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"Corona-Hotspot" Marpingen verschärft Maßnahmen und errichtet Testzentrum

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In Marpingen wurden aufgrund der hohen Corona-Infektionszahlen am Montagabend (12.10.2020) weitere Maßnahmen eingeleitet. Unter anderem soll auch ein Testzentrum eingerichtet werden. Symbolfoto: Sven Hoppe/dpa

Mit einer Sieben-Tages-Inzidenzrate von 400 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner gilt die Gemeinde Marpingen im Landkreis St. Wendel aktuell als der "Corona-Hotspot" im Saarland. Marpingens Bürgermeister Volker Weber erklärte am heutigen Montagabend (12. Oktober 2020), dass heute weitere 14 Corona-Fälle in Marpingen zu verzeichnen seien, und dass somit derzeit 54 Personen akut mit dem Coronavirus infiziert seien. 

Marpingen ergreift weitere Schutzmaßnahmen

Um eine weitere Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern, kündigte Weber nun erweiterte Maßnahmen im Gemeindegebiet an. Man werde laut Weber nun alles versuchen, damit man die Krise gemeinsam bewältige.

So habe bereits am heutigen Montag der Krisenstab der Gemeinde getagt und folgende Maßnahmen ergriffen beziehungsweise Regelungen aufgestellt:

1. Die Besucherzahlen bei Sportveranstaltungen im Außenbereich werden reduziert.

2. Sportveranstaltungen in gemeindeeigenen Gebäuden finden in den nächsten 14 Tagen ohne Zuschauer statt

3. Vereine werden angehalten, ihren Trainings- und Kursbetrieb in den nächsten 14 Tagen einzustellen oder auf ein Minimalmaß zu reduzieren

4. Die Verwaltung habe Kontakt zu den beiden Seniorenzentren in der Gemeinde aufgenommen, und sie informiert, dass man es begrüßen würde, wenn die Einrichtungen die zugestandenen Lockerungen des Landes hinsichtlich der Besuchsregelungen vorerst nicht umsetzen.

5. Auch Arztpraxen und Pflegedienste wurden über die besondere Situation in der Gemeinde informiert und sensibilisiert.

6. Der Einkaufsdienst für ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger beziehungsweise Menschen aus der Risikogruppe wurde reaktiviert.

7. Gemeindeeigene Veranstaltungen wie beispielsweise das Kürbisfest wurden abgesagt.

Corona-Abstrichzentrum in Urexweiler wird errichtet

Im Ortsteil Urexweiler soll ab Mittwoch (14. Oktober 2020) zudem ein Corona-Abstrichzentrum errichtet werden. Dort können sich Einwohner/innen aus Urexweiler laut Bürgermeister Weber kostenlos auf das Coronavirus testen lassen. Das Testzentrum sei am Mittwoch und Donnerstag von 8.00 bis 12.00 Uhr und 16.00 bis 20.00 Uhr geöffnet. Laut Weber gebe es zwei Drive-In-Stationen und eine für Fußgänger.

Weber appelliert an alle Bürger/innen

Der Bürgermeister Volker Weber bedankt sich für die schnelle Hilfe und partnerschaftliche Zusammenarbeit mit dem Landkreis St. Wendel, durch die man das Coronavirus nun eindämmen möchte. Ohne die Mithilfe von allen Bürgerinnen und Bürgern werde das allerdings nicht gelingen, so Weber. Er fordert die Menschen in der Gemeinde Marpingen zum Zusammenhalt und zur Einhaltung der Corona-Regeln auf: "Lassen sie uns jetzt gemeinsam auf die Zähne beißen, damit wir nicht noch schlimmere Einschnitte erleben müssen", so Weber abschließend.

Verwendete Quellen:
- eigene Recherche
- Videobotschaft von Marpingens Bürgermeister Volker Weber vom 12.10.2020
- eigene Berichte

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Nur noch Notversorgung in zahlreichen Saar-Kliniken: ab morgen Streiks

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Ab dem morgigen Dienstag (13.10.2020) treten zahlreiche Beschäftigten von saarländischen Kliniken in den Streik. Es soll dann nur noch eine Notversorgung in den Krankenhäusern geben. Symbolfoto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

Streiks in mehreren saarländischen Krankenhäusern

Ab Dienstag (6.00 Uhr) streiken die Beschäftigten der SHG-Kliniken in Völklingen für 48 Stunden. Ab Mittwoch schließen sich für 24 Stunden die Beschäftigten von 14 weiteren Krankenhäusern im Saarland und Rheinland-Pfalz an.

Im Saarland sind die folgenden Kliniken betroffen:
- das Kreiskrankenhaus in St. Ingbert
- das Knappschaftskrankenhaus in Sulzbach
- die SHG-Klinik Sonnenberg in Saarbrücken
- das Klinikum Saarbrücken
- die SHG-Klinik in Merzig
- das Knappschaftsklinikus Püttlingen
- und wie bereits oben erwähnt die SHG-Kliniken in Völklingen.

"Verdi" verärgert über Verhalten der Arbeitgeber

Zu den Streiks aufgerufen hat die Gewerkschaft "Verdi", die sich verärgert darüber zeigt, dass im laufenden Tarifkonflikt seitens der Arbeitgeber immer noch kein Angebot auf dem Tisch liege.

Nur noch Notversorgung in den Kliniken

Laut Angaben von "Verdi" sei die Notversorgung in allen betroffenen Krankenhäusern gewährleistet. Im Vorfeld habe es an einigen Kliniken harte Auseinandersetzungen über eine Notdienstvereinbarung gegeben. Wie Frank Hutmacher von der Gewerkschaft "Verdi" berichtet, sei der Streikwillen bedeutend höher als nun tatsächlich Beschäftigte streiken können, da man der Versorgung der Patienten eine hohe Priorität einräume.

"Besonders jetzt bei den steigenden Zahlen der Covid-19-Erkrankten, gehen wir mit unserem Streik sehr verantwortlich um. Ich würde mir nur eine halbwegs ähnliche Ernsthaftigkeit von den Arbeitgebern wünschen", betont der für das Gesundheitswesen zuständige "Verdi"-Mann.

"Verdi": Arbeitgeber sollten Situation ernst nehmen

Auch der Pflegebeauftragte der Gewerkschaft, Michael Quetting, rät den Arbeitgebern dringend, die Situation nicht falsch einzuschätzen: "Man kann die Beschäftigten nicht ewig hinhalten. Irgendwann bricht das System zusammen, wenn man nicht endlich auch mal die Beschäftigten im Gesundheitswesens wertschätzt. Wir werden jetzt weder uns noch unsere Patienten gefährden. Ich rate aber den Chefs in den Krankenhäusern, dies nicht als Schwäche aufzufassen", so Quetting weiter.

Keine Demonstrationen wegen Pandemie

Trotzdem habe man sich entschieden lediglich sichere Aktionen durchzuführen, bewusst verzichte man auf bereits angekündigte Demonstrationen und große Kundgebungen. Lediglich Autokorsen werden im bescheidenen Umfang durchgeführt, um auch die Öffentlichkeit über die Forderungen zu informieren, so die Pressestelle von "Verdi".

"Gerade noch wurde den Beschäftigten in der öffentlichen Daseinsvorsorge und speziell im Gesundheitswesen für ihre Leistung in der Corona-Pandemie applaudiert. Doch bei den Tarifverhandlungen wollen die Arbeitgeber von Aufwertung und Anerkennung nichts mehr wissen – das passt nicht zusammen", kritisiert Frank Hutmacher die aktuelle Situation.

Das fordert "Verdi":

Für alle 2,3 Millionen Beschäftigten bei Bund und Kommunen fordert "Verdi" eine Lohnerhöhung von 4,8 Prozent, mindestens 150 Euro und die Anhebung der Azubi-Vergütung um 100 Euro. Außerdem erwarten die Beschäftigten Entlastung durch zusätzliche freie Tage und die Angleichung der Arbeitszeiten im Osten an das westdeutsche Niveau.

Für das Gesundheitswesen führen die Tarifparteien zusätzliche Gespräche, um die spezielle Situation in den Blick zu nehmen. "Verdi" erwartet unter anderem eine Pflegezulage von 300 Euro, eine bessere Bezahlung im öffentlichen Gesundheitsdienst und die Begrenzung der Arbeitszeit im Rettungsdienst auf 45 Stunden pro Woche. Zudem sollen die Versprechen aus der letzten Tarifrunde umgesetzt werden, auch im Gesundheitswesen die Pausen in Wechselschicht auf die Arbeitszeit anzurechnen und den Samstagszuschlag auf 20 Prozent anzuheben", fasst Hutmacher die besonderen Forderungen für den Gesundheitsbereich zusammen.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Gewerkschaft "Verdi" vom 12.10.2020

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"Was macht eigentlich...?" Demokratische Ämter und Institutionen greifbar machen

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Foto: Wikimedia Commons/Pexels

Man liest die Begriffe in Zeitungen oder hört sie in den Nachrichten: Beinahe täglich wird man mit Bezeichnungen wie "Landrätin oder "Ortsvorsteher" konfrontiert. Doch was bedeuten diese Positionen und was tun die Leute eigentlich, die ein solches Amt bekleiden? Und welche Aufgaben hat eigentlich der Landtag genau?

Live: Fragen an Christopher Salm und Barbara Meyer-Gluche

Die Beantwortung solcher Fragen hat die Union Stiftung Saarbrücken sich zur Aufgabe gemacht. Vom 29. Oktober bis zum 11. November finden unter dem Motto "Demokratie aus erster Hand" Aktionswochen statt, in deren Rahmen die Union Stiftung über Ämter und Institutionen unseres demokratischen Systems aufklärt. Dabei sind insgesamt sechs Politikerinnen und Politiker zu Gast, denen vor Ort. bzw. per Zoom Fragen gestellt werden können. Den Anfang machen Christopher Salm, Ortsvorsteher von Sotzweiler am 29. Oktober und Barbara Meyer-Gluche, Bürgermeisterin der Stadt Saarbrücken, am Freitag, 30. Oktober.

Die Veranstaltungen finden, sofern nicht anders ausgeschrieben, im Haus der Union Stiftung statt. Achtung: Wegen begrenzter Anzahl der Plätze bitte anmelden!

Telefon: (0681) 709450
E-Mail: info@unionstiftung.de

Ihr könnt wie immer auch per Zoom oder Facebook an der Veranstaltung teilnehmen

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Foto: Burst/Pexels

Am 29. Oktober, um 18.30 Uhr stellt sich Christopher Salm, Ortsvorsteher von Sotzweiler, den Fragen der Zuhörer zum Thema: Was macht eigentlich ein Ortsvorsteher?

Teilnehmen über Zoom
Teilnehmen über Facebook

Barbara Meyer-Gluche, Bürgermeisterin der Stadt Saarbrücken, ist am Freitag, 30. Oktober, um 17.00 Uhr zu Gast und erzählt: Was macht eigentlich eine Bürgermeisterin?

Teilnehmen über Zoom
Teilnehmen über Facebook

Ziel der Aktionswochen ist, insbesondere für jüngere Menschen eine Plattform zu schaffen, über die sie die Möglichkeit bekommen, Ämter, Gremien und Institutionen in Land und Bund besser kennenzulernen und mit MandatsträgerInnen in den Austausch zu gehen.

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Foto: Union Stiftung

Demokratie greifbar machen

"Demokratie ist ein großer Begriff, der oft sehr weit weg von der eigenen Lebenswelt scheint. Unser Ziel ist es, Demokratie greifbar zu machen. Und wer kann das besser und anschaulicher darstellen als diejenigen, die jeden Tag in den Ämtern und Institutionen unserer Demokratie arbeiten?“ erklärt Hans-Georg Warken, Vorstandsvorsitzender der Union Stiftung.

Wer sich also dafür interessiert, wie die Apparate unserer Demokratie funktionieren und wer sich in seinem Amt um was kümmert, ist herzlich eingeladen, an den Veranstaltungen teilzunehmen. Dort erklärt beispielsweise Bürgermeisterin Barbara Meyer-Gluche, welche Aufgaben sie in ihrem Amt als Bürgermeisterin erfüllt oder der Präsident des Saarländischen Landgerichts, Hans Peter Freymann, stellt die Aufgaben und Zuständigkeiten des Landgerichts vor. Insgesamt sind unter dem Motto: "Was macht eigentlich...?" sechs Termine vorgesehen.

Bitte anmelden!

Die Veranstaltungen finden, sofern nicht anders ausgeschrieben, im Haus der Union Stiftung (Steinstraße 10, 66115 Saarbrücken; Einfahrt Parkplatz über Wiesenstraße) statt. Corona-bedingt wird nur eine begrenzte Anzahl von Plätzen bereitgestellt.

Wir bitten um vorherige Anmeldung:

Telefon: (0681) 709450
E-Mail: info@unionstiftung.de

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KONTAKT:
Union Stiftung
Steinstraße 10
66115 Saarbrücken
Telefon: 0681/70945-0

Internet: www.unionstiftung.de
Facebook: https://www.facebook.com/UnionStiftung
Twitter: https://twitter.com/UnionStiftung

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15-Jähriger in Dudweiler ausgeraubt

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Auf dem Parkplatz des Dudoplatzes kam es zu dem Raub. Archivfoto: Landeshauptstadt Saarbrücken

Ein 15-Jähriger ist am Sonntag (11. Oktober 2020) im Saarbrücker Stadtteil Dudweiler Opfer eines Raubes geworden. Zwei der drei mutmaßlichen Täter seien der Polizei inzwischen namentlich bekannt, teilten die Beamtinnen und Beamten mit.

Schläge angedrohnt

Der Jugendliche sei demnach gegen 18.30 Uhr von den mutmaßlichen Kriminellen auf dem Parkplatz am Dudoplatz aufgefordert worden, ihnen sein Bargeld zu geben. Dabei drohten die Jugendlichen beziehungsweise Heranwachsenden dem Opfer auch Schläge an.

Bargeld geraubt und geflüchtet

Im Verlauf der Tat stießen sie den 15-Jährigen dann gegen einen Zaun, umzingelten ihn und durchsuchten seine Kleidung. Das gefundene Bargeld nahmen die mutmaßlichen Täter an sich. Anschließend flüchteten sie.

Zwei Personen namentlich bekannt

Mittlerweile kennt die Polizei von zwei der drei mutmaßlichen Räuber die Namen. Weitere Ermittlungen zu den genauen Umständen sollen jetzt folgen.

Zeugen sollen sich bei der Polizei melden, Tel. (06897)9330.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion Sulzbach, 12.10.2020

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"Verdi" kündigt weitere Warnstreiks im Saarland an

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Im Saarland kommt es in dieser Woche zu mehreren Warnstreiks von Beschäftigten des öffentlichen Diensts. Symbolfoto: Soeren Stache/dpa-Zentralbild/ZB

"Verdi" ruft zu Warnstreiks im Saarland auf

Die Gewerkschaft "Verdi" hat die Beschäftigten des öffentlichen Diensts im Saarland zu weiteren Warnstreiks aufgerufen. So gehen am heutigen Montag (12. Oktober 2020) die Arbeiter der Landehauptstadt Saarbrücken, beim Regionalverband Saarbrücken sowie bei den Saarbrücker Bädern in den Streik. Das hat zur Folge, dass beispielsweise die Wertstoffhöfe geschlossen bleiben, die Mülltonnen nicht geleert werden und auch die Stadtreinigung ausfällt. Mehr Informationen unter: "Heute Warnstreiks in Saarbrücken".

Dienstag Streiks in Neunkirchen

Am morgigen Dienstag (13. Oktober 2020) soll es dann zu einem Warnstreik in Neunkirchen kommen. Unter dem Motto "Wir sind die Profis" will sich eine kleine Streikgruppe stellvertretend für alle Beschäftigten des öffentlichen Diensts auf dem Lübbener Platz versammeln. Aufgrund der Corona-Pandemie hat man sich dafür entschieden, mit keiner großen Menschenmenge aufzulaufen.

Weiterer Streik in Saarbrücken

Ebenfalls am Dienstag wollen die Beschäftigten der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See in Saarbrücken streiken. Demnach soll vor dem Saarbrücker Verwaltungsgebäude eine Menschenkette gebildet werden. Wegen Corona soll allerdings auch hier nur eine kleine Gruppe die rund 350 Beschäftigten stellvertreten.

Weitere Warnstreiks im Saarland in dieser Woche

Zu weiteren Streiks im öffentlichen Dienst soll es laut "Verdi" dann auch am Mittwoch in Völklingen und am Donnerstag in Heusweiler kommen.

Verwendete Quellen:
- eigene Recherche
- eigene Berichte
- Angaben der Gewerkschaft "Verdi"
- "Saartext"

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Saarländer Kevin Trapp heute bei "Wer wird Millionär"

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Torhüter Kevin Trapp ist am heutigen Montagabend (12.10.2020) bei der Quizsendung "Wer wird Millionär?" zu sehen. Foto: TVNOW / Frank Hempel

Deutsche Nationalmannschaft bei "Wer wird Millionär?"

Teile der deutschen Fußball-Nationalmannschaft stellen sich den spannenden Quizfragen von Günther Jauch bei der beliebten RTL-Sendung "Wer wird Millionär". Mit von der Partie ist der gebürtige Merziger Kevin Trapp. Der Torhüter aus dem Saarland will unter Beweis stellen, dass er nicht nur auf dem grünen Rasen stets die richtige Antwort parat hat. 

Kevin Trapp spielt mit Oliver Bierhoff

Die Akteure des DFB-Teams treten jeweils in Zweier-Teams an. Teamkollege von Kevin Trapp wird Funktionär Oliver Bierhoff sein. Zusammen wollen die beiden möglichst viel Geld für einen guten Zweck erspielen. Die anderen Teams bilden Niklas Süle mit Lukas Klostermann sowie Joshua Kimmich mit Leon Goretzka.

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Kevin Trapp will zusammen mit Oliver Bierhoff möglichst viel Geld für einen guten Zweck erspielen. Foto: TVNOW / Frank Hempel

Sendung wird am Montagabend ausgestrahlt

Die Sondersendung von "Wer wird Millionär?" mit den Akteuren der deutschen Fußball-Nationalmannschaft wird am heutigen Montagabend um 20.15 Uhr auf dem TV-Sender RTL ausgestrahlt.

Verwendete Quellen:
- eigene Recherche

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Wohl mit Bakterien verunreinigt: Bürger von Teilen Blieskastels sollen Wasser kochen

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Bürger von Teilen Blieskastels sollten das Leitungswasser jetzt abkochen. Foto: Patrick Pleul/dpa-Bildfunk

In mehreren Stadtteilen von Blieskastel ist das Trinkwasser vermutlich mikrobiologisch verunreinigt. Bürgerinnen und Bürger sollten daher das Wasser jetzt vorsichtshalber kochen, teilten die Stadtwerke Bliestal mit.

Diese Teile sind betroffen

Betroffen seien demnach die Bereiche Blieskastel-Mitte mit Lautzkirchen, Alschbach, Webenheim, Mimbach und Bierbach.

Diese Bereiche sind nicht betroffen

Nicht betroffen seien Altheim, Aßweiler, Ballweiler, Biesingen, Blickweiler, Böckweiler, Breitfurt, Brenschelbach, Niederwürzbach, Pinningen, Riesweiler, Seelbach, Wecklingen, Wolfersheim und Gersheim mit allen Ortsteilen.

Stadtwerke spülen Rohrnetz

Um die Trinkwasserqualität wiederherzustellen, haben die Stadtwerke nach einigen Angaben am Wochenende Spülungen durchgeführt. Das Rohrnetz werde engmaschig bakteriologisch kontrolliert. Sobald sich die Stadtwerke sicher sind, dass es keine Verunreinigungen mehr gibt, wollen sie die Bevölkerung informieren.

Wasser sprudelnd kochen

Um Gefahren für die Gesundheit auszuschließen, sollten Bewohnerinnen und Bewohner der betroffenen Bereiche das Wasser drei Minuten sprudelnd kochen lassen, bevor sie es benutzen. Das gelte laut Stadtwerke für:
- die Zubereitung von Nahrung
- Abwaschen von Salaten, Gemüse und Obst
- Herstellen von Eiswürfeln zur Kühlung von Getränken
- Zähneputzen
- medizinische Zwecke (Reinigung von Wunden, Nasenspülung, etc.)

Ausnahmen der Abkochvorschrift

Die Körperpflege könne mit nicht abgekochtem Leitungswasser erfolgen, solange das Wasser nicht getrunken wird und auf offene Wunden kommt. Für Haus- und Nutztiere sowie Vieh benötige man kein abgekochtes Leitungswasser.

Am Mittwoch wohl Entwarnung

Die Stadtwerke gehen davon aus, dass die Abkochvorschrift voraussichtlich bis Mittwoch gelte. Bei Fragen können sich die Bevölkerung an die Hotline, Tel. (06842)92020, wenden.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Stadtwerke Bliestal

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Hochzeitsfeier in Dillingen führt zu Verkehrsbehinderungen

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Nach der Hochzeitsfeier ermittelt die Polizei. Symbolfoto: Pixabay

Eine Hochzeitsfeier hat am Samstag (10. Oktober 2020) in Dillingen zu Verkehrsbehinderungen geführt. Die Polizei leitete daraufhin ein Strafverfahren ein, teilten die Beamtinnen und Beamten mit.

Rauchfackeln bei Party gezündet

Demnach seien von Party-Gästen in der Werderstraße Rauchfackeln gezündet worden. Weil die Sicht für einige Sekunden beeinträchtigt war, sei kein Befahren der Straße mehr möglich gewesen. So sei es zu einer Gefahr für Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer gekommen.

Die Polizei ermittelt wegen des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr. Zeugen sollen sich melden, Tel. (06831)9010.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion Saarlouis, 12.10.2020

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Klirrende Kälte im Saarland erwartet

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Die kommenden Tage werden im Saarland wechselhaft. Symbolfoto: dpa-Bildfunk

Zu Beginn der neuen Woche bleibt das Wetter im Saarland wechselhaft. Nach einem überwiegend bewölkten Montagvormittag werden am Nachmittag einige Schauer erwartet, teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach mit.

Nachts klirrend kalt

Die Höchstwerte liegen bei 10 bis 14 Grad. In der Nacht ziehen die Schauer ab, in der zweiten Nachthälfte wird es neblig. Nach Angaben des DWD liegt die Sichtweite teils unter 150 Metern. Darüber hinaus fallen die Temperaturen auf bis zu 1 Grad und es kann Bodenfrost geben.

Dienstag sonniger, Mittwoch Regen möglich

Am Dienstag bleibt es laut DWD-Prognose überwiegend trocken, teilweise zeigt sich auch die Sonne. Dazu werden maximal 14 Grad erreicht. In der Nacht zu Mittwoch ist erneut mit Nebel und Bodenfrost zu rechnen. Für Mittwoch erwarten die DWD-Meteorologen dichte Wolken und Temperaturen zwischen 8 und 12 Grad. Ab dem Mittag zieht Regen auf.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Hund nicht an der Leine: Täter bedroht Mann in Fischbach mit Messer

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Der Unbekannte zog das Messer aus der Hosentasche. Symbolfoto: Fotolia

Ein Unbekannter hat am Samstag (10. Oktober 2020) in Fischbach-Camphausen einen Mann mit einem Messer bedroht. Die Polizei sucht jetzt Hinweise, teilten die Beamtinnen und Beamten mit.

Täter bedroht Mann mit Messer

Demnach war der 58-jährige Geschädigte mit seinem Hund gegen 13.50 Uhr auf dem Waldparkplatz neben der L128 am alten Freibad spazieren gewesen. Das Tier, das nicht an der Leine geführt wurde, schnupperte dann kurz, aber in einigem Abstand an dem unbekannten Mann und zwei Kindern. Daraufhin zog der Täter das Messer aus der Hosentasche und bedrohte den Geschädigten mit den Worten "Mach den Hund an die Leine oder ich stech dich ab!".

Drohungen offenbar ernst

Nach Schilderung der Polizei habe der Täter auch gedroht, dass er das Opfer "abknallt". Die Drohungen seien durch den 58-Jährigen ernst genommen worden.

Die Ermittlerinnen und Ermittler beschreiben den Unbekannten wie folgt:
- circa Mitte 30
- 170 Zentimeter groß
- "leicht südländisches" Aussehen
- saarländischer Akzent
- glattes, schwarzes Haar
- normale Figur
- war in Begleitung eines Mädchens und eines Jungen im Kindergartenalter

Hinweise an die Inspektion Sulzbach, Tel. (06897)9330.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion Sulzbach, 12.10.2020

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Jede Schule im Saarland soll CO2-Melder bekommen

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Im Saarland sollen alle Schulen CO2-Melder erhalten. Symbolfoto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa

Jede Schule im Saarland bekommt CO2-Melder

Um das Ansteigen des Kohlenstoffdioxid-Wertes in Innenräumen frühzeitig zu erkennen und somit das Infektionsrisiko für die Ansteckung mit dem Coronavirus zu minimieren, hat die Landesregierung angekündigt, eine Million Euro für die Anschaffung von CO2-Meldern zur Verfügung zu stellen. Diese sollen an allen Schulen im Saarland installiert werden.

Innenminister Bouillon: Kinder und Lehrpersonal bestmöglich schützen

"Gerade vor dem Hintergrund, dass bereits jetzt schon Schulklassen in Quarantäne geschickt oder sogar ganze Schulen geschlossen werden mussten, ist es notwendig, dass wir alles dafür tun, unsere Kinder und das Lehrpersonal bestmöglich zu schützen", so Innenminister Klaus Bouillon (CDU).

Frühzeitige Erkennung schlechter Luft

Bouillon reagiert damit auf die Bitte der kommunalen Spitzenverbände, die als Schulträger um die Beschaffung der CO2-Melder gebeten hatten. Ergänzend zu dem neuen Lüftungskonzept an Schulen sollen die CO2-Melder frühzeitig vor Erreichen einer kritischen Konzentration von Kohlenstoffdioxid in Innenräumen warnen, damit schnell entsprechende Gegenmaßnahmen (wie beispielsweise Durchlüften) ergriffen werden können.

"Die Infektionszahlen steigen jetzt wieder täglich an, daher müssen wir rechtzeitig mit passenden Maßnahmen reagieren, sonst sind die Erfolge, die wir bisher erreicht haben, in Gefahr", erklärte Bouillon weiter. Die Schulen seien laut dem Innenminister dabei ein wichtiger Ansatzpunkt.

Verwendete Quellen:
- Mittelung des saarländischen Innenministeriums

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Weitere Klasse in Heusweiler in Quarantäne

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An der Friedrich-Schiller-Schule in Heusweiler wurde ein weitere Corona-Fall bekannt. Archivfoto: Schule

Eine weitere Klasse der Friedrich-Schiller-Schule in Heusweiler muss jetzt in Corona-Quarantäne. Das hat der Regionalverband Saarbrücken am Sonntag (11. Oktober 2020) mitgeteilt.

Schüler infiziert

Betroffen seien eine Klasse mit 17 Schülerinnen und Schülern sowie zwei Lehrkräfte. Sie wurden bis zum 21. Oktober in Isolation geschickt. Ein Schüler hatte sich nach Regionalverbands-Angaben mit dem Coronavirus infiziert.

Jetzt 72 Menschen in Quarantäne

Bereits am Freitag war an der Gemeinschaftsschule wegen eines Falls für 43 Jugendliche sowie zehn Lehrerinnen und Lehrer Quarantäne angeordnet worden. Sie gilt ebenfalls bis zum 21. Oktober.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Regionalverbands Saarbrücken, 11.10.2020
- eigener Bericht

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Vermisster Steven ist wieder zurück

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Steven galt fast zwei Wochen als vermisst. Foto: Polizei

Der Vermisste Steven P. aus dem Landkreis Trier-Saarburg ist wieder da. Der 13-Jährige sei wohlbehalten in Saarbrücken angetroffen worden, teilte die Polizei am heutigen Montag (12. Oktober 2020) mit.

Steven habe sich dort bei Verwandten aufgehalten. Der Jugendliche galt seit fast zwei Wochen als vermisst. Die Polizei startete daraufhin am Freitag eine Öffentlichkeitsfahndung.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Polizeipräsidiums Trier, 12.10.2020
- eigener Bericht

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Saarland-Nachrichten: Die wichtigsten Meldungen vom Montag

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SOL.DE hat die wichtigsten Nachrichten aus dem Saarland für euch. Foto: BeckerBredel

Marpingen wohl größter Corona-Hotspot: Bewohner sollen Kontakte reduzieren

Allein in Marpingen gab es auf 100.000 Einwohner gerechnet in den vergangenen sieben Tagen rund 400 neue Corona-Fälle. Daher haben Landrat und Bürgermeister jetzt an die Bürger appelliert. Ansonsten seien "weitreichende Konsequenzen" nicht auszuschließen. Weitergehende Informationen unter: "Marpingen wohl größter Corona-Hotspot: Bewohner sollen Kontakte reduzieren".

"Corona-Hotspot" Marpingen verschärft Maßnahmen und errichtet Testzentrum

Die aktuell als saarländischer "Corona-Hotspot" geltende Gemeinde Marpingen hat weitere Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus eingeleitet. Zudem soll ab Mittwoch ein Corona-Abstrichzentrum im Marpinger Ortsteil Urexweiler errichtet werden. Den Maßnahmenkatalog sowie ein Video des Marpinger Bürgermeisters Volker Weber findet ihr unter: "Corona-Hotspot Marpingen verschärft Maßnahmen und errichtet Testzentrum".

Weitere Klasse in Heusweiler in Quarantäne

An der Friedrich-Schiller-Schule in Heusweiler gibt es einen weiteren Corona-Fall. Das Gesundheitsamt hat daher Quarantäne für eine weitere Klasse angeordnet. Zum Artikel: "Weitere Klasse in Heusweiler in Quarantäne".

Jede Schule im Saarland soll CO2-Melder bekommen

Alle Schulen im Saarland sollen zeitnah mit CO2-Meldern ausgestattet werden, um das Infektionsrisiko für eine Ansteckung mit dem Coronavirus zu minimieren. Dafür stellt das Land eine Million Euro zur Verfügung. Mehr dazu unter: "Jede Schule im Saarland soll CO2-Melder bekommen".

Nur noch Notversorgung in zahlreichen Saar-Kliniken: ab morgen Streiks

Am morgigen Dienstag (13. Oktober 2020) sowie am Mittwoch (14. Oktober 2020) werden die Beschäftigten mehrerer Kliniken im Saarland streiken. Es wird an diesen Tagen in den betroffenen Krankenhäusern lediglich eine Notversorgung geben. Die Gewerkschaft "Verdi" möchte so für bessere Bedingungen der Beschäftigten kämpfen. Alle betroffenen Kliniken im Saarland sowie ausführliche Informationen zu den Hintergründen des Streiks findet ihr unter: "Nur noch Notversorgung in zahlreichen Saar-Kliniken: ab morgen Streiks".

Heute Warnstreiks in Saarbrücken

Die Gewerkschaft "Verdi" hat zu weiteren Warnstreiks im öffentlichen Dienst aufgerufen. So kommt es auch bei den Beschäftigten der Landeshauptstadt Saarbrücken, beim Regionalverband Saarbrücken sowie den Saarbrücker Bädern zu einem ganztägigen Warnstreik am heutigen Montag (12. Oktober 2020). Nähere Informationen unter: "Heute Warnstreiks in Saarbrücken".

"Verdi" kündigt weitere Warnstreiks im Saarland an

Wegen des anhaltenden Tarifkonflikts im öffentlichen Dienst hat die Gewerkschaft "Verdi" zu weiteren Warnstreiks im Saarland aufgerufen. Neben den Beschäftigten in Saarbrücken, könnten demnach diese Woche auch die Arbeiter in Neunkirchen, Völklingen und Heusweiler streiken. Mehr unter: "Verdi kündigt weitere Warnstreiks im Saarland an".

Wohl mit Bakterien verunreinigt: Bürger von Teilen Blieskastels sollen Wasser kochen

Wegen einer vermutlichen Verunreinigung sollten Bürger aus bestimmten Bereichen Blieskastels jetzt vorsorglich das Leitungswasser abkochen. Die Stadtwerke beobachten derweil das Rohrnetz. Ausführliche Informationen findet ihr unter: "Wohl mit Bakterien verunreinigt: Bürger von Teilen Blieskastels sollen Wasser kochen".

Vermisster Steven ist wieder zurück

Die Polizei hat die Öffentlichkeitsfahndung nach dem vermissten Steven P. beendet. Der Jugendliche konnte in Saarbrücken angetroffen werden. Zum Artikel: "Vermisster Steven ist wieder zurück".

Hochzeitsfeier in Dillingen führt zu Verkehrsbehinderungen

Die Polizei ermittelt nach einer Hochzeitsfeier in Dillingen wegen des gefährlichen Eingriffs in den Verkehr. Party-Gäste hatten auf einer Straße Rauchfackeln gezündet, sodass Verkehrsteilnehmer gefährdet wurden. Mehr zu den Vorfällen: "Hochzeitsfeier in Dillingen führt zu Verkehrsbehinderungen".

Hund nicht an der Leine: Täter bedroht Mann in Fischbach mit Messer

Nach einem Vorfall in Fischbach sucht die Polizei jetzt Zeugen. Ein Unbekannter hatte einen Mann mit einem Messer bedroht, weil dieser seinen Hund nicht an der Leine geführt hatte. Mehr zu dem Fall unter: "Hund nicht an der Leine: Täter bedroht Mann in Fischbach mit Messer".

15-Jähriger in Dudweiler ausgeraubt

Drei junge Personen haben in Saarbrücken-Dudweiler einem 15-Jährigen sein Bargeld geraubt. Zwei von ihnen sind der Polizei schon bekannt. Mehr zu der Tat unter: "15-Jähriger in Dudweiler ausgeraubt".

Klirrende Kälte im Saarland erwartet

Besonders die Nächte werden in den kommenden Tagen im Saarland kalt. Das Wetter zeigt sich tagsüber auch mal von seiner sonnigen Seite. Zu den Wetteraussichten im Saarland: "Klirrende Kälte im Saarland erwartet".

Saarländer Kevin Trapp heute bei "Wer wird Millionär"

Am heutigen Montagabend (12. Oktober 2020) wird auf dem TV-Sender RTL eine Sondersendung der Quizshow "Wer wird Millionär?" ausgestrahlt, bei der sich die deutsche Fußball-Nationalmannschaft den Fragen von Moderator Günther Jauch stellt. Darunter ist auch der Saarländer Kevin Trapp. Weitere Informationen unter: "Saarländer Kevin Trapp heute bei Wer wird Millionär".

Verwendete Quellen:
- eigene Berichte

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Heute Warnstreiks in Saarbrücken

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Die Beschäftigten im öffentlichen Dienst in Saarbrücken werden am Montag einen Warnstreik vollziehen. Symbolfoto: Fabian Sommer/dpa

Warnstreiks im öffentlichen Dienst in Saarbrücken

"Verdi" (Region Saar-Trier) ruft die Beschäftigten im Tarifkonflikt des öffentlichen Dienstes zum erneuten Warnstreik auf. Der ganztägige Warnstreik soll am heutigen Montag (12. Oktober 2020) durchgeführt werden.

Auch die Beschäftigten der Landehauptstadt Saarbrücken, beim Regionalverband Saarbrücken sowie bei den Saarbrücker Bädern werden demnach streiken. Die Pressestelle der Landehauptstadt hat bereits angekündigt, dass man damit rechne, dass auch der Zentrale Kommunale Entsorgungsbetrieb (ZKE) bestreikt wird.

Dementsprechend würden die Mülltonnen am Montag nicht geleert. Auch die Stadtreinigung falle aus. Der ZKE werde die Leerung der Tonnen aber nach Ende des Streiks nachholen. Es könne in den Folgetagen aber zu weiteren Verschiebungen bei der Abfuhr der Abfallgefäße kommen. Auch die Wertstoffhöfe der Stadt sollen am Montag geschlossen bleiben.

Nicht betroffen von dem Warnstreik sind laut Angaben der Pressestelle der Landeshauptstadt hingegen die städtischen Kitas und Schulen inklusive Nachmittagsbetreuung.

Gründe für den Warnstreik

"Verdi" hat zu erneuten Warnstreiks aufgerufen, weil die Arbeitgeber im Tarifkonflikt im öffentlichen Dienst auch in der zweiten Runde der Tarifverhandlungen ohne Angebot erschienen seien.

"Die Arbeitgeber scheinen davon auszugehen, dass sie mit Applaus und warmen Worten ihren Beschäftigten gegenüber ausreichend Wertschätzung entgegengebracht haben", sagt Bernd Schumann, Bezirksvorsitzender von "Verdi Region Saar-Trier". Von einer Anerkennung der erbrachten Leistungen der Beschäftigten im öffentlichen Dienst könne laut Schumann keine Rede mehr sein.

"Verdi" fordert in der Tarifauseinandersetzung eine Anhebung der Gehälter um 4,8 Prozent, mindestens jedoch um 150 Euro. Die Tarifverhandlungen werden am 22. und 23. Oktober 2020 in Potsdam fortgesetzt.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Gewerkschaft "Verdi"
- Mitteilung der Landeshauptstadt Saarbrücken
- eigene Recherche

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Marpingen wohl größter Corona-Hotspot: Bewohner sollen Kontakte reduzieren

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Vor allem Feierlichkeiten haben in der 10.000-Einwohner-Gemeinde Marpingen zu einem Anstieg der Corona-Zahlen geführt. Foto: Mstp77/CC BY-SA 4.0

Die Gemeinde Marpingen ist derzeit der wohl größte Corona-Hotspot im Saarland. Alleine hier sind in den vergangenen sieben Tagen rund 400 neue Infektionen pro 100.000 Einwohner gezählt worden. St. Wendels Landrat Udo Recktenwald (CDU) und Marpingens Bürgermeister Volker Weber (SPD) haben jetzt an die Bewohnerinnen und Bewohner des Ortes appelliert.

Kontakte auf "absolutes Minimum" reduzieren

So sollen Kontakte auf ein "absolutes Minimum" reduziert werden, um die weitere Verbreitung des Virus einzudämmen. Bürgerinnen und Bürger sollten Besuche und Treffen außerhalb der eigenen Familie vorerst nicht tätigen.

Party Hauptgrund für hohe Zahlen

"Die Lage ist sehr ernst", werden Landrat und Bürgermeister in einer Mitteilung des Landkreises zitiert. Weil Feierlichkeiten hauptverantwortlich für den Anstieg der Infektionszahlen seien, sollten sie aktuell nicht stattfinden.

"Weitreichende Konsequenzen" möglich

Es komme nun auf die Vernunft der Bewohnerinnen und Bewohner Marpingens an. Ansonsten seien "weitreichende Konsequenzen" nicht auszuschließen.

St. Wendel ist Risikogebiet

Der Kreis St. Wendel hatte am Wochenende die kritische Marke von 50 Corona-Neuinfektionen in einer Woche je 100.000 Einwohner überschritten. Dort gilt jetzt eine Allgemeinverfügung mit verschärften Regeln.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Landkreises St. Wendel, 11.10.2020
- Wikipedia: Marpingen
- Foto: Mstp77/CC BY-SA 4.0

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36 neue Corona-Fälle im Saarland

Im Saarland sind zurzeit 358 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Die Zahl ergibt sich aus den Daten, die das Gesundheitsministerium mit Stand vom Sonntag (11. Oktober 2020), 18.00 Uhr, veröffentlicht hat.

36 Neuinfektionen im Saarland gemeldet

Demnach stieg die Gesamtzahl der gemeldeten Infektionen um 36 auf jetzt 3.770 Fälle. Bislang sind 177 Menschen im Saarland in Verbindung mit SARS-CoV-2 gestorben. Als geheilt gelten inzwischen 3.235 Menschen. Das sind 8 mehr als am Vortag.

Von den an Covid-19 erkrankten Patientinnen und Patienten werden momentan 7 stationär behandelt (+/-0). Davon liegt 2 auf der Intensivstation (+/-0).

Die Gesamtfälle teilen sich wie folgt auf die Landkreise auf:
Regionalverband Saarbrücken: 1.460 (+3 gegenüber dem Vortag)
Landkreis Saarlouis: 774 (+5)
Saarpfalz-Kreis: 536 (+7)
Landkreis Neunkirchen: 394 (+0)
Landkreis Merzig-Wadern: 349 (+9)
Landkreis St. Wendel: 257 (+12)

Wie die Statistik zustande kommt

Das saarländische Gesundheitsministerium versendet einmal am Tag Angaben zu der Entwicklung der Coronavirus-Zahlen. Es weist darin nur Fälle auf, die von den Gesundheitsämtern der Landkreise und des Regionalverbands bestätigt wurden. Über die tägliche Anzahl der Tests macht das Ministerium keine Angaben.

Begriffserklärung

Zahl der Fälle: Sie gibt die Gesamtzahl der Fälle im Saarland seit dem ersten Auftreten des Coronavirus an. Sie zeigt damit nicht an, wie viele Menschen zum aktuellen Zeitpunkt mit dem Virus infiziert sind. Genesene und Tote werden aus dieser Zahl nicht herausgerechnet.

Zahl der Genesenen: Sie gibt die Gesamtzahl der Personen an, die mit dem Coronavirus infiziert waren und inzwischen wieder geheilt sind.

Zahl der Toten: Sie zeigt die Gesamtzahl der Menschen an, die in Verbindung mit einer Corona-Infektion gestorben sind.

Zahl der aktiven Infektionen: Sie zeigt die aktuelle Zahl der Personen an, die das Coronavirus in sich tragen. Sie ergibt sich aus der Differenz aus der Gesamtzahl der Fälle und der Zahl der Geheilten sowie der Zahl der Toten.

Zahl der Intensivpatienten: Sie gibt die aktuelle Zahl der Personen an, die sich mit einer Coronavirus-Infektion auf einer Intensivstation befinden.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des saarländischen Gesundheitsministeriums, 11.10.2020
- eigene Recherche

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Im Saarland wurden weitere Corona-Infektionen gemeldet. Foto: Niaid/Europa Press/dpa-Bildfunk

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