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Saarland-Nachrichten: Die wichtigsten Meldungen vom Dienstag

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Die wichtigsten Nachrichten aus dem Saarland - auch zum Coronavirus - findet ihr in unserer Übersicht. Foto: Christoph Schmidt/dpa-Bildfunk

Steigende Corona-Zahlen: Ministerpräsident Tobias Hans kündigt Statement an

Aufgrund der steigenden Corona-Infektionszahlen in Deutschland werden sich die Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten der Länder am morgigen Mittwoch (14. Oktober 2020) mit Bundeskanzlerin Angela Merkel über weitere Maßnahmen in der Corona-Pandemie beraten. Nach den Gesprächen will der saarländische Ministerpräsident ein Statement zu dem Besprochenen auf den Saarland-Kanälen streamen. Weitere Informationen unter: "Steigende Corona-Zahlen: Ministerpräsident Tobias Hans kündigt Statement an".

Kreis Neunkirchen jetzt Corona-Risikogebiet

Wegen steigender Infektionszahlen ist der Landkreis Neunkirchen zum Corona-Risikogebiet erklärt worden. Die Verwaltung erließ eine Allgemeinverfügung, die das Leben jetzt regeln soll. Mehr: "Kreis Neunkirchen jetzt Corona-Risikogebiet".

Saarpfalz-Kreis reagiert auf steigende Infektionszahlen mit Allgemeinverfügung

Der Saarpfalz-Kreis hat auf die steigenden Corona-Fallzahlen reagiert und eine Allgemeinverfügung erlassen. Diese schränkt private Feiern ein. Die Details: "Saarpfalz-Kreis reagiert auf steigende Infektionszahlen mit Allgemeinverfügung".

Hotspot Illingen: Landkreis Neunkirchen kurz vor Corona-Warnmarke

Der Landkreis Neunkirchen könnte schon bald die Corona-Warnmarke übersteigen. In der Gemeinde Illingen gibt es besonders viele Fälle. Mehr: "Hotspot Illingen: Landkreis Neunkirchen kurz vor Corona-Warnmarke".

Weitere Corona-Fälle in Grundschule und Kita im Landkreis Saarlouis

Im Landkreis Saarlouis gab es weitere Corona-Fälle in Bildungs- und Erziehungseinrichtungen. Betroffen sind laut Angaben der Pressestelle des Landkreises die Grundschule in Lebach-Steinbach sowie die Kita St. Marien in Ensdorf. Mehr unter: "Weitere Corona-Fälle in Grundschule und Kita im Landkreis Saarlouis".

Corona-Fälle an Schulen und Wohngruppe in St. Ingbert

Das Gesundheitsamt des Saarpfalz-Kreises hat über weitere Corona-Fälle an zwei Schulen sowie in einer Wohngruppe der Lebenshilfe St. Ingbert informiert. Mindestens 77 Personen befinden sich in Quarantäne. Der ganze Artikel: "Corona-Fälle an Schulen und Wohngruppe in St. Ingbert".

Weitere Meldungen zum Thema Corona:
- Beherbergungsverbot muss laut Rehlinger überarbeitet werden
- Weiterer Corona-Fall an Schule im Regionalverband Saarbrücken

Weitere Warnstreiks im Saarland: Diesmal auch Kitas betroffen

Die Gewerkschaft "Verdi" hat zu weiteren Warnstreiks im Saarland aufgerufen. So sollen die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes in den Gemeinden Heusweiler, Bous und Wadgassen streiken. Auch die Kitas werden demnach von den Arbeitsniederlegungen betroffen sein. Mehr unter: "Weitere Warnstreiks im Saarland: Diesmal auch Kitas betroffen".

Konzept für Weihnachtsmarkt im DFG in Saarbrücken steht

Für die Adventszeit plant die Landeshauptstadt Saarbrücken einen Weihnachtsmarkt im Deutsch-Französischen Garten (DFG). Ein entsprechendes Konzept sei bereits erarbeitet worden: "Konzept für Weihnachtsmarkt im Deutsch-Französischen Garten in Saarbrücken steht".

Ausgenommen und gehäutet: Tierkadaver in Bexbach entsorgt

In der Nähe des DJK-Sportplatzes in Bexbach haben Unbekannte Reste eines toten Wildschweins entsorgt. Das Tier war gehäutet und ausgenommen worden. Das ist bislang bekannt: "Ausgenommen und gehäutet: Tierkadaver in Bexbach entsorgt".

Milch angeboten und mit Messer bedroht: Polizei sucht Täterhinweise

Ein 16- und ein 18-Jähriger sind in Heusweiler-Holz von einem Unbekannten mit einem Messer bedroht worden. Zuvor hatte er den beiden einen Schluck Milch aus einer Flasche angeboten. Mehr: "Milch angeboten und mit Messer bedroht: Polizei sucht Täterhinweise".

Tunnel Pellinger Berg wird voll gesperrt

Wegen Arbeiten wird der Tunnel Pellinger Berg am Wochenende teils voll gesperrt. Die Straßenbauer rechnen aber nicht mit großen Verkehrsbehinderungen. Alle Informationen: "Tunnel Pellinger Berg wird voll gesperrt".

A8 am Autobahndreieck Saarlouis wird voll gesperrt

Die A8 muss ab dem heutigen Dienstagabend (13. Oktober 2020) zwischen der Anschlussstelle Dillingen-Süd und dem Autobahndreieck Saarlouis in Fahrtrichtung Luxemburg und zur A620 nach Saarbrücken voll gesperrt werden. Der Landesbetrieb für Straßenbau rechnet mit Verkehrsstörungen. Der Artikel dazu: "A8 am Autobahndreieck Saarlouis wird voll gesperrt".

Thalia übernimmt Bücher Welsch in Homburg

Zum 1. Februar 2021 wird Bücher Welsch in Homburg unter dem Dach von Thalia weitergeführt. Das Hagener Buchhandelsunternehmen hat eine Weiterbeschäftigung der bisherigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter angekündigt. Weitere Details: "Thalia übernimmt Bücher Welsch in Homburg".

Verwendete Quellen:
- eigene Berichte

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A8 am Autobahndreieck Saarlouis wird voll gesperrt

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Die A8 muss am Autobahndreieck Saarlouis ab heute (13.10.2020) voll gesperrt werden. Symbolfoto: David Young/dpa

Nach Straßenarbeiten auf der A8 am Autobahndreieck Saarlouis wird der Landesbetrieb für Straßenbau (LfS) das fertiggestellte Teilstück im Zuge der Anhebung der A8 im Autobahndreieck Saarlouis zusammen mit den neuen Teilbauwerken auf der Richtungsfahrbahn Luxemburg  am Mittwoch (14. Oktober 2020) in Verkehr nehmen. Laut LfS werden zwei Fahrspuren von Neunkirchen kommend bis zur Überleitung nach Saarlouis beziehungsweise nach Luxemburg eingerichtet.

Vollsperrung der A8 am Autobahndreieck Saarlouis

Für den Umbau der Verkehrssicherung muss der betroffene Bereich voll gesperrt werden. Wie der LfS mitteilt, wird eine Vollsperrung der A8 zwischen der Anschlussstelle Dillingen-Süd und dem Autobahndreieck Saarlouis in Fahrtrichtung Luxemburg und zur A620 nach Saarbrücken bereits am heutigen Dienstagabend eingerichtet. Die Sperrung soll ab 19.00 Uhr bis zum morgigen Mittwoch (14. Oktober 2020) etwa 15.00 Uhr bestehen.

Die Umleitung führt laut LfS von der Anschlussstelle Dillingen-Süd über die L174 (Saarlouiser Straße - Merziger Straße) und die L355 (Franz-Meguin-Straße – Konrad-Adenauer-Allee) zur Anschlussstelle Dillingen-Mitte.

Auf der Richtungsfahrbahn Neunkirchen wurde bereits am 12. Oktober und 13. Oktober 2020 vorbereitend für den nächsten Bauabschnitt die Überholspur eingezogen und der Verkehr im Anschluss eingeschränkt zweispurig am Baufeld vorbeigeführt.

LfS rechnet mit Verkehrsstörungen

Der LfS rechnet trotz Ferienzeit mit Verkehrsstörungen. Den Verkehrsteilnehmern wird empfohlen, auf die Verkehrsmeldungen im Rundfunk zu achten, absehbare Störungen bei der Routenplanung zu berücksichtigen und angemessene Fahrzeit für die Umleitungsstrecke einzuplanen. Dem überregionalen Verkehr wird empfohlen, den betroffenen Straßenabschnitt nach Möglichkeit zu meiden und weiträumig zu umfahren.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Landesbetriebs für Straßenbau vom 13.10.2020

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Familienbesuch im Kulturpark Bliesbruck-Reinheim: Natur und Geschichte im Herzen der Biosphäre

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Familie Schorr mit Hund Lotta und Gästeführerin Katrin Gruber Foto: N49/ Maximilian Kuntz

Der Startpunkt der Tour durch den Kulturpark war bei Familie Schorr, bestehend aus Mutter Isabel, den beiden Kindern Milli und Fenja sowie dem Familienhund Lotta schnell gefunden: Das Grab der Fürstin von Reinheim. Schnell noch die Tickets am Eingang des Museums kaufen und schon kann es losgehen. Das besondere: Mit den Tickets können die musealen Bereiche sowohl auf der deutschen als auch auf der französischen Seite des Kulturparks besucht werden, ganz im Sinne des europäischen Miteinanders, das hier an jeder Ecke spürbar ist. Das Außengelände ist jederzeit frei zugänglich. Auch Hunde sind gern gesehene Gäste im Freigelände, natürlich angeleint. In den musealen Bereichen haben sie hingegen keinen Zutritt.

Das Fürstinnengrab und die beeindruckende Geschichte des Bliesgaus 

Bis zum 31.Oktober wird die Ausstellung "Der Bliesgau. Natur- Menschen - Geschichte" im Foyer des Fürstinnengrabes gezeigt. Hier haben die Besucher die Möglichkeit, alles über den Lebensstil und die Geschichte des Bliesgaus zu erfahren. Interessiert betrachtet auch Familie Schorr die Kleidung, die die Menschen damals für die Arbeit auf dem Feld trugen und auch die Nachbildung eines Pflugs stößt auf reges Interesse. Ganz besonders spannend ist für sie jedoch die Tatsache, dass die Bewohner des Bliesgaus in 200 Jahren siebenmal die Nationalität gewechselt haben “Es ist extrem beeindruckend, wie viel europäische Geschichte sich im Bliesgau abgespielt hat, schwärmt die 15-jährige Milli.

Nach dem Besuch der Ausstellung gelangt die Familie schließlich in die Grabkammer der Fürstin. Zu Ihrer Überraschung sind sie allerdings nicht allein, sondern eine gewandete Dame wartet auf die Familie. Katrin Gruber ist regelmäßig als Gästeführerin tätig und hat sich extra in Schale geworfen, um die Familie zu begleiten. Sie erzählt, dass es sich bei dem Fürstinnengrab um eine Nachbildung handelt.“Der ursprüngliche Fundort  ist eine Kiesgrube, die heute in einem kleinen Weiher liegt und sich unweit des 1999 rekonstruierten und begehbaren Grabes befindet. Hier entdeckten Arbeiter im Jahr 1954 einen Griff von einem Spiegel, was den Anfang für die zahlreichen keltisch-römischen Entdeckungen bildete” erzählt sie.  

Fürstinnengrab & Ausstellung "Der Bliesgau"

Aussicht über das gesamte Areal 

Im Anschluss führt Katrin Gruber die Familie weiter zu einem  Aussichtshügel, von dem sich das gesamte Areal bis nach Frankreich, überblicken lässt. Hierbei  erklärt sie, weshalb man sich nach der Entdeckung der Grundsteine dagegen entschieden hat, die römische Villa vollständig nachzubauen. “Man hat sich damals dafür entschieden, das Areal weitgehend so zu lassen wie es ist, um ein Gelände zu schaffen, auf dem das historische  im Vordergrund steht”. Darüber hinaus berichtet sie von in Bliesbruck kursierenden Geschichten, wonach bereits weit vor den folgenreichen Ausgrabungen zahlreiche Bauern auf der französischen Seite Steine entdeckt hatten,  und diese unter anderem für ihre Häuser nutzten, ohne zu wissen um welch historische Schätze es sich dabei handelte. 

Auch Familie Schorr ist von dem Aussichtspunkt begeistert. “Es ist der perfekte Ort, um sich ein Bild vom Areal zu machen oder um einfach die wunderschöne Aussicht zu genießen”, sagt die zwölfjährige Fenja begeistert. Was den Kindern vom Aussichtspunkt sofort ins Auge sticht, ist das keltische Dorf, welches unweit der römischen Grundsteine frei interpretiert angelegt wurde. Die nächste Station war also schnell gefunden. 

Aussichtspunkt mit Blick auf den Kulturpark

Keltisches Dorf und römischer Kräutergarten

Auf dem Weg zum keltischen Dorf entdeckt die Familie aber noch einen weiteren spannenden Ort: Den Kräutergarten der römischen Villa. Hier lassen sich zahlreiche Kräuter und Pflanzen begutachten und die verschiedensten Düfte erraten. Als die Gruppe im keltischen Dorf angelangt, steht erstmal eine wohlverdiente Pause an. Inmitten des keltischen Dorfes genießt die Familie Ihr Picknick und lässt die Seele baumeln. Gästeführerin Katrin Gruber erzählt, dass die Römer das Territorium der hiesigen Kelten eroberten. “Das ist sicher schwer gewesen, aber in diesem Zusammenhang kamen die Kelten in den Genuss diverser Annehmlichkeiten, beispielsweise die der Nutzung einer Fußbodenheizung“, erklärt sie. Das Keltendorf eignet sich zudem hervorragend für Kindergeburtstage. Die beiden Mädchen sind restlos begeistert: “Hier bekommen wir einen Eindruck davon, wie das Leben damals war”.

Keltisches Dorf und römischer Kräutergarten

Grillen mitten im Kulturpark

Weiter geht es zum Grillplatz mitten im Kulturpark. Laura Rekowski, Mitarbeiterin des Parks und zuständig für Tourismus und Veranstaltungen, erklärt: “Jeder ist herzlich dazu aufgerufen, sich hier niederzulassen und den Tag zu genießen, ob beim Picknicken auf den Wiesen oder dem Grillen am Grillplatz. Das lässt sich Familie Schorr natürlich nicht zweimal sagen und begibt sich prompt auf die Suche nach passendem Feuerholz. Große Hilfe hatten sie dabei von ihrem Hund, der seine gesammelten Stöckchen aber nicht ganz so bereitwillig wieder abgibt. Schließlich freut sich die Familie schon auf den Abschluss des Tages: Das Essen in der Römischen Taverne. 

Grillen im Kulturpark

Speisen wie die Römer in der Taverne

Auf der Terrasse der Taverne lässt die Familie ihren Tag  gemütlich ausklingen. Kulinarisch können sich Besucher hier über römische Spezialitäten wie eine römische Brotzeit freuen, aber auch klassische Gerichte, wie beispielsweise Pizza, werden angeboten. Betreut wird die Taverne von dem CJD Homburg, ein soziales Unternehmen, das Jugendlichen mit Handicap eine berufliche Perspektive bietet. “Mit jeder Bestellung tut man somit etwas Gutes”, schwärmt Mutter Isabel. Bei der Essensauswahl entscheidet sich die Familie für eine römische Brotzeit sowie zwei Pizzen für die Kinder. Ein gelungener und vor allem leckerer Tagesabschluss. 

Speisen wie die Römer in der Taverne

Deutsch-französische Völkerverständigung im Vordergrund

Während des Essens nutzt die Familie die Gelegenheit und lässt ihren Besuch noch einmal Revue passieren. Der Höhepunkt für Isabel Schorr war zweifelsohne das Zusammentreffen der verschiedenen Kulturen “Es gibt nur wenige Orte, an denen keltisch-römische Geschichte und die deutsch-französische Freundschaft derart spürbar sind wie hier”, schwärmt sie. Laura Rekowski vom Kulturpark hebt diese Besonderheit nochmals hervor und betont, dass die deutsch-französische Grenze mitten durch den Kulturpark verläuft. “Dementsprechend pflegen wir hier auch ein intensives Miteinander und bieten sowohl Führungen in deutscher als auch in französischer Sprache an", erzählt sie. Für die zwölfjährige Fenja war das Fürstinnengrab der Höhepunkt des Tages “Es ist unglaublich, mit wie vielen Schätzen die Fürstin damals begraben wurde”, sagt sie beeindruckt. Ihre Schwester Milli plant derweil bereits ihren nächsten Besuch, möchte das nächste Mal aber mit dem Fahrrad nach Reinheim fahren. “Ich fahre sehr gerne Fahrrad und habe gehört, dass es zahlreiche Fahrradstrecken hierher gibt”, freut sich die 15-Jährige. Auch Laura Rekowski erzählt, dass zahlreiche Gäste mit dem Fahrrad in den Kulturpark kommen. “Über den Bliestal-Freizeitweg, der Teil des Bliesgau-Radweges ist oder von Saargemünd kommend einen Teil des Blies-Glan-Radweges fahren, gibt es viele Möglichkeiten, mit dem Drahtesel hier herzukommen. Aber auch Wanderer und Spaziergänger kommen gern, ergänzt sie. Alles in allem sei das Publikum im Kulturpark bunt gemischt “Es kommen viele Familien zu Besuch, die den autofreien Park genießen, aber auch zahlreiche Gäste, die einfach abschalten und ein paar ruhige Stunden hier verbringen möchten. Und natürlich kommen auch alle Kultur- und Geschichtsinteressierten auf ihre Kosten”, sagt Laura Rekowski abschließend. 

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Laura Rekowski, Mitarbeiterin des Kulturparks (Veranstaltungen und Tourismus) Foto: N49/ Maximilian Kuntz

Europäischer Kulturpark Bliesbruck-Reinheim
Robert-Schuman-Straße 2
66453 Gersheim-Reinheim 
Tel. +49 (0) 6843 900211
info@europaeischer-kulturpark.de 
Website: www.europaeischer-kulturpark.de 
Der Kulturpark auf Facebook

Öffnungszeiten 
15. März bis 31. Oktober 
Montag bis Freitag 10:00 bis 17:00 
Samstag und Sonntag 10:00 bis 18:00
1.Mai geschlossen

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Kreis Neunkirchen jetzt Corona-Risikogebiet

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Der Landkreis Neunkirchen hat mit steigenden Infektionszahlen zu kämpfen. Symbolfoto: Kay Nietfeld/dpa-Bildfunk

Der Landkreis Neunkirchen ist am Dienstagnachmittag (13. Oktober 2020) zum Corona-Risikogebiet erklärt worden. Die 7-Tages-Inzidenz sei auf 65,6 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner gestiegen, teilte die Verwaltung mit. Alleine am Dienstag seien 49 neue Fälle gezählt worden.

Allgemeinverfügung für den Landkreis Neunkirchen

Demnach wurde gleichzeitig eine Allgemeinverfügung erlassen, die die Lage entschärfen soll. Diese Regeln gelten ab Mittwoch für den gesamten Kreis:

 - Privatveranstaltungen in geschlossenen, öffentlichen Räumen sind nur noch mit bis zu 25 Personen, in privaten Räumen nur mit bis zu zehn Personen unter Beachtung der Schutzmaßnahmen zulässig

- Öffentliche Veranstaltungen, etwa Sportveranstaltungen, sind davon weiterhin nicht betroffen

- Gaststätten, insbesondere Restaurants, Kneipen, Schank- und Speisewirtschaften, Bars, Kantinen, Hotelrestaurants und –bars, Eisdielen und Eiscafés, ist es an jedem Wochentag untersagt, in der Zeit zwischen 00.00 Uhr und 06.00 Uhr alkoholhaltige Getränke auszuschenken oder zum Außerhaus-Verzehr abzugeben

- Verkaufsstätten und ähnlichen Einrichtungen, insbesondere Tankstellen, Kiosken, Einzelhandelsgeschäften und Supermärkten, ist es untersagt, an jedem Wochentag in der Zeit zwischen 00.00 Uhr und 06.00 Uhr alkoholhaltige Getränke abzugeben

Regelungen für Reisende

Die Einstufung als Risikogebiet habe für Personen, die aus beruflichen, medizinischen oder familiären Gründen in den Landkreis Neunkirchen kommen, keine Auswirkungen, so die Verwaltung.

Einwohner, die in den kommenden Tagen in Urlaub fahren, haben die jeweils geltenden Bestimmungen in den Urlaubsorten zu beachten. Für Personen, die im Kreis Urlaub machen, gelten keinen besonderen Regelungen. Bei der Rückreise sind die geltenden Bestimmungen in der Heimatregion zu beachten.

Wann der Kreis kein Risikogebiet mehr ist

Der Landkreis bleibt Risikogebiet, bis der Wert von 50 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner fünf Tage in Folge unterschritten wird. Im Laufe der kommenden Woche soll die neue Rechtsverordnung des Saarlandes in Kraft treten, die die Regeln anpasst und für regionale Risikogebiete klare Regelungen trifft, teilte die Kreisverwaltung mit. Die Allgemeinverfügung gilt vorerst bis zum 25. Oktober 2020.

Meng: "Es geht um die Erhaltung unserer Gesundheit"

Landrat Sören Meng (SPD) sagte angesichts der gestiegenen Infektionszahlen: "Jetzt gilt es umso mehr, die Hygieneregeln und Abstandsregeln einzuhalten. Es geht um die Erhaltung unserer Gesundheit". Die Situation habe sich verschärft. "Bitte passen Sie auf Ihre Mitmenschen auf", appellierte Meng an die Bewohner des Landkreises.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Landkreises Neunkirchen, 13.10.2020

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Weitere Warnstreiks im Saarland: Diesmal auch Kitas betroffen

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Im Saarland wird auch am Donnerstag und Freitag gestreikt (15. und 16. Oktober 2020). Diesmal sind auch Kitas betroffen. Symbolfoto: Carsten Rehder/dpa

Warnstreiks im Saarland werden fortgesetzt

Die Gewerkschaft "Verdi" hat zu weiteren, ganztägigen Warnstreiks im Saarland aufgerufen. So sollen die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes auch am Donnerstag und Freitag (15. und 16. Oktober 2020) streiken.

Streiks in Heusweiler, Wadgassen und Bous: Auch Kitas betroffen

Am Donnerstag streiken zunächst die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes in der Gemeinde Heusweiler. Am Freitag folgen die Beschäftigten in Bous und Wadgassen. Arbeitsniederlegungen soll es dann bei den Stadtverwaltungen, Bauhöfen und auch den Kitas kommen.

Donnerstag Warnstreik und Kundgebung in Heusweiler

Nachdem bereits in anderen saarländischen Kommunen die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes in dieser Woche zum Warnstreik zusammengekommen sind, um ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen, schließt sich am Donnerstag die Gemeinde Heusweiler an. Hier werden die Stadtverwaltung, das Bürgerbüro, der Bauhof und die drei Kitas dem Aufruf zum Warnstreik folgen. Um 09.00 Uhr ist eine Kundgebung am Rathaus vorgesehen.

Am Freitag folgen Wadgassen und Bous

Am Freitag wird es auch bei der Gemeinde Bous zu Arbeitsniederlegungen bei der Stadtverwaltung, dem Bauhof und dem Kinderhaus kommen. Die Gemeinde Wadgassen streikt ebenfalls mit der Stadtverwaltung und dem Bauhof. Auch die "Kita Wadgassen gGmbH" wird sich mit ihren fünf Kitas - die überwiegend geschlossen bleiben – am Warnstreiktag beteiligen. Um 09.00 Uhr wird es vor dem Abteihof in Wadgassen eine Kundgebung geben.

Verwendete Quellen:
- Angaben der Gewerkschaft "Verdi" vom 13.10.2020

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Weitere Corona-Fälle in Grundschule und Kita im Landkreis Saarlouis

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An einer weiteren Schule und an einer Kita im Landkreis Saarlouis gab es am Dienstag (13.10.2020) Corona-Fälle zu verzeichnen. Symbolfoto: Caroline Seidel/dpa

Acht weitere Corona-Fälle an Pestalozzi-Grundschule in Lebach-Steinbach

Nachdem am vergangenen Freitag (9. Oktober 2020) ein Corona-Fall an der Pestalozzi Grundschule in Lebach-Steinbach bekannt geworden war, meldet das Gesundheitsamt des Landkreises Saarlouis am heutigen Dienstag weitere Fälle. So wurden acht weitere Kontaktpersonen positiv auf das Coronavirus getestet. Betroffen seien unter anderem auch Kontaktpersonen der freiwilligen Ganztagsbetreuung der Grundschule. 

Corona-Fall in Kita in Ensdorf: 46 Personen in Quarantäne

Zudem wurde heute noch ein Corona-Fall der Kindertageseinrichtung St. Marien in Ensdorf gemeldet. Insgesamt 46 Kinder und Mitglieder des Krippe-Personals gelten als Kontaktpersonen und werden am morgigen Mittwoch (14. Oktober 2020) getestet. Sie müssen vorerst in häuslicher Quarantäne bleiben.

Das Gesundheitsamt des Landkreises Saarlouis steht mit allen Betroffenen in einem engen Austausch.

Verwendete Quellen:
- Angaben des Landkreises Saarlouis vom 13.10.2020

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Vermehrt Hass und Hetze gegen Saar-Politiker/innen

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Laut einer umfangreichen Recherche des "SR" wurden bereits zahlreiche saarländische Politiker/innen zum Opfer von Hass und Hetze. Symbolfoto: Arne Dedert/dpa

Viele saarländische Amts- und Mandatsträger/innen werden angefeindet

Im Rahmen einer umfangreichen Recherche hat der "SR" etwa 1.600 ehrenamtliche sowie Berufspolitiker/innen im Saarland angeschrieben und nachgefragt, ob sie bereits zum Opfer von Hass, Drohungen und Gewalt aufgrund ihres politischen Engagements geworden sind. Der "SR" bekam laut eigenen Angaben rund 350 Antworten, wovon etwa die Hälfte der Befragten angab, bereits mit solchen Anfeindungen konfrontiert gewesen zu sein.

Politiker/innen werden oft zur Zielscheibe von Beleidigungen und Bedrohungen

Am häufigsten wurden die saarländischen Politiker/innen demnach zum Opfer von Beleidigungen und Schmähungen. Das reiche von einzelnen Vorfällen bis hin zu regelrechten Hass-Bombardements. Auch Bedrohungen werden demnach vermehrt ausgesprochen. 

Auslöser für den Hass sind oftmals bestimmte "Trigger-Themen" wie die Migrationspolitik, die Klimakrise, oder Corona. Aber auch banalere Dinge wie Geschwindigkeitsbegrenzungen auf Straßen oder die Kehrpflicht haben für teilweise völlig unverhältnismäßige Hass-Reaktionen gesorgt. Dabei seien sämtliche Politiker/innen parteiübergreifend von den Anfeindungen betroffen.

Politikerinnen werden auffällig oft sexualisiert beleidigt

Ein weiterer erschreckender Punkt der Recherche: Frauen in der Politik werden auffällig oft sexualisiert beleidigt. Manche Amts- und Mandatsträgerinnen wurden sogar schon mehrfach mit Vergewaltigung bedroht. "Eh du kleine CDU-Schlampe, Hochmut kommt vor dem Fall. Wir werden dich demnächst mal besuchen. Wir freuen uns schon!", ist dabei nur eines von vielen widerwärtigen Beispielen. 

Auch mehrere Morddrohungen gegen saarländische Politiker/innen

Dem "SR" wurden auch Morddrohungen zurückgemeldet. So sollen gleich mehrere saarländische Politiker/innen in der jüngeren Vergangenheit mit dem Tode bedroht worden sein. Dass eine solche Art des Hasses nicht nur Spitzenpolitikern entgegenschlägt, sondern auch schon auf kommunaler Ebene angekommen ist, zeigt das Beispiel vom Illinger Bürgermeister Armin König, der seit 2018 Briefe mit Morddrohungen erhält und seither kein normales Leben mehr führen kann. Sowohl das Illinger Rathaus als auch sein Privathaus müssen seither gesichert werden.

Drohungen finden meist im Internet statt

Auch wenn manche Politiker/innen auch Drohbriefe oder -anrufe erhalten, findet ein Großteil der Hetze und Anfeindungen im Internet statt. Neben beleidigenden und bedrohlichen E-Mails, die die Amtsträger/innen erhalten, wird der Hass am häufigsten in den sozialen Netzwerken verbreitet.

In Einzelfällen auch körperliche Gewalt

Einzelne Politiker/innen sollen gegenüber dem "SR" angegeben haben, dass sie aufgrund ihres politischen Engagements sogar schon zum Opfer körperlicher Gewalt geworden sind.

Bedroht der Hass sogar die Demokratie?

Mehrere Befragte haben gegenüber dem "SR" angegeben, dass sie wegen der vielen Anfeindungen mit dem Gedanken spielen, ihr politisches Engagement zu beenden. Dies gelte vor allem auf kommunaler Ebene, wo die Politiker/innen in der Regel nicht ihr Geld mit der Politik verdienen, sondern sich ehrenamtlich engagieren. Dieses ehrenamtliche Engagement ist natürlich in höchstem Maße in Gefahr, wenn sich Lokalpolitiker/innen bedrohen und beschimpfen lassen müssen.

Der Präsident des Saarländischen Städte- und Gemeindetags, Hermann-Josef Schmidt, warnt jedenfalls vor dieser gefährlichen Entwicklung: "Das bedeutet, wenn ich das jetzt bis zum Ende betrachte, das Ende der lokalen Demokratie, wenn sich niemand mehr traut, ein politisches Amt ehrenamtlich auf lokaler Ebene zu übernehmen, weil er um den Ruf seiner Person fürchtet, weil er um seine Familie fürchtet".

Verwendete Quellen:
- Bericht des "SR"

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Steigende Corona-Zahlen: Ministerpräsident Tobias Hans kündigt Statement an

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Am morgigen Mittwoch (14.10.2020) beraten sich die Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten der Länder mit Bundeskanzlerin Angela Merkel über weitere Coron-Maßnahmen. Tobias Hans wird im Anschluss an die Gespräche informieren. Symbolfoto: Oliver Dietze/dpa

Wegen steigender Infektionszahlen: Bund und Länder beraten sich

Die Corona-Infektionszahlen sind aktuell wieder kräftig am Steigen. Deswegen werden sich die Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten der Länder am morgigen Mittwoch mit Bundeskanzlerin Angela Merkel in Berlin treffen. Bei dem Treffen soll die aktuelle Situation besprochen und über weitere mögliche Maßnahmen in der Corona-Pandemie beraten werden.

Tobias Hans kündigt Statement zu den Beratungen an

Im Anschluss der Konferenz wird Ministerpräsident Tobias Hans gegen etwa 18.45 Uhr live aus der saarländischen Landesvertretung in Berlin über die abgestimmten Maßnahmen in einem Statement informieren. Das Statement wird laut Angaben der saarländischen Staatskanzlei live auf den Saarland.de-Kanälen bei Facebook und YouTube gestreamt.

Die Kanäle findet ihr hier:
- YouTube-Kanal des Saarlandes
- Facebookseite des Saarlandes.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Staatskanzlei des Saarlandes vom 13.10.2020

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Konzept für Weihnachtsmarkt im Deutsch-Französischen Garten in Saarbrücken steht

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Vom Schloss wird der Weihnachtsmarkt in Alt-Saarbrücken in diesem Jahr in den DFG ziehen. Archivfoto: Chris Schäfer/SOL.DE

In diesem Jahr findet der Alt-Saarbrücker Weihnachtsmarkt nicht wie in gewohnter Form statt. Die Corona-Pandemie erlaube es nicht, die Veranstaltung im Bereich des Saarbrücker Schlosses durchzuführen. Daher plant die Landeshauptstadt nach eigenen Angaben als Alternative einen Weihnachtsgarten im DFG.

Weihnachtsgarten im November und Dezember

Der Weihnachtsgarten im DFG soll voraussichtlich an zwei Wochenenden stattfinden: jeweils Donnerstag bis Sonntag, 26. bis 29. November, sowie vom 3. bis zum 6. Dezember. Ein entsprechendes Konzept sei bereits erarbeitet worden.

"Rund um den Deutschmühlenweiher im DFG soll eine vorweihnachtliche Erlebniswelt mit beleuchteten Ständen und einem kleinen weihnachtlichen Programm entstehen", teilte die Pressestelle der Landeshauptstadt mit. Mit seinen weiten Flächen biete der DFG eine "gute Möglichkeit, Gästen einen sicheren und gleichzeitig stimmungsvollen Besuch des Weihnachtsgartens zu ermöglichen".

Anmeldeverfahren in Entwicklung

In Entwicklung befinde sich aktuell ein Anmeldeverfahren, das laut Mitteilung eine bestimmte Anzahl von Personen gleichzeitig im Weihnachtsgarten im DFG vorsieht. Voraussichtlich sei eine Anmeldung ab dem 9. November unter saarbruecken.de/weihnachtsgarten möglich. In den kommenden Wochen sollen dort auch weitere Informationen zum Programm, den Ständen sowie den Hygienemaßnahmen bekannt gegeben werden.

Hinweis der Landeshauptstadt: "Aufgrund der dynamischen Corona-Situation (Verordnungen, Anstieg des Infektionsgeschehens oder Änderungen im Laufe der Pandemie), ist es möglich, dass der Weihnachtsgarten jederzeit kurzfristig abgesagt oder umstrukturiert werden muss."

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Landeshauptstadt Saarbrücken, 13.10.2020
- eigener Bericht

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Saarpfalz-Kreis reagiert auf steigende Infektionszahlen mit Allgemeinverfügung

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Infolge der steigenden Corona-Fallzahlen hat der Saarpfalz-Kreis eine Allgemeinverfügung erlassen. Foto: Hendrik Schmidt/dpa-Bildfunk

In den vergangenen Tagen sind im Saarland die Infektionszahlen wieder deutlich gestiegen. Mittlerweile wurde auch im Saarpfalz-Kreis die geltende Corona-Warnmarke von 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen überschritten.

Infolgedessen hat der Saarpfalz-Kreis zur Anordnung von notwendigen Schutzmaßnahmen am Montag (12. Oktober 2020) eine Allgemeinverfügung erlassen. Diese gilt ab dem heutigen Dienstag.

Allgemeinverfügung schränkt private Feiern ein

Mit der von der Kreispolizeibehörde des Saarpfalz-Kreises erlassenen Allgemeinverfügung werden private Feiern eingeschränkt. Demnach sind etwa bei Geburtstagen oder Hochzeiten in geschlossenen öffentlichen Räumen maximal 50 gleichzeitig anwesende Personen erlaubt. Im Falle von geschlossenen privaten Räumen liegt die erlaubte Höchstteilnehmerzahl bei 25.

Die übrigen Regelungen bleiben von der Allgemeinverfügung unberührt. Sie gilt zunächst bis einschließlich 25. Oktober 2020. Verstöße gegen die aktuellen Regelungen bei Feiern können mit einem Bußgeld in Höhe von bis zu 25.000 Euro geahndet werden.

Verwendete Quellen:
- Allgemeinverfügung des Saarpfalz-Kreises, 12.10.2020

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mit dpa

Beherbergungsverbot muss laut Rehlinger überarbeitet werden

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Anke Rehlinger (SPD) bei einer Pressekonferenz. Archivfoto: Andreas Arnold/dpa/Archivbild

Laut der saarländischen Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger muss das Beherbergungsverbot überarbeitet werden. "Wir werden es demnächst mit einer viel zu großen und sich ständig verändernden Anzahl von Landkreisen zu tun haben, die als Risikogebiet gelten", sagte sie der Deutschen Presse-Agentur ("dpa").

An einem Tag sage ein Gast ab, am nächsten Tag müsse er es nicht mehr, weil sein Landkreis kein Risikogebiet mehr sei und andersherum. "Wie soll da die Hotellerie den Überblick behalten?", fragte die Ministerin.

Beherbergungsverbot "noch sinnhaft"?

Darüber hinaus müsse man sich laut Rehlinger die Frage stellen, ob das Beherbergungsverbot "überhaupt noch sinnhaft" sei. Denn innerdeutsche Reisen seien bei der Ausbreitung des Virus aktuell nicht das größte Problem. "Das war sinnvoll, als es darum ging, einen Ausbruch in einem einzigen Landkreis einzudämmen. Jetzt haben wir es aber mit über 20 zu tun, und es werden täglich mehr", sagte Rehlinger laut "dpa".

"Pandemietreiber" seien im Moment vor allem private Feiern. Da sollte man versuchen, einen Riegel vorzuschieben - und nicht bei den Hotels, die pandemiegerecht mit Hygienekonzepten arbeiteten. Nach Angaben der Nachrichtenagentur hoffe die SPD-Politikerin, dass die Ministerpräsidenten bei ihrer Konferenz an diesem Mittwoch (14. Oktober 2020) das Thema noch mal kontrovers diskutieren werden.

Verbot im Saarland seit Ende Juni

Im Saarland besteht bereits seit Ende Juni ein Beherbergungsverbot für Reisende aus Corona-Risikogebieten. Laut Regierungssprecher Alexander Zeyer sei es im Zuge der damals hohen Infektionszahlen nach dem Corona-Ausbruch rund um den Fleischverarbeiter Tönnies in die Saar-Rechtsverordnung aufgenommen worden.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- eigener Bericht

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Ausgenommen und gehäutet: Tierkadaver in Bexbach entsorgt

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Das Tier wurde gehäutet, ausgenommen und dann unsachgemäß entsorgt. Symbolfoto: Ralf Hirschberger/dpa-Bildfunk

Unbekannte haben in Bexbach ein totes Wildschwein unsachgemäß entsorgt. Das Tier sei ausgenommen und gehäutet gewesen, teilte die Polizei mit.

Demnach seien die Reste des Schweins am Montag (12. Oktober 2020) gegen 11.00 Uhr an einem Waldweg in Höhe des Sportplatzes der DJK Bexbach entdeckt worden. Sie wurden vom Veterinäramt entfernt.

Die Polizei ermittelt jetzt wegen eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz. Hinweise an die Tel. (06841)1060.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion Homburg, 13.10.2020

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Milch angeboten und mit Messer bedroht: Polizei sucht Täterhinweise

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Der Unbekannte bedrohte die Geschädigten mit einem Messer. Foto: Fotolia

Ein unbekannter Mann hat im Heusweiler Ortsteil Holz einen 16- und einen 18-Jährigen mit einem Messer bedroht. Der Vorfall ereignete sich laut Polizeiangaben am Montag (12. Oktober 2020) am Marktplatz.

Erst Milch angeboten ...

Die beiden Geschädigten hätten demnach gegen 22.40 Uhr an der Bushaltestelle gesessen, als ein augenscheinlich betrunkener Mann sie ansprach. Dabei habe ihnen der Unbekannte zunächst einen Schluck Milch aus einer Flasche angeboten.

... dann mit Messer bedroht

Als sie das Angebot ablehnten, habe der Mann laut den Ermittlerinnen und Ermittlern ein Messer hervorgeholt und die 16- und 18-Jährigen bedroht. Den Geschädigten gelang es, in eine nahe gelegene Wohngruppe zu flüchten.

Laut Polizei ist der Täter von kräftiger Statur, circa 40 Jahre alt und 170 Zentimeter groß. An dem Abend habe er eine dunkle Jacke getragen. Die Beamtinnen und Beamten leiteten ein Strafverfahren wegen Bedrohung ein.

Hinweise an die Polizei, Tel. (06898)2020.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion Völklingen, 13.10.2020

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Tunnel Pellinger Berg wird voll gesperrt

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Der Tunnel Pellinger Berg wird an zwei Nächten gesperrt. Symbolfoto: Julian Stratenschulte/dpa-Bildfunk

Am Wochenende wird der Tunnel Pellinger Berg teilweise voll gesperrt. Der Landesbetrieb für Straßenbau (LfS) führe dann routinemäßige Instandsetzung- und Wartungsarbeiten durch, teilte er am heutigen Dienstag (13. Oktober 2020) mit.

Sperrung ab Freitagabend

Demnach werde die A8 in Fahrtrichtung Luxemburg ab der Anschlussstelle Wellingen ab Freitag, 19.00 Uhr, bis Samstag, 07.00 Uhr, voll gesperrt. Der Verkehr werde über die L170 und B407 umgeleitet.

Komplette Sperrung Samstagnacht

Zwischen 19.00 Uhr am Samstag und 07.00 Uhr am Sonntag sperrt der LfS dann beide Fahrtrichtungen der Autobahn zwischen den Anschlussstellen Perl-Borg und Wellingen. In diesem Abschnitt befindet sich der Tunnel Pellinger Berg. Auch in diesem Fall werden die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer über die B407 und die L170 umgeleitet.

Nur leichte Behinderungen erwartet

Die Sperrung des Tunnels sei laut des Betriebs mit Rücksicht auf den täglichen Berufs- und Pendlerverkehr sowie auf die Anlieger der Umleitungsstrecke in die verkehrsarmen Nachtstunden und auf das Wochenende verlegt worden. Daher rechnet der LfS nur mit leichten Verkehrsbehinderungen.

Störungen berücksichtigen

Autofahrerinnen und Autofahrern wird dennoch empfohlen, auf die Verkehrsmeldungen m Rundfunk zu achten und etwaige Störungen bei der Routenplanung zu berücksichtigen.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Landesbetriebs für Straßenbau, 13.10.2020

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Thalia übernimmt Bücher Welsch in Homburg

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Zum 1. Februar 2021 wird Bücher Welsch in Homburg unter dem Dach von Thalia weitergeführt. Symbolfoto: dpa-Bildfunk/Axel Heimken

Nach 32 Jahren übergeben Pia und Wolfgang Welsch ihre Buchhandlung in der Homburger City: Zum 1. Februar 2021 wird Bücher Welsch unter dem Dach von Thalia weitergeführt. Das geht aus einer Pressemitteilung des  Buchhandelsunternehmens hervor.

Nach Angaben von Thalia wird künftig eine neue Leitung den Betrieb in der Homburger Talstraße übernehmen. Die bisherigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Bücher Welsch sollen weiterbeschäftigt werden. "Nach der Übergabe im Februar wird die Buchhandlung komplett umgebaut", kündigte das Unternehmen zudem an. Die baulichen Veränderungen sollen während des Verkaufsbetriebs stattfinden.

Zu der Übernahme sagte Wolfgang Welsch: "Mit Thalia haben wir einen Partner gefunden, der unsere Buchhandlung für die Zukunft gut aufstellt und unseren Kundinnen und Kunden den besten Service rund ums Buch bietet".

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Thalia Bücher GmbH, 13.10.2020

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Corona-Fälle an Schulen und Wohngruppe in St. Ingbert - Mindestens 77 Personen in Quarantäne

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An zwei weiteren Schulen in St. Ingbert sind Corona-Fälle aufgetreten. Symbolfoto: Armin Weigel/dpa-Bildfunk

Im Saarpfalz-Kreis wurden kürzlich weitere Klassen-Quarantänen aufgrund von Corona-Fällen an Schulen in St. Ingbert angeordnet. Zudem gibt es einen Corona-Fall bei einer Wohngruppe der Lebenshilfe.

Albert-Weisgerber-Grundschule

Ein Corona-Fall wurde an der Albert-Weisgerber-Grundschule St. Ingbert gemeldet: "Eine Indexperson besucht die Klassenstufe 1", so die Pressestelle des Saarpfalz-Kreises. Die Kontaktpersonen, 18 Schüler/innen sowie vier Lehrkräfte der Klasse 1.1., und 18 Schüler/innen sowie eine Lehrkraft der Klasse 1.3., befinden sich nun bis zum 22. beziehungsweise 23. Oktober in Quarantäne. Am 16. Oktober soll eine Testung der Kontaktpersonen stattfinden.

Gemeinschaftsschule St. Ingbert-Rohrbach

Zwei weitere Corona-Fälle wurden an der Gemeinschaftsschule St. Ingbert-Rohrbach gemeldet. In diesem Zusammenhang teilte die Saarpfalz-Kreis-Pressestelle mit: "Zwei Indexpersonen besuchen die Klassenstufe 10". Die Zahl der Kontaktpersonen der Klassen 10a und 10b belaufe sich auf 28 Schüler/innen und neun Lehrkräfte.

Entsprechende Testungen seien für den 13. Oktober angesetzt. Da aufgrund des Kurssystems keine einheitliche Quarantäne-Aussage möglich sei, bestünden unterschiedliche Quarantäne-Anordnungen.

Lebenshilfe St. Ingbert

Bei einer Wohngruppe der Lebenshilfe St. Ingbert gibt es nach Angaben der Pressestelle des Saarpfalz-Kreises einen Corona-Fall. "34 Bewohner/innen der Lebenshilfe, eine weitere Person und das Personal wurden am 12. Oktober getestet", hieß es. Die Quarantäne laufe bis zum 22. Oktober.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Pressestelle des Saarpfalz-Kreises, 12.10.2020

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Weiterer Corona-Fall an Schule im Regionalverband Saarbrücken

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21 Personen befinden sich aufgrund des Corona-Falls am TGBBZ Sulzbach aktuell in Quarantäne. Foto: Friso Gentsch/dpa-Bildfunk

Einen Corona-Fall hat es am Technisch-Gewerblichen Berufsbildungszentrum Sulzbach (TGBBZ) gegeben. Wie aus einer Mitteilung der Pressestelle des Regionalverbands Saarbrücken hervorgeht, wurde die Erkrankung am Sonntag (11. Oktober 2020) gemeldet.

Klassen-Quarantäne angeordnet

Infolgedessen hat das Gesundheitsamt für eine Klasse mit 21 Schüler/innen Quarantäne angeordnet. Diese sei bis zum 22. Oktober angesetzt.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Regionalverbands Saarbrücken, 12.10.2020

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Deutlich mehr Corona-Patienten in Saar-Krankenhäusern

Im Saarland sind zurzeit 367 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Die Zahl ergibt sich aus den Daten, die das Gesundheitsministerium mit Stand vom Montag (12. Oktober 2020), 18.00 Uhr, veröffentlicht hat.

45 Neuinfektionen im Saarland gemeldet

Demnach stieg die Gesamtzahl der gemeldeten Infektionen um 45 auf jetzt 3.815 Fälle. Bislang sind 177 Menschen im Saarland in Verbindung mit SARS-CoV-2 gestorben. Als geheilt gelten inzwischen 3.271 Menschen. Das sind 36 mehr als am Vortag.

Von den an Covid-19 erkrankten Patientinnen und Patienten werden momentan 22 stationär behandelt (+15). Davon liegen 10 auf der Intensivstation (+8).

Die Gesamtfälle teilen sich wie folgt auf die Landkreise auf:
Regionalverband Saarbrücken: 1.465 (+5 gegenüber dem Vortag)
Landkreis Saarlouis: 777 (+3)
Saarpfalz-Kreis: 539 (+3)
Landkreis Neunkirchen: 401 (+7)
Landkreis Merzig-Wadern: 350 (+1)
Landkreis St. Wendel: 283 (+26)

Wie die Statistik zustande kommt

Das saarländische Gesundheitsministerium versendet einmal am Tag Angaben zu der Entwicklung der Coronavirus-Zahlen. Es weist darin nur Fälle auf, die von den Gesundheitsämtern der Landkreise und des Regionalverbands bestätigt wurden. Über die tägliche Anzahl der Tests macht das Ministerium keine Angaben.

Begriffserklärung

Zahl der Fälle: Sie gibt die Gesamtzahl der Fälle im Saarland seit dem ersten Auftreten des Coronavirus an. Sie zeigt damit nicht an, wie viele Menschen zum aktuellen Zeitpunkt mit dem Virus infiziert sind. Genesene und Tote werden aus dieser Zahl nicht herausgerechnet.

Zahl der Genesenen: Sie gibt die Gesamtzahl der Personen an, die mit dem Coronavirus infiziert waren und inzwischen wieder geheilt sind.

Zahl der Toten: Sie zeigt die Gesamtzahl der Menschen an, die in Verbindung mit einer Corona-Infektion gestorben sind.

Zahl der aktiven Infektionen: Sie zeigt die aktuelle Zahl der Personen an, die das Coronavirus in sich tragen. Sie ergibt sich aus der Differenz aus der Gesamtzahl der Fälle und der Zahl der Geheilten sowie der Zahl der Toten.

Zahl der Intensivpatienten: Sie gibt die aktuelle Zahl der Personen an, die sich mit einer Coronavirus-Infektion auf einer Intensivstation befinden.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des saarländischen Gesundheitsministeriums, 12.10.2020
- eigene Recherche

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Im Saarland gibt es wieder mehr Personen mit einer Corona-Infektion in Intensivbehandlung. Symbolfoto: Peter Kneffel/dpa-Bildfunk

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Hotspot Illingen: Landkreis Neunkirchen kurz vor Corona-Warnmarke

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In Illingen liegt die 7-Tages-Inzidenz über 100. Foto: Jomi001/CC BY-SA 3.0

Auch der Landkreis Neunkirchen könnte den Corona-Warnwert schon bald überschreiten. SOL.DE-Berechnungen zufolge gab es dort in den vergangenen sieben Tagen rund 32 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner. Steigt der Wert über 35, dürfte es im Kreis zu Einschränkungen kommen.

Hotspot Illingen

Die meisten akuten Fälle gibt es nach Angaben des Landkreises zurzeit in Illingen. Hier sind im Moment 19 Personen mit dem Coronavirus infiziert. Die 7-Tages-Inzidenz liegt bei etwa 112. Als "Hotspot"-Grenze gilt ein Wert von 50.

Auch in Ottweiler Marke überschritten

Auch in Ottweiler ist der Inzidenzwert hoch: In den vergangenen sieben Tagen gab es dort hochgerechnet auf 100.000 Einwohner 70 Neuinfektionen. In der größten Stadt des Landkreises, Neunkirchen, liegt die 7-Tages-Inzidenz bei rund 13.

7-Tages-Inzidenz in den Landkreisen

Die Landkreise St. Wendel, Merzig-Wadern sowie der Saarpfalz-Kreis hatten bereits in den vergangenen Tagen die Warnmarke von 35 überschritten. Dort gelten jetzt verschärfte Corona-Regeln, wie zum Beispiel eine Obergrenze für Teilnehmenden-Zahlen bei Veranstaltungen.

Verwendete Quellen:
- Angaben des Landkreises Neunkirchen
- eigene Recherche
- eigene Berichte
- Foto: Jomi001/CC BY-SA 3.0 (zugeschnitten)

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