, Klimagerechtigkeit und Verkehrswende informieren.

Veranstaltung soll zum Diskurs anregen

Anders als bei reinen Kundgebungen, bei denen die Besucher nur passive Zuhörer sind, soll die Klimastraße zum Informieren, Diskutieren und Mitmachen anregen. Es soll dafür unter anderem ein interaktives Quiz zur Klimakrise, ein Mitmach-Spiel zum ökologischen Fußabdruck, ein Kinderprogramm sowie umfassende Informationen zu Themen wie Klimawandel und Flucht, Energiewende und Naturschutz geben.

Mit der Klimastraße wollen die Aktivist/innen die Verkehrswende und ihre Forderung nach einer autofreien Innenstadt konkret erlebbar machen. "Wir wollen alle Saarländer/innen dazu einladen, auf dem frei gewordenen Platz mit uns ins Gespräch zu kommen und zusammen Spaß zu haben. Wir wollen zeigen, wie vielseitig die Auswirkungen der Klimakrise sind, gleichzeitig aber auch an wie vielen Stellen kreative Lösungen ansetzen können und was jede/r Einzelne von uns tun kann", erklärt Julius Groß von "Fridays for Future Saarland".

Klima-Forderungen an die Stadt Saarbrücken werden erläutert

Zudem wollen die Veranstalter mit den Bürger/innen über ihre erst kürzlich veröffentlichten Klima-Forderungen an die Stadt Saarbrücken sprechen. "An jedem Stand werden unsere Forderungen für den jeweiligen Bereich vorgestellt. Zwölf der Forderungen wird es am Freitag als Postkarten geben, die man mitnehmen und bei sich im Rathaus einwerfen kann. So kann jeder seine Lokalpolitiker/innen auffordern, die Gemeinde klimafreundlich zu gestalten, erklärt Rune Becker von "Parents for Future Saarland".

"Fridays For Future": Politik muss Klimaschutz endlich ernster nehmen

Die Aktivist/innen wollen weiterhin auch aufzeigen, dass die Politik bislang wenig Konkretes für den Klimaschutz geleistet habe. "Selbst nach eineinhalb Jahren Klimastreiks gibt es im Bundestag keine einzige Partei, die einen Plan zur Einhaltung des 1,5-Grad-Ziels hat. Die Entscheidungen, den Kohleausstieg künstlich zu verlängern und das Corona-Maßnahmenpaket von 130 Milliarden Euro weder nachhaltig noch sozial gerecht auszurichten, zeigen, dass unser Protest weiter gebraucht wird", unterstreicht Lara Wörner von Students for Future Saar.

"Wir müssen jede Krise wie eine behandeln und bei der Klimakrise genauso auf die Wissenschaft hören wie in der Corona-Pandemie. Um die 1,5-Grad-Grenze einzuhalten, müssen die Emissionen ab nächstem Jahr weltweit sinken", ergänzt Jonathan Missal, Aktivist bei Fridays For Future Saarland.

Veranstalter weisen auf Hygieneregeln hin

Die Veranstalter der ersten Klimastraße im Saarland weisen darauf hin, dass bei der Veranstaltung am Freitag in Saarbrücken die Corona-Hygieneregeln zu beachten sind. Die Bewegung bittet daher alle Besucher/innen, im gesamten Veranstaltungsbereich einen Mund-Nasenschutz zu tragen und einen Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung von "Fridays For Future" Saarland

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Kuriose Tat in Großrosseln: Mann (38) in psychischem Ausnahmezustand versucht 40-Jährigen zu überfallen

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In Großrosseln endete ein nicht alltäglicher Polizeieinsatz für einen 38-Jährigen in der Gewahrsamszelle. Symbolfoto: Marius Becker/dpa

Am gestrigen Mittwoch alarmierte ein 40-jähriger Mann die Polizei Völklingen und teilte mit, dass er auf dem ehemaligen Grubengelände im Bereich der Schachtstraße in Großrosseln-St. Nikolaus überfallen worden sei.

Mann versucht 40-Jährigen bei Großrosseln zu überfallen

Der Mann gab an, dass er auf dem Gelände gearbeitet habe und als er zu seinem Auto zurückgekehrt sei, habe er einen ihm unbekannten Mann seinem Fahrzeug sitzend angetroffen. Der Unbekannte soll seinen Wagen zuvor komplett durchwühlt haben. Der 40-Jährige erklärte, dass er noch gerade so den Schlüssel vom Zündschloss habe abziehen können. Danach sei er vor dem Unbekannten geflüchtet.

Mann macht Tierlaute und isst Gras von Boden

Als ein Streifenkommando der Polizei vor Ort eintraf, befand sich der unbekannte Mann noch immer in dem Auto des 40-Jährigen. Es folgten Szenen, die auch die erfahrenen Kräfte der Polizei so nicht jeden Tag erleben. Nachdem sie den Mann angesprochen hatten, warf dieser sich auf den Boden und gab Tierlaute von sich. Doch damit nicht alles: Er begann in der Folge, das Gras vom Boden zu essen.

Mann in psychischem Ausnahmezustand landet in Gewahrsamszelle

Da der Mann sich offensichtlich in einem psychischen Ausnahmezustand befand, wurde er zur Polizei-Dienststelle verbracht und nach richterlicher Anordnung in Gewahrsam genommen. Da der Mann keinen Ausweis mit sich führte, stellte sich die Identifizierung seiner Person als äußerst schwierig dar. Der unter Drogen stehende Mann sagte laut Angaben der Polizei nämlich nur völlig zusammenhanglose Sachen. Erst nach einiger Zeit gelang es den Polizeikräften den 38-jährigen Mann zweifelsfrei zu identifizieren.

Bei einer späteren Überprüfung auf dem ehemaligen Grubengelände konnte festgestellt werden, dass der 38-Jährige gestohlene Gegenstände bereits zum Abtransport bereitgelegt hatte. Gegen ihn wurde nun ein Strafverfahren wegen Hausfriedensbruch und versuchtem Diebstahl eingeleitet.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizei Völklingen vom 24.09.2020

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DFB gibt Zusage: 1. FC Saarbrücken darf am Samstag im Ludwigsparkstadion spielen

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Bereits am Samstag (26.09.2020) darf der 1. FC Saarbrücken sein erstes Heimspiel nach fünf Jahren wieder im heimischen Ludwigsparkstadion austragen. Archivfoto: BeckerBredel

1. FC Saarbrücken darf wieder im Ludwigsparkstadion spielen

Nun ist es offiziell: Der 1. FC Saarbrücken darf nach rund fünf Jahren wieder im heimischen Ludwigsparkstadion spielen. Nach der Stadioninspektion durch den DFB und den nötigen Bestätigungen durch die zuständigen Behörden vor Ort gab es nun grünes Licht für das Heimspiel am kommenden Samstag (26. September 2020, 14.00 Uhr) gegen den FC Hansa Rostock.

Zunächst 900 Zuschauer/innen zugelassen

Da der Stadionumbau noch nicht abgeschlossen ist, ist allerdings zunächst eine Teilinbetriebnahme des Ludwigsparkstadions geplant. Demnach dürfen am Samstag 900 Zuschauer/innen das Drittligaspiel besuchen.

FCS-Präsident Ostermann zeigt sich dankbar

"Wir sind dem DFB sehr dankbar, dass man großes Verständnis für die bauliche Ausnahmesituation hatte. Die zuständigen Gremien - und hier insbesondere der DFB-Stadionbeauftragte Christian Delp - standen uns immer mit Rat und Tat zur Seite, sodass wir nun in eine drittligataugliche Spielstätte zurückkehren können", sagt der FCS-Präsident Hartmut Ostermann und ergänzt: "Die Expertise des DFB war gerade in den letzten Wochen gefragt und extrem hilfreich. Der Umbau ist zwar noch nicht abgeschlossen, doch die aus gesundheitspolitischer Sicht sinnvolle Begrenzung der Zuschauerzahl lässt eine vorzeitige Rückkehr glücklicherweise zu".

Der DFB-Stadionbeauftragte Christian Delp äußerte sich ebenfalls zufrieden: "Wir haben viel Zeit und Knowhow in das Projekt gesteckt, um den Klub zu beraten und zu unterstützen. Der Dank seitens des Vereins und auch der Stadt ist unser Lohn für die harte Arbeit. Wir sind froh, dass der FCS wieder in seiner Heimat spielen kann".

Lange Leidenszeit des FCS geht zu Ende

Damit geht eine lange Leidenszeit des 1. FC Saarbrücken allmählich zu Ende. Der Drittliga-Club ist seit 2015 ohne echte Heimspielstätte. Der Umbau des Ludwigparkstadions hätte ursprünglich 16 Millionen Euro kosten sollen. Nach zahlreicher unerwarteter Kostensteigerungen und zwischenzeitlicher Baustopps wurde der Umbau immer teurer und langwieriger. Letztlich liegen die Kosten des Stadionbaus bei mittlerweile rund 46 Millionen Euro, also knapp dreimal so hoch wie ursprünglich geschätzt.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des 1. FC Saarbrücken vom 24.09.2020
- eigene Recherche

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St. Wendel sagt "Halloween in der City" ab

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Diese schönen, gruseligen Szenen wird es in diesem Jahr leider nicht in St. Wendel zu bewundern geben. Die Stadt gab bekannt, dass "Halloween in der City" 2020 coronabedingt ausfallen muss. Archivfoto: Jasmin Staab/SOL.DE

St. Wendel sagt "Halloween in der City" 2020 ab

Die Stadt St. Wendel sorgt mit seiner Veranstaltung "Halloween in der City" jährlich für ein schaurig-schönes Highlight in der Region. In diesem Jahr findet die beliebte Open-Air-Halloweenparty aufgrund der Corona-Pandemie allerdings nicht statt.

Man müsse "Halloween in der City" 2020 aus Infektionsschutzgründen absagen. Das teilte die Pressestelle der Stadt St. Wendel am gestrigen Mittwoch mit.

"Die Gesundheit von Besuchern, Künstlern und Mitarbeitern steht für uns an erster Stelle", erklärte St. Wendels Bürgermeister Peter Klär die Entscheidung.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Stadt St. Wendel vom 24.09.2020

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Grundschüler in Thalexweiler angesprochen: Polizei warnt vor Mann

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Die Polizei warnt vor einem fremden Mann, der Kinder im Bereich Thalexweiler anspricht. Symbolfoto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Mann spricht Kind in Thalexweiler verdächtig an

Die Polizei Lebach warnt aktuell vor einem "Kinderansprecher" im Bereich Thalexweiler. So soll am gestrigen Mittwoch (23. September 2020) gegen etwa 16.00 Uhr ein sechsjähriger Junge auf dem Verbindungsweg zwischen der Grundschule und der Friedhofstraße in Thalexweiler von einem unbekannten Mann angesprochen worden sein.

Der Unbekannte fragte den Sechsjährigen, ob er ihn auf seinem Motorrad mitnehmen solle. Der Junge reagierte vorbildlich und lehnte das Angebot des Mannes ab. Danach sei der Motorradfahrer in unbekannte Richtung davongefahren. 

So beschreibt das Kind den Mann

Der unbekannte "Kinderansprecher" wird wie folgt beschrieben: 
- Mann unter 40 Jahren
- schmale Statur.
Weitere Hinweise liegen weder zu dem Mann noch zu seinem Motorrad vor.

Hinweise bitte an die Polizei Lebach

Eltern sollten ihre Kinder nochmals dafür sensibilisieren, dass sie nicht mit fremden Personen mitgehen/mitfahren sollen. Wer Hinweise zu dem Vorfall machen kann, wird gebeten, sich mit der Polizei Lebach (Telefon: 06881 - 5050) oder jeder andere Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizei Lebach

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Kopf prallt ohne Helm gegen Scheibe: Fahrradfahrer (81) in Wallerfangen lebensgefährlich verletzt

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Der Fahrradfahrer wurde ins Krankenhaus gebracht. Symbolfoto: Arnulf Stoffel/dpa-Bildfunk

Bei einem Unfall zwischen Wallerfangen und Rehlingen-Siersburg ist am heutigen Donnerstag (24. September 2020) ein 81-jähriger Fahrradfahrer lebensgefährlich verletzt worden. Rettungskräfte brachten den Dillinger ins Krankenhaus, teilte die Polizei mit.

Kopf prallt gegen Windschutzscheibe

Er hatte demnach beim Einbiegen von der Brückenstraße in die L170 die Vorfahrt eines 65-jährigen Autofahrers aus Rehlingen missachtet. Dabei kollidierte der Wagen des Rehlingers mit dem Fahrrad und der Kopf des 81-Jährigen prallte gegen die Windschutzscheibe.

Fahrradfahrer ohne Helm unterwegs

Der Fahrradfahrer erlitt laut den Beamtinnen und Beamten ein offenes Schädel-Hirn-Trauma und wurde in eine nahe liegende Klinik gebracht. Die Schwere der Verletzung sei darauf zurückzuführen, dass er keinen Fahrradhelm getragen habe.

L170 gesperrt

Der Autofahrer musste wegen eines Schocks vor Ort medizinisch versorgt werden. An beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden. Die L170 wurde wegen der Unfallaufnahme für rund zweieinhalb Stunden gesperrt.

Live-Ticker: Aktuelle Verkehrsmeldungen aus dem Saarland

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion Saarlouis, 24.09.2020

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Auch Hans und Altmaier in Corona-Quarantäne

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Ein Bild aus Nicht-Corona-Zeiten zeigt Tobias Hans (links) und Peter Altmaier. Sie müssen jetzt vorerst in Quarantäne. Archivfoto: BeckerBredel

Wegen positiven Corona-Tests in ihrem Umfeld haben sich Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) und Saarlands Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) in Quarantäne begeben. Zuvor war bereits Außenminister Heiko Maas (SPD) in Quarantäne geschickt worden, weil einer seiner Personenschützer mit dem Virus infiziert ist.

Auch Hans in Quarantäne

Hans habe sich mehreren Medien zufolge am vergangenen Freitag mit diesem Mann bei einer Podiumsdiskussion in Berlin im gleichen Raum aufgehalten. Der Politiker wolle sich jetzt testen lassen, so die Staatskanzlei. Bis zum Ergebnis wolle er keine öffentlichen Termine wahrnehmen. Regierungssprecher Alexander Zeyer nannte das Vorgehen im "SR" eine "reine Vorsichtsmaßnahme". Bei der Podiumsdiskussion seien nach Ansicht der Staatskanzlei alle Hygienemaßnahmen "strikt" eingehalten worden.

Quarantäne für Altmaier

Wirtschaftsminister Altmaier teilte am späten Mittwochabend auf Twitter mit, dass ein Mitarbeiter eines EU-Ministers beim Handelsministerrat in Berlin positiv auf Corona getestet worden sei. "Ich habe mich vorsorglich in häusliche Quarantäne begeben", twitterte der gebürtige Ensdorfer. "Ich wurde am Freitag negativ getestet, es geht mir sehr gut." Wie lange er von zu Hause arbeiten muss, stand zunächst noch nicht fest.

Verwendete Quellen:
- Saarländischer Rundfunk
- Deutsche Presse-Agentur
- eigener Bericht

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Schwerpunktkontrollen der Maskenpflicht in Bus und Bahn geplant

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Ab Oktober soll es Schwerpunktkontrollen der Maskenpflicht geben. Foto: Soeren Stache/dpa-Bildfunk

Fahrgäste in Bus und Bahn müssen sich auf eine stärkere Kontrolle der Maskenpflicht einstellen. Von Oktober an soll es regionale, überregionale und bundesweite Schwerpunktkontrollen an bestimmten Tagen geben. Darauf haben sich am Mittwoch (23. September 2020) Vertreter von Bund, Ländern und Kommunen sowie Bundespolizei, Verkehrsunternehmen und Gewerkschaften verständigt.

"Die zuständigen Behörden sowie die Verkehrsunternehmen werden ihre Maßnahmen zur Kontrolle und Einhaltung der Maskenpflicht sichtbar erhöhen", heißt es in der Erklärung, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Es bedürfe einer verstärkten Anstrengung aller Verantwortlichen.

Kommen auch Kontrollen an Bahnhöfen und Haltestellen?

Die Maskenpflicht dient dazu, die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus zu verhindern. Die Aktionstage sollen demnach ein Zeichen des gemeinsamen Willens zur Einhaltung der Vorgabe zu setzen. Verkehrsunternehmen, Ordnungs- und Gesundheitsämter, Polizei der Länder und Bundespolizei werden sich dazu abstimmen und eng koordinieren, wie es hieß. Je nach Landesrecht sollen die Kontrollen auch auf Bahnhöfe und Haltestellen ausgedehnt werden.

"Der weit überwiegende Teil unserer Fahrgäste hält sich an die Maskenpflicht", hob der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen hervor. Die Schwerpunktkontrollen seien eine gute und bereits bewährte Maßnahme.

Reaktionen

Bahn-Vorstandsmitglied Sigrid Nikutta sagte über Maskenverweigerer, in unserer Gesellschaft dürfe sich jeder ausleben. "Aber diese Freiheit endet dort, wo sie die Freiheit anderer beschneidet, und das machen diese Leute", betonte sie bei einer Veranstaltung des Journalisten Peter Turi.

Der Deutsche Städtetag zeigte sich überzeugt, dass die Maskenpflicht größere Übertragungen des Virus in Bussen und Bahnen bisher verhindert hat. "Wo diese Einsicht fehlt, müssen wir leider nachhelfen."

Durchsetzung bleibt Pflicht der Behörden

Seit Wochen wird jedoch darüber diskutiert, wer die Pflicht durchsetzen soll. In der Erklärung wird klargestellt: "Das Erheben von Bußgeldern bei Verstößen gegen die Maskenpflicht bleibt Aufgabe der zuständigen Behörden."

Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft zeigte sich zufrieden: "Unser Standpunkt wurde bekräftigt: Bus- und Bahn-Personal wird nicht zur Maskenpolizei." Der kommissarische Vorsitzende Klaus-Dieter Hommel gab jedoch zu bedenken: "Die Durchsetzung der Regeln wird nur erfolgreich sein, wenn Bahn- und Verkehrsunternehmen aber auch die Behörden ausreichend Personal haben."

Mindestens 50 Euro Bußgeld im Saarland

Die Länder hatten sich im August darauf verständigt, ein Mindestbußgeld von 50 Euro für Maskenverweigerer festzulegen. Allein Sachsen-Anhalt zog nicht mit. Dort gibt es kein Bußgeld. Im Saarland werden mindestens 50 Euro fällig.

Kein erhöhtes Beförderungsentgelt

Die Ministerpräsidenten der Länder hatten außerdem prüfen lassen, ob für Maskenverweigerer nicht ein erhöhtes Beförderungsentgelt fällig werden könnte - ähnlich wie bei Fahrgästen ohne Fahrkarte. Damit wäre es aber Aufgabe von Schaffnern und Busfahrern geworden, die Maskenpflicht durchzusetzen. Die Verkehrsminister befanden jedoch, dies sei grundsätzlich Aufgabe des Staates, nicht allein der Unternehmen.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- eigener Bericht

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Süßes Wisent-Baby in Saarbrücker Wildpark geboren

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Schon unterwegs: das Wisent-Baby im Saarbrücker Wildpark. Foto: Ralf Blechschmidt/Landeshauptstadt

Süßer Nachwuchs im Saarbrücker Wildpark: Dort wurde bereits am Montag ein Wisent-Baby geboren, teilte die saarländische Landeshauptstadt am Mittwoch mit.

Kälbchen schon unterwegs

Das Tier sei demnach weiblich. Bereits einen Tag nach seiner Geburt habe das Kälbchen mit seiner Mutter das Gehege erkundet. Ein Foto zeigt den Wisent bei seinen ersten Gehversuchen. Ausgewachsen können die auch Europäische Bisons genannten Tiere bis zu einer Tonne schwer werden.

Der Wildpark befindet sich im Stadtteil St. Johann in der Nähe der Universität. Dort leben nach eigenen Angaben etwa 120 heimische und heimisch gewordene europäisch Wild- und Haustiere in artgerechten Gehegen.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Stadt Saarbrücken, 24.09.2020
- Website des Wildparks

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Besonders große Lücken im Saarland bei Versorgung durch Hausärzte

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Das Saarland hat Lücken bei der Versorgung mit Hausärzten. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa-Bildfunk

Im Jahr 2019 sind im Saarland im Vergleich der deutschen Flächenländer am meisten Stellen für Hausärzte unbesetzt geblieben. Während bundesweit 5,9 Prozent der geplanten Plätze für Niederlassungen nicht vergeben werden konnten, waren es im Saarland 12,3 Prozent, wie aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linken-Abgeordneten Sabine Zimmermann hervorgeht, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.

Stadtstaaten am besten versorgt

Stadtstaaten wie Hamburg (0 Prozent) und Berlin (0,7 Prozent) waren dagegen deutlich besser mit Allgemeinmedizinern versorgt. Bundesweit blieben insgesamt 3.280 Niederlassungsmöglichkeiten für Hausärzte frei, bei Fachärzten waren es 1.933.

Um die gesundheitliche Versorgung der Bevölkerung zu gewährleisten, gibt es laut der Kassenärztlichen Bundesvereinigung eine Bedarfsplanung für ärztliche Niederlassungen. Der Bund macht dazu Vorgaben und die Kassenärztlichen Vereinigungen der Länder erstellen basierend darauf regionale Pläne. So wird festgelegt, wie viele Haus- und Fachärzte es in einer Region geben darf.

Ist in einer Region eine Versorgung von 110 Prozent erreicht, muss ein Arzt erst auf eine freie Praxis zur Übernahme warten, bevor er sich dort niederlassen kann. Andernfalls darf er einfach eine neue Praxis gründen oder sich von bereits praktizierenden Ärzten anstellen lassen.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Pascal Kappés und Verlobte Lea sind getrennt

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Pascal und Lea sind kein Paar mehr. Archivfoto: Pascal Kappés/Instagram

Saar-Promi Pascal Kappés und seine Verlobte Lea Marie Karrenbrock sind getrennt. Das sagte der Schauspieler am Mittwoch (24. September 2020) dem Online-Klatschmagazin "Promiflash".

Das ist der Grund für die Trennung

"Es ist jetzt ziemlich genau sieben Tage her, dass Lea sich von mir getrennt hat", so Kappés. Als Grund nannte der 30-Jährige laut Magazin, dass sich Lea noch nicht bereit gefühlt habe, den nächsten Schritt in der Beziehung zu gehen. "Warum dann jetzt der Zeitpunkt kommt und nicht vor der Verlobung - ich kann es euch nicht sagen", so der Ex-"Mister Saarland" zu "Promiflash".

Pascal will "alles" erzählen

In einer Instagram-Story sagte der Sohn des legendären Trainers Rudi Kappés: "Ihr werdet auf jeden Fall alles erfahren. Jetzt brauche ich erstmal Zeit für mich." Der Ex-"Berlin Tag und Nacht"-Darsteller war vergangenes Jahr mit Karrenbrock nach Köln gezogen. Dort wolle er vorerst auch wohnen bleiben.

Verwendete Quellen:
- Promiflash
- Instagram-Story von Pascal Kappés, 23.09.2020

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Neue Risikogebiete: Regionen in elf EU-Ländern betroffen

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Mittlerweile ist mehr als die Hälfte der EU-Länder von Deutschland zum Risikogebiet erklärt worden. Foto: Robert Michael/dpa-Bildfunk

Die Bundesregierung hat Regionen in elf Ländern der Europäischen Union wegen steigender Infektionszahlen zu Corona-Risikogebieten erklärt. Darunter sind auch Gebiete in den Nachbarländern Dänemark, Tschechien, Frankreich, Österreich und den Niederlanden. Das geht aus der am Mittwochabend (23. September 2020) aktualisierten Liste des Robert-Koch-Instituts hervor. Insgesamt sind damit nun schon 14 von 27 EU-Mitgliedstaaten wieder ganz oder teilweise als Corona-Risikogebiete ausgewiesen.

Diese EU-Länder sind neu dazugekommen

Neu hinzugekommen sind am Mittwoch Regionen in Dänemark, Portugal, Irland und Slowenien. Zudem wurden weitere Regionen in Frankreich, Tschechien, den Niederlanden, Kroatien, Rumänien, Österreich und Ungarn als Risikogebiete ausgewiesen. Das Auswärtige Amt sprach am Mittwochabend für alle diese Gebiete auch eine Reisewarnung aus.

Rückreisende müssen sich testen lassen

Reisende, die aus Risikogebieten zurückkehren, müssen sich 48 Stunden vor oder nach der Einreise auf Corona testen lassen. Die Reisewarnung ist kein Verbot, soll aber eine erhebliche abschreckende Wirkung haben. Allerdings hat sie auch eine positive Seite für Verbraucher: Sie ermöglicht es Reisenden, Buchungen kostenlos zu stornieren.

Grenzgebiete betroffen

In Tschechien und Österreich sind Gebiete direkt an der Grenze zu Deutschland als Risikogebiete ausgewiesen worden. In Österreich ist es die beliebte Urlaubsregion Vorarlberg, in Tschechien sind es die Verwaltungsregionen Karlsbad (Karlovy Vary), Pilsen (Plzen), Liberec (Reichenberg) und Südböhmen an den Grenzen zu Bayern und Sachsen.

Teile Frankreichs Risikogebiet

In Dänemark ist die Region Hovedstaden um die Hauptstadt Kopenhagen betroffen. Dazu zählt außerdem die beliebte Ferieninsel Bornholm in der Ostsee. In Irland ist nun die Region Dublin Risikogebiet, in Portugal der Großraum Lissabon. In Frankreich sind die Regionen Normandie, Bretagne und Centre-Val-de-Loire hinzugekommen. Keine davon liegt an der Grenze zu Deutschland.

Mehr als Hälfte der EU-Länder betroffen

Nach Ausbruch der Corona-Pandemie hatte das Auswärtige Amt am 17. März erstmals eine weltweite Reisewarnung für touristische Reisen ausgesprochen. Für mehr als 30 europäische Länder wurde sie Mitte Juni zunächst wieder aufgehoben. Schon nach wenigen Wochen mussten die Reisewarnungen für die ersten Länder aber wegen steigender Infektionszahlen wieder reaktiviert werden. Inzwischen ist mehr als die Hälfte der EU-Länder betroffen. Spanien ist aber weiterhin der einzige Mitgliedstaat, der ganz zum Risikogebiet erklärt wurde.

Wann ein Land zum Risikogebiet erklärt wird

Die Einstufung erfolgt in der Regel, wenn die Zahl der Corona-Neuinfektionen die Marke von 50 Fällen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen übersteigt. Bei der Reisewarnung kann es bisher auch noch andere Gründe wie Einreisesperren oder fehlende Hygienemaßnahmen geben.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Tierretter bringen Siebenschläfer-Babys in Saarland

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Die Siebenschläfer-Babys wurden ins Saarland gebracht. Foto: Tierretter Saarland

Tierretter haben am Mittwochmorgen (23. September 2020) sechs Siebenschläfer-Babys ins Saarland gebracht. Die Tierchen wurden in die Obhut von Monika Pfister von "Eichhörnchen in Not/Saar" in Heusweiler gegeben, teilten die "Tierretter Saarland" mit.

Demnach hatte eine Frau aus Landstuhl/Rheinland-Pfalz nachts piepsende Geräusche aus einer Wand gehört. Am Morgen habe sie sich dann entschlossen, sie einzureißen und der Sache auf den Grund zu gehen.

Zum Vorschein kamen dann erst ein Siebenschläfer und nach und nach noch fünf weitere Tierchen. Tierretter aus dem Saarland machten sich dann auf den Weg, um die Tiere zu Monika Pfister zu bringen. In der Mitteilung heißt es, die Siebenschläfer seien wohlauf.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Tierretter Saarland, 23.09.2020

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Zehn neue Corona-Infektionen im Saarland gemeldet

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Akut mit dem Virus infiziert sind momentan 91 Menschen im Saarland. Grafik: Pixabay

Im Saarland sind zurzeit 91 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Die Zahl ergibt sich aus den Daten, die das Gesundheitsministerium mit Stand vom Mittwoch (23. September 2020), 18.00 Uhr, veröffentlicht hat.

Zehn Neuinfektionen im Saarland gemeldet

Demnach stieg die Gesamtzahl der gemeldeten Infektionen um 10 auf jetzt 3.306 Fälle. Bislang sind 176 Menschen im Saarland in Verbindung mit SARS-CoV-2 gestorben. Als geheilt gelten inzwischen 3.039 Menschen. Das sind 7 mehr als am Vortag.

Von den an Covid-19 erkrankten Patientinnen und Patienten werden momentan 7 stationär behandelt (+/-0). Davon liegt 1 auf der Intensivstation (+/-0).

Die Gesamtfälle teilen sich wie folgt auf die Landkreise auf:
Regionalverband Saarbrücken: 1.367 (+6)
Landkreis Saarlouis: 689 (+0)
Saarpfalz-Kreis: 447 (+1)
Landkreis Neunkirchen: 333 (+2)
Landkreis Merzig-Wadern: 282 (+0)
Landkreis St. Wendel: 188 (+1)

 

Wie die Statistik zustande kommt

Das saarländische Gesundheitsministerium versendet einmal am Tag Angaben zu der Entwicklung der Coronavirus-Zahlen. Es weist darin nur Fälle auf, die von den Gesundheitsämtern der Landkreise und des Regionalverbands bestätigt wurden. Über die tägliche Anzahl der Tests macht das Ministerium keine Angaben.

Begriffserklärung

Zahl der Fälle: Sie gibt die Gesamtzahl der Fälle im Saarland seit dem ersten Auftreten des Coronavirus an. Sie zeigt damit nicht an, wie viele Menschen zum aktuellen Zeitpunkt mit dem Virus infiziert sind. Genesene und Tote werden aus dieser Zahl nicht herausgerechnet.

Zahl der Genesenen: Sie gibt die Gesamtzahl der Personen an, die mit dem Coronavirus infiziert waren und inzwischen wieder geheilt sind.

Zahl der Toten: Sie zeigt die Gesamtzahl der Menschen an, die in Verbindung mit einer Corona-Infektion gestorben sind.

Zahl der aktiven Infektionen: Sie zeigt die aktuelle Zahl der Personen an, die das Coronavirus in sich tragen. Sie ergibt sich aus der Differenz aus der Gesamtzahl der Fälle und der Zahl der Geheilten sowie der Zahl der Toten.

Zahl der Intensivpatienten: Sie gibt die aktuelle Zahl der Personen an, die sich mit einer Coronavirus-Infektion auf einer Intensivstation befinden.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des saarländischen Gesundheitsministeriums, 23.09.2020
- eigene Recherche

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