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Saarland-Nachrichten: Die wichtigsten Meldungen vom Donnerstag

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Die wichtigsten Nachrichten aus dem Saarland findet ihr wie gewohnt auf SOL.DE. Foto: BeckerBredel

Aktuell rund 120 Lehrkräfte im Saarland in Quarantäne

Aufgrund mehrerer Corona-Fälle an Schulen im Saarland befinden sich aktuell rund 120 Lehrer/innen in häuslicher Quarantäne. Bei den Schüler/innen sind es sogar weit über 800. Weitergehende Informationen unter: "Aktuell rund 120 Lehrkräfte im Saarland in Quarantäne".

Corona-Fälle an KBBZ und Volkshochschule in St. Wendel

Nach Angaben des Landkreises St. Wendel vom heutigen Donnerstag (1. Oktober 2020) sind zwei Corona-Fälle an Schulen in St. Wendel zu verzeichnen. Betroffen ist das Kaufmännische Berufsbildungszentrum (KBBZ) sowie die Volkshochschule in St. Wendel. Mehr Informationen unter: "Corona-Fälle an KBBZ und Volkshochschule in St. Wendel".

Drittklässler an St. Ingberter Schule mit Corona infiziert

An der Wiesentalschule in St. Ingbert gibt es einen Corona-Fall. Wie der Saarpfalz-Kreis mitteilte, handelt es sich bei der infizierten Person um ein Kind aus der dritten Klasse. Mehr dazu unter: "Drittklässler an St. Ingberter Schule mit Corona infiziert".

Fast ganz Frankreich und ganz Belgien jetzt Corona-Risikogebiet

Die Bundesregierung hat ein weiteres Nachbarland komplett zum Corona-Risikogebiet erklärt. Und das ist längst nicht alles. Die möglichen Urlaubsziele im Ausland schwinden. Daran ändert auch das Ende der pauschalen Reisewarnung für 160 Länder nichts. Ausführliche Informationen unter: "Fast ganz Frankreich und ganz Belgien jetzt Corona-Risikogebiet".

Saar-Unternehmen bekamen bislang 5,5 Millionen Euro Corona-Überbrückungshilfe

Aus dem Topf der Corona-Überbrückungshilfe hat der Bund bislang 5,5 Millionen Euro für klein- und mittelständische Unternehmen aus dem Saarland bewilligt. Mehr unter: "Saar-Unternehmen bekamen bislang 5,5 Millionen Euro Corona-Überbrückungshilfe".

Bordelle in RLP dürfen jetzt wieder öffnen: Das sind die Auflagen

In Rheinland-Pfalz dürfen die Bordelle wieder öffnen. Der Betrieb der Prostitutionsstätten ist aber nur unter Corona-Auflagen erlaubt. Mehr dazu unter: "Bordelle in RLP dürfen jetzt wieder öffnen: Das sind die Auflagen".

Marienhausklinik in Ottweiler soll nicht vollständig schließen

Die Marienhausklinik in Ottweiler soll entgegen ursprünglicher Pläne doch nicht ganz schließen. Stattdessen sollen dort Operationen durchgeführt werden. Mehr Informationen dazu unter: "Marienhausklinik in Ottweiler soll nicht vollständig schließen".

Steag baut 400 Stellen im Saarland ab

Schrittweise sollen in Deutschland alle Steinkohlekraftwerk vom Netz genommen werden. Das betrifft auch drei im Saarland. Daher wird der Betreiber rund 400 Stellen abbauen. Mehr Informationen unter: "Steag baut 400 Stellen im Saarland ab".

Neue Kita in Alt-Saarbrücken eröffnet

In Alt-Saarbrücken hat am heutigen Donnerstag (1. Oktober 2020) eine neue Kita eröffnet. In der "Hirtenwies" sollen 120 Kinder unterkommen. Informationen zu der neuen Kita findet ihr unter: "Neue Kita in Alt-Saarbrücken eröffnet".

90-jährige Saarländerin stellt erneut Lauf-Weltrekord auf

Die 90-jährige Leichtathletin Melitta Czerwenka-Nagel hat einen weiteren Weltrekord aufgestellt. Erst vor zwei Wochen hatte sie zuletzt eine Weltbestzeit hingelegt. Mehr zu dem Rekord: "90-jährige Saarländerin stellt erneut Lauf-Weltrekord auf".

Das ändert sich im Oktober 2020

Ende Oktober werden wieder die Uhren von Sommer- auf Winterzeit umgestellt. Doch schon mit Beginn des Monats ändern sich einige Dinge. Das betrifft etwa Reisende sowie Kassenpatienten mit schlechten Zähnen. Alle Änderungen im Überblick: "Das ändert sich im Oktober 2020".

Das Wetter im Saarland wird wechselhaft: auch Gewitter und Sturm möglich

Die Menschen im Saarland müssen sich in den nächsten Tagen auf wechselhaftes Wetter einstellen. Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) meldet, wechseln sich trockene und regnerische Perioden ab. Teilweise kann es auch zu Gewittern und Sturm kommen. Die aktuelle Wetterprognose für das Saarland: "Das Wetter im Saarland wird wechselhaft: auch Gewitter und Sturm möglich".

Tiere geschlachtet: Polizei klärt mysteriöse Voodoo-Rituale nahe Saar-Grenze

Die Polizei in Rheinland-Pfalz hat eine Reihe von rituellen Tieropfern aufgeklärt, die an zwei Orten nahe der Saar-Grenze durchgeführt wurden. Die ganze Geschichte unter: "Tiere geschlachtet: Polizei klärt mysteriöse Voodoo-Rituale nahe Saar-Grenze".

Weitere Blaulichtmeldungen aus dem Saarland:
- Waghalsiges Überholmanöver führt zu Frontalcrash auf der L106 bei Bliesransbach
- Betrunkener baut schweren Unfall in Sulzbach: Grühlingstraße 1,5 Stunden gesperrt.

Verwendete Quellen:
- eigene Berichte

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Corona-Fälle an KBBZ und Volkshochschule in St. Wendel

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An zwei Schulen in St. Wendel wurden am heutigen Donnerstag (01.10.2020) Corona-Fälle gemeldet. Symbolfoto: Oliver Berg/dpa

Corona-Fall an der Volkshochschule in St. Wendel

Wie der Landkreis St. Wendel am Donnerstag mitteilte, gibt es einen Corona-Fall an der Volkshochschule St. Wendel. Demnach sei ein Teilnehmer eines Sprachkurses positiv auf das Coronavirus getestet worden. Die 17 weiteren Teilnehmer sowie der Dozent des Kurses befinden sich in häuslicher Quarantäne. Von ihnen wurden bereits Testabstriche genommen.

Schüler am KBBZ St. Wendel mit Corona infiziert

Ebenfalls am heutigen Donnerstag wurde ein Schüler des Kaufmännischen Berufsbildungszentrum (KBBZ) in St. Wendel positiv auf das Coronavirus getestet. Nach Bekanntwerden des Corona-Falls hat das Gesundheitsamt des Landkreises St. Wendel für 25 Schüler/innen und vier Lehrkräfte häusliche Quarantäne angeordnet. Von den Betroffenen wurden bereits am Mittag Testabstriche entnommen.

Verwendete Quellen:
- Angaben des Landkreises St. Wendel vom 01.10.2020

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Erinnerungen: Notwendiges Lebenselixier oder böse Geister der Vergangenheit?

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Foto: kaboompics/Pexels

Erinnerungen sind in der Regel etwas Schönes. Der Mensch lebt teilweise von Erinnerungen: An die Kindheit, an Menschen, die im eigenen Leben eine Rolle gespielt haben oder an Dinge, die man erlebt hat. Erinnerungen können auch zum Fortschritt beitragen, indem sie aufzeigen, was in der Vergangenheit schief gelaufen ist und besser gemacht werden sollte bzw. was einen weitergebracht hat.

Erinnerung: Mahnung oder verirrter Götzenkult?

Manchmal jedoch – vor allem bei Gedanken an unschöne Ereignisse oder wenig liebenswerte Menschen – kommt die Frage auf: Will man sich an alles und jeden erinnern? Und wie differenziert man zwischen einer Erinnerung, die eine Mahnung sein soll/kann und einer, die zum Personen- bzw. Ereigniskult ausartet und sich auf diese Weise ungewollt verselbstständigt?

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Foto: Union Stiftung

Um genau diese Frage dreht sich eine Veranstaltung in der Union Stiftung in Saarbrücken: Unter dem Motto „Die Zukunft der Erinnerungskultur“ diskutieren Experten aus Kultur, Politik und Forschung darüber, wie und woran wir uns erinnern wollen bzw. sollen.

Online-Diskussion:
Mittwoch, 21. Oktober 2020, um 18.30 Uhr

Die Veranstaltung findet im Haus der Union Stiftung in Saarbrücken statt und wird live via Zoom und Facebook übertragen. Über die Videokonferenz-Software könnt ihr wie immer mitdiskutieren oder eure Fragen stellen.

Teilnehmen über Zoom
Teilnehmen über Facebook

Die Veranstaltung findet im Haus der Union Stiftung (Steinstraße 10, 66115 Saarbrücken) statt. Corona-bedingt wird nur eine begrenzte Anzahl von Plätzen bereitgestellt.

Wir bitten um vorherige ANMELDUNG:

Telefon: (0681) 709450
E-Mail: info@unionstiftung.de

Auf dem Podium:

Prof. Aleida Assmann, Kulturwissenschaftlerin von der Universität Konstanz
Dr. Sabine Graf von der Landeszentrale für politische Bildung im Saarland
Dr. Nico Nolden, Historiker von der Universität Hannover.

Sie diskutieren über den Ursprung unserer Erinnerungskultur und ihre Rolle in einer sich rasant verändernden Welt. Auch der Aspekt der Digitalisierung in Bezug auf die Erinnerungskultur ist in diesem Zusammenhang interessant: Das Internet vergisst nichts – das kann Fluch und Segen sein.

Der Mensch und sein Schaffen: Wieviel Erinnerung ist erlaubt?

Erinnerungen an „schlimme Ereignisse“ der Geschichte können als Mahnmale gelten: Sich an sie zu erinnern, gedenkt einerseits der Opfer, andererseits soll die regelmäßige Vergegenwärtigung eine Wiederholung verhindern.  Aber ab wann ist es genug - d.h. wann ist "Gras" über etwas gewachsen? Menschen mit fragwürdigen Anschauungen und Idealen könnten diese Erinnerungen falsch verstehen. Oder: Können „böse“ Persönlichkeiten schöne Dinge schaffen, aufgrund derer man sich an sie erinnert – wie zum Beispiel im Museum oder Film – oder kann das falsche Ideale und Idole erzeugen?

Wer dieses interessante Thema mitdiskutieren möchte, kann das am Mittwoch, 21. Oktober 2020, um 18.30 Uhr im Haus der Union Stiftung in Saarbrücken tun. Teilnehmen könnt ihr auch live via Zoom und Facebook:

Teilnehmen über Zoom
Teilnehmen über Facebook

Zu den Referenten:

Prof. Aleida Assmann ist deutsche Anglistin, Ägyptologin und Literatur- und Kulturwissenschaftlerin. Sie lehrte als Professorin an der Universität Konstanz und nahm Gastprofessuren in Princeton, Yale, an der Rice University, der University of Chicago und der Universität in Wien wahr. Sie forscht insbesondere über Erinnerungskultur und den Holocaust.

Dr. Sabine Graf arbeitet in der Landeszentrale für politische Bildung im Saarland, wo sie insbesondere für die Erinnerungsarbeit, Historisch-Politische Bildung, Leitung „Forschung & Vermittlung“ sowie Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist.

Dr. Nico Nolden ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Historischen Institut der Universität Hannover. Er forscht insbesondere zu Erinnerungskultur in Computer- und Videospielen. Zudem ist er Mitbegründer des Arbeitskreises Geisteswissenschaft und digitale Spiele.

Die Veranstaltung findet im Haus der Union Stiftung (Steinstraße 10, 66115 Saarbrücken) statt. Corona-bedingt wird nur eine begrenzte Anzahl von Plätzen bereitgestellt.

Wir bitten um vorherige ANMELDUNG:

Telefon: (0681) 709450
E-Mail: info@unionstiftung.de

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Kontakt:
Union Stiftung
Steinstraße 10
66115 Saarbrücken
Telefon: 0681/70945-0

Internet: www.unionstiftung.de
Facebook: https://www.facebook.com/UnionStiftung
Twitter: https://twitter.com/UnionStiftung

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Aktuell rund 120 Lehrkräfte im Saarland in Quarantäne

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Im Saarland befinden sich derzeit rund 120 Lehrkräfte in coronabedingter Quarantäne. Symbolfoto: Uli Deck/dpa

120 Lehrkräfte im Saarland in Quarantäne

Nachdem es in jüngster Zeit an mehreren Schulen im Saarland zu Corona-Fällen gekommen war, befinden sich im Saarland derzeit rund 120 Lehrkräfte in häuslicher Quarantäne. Dies berichtet der "SR" unter Berufung auf Angaben des saarländischen Bildungsministeriums. 

Über 800 Schüler/innen im Saarland in Quarantäne

Noch größer ist die Zahl der Schüler/innen, die von aktuellen Quarantäne-Anordnungen betroffen sind. Etwa 850 Kinder und Jugendliche stehen derzeit unter Quarantäne.

Rund 4.300 Quarantäne-Betroffene im neuen Schuljahr

Seit Beginn des neuen Schuljahres haben die saarländischen Gesundheitsämter bereits rund 4.300 Schüler/innen, Kita-Kinder, Lehrkräfte und sonstige Beschäftigte von Schulen und Erziehungseinrichtungen in Quarantäne geschickt.

Verwendete Quellen:
- Bericht des "SR"

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Drittklässler an St. Ingberter Schule mit Corona infiziert

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Die Kontaktpersonen sollen jetzt getestet werden. Foto: dpa-Bildfunk

An der Wiesentalschule in St. Ingbert gibt es einen Corona-Fall. Wie der Saarpfalz-Kreis mitteilte, handelt es sich bei der infizierten Person um ein Kind aus der dritten Klasse.

Quarantäne für Kinder an Wiesentalschule

Insgesamt seien 17 Mitschülerinnen und Mitschüler, fünf Lehrkräfte, fünf Kinder der Nachmittagsbetreuung, drei Betreuerinnen und Betreuer und eine Fachkraft Sozialarbeit in Quarantäne geschickt worden. Sie müssen jetzt bis zum 13. Oktober in Isolation. Ein Team des Gesundheitsamtes werde die Kontaktpersonen laut Kreis-Angaben am 5. Oktober testen.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Saarpfalz-Kreises, 01.10.2020

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Marienhausklinik in Ottweiler soll nicht vollständig schließen

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Die Marienhausklinik Ottweiler schließt doch nicht vollständig. Screenshot: YouTube/Marienhaus Unternehmensgruppe

Das Krankenhaus in Ottweiler wird künftig als eine Art Zweigstelle der Klinik St. Wendel genutzt. Das berichtet der SR und beruft sich dabei auf Aussagen des Betreibers im Gesundheitsausschuss. 

Marienhausklinik bleibt für Operationen geöffnet

In der Marienhausklinik sollen ambulante Operationen stattfinden. Patienten sollen zudem die Möglichkeit haben im Anschluss für eine Nacht im Krankenhaus zu bleiben. Dafür werden 20 teilstationäre Plätze eingerichtet. Fachärzte sollen nicht angesiedelt werden. Auch eine Weiterentwicklung zum ambulanten Zentrum sei nicht vorgesehen. 

Ausschuss will Notarzt ansiedeln

Noch unklar sei, ob in dem Ottweiler Krankhaus eine notärztliche Versorgung angeboten wird. Zwar dränge der Gesundheitsausschuss des Landes auf einen Notarzt in der Rettungswache Ottweiler. Weder Land noch Marienhaus könnten das jedoch garantieren. 

Schließung stand unter Kritik

Die Schließung des Krankenhauses, die im Frühjahr bekannt wurde, stieß bei Landesregierung und Stadt auf Kritik. Mehr zum Thema: 
22. Februar 2020: Saar-Klinik steht vor der Schließung
28. Februar 2020: Marienhausklinik Ottweiler schließt - Umzug nach St. Wendel geplant
11. März 2020: Saar-Landtag bedauert Schließungen von Krankenhäusern
29. April 2020: Marienhausklinik Ottweiler schließt noch dieses Jahr

Verwendete Quellen:
- Saarländischer Rundfunk

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Fast ganz Frankreich und ganz Belgien jetzt Corona-Risikogebiet

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Das RKI hat weitere Länder zur Liste der Risikogebiete hinzugefügt. Foto: ARTuro Jimenez/dpa-Bildfunk

Die Bundesregierung hat ganz Belgien, Island und einzelne Regionen in neun weiteren europäischen Ländern wegen steigender Infektionszahlen zu Corona-Risikogebieten erklärt. Das Robert Koch-Institut aktualisierte am Mittwochabend (30. September 2020) seine Risikoliste, auf der nun mit Wales und Nordirland erstmals auch Gebiete Großbritanniens stehen.

Nur Grand Est kein Risikogebiet

In Frankreich kamen die Regionen Pays de la Loire und Burgund (Bourgogne) hinzu. Damit ist im größten Nachbarland Deutschlands nur noch die einst besonders stark von der Pandemie betroffene Grenzregion Grand Est von der Einstufung als Risikogebiet ausgenommen.

Auch ganz Belgien betroffen

In Belgien wurde zuletzt nur die Hauptstadt Brüssel als Risikogebiet geführt. Die Ausweitung auf das ganze Land betrifft nun auch Grenzregionen zu Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz. Erstmals nahm die Bundesregierung Gebiete in den beiden baltischen Staaten Litauen und Estland auf die Risikoliste. Außerdem kamen Regionen in Irland, Kroatien, Slowenien, Ungarn und Rumänien hinzu.

Drei Kategorien

Für alle neuen Risikogebiete in Europa sprach das Auswärtige Amt in der Nacht zu Donnerstag Reisewarnungen für Touristen aus. Fast gleichzeitig wurde die pauschale Reisewarnung für mehr als 160 Länder außerhalb der Europäischen Union und des grenzkontrollfreien Schengen-Raums aufgehoben. Damit wird nun jedes Land der Welt einzeln bewertet. Wer glaubt, dass damit Fernreisen wieder deutlich einfacher werden, täuscht sich aber. Für den Urlauber ändert sich kaum etwas.

Künftig gibt es drei Kategorien von Ländern:
- Reisewarnung: Sie wird nur noch für die Länder ausgesprochen, die den Grenzwert von 50 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen überschreiten. Das gilt derzeit für 123 Länder ganz und für 15 teilweise.

- "Reisewarnung Light": Für etwa 50 weitere Länder wird unabhängig von der Infektionslage von Reisen abgeraten. Der Grund: Dort gelten noch Einreisebeschränkungen oder eine Ausreisesperre in die EU. Zu dieser Staatengruppe gehört beispielsweise das beliebte Winterurlaubsland Thailand, wo es kaum Corona-Infektionen gibt, aber ausländische Touristen auch draußen bleiben müssen.

- Keine Warnung: Unter dem Strich bleiben dann nicht mehr viele Länder übrig, für die weder vor Reisen gewarnt noch von ihnen abgeraten wird - vor allem, weil derzeit in Europa alle paar Tage neue Reisewarnungen hinzukommen. So sind inzwischen in der EU nur noch neun der 26 Partnerländer Deutschlands ganz ohne Risikogebiet und Reisewarnung. Immerhin sind ein paar beliebte Urlaubsziele dabei: Italien, Griechenland, Zypern und Malta. Außerhalb Europas sind es nur Georgien und Tunesien. Zudem gibt es für die türkischen Urlaubsgebiete am Mittelmeer seit mehreren Wochen eine Ausnahmeregelung.

Pauschale Reisewarnung entfällt

Die weltweite pauschale Reisewarnung wegen der Corona-Pandemie war am 17. März von Bundesaußenminister Heiko Maas ausgesprochen worden, nachdem zahlreiche Grenzen geschlossen und Flugverbindungen gekappt worden waren und Zehntausende Deutsche im Ausland festhingen. Bereits am 15. Juni war die Regelung für die meisten europäischen Länder wieder aufgehoben worden. Jetzt entfällt sie ganz.

Warnung soll abschrecken

Die Reisewarnung ist zwar kein Verbot, soll aber eine möglichst große abschreckende Wirkung auf Touristen haben. Das Gute für den Urlauber: Er kann eine bereits gebuchte Reise stornieren, wenn sein Ziel zum Risikogebiet erklärt wird. Das Schlechte: Rückkehrer aus Risikogebieten (nun deckungsgleich mit den Reisewarnungen) müssen sich testen lassen und in Quarantäne, bis das Ergebnis da ist. Ab 15. Oktober soll der Test erst fünf Tage nach Rückkehr erfolgen. Das kann dann eine knappe Woche Quarantäne bedeuten.

Status hier aufgehoben

Bei allen Hiobsbotschaften über steigende Infektionszahlen und neue Reisewarnungen gibt es aber auch gute Nachrichten: Für Freiburg (Fribourg) in der Schweiz sowie die kroatischen Urlaubsziele Zadar und Sibenik-Knin wurde der Status als Risikogebiet in der Nacht zu Donnerstag aufgehoben.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Das Wetter im Saarland wird wechselhaft: auch Gewitter und Sturm möglich

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Im Saarland wird das Wetter am Wochenende sehr wechselhaft. Symbolfoto: Sina Schuldt/dpa

Wetter im Saarland bleibt wechselhaft

In den nächsten Tagen wird das Wetter im Saarland sehr wechselhaft. Laut der aktuellen Prognose des DWD startet der Donnerstag recht mild mit Temperaturen bis zu 20 Grad. Im Tagesverlauf ziehen dann vom Westen und Südwesten Regenwolken auf. Vereinzelt könne es auch zu Gewittern kommen. Dazu werde es windig mit Böen von bis zu 55 km/h.

Die Aussichten für das Wochenende

Bedeckt und regnerisch wird es nach DWD-Vorhersage am Freitag, die Temperaturen erreichen dabei 15 bis 20 Grad. Die DWD-Meteorologen erwarten weiterhin Wind, der in höheren Regionen böig auffrischen kann. Der Samstag bringt demnach neue Regenwolken. Die Temperaturen sollen dann leicht sinken auf 13 bis 17 Grad. Dazu werden starke bis stürmische Böen erwartet, erst am Nachmittag soll der Wind allmählich nachlassen. Am Sonntag soll es dann überwiegend trocken bleiben. Nur im Westen des Saarlands sollen zeitweise noch Regenschauer auftreten.

Verwendete Quellen:
- Deutscher Wetterdienst
- Deutsche Presse-Agentur

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Das ändert sich im Oktober 2020

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Der Tag der Deutschen Einheit fällt dieses Jahr auf einen Samstag. Foto: Peer Grimm/dpa-Bildfunk

Corona - Pauschale Reisewarnung wird aufgehoben

Die pauschale Reisewarnung für gut 160 Länder außerhalb der EU und des Schengen-Raums wird zum 1. Oktober aufgehoben. Für die Reisenden dürfte sich de facto allerdings wenig ändern, denn die Pauschalwarnung wird durch speziell zugeschnittene Risikobewertungen für die einzelnen Staaten ersetzt. Nach Angaben des Auswärtigen Amtes wird auch nach dem Monatswechsel weiterhin eine coronabedingte Reisewarnung für fast alle Länder bestehen.

Corona II - Einreise aus Risikogebieten

Wer aus einem Risikogebiet nach Deutschland reist, musste bislang einen negativen Corona-Test aus den vergangenen 48 Stunden vorlegen beziehungsweise in Deutschland einen Test machen und so lange in Quarantäne bleiben, bis das Ergebnis vorliegt. Ab voraussichtlich 15. Oktober ändert sich das: Einreisende sollen dann in jedem Fall in häusliche Quarantäne. Erst nach fünf Tagen könne die Zeit dann durch ein negatives Testergebnis verkürzt werden. Die Bundesländer legen die Regeln allerdings selbst fest. Wie das Saarland verfahren wird, ist noch unklar.

Corona III - Neue Regeln für Partys

Anfang der Woche haben sich Bund und Länder auf neue Regeln für Feiern geeinigt. Ab 35 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage in einem Landkreis werden Partys in öffentlichen oder angemieteten Räumen auf maximal 50 Teilnehmende beschränkt, ab 50 Neuinfektionen auf höchstens 25. Das Saarland will sich dem Beschluss anschließen und in seine neue Corona-Verordnung aufnehmen. Sie gilt voraussichtlich ab dem 5. Oktober.

Corona IV - Bußgeld für falschen Kontaktdaten

Wer beispielsweise in Restaurants falsche Kontaktdaten angibt, soll zukünftig ein Bußgeld von mindestens 50 Euro bezahlen. Auch hier legen die Bundesländer die Höhe selbst fest. Wie teuer es im Saarland wird, ist noch unklar.

Corona V - Auszahlung des Kinderbonus

Eltern, die Kindergeld erhalten, bekommen ab dem 15. Oktober zum zweiten Mal den Corona-bedingten Bonus in Höhe von 100 Euro. Die Auszahlung erfolgt automatisch, Anträge müssen nicht gestellt werden.

Zeitumstellung

Am 25. Oktober werden die Uhren umgestellt: In der Nacht von Samstag auf Sonntag drehen sich die Zeiger von 03.00 auf 02.00 Uhr. Damit wird es morgens früher hell und abends früher dunkel.

Gesundheit

Von den Krankenkassen gibt es mehr Geld für den Zahnersatz. Die Festzuschüsse für Brücken und Kronen steigen von 50 auf 60 Prozent der Kosten für die Regelversorgung. Patienten, die mit ihrem Bonusheft regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen nachweisen können, bekommen statt maximal 65 künftig sogar bis zu 75 Prozent der Kosten erstattet.

Finanzen

Für überschuldete Unternehmen und Verbraucher soll nach einer Insolvenz ein rascherer Neuanfang möglich sein. Das Verfahren zur Befreiung von den Restschulden wird von sechs auf drei Jahre verkürzt. Die Verkürzung soll für alle Insolvenzverfahren gelten, die ab dem 1. Oktober beantragt werden - allerdings hat der Bundestag das entsprechende Gesetz noch nicht verabschiedet.

Kriminalität

Im Kampf gegen Geldwäsche und Terrorfinanzierung werden neue Meldepflichten für Immobiliengeschäfte eingeführt. Anwälte, Notare, Steuerberater und Wirtschaftsprüfer müssen bestimmte Auffälligkeiten an die zuständigen Behörden melden - etwa wenn die Beteiligten aus bestimmten "Risikostaaten" kommen oder das Geschäft per Bargeld abgewickelt wird.

Soziales

Obwohl viele Behindertenwerkstätten, Integrationskurse und ähnliche Einrichtungen ihr Angebot wegen Corona massiv einschränken mussten, wurden ihnen in den vergangenen Monaten Zuschüsse von bis zu 75 Prozent der zuvor gezahlten Leistungen gewährt. Diese Regelung, die eigentlich Ende September auslaufen sollte, wird nun bis zum Jahresende verlängert.

Forschung

Für Wissenschaftler waren im Frühjahr wegen der Corona-Krise die Regeln zur Befristung ihrer Verträge gelockert worden. Diese Ende September auslaufende Regelung gilt nun für weitere sechs Monate. Dadurch sollen etwa Forschungsprojekte, die sich wegen der Pandemie verzögern, weitergeführt werden können.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- eigene Berichte
- eigene Recherche
- RedaktionsNetzwerkDeutschland

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Steag baut 400 Stellen im Saarland ab

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Das Kraftwerk Fenne soll vom Netz genommen werden. Archivfoto: Mstp77/CC BY-SA 3.0

Steag will im Saarland rund 400 Arbeitsplätze abbauen. Betroffen seien die Kraftwerk-Standorte in Bexbach, Völklingen-Fenne und Quierschied, berichtet die "Saarbrücker Zeitung".

Ausstieg aus Steinkohle

Der Kraftwerkbetreiber teilte mit, dass er die allermeisten seiner Steinkohlekraftwerke in Deutschland schrittweise vom Netz nehmen müsse. Bundesweit müssten daher voraussichtlich rund 1.000 Stellen abgebaut werden. Das Unternehmen kündigte einen "möglichst fairen und sozialverträglichen Arbeitsplatzabbau" an, heißt es.

Laut "SZ" arbeiten im Saarland etwa 880 Menschen für den Kraftwerkbetreiber. Warum es noch einige Zeit dauern wird, bis es zum Stellenabbau kommt, erläutert die Zeitung hier (Hinweis: Der Beitrag gehört zum "SZ+"-Angebot der Saarbrücker Zeitung. Um diesen zu lesen, müsst ihr euch gegebenenfalls registrieren oder eine Bezahloption wählen).

Verwendete Quellen:
- Saarbrücker Zeitung
- Mitteilung von Steag, 01.10.2020
- Archivfoto: Mstp77/CC BY-SA 3.0

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Tiere geschlachtet: Polizei klärt mysteriöse Voodoo-Rituale nahe Saar-Grenze

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In sieben Fällen wurden im Bereich Trier-Saarburg rituelle Tieropfer durchgeführt. Symbolfotos: Pexels

Bereits seit dem Sommer 2017 ermittelt die Polizei in Trier-Saarburg in einer Serie von Verstößen gegen das Tierschutzgesetz. Es handelt sich dabei um brasilianische Voodoo-Rituale, bei denen die Täter Tiere opferten

Sieben Tieropfer nahe Saar-Grenze gefunden

Die Taten ereigneten sich auf einem Friedhof in Nittel und in einem Waldgebiet bei Wellen, etwa zehn Kilometer vom Saarland entfernt. Bislang sieben Fälle wurden nachgewiesen. Die Täter hatten unter anderem Hühner geschlachtet und diese im Anschluss nach dem Ritual aufgebahrt. Spaziergänger fanden die toten Tiere und meldeten diese der Polizei. 

Polizei stößt bei Ermittlungen auf verdächtiger Pärchen

Im Juni stießen Polizeibeamte der Inspektion Saarburg auf einen 41-jährigen Mann und eine 57-jährige Frau. Im Rahmen anderer Ermittlungen hatten sich Hinweise ergeben, dass die beiden Voodoo-Rituale praktizierten. Die weiteren Ermittlungen konnten den Tatverdacht gegen das Paar aus der Verbandsgemeinde Konz erhärten. Bei einer Wohnungsdurchsuchung wurden zahlreiche Beweismittel gefunden. Die Polizei ermittelt weiterhin.

Verwendete Quellen:
- Pressemitteilung der Polizei Trier

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Neue Kita in Alt-Saarbrücken eröffnet

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Die Kita Hirtenwies in Alt-Saarbrücken hat am 1. Oktober 2020 eröffnet. Foto: Landeshauptstadt Saarbrücken

Die neue städtische Kindertageseinrichtung "Hirtenwies" in Alt-Saarbrücken bietet Platz für 100 neue Kindergarten- und 22 neue Krippenkinder zwischen acht Wochen und sechs Jahren. Laut Oberbürgermeister Uwe Conradt soll die neue Einrichtung das Ganztagesangebot im Kitabereich ausbauen und für mehr Vereinbarkeit zwischen Familie und Beruf sorgen.

Kita-Neubau kostete rund 4,9 Millionen Euro

"Eine wichtige Voraussetzung für eine gute Betreuung sind moderne und kindgerechte Gebäude", so der OB. Mit dem zweigeschossigen Neubau sei eine geeignete Umgebung zum Spielen und Lernen geschaffen worden. Der Bau der 21. Kita in der Landeshauptstadt kostete rund 4,9 Millionen Euro. Seit Ende März 2019 liefen die Arbeiten. 

Der Schwerpunkt in der Hirtenwies liegt auf Naturerfahrung

Das Konzept der Kita Hirtenwies ist nach dem saarländischen Bildungsprogramm ausgerichtet. Das zeigt sich auch an den Räumen. Sogenannte "Schwerpunkträume" greifen die einzelnen Bildungsbereiche auf. Der Fokus liegt dabei auf Naturerfahrung. Die Kinder können in der Einrichtung selbstständig forschen, experimentieren und werken. So soll der Alltag aktiv mitgestaltet werden. 

Verwendete Quellen:
- Pressemitteilung der Landeshauptstadt Saarbrücken

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Saar-Unternehmen bekamen bislang 5,5 Millionen Euro Corona-Überbrückungshilfe

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Bislang haben saarländische Unternehmen 5,5 Millionen Überbrückungshilfe abgerufen. Foto: dpa-Bildfunk

Damit wurden bis zum 29. September rund 49 Prozent der 900 gestellten Anträge positiv entschieden, wie aus einer Übersicht des Bundeswirtschaftsministeriums hervorgeht. Die durchschnittliche Höhe der beantragten Förderung betrage bundesweit etwa 13.400 Euro.

Fast 871 Millionen abgerufen

Bis zum 29. September wurden deutschlandweit von den insgesamt rund 103.600 Anträgen etwa 62.500 bewilligt mit einem Fördervolumen von fast 871 Millionen Euro, wie aus der Übersicht hervorgeht. Sie lag der Deutschen Presse-Agentur vor, zuvor hatte das Nachrichtenportal "The Pioneer" berichtet.

Deutsch mehr Geld im Programm eingeplant

Damit wird das Programm, für das der Bund insgesamt 25 Milliarden Euro eingeplant hat, bisher nur zu einem kleinen Teil genutzt. Die Auszahlung der Gelder über die Länder lief zuletzt schleppend, auch weil das Verfahren komplex ist. Wegen der nur spärlich abfließenden Überbrückungshilfen hatte die Bundesregierung Mitte September nachgebessert.

Die Überbrückungshilfen sind Zuschüsse zu den Fixkosten der Unternehmen, die sich an der Höhe des Umsatzrückgangs bemessen. Die Bundesregierung hatte kürzlich diese Zuschüsse bis Jahresende verlängert sowie erhöht und mehr Firmen einen Zugang ermöglicht. Demnach können Unternehmen je nach Höhe der betrieblichen Fixkosten für die Monate September bis Dezember bis zu 200.000 Euro an Förderung erhalten. Bisher wurden für die Monate Juni bis August fixe Betriebskosten wie Mieten von insgesamt bis zu 150 000 Euro erstattet, wenn Firmen erhebliche Umsatzausfälle nachweisen konnten.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Bordelle in RLP dürfen jetzt wieder öffnen: Das sind die Auflagen

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Unter Auflagen können Bordelle in Rheinland-Pfalz wieder öffnen. Symbolfoto: Markus Scholz/dpa-Bildfunk

Ab dem heutigen Donnerstag (1. Oktober 2020) dürfen Bordelle oder andere Rotlichtbetriebe in Rheinland-Pfalz unter Auflagen wieder aufmachen. Das sieht eine Änderungsverordnung zur elften Corona-Bekämpfungsverordnung des Landes vor, wie das Gesundheitsministerium in Mainz am Mittwoch mitteilte.

Nur zwei Personen dürfen an sexueller Dienstleistung teilnehmen

Die Änderung sei am Dienstag vom Kabinett beschlossen worden und trete zum 1. Oktober in Kraft. Demnach ist der Betrieb von Prostitutionsstätten unter Einhaltung der allgemeinen Schutzmaßnahmen zulässig, soweit an angebotenen sexuellen Dienstleistungen nicht mehr als zwei Personen beteiligt sind.

Termine müssen vereinbart werden

Geschlossen bleiben müssen dem Ministerium zufolge indes Räume, die für den Aufenthalt von mehr als zwei Menschen vorgesehen sind und die der "Anbahnung sexueller Dienstleistungen dienen" - etwa Barräume. Termine müssen vorher telefonisch oder digital vereinbart werden, die Betreiber müssen ein individuelles Hygienekonzept vorweisen können und ein Hygienekonzept des Landes für sexuelle Dienstleistungen berücksichtigen.

Masken tragen

Letzteres sieht nach Angaben des Frauenministeriums in Mainz zum Beispiel eine Maskenpflicht während des Aufenthalts in den Prostitutionsstätten vor. Konzepte für Partys sind nicht erlaubt, und für eine mögliche Kontaktverfolgung muss laut Ministerium ein geeignetes Ausweisdokument vorgezeigt werden.

Bordelle im Saarland noch zu

Rheinland-Pfalz hatte im Juni schon einmal geplant, Bordellen wieder den Betrieb zu erlauben. Seinerzeit war das Land aber zurückgerudert, nach damaliger Aussage vor dem Hintergrund, dass Bordelle in anderen Bundesländern noch geschlossen sind und eine Verlagerung von Sexualdienstleistungen nach Rheinland-Pfalz vermieden werden sollte. Mittlerweile hat eine ganze Reihe an Bundesländern den Bordellbetrieb unter Auflagen wieder erlaubt.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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90-jährige Saarländerin stellt erneut Lauf-Weltrekord auf

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Melitta Czerwenka-Nagel hat einen neuen Weltrekord aufgestellt. Archivfoto: Oliver Dietze/dpa-Bildfunk

Am Mittwoch (30. September 2020) lief die Seniorin aus Saarbrücken beim Abendsportfest des TSV Pfungstadt 800 Meter in 5:01,22 Minuten. Damit unterbot Melitta Czerwenka-Nagel die bisherige Bestzeit in ihrer Altersklasse um mehr als 40 Sekunden. Das berichtet der SR. Der Rekord lag bislang bei 5:44 Minuten. 

Erst vor zwei Wochen hatte die 90-Jährige bereits einen Weltrekord aufgestellt. Sie bewältigte die 400 Meter Strecke in 2:16 Minuten. Melitta Czerwenka-Nagel hält damit nun insgesamt neun Senioren-Weltrekorde

Verwendete Quellen:
- SR

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29 neue Corona-Infektionen im Saarland

Im Saarland sind zurzeit 117 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Die Zahl ergibt sich aus den Daten, die das Gesundheitsministerium mit Stand vom Mittwoch (30. September 2020), 18.00 Uhr, veröffentlicht hat.

29 Neuinfektionen gemeldet

Demnach stieg die Gesamtzahl der gemeldeten Infektionen um 29 auf jetzt 3.400 Fälle. Bislang sind 177 Menschen im Saarland in Verbindung mit SARS-CoV-2 gestorben. Als geheilt gelten inzwischen 3.106 Menschen. Das sind 3 mehr als am Vortag.

Von den an Covid-19 erkrankten Patientinnen und Patienten werden momentan 3 stationär behandelt (+/-0). Davon liegt 1 auf der Intensivstation (+/-0).

Die Gesamtfälle teilen sich wie folgt auf die Landkreise auf:
Regionalverband Saarbrücken: 1.389 (+10 gegenüber dem Vortag)
Landkreis Saarlouis: 715 (+9)
Saarpfalz-Kreis: 467 (+1)
Landkreis Neunkirchen: 346 (+3)
Landkreis Merzig-Wadern: 293 (+5)
Landkreis St. Wendel: 190 (+1)

Wie die Statistik zustande kommt

Das saarländische Gesundheitsministerium versendet einmal am Tag Angaben zu der Entwicklung der Coronavirus-Zahlen. Es weist darin nur Fälle auf, die von den Gesundheitsämtern der Landkreise und des Regionalverbands bestätigt wurden. Über die tägliche Anzahl der Tests macht das Ministerium keine Angaben.

Begriffserklärung

Zahl der Fälle: Sie gibt die Gesamtzahl der Fälle im Saarland seit dem ersten Auftreten des Coronavirus an. Sie zeigt damit nicht an, wie viele Menschen zum aktuellen Zeitpunkt mit dem Virus infiziert sind. Genesene und Tote werden aus dieser Zahl nicht herausgerechnet.

Zahl der Genesenen: Sie gibt die Gesamtzahl der Personen an, die mit dem Coronavirus infiziert waren und inzwischen wieder geheilt sind.

Zahl der Toten: Sie zeigt die Gesamtzahl der Menschen an, die in Verbindung mit einer Corona-Infektion gestorben sind.

Zahl der aktiven Infektionen: Sie zeigt die aktuelle Zahl der Personen an, die das Coronavirus in sich tragen. Sie ergibt sich aus der Differenz aus der Gesamtzahl der Fälle und der Zahl der Geheilten sowie der Zahl der Toten.

Zahl der Intensivpatienten: Sie gibt die aktuelle Zahl der Personen an, die sich mit einer Coronavirus-Infektion auf einer Intensivstation befinden.

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Die Gesamtzahl der Fälle im Saarland liegt jetzt bei 3.400. Grafik: Pixabay

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des saarländischen Gesundheitsministeriums, 30.09.2020
- eigene Recherche

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AfD-Fraktion Saarbrücken: Anonyme Anzeige bezichtigt Josef Dörr der Hehlerei

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Josef Dörr bei einem Parteitag der AfD des Saarlandes auf dem Podium. Foto: picture alliance / dpa/Archivbild

Die Anzeige bezieht sich auf Büro-Ausstattung, die die AfD-Fraktion der Regionalversammlung mit öffentlichen Mitteln des Regionalverbandes gekauft hatte. Dörr habe diese im Jahr 2019 an die AfD-Landtagsfraktion verkauft. Das berichtet die Saarbrücker Zeitung. 

Anonyme Anzeige gegen Josef Dörr

Eine anonyme Anzeige, wohl aus Dörrs Umfeld, machte Regionalverband und Staatsanwaltschaft auf die mutmaßlichen Machenschaften aufmerksam. Die aktuelle AfD-Fraktion in Saarbrücken, die von Dörrs Sohn Michel geführt wird, wirft dem Ex-Chef Hehlerei, Unterschlagung und Betrug vor. Es ist von einer "Nacht-und-Nebelaktion" die Rede.

Büro-Ausstattung im Wert von 11.000 Euro fehlt

Bei einer Begehung der Fraktionsräume sei laut SZ festgestellt worden, dass Büro-Ausstattung im Wert von 11.000 Euro fehlte. Der Saarbrücker Zeitung liegen Informationen vor, welche Gegenstände nicht mehr gefunden wurden. Das Blatt berichtet zudem von Luftbuchungen. Mehr Details auf saarbruecker-zeitung.de. Hinweis: Der Beitrag gehört zum „SZ+“-Angebot der Saarbrücker Zeitung. Um diesen zu lesen, müsst ihr euch ggf. registrieren oder eine Bezahloption wählen.

Verwendete Quellen:
- Saarbrücker Zeitung

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