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Bund und Länder beschließen neue Corona-Regeln

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Bund und Länder haben heute (29. September 2020) über eine Corona--Strategie im Winter beraten. Foto: Kay Nietfeld/dpa-Bildfunk

Bei der Videoschalte der Ministerpräsidenten mit Kanzlerin Angela Merkel wurden neue Corona-Regeln beschlossen. Das erklärte die Bundeskanzlerin auf der anschließenden Pressekonferenz am heutigen Dienstag (29. September 2020). Aufgrund der steigenden Infektionszahlen sind keine Schritte zur Öffnung der Corona-Verordnung vorgesehen. Vielmehr soll diese strenger eingehalten und erweitert werden.

Teilnehmerzahl für Veranstaltungen bei erhöhtem Infektionsgeschehen beschränkt

Bei einer Infektionshäufigkeit von 35 pro 100.000 Einwohnern innerhalb von 7 Tagen in einem Landkreis sollen bei Feiern in öffentlichen und angemieteten Räumen nicht mehr als 50 Teilnehmer eingelassen werden. Im privaten Bereich wird auf dieser Stufe empfohlen, maximal 25 Gäste einzuladen. 

Wenn pro 100.000 Einwohner 50 Neuinfektionen innerhalb von 7 Tagen festgestellt werden, reduziert sich die maximale Teilnehmerzahl im öffentlichen Raum auf maximal 25. An privaten Feiern zu Hause sollten dann nicht mehr als 10 Menschen teilnehmen. Letzteres ist jedoch lediglich eine Empfehlung.

Mindeststrafe für falsche Personenangaben

Wer in einem Restaurant oder einer Kneipe falsche Angaben auf dem Kontaktformular zur Nachverfolgung macht, muss mit einem Bußgeld rechnen. Mindestens 50 Euro soll der Betrug kosten. 

Aus AHA wird AHCL

Die AHA-Formel - Abstand halten, Hygiene, Alltagsmasken - wird in der kalten Jahreszeit um zwei Buchstaben erweitert. "C" steht dabei für Corona-Warnapp nutzen und "L" für regelmäßiges Lüften. Durch ein Förderprogramm sollen zudem Belüftungsanlagen in öffentlichen Gebäuden verbessert werden. 

"Regional, spezifisch und zielgenau" statt Lockdown

Die Strategie sei, so Merkel "regional, spezifisch und zielgenau" vorzugehen. Ein erneuter Shutdown für das ganze Land müsse verhindert werden. Die Prioritäten seien die Wirtschaft aufrechtzuerhalten und Kindern die Möglichkeit zu geben, weiter Kitas und Schulen zu besuchen. Daher sollen bei Infektionen an Schulen etwa Cluster ermittelt und nur einzelne Klassen oder Jahrgänge in Quarantäne geschickt werden. 

Verwendete Quellen:
- Pressekonferenz der Bundesregierung, 29. September 2020

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Saarland-Nachrichten: Die wichtigsten Meldungen vom Dienstag

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Die wichtigsten Nachrichten des Tages aus dem Saarland gibt es auf SOL.DE im Überblick. Foto: Fabian Scholl/SOL.DE

Einigung über Erweiterung der Corona-Regeln im Winter

Die Ministerpräsidenten der Länder haben sich heute mit Kanzlerin Angela Merkel in einer Videoschalte über die Corona-Strategie im Winter beraten. Beschlossen wurden unter anderem eine Beschränkung der Teilnehmerzahl für Veranstaltungen bei erhöhtem Infektionsgeschehen. Mehr dazu: Bund und Länder beschließen neue Corona-Regeln

Kind (7) in Gersheim von Unbekanntem angesprochen

Im Gersheimer Ortsteil Walsheim hat ein Unbekannter einen Jungen angesprochen. Er versuchte, den Jungen dazu zu überreden, in seinen Kleinbus einzusteigen. Der 7-Jährige reagierte jedoch richtig. Mehr dazu: Fremder versucht Kind (7) in Gersheim in Kleinbus zu locken

Weitere Blaulicht-Meldungen: 
Nachbar mit Messer attackiert: Mann (64) aus Merzig muss ins Gefängnis
Großkontrolle auf Rastplatz Kutzhof: Zoll zieht Lkws aus dem Verkehr

Corona-Fall an Schule in Perl gemeldet

Am Schengen-Lyzeum in Perl wurde ein Schüler positiv auf das Coronavirus getestet. 41 Personen müssen nun in Quarantäne. Darunter auch mehrere Lehrkräfte. Mehr dazu: Corona-Fall an Perler Schengen-Lyzeum 

Weiterer Corona-Fall an Schulen: 
Schüler an Saarbrücker Gymnasium mit Corona infiziert
Weitere Corona-Infektionen an BBZ St. Ingbert und in VHS-Kurs festgestellt

Mann aus Saarbrücken wegen Soforthilfe-Betrugs verurteilt

Ein 35-Jähriger aus Saarbrücken wurde wegen Betruges zu einer Gefängnisstrafe verurteilt. Er hatte in mehreren Bundesländern Corona-Soforthilfen beantragt und dabei falsche Angaben gemacht. Mehr dazu: Gefängnisstrafe für Saarbrücker wegen Corona-Betrug 

Weiterer Corona-Toter im Saarland

Im Saarland ist ein weiterer Corona-Infizierter verstorben. Die Zahl der Corona-Toten steigt damit auf 177 Personen. Derzeit sind 73 Menschen aktiv mit dem Virus infiziert. Alle aktuellen Zahlen des Gesundheitsministeriums: Corona-Toter im Saarland gemeldet 

Zu wenig Personal für Corona-Kontaktverfolgung

Im Saarland gibt es nicht genügend Teams, die bei Corona-Fällen Kontakte nachverfolgen. Pro 20.000 Einwohnern sollten für diese Aufgabe je fünf Personen eingesetzt werden. In vielen Bundesländern mangelt es aber an Personal. Mehr dazu: Saarland fehlen Teams zur Corona-Kontaktverfolgung

Fenster von Gerhard Richter in Kloster Tholey bald für Besucher zugänglich

Das Kloster in Tholey öffnet bald wieder für Besucher. Diese können dann auch die neuen Fenster bestaunen, die der deutsche Künstler Gerhard Richter gestaltet hat. Der Andrang ist groß. Mehr dazu: Kloster mit Richter-Fenstern in Tholey öffnet bald für Besucher

Weitere Nachrichten: 
Saarland war im September die zweitwärmste Region Deutschlands

Verwendete Quellen:
- eigene Artikel

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Was bedeutet Demokratie?- Demokratie on tour

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Das Grundgesetz Foto: Fugeefilms gGmbH

Um die Bevölkerung zum Thema Demokratie zu sensibilisieren und deren Auseinandersetzung mit dem Thema zu bestärken hat das Landes-Demokratiezentrum die Demokratie-Tour ins Leben gerufen. Bereits im vergangenen Jahr startete das Landes-Demokratiezentrum mit einer Tour durch das Saarland, um mit den Menschen vor Ort über das Thema Demokratie zu diskutieren. Auch in diesem Jahr wird das Landes-Demokratiezentrum, unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln, wieder an verschiedenen Orten im Saarland mit Informationsständen und Mitmachangeboten für das Thema Demokratie werben. Gemeinsam mit Projektträgern des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ wird über die breite Angebotspalette rund um das Thema Demokratie informiert: Interessierte können sich über Informations- und Schulungsangebote, Projekte im Saarland sowie über Beratungs- und Anlaufstellen im Saarland informieren. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, sich mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zum Thema Demokratie, aktuelle Probleme und persönliche Ansichten auszutauschen. Geplant sind vier Termine in vier verschiedenen Städten: Homburg am Dienstag, 6. Oktober, Saarbrücken am Freitag, 9. Oktober.

ACHTUNG! Die Demokratie-Tour wird ihre nächsten beiden Termine in St. Wendel (Dienstag, 13. Oktober) und Merzig (Mittwoch, 14. Oktober) aufgrund der aktuellen Pandemie-Entwicklung ausfallen lassen!! Die Termine werden zu einem späteren nachgeholt.

Weitere Infos zur Demokratie-Tour:

- www.landesdemokratiezentrum-saarland.de

- Insta: @ldzsaar

Impressionen der letztjährigen Demokratie-Tour finden Sie auf YouTube oder auf der Website des Landes-Demokratiezentrums.

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Impressionen von der Demokatie-Tour 2019 Foto: Fugeefilms gGmbH

Das Landes-Demokratiezentrum Saarland (LDZ), als Projektanteil des Bundesprogramms "Demokratie Leben!", setzt sich für ein respektvolles Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Lebenslagen, Herkunft, Kultur, Religion und für die Einhaltung der Menschenrechte in einer Demokratischen Gesellschaft ein.

Ein solidarisches Zusammenleben beruht auf Demokratie, Toleranz, Freiheit und Rechtsstaatlichkeit. In der jüngeren Vergangenheit sind die Herausforderungen für ein gemeinschaftliches Zusammenleben erheblich gestiegen und demokratische Grundhaltungen werden immer mehr in Frage gestellt.

Um antidemokratischen Tendenzen vorzubeugen und entgegenzutreten, unterstützt und entwickelt das Landes-Demokratiezentrum wirksame Strategien gegen Rechtsextremismus, Rechtspopulismus, Rassismus, Antisemitismus und Islamfeindlichkeit- inklusive der mit diesen Dimensionen zusammenhängenden Formen von Sexismus, Homosexuellenfeindlichkeit sowie Abwertung von Menschen mit Behinderung und sozial benachteiligten Gruppen.

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Impressionen von der Demokratie-Tour 2019 Foto: Fugeefilms gGmbH

Das Landes-Demokratiezentrum koordiniert die Zusammenarbeit staatlicher und zivilgesellschaftlicher Akteurinnen und Akteuren in den Bereichen Demokratieförderung und Extremismusprävention. Einbezogen in die Strategien sind die Projektträger des Bundesprogramms „Demokratie Leben!“, insbesondere die Fachberatung des Adolf-Bender-Zentrum (Schwerpunkt Rechtextremismus), die Fachstelle Yallah! (Schwerpunkt antimuslimischer Rassismus und islamistische Radikalisierung) sowie die Opferberatungsstelle für betroffene von Diskriminierung und politischer Gewalt der Universität des Saarlandes. In diesem Netzwerk findet ein kontinuierlicher Austausch von Erfahrungen und fachlichem Wissen statt. Es werden gemeinsame Aktivitäten wie Workshops, Fachveranstaltungen und Öffentlichkeitsarbeit geplant. Des Weiteren wird hier Qualitätsentwicklung und –Sicherung betrieben.

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Bei der letzten Demokratie-Tour lautete das Motto "DemokraTEE" Foto: Fugeefilms gGmbH

Darüber hinaus schafft das Landes-Demokratiezentrum eine Vernetzung aller Akteurinnen und Akteuren im Saarland, die im Rahmen von „Demokratie Leben!“ gefördert werden. Da das Landes-Demokratiezentrum im Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie angesiedelt ist, gewährleistet die Koordination eine Anbindung an alle relevanten Ministerien des Saarlandes sowie an den Landkreistag und den Städte- und Gemeindetag des Saarlandes.

Zu den Aufgaben des Landes-Demokratiezentrums gehören:

1. Förderung des demokratischen Engagements im Saarland

2.  Vernetzung der Träger im Bundesprogramm "Demokratie Leben!" sowie weiterer Akteurinnen und Akteuren  im Bereich Demokratie

3. Koordinierung der Zusammenarbeit von Zivilgesellschaft und unterschiedlichen Akteurinnen und Akteuren

4.  Zusammenarbeit mit den Partnerschaften für Demokratie 
In diesen Partnerschaften kommen Verantwortliche aus der kommunalen Politik und Verwaltung sowie Aktive aus der Zivilgesellschaft aus Kirchen, Vereinen oder Verbänden bis hin zu engagierten Bürgerinnen, Bürgern und Jugendlichen zusammen. Gemeinsam entwickeln sie auf die konkrete Situation vor Ort abgestimmte Strategien und setzen Handlungskonzepte zur Förderung von Demokratie und Vielfalt um.

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Impressionnen von der Demokratie-Tour 2019 Foto: Fugeefilms gGmbH

„Lauffeuer der Demokratie“ macht Rundreise durch das Saarland

Unter der Federführung  der fugeefilms GmbH findet von 24. bis 31. Oktober die Aktion „Lauffeuer der Demokratie statt“. Das Lauffeuer macht in sechs Städten, aus den sechs  Landkreisen halt und wird von dem Landes- Demokratiezentrum Saarland sowie von dessen Netzwerkpartnerinnen und Partnern unterstützt.  Mithilfe der Stationen in Tholey, Mettlach, Saarlouis, Neunkirchen, Homburg und Saarbrücken möchte man mit den Bürgerinnen und Bürgern zum Thema Demokratie ins Gespräch kommen sowie ein Zeichen gegen den demokratiefeindlichen Diskurs der vergangenen Monate setzen.

Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger  sind Teil der vielfältigen Rundreise und Reisen mit verschiedenen Verkehrsmitteln, wie beispielsweise einem Traktor oder dem Fahrrad, durch das Saarland. Gemeinsam möchten sie auf die Wichtigkeit der Demokratie aufmerksam machen. Bei verschieden, spannenden Aktionen werden die Bürgerinnen und Bürger zum Mitmachen angeregt und sollen somit in einen gemeinsamen Austausch über demokratische Werte eintreten.

Neben den Trägerinnen und Trägern nehmen, unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln, auch zahlreiche saarländische Sportvereine, Jugendzentren und Jugendgruppierungen teil. Somit ist eine breite Masse der Bevölkerung am Lauffeuer beteiligt.

ACHTUNG! Das „Lauffeuer der Demokratie“ kann aufgrund der aktuellen Pandemie-Entwicklung leider nicht stattfinden!! Die Termine werden zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt.

Weitere Infos zum "Lauffeuer der Demokratie":

- www.landesdemokratiezentrum-saarland.de

- Instagram: @ldzsaar

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Impressionen von der Demokratie-Tour 2019 Foto: Fugeefilms gGmbH

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Die Demokratie-Tour 2020 Foto: Layout werbungundso.com

Veranstaltungsorte

06.10.2020
Homburg
Christian-Weber-Platz
Talstraße 32
66424 Homburg

09.10.2020
Saarbrücken
Bahnhofstraße
Bahnhofstraße 54
66111 Saarbrücken

13.10.2020 - ABGESAGT!
St. Wendel
Schlossplatz
Am Schlossplatz
66606 St. Wendel

14.10.2020 - ABGESAGT!
Merzig
Direkt vor dem historischen Rathaus
Poststraße 20
66663 Merzig

Kontakt: 

Landes-Demokratiezentrum Saarland
Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie
Franz-Josef-Röder-Str. 23
66119 Saarbrücken
Tel.: 0681 501 2137
E.Mail: ldz@soziales.saarland.de
Website: www.landesdemokratiezentrum-saarland.de

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Weitere Corona-Infektionen an BBZ St. Ingbert und in VHS-Kurs festgestellt

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Am BBZ St. Ingbert und der dortigen VHS wurden Corona-Fälle gemeldet. Symbolfoto: Brian Inanga/dpa-Bildfunk

Seit dem heutigen Dienstag liegen dem Gesundheitsamt die Ergebnisse der Corona-Testung am BBZ und der VHS St. Ingbert vor.

Weitere Corona-Fälle am BBZ St. Ingbert 

Zwei Schüler:innen der Klassenstufe 12 wurden positiv getestet. Die Ermittlung der Kontaktpersonen wurde bereits eingeleitet. Für die Mitschülerinnen und Mitschüler der beiden Infizierten wurde eine Quarantäne bis zum 8. Oktober angeordnet.

Auch Lehrkräfte, die die Klasse vom 21. bis zum 24. September unterrichteten, müssen sich isolieren. Derzeit wird geprüft, welche Lehrkräfte länger in Quarantäne müssen und ob weitere Unterrichtende betroffen sind. Personen, die während der Quarantäne Krankheitssymptome zeigen, müssen diese dem Gesundheitsamt melden. 

Drei Teilnehmende eines VHS-Kurses infiziert

Auch unter den Kursteilnehmenden eines Sprachkurses an der VHS St. Ingbert wurden bei einer Testung drei Neuinfektionen festgestellt. Insgesamt elf Kursbesucherinnen und -besucher sowie zwei Lehrkräfte waren am Montag abgestrichen worden. Auch hier gelten nun entsprechende Quarantänevorschriften. 

Verwendete Quellen:
- Pressemitteilung des Saarpfalz-Kreises

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Nachbar mit Messer attackiert: Mann (64) aus Merzig muss ins Gefängnis

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Mit einem Messer griff der Mann das Opfer an. Symbolfoto: Pixabay

Das Landgericht Saarbrücken hat am heutigen Dienstag (29. September 2020) einen 64 Jahre alten Mann wegen versuchten Totschlags zu vier Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt. Der Rentner hatte im März dieses Jahres in Merzig im Streit einen 30 Jahre alten Nachbarssohn mit einem Messer schwer verletzt.

Nach Angaben einer Sprecherin blieb das Gericht mit dem Urteil unter dem Antrag der Staatsanwaltschaft, die fünf Jahre Haft gefordert hatte. Mordmerkmale sahen die Richter nicht.

Mopedfahrer mit Schaufel geschlagen

Der Rentner soll sich über den Mopedfahrer geärgert haben, der auf dem Weg zu dessen Jagdrevier an seinem Ziegenstall vorbeigefahren war. Laut Anklage tauchte der 64-Jährige aus einer Hecke auf, schlug mit einer Schaufel auf den 30-Jährigen ein und brachte ihn so zu Fall.

Messer in die Brust gestochen

Dann stach er dem Nachbarssohn mit einem Messer in die Brust. Dem Opfer gelang schließlich die Flucht. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Saarland war im September die zweitwärmste Region Deutschlands

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Das Saarland war im September mit 15,9 Grad die zweitwärmste Region in Deutschland. Foto: Pixabay

Bis zum astronomischen Herbstanfang am 22. September wurden in diesem Monat in ganz Deutschland spätsommerliche Temperaturen und viele Sonnenstunden verzeichnet. Obwohl es seither kühl und nass geworden ist, war der erste klimatologische Herbstmonat laut dem Deutschen Wetterdienst "zu warm, zu trocken und sehr sonnig - verglichen mit vieljährigen Mittelwerten".

Saarland im September die zweitwärmste Region

Das Saarland war mit einer Durchschnittstemperatur von 15,9 Grad die zweitwärmste Region in Deutschland. Der Wert liegt 2,2 Grad über den langjährigen Mittelwerten. Nur in Berlin war es noch wärmer. Im Bundesdurchschnitt lagen die Temperaturen bei 14,8 Grad - 1,5 Grad über dem Wert der Referenzperiode von 1961 bis 1990. Am 15. September wurde in Saarbrücken-Burbach zudem mit 34,1 Grad ein neuer Monatsrekord für das Saarland aufgestellt.

32 Sonnenstunden mehr als in langjährigen Schnitt

Im langjährigen Vergleich fiel der September im Saarland zudem sehr sonnig aus. Mit 190 Sonnenstunden lag der Wert deutlich über dem Landesschnitt von 158. Deutschlandweit wurden durchschnittlich 206 Sonnenstunden gemessen - 56 Stunden mehr als das Mittel. Am sonnigsten war es in Mitteldeutschland mit 230 Stunden. 

Niederschlagsmenge deutlich unter dem Mittelwert

Nachdem es in den ersten drei Septemberwochen in ganz Deutschland überwiegend trocken geblieben war, kam es doch noch zu reichlich Niederschlägen. Mit knapp 50 Litern pro Quadratmeter lag die Menge in Deutschland dennoch etwa 20 Prozent unter dem vieljährigen Durchschnitt von 61 l/m². Im Saarland war es mit 60 Litern pro Quadratmeter zwar etwas nasser, dennoch liegt der Wert 10 Prozent unter dem Landesdurchschnitt.

Verwendete Quellen:
- Deutscher Wetterdienst

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Fremder versucht Kind (7) in Gersheim in Kleinbus zu locken

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Der Fremde fragte den Jungen in Gersheim, ob er nicht sein Fahrrad stehen lassen und mit ihm weiterfahren wolle. Symbolfoto: Frank May/dpa-Bildfunk

Der Junge war gegen 17:00 Uhr in der Gersheimer Straße in Walsheim mit dem Fahrrad unterwegs. Sein Vater befand sich zwar in unmittelbarer Nähe, hatte zum Tatzeitpunkt jedoch keinen Blick auf seinen Sohn. 

Junge aus rotem Kleinbus heraus angesprochen

Wie der 7-Jährige berichtete, sprach ihn der Unbekannte aus einem roten Kleinbus heraus an. Dieser fragte, ob das Kind nicht sein Fahrrad stehen lassen wolle, um stattdessen mit ihm weiterzufahren. Der Junge reagierte darauf richtig: Er gab keine Antwort und fuhr sofort zurück zu seinem Vater. Der konnte das Fahrzeug aber nicht mehr feststellen. 

Polizei sucht nach Täter

Die Eltern informierten daraufhin die Polizei Homburg. Diese ging dem Hinweis nach und leitete Fahndungsmaßnahmen ein. Das führte allerdings nicht zum Auffinden des roten Kleinbusses. 

Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizei Homburg (Tel.: (06841)1060) in Verbindung zu setzen.

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Thema "Kinderansprecher": Hinweise für Eltern

Kinder sensibilisieren ohne einzuschüchtern

Die Polizei gibt in ihrer Pressemitteilung zudem einige Hinweise auf das korrekte Verhalten in Hinsicht auf "Kinderansprecher". Es gelte Kinder zu sensibilisieren, ohne sie einzuschüchtern

- Klare Regeln vereinbaren: Wer darf das Kind im Auto mitnehmen? Wer darf es von der Schule abholen?
- Realitätsnahe Rollenspiele sind unbedingt zu vermeiden

Richtiges Verhalten im Fall der Fälle

Wenn ein Kind von einem Ansprecher erzählt:
- Für das Anvertrauen loben
- Frei erzählen lassen ohne "bohrende" Nachfragen zu stellen
- Keine Details vorgeben
- Den Vorfall der Polizei melden

Keine Informationsverbreitung auf Social Media

Zudem sollte auf "Informationsverbreitung" über soziale Netzwerke verzichtet werden. Das führe häufig zu vielen "Fehlmeldungen" und erschwere so die Ermittlungsarbeiten. 

Verwendete Quellen:
- Pressemitteilung der Polizei Homburg, 29.09.2020

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Großkontrolle auf Rastplatz Kutzhof: Zoll zieht Lkws aus dem Verkehr

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Eine Röntgenanlage kam bei der Kontrollaktion zum Einsatz. Foto: Hauptzollamt Saarbrücken

Der Zoll hat bei einer großangelegten Verkehrskontrolle auf dem Autobahn-Rastplatz in Heusweiler-Kutzhof mehrere Lkw aus dem Verkehr gezogen. Die Aktion fand zwischen Montag vergangener Woche und Donnerstag statt, teilte das Hauptzollamt Saarbrücken erst am heutigen Dienstag (29. September 2020) mit.

Röntgenanlage im Einsatz

Bei der Kontrolle an der A8 setzten die Beamtinnen und Beamten eine Röntgenanlage ein. "Innerhalb von wenigen Minuten sehen wir anhand der Bilder, ob sich Schmuggelware auf dem Lkw befindet", wird der Leiter des Saarbrücker Hauptzollamtes, Hans Barth, zitiert. Insgesamt seien 90 Lastwagen durchleuchtet worden.

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Auf den Röntgenbildern können die Beamtinnen und Beamten mögliche Schmuggelware entdecken. Foto: Hauptzollamt Saarbrücken

Dabei stellte der Zoll nach eigenen Angaben folgende Verstöße fest:
- In einem Tank wurde Heizöl statt Diesel verwendet. Es wurden über 1.400 Liter Kraftstoff nachversteuert und die Energiesteuer in Höhe von fast 700 Euro erhoben. Zudem leiteten die Beamtinnen und Beamten ein Steuerstrafverfahren ein

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Ein Lkw-Fahrer hatte statt Diesel Heizöl im Tank. Foto: Hauptzollamt Saarbrücken

- Ein 57-jähriger Lkw-Fahrer wurde wegen eines aktuellen Haftbefehls festgenommen

- Der Zoll vollstreckte offene Geldbeträge von ausländischen Firmen und Fahrern in Höhe von fast 500 Euro

- Ein Fahrzeug ohne Kennzeichen wurde aus dem Verkehr gezogen

- Die Beamtinnen und Beamten beanstandeten in vier Fällen technische Mängel beziehungsweise die fehlende Ladungssicherheit

In vier Fällen sei die Weiterfahrt der Lkws untersagt worden. Der Zoll setzte vier Sicherheitsleistungen in Höhe von insgesamt 660 Euro fest. Die Kontrollaktion wurden vom THW unterstützt.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Hauptzollamts Saarbrücken, 29.09.2020

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Schüler an Saarbrücker Gymnasium mit Corona infiziert

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An der Marienschule in Saarbrücken gibt es einen Corona-Fall. Archivfoto: Marienschule

Ein Zwölftklässler der Saarbrücker Marienschule ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Der Fall stehe im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion eines Lehrers am benachbarten Ludwigsgymnasium, berichtet der "SR" mit Berufung auf den Regionalverband. Demnach hätten die beiden Gymnasien gemeinsame Oberstufenkurse.

Schüler zeigte schon vor Quarantäne Symptome

Der infizierte Schüler an der Marienschule befände sich bereits seit Samstag in Quarantäne. Er habe allerdings schon davor Symptome gezeigt, weswegen der Regionalverband jetzt alle Kontaktpersonen ermitteln will, heißt es im Medienbericht.

Regelungen zum Unterricht ab 30.09.2020 Stufe 12 Der Unterricht in Stufe 12 findet grundsätzlich online nach regulärem...

Gepostet von Marienschule Saarbrücken am Dienstag, 29. September 2020

Verwendete Quellen:
- Saarländischer Rundfunk
- eigener Bericht

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Saarland fehlen Teams zur Corona-Kontaktverfolgung

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In einigen Bundesländern gibt es für die Kontaktverfolgung zu wenig Personal. Foto: Britta Pedersen/dpa-Bildfunk

Einige Bundesländer haben zu wenig Personal zur Kontaktnachverfolgung bei Coronavirus-Infektionen im Einsatz - anders als im April verabredet. Bund und Länder hatten sich damals verständigt, ein Team aus mindestens fünf Personen pro 20.000 Einwohner einzusetzen. Auf Anfrage von NDR, WDR und "Süddeutscher Zeitung" erklärten jedoch mehrere Länder, aktuell seien weniger Teams im Einsatz.

Nötige Team-Zahl wird nicht erreicht

Bayern hat demnach beispielsweise 13 Millionen Einwohner, also müssten dort 650 Teams zur Verfügung stehen. Der FDP-Landtagsabgeordnete Sebastian Körber erhielt den Angaben zufolge vergangene Woche jedoch die Auskunft der Staatsregierung, dass nur 288 solcher Teams "im Einsatz" seien.

Baden-Württemberg müsste dem Bericht zufolge gemessen an der Bevölkerungszahl 553 solche Teams haben. Tatsächlich gibt es dort nach Auskunft des Gesundheitsministeriums aber nur 292, bis Ende dieser Woche sollen es 314 Teams sein.

Zu wenig Teams im Saarland

In Hessen gebe es 268 Teams, gefordert wären 313, im Saarland existieren 34 Teams, nötig wären 50. Nur Bremen hat dem Bericht zufolge nach eigenen Angaben ausreichend Personal für diese Aufgabe. Die anderen Länder antworteten ausweichend, gar nicht oder gaben an, dass ihnen diese Zahlen nicht vorliegen.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Gefängnisstrafe für Saarbrücker wegen Corona-Betrug

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Ein Mann aus Saarbrücken ist wegen mehrfachen Corona-Subventionsbetrugs zu über zwei Jahren Haft verurteilt worden. Symbolfoto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

Wegen Betrugs mit Corona-Soforthilfen hat das Amtsgericht Saarbrücken am Montag (28. September 2020) einen 35-jährigen Mann aus der Landeshauptstadt zu zwei Jahren und zehn Monaten Gefängnis verurteilt. Insgesamt ging es um zehn Fälle, berichtet der "SR".

Demnach habe der Angeklagte in mehreren Bundesländern beim Antrag von Soforthilfen für Kleinunternehmen falsche Angaben gemacht. Insgesamt sei dadurch Schaden von 72.000 Euro entstanden. Laut Amtsgericht habe der Mann bewusst gehandelt und die Corona-Krise zielgerichtet ausgenutzt.

Verwendete Quellen:
- Saarländischer Rundfunk
- eigener Bericht

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Corona-Fall an Perler Schengen-Lyzeum

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Schulkinder der Klassenstufe fünf am Schengen-Lyzeum in Perl müssen jetzt in Quarantäne. Archivfoto: Landkreis Merzig-Wadern

Am Schengen-Lyzeum in Perl gibt es einen Corona-Fall. Ein Kind aus der fünften Klasse sei positiv auf das Virus getestet worden, teilte die Schule am Montag (28. September 2020) mit.

41 Personen in Quarantäne

Das Gesundheitsamt habe demnach alle Personen mit engem Kontakt identifiziert und für sie Quarantäne angeordnet. Betroffen seien insgesamt 33 Schulkinder der Jahrgangsstufe fünf und acht Lehrkräfte.

Regulärer Unterricht für alle anderen

Die Schülerinnen und Schüler in Isolation sollen jetzt Online-Unterricht erhalten. Für alle anderen laufe der Unterricht regulär weiter, so die Schulleitung.

Schule empfiehlt Maskentragen im Unterricht

Für sie zeige der Fall, wie sinnvoll das Maskentragen und die Hygienevorgaben während der Schulzeit seien. Die Direktion empfehle allen Schülerinnen und Schülern, auch während des Unterrichts Maske zu tragen. Bereits Mitte des Monats hatte es am deutsch-luxemburgischen Schengen-Lyzeum nahe der Grenze einen Corona-Fall gegeben.

Verwendete Quellen:
- Website des Schengen-Lyzeums
- eigener Bericht

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Kloster mit Richter-Fenstern in Tholey öffnet bald für Besucher

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Für alle Besucher öffnet das Kloster am Freitag. Foto: Oliver Dietze/dpa-Bildfunk

Viele wollen die Kirchenfenster des weltberühmten deutschen Künstlers Gerhard Richter (88) sehen: Das Interesse an dem Kloster mit der wiedereröffneten Abteikirche in Tholey sei sehr groß, sagte der Geschäftsführer der St. Mauritius Tholey GmbH, Thorsten Klein, der Deutschen Presse-Agentur.

Besucher können ab Freitag kommen

Nach einer Festwoche zur Eröffnung steht das Kloster ab dem 2. Oktober allen Besuchern offen. Das neue Besucherzentrum werde an diesem Samstag mit Klosterladen und Ausstellung auf der Anlage eröffnet.

Es gibt auch Führungen

Im Oktober sei bereits für jeden Tag mindestens eine Gästeführung gebucht, sagte Klein. Besucher könnten entweder individuell anreisen, eine offene Gästeführung an Wochenenden besuchen (mit Anmeldung) oder eine gebuchte Gruppenführung machen. Wie viele Besucher kommen werden, konnte er nicht abschätzen. Nach einem Gutachten der Kommune Tholey vor der Corona-Pandemie war mit 100.000 Besuchern im ersten Jahr gerechnet worden. "Wir wissen nicht, ob es weniger oder mehr sein werden", sagte Klein.

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Die Benediktinerabtei Tholey erlangt aktuell weltweite Aufmerksamkeit. Foto: Oliver Dietze/dpa

Weltweites Medienecho

Die Abteikirche der Benediktiner war am 19. September nach zweijähriger Sanierung wieder geöffnet worden. Die drei jeweils 1,95 mal 9,30 Meter großen, bunten Richter-Fenster waren kurz vorher fertig eingebaut gewesen - und hatten bei der Vorstellung ein weltweites Medienecho ausgelöst, wie Klein erzählte. "Wir sind erfreut zu sehen, wie groß das Interesse an diesem mystischen Ort ist." Hier könne "vor der Haustür Weltkunst" gesehen werden.

Alle Events ausgebucht

In der Eröffnungswoche seien alle Veranstaltungen ausgebucht gewesen. Wegen der Corona-Pandemie musste die Zahl der Gäste auf je 70 beschränkt werden. Aufgrund der Nachfrage wisse man: "Wir hätten fünfmal so viele Besucher haben können", sagte Klein.

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Nach ihrer Fertigstellung wurden die drei von dem Künstler Gerhard Richter gestalteten Chorfenster der Abteikirche Tholey erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Foto: Oliver Dietze/dpa

Auch Abtei-Bier und Gin wird verkauft

Im Besucherzentrum sind auch eine Ausstellung und ein Klosterladen untergebracht. Dort gibt es regionale Produkte zu kaufen, darunter ein Abtei-Bier, einen Abtei-Gin sowie Kerzen, Speiseöle und ein Magazin über das Kloster. Tholey gilt mit der urkundlichen Ersterwähnung im Jahr 634 als ältestes Kloster Deutschlands. Heute leben dort zwölf Mönche aus fünf Nationen im Alter zwischen 24 und 75 Jahren.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- eigene Berichte

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Corona-Toter im Saarland gemeldet

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Im Saarland liegt zurzeit eine Person mit einer Corona-Infektion auf der Intensivstation. Symbolfoto: Peter Kneffel/dpa-Bildfunk

Im Saarland sind zurzeit 73 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Die Zahl ergibt sich aus den Daten, die das Gesundheitsministerium mit Stand vom Montag (28. September 2020), 18.00 Uhr, veröffentlicht hat.

Ein Corona-Toter gemeldet

Demnach stieg die Gesamtzahl der gemeldeten Infektionen um 3 auf jetzt 3.343 Fälle. Es gab einen Todesfall zu verzeichnen. Damit sind bislang 177 Menschen im Saarland in Verbindung mit SARS-CoV-2 gestorben. Als geheilt gelten inzwischen 3.093 Menschen. Das sind 11 mehr als am Vortag.

Von den an Covid-19 erkrankten Patientinnen und Patienten werden momentan 3 stationär behandelt (-4). Davon liegt 1 auf der Intensivstation (+/-0).

Die Gesamtfälle teilen sich wie folgt auf die Landkreise auf:
Regionalverband Saarbrücken: 1.369 (+0 gegenüber dem Vortag)
Landkreis Saarlouis: 696 (+0)
Saarpfalz-Kreis: 462 (+0)
Landkreis Neunkirchen: 340 (+0)
Landkreis Merzig-Wadern: 287 (+3)
Landkreis St. Wendel: 189 (+0)

Wie die Statistik zustande kommt

Das saarländische Gesundheitsministerium versendet einmal am Tag Angaben zu der Entwicklung der Coronavirus-Zahlen. Es weist darin nur Fälle auf, die von den Gesundheitsämtern der Landkreise und des Regionalverbands bestätigt wurden. Über die tägliche Anzahl der Tests macht das Ministerium keine Angaben.

Begriffserklärung

Zahl der Fälle: Sie gibt die Gesamtzahl der Fälle im Saarland seit dem ersten Auftreten des Coronavirus an. Sie zeigt damit nicht an, wie viele Menschen zum aktuellen Zeitpunkt mit dem Virus infiziert sind. Genesene und Tote werden aus dieser Zahl nicht herausgerechnet.

Zahl der Genesenen: Sie gibt die Gesamtzahl der Personen an, die mit dem Coronavirus infiziert waren und inzwischen wieder geheilt sind.

Zahl der Toten: Sie zeigt die Gesamtzahl der Menschen an, die in Verbindung mit einer Corona-Infektion gestorben sind.

Zahl der aktiven Infektionen: Sie zeigt die aktuelle Zahl der Personen an, die das Coronavirus in sich tragen. Sie ergibt sich aus der Differenz aus der Gesamtzahl der Fälle und der Zahl der Geheilten sowie der Zahl der Toten.

Zahl der Intensivpatienten: Sie gibt die aktuelle Zahl der Personen an, die sich mit einer Coronavirus-Infektion auf einer Intensivstation befinden.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des saarländischen Gesundheitsministeriums, 28.09.2020
- eigene Recherche

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