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Saarland-Nachrichten: Die wichtigsten Meldungen vom Mittwoch

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Die Gewerkschaft "Verdi" hat für den heutigen Mittwoch (30.09.2020) zu mehreren Warnstreiks in saarländischen Krankenhäusern aufgerufen. Symbolfoto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

Tobias Hans: Kein Spielraum für Corona-Lockerungen

Der saarländische Ministerpräsident Tobias Hans sieht aktuell keinen Spielraum für Corona-Lockerungen. Die neuen gemeinsamen Schritte der Bundesländer gegen steigende Corona-Neuinfektionen bezeichnet Hans als "klare Leitplanken für die Bevölkerung, um einen weiteren Lockdown in Deutschland zu vermeiden". Den ausführlichen Bericht findet ihr unter: "Tobias Hans: Kein Spielraum für Corona-Lockerungen".

Ausnahme für Luxemburger und Franzosen: Kurzaufenthalte im Saarland möglich

Eine Ausnahmeregelung soll Luxemburgern Kurzaufenthalte im Saarland ermöglichen. Das Großherzogtum gilt derzeit als Risikogebiet. Weitere Informationen unter: "Ausnahme für Luxemburger und Franzosen: Kurzaufenthalte im Saarland möglich".

Corona an Schulen: Quarantäne für fast 100 Personen im Landkreis Saarlouis

Zwei Corona-Fälle an Schulen im Landkreis Saarlouis haben zur Quarantäne für fast 100 Personen geführt. Mehr Informationen unter: "Corona an Schulen: Quarantäne für fast 100 Personen im Landkreis Saarlouis".

Streiks in diesen 7 Saar-Krankenhäusern

Mehr Lohn, eine Begrenzung der Arbeitszeit im Rettungsdienst, ein höherer Samstagszuschlag: Das sind nur drei Forderungen der Gewerkschaft Verdi in den aktuellen Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst. Um Druck auf die Politik zu machen, hat sie Streiks angekündigt. Betroffen sind acht Krankenhäuser in der Region, sieben davon liegen im Saarland. Umfassende Informationen zu den Warnstreiks im Saarland findet ihr unter: "Streiks in diesen 7 Saar-Krankenhäusern".

Armutsrisiko bei älteren Menschen im Saarland am höchsten

Ältere Menschen in Deutschland sind zunehmend von Armut bedroht. Das geht aus Zahlen des Statistischen Bundesamts hervor. Im Saarland ist das Armutsrisiko in dieser Altersgruppe besonders hoch. Ausführliche Informationen unter: "Armutsrisiko bei älteren Menschen im Saarland am höchsten".

"Globus"-Chef Thomas Bruch erhält Saarländischen Verdienstorden

Am heutigen Mittwoch (30. September 2020) wurde der langjährige Geschäftsführer der "Globus"-Unternehmensgruppe Thomas Bruch mit dem Saarländischen Verdienstorden ausgezeichnet. Ministerpräsident Hans würdigte Bruch für sein wirtschaftliches, soziales und karitatives Engagement im Saarland. Ausführliche Informationen zu der Ehrung findet ihr unter: "Globus-Chef Thomas Bruch erhält Saarländischen Verdienstorden".

Mann stürzt 30 Meter nahe Saarschleife: Einsatzkräfte retten ihn

Verletzungen hat ein 57-Jähriger bei einem Sturz auf dem Cloefpfad nahe der Saarschleife erlitten. Einsatzkräfte retteten den Wanderer in einer aufwendigen Aktion. Weitergehende Informationen zu der Rettungsaktion findet ihr unter: "Mann stürzt 30 Meter nahe Saarschleife: Einsatzkräfte retten ihn".

Betrunkener fährt in Menschengruppe: Anklage nach tödlichem Unfall in Pirmasens

Wegen fahrlässiger Tötung hat die Staatsanwaltschaft Anklage gegen einen 51-Jährigen erhoben. Er soll betrunken in Pirmasens in eine Menschengruppe gefahren sein. Dabei kam ein Mann ums Leben, weitere Personen wurden teils schwer verletzt. Mehr zu dem Fall unter: "Betrunkener fährt in Menschengruppe: Anklage nach tödlichem Unfall in Pirmasens".

Motorradfahrer stürzt: Zwei Schwerverletzte bei Unfall in Quierschied

Ein Biker und sein Beifahrer haben bei einem Unfall in Quierschied schwere Verletzungen erlitten. Sie mussten mit Brüchen ins Krankenhaus gebracht werden. Mehr unter: "Motorradfahrer stürzt: Zwei Schwerverletzte bei Unfall in Quierschied".

Weitere Blaulichtmeldungen aus dem Saarland:
- 29-jähriger Mann aus Saarbrücken stirbt an Drogenvergiftung
- Unfall mit Linienbus in St. Wendel.

Weniger Arbeitslose im Saarland

Im Saarland waren im September weniger Menschen ohne Arbeit als im Monat zuvor. Besonders jüngere Menschen konnten ihre Arbeitslosigkeit beenden. Wie es jetzt weiter geht, beeinflussen auch die Corona-Infektionszahlen. Mehr dazu unter: "Weniger Arbeitslose im Saarland".

Lebenserwartung für Mädchen im Saarland am niedrigsten

Die Lebenserwartung in Deutschland ist laut Statistischem Bundesamt weiter gestiegen. Die regionalen Unterschiede sind allerdings groß. Im Saarland haben Mädchen etwa die bundesweit niedrigste Lebenserwartung. Die Daten des Statistischen Bundesamtes findet ihr unter: "Lebenserwartung für Mädchen im Saarland am niedrigsten".

Bürgerbus in Püttlingen nimmt nächste Woche die Fahrt auf

Der Personennahverkehr in Püttlingen wird ab der kommenden Woche verstärkt. Dann ist der Bürgerbus erstmals im Einsatz. Ausführliche Informationen zu dem neuen Projekt findet ihr unter: "Bürgerbus in Püttlingen nimmt nächste Woche die Fahrt auf".

Verwendete Quellen:
- eigene Berichte

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Ausnahme für Luxemburger und Franzosen: Kurzaufhalte im Saarland möglich

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Menschen aus Luxemburg und Frankreich können für 24 Stunden ins Saarland, ohne danach in Quarantäne zu müssen. Symbolfoto: Oliver Dietze/dpa-Bildfunk

Ab dem kommenden Montag (5. Oktober 2020) plant die saarländische Landesregierung eine Änderung der Corona-Verordnung. Das berichtete ein Sprecher der Staatskanzlei der luxemburgischen Zeitung "L'essentiel". 

Darin soll eine Ausnahmeregelung verankert sein, die die bislang geltende 72-Stunden-Regel für benachbarte Risikogebiete ersetzt. Dann sollen sich etwa Luxemburger und Franzosen für 24 Stunden im Saarland aufhalten dürfen, ohne danach in Quarantäne zu gehen. Die Regelung gilt auch umgekehrt. 

Verwendete Quellen:
- L'essentiel

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Nachhaltige und hochwertige Produkte soweit das Auge reicht- Das Paradies für jeden Feinschmecker

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Das Miori Gebäude in Brebach Foto: Miori

Schon beim Betreten des Feinkostgeschäftes Miori im Saarbrücker Stadtteil Brebach ist spürbar, dass der Kunde hier sehr geschätzt wird. Nicht umsonst sprechen Miori-Begeisterte von einem „Feinkostparadies“ und einem “wunderschönen Laden, der sie für einen kurzen Moment in eine andere Welt eintauchen lässt“. Im Gespräch mit Geschäftsführerin Nicole Wilhelm wird schnell deutlich, was genau Miori für die Kunden so einzigartig macht: „Sie schätzen die Persönlichkeit, die Freundlichkeit, sowie die Qualität unserer wertvollen Mitarbeiter. Auch unser stimmungsvolles Ambiente begeistert sie. Einer der Höhepunkte ist sicherlich unsere Feinkostabteilung“, so Nicole Wilhelm. Viele unserer Produkte werden in kleinen Manufakturen extra für Miori hergestellt; angefangen von unserer Pasta, über typisch italienische Gewürze, feinstes Pesto und vieles mehr. Etwas Besonderes ist laut Nicole Wilhelm auch die Vermarktung des Grills Big Green Egg. Auch Weinklimaschränke können bei Miori erstanden werden. „Da wir schon wieder mit großen Schritten auf die Weihnachtszeit zugehen, möchte ich natürlich auch betonen, dass unsere Kunden bei uns zu jedem Anlass das passende hübsch verpackte Geschenk finden“, so Wilelm weiter.  

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Windbeutel Catering a la Miori Foto: Miori

Aber nicht nur das: Aktuell arbeitet das Miori-Team an einer neuen Homepage. Gleichzeitig kommt auch der neue Catering Katalog. Denn seit diesem Jahr können Kunden mit dem Miori Cateringservice ihre Lieblingsspeisen und –getränke in Brebach abholen. Dabei setzt Miori auf Nachhaltigkeit. Wilhelm: „Wir richten alles auf nachhaltigen und servierfähigen Platten aus Palmblättern zum Mitnehmen an und auch an unseren Theken im Ladenlokal verwenden wir abbaubare Verpackungen.“

Nachhaltigkeit spielt bei Miori insgesamt  eine große Rolle. Beim Käse achtet Nicole Wilhelm besonders auf die faire Bezahlung der Käsereien, „denn nur wenn faire Preise für gute Milch bezahlt wird, kann der Milchbauer seine Tiere gut behandeln“, so Wilhelm. Nachhaltigkeit bedeutet für sie nicht nur eine umweltfreundliche Verpackung, sondern eine faire Lieferkette. Bei der umweltfreundlichen Verpackung setzt Miori auch innerhalb des Ladens ein Zeichen. Essige, Balsamicos, Öle, Spirituosen, Whisky und Liköre können die Kunden probieren und sich abfüllen lassen.

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Miori bietet eine vielfältige Auswahl an Weinen Foto: Miori

Miori sorgt jedoch nicht nur für Neuigkeiten und Genuss, sondern hat auch eine gewisse Historie zu bieten: Denn beim Betreten des Feinkostgeschäfts rechnet wohl niemand damit, dass hier einmal vor über 85 Jahren, genauer gesagt 1935, die alte evangelische Kirche in Brebach ihren Platz hatte. Nur die alten Holzbalken an der Decke erinnern noch an frühere Zeiten. Seit nun fast 15 Jahren, bietet das ehemalige Gebäude der Kirche die Heimat von Miori. Die Freude an schönen Dingen und guter Qualität hat die Geschäftsführerin in den Genen. Bereits um 1870 hatte die Großmutter von Nicole Wilhelm Marktstände in Saarbrücken, wo sie Obst und Gemüse verkauften. Sie waren stets für ihre gute Qualität bekannt. Später eröffnete ihre Großmutter 1955 ihren eigenen Kolonialwarenladen, der unter anderem auch Platz für besonderen Gewürze bot. 2006 war es dann endlich soweit, dass Nicole Wilhelm Miori in den neu renovierten Räumen der ehemaligen Kirche eröffnete. 2011 folgte eine Vergrößerung und eine Verschönerung des Geschäftes, sodass die komplette Kirche zum Fein- und Genussgeschäft umgebaut wurde. Dabei erweiterte sich die Fläche von 80 Quadratmeter auf stolze 600 Quadratmeter und bietet seitdem zusätzlichen Platz für eine Frischetheke und ein neues Sortiment, das stets um die neusten und schönsten Trends der Welt erweitert wird.

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Kompetente Beratung bei Miori Foto: Miori

„Unsere Frischetheke gewährt ein reichhaltiges Angebot an Antipasti, Käse, sowie Schinken- und Wurstware, die den perfekten Genuss versprechen“, berichtet Nicole Wilhelm. Passend zu der kulinarischen Käse-Vielfalt aus Frankreich, Italien, Großbritannien, Deutschland, der Schweiz und den Niederlanden, begleitet die Sommelière Mia Hamoen die Gäste bei der Auswahl der passenden Weine. Miori bietet seinen Kunden eine große Auswahl an Weinen aus aller Welt. Die Geschäftsführerin legt dabei besonders Wert auf die Qualität und die Herkunft der Weine. Sie besucht persönlich viele Winzer in Frankreich, Portugal und Italien, um deren Weingüter kennenzulernen.

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Nachhaltig und praktisch. Kunden können sich zahlreiche Produkte, wie beispielsweise Öle, abfüllen lassen Foto: Miori

Kontakt:
miori GmbH
Saarbrücker Str. 148 – 158
66130 Saarbrücken
E-Mail: info@miori.de
Telefon:  0681 – 988 0 890
Website: www.miori.de

Öffnungszeiten:
Montag und Dienstag: geschlossen
Mittwoch – Freitag
Laden: 10:00 – 19:00 Uhr
Samstag
Laden: 10:00 – 17:00 Uhr

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"Globus"-Chef Thomas Bruch erhält Saarländischen Verdienstorden

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Ministerpräsident Tobias Hans zeichnet den langjährigen "Globus"-Chef Thomas Bruch mit dem Saarländischen Verdienstorden aus. Foto: BeckerBredel

Saar-Unternehmer Thomas Bruch mit Verdienstorden ausgezeichnet

Der saarländische Unternehmer Thomas Bruch wurde am heutigen Mittwochmorgen in der Staatskanzlei des Saarlandes mit dem Saarländischen Verdienstorden ausgezeichnet. In einer umfangreichen Ansprache würdigte der saarländische Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) den langjährigen "Globus"-Geschäftsführer für dessen wirtschaftliches, soziales und karitatives Engagement.

Tobias Hans würdigt das beispiellose Engagement von Bruch

Laut Hans habe Thomas Bruch die Auszeichnung mit dem Saarländischen Verdienstorden sowohl durch sein berufliches als auch sein ehrenamtliches Engagement verdient. "Das hohe persönliche Engagement von Thomas Bruch als Unternehmer und als Repräsentant der saarländischen Wirtschaft ist beispielhaft", betonte Hans.

Er führt weiter aus: "Seit vielen Jahren setzt sich Thomas Bruch für die Stärkung der Wirtschaft im Saarland ein. Als Geschäftsführer der Globus-Unternehmensgruppe ist es ihm gelungen, stetig neue Firmenstandorte zu gründen und die bestehenden zu vergrößern. Damit hat er in der Region viele Arbeitsplätze gesichert".

Dabei sei Thomas Bruch trotz seines großen unternehmerischen Erfolges immer bodenständig geblieben. So werbe Bruch nicht nur als "Saarlandbotschafter" für das Saarland als unternehmerfreundlichen Wirtschaftsstandort, sondern engagiere sich zudem im sozialen und karitativen Bereich. "Mit seiner langjährigen und von Erfolg gekennzeichneten Leistungen hat sich Thomas Bruch Verdienste in unterschiedlichen Bereichen, vor allem aber um die saarländische Wirtschaft erworben, die eine Auszeichnung mit dem Saarländischen Verdienstorden rechtfertigt", so Hans abschließend.

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Thomas Bruch freute sich zusammen mit seiner Frau Graciela über die hohe Auszeichnung. Foto: BeckerBredel

Der Werdegang von Thomas Bruch

Thomas Bruch arbeitete nach seinem Abitur zunächst als Verkäufer in Frankfurt und wurde unter anderem als Ladenmetzger ausgebildet. Von 1970 bis 1975 absolvierte er ein Studium der Betriebswirtschaft an der Universität des Saarlandes, das er erfolgreich als Diplom-Kaufmann abschloss. Danach folgten verschiedene Stationen im Betrieb der damaligen "Globus GmbH".

1980 übernahm Thomas Bruch die Geschäftsführung von seinem Vater Walter. Unter seiner Leitung erschloss die Unternehmensgruppe zusätzliche Geschäftsfelder und expandierte in Europa und Russland. Am 1. Juli 2020 übergab Thomas Bruch die Geschäftsführung der "Globus"-Unternehmensgruppe schließlich an seinen Sohn Matthias.

Bruch engagiert sich im sozialen Bereich

Neben seinen unternehmerischen Erfolgen engagiert sich Thomas Bruch auch im sozialen und gesellschaftlichen Bereich. 2005 gründet er die Globus-Stiftung. Zu den wichtigen Anliegen der Stiftung zählen die Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit sowie die Förderung humanitärer Projekte in der Dritten Welt.

Vor allem im Kampf gegen die Jugendarbeitslosigkeit engagiert sich die Stiftung in einer Vielzahl von Projekten im Bildungs- und Ausbildungsbereich oftmals in Kooperation mit verschiedenen Initiativen und Institutionen wie beispielsweise der Arbeitsmarktinitiative Stadt St. Wendel e.V., des Arbeiter-Samariter-Bundes, dem SOS Ausbildungs- und Beschäftigungszentrum Saarbrücken, der Lebenshilfe St. Wendel und der Stiftung Kind und Jugend.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Staatskanzlei des Saarlandes vom 30.09.2020
- eigene Recherche

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Kommt eine direkte Zugverbindung zwischen Saarbrücken und Luxemburg?

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Sollte die Strecke zwischen Bouzonville und Dillingen reaktiviert werden, könnte bald eine Zugverbindung zwischen Saarbrücken und Luxemburg bestehen. Archivfoto: BeckerBredel

Derzeit müssen Bahnreisende aus Saarbrücken auf dem Weg nach Luxemburg über Metz oder Trier fahren. Das soll sich ändern. Das Saarland fordert, dass zwischen der französischen Stadt Bouzonville und Dillingen wieder Züge die Fahrt aufnehmen. So soll eine direkte Verbindung zwischen Saarbrücken und Luxemburg möglich werden.

Bahnlinie soll im Planvertrag aufgenommen werden

Der Präsident des Departements Moselle, Patrick Weiten hat nun vorgeschlagen, die Bahnlinie bis zum Dezember in den Planvertrag Staat-Region aufzunehmen. Das berichtet "Le Républicain Lorrain". Er sieht in der Strecke eine Chance. Denn Grenzgänger, die etwa in Dillingen arbeiten, könnten ihre Arbeitsstätte besser erreichen. 24 Gemeinden in Frankreich, die von der Verlegung betroffen wären, haben bereits über das Projekt beraten. 

Bahn und Region Grand-Est wollen Finanzierung untersuchen

Die Deutsche Bahn ist bereit, den Fall zu untersuchen. Mit dem deutschen Bundesverkehrsminister wurden für den Ausbau des Schienennetzes in Deutschland bis 2030 bereits Investitionen von 86 Milliarden Euro vereinbart. 

Auch das Departement Moselle sagte eine finanzielle Unterstützung für das Projekt zu. Allerdings liegt diese Entscheidung bei der Region Grand-Est. Diese war zunächst der Ansicht, dass das Projekt für die Saarländer keine Priorität habe. Der Präsident Jean Rottner hat nun auf einem Kongress erklärt, er sei bereit "eine Studie über Durchführbarkeit, Fahrgastzahlen und Kosten in Auftrag zu geben."

Technische Wiederbelebung sei unkompliziert

Die technische Wiederbelebung sei laut Weiten sehr einfach. Auf deutscher Seite müsse ein Tiefbauwerk errichtet  und die Elektrifizierung wieder aufgenommen werden. In Frankreich ist die Linie Béning-lès-Saint-Avold/Thionville für den Güterverkehr weiter aktiv. Demnach müssten nur noch Personenzüge eingesetzt und die Bahnhöfe wieder in Betrieb genommen werden. 

Verwendete Quellen:
- "Le Républicain Lorrain"

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Corona an Schulen: Quarantäne für fast 100 Personen im Landkreis Saarlouis

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Zwei Fälle an Schulen gibt es im Landkreis Saarlouis zu verzeichnen. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa-Bildfunk

Wegen Corona-Fällen müssen Schülerinnen und Schüler des TGSBBZ in Saarlouis und der Johannes-Gutenberg-Schule in Schwalbach in Quarantäne. Von der Maßnahme betroffen seien fast 100 Personen, berichtet der "SR" mit Berufung auf die jeweiligen Schulleitungen.

Demnach seien 41 Schülerinnen und Schüler sowie neun Lehrerinnen und Lehrer des TGSBBZ in Isolation, nachdem es an der Schule eine Infektion mit dem Coronavirus gegeben hatte.

Quarantäne gebe es laut Medienbericht auch für neun Lehrkräfte und 35 Kinder an der Johannes-Gutenberg-Schule. Das Gesundheitsamt wolle jetzt alle Betroffenen testen.

Verwendete Quellen:
- Saarländischer Rundfunk

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Wegen Elternzeit: Polizist aus Saarbrücken berichtet von Mobbing und Benachteiligung

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Ein Vater aus Saarbrücken berichtet, dass er wegen der Elternzeit bei der Polizei benachteiligt und gemobbt wurde. Symbolfoto: Monika Skolimowska/dpa-Bildfunk

Nur ein Viertel der Männer, die die Elternzeit überhaupt in Anspruch nehmen, gehen für mehr als zwei Monate. Gregor Bell (Name geändert), ein Polizist aus Saarbrücken, entschied sich für ein ganzes Jahr. Das berichtet er in der "Zeit". 

Polizist gilt wegen Elternzeit als Drückeberger

Bereits fünf Jahre lang hatte er als Kriminalkommissar gearbeitet, als er zum ersten Mal Elternzeit nahm. Zuvor war erst ein anderer Vater in der Einheit überhaupt in die Erziehungszeit gegangen - und das nur für einige Monate. Bells Entscheidung stieß auf Ablehnung der anderen Polizistinnen und Polizisten, sagt er in der Zeitung. Seither gelte er auf seinem Arbeitsplatz als Drückeberger. "Der nimmt sich was raus", sei die gängige Haltung gewesen. Diese sei sogar in Mobbing umgeschlagen. 

Kolleginnen und Kollegen nannten ihn "Röckchen"

Nachdem Bell vor seiner Elternzeit an einem Tatort den Rock eines Opfers sichergestellt hatte, wurde er verhöhnt: Er habe ja nun seine Arbeitskleidung für die Elternzeit. Der Vater schildert in der "Zeit", wie einige Kollegen ihn wochenlang "Röckchen" nannten. Zeit für die Kindererziehung zu nehmen, sei in den Augen der Polizisten eine Frauenaufgabe. Und er damit eine Frau.

Versprechungen waren nach der Elternzeit hinfällig

Schlimmer sei für ihn jedoch die Behandlung nach der Elternzeit gewesen. Plötzlich sei er nur noch abgewimmelt worden. Von einer versprochenen Hospitation in einem anderen Bereich war plötzlich keine Rede mehr. Auch andere Fortbildungen und Führungsaufgaben, die in Aussicht gestellt worden waren, gingen plötzlich an andere Kollegen. Dadurch verlor Bell nicht nur in dem Jahr Abwesenheit, sondern auch danach wichtige Pluspunkte, die für eine Beförderung und damit bessere Bezahlung nötig sind. 

"Mehr Solidarität unter Vätern bei der Polizei"

Gregor Bell wünscht sich heute mehr Solidarität unter den Vätern bei der Polizei. Zudem sollten vor der Elternzeit Vereinbarungen mit den Vorgesetzten getroffen oder Seminare angeboten werden, so der Polizist.  Für ihn steht im kommenden Jahr die dritte Elternzeit an. Während dieser will er sich wohl einen anderen Fachbereich an einer anderen Dienststelle suchen. Er hofft, dann seinen Drückeberger-Status loszuwerden und neu anfangen zu können. 

In der "Zeit" berichten auch zwei weitere Väter von Mobbing, Benachteiligung und sogar Kündigung wegen der Elternzeit. Da die Anonymität gewahrt werden soll, wurden die genauen Arbeitgeber nicht preisgegeben oder konfrontiert. Für die Äußerungen liegen laut "Zeit" einige Belege vor, die Geschichten wurden zudem auf Plausibilität geprüft.

Verwendete Quellen:
- ZeitOnline

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Weniger Arbeitslose im Saarland

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Im Saarland waren im vergangenen Monat wieder weniger Menschen arbeitslos gemeldet. Foto: Oliver Berg/dpa-Bildfunk

Die Arbeitslosigkeit im Saarland ist trotz der Corona-Krise im September zurückgegangen. Insgesamt waren 39.900 Frauen und Männer ohne Job und damit 1.900 oder 4,5 Prozent weniger als im August, wie die Regionaldirektion der Arbeitsagentur am Mittwoch (30. September 2020) mitteilte.

Quote liegt bei 7,5 Prozent

Im Vergleich zum Vorjahresmonat waren allerdings deutlich mehr Menschen arbeitslos. Im September dieses Jahres waren 6.500 Menschen mehr arbeitslos als im gleichen Monat 2019. Das entspricht einem Plus von 19,6 Prozent. Die Arbeitslosenquote lag bei 7,5 Prozent. Vor einem Monat betrug sie 7,8 Prozent und vor einem Jahr 6,2 Prozent.

Gute Nachrichten für Jüngere

Insbesondere jüngere Menschen konnten im September ihre Arbeitslosigkeit beenden. Viele von ihnen hätten eine Beschäftigung aufgenommen oder eine Ausbildung begonnen. Die Unternehmen hätten auch mehr Arbeitskräfte nachgefragt als im August. Bei der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung war allerdings ein Rückgang zu verzeichnen. Die Anzeigen für Kurzarbeit gingen dagegen zurück.

Wie geht es weiter?

"Wie sich die Situation in den nächsten Wochen entwickelt ist von mehreren Faktoren abhängig. Unter anderem spielen die Entwicklung der Corona-Infektionszahlen und die Konsequenzen daraus eine maßgebliche Rolle", so Walter Hüther, stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung der Regionaldirektion.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- Mitteilung der Regionaldirektion Rheinland-Pfalz-Saarland, 30.09.2020

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Lebenserwartung für Mädchen im Saarland am niedrigsten

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Die Lebenserwartung für Neugeborene im Saarland liegt unter dem Bundesdurchschnitt. Foto: Sebastian Kahnert/dpa-Bildfunk

Die durchschnittliche Lebenserwartung für neugeborene Mädchen in Deutschland beträgt aktuell 83,4 Jahre. Für neugeborene Jungen liegt sie bei 78,6 Jahren. Das berichtet das Statistische Bundesamt nach Ergebnissen der Sterbetafel 2017/2019. In Deutschland ist die Lebenserwartung damit im Vergleich zur Berechnung für 2016 bis 2018 um 0,1 Jahre gestiegen. 

Mädchen haben im Saarland die geringste Lebenserwartung

Allerdings sind die Unterschiede zwischen den Bundesländern groß. So haben Mädchen im Saarland eine Lebenserwartung von 82,2 Jahren. Das ist über ein Jahr weniger als der Durchschnitt und der bundesweit niedrigste Wert. Auch Jungen haben hierzulande einen unterdurchschnittliche Lebenserwartung von 77,6 Jahren.

Regionale Unterschiede von bis zu drei Jahren

Die niedrigsten Werte weisen Jungen in Sachsen-Anhalt mit 76,4 Jahren auf. Die höchste Lebenserwartung dagegen haben Kinder in Baden-Württemberg. Sie liegt für Mädchen bei 84,2 und für Jungen bei 79,8. Der Unterschied zwischen den Geschlechtern ist in Mecklenburg-Vorpommern mit 6,3 Jahren am größten, in Hessen mit 4,3 Jahren am geringsten.

Die Sterbetafeln des Statistischen Bundesamtes

Die Sterbetafel des Statistischen Bundesamtes setzt die Zahl der zwischen 2017 und 2019 Verstorbenen ins Verhältnis zur Bevölkerung in den einzelnen Altersjahren. Daraus wird dann in mehreren Schritten die Lebenserwartung errechnet. Demnach handelt es sich um eine Momentaufnahme der Sterblichkeitsverhältnisse.

Bei der sogenannten Kohortensterbetafel werden auch Trends aus der Vergangenheit und daraus resultierende  Annahmen zur künftigen Entwicklung der Sterblichkeit einbezogen. Nach der Modellrechnung könnte die Lebenserwartung sogar noch deutlich höher liegen. Für neugeborene Jungen bei 90 Jahren, für Mädchen sogar bei 93.

Die Sterbetafeln für die Jahrgänge 1920 bis 2020 und weitere Informationen gibt es im Themenbereich Sterbefälle, Lebenserwartung auf der Homepage des Statistischen Bundesamtes.

Verwendete Quellen:
- Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes

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Bürgerbus in Püttlingen nimmt nächste Woche die Fahrt auf

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Der Bürgerbus Püttlingen startet am 8. Oktober den Fahrbetrieb. Symbolfoto: Julian Stratenschulte/dpa-Bildfunk

Am Donnerstag (8. Oktober 2020) nimmt der Bürgerbus in Püttlingen die Fahrt auf. Um 9:00 Uhr eröffnen Verkehrsministerin Anke Rehlinger (SPD) und Bürgermeisterin Denise Klein (SPD) den Betrieb. Dann steht das Gefährt erstmals für Fahrgäste zur Verfügung. 

Kostenfreier Busservice soll Lücken im ÖPNV schließen

Der Bürgerbus holt Mitfahrer an der Haustür ab und befördert sie zum Ziel ihrer Wahl. Dort werden sie später auch wieder abgeholt. Wer weiterfahren möchte, kann auf den regulären ÖPNV umsteigen. So sollen alle Bereiche besser erreichbar sein. Die Fahrten im Bürgerbus beschränken sich auf das Stadtgebiet von Püttlingen und sollen kostenlos bleiben. Gefahren wird der Bus von ehrenamtlichen Helfern - Bürger fahren Bürger. 

Vereinsprojekt wird von Sponsoren, Stadt und Land unterstützt

"Wir freuen uns, dass der Fahrbetrieb endlich starten kann", so Rainer Gude, Vorsitzender des Bürgerbusvereins. Die Corona-Pandemie habe das Projekt vorübergehend ausgebremst. Der Verein entwickelte das Konzept in den vergangenen Monaten mit der Agentur Landmobil

Finanziert wird der Bürgerbus von Werbepartnern und Sponsoren. Auch die Stadt Püttlingen und das Verkehrsministerium fördern das Projekt. Nicht nur die Entwicklung, sondern auch der laufende Fahrbetrieb für die nächsten drei Jahre wird in Teilen vom Ministerium finanziert. 

Die ersten Fahrten können am Mittwoch (7. Oktober) zwischen 15.00 Uhr und 17.00 Uhr unter der Telefonnummer 06898 5004997 vorbestellt werden. Weitere Informationen auf der Homepage des Bürgerbusses Püttlingen.

Verwendete Quellen:
- Pressemitteilung des Bürgerbusvereins Püttlingen

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Tobias Hans: Kein Spielraum für Corona-Lockerungen

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Ministerpräsident Tobias Hans sieht aktuell keinen Spielraum für Corona-Lockerungen. Archivfoto: BeckerBredel

Nach Einschätzung von Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) sind die Corona-Neuinfektionen im Saarland zwar noch auf einem vertretbaren Niveau. Damit dies aber auch so bleibe, seien bundesweit vergleichbare, aber regional angepasste Regeln notwendig.

Hans: Müssen verhindern, dass Funke zum Flächenbrand wird

So begrüße Hans die neuen gemeinsamen Schritte der Bundesländer gegen steigende Corona-Neuinfektionen. Diese sind für ihn "klare Leitplanken für die Bevölkerung, um einen weiteren Lockdown in Deutschland zu vermeiden".

"So können wir lokale Infektionsherde eindämmen und verhindern, dass ein Funke zum Flächenbrand wird", sagte der saarländische Regierungschef am Dienstagabend (29. September 2020) in Saarbrücken. "Wenn uns das gelingt, haben wir gute Chancen, auch weiterhin vergleichsweise gut durch die Krise zu kommen".

Kein Spielraum für Corona-Lockerungen

Spielraum für Corona-Lockerungen gebe es laut Hans aktuell nicht. "Wir wollen einen weiteren Stillstand der Wirtschaft vermeiden, unseren Kindern einen ordentlichen Schulunterricht ermöglichen und den berufstätigen Eltern Planungssicherheit für die Betreuung geben", sagte der Politiker. "Deshalb gibt es derzeit keinen Spielraum für Lockerungen der Abstands- und Hygienemaßnahmen".

Vielmehr seien laut Hans möglichst verbindliche, wirksame, bundesweit vergleichbare und regional angepasste Regelungen bei der Überschreitungen bestimmter Neuinfektionen notwendig. "Wir sind uns einig: Corona ist ein tückischer Gegner, dem wir nur mit vereinten Kräften die Stirn bieten können", so der Ministerpräsident abschließend.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Armutsrisiko bei älteren Menschen im Saarland am höchsten

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Das Armutsrisiko bei älteren Menschen ist bundesweit gestiegen. Foto: Paul Zinken/dpa-Bildfunk

Die Armutsgefährdung in der Generation 65 plus ist im Saarland im Vergleich zu den anderen Bundesländern am höchsten. Das Risiko lag im Jahr 2019 an der Saar bei 19,4 Prozent, teilte das Statistische Bundesamt am heutigen Mittwoch (30. September 2020) mit.

Armutsgefährdung angestiegen

Der Anstieg der Armutsgefährdungsquote seit dem Jahr 2005 sei demnach bundesweit in der Gruppe der Älteren am größten gewesen. Der Zuwachs betrug 4,7 Punkte. Im vergangenen Jahr seien in Deutschland 15,7 Prozent der Menschen in dieser Altersgruppe armutsgefährdet gewesen. Die Armutsgefährdung war damit annähernd genauso hoch wie in der Gesamtbevölkerung, die Quote stieg hier um 1,2 Prozentpunkte auf 15,9 Prozent.

So wird Armutsgefährdung definiert

Armut wird in der Bundesrepublik über das Haushaltseinkommen und die daraus folgenden Möglichkeiten an gesellschaftlicher Teilhabe definiert. Die Armutsgefährdungsquote gibt den Anteil der Bevölkerung an, der mit weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens auskommen muss. Bei einem Ein-Personen-Haushalt lag diese Grenze 2019 bei 1.074 Euro im Monat.

Hier ist das Risiko am höchsten und niedrigsten

Das zweit- und dritthöchste Armutsrisiko hatten die älteren Menschen vergangenes Jahr in Rheinland-Pfalz mit 17,8 und in Bayern mit 17,5 Prozent. Am niedrigsten war es laut dem Bundesamt in Brandenburg mit 12,5 Prozent, Schleswig-Holstein mit 13 Prozent sowie Thüringen und Sachsen mit jeweils 13,4 Prozent. Den höchsten Anstieg seit 2005 weist die Statistik für Berlin mit einem Plus von 7,4 Punkten auf 14,8 Prozent und Nordrhein-Westfalen mit 7,1 Punkten auf 16,8 Prozent aus.

Im Osten geringeres Armutsrisiko im Alter

In Ost- und Westdeutschland war der Anstieg ähnlich hoch, es wurde aber ein unterschiedlicher Stand erreicht: 2019 war die Quote im Osten mit 13,8 Prozent geringer als in Westdeutschland mit 16,2 Prozent. In Ostdeutschland falle der Anstieg aber stärker ins Gewicht, da die Bevölkerung stärker altere - teils durch Abwanderung, teils durch geringe Zuwanderung, erklärte das Bundesamt.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Statistischen Bundesamts, 30.09.2020
- Deutsche Presse-Agentur

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Notfall am Steuer: Schwerer Unfall in Kirkel mit zwei Verletzten

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Der Fahrer des Wagens wurde leicht verletzt. Foto: BeckerBredel

Bei einem Unfall im Kirkeler Ortsteil Altstadt sind am Dienstag (29. September 2020) zwei Männer verletzt worden. Sie wurden ins Krankenhaus gebracht, so die Polizei.

Ein 66-Jähriger war demnach gegen 21.30 Uhr auf der L114 (Homburger Straße) unterwegs gewesen, als er offensichtlich wegen einer plötzlich auftretenden gesundheitlichen Beeinträchtigung die Kontrolle über seinen Ford Kuga verlor. Er kollidierte anschließend mit dem Auto eines 24-Jährigen, der vor der Tunnelunterführung in Richtung Altstadt wartete.

Auto überschlägt sich

Der Ford kam durch die Kollision ins Schleudern, überschlug sich und blieb schließlich auf dem Dach liegen. Rettungskräfte brachten die beiden Leichtverletzten ins Krankenhaus. Es entstand Sachschaden von circa 44.000 Euro.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion Homburg, 30.09.2020

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Heute Streiks in diesen 7 Saar-Krankenhäusern

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Verdi hat Warnstreiks in sieben Krankenhäusern im Saarland angekündigt. Symbolfoto: Marius Becker/dpa-Bildfunk

Die Gewerkschaft Verdi hat die Beschäftigten an sieben saarländischen Krankenhäusern für Mittwoch (30. September 2020) zu Warnstreiks aufgerufen. Das teilte sie am Montag mit.

Betroffen seien demnach diese Kliniken:
- Saarbrücken: Winterbergklinikum
- Saarbrücken: SHG-Klinik Sonnenberg
- Merzig: SHG-Klinik
- Püttlingen: Knappschaftsklinikum
- St. Ingbert: Kreiskrankenhaus
- Sulzbach: Knappschaftskrankenhaus
- Völklingen: SHG-Klinik

Streik fast den ganzen Tag

Die Streiks starten laut Gewerkschaft um 06.00 Uhr und dauern bis zum Ende der Spätschicht an. Auch am Kreiskrankenhaus in Saarburg/Rheinland-Pfalz werde die Arbeit niedergelegt.

Notfallversorgung zugesichert

Wie Verdi schreibt, sei die Patientenversorgung am Mittwoch gewährleistet. Die Gewerkschaft sichere eine Notversorgung zu.

Verdi will mehr Lohn

Die Warnstreiks finden im Rahmen der Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst statt. Verdi fordert für alle Beschäftigen 4,8 Prozent (mindestens 150 Euro) mehr Lohn und eine Erhöhung der Vergütung für Auszubildende um 100 Euro.

Auch Pflegezulage gefordert

Für das Gesundheitswesen führen die Tarifparteien zusätzliche Gespräche. Hier erwarte Verdi eine Pflegezulage von 300 Euro, eine bessere Bezahlung im Öffentlichen Gesundheitsdienst und die Begrenzung der Arbeitszeit im Rettungsdienst auf 45 Stunden die Woche. Zudem sollen auch im Gesundheitswesen die Pausen in Wechselschicht auf die Arbeitszeit angerechnet und der Samstagszuschlag auf 20 Prozent erhöht werden.

Verdi will Druck auf Politik machen

Durch die Streiks will Verdi Druck auf die Politik machen. Am Mittwoch kommen die Gesundheitsministerinnen und Gesundheitsminister des Bundes und der Länder in Berlin zusammen.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung von Verdi, 28.09.2020

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Mann stürzt 30 Meter nahe Saarschleife: Einsatzkräfte retten ihn

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Der Mann stürzte 30 Meter den Steilhang hinab. Foto: Freiwillige Feuerwehr Orscholz/Facebook

Ein Wanderer ist am Dienstag (29. September 2020) auf dem Cloefpfad in der Nähe der Saarschleife in Mettlach-Orscholz abgestürzt. In der Folge kam es zu einer größeren Rettungsaktion, teilte die Polizei mit.

Mann stürzt 30 Meter hinab

Der Belgier war demnach am Nachmittag auf dem Wanderweg ins Straucheln geraten und 30 Meter den Steilhang hinabgestürzt. An einem Baum sei er schließlich liegen geblieben.

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Mehreren Einsatzkräften gelang die schwierige Rettung des Wanderers. Foto. Feuerwehr Mettlach/Facebook

Andere Wanderer setzten den Notruf ab und leisteten Erste Hilfe. Weil der Verletzte im Steilhang nur schwer zu erreichen war, gestaltete sich die Rettung schwierig. Mit einem Flaschenzug und einem Rettungskorb gelang es den Einsatzkräften, den 57-Jährigen aus dem Steilhang zu retten. Außerdem trugen sie ihn die schmalen Serpentinen des Wanderwegs hinauf, von wo der Wanderer ins Winterbergklinikum Saarbrücken gebracht wurde.

Hubschrauber im Einsatz

Neben der Polizei waren auch Feuerwehrkräfte mehrerer Löschbezirke der Gemeinde Mettlach samt Höhenrettung, der Rettungsdienst und eine Notärztin sowie der Hubschrauber Christoph 16 im Einsatz.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion Merzig, 29.09.2020
- Facebook-Post der Freiwilligen Feuerwehr Orscholz, 29.09.2020
- Facebook-Post der Feuerwehr Mettlach, 29.09.2020

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Betrunkener fährt in Menschengruppe: Anklage nach tödlichem Unfall in Pirmasens

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In Pirmasens fuhr ein Betrunkener in eine Menschengruppe. Dabei wurde ein Mann getötet. Archivfoto: Polizei

Nach der Fahrt eines 51-Jährigen in eine Menschengruppe in Pirmasens/Rheinland-Pfalz mit einem Toten und sechs Verletzten hat die Staatsanwaltschaft gegen den Mann Anklage erhoben. Die Justiz werfe dem Beschuldigten vor, unter Alkoholeinfluss fahrlässig einen Menschen getötet sowie in sechs Fällen fahrlässig Körperverletzung begangen zu haben, teilte eine Sprecherin in Zweibrücken mit. Zudem habe der Mann nach dem Unfall am 14. Juni Fahrerflucht begangen.

2,24 Promille im Blut

Einem Gutachten zufolge sei das Fahrzeug des Beschuldigten zum Unfallzeitpunkt zwischen 50 und 70 Kilometer pro Stunde schnell gewesen, hieß es. Im Blut des Mannes wurde demnach ein Alkoholwert von 2,24 Promille festgestellt. Zu den Vorwürfen äußere sich der Mann nicht.

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Vor dieser Gaststätte kam es zum tödlichen Unfall. Archivfoto: BeckerBredel

38-Jähriger stirbt

Den Ermittlungen zufolge war der 51-Jährige kurz nach Mitternacht in die Gruppe vor einem Lokal in Pirmasens gefahren. Ein 39-Jähriger erlitt ein tödliches Schädelhirntrauma und einen hochgradigen Blutverlust, ein Mensch verlor einen Unterschenkel, fünf weitere Beteiligte erlitten teils schwere Verletzungen.

Keine Hinweise auf Vorsatz

Bei den Ermittlungen hätten sich keine Hinweise dafür ergeben, dass der Mann sein Auto absichtlich in die Gruppe gelenkt habe, hieß es. Vielmehr verlor der Beschuldigte wohl die Kontrolle über den Wagen. Wird er verurteilt, droht dem 38-Jährigen eine Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- Mitteilung der Staatsanwaltschaft Zweibrücken

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Motorradfahrer stürzt: Zwei Schwerverletzte bei Unfall in Quierschied

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Die Polizei sperrte die Talstraße. Symbolfoto: David Young/dpa-Bildfunk

Bei einem Unfall in Quierschied sind am Dienstag (29. September 2020) ein Motorradfahrer und sein Sozius schwer verletzt worden. Rettungskräfte brachten die beiden ins Krankenhaus, teilte die Polizei mit.

Motorradfahrer verliert Kontrolle

Demnach verlor der 17-jährige Fahrer gegen 18.00 Uhr in der Talstraße im Ortsteil Fischbach die Kontrolle über seine 125-Kubikzentimeter-Maschine. Infolgedessen geriet er ins Schwanken und kam zu Fall.

Live-Ticker: Aktuelle Verkehrsmeldungen aus dem Saarland

Durch den Sturz erlitten der Jugendliche und sein 18-jähriger Beifahrer Brüche an den Armen und Beinen. Laut den Beamtinnen und Beamten handelte es sich um einen sogenannten Alleinunfall; die sonst typischen Unfallursachen wie überhöhte Geschwindigkeit kämen nicht in Betracht.

Strecke voll gesperrt

Die Talstraße musste für die Unfallaufnahme voll gesperrt werden. Die Ermittlungen dauern an.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion Sulzbach, 30.09.2020

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28 neue Corona-Infektionen im Saarland

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Die Gesamtzahl der Corona-Infektionen im Saarland ist um 28 gestiegen. Foto: Britta Pedersen/dpa-Bildfunk

Im Saarland sind zurzeit 91 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Die Zahl ergibt sich aus den Daten, die das Gesundheitsministerium mit Stand vom Dienstag (29. September 2020), 18.00 Uhr, veröffentlicht hat.

28 Neuinfektionen gemeldet

Demnach stieg die Gesamtzahl der gemeldeten Infektionen um 28 auf jetzt 3.371 Fälle. Bislang sind 177 Menschen im Saarland in Verbindung mit SARS-CoV-2 gestorben. Als geheilt gelten inzwischen 3.103 Menschen. Das sind 10 mehr als am Vortag.

Von den an Covid-19 erkrankten Patientinnen und Patienten werden momentan 3 stationär behandelt (+/-0). Davon liegt 1 auf der Intensivstation (+/-0).

Die Gesamtfälle teilen sich wie folgt auf die Landkreise auf:
Regionalverband Saarbrücken: 1.379 (+10 gegenüber dem Vortag)
Landkreis Saarlouis: 706 (+10)
Saarpfalz-Kreis: 466 (+4)
Landkreis Neunkirchen: 343 (+3)
Landkreis Merzig-Wadern: 288 (+1)
Landkreis St. Wendel: 189 (+0)

Wie die Statistik zustande kommt

Das saarländische Gesundheitsministerium versendet einmal am Tag Angaben zu der Entwicklung der Coronavirus-Zahlen. Es weist darin nur Fälle auf, die von den Gesundheitsämtern der Landkreise und des Regionalverbands bestätigt wurden. Über die tägliche Anzahl der Tests macht das Ministerium keine Angaben.

Begriffserklärung

Zahl der Fälle: Sie gibt die Gesamtzahl der Fälle im Saarland seit dem ersten Auftreten des Coronavirus an. Sie zeigt damit nicht an, wie viele Menschen zum aktuellen Zeitpunkt mit dem Virus infiziert sind. Genesene und Tote werden aus dieser Zahl nicht herausgerechnet.

Zahl der Genesenen: Sie gibt die Gesamtzahl der Personen an, die mit dem Coronavirus infiziert waren und inzwischen wieder geheilt sind.

Zahl der Toten: Sie zeigt die Gesamtzahl der Menschen an, die in Verbindung mit einer Corona-Infektion gestorben sind.

Zahl der aktiven Infektionen: Sie zeigt die aktuelle Zahl der Personen an, die das Coronavirus in sich tragen. Sie ergibt sich aus der Differenz aus der Gesamtzahl der Fälle und der Zahl der Geheilten sowie der Zahl der Toten.

Zahl der Intensivpatienten: Sie gibt die aktuelle Zahl der Personen an, die sich mit einer Coronavirus-Infektion auf einer Intensivstation befinden.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des saarländischen Gesundheitsministeriums, 29.09.2020
- eigene Recherche

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