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Schwerer Kindesmissbrauch: Angeklagter Psychologe schweigt vor Saarbrücker Landgericht

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Wegen Kindesmissbrauchs muss sich ein 74-Jähriger vor Gericht verantworten. Symbolfoto: David Ebener/dpa-Bildfunk

Im dritten Anlauf hat in Saarbrücken der Prozess wegen schweren sexuellen Kindesmissbrauchs gegen einen 74 Jahre alten Psychologen begonnen. Die Verhandlung vor dem Landgericht hatte zuvor nicht beginnen können, weil der Angeklagte beim ersten Mal nicht erschienen war und bei einem weiteren Termin noch ärztlich untersucht werden musste, nachdem er mit einem Haftbefehl aus Bayern geholt worden war.

Angeklagter schweigt - Vorwurf der Staatsanwaltschaft

Vor der Großen Jugendkammer II schwieg der Angeklagte, der sich im Rollstuhl in den Gerichtssaal fahren ließ, am Freitag (25. September 2020) zu den Vorwürfen. Laut seinem Verteidiger sei er psychisch nicht in der Lage, der Verhandlung zu folgen. Gericht und Staatsanwalt wiesen diesen Einwand zurück. "Der Angeklagte ist selbst Psychologe und weiß, welche Symptome er vortäuschen muss", sagte Staatsanwalt Tobias Trauden. "Es kann ihm nicht gestattet werden, über Jahre hinweg die Justiz an der Nase herumzuführen."

Mutmaßlich Kind sexuell missbraucht

Der Therapeut soll sich zwischen 2004 und 2006 bei einer Langzeit-Psychotherapie in seiner Praxis und in seiner Wohnung an einem Jungen vergangen haben, der anfangs sieben Jahre alt war. Vorgeworfen werden ihm zehn Fälle.

Polizistin: Kind glaubhaft

Die damals ermittelnde Kriminalbeamtin erinnerte sich, dass ihr das Kind bei der Zeugenaussage ein paar Jahre später "außergewöhnlich reif" und "wirklich hochbegabt" erschienen sei. "Er ist mir glaubhaft vorgekommen", sagte sie. Es habe keinerlei Hinweise gegeben, "weshalb ich seine Aussagen in irgendeiner Form anzweifeln sollte."

Zeugin: Auch fünfjähriger Sohn vergewaltigt

Im Zuge eines ersten Gerichtsverfahrens 2012 hatte sich eine Zeugin gemeldet, die auch am Freitag aussagte und von ihrem - bereits verjährten - Fall berichtete. Demnach hatte ihr der Psychologe auf eine Kontaktanfrage geantwortet, die sie als Alleinerziehende mit einem fünfjährigen Sohn aufgegeben hatte. "Heute weiß ich, dass er mich gezielt ausgesucht hat", bilanzierte sie. "Es ging nie um Partnerschaft, es ging nur um meinen Sohn." Demnach soll der Beschuldigte das Kind vergewaltigt haben.

Sie meldete sich erst später bei der Polizei

Ein Psychologe, den sie damals um Rat fragte, habe ihr empfohlen, keine Anzeige zu erstatten, um dem Jungen keinen Stress auszusetzen. Heute wisse sie, dass das falsch war. Als sie von dem Prozess 2012 in der Zeitung gelesen habe, habe sie sich noch am selben Tag bei der Polizei gemeldet: "Auch, um diesen Fall zu unterstützen", sagte sie. Es gebe keine Zweifel, dass der Angeklagte ihren Sohn missbraucht habe. Bis heute, sagte sie unter Tränen, bedeute dies eine große Belastung.

Erstes Urteil fiel schon 2012

Das Landgericht hatte den Mann bereits 2012 wegen schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern zu sechs Jahren Haft verurteilt. Nachdem sowohl der Angeklagte als auch die Nebenklage Revision eingelegt hatten, hob der Bundesgerichtshof das Urteil Ende 2012 auf und verwies den Fall an das Gericht in Saarbrücken zurück.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Große Kontrollen heute im Saarland: Polizei will Kriminalität bekämpfen

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Die Polizei will heute verstärkt kontrollieren. Archivfoto: BeckerBredel

Die Polizei will am heutigen Freitag (25. September 2020) verstärkt öffentliche Plätze kontrollieren und Straftaten bekämpfen. Die Aktion ist Teil des sogenannten "Sicherheitstages", den das Saarland zusammen mit Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz und Bayern durchführt, teilte das Saar-Innenministerium mit.

Am "Sicherheitstag" solle laut Minister Klaus Bouillon (CDU) die Verhinderung und Verfolgung von Straßenkriminalität, Betäubungsmittel- sowie Verkehrsdelikten im Mittelpunkt stehen. "Weil wir die Corona-Pandemie zweifelsfrei noch nicht überwunden haben, werden die Behörden ihr Augenmerk auch auf die Einhaltung der einschlägigen infektionsschutzrechtlichen Bestimmungen richten", so Bouillon.

Polizei will "Szene-Treffpunkte" kontrollieren

Laut "SR" seien über 100 Beamtinnen und Beamte im Saarland am Freitag im Einsatz. Sie sollen auch "szenetypische Treffpunkte" kontrollieren, heißt es mit Berufung auf die Polizei. Im Juni 2019 hatten die fünf Bundesländer eine Kooperationsvereinbarung zur Bekämpfung von Straftaten im öffentlichen Raum vereinbart.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des saarländischen Innenministeriums, 25.09.2020
- Saarländischer Rundfunk

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Raus aus dem Finanz-Dschungel: So wird die Steuererklärung zum Kinderspiel

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Foto von Startup Stock Photos von Pexels

Steuern - das Thema spaltet in der Regel die Geister. In der Regel mag man sie nicht: Als Arbeitnehmer/-in ist man verpflichtet, sie zu zahlen, doch angesichts der monatlichen Abzüge vom Bruttogehalt treibt es einem regelmäßig die Tränen in die Augen. Anderseits nehmen die Menschen die Vorteile eines - unter anderem dank regelmäßiger Steuerabgaben berufstätiger Bürgerinnen und Bürger - finanzkräftigen und sicheren Landes gerne wahr. Denn wo wären wir beispielsweise in Zeiten von Corona, Kurzarbeit, Jobverlust, wenn der Staat uns dann nicht helfend unter die Arme greifen könnte?

Experten helfen aus dem Steuer-Dschungel

Im Dschungel der existierenden und sich ständig erneuernden Steuerregelungen und -gesetze findet man sich als Laie jedoch oft überhaupt nicht zurecht. Wie gut, dass es Experten gibt, die in steuerrechtlichen Dingen Hilfestellung leisten können: Steuerberater oder Steuerberatungsgesellschaften sind spezialisiert auf betriebswirtschaftliche und steuerliche Beratungen ihrer Mandanten. Sie können zur Erstellung von Buchführungen, Jahresabschlüssen und Steuererklärungen sowie der anschließenden Überprüfung von Steuerbescheiden herangezogen werden.

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Das Team von Dorothee Schirra kümmert sich um alle Fragen. Hier zu sehen (von links): Max Becker, Jenny Bauer, Michael Jager, Inga Hoffmann, Katharina Scholl, Dorothee Schirra, Julia Theis, Katrin Thielen, Elena Raile. Foto: Stefan Bohlander

Dorothee Schirra aus Riegelsberg zum Beispiel hat vor 18 Jahren ihre Steuerberaterkanzlei gegründet. Zusammen mit ihrem jungen, kompetenten Team von 15 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern setzt sie alle Anfragen von Einzelunternehmern, GmbHs, Privatpersonen, Gesellschaften bürgerlichen Rechts oder auch von Freiberuflern um.

Im Mittelpunkt steht der Kunde

Vor einer Zusammenarbeit steht generell immer ein erstes persönliches Kennenlernen. „Sie nennen uns dabei Ihre Wünsche, Vorstellungen und Ziele. Und wir erläutern Ihnen unsere Arbeitsweise und stimmen das gemeinsame Vorgehen ab. Selbstverständlich sprechen wir auch über unser Honorar. Aber erst dann, wenn wir genau festgelegt haben, was wir für Sie tun. Sie erhalten ein schriftliches Angebot, damit Sie vergleichen können und genau wissen, welche Leistung Sie von uns erhalten“ erläutert Dorothee Schirra.

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Julia Theis, Master, schreibt gerade ihr Steuerberaterexamen und büffelt dafür noch fleißig Gesetzestexte. Foto: Stefan Bohlander

Und auch in Sachen Online-Kommunikation versucht die Firmenchefin, immer am Puls der Zeit zu sein. Das zahlt sich gerade in Zeiten einer Pandemie aus: „Sie können Ihre Belege einfach abfotografieren und per Upload an die Kanzlei senden“, erklärt sie.

Mit Modernität und Weltoffenheit zum familienfreundlichen Unternehmen

Dass ihre Kanzlei in Mandantenkreisen als modernes und weltoffenes Unternehmen gilt, freut die Unternehmerin: „Steif, ernst, unflexibel werden Sie bei uns nicht vorfinden“, lacht Dorothee Schirra. „So sehen das unsere Mandanten offensichtlich auch. Sehen Sie sich doch einmal unsere Google-Bewertungen an.“

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Dorothee Schirra (links) und Steuerfachwirtin Inga Hoffmann bei der Besprechung eines aktuellen Projekts. Foto: Stefan Bohlander

Für den respektvollen, kommunikativen und äußerst flexiblen Umgang miteinander wurde das Steuerbüro als familienfreundliches Unternehmen zertifiziert. Dorothee Schirra erklärt: „Ein Ergebnis kann nur so gut sein, wie der einzelne Mitarbeiter qualifiziert und motiviert ist. Nur ein hoch qualifiziertes Team ist ein erfolgreiches Team und so legen wir größten Wert darauf, dass jeder Mitarbeiter sich beruflich weiterentwickelt und neu erworbenes Know-how zum Wohl und im Sinne der Mandanten einbringt.“

KONTAKT:
Dorothee Schirra Steuerberatung
Ronnertweg 3
66292 Riegelsberg
Telefon (06806) 30930-00
E-Mail: info@stb-schirra.de

 

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Nächster Corona-Fall an St. Ingberter Schule

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Einen Corona-Fall gibt es jetzt an der Albertus-Magnus-Realschule in St. Ingbert. Symbolfoto: Uwe Anspach/dpa-Bildfunk

Ein Schüler einer siebten Klasse an der Albertus-Magnus-Realschule (AMR) in St. Ingbert ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. 102 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe sowie 13 Lehrerinnen und Lehrer müssen jetzt in Quarantäne, berichtet der "SR" mit Berufung auf Schulleiter Thomas Bonerz.

Der Siebtklässler habe sich demnach bei einer Feier außerhalb der AMR angesteckt. Alle Betroffenen sollen am Montag (28. September 2020) auf Corona getestet werden.

Neben AMR weitere St. Ingberter Schule betroffen

Die Quarantäne-Schülerinnen und -Schüler sollen jetzt über die Plattform Online-Schule Saarland unterrichtet werden, heißt es im Medienbericht. Für die restlichen Schüler und Lehrer sei ein Plan erstellt worden, um den Präsenzunterricht zu gewährleisten.

Bereits am Donnerstag waren zwei Corona-Fälle an einer St. Ingberter Schule bekannt geworden: Rund 80 Schüler und Lehrkräfte des BBZ wurden in Quarantäne geschickt.

Verwendete Quellen:
- Saarländischer Rundfunk
- eigener Bericht

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Saarland-Nachrichten: Die wichtigsten Meldungen vom Freitag

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Die aktuellen Nachrichten aus dem Saarland findet ihr täglich auf SOL.DE. Foto: BeckerBredel

Sieben Corona-Neuinfektionen im Saarland

Sieben neue Infektionen mit dem Coronavirus hat das saarländische Gesundheitsministerium gemeldet. Alle aktuellen Zahlen im Überblick: "Sieben Corona-Neuinfektionen im Saarland".

Heusweiler Kita wegen Corona zu - weiterer Fall an Saarbrücker Gymnasium

An der Kita in Heusweiler-Wahlschied ist eine Person positiv auf das Coronavirus getestet worden. Der Regionalverband informierte zudem über eine weitere Infektion am Deutsch-Französischen Gymnasium in Saarbrücken. Nähere Informationen unter: "Kita wegen Corona zu - weiterer Fall an Saarbrücker Gymnasium".

Nächster Corona-Fall an St. Ingberter Schule

Wegen eines Corona-Falls an der Albertus-Magnus-Realschule in St. Ingbert müssen jetzt 115 Menschen in Quarantäne. Es ist die zweite Schule in der Stadt, an der das Virus in dieser Woche nachgewiesen wurde. Weitergehende Informationen unter: "Nächster Corona-Fall an St. Ingberter Schule".

Hans wieder aus Quarantäne raus

Saarlands Ministerpräsident Hans befindet sich nicht mehr in Corona-Quarantäne. Ein Test sei negativ ausgefallen. Zwei Minister mit Saar-Wurzeln bleiben hingegen vorerst weiter isoliert. Mehr dazu unter: "Hans wieder aus Quarantäne raus".

Spahn gegen Maskenpflicht im Freien

Gesundheitsminister Spahn ist gegen eine bundesweite Maskenpflicht im Freien. Stattdessen sollten Maßnahmen lokal ergriffen werden. Weitere Informationen unter: "Spahn gegen Maskenpflicht im Freien".

Große Kontrollen heute im Saarland: Polizei will Kriminalität bekämpfen

Im Rahmen des heutigen "Sicherheitstages" will die Polizei auch im Saarland verstärkt Kontrollen durchführen. Im Fokus stehen auch die Bestimmungen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie. Weitere Informationen zum Sicherheitstag im Saarland findet ihr: "Große Kontrollen heute im Saarland: Polizei will Kriminalität bekämpfen".

Schwerer Kindesmissbrauch: Angeklagter Psychologe schweigt vor Saarbrücker Landgericht

Mindestens zehnmal soll ein Psychologe einen siebenjährigen Jungen während der Therapie sexuell missbraucht haben. Vor dem Landgericht Saarbrücken kommt ein weiterer Fall zur Sprache, der aber schon verjährt ist. Alle Einzelheiten unter: "Schwerer Kindesmissbrauch: Angeklagter Psychologe schweigt vor Saarbrücker Landgericht".

Sturm deckt Dach von Völklinger Schule ab - Unterricht fällt aus

Wegen Sturmschäden am Gebäude wird es am Freitag keinen Unterricht an der "Regenbogen"-Grundschule im Völklinger Stadtteil Wehrden geben. Eltern sollen ihre Kinder vorerst zu Hause lassen. Eine Notbetreuung wurde eingerichtet. Ausführliche Informationen findet ihr unter: "Sturm deckt Dach von Völklinger Schule ab - Unterricht fällt aus".

Im Saarland startete seine Karriere: "Tagesschau"-Sprecher Jan Hofer hört auf

"Tagesschau"-Chefsprecher Jan Hofer geht Ende des Jahres in Ruhestand. Seine ersten Moderationen machte er im Saarland. Mehr unter: "Im Saarland startete seine Karriere: Tagesschau-Sprecher Jan Hofer hört auf".

Neun Schafe geschlachtet und illegal in Losheim entsorgt

Ein 28-Jähriger soll neun Schafe geschlachtet und sie in Losheim am See ungenehmigt auf einem Gelände entsorgt haben. Die Polizei ermittelt. Die ganze Geschichte findet ihr unter: "Neun Schafe geschlachtet und illegal in Losheim entsorgt".

Weitere Blaulichtmeldungen aus dem Saarland:
- Unbekannte schlagen auf Jugendlichen (17) in Saarlouis ein
- Kontrolle einer 37-Jährigen in Wadern offenbart unerwartet viele Straftaten
- Waghalsige Überholmanöver: 20-jähriger Autofahrer gefährdet andere Verkehrsteilnehmer.

Erstes echtes Herbst-Wochenende im Saarland erwartet

Das Saarland erwartet an diesem Wochenende echtes Herbst-Wetter: Während die Temperaturen sinken, soll es windig und teils regnerisch werden. Die Wetter-Aussichten für das Wochenende: "Erstes echtes Herbst-Wochenende im Saarland erwartet".

Verwendete Quellen:
- eigene Berichte

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Im Saarland startete seine Karriere: "Tagesschau"-Sprecher Jan Hofer hört auf

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Seine ersten Moderationsschritte machte Hofer im Saarland. Foto: Swen Pförtner/dpa-Bildfunk

Jan Hofer nimmt Abschied von der "Tagesschau". Ende des Jahres geht er als Chefsprecher von Deutschlands quotenstärkster Nachrichtensendung in den Ruhestand. Das teilte der Norddeutsche Rundfunk am Freitag (25. September 2020) mit. Seine Nachfolge soll Jens Riewa antreten.

Alter unklar

"Irgendwann muss ja mal Schluss sein, ich kann nicht ewig weitermachen", hatte Hofer im vergangenen Mai der "Bild am Sonntag" gesagt. Er mache seine Arbeit schon mindestens drei Jahre länger als es eigentlich geplant gewesen sei. Über sein Alter kursieren verschiedene Angaben, denen zufolge er entweder 68 oder 70 ist.

Erste Moderationen beim "SR"

Hofer war nach seinem Volontariat in den 1970ern einer der Discjockeys bei "SR1". Dort moderierte er Senderangaben zufolge die Sendung "Superbox". Auch moderierte er das Schülerferienfest, das später in "Halberg Open Air" umbenannt wurde. 1985 stieß Hofer dann zum "Tagesschau"-Team in Hamburg. Seit 2004 ist er dort Chefsprecher.

Auch Talkshow moderiert

Vor ihm hatten Karl-Heinz Köpcke, Werner Veigel, Dagmar Berghoff, Jo Brauner in dieser Funktion durch die "Tagesschau" geführt. Der gebürtige Rheinländer trat auch als Moderator von Unterhaltungssendungen in Erscheinung. Bis 2012 war Hofer 21 Jahre lang Gastgeber der "Riverboat-Talkshow" des MDR.

Das ist sein Nachfolger

Nachfolger Jens Riewa (57) stammt aus Lübbenau (Brandenburg). Nach dem Abitur wurde er zunächst Fluglotse, entschied sich dann aber für eine professionelle Ausbildung als Sprecher. Seit 1991 präsentiert er die Nachrichten der "Tagesschau", zunächst als Stimme aus dem "Off", seit 1994 auch vor der Kamera. Ausflüge in die Fernsehunterhaltung unternahm er unter anderem als Moderator der "Deutschen Schlagerparade".

Zwei Neue für 20-Uhr-Sendung

Julia-Niharika Sen und Constantin Schreiber verstärken künftig das Team der Sprecherinnen und Sprecher der "Tagesschau" um 20 Uhr.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- Saarländischer Rundfunk

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Spahn gegen Maskenpflicht im Freien

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Gegen eine Maskenpflicht auf öffentlichen Plätzen hat sich Jens Spahn ausgesprochen. Foto: Pixabay

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat sich gegen eine bundesweite Maskenpflicht auf öffentlichen Plätzen ausgesprochen. "Aus meiner Sicht macht es Sinn, dass das tatsächlich lokal, regional, nach dem Infektionsgeschehen auch passiert", sagte der CDU-Politiker am Donnerstagabend (24. September 2020) in den ARD-"Tagesthemen". Es komme immer darauf an, was die Quelle für erhöhte Infektionszahlen sei.

Behörden sollen lokal Maßnahmen ergreifen

"Wir haben ja gewusst, dass mit den Lockerungen, die es gegeben hat über die letzten Wochen und Monate, es auch wieder zu steigenden Infektionszahlen kommen kann", so Spahn. "Wichtig ist, wir sehen ja jetzt vor allem, wo sie passieren. Sie passieren nicht im Einzelhandel, nicht vor allem in Kitas und Schulen, sondern eben vor allem beim Feiern." Deswegen sei es richtig, dass die Städte und Regionen, wo die Infektionszahlen besonders stark gestiegen seien, lokal Maßnahmen ergriffen hätten.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Sturm deckt Dach von Völklinger Schule ab - Unterricht fällt aus

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Die Böe deckte das Schuldach ab. Foto: Stadt Völklingen

Eine Sturmböe hat in der Nacht auf den heutigen Freitag (25. September 2020) das Dach der "Regenbogen"-Grundschule in Völklingen-Wehrden abgedeckt. Der Unterricht falle daher vorerst aus, teilte die Stadt Völklingen mit.

Auch Häuser und Autos beschädigt

Neben dem abgedeckten Dach gebe es demnach auch Schäden an umliegenden Häusern und Fahrzeugen durch herumfliegende Teile zu beklagen. Der Schulhof, das Schulgebäude und die Kleine Bergstraße seien deswegen aus Sicherheitsgründen gesperrt. Feuerwehr, Stadtwerke und Stadtverwaltung seien in der Nacht am Einsatzort gewesen, um erste Sicherungsmaßnahmen einzuleiten.

Eltern sollen Kinder zu Hause lassen

Wann der Schulbetrieb wieder aufgenommen werden kann, sei laut Stadt erst nach einer umfänglichen Begutachtung des Schadens abschätzbar. Eltern werden angehalten, ihre Kinder zu Hause zu lassen und für eine alternative Betreuung zu sorgen. Eine Notbetreuung an der Schlossparkschule in Geislautern sei eingerichtet worden.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Stadt Völklingen, 25.09.2020

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Hans wieder aus Quarantäne raus

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Hans hatte sich vorsorglich in Quarantäne begeben. Archivfoto: BeckerBredel

Der saarländische Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) ist der Staatskanzlei zufolge negativ auf Corona getestet worden und wird von diesem Freitag (25. September 2020) an wieder öffentliche Termine wahrnehmen. Das teilte ein Regierungssprecher am Donnerstag in Saarbrücken mit.

Vorsorglich alle Termine abgesagt

Hans (CDU) hatte am vergangenen Freitag mit Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) an einer Podiumsdiskussion in Berlin teilgenommen, bei der auch ein mittlerweile positiv getesteter Personenschützer im Raum war. Deshalb hatte der Ministerpräsident vorsorglich alle Termine abgesagt und sich einem Corona-Test unterzogen. Eine Quarantäne-Anordnung hatte nicht bestanden.

Test bei Maas negativ

Maas hatte sich ebenfalls vorsorglich in häusliche Quarantäne begeben. Ein erster Test auf eine Covid-19-Erkrankung sei bei ihm am Mittwoch negativ gewesen, hieß es. Auch Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) befindet sich derzeit vorsichtshalber in Quarantäne. Ein Mitarbeiter eines EU-Ministers beim Handelsministerrat in Berlin sei positiv auf Corona getestet worden.

Hans: Vorsicht ist Gebot der Stunde

"Obwohl bei der Veranstaltung (...) alle vorgeschriebenen Hygienemaßnahmen strikt eingehalten worden sind, war es mir wichtig, kein Risiko einzugehen und möglicherweise andere Menschen einer Ansteckungsgefahr auszusetzen", sagte Hans einer Mitteilung zufolge. "Vorsicht ist in diesen Zeiten das Gebot der Stunde."

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Neun Schafe geschlachtet und illegal in Losheim entsorgt

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Die Tiere sind laut Polizei ungenehmigt entsorgt worden. Symbolfoto: Unsplash

Die Polizei ermittelt gegen einen 28-Jährigen aus Losheim am See, der neun Schafe geschlachtet und ungenehmigt entsorgt haben soll. Die Beamtinnen und Beamten erwischten den Mann nach eigenen Angaben in der Nacht auf den heutigen Freitag (25. September 2020) bei einer Verkehrskontrolle.

Abfälle illegal entsorgt

Als der Anhänger des Fahrzeugs geöffnet wurde, entdeckte die Polizei neun getötete Schafe. Der Eigentümer der Tiere gab an, sie geschlachtet und ihre Köpfe, Innereien und Beine auf dem Ödgelände in der Niederosheimer Straße entsorgt zu haben.

Da die Schafe keine Ohrmarken trugen und eine vorgeschriebene Schlachttieruntersuchung nicht stattgefunden hatte, setzten die Ermittlerinnen und Ermittler das Landesamt für Verbraucherschutz in Kenntnis. Es besteht der Verdacht eines Verstoßes gegen das Tierschutz- und das Fleischhygienegesetz, so die Polizei abschließend.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion Nordsaarland, 25.09.2020

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Erstes echtes Herbst-Wochenende im Saarland erwartet

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Die Saarländerinnen und Saarländer müssen sich auf Herbst-Wetter einstellen. Foto: Armin Weigel/dpa-Bildfunk

Immer wieder Regen, dazu viele Wolken: Die kommenden Tage sollen im Saarland ungemütlich werden. Der Vorhersage des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Offenbach von Freitag (25. September 2020) zufolge sorgen die Tiefs "Wicca" und "Xyla" für das erste herbstlich anmutende Wochenende in diesem Jahr. In den Nächten sinken die Temperaturen demnach auf unter 10 Grad.

So wird der Samstag

Das Wochenende beginnt am Samstag laut Vorhersage mit vielen Wolken. Es kann immer wieder Schauer geben. Die Höchstwerte sollen 11 bis 14 Grad erreichen. Tagsüber wird es teilweise sehr windig. In der Nacht erreichen die Tiefsttemperaturen 8 bis 4 Grad.

Das Saarland-Wetter am Sonntag

Auch am Sonntag hat die Sonne laut DWD keine Chance. Die Regenschauer ziehen demnach aber im Laufe des Tages nach Westen ab. Die Höchsttemperaturen sollen 11 bis 14 Grad erreichen. In der Nacht zu Montag sinken die Tiefstwerte auf 9 bis 5 Grad.

So startet die neue Woche

Die neue Woche beginnt der Vorhersage zufolge wohl ebenfalls mit vielen Wolken. Etwas wärmer kann es aber werden.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Heusweiler Kita wegen Corona zu - weiterer Fall an Saarbrücker Gymnasium

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Am DFG gibt es zwei Corona-Fälle. Archivfoto: Ventriloquist/CC BY-SA 3.0

Wegen eines Corona-Falls ist die Kita in Heusweiler-Wahlschied vorerst geschlossen worden. Die 34 Kinder sowie die neun Erzieherinnen und Erzieher müssen jetzt bis zum 9. Oktober in Quarantäne, teilte der Regionalverband Saarbrücken am Donnerstag (24. September 2020) mit.

Da es sich um eine kleine Einrichtung handele und die Gruppen und Erzieherinnen und Erzieher nicht haben getrennt werden können, habe man sich demnach für diese Quarantäne-Maßnahme entschieden. Die betroffenen Personen sollen sich bereits am Freitag in der Kita auf das Virus testen lassen.

Weiterer Fall am DFG

Derweil wurde eine weitere Corona-Infektion eines Schülers des Deutsch-Französischen Gymnasiums (DFG) in Saarbrücken bekannt. Das Gesundheitsamt empfiehlt daher einer achten Klasse und deren Lehrkraft eine Quarantäne-Verlängerung bis 6. Oktober. Die Schule war am Dienstag wegen einer Infektion geschlossen worden. Rund 1.200 Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte befinden sich daher vorerst bis Montag in Quarantäne.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Regionalverbandes Saarbrücken, 25.09.2020
- eigener Bericht
- Archivfoto: Ventriloquist/CC BY-SA 3.0

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Sieben Corona-Neuinfektionen im Saarland

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Eine Zelle (rot) ist auf dieser Mikroskopen-Aufnahme mit dem Coronavirus (gelb) infiziert. Foto: Niaid/Europa Press/dpa-Bildfunk

Im Saarland sind zurzeit 93 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Die Zahl ergibt sich aus den Daten, die das Gesundheitsministerium mit Stand vom Donnerstag (24. September 2020), 17.30 Uhr, veröffentlicht hat.

Sieben Neuinfektionen im Saarland gemeldet

Demnach stieg die Gesamtzahl der gemeldeten Infektionen um 7 auf jetzt 3.313 Fälle. Bislang sind 176 Menschen im Saarland in Verbindung mit SARS-CoV-2 gestorben. Als geheilt gelten inzwischen 3.044 Menschen. Das sind 5 mehr als am Vortag.

Von den an Covid-19 erkrankten Patientinnen und Patienten werden momentan 7 stationär behandelt (+/-0). Davon liegt 1 auf der Intensivstation (+/-0).

Die Gesamtfälle teilen sich wie folgt auf die Landkreise auf:
Regionalverband Saarbrücken: 1.367 (+0 gegenüber dem Vortag)
Landkreis Saarlouis: 690 (+1)
Saarpfalz-Kreis: 452 (+5)
Landkreis Neunkirchen: 334 (+1)
Landkreis Merzig-Wadern: 282 (+0)
Landkreis St. Wendel: 188 (+0)

Wie die Statistik zustande kommt

Das saarländische Gesundheitsministerium versendet einmal am Tag Angaben zu der Entwicklung der Coronavirus-Zahlen. Es weist darin nur Fälle auf, die von den Gesundheitsämtern der Landkreise und des Regionalverbands bestätigt wurden. Über die tägliche Anzahl der Tests macht das Ministerium keine Angaben.

Begriffserklärung

Zahl der Fälle: Sie gibt die Gesamtzahl der Fälle im Saarland seit dem ersten Auftreten des Coronavirus an. Sie zeigt damit nicht an, wie viele Menschen zum aktuellen Zeitpunkt mit dem Virus infiziert sind. Genesene und Tote werden aus dieser Zahl nicht herausgerechnet.

Zahl der Genesenen: Sie gibt die Gesamtzahl der Personen an, die mit dem Coronavirus infiziert waren und inzwischen wieder geheilt sind.

Zahl der Toten: Sie zeigt die Gesamtzahl der Menschen an, die in Verbindung mit einer Corona-Infektion gestorben sind.

Zahl der aktiven Infektionen: Sie zeigt die aktuelle Zahl der Personen an, die das Coronavirus in sich tragen. Sie ergibt sich aus der Differenz aus der Gesamtzahl der Fälle und der Zahl der Geheilten sowie der Zahl der Toten.

Zahl der Intensivpatienten: Sie gibt die aktuelle Zahl der Personen an, die sich mit einer Coronavirus-Infektion auf einer Intensivstation befinden.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des saarländischen Gesundheitsministeriums, 24.09.2020
- eigene Recherche

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