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Saarland-Nachrichten: Die wichtigsten Meldungen vom Donnerstag

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Die wichtigsten Nachrichten aus dem Saarland vom heutigen Donnerstag (15. Oktober 2020) gibt es in unserer Übersicht. Foto: BeckerBredel

Hans ruft Bürger zu mehr Disziplin auf und will Beherbergungsverbot abschaffen

Nach den Einigungen zwischen Bund und Ländern zu verschärften Corona-Regeln hat Saar-Ministerpräsident Hans zu mehr Disziplin aufgerufen. Er kündigte an, dass das Bundesland vom Beherbergungsverbot "Abstand nehmen" wolle. Mehr: "Hans ruft Bürger zu mehr Disziplin auf und will Beherbergungsverbot abschaffen".

Kita in Saarpfalz-Kreis wegen Corona-Fall geschlossen

Aufgrund eines Corona-Falls in einer Kita im Saarpfalz-Kreis bleibt die Einrichtung bis zum 23. Oktober geschlossen. Davon betroffen: 62 Kinder, 13 Erzieher/innen und eine Hauswirtschaftskraft. Weitere Informationen: "Kita in Saarpfalz-Kreis wegen Corona-Fall geschlossen".

Zwei Corona-Fälle an Sozialstation in Homburg-Kirkel

An der Ökumenischen Sozialstation in Homburg-Kirkel gibt es zwei Corona-Fälle. Das verbleibende Pflegepersonal, insgesamt 24 Pflegekräfte, kann laut Gesundheitsamt seine Arbeit mit entsprechender Schutzausrüstung fortsetzen. Der Artikel: "Zwei Corona-Fälle an Sozialstation in Homburg-Kirkel".

Weitere Nachrichten zum Thema Corona:
- Neue Corona-Verschärfungen beschlossen - weitere könnten folgen
- Ausgangssperre: Frankreich ergreift härtere Maßnahmen gegen Pandemie
- Polizei-Gewerkschaft Saar fürchtet Überlastung durch Corona-Kontrollen
- Weiter keine Besucher in Pflegeheim-Zimmern erlaubt

Warnstreiks in zwei Saar-Gemeinden angekündigt

Im öffentlichen Dienst legen Beschäftige am Freitag in Bous und Wadgassen ihre Arbeit nieder. Auch manche Kitas müssen dann geschlossen bleiben. Das ist bislang bekannt: "Warnstreiks in zwei Saar-Gemeinden angekündigt".

Hinweise nach "XY"-Ausstrahlung von tödlichem Unfall bei Zweibrücken

Ein 3D-Scan soll diese Problematik nun lösen. Verwendet wurde eine Kombination aus Vermessungstechnik (Infrarot-und Laserscan) und 360°-Fotogrammetrie. DMehr als zwei Jahre ist der tödliche Unfall auf der A8 bei Zweibrücken schon her. Doch noch immer ist der Fall nicht geklärt. Neue Ansätze könnten Hinweise liefern, die nach der Ausstrahlung des Falls in "Aktenzeichen XY ... ungelöst" bei der Polizei eingegangen sind. Der vollständige Artikel: "Hinweise nach 'XY'-Ausstrahlung von tödlichem Unfall bei Zweibrücken".

Mann flüchtet nach spektakulärem Unfall bei Homburg zu Fuß

Auf der B423 hat sich im Baustellenbereich der Anschlussstelle Homburg ein schwerer Verkehrsunfall ereignet. Ein Fluchtversuch des Verursachers gelang nicht, die Polizei stellte den alkoholisierten Fahrer. Mehr dazu: "Mann flüchtet nach spektakulärem Unfall bei Homburg zu Fuß".

Mit 130 durch Heusweiler: Mann liefert sich Verfolgungsjagd mit der Polizei

Die Polizei hat nach einer Verfolgungsfahrt einen 23-Jährigen festgenommen. Dieser war zuvor vor den Beamten geflüchtet. Weitere Informationen: "Mann liefert sich Verfolgungsjagd mit der Polizei".

Streit in Völklingen eskaliert: Mann geht mit Baseballschläger und Schusswaffe auf Kontrahenten los

In Völklingen-Fürstenhausen hat sich ein Fall von gefährlicher Körperverletzung und Bedrohung ereignet. Infolgedessen erwarten einen 39-Jährigen mehrere Strafverfahren. Mehr: "Mann geht mit Baseballschläger und Schusswaffe auf Kontrahenten los".

Weitere Blaulicht-Meldungen:
- Nach zwei Vorfällen in Holz: Täter soll Mann aus Eppelborn sein
- Völklingen: Unbekannte schneiden Katalysatoren aus Fahrzeugen

Hector hört in Nationalmannschaft auf

43 Länderspiele bestritt Jonas Hector für die deutsche Nationalmannschaft. Jetzt hört er offenbar auf: "Hector hört in Nationalmannschaft auf".

Lotto-Hauptgewinn für Tipper aus dem Saarland

Ein Zusatzkreuz auf dem Lotto-Schein hat sich für einen Tipper aus dem Saarland gelohnt. Damit erzielte er den Hauptgewinn in der Lotterie "Super 6". Die Details dazu: "Lotto-Hauptgewinn für Tipper aus dem Saarland".

Verwendete Quellen:
- eigene Berichte

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Weiter keine Besucher in Pflegeheim-Zimmern erlaubt

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Besucher sind in Einrichtungszimmern weiterhin nicht erlaubt. Foto: Christoph Schmidt/dpa-Bildfunk

Eigentlich sollten Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeheimen ab dem morgigen Freitag (16. Oktober 2020) wieder Besucher in ihren Zimmern empfangen dürfen. Doch daraus wird nichts. Das Saarland setzt die neue Besucherrichtlinie vorübergehend aus, teilte das Gesundheitsministerium mit.

Bachmann: "Beunruhigende" Lage

Grund sei die aktuell "beunruhigende" Corona-Lage, so Ressortchefin Monika Bachmann (CDU). Daher komme man dem Wunsch der Einrichtungen und der saarländischen Pflegegesellschaft nach und bleibe bei der alten Regelung.

Nach ihr dürfen Besucher die Einrichtung betreten, müssen sich aber die Hände desinfizieren, Kontaktdaten angeben und Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Nach der neuen Richtlinie hätten Angehörige auch die Zimmer der Bewohner betreten dürfen.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des saarländischen Gesundheitsministeriums, 15.10.2020
- eigener Bericht

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Mit Kunst der Corona-Zeit den Kampf ansagen

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Ballett: Nicola Strada; Mattia Serio; Nobel Lakaev (Foto: Bettina Stöß)

Endlich! Es gibt wieder Theater. Nach Monaten der kulturellen Einschränkungen darf nun auf den Bühnen des Saarländischen Staatstheaters wieder gesungen, gespielt und getanzt werden.

Der erste Ballettabend „Sound & Vision“, der unter der Leitung von Ballettchef Stijn Celis im Großen Haus des Staatstheaters am vergangenen Samstag (03.10.2020) stattfand, schien demzufolge ein wahrer Befreiungsschlag für die Tänzerinnen und Tänzer des Ensembles zu sein: Endlich wieder tanzen, endlich raus auf die Bühne! Der Corona-Zeit wurde buchstäblich eine Kampf-Ansage gemacht: Vom Ensemble wird diesmal nicht nur getanzt, sondern auch live gesungen und gesprochen. Und das alles ohne Körperkontakt - denn das Hygiene-Konzept hat auch beim Ballett Einzug gehalten. Das funktionierte erstaunlich gut. Beweis war der minutenlange Applaus des begeisterten Premieren-Publikums. Wer sich das lebensfrohe Tanzstück ansehen will, sollte sich schleunigst Karten sichern.

Weitere Vorstellungen:
Oktober 11., 17., 23., 30.
November 4., 6., 8., 20.
Dezember 17. (zum letzten Mal)

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Juliane Lang (Frau Fortuna); Ensemble (Foto: Martin Kaufhold)

Auch in der Feuerwache will man dem neuen Glücksgefühl Ausdruck verleihen: Seit Mitte September präsentiert eine siebenköpfige Truppe aus den Sparten Schauspiel und Musiktheater in einer revueartigen Glücksjagd von Schauspiel-Chefin Bettina Bruinier seine ganz persönlichen Geschichten von der Suche nach dem Glück. Die Inszenierung hat viel Musik in Form von Chanson- und Popnummern im Gepäck – allerdings stehen nur noch drei Vorstellungen auf dem Programm. Deshalb: Auf jeden Fall, Karten sichern!

Letzte Vorstellungen:
Fr., 16. Oktober 2020, 19:30 Uhr
So., 25. Oktober 2020, 15:00 + 19:30 Uhr

Mit viel Musik in den Herbst

Die Zeichen im Staatstheater stehen im Oktober auch sonst auf viel Musik: Musical, moderne Oper, Grusel-, Sinfonie- und Kammerkonzerte: Für jeden Geschmack ist was dabei.

Das Rock-Musical Hair bringt ab Samstag, 24. Oktober 2020, 60er Jahre Flower-Power-Feeling auf die große Bühne des Staatstheaters.

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Vom Banker zum Hippie: Kostümentwurf von Ralph Zeger

Das ursprünglich als Aufschrei gegen die Konsum- und Wohlstandsgesellschaft, gegen Krieg und Rassismus entstandene Werk ist auch heute aktueller denn je und das Publikum darf sich auf unsterbliche Hits wie „Aquarius“, „Good Morning, Starshine“ und „Let The Sunshine In“ freuen.

Nächste Vorstellungen:
Oktober 27.
November 7., 11., 14., 21., 27.
Dezember 4., 10., 22., 26., 29., 31.
Weitere Termine in Planung

Oper mal anders verspricht dagegen das Format „Sparte goes Oper: Bouches les rouges“,das ursprünglich für die Sparte4 in der Eisenbahnstraße konzipiert war. „Flirrend leicht, wie butterweiche Popmusik“ klingt sie laut Einschätzung von Frederike Krüger in der >>> neuen Theaterzeitung.

Und die Story? „ Fünf Menschen treffen sich im Saarbrücker Wald. Sie wollen aussteigen. Lieber in den Wald und wandern, sich spüren, die Füße, die Seele, die Stimme, das Herz. Aber so richtig. Sonst hätten sie eben auch ins Büro gehen können.“

Wer das auch gut kennt, ist bei diesem Stück in der Feuerwache gut aufgehoben.

Uraufführung: Samstag, 17. Oktober 2020 19:30 Uhr, Alte Feuerwache
Nächste Vorstellungen:
Oktober 23., 30.
November 13., 15., 29.
Dezember 15.
Weitere Aufführungen in Planung

Gruseln gefällig? Bitteschön!

Nicht, dass vieles zurzeit schon gruselig genug wäre: Pünktlich zu Halloween jagt das Saarländische Staatsorchester den Besucherinnen und Besuchern weitere – diesmal angenehme - Schauer über den Rücken.

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Foto von Heorhii Heorhiichuk von Pexels

Gastdirigent Stefanos Tsialis und sein musikalisches Team präsentieren Filmmusik aus Gruselklassikern wie „Nosferatu“, „Psycho“, „Dracula“ oder „Halloween“, aber auch gruselige Stimmungsmusik von Saint-Saëns, Dvořák und Mussorgski.

Zwei Aufführungen: Samstag, 31. Oktober 2020 18 Uhr und 20:30 Uhr

Wer es ernster und klassischer mag, kann am 25. und 26. Oktober beim traditionellen Sinfoniekonzert auf „Lustfahrt“ (so das Motto im Oktober) gehen. Gespielt werden Werke von Händel, Mozart und Bartholdy. Übrigens: Für Konzert-Liebhaber, die sonntags lieber länger schlafen, gibt es künftig außer der 11 Uhr-Vorstellung auch noch eine um 15 Uhr!

Termine:
Sonntag, 25. Oktober 2020 11 Uhr und 15 Uhr, Congresshalle
Montag, 26. Oktober 2020 20 Uhr, Congresshalle

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Foto: August Columbo/Pexels

Staatsorchester on Tour

Einen ebenfalls klassisch entspannten Start in den Sonntag versprechen zwei Kammerkonzerte im Großen Haus: Am 11. Oktober steht Mozart und am 1. November Brahms und Beethoven auf dem Programm.

Termine:
Sonntag, 11. Oktober 2020, 11 Uhr, Großes Haus
Sonntag, 1. November 2020, 11 Uhr, Großes Haus

Auf ein gemütliches Konzert in der Ludwigskirche darf man sich im November freuen. Dort präsentiert das Saarländische Staatsorchester am 6. Und 7. November Werke von Charles Ives (The Unanswered Question), Arthur Honegger (Sinfonie Nr. 2 H153) und Wolfgang Amadeus Mozart (Serenade B-Dur für zwölf Bläser und Kontrabass).

Termine:
Freitag, 6. November 2020 19:30 Uhr, Ludwigskirche
Samstag, 7. November 2020 19:30 Uhr, Ludwigskirche

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Hongkong (Foto: Jimmy Chan/Pexels).

Hoffnung auf Veränderung

Auf ein Schauspiel in der Feuerwache sei zum Schluss noch hingewiesen: Im Stück “Eine kurze Chronik des künftigen China“ verarbeitet der in Hongkong geborene Dramatiker, Regisseur und Lehrer Pat To Yan seine persönlichen Erlebnisse, Alpträume von Verfolgung, Ängste vor Verhaftung und Hoffnung auf Veränderung seit der sogenannten „Regenschirm-Revolution“ im September 2014, bei der zehntausende Menschen in Hongkong für Demokratie kämpften.

Europäische Erstaufführung: Freitag, 6. November 2020 19:30 Uhr, Alte Feuerwache

Nächste Vorstellungen:
November 11., 14.
Dezember 4., 17., 27.
Weitere Termine in Planung

>>> Hier die neue Theaterzeitung durchblättern

HINWEIS:

Sicherheit und Gesundheit der Besucherinnen und Besucher liegen der Theaterleitung und dem gesamten Team natürlich am Herzen. Für den Besuch der Spielstätten und der Vorverkaufskasse gelten daher die allgemein bekannten Hygieneregeln:

- Abstand (1,50 m)
- Nies- und Hustenetikette (in die Armbeuge)
- Handhygiene (Desinfektionsspender vorhanden)
- Mund-Nasen-Bedeckung (Ausnahme: Am Platz im Zuschauersaal kann die Maske abgenommen werden, sobald die Vorstellung begonnen hat).

Einlass in alle Spielstätten und Zuschauersäle 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn; kein Nacheinlass nach Beginn der Aufführung.

Die Spielstätten

Staatstheater, Großes Haus 
Schillerplatz 1
66111 Saarbrücken

Alte Feuerwache 
Landwehrplatz 
66111 Saarbrücken

sparte4 
Eisenbahnstraße 22 
66117 Saarbrücken

Congresshalle 
Hafenstraße 
66111 Saarbrücken

Völklinger Hütte 
Rathausstraße 75 - 79 
66333 Völklingen


VORVERKAUFSKASSE 
Schillerplatz 2 
66111 Saarbrücken 
Telefon (0681) 3092-486 
Öffnungszeiten 
Montag bis Freitag 
10 bis 18 Uhr 
Samstag 10 bis 14 Uhr
Internet: www.staatstheater.saarland

 

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Streit in Völklingen eskaliert: Mann geht mit Baseballschläger und Schusswaffe auf Kontrahenten los

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Bei dem Vorfall wurde ein Baseballschläger als Waffe eingesetzt. Symbolfoto: Unsplash

Nach Angaben der Polizei hat sich der Vorfall am Mittwochnachmittag im Saarwiesenweg in Völklingen-Fürstenhausen zugetragen. Dort waren an der Kasse eines Geschäfts für Tierbedarf ein 39-Jähriger und ein 40 Jahre alter Mann in Streit geraten.

Baseballschläger als Waffe

Laut den Beamtinnen und Beamten versuchte der 39-Jährige zunächst, seinen Kontrahenten zu schlagen. Anschließend verlagerte sich der Streit auf den Parkplatz vor dem Markt. Dort wiederum begab sich der jüngere Mann zu seinem Pkw und entnahm daraus einen Baseballschläger.

Er versuchte damit, seinen Kontrahenten im Kopfbereich zu treffen, teilte die Polizei ebenso mit. Dem 40-Jährigen gelang es jedoch, den Angriff abzuwehren und seinem Angreifer den Baseballschläger zu entreißen. Infolgedessen begab sich der 39 Jahre alte Mann erneut zu dem Wagen und entnahm aus der Türablage eine Schusswaffe.

Kontrahent mit Schusswaffe bedroht

Zu einer Schussabgabe kam es nach Angaben der Einsatzkräfte nicht. Jedoch zielte der 39-Jährige mit der Waffe auf den anderen Mann. Im Anschluss stieg der Angreifer mit einem Begleiter in den Wagen und flüchtete vom Parkplatz.

Polizei nimmt Mann fest

"Im Rahmen einer Fahndung konnte der Mann zeitnah vorläufig festgenommen werden", so die Polizei. Diesen erwarten nun mehrere Strafverfahren. Bei der Auseinandersetzung wurden beide Männer leicht verletzt.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion Völklingen, 15.10.2020

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Hinweise nach "XY"-Ausstrahlung von tödlichem Unfall bei Zweibrücken

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Hier zu sehen: Die Unfallstelle auf der A8 bei Zweibrücken. Das Motorrad (oben links) ging in Flammen auf. Archivfoto (Hintergrund): BeckerBredel. Archivfoto (Motorrad): Polizei

Nach der Ausstrahlung in "Aktenzeichen XY ... ungelöst" sind bei der Polizei einige konkrete Hinweise und Beobachtungen zu dem tödlichen Unfall auf der Autobahn nahe Zweibrücken/Rheinland-Pfalz eingegangen. Die Beamtinnen und Beamten gingen diesen nun nach, berichtet das ZDF am heutigen Donnerstag (15. Oktober 2020) in seinem Teletext.

Suche nach flüchtigem Fahrer

In der Sendung wurde der Fall des getöteten 13-jährigen Julian gezeigt. Er war bei dem Crash am 1. Juli 2018 auf der A8 ums Leben gekommen. Seitdem fahndet die Polizei nach dem Verursacher des Unfalls.

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Bei dem Unfall auf der A8 nahe Zweibrücken starb ein 13-Jähriger. Archivfoto: BeckerBredel

"Welle der Hilfsbereitschaft"

Das ZDF schildert, dass es nach der Sendung eine regelrechte "Welle der Hilfsbereitschaft" gegeben habe. Zuschauerinnen und Zuschauer hätten der Polizei gute Tipps gegeben, wie sie den Fahrer vielleicht doch noch ermitteln könnte. Doch die vorgeschlagenen Maßnahmen seien alle schon erfolgt - ohne brauchbares Ergebnis.

13-Jähriger bei Unfall getötet

Am 1. Juli 2018 waren ein damals 37-jähriger Vater und sein 13-jähriger Sohn mit dem Motorrad auf der A8 bei Zweibrücken unterwegs. Zeugenaussagen zufolge fuhr dort ein Auto mit überhöhter Geschwindigkeit von hinten auf das Bike auf. Anschließend prallte es gegen die Leitplanke und zurück auf die Überholspur. Das Motorrad ging in Flammen auf, Julian verstarb.

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Vom Unfallverursacher fehlt bisher jede Spur. Foto: BeckerBredel

Vater leidet noch immer

Das TV-Programm widmete dem Fall rund 20 Minuten. Zunächst wurde ein Einspielfilm gezeigt, danach sprach Polizeihauptkommissar Friedrich Pusse mit Moderator Rudi Cerne. Der Stiefvater leide noch immer unter den Folgen des Unfalls, so der Polizist.

Zuschauer wollen Familie unterstützen

Nach der Sendung hätte Zuschauer nachgefragt, ob sie die Familie des Opfers unterstützen könnten. Außerdem hätten sie angeboten, die Belohnung von 10.000 Euro weiter zu erhöhen.

Verwendete Quellen:
- ZDF-Teletext
- Aktenzeichen XY ... ungelöst vom 14.10.2020
- eigene Berichte

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Polizei-Gewerkschaft Saar fürchtet Überlastung durch Corona-Kontrollen

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Hier zu sehen: Einsatzkräfte der Saar-Polizei bei Corona-Kontrollen in Saarbrücken. Archivfoto: BeckerBredel

Laut Innenministerium sollen bis zu 1.000 Beamtinnen und Beamte der Saar-Polizei künftig die Ordnungsämter bei Corona-Kontrollen unterstützen. In diesem Zusammenhang hat die Gewerkschaft der Polizei (GdP), Landesbezirk Saarland, Befürchtungen geäußert.

"Kaum zu leistende Aufgabe"

Wie die GdP mitteilte, wird "durch die Planung des Innenministeriums eine kaum zu leistende Zusatzaufgabe für die saarländische Vollzugspolizei" befürchtet. Zwar sei es verantwortungslos, die selbst überlasteten Ordnungsämter bei Corona-Kontrollen alleine zu lassen. Allerdings verzeichne die Saar-Vollzugspolizei "ein historisches Personaldefizit" und Belastungserscheinungen.

Der Landesvorsitzende der GdP, David Maaß, sagte dazu: "Es ist nachvollziehbar, dass das politische Interesse derzeit primär auf der Pandemiebekämpfung liegt." Bouillons Versprechen, bis zu 1.000 Polizistinnen und Polizisten in den Kommunen unterstützend einzusetzen, werfe allerdings eine Frage auf: "Wer soll sich noch um unser alltägliches Dienstgeschäft kümmern?", so Maaß.

Zusätzliche Belastungsspitzen befürchtet

Die GdP befürchtet nach eigenen Angaben, "dass durch diese Arbeitsverdichtung zusätzliche Belastungsspitzen entstehen, die neben der coronabedingten Dienstplanumstellung unserer systemrelevanten Polizei die letzte Erholung und Freizeit rauben werden". Dadurch könnten schnell Erschöpfungssymptome auftreten, kritisiert Maaß.

Bouillon: Aufgaben auch mal hintanstehen

Laut "SR" habe Klaus Bouillon (CDU) in Zusammenhang mit den Plänen des Innenministeriums die angespannte personelle Situation der Polizei zwar anerkannt. Die Zusatzarbeit in Form der Pandemiebekämpfung hätte jedoch Vorrang, andere Aufgaben wie etwa Verkehrskontrollen müsste man eben auch mal hintanstehen.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Gewerkschaft der Polizei Saarland, 15.10.2020
- Saarländischer Rundfunk

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Warnstreiks in zwei Saar-Gemeinden angekündigt

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Verdi hat Streiks in Bous und Wadgassen angekündigt. Foto: dpa-Bildfunk

Die Gewerkschaft Verdi hat die Beschäftigten im öffentlichen Dienst auch für Freitag (16. Oktober 2020) zu Warnstreiks aufgerufen. Betroffen seien im Saarland die beiden Gemeinden Bous und Wadgassen, teilte sie mit.

Streiks in Bous

In Bous werde bei der Stadtverwaltung, dem Bauhof und dem Kinderhaus gestreikt.

Kitas in Wadgassen werden wohl zu bleiben

In Wadgassen gibt es Arbeitsniederlegungen ebenfalls bei der Verwaltung und dem Bauhof sowie bei der Kita Wadgassen gGmbH. Daher müssen fünf Kindertagesstätten wohl geschlossen bleiben. Vor dem Abteihof werde es um 09.00 Uhr eine Kundgebung geben.

Verdi fordert für die Beschäftigten eine Anhebung des Einkommens um 4,8 Prozent, mindestens aber 150 Euro im Monat. Bereits am Donnerstag gab es Streiks in Heusweiler.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung von Verdi, 14.10.2020

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Mann flüchtet nach spektakulärem Unfall bei Homburg zu Fuß

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Der Pkw wurde in eine Baugrube geschleudert. Foto: BeckerBredel

Nach Angaben der Polizei hatte sich der Unfall am Mittwoch (14. Oktober 2020) gegen 23.00 Uhr auf der B423 im Baustellenbereich der Anschlussstelle Homburg ereignet.

Auto und Anhänger in Baugrube geschleudert

Ein 36-jähriger Autofahrer kam hier mit seinem Wagen inklusive Anhänger zunächst auf die Gegenfahrbahn und kollidierte dort mit einer temporär eingerichteten Ampel. Infolgedessen überfuhr das Gespann laut Polizei mehrere Warnbaken und Verkehrszeichen, zudem geriet es auf die nachfolgende Betonabsperrung.

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Weitere Aufnahme vom Unfallort. Foto: BeckerBredel

Letztendlich wurden Pkw und Anhänger "in die neben der Fahrbahn befindliche Baugrube geschleudert", teilten die Einsatzkräfte mit. An einem Bagger kam das Gespann zum Erliegen. Derweil schlitterte der Anhänger zum Teil auf die Gegenfahrbahn. Um eine Kollision zu vermeiden, musste ein entgegenkommender Pkw entsprechend ausweichen.

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Hier zu sehen: der Anhänger auf der Gegenfahrbahn. Foto: BeckerBredel

Autofahrer flüchtet zu Fuß

Nach Angaben der Polizei flüchtete der Unfallverursacher zunächst zu Fuß. Den Einsatzkräften gelang es allerdings, den 36-Jährigen zu stellen. Der alkoholisierte Fahrer wurde zur Behandlung in ein nahe gelegenes Krankenhaus verbracht. Seinen Führerschein behielten die Beamtinnen und Beamten ein. Der Mann muss sich nun auf mehrere Strafanzeigen einstellen.

Zeugen sollen sich bei der Polizei in Homburg melden, Tel. (06841)1060.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion Homburg, 14.10.2020

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Mit 130 durch Heusweiler: Mann liefert sich Verfolgungsjagd mit der Polizei

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Der Mann war zwischenzeitlich mit 130 km/h unterwegs. Symbolfoto: Frank Rumpenhorst/dpa-Bildfunk

Ein 23-Jähriger hat sich am Mittwoch (14. Oktober 2020) in Heusweiler eine Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert. Der Mann konnte im Rahmen einer Fahndung später festgenommen werden, teilten die Beamtinnen und Beamten mit.

Vor Kontrolle abgehauen

Sie hätten den Fahrer demnach kontrollieren wollen, als er am Nachmittag mit seinem Ford Fiesta auf der L136 von Holz kommend nach Heusweiler unterwegs war. Als der Mann das bemerkte, beschleunigte er seinen Wagen und überholte zwei Fahrzeuge vor ihm.

Mit 130 durch den Ort

Zwischenzeitlich sei er mit 130 km/h durch die Ortsschaft gerast, habe mehrere Haltezeichen missachtet und Verkehrsteilnehmer gefährdet. In Merchweiler musste gar eine Vollsperrung der Polizei aufgehoben werden, weil sich der 23-Jährige den Streifenwagen mit 120 Kilometern pro Stunde näherte. Aufgrund der riskanten Fahrmanöver brachen die Einsatzkräfte die Verfolgung dann ab.

23-Jähriger festgenommen

Im Rahmen der Fahndung konnten die Polizisten den Ford später in der Hofstraße in Heusweiler-Kutzhof finden. Unweit des Autos nahmen sie den Flüchtenden schließlich fest.

Mann in Haft

Es wurden mehrere Strafverfahren eingeleitet. Der 23-Jährige kam in eine Haftanstalt, weil er resultierend aus vergangenen Straftaten eine 18-monatige Freiheitsstrafe zu verbüßen hat.

Durch den Mann gefährdete Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer sollen sich bei der Polizei melden, Tel. (06898)2020.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion Völklingen, 15.10.2020

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Lotto-Hauptgewinn für Tipper aus dem Saarland

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Ein Tipper aus dem Saarland darf sich nun über einen hohen Lotto-Gewinn freuen. Symbolfotos: (Hintergrund) Pixabay | (Lotto): dpa-Bildfunk/Inga Kjer

Einen Großgewinn bei der Lotterie "Super 6" hat ein Tipper aus dem Regionalverband Saarbrücken erzielt. Nach Angaben von Saarland-Sporttoto gibt es für seine sechs richtigen Zahlen sowie das Zusatzkreuz bei "Super 6" nun die Höchstsumme von 100.000 Euro.

Wie das Unternehmen ebenso mitteilte, haben sich in diesem Jahr bereits fünf Lotto-Spieler aus dem Saarland mit der Zusatzlotterie jeweils einen Hauptgewinn sichern können. Insgesamt seien 2020 bislang 15 Großgewinne (ab 100.000 Euro) in das Saarland geflossen.

Hinweis: Glücksspiel kann süchtig machen. Informationen und Hilfe gibt es unter anderem bei der Landesfachstelle Glücksspielsucht Saarland.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Saarland-Sporttoto GmbH, 15.10.2020

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mit dpa

Neue Corona-Verschärfungen beschlossen - weitere könnten folgen

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Bundeskanzlerin Angela Merkel (3.v.r) kommt mit Markus Söder (r, CSU), Ministerpräsident von Bayern, und Michael Müller (l, SPD), Regierender Bürgermeister von Berlin, nach einem Treffen mit den Ministerpräsidenten der Länder zu steigenden Infektionszahlen und weiteren Corona-Maßnahmen zu einer Pressekonferenz. Foto: Stefanie Loos/AFP POOL/dpa-Bildfunk

Bund und Länder hoffen, mit strikteren Corona-Auflagen den rasanten Anstieg der Infektionszahlen insbesondere in deutschen Risikoregionen einzudämmen. Zugleich stellte Kanzlerin Angela Merkel (CDU) nach ihrem Treffen mit den Ministerpräsidenten am Mittwochabend mögliche weitere Verschärfungen in Aussicht, meldet "dpa". Konkret vereinbarten die Kanzlerin und die Ministerpräsidenten dies:

Maskenpflicht

In Städten und Regionen mit stark steigenden Corona-Zahlen soll die Maskenpflicht erweitert werden. Sie soll ab 35 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner in sieben Tagen auch überall da gelten, wo Menschen dichter beziehungsweise länger zusammenkommen.

Private Feiern

In Regionen mit einem Wert über 35 Neuinfektionen soll es eine Begrenzung von 25 Teilnehmern im öffentlichen und 15 Teilnehmern im privaten Raum geben. Ab 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen sollen private Feiern auf maximal zehn Teilnehmer im öffentlichen Raum sowie auf höchstens zehn Teilnehmer aus höchstens zwei Hausständen im privaten Raum begrenzt werden.

Kontaktbeschränkungen

Übersteigen die Neuinfektionen den 50er Wert dürfen sich künftig nur noch maximal zehn Personen im öffentlichen Raum treffen. Sollten die neuen Maßnahmen den Anstieg nicht zum Stillstand bringen, wird dies auf bis zu fünf Personen oder die Angehörigen zweier Hausstände verringert.

Sperrstunde

Ebenfalls bei 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen soll eine Sperrstunde um 23.00 Uhr für die Gastronomie verhängt werden. Bars und Clubs sollen geschlossen werden.

Veranstaltungen

Wird der 50er Wert überschritten, wird die Zahl der Teilnehmer bei Veranstaltungen auf 100 Personen begrenzt. Ausnahmen bedürfen eines mit dem zuständigen Gesundheitsamt abgestimmten Hygienekonzeptes.

Beherbergungsverbote

Die Beherbergungsverbote für Urlauber aus innerdeutschen Risikogebieten waren vor den Beratungen am umstrittensten. Bund und Länder fanden auch im Kanzleramt keine Einigung und vertagten das Thema erst einmal bis zum 8. November. Bis dahin soll diese Maßnahme auf ihre Wirksamkeit überprüft werden.

Weitere Verschärfungen in Aussicht

Nach ihrem Treffen mit den Ministerpräsidenten stellte die Kanzlerin weitere Verschärfungen in Aussicht. "Wir reden von Kontaktbeschränkungen", sagte Merkel dazu. Man müsse jetzt sehen, ob etwa die Sperrstunde 23.00 Uhr richtig sei, oder ob man sie bei 22.00 Uhr machen müsse. "Da muss da nachgeschärft werden."

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Ausgangssperre: Frankreich ergreift härtere Maßnahmen gegen Pandemie

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In einem TV-Interview kündigte Präsident Macron verschärfte Corona-Maßnahmen an. Foto: Ludovic Marin/AFP/dpa-Bildfunk

Mit nächtlichen Ausgangssperren in Paris und anderen Metropolen verschärft Frankreich den Kampf gegen steigende Corona-Zahlen. Die neuen Beschränkungen gelten vom Samstag an ab 21 Uhr abends bis 6 Uhr morgens, kündigte Präsident Emmanuel Macron am Mittwochabend (14. Oktober 2020) in einem TV-Interview an.

Gesundheitsnotstand erklärt

"Wir haben die Kontrolle nicht verloren", betonte der Staatschef angesichts der besorgniserregenden Corona-Lage. Um Einschränkungen per Verordnung durchsetzen zu können, verhängte die Regierung zudem erneut den Gesundheitsnotstand.

Hier gilt die Ausgangssperre

Von den Ausgangssperren sind nun neben dem Großraum Paris die Städte Lille, Grenoble, Lyon, Aix-Marseille, Montpellier, Rouen, Toulouse und Saint-Etienne betroffen. Die Maßnahmen sollen zunächst für mindestens vier Wochen gelten, dann aber mit Zustimmung des Parlaments bis zum 1. Dezember verlängert werden. Niemand darf nun während der Ausgangssperre ohne triftigen Grund vor die Tür.

Harte Strafen angekündigt

Macron kündigte Strafen an, falls die Menschen sich nicht an die Regeln halten. Verstöße würden mit 135 Euro geahndet, für Wiederholungstäter könnten bis zu 1.500 Euro fällig werden. Für Menschen, die nachts arbeiten müssten, werde es Ausnahmen geben. "Ich denke, dass wir (...) angemessene Maßnahmen treffen", sagte Macron. Die Wirtschaft solle am Leben gehalten werden, betroffene Branchen würden weiter unterstützt.

Lage verschlechtert sich

Die Corona-Lage in Frankreich verschlechtert sich seit Wochen. Frankreich mit seinen rund 67 Millionen Einwohnern hatte am Wochenende annähernd 27.000 Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden gemeldet - das war ein Rekord. Am Mittwoch zählte das Land rund 23.000 Neuinfektionen - insgesamt sind seit Beginn der Pandemie mehr als 33.000 Menschen gestorben.

Höchste Warnstufe für große Städte

Für Paris und andere Metropolen gilt bereits die höchste Corona-Warnstufe. Bars sind geschlossen, in Restaurants gelten strengere Hygienemaßnahmen. Turnhallen und Schwimmbäder sind weitgehend geschlossen. Besonders die Situation in der Hauptstadt bereitet große Sorge. Dort steigt die Zahl der Covid-19-Patienten auf den Intensivstationen immer weiter an. Eine Überlastung der Krankenhäuser soll nun unbedingt verhindert werden.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Hans ruft Bürger zu mehr Disziplin auf und will Beherbergungsverbot abschaffen

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Hans mahnte in einem Statement zu mehr Vorsicht. Screenshot: @Saarlandkanal/YouTube

Der saarländische Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) hat die neuen Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie verteidigt und die Bürger zu mehr Disziplin aufgerufen. "Ich glaube, die Maßnahmen sind geeignet, einen weiteren Lockdown zu verhindern, wenn sich alle daran halten", sagte er am späten Mittwochabend (14. Oktober 2020) zu den Beschlüssen von Bund und Ländern in Berlin.

Saarland will Beherbergungsverbot abschaffen

"Zu viele waren zu sorglos in den letzten Wochen, sonst hätte es diese Infektionen nicht gegeben." Zur Diskussion über Beherbergungsverbote, in der es keine Einigung gab, betonte Hans: "Wir für das Saarland jedenfalls werden von Beherbergungsverboten ab sofort Abstand nehmen."

Bund und Länder einigen sich

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sowie die Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten verständigten sich auf einheitliche Regeln für Städte und Regionen mit hohen Infektionszahlen. Dazu gehören eine Ausweitung der Maskenpflicht, eine Begrenzung der Gästezahl bei privaten Feiern, Kontaktbeschränkungen im öffentlichen Raum und eine Sperrstunde für die Gastronomie.

Hans: Es braucht ein "Zusammenreißen"

Saarlands Ministerpräsident betonte: "Es braucht jetzt ein Zusammenreißen, es braucht einen Abstand, es braucht mehr Hinwendung zu Hygienemaßnahmen und es braucht leider auch dort, wo Hotspots eingetreten sind, eine Reduzierung von persönlichen Kontakten. Es braucht mehr Masken."

Härtere Maßnahmen drohen

Das seien harte Maßnahmen, die die Bürger einschränken. "Aber sie sind geeignet, das Ruder herumzureißen", sagte Hans. Anderenfalls drohten Kontaktbeschränkungen auf fünf Personen im privaten Bereich, wie es sie bereits im März und April gegeben habe. "Wir werden alles daran setzen, das zu vermeiden."

MP will Wirtschaft "gezielter und besser" helfen

Diese Maßnahmen träfen die Wirtschaft "nochmals sehr stark", vor allem Gastronomie, Catering und Veranstaltungsbranche. Deswegen solle diesen Bereichen "gezielter und besser" geholfen werden.

Beherbergungsverbot hat sich "nicht bewährt"

Hans bekräftigte seine Kritik an den Beherbergungsverboten. Diese Verbote hätten sich "nicht bewährt". Mittlerweile seien weite Teile Deutschlands davon betroffen. Er sei froh, dass zum Ende der Herbstferien in allen Bundesländern diese Maßnahme evaluiert werden soll.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Nach zwei Vorfällen in Holz: Täter soll Mann aus Eppelborn sein

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Ein 43-Jähriger aus Eppelborn soll für zwei Taten in Holz verantwortlich sein. Foto: Fotolia

Ein Mann hat im Heusweiler Ortsteil Holz einen 17-Jährigen geschlagen und bedroht. Bei dem Täter könnte es sich um einen 43-Jährigen handeln, teilte die Polizei am Donnerstag (15. Oktober 2020) mit.

Schluck aus Flasche angeboten

Das Opfer habe demnach am Mittwoch gegen 21.30 Uhr in der Heusweilerstraße von einer Tankstelle seinen Nachhauseweg antreten wollen, als ihm der Mann von hinten an die Schulter packte und sich vor den Jugendlichen stellte. Im Anschluss bot er dem 17-Jährigen einen Schluck aus einer Flasche an.

Jugendlicher kann nach Schlag flüchten

Dabei habe der Mann dem Geschädigten damit gedroht, ihn abzustechen, falls er sich weigere. Gleichzeitig habe der Unbekannte Anstalten gemacht, einen Gegenstand aus einer Tasche zu ziehen. Das wiederum versuchte der 17-Jährige zu verhindern, woraufhin ihm der Täter im Gerangel mit der flachen Hand ins Gesicht schlug. Dabei fiel der Unbekannte zu Boden. Dem Jugendlichen gelang es so, nach Hause zu flüchten.

Eppelborner Täter?

Erst zwei Tage zuvor hatte es auf dem Holzer Marktplatz einen ähnlichen Vorfall gegeben. Die Polizei geht aufgrund von Zeugenaussagen davon aus, dass es sich bei dem Täter um einen 43-Jährigen aus Eppelborn handelt. Ein entsprechendes Ermittlungsverfahren sei eingeleitet worden.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion Völklingen, 15.10.2020

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Hector hört in Nationalmannschaft auf

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Hector bei seinem wohl letzten Spiel im DFB-Dress. Foto: Uwe Anspach/dpa-Bildfunk

Jonas Hector ist nach einem Bericht des "Kicker" aus der deutschen Fußball-Nationalmannschaft zurückgetreten. Der Kapitän des Bundesligisten 1. FC Köln soll nach Informationen des Fachmagazins bereits vor den Länderspielen im September Bundestrainer Joachim Löw über seinem Rücktrittsentschluss informiert haben. Bereits im Juli habe der 30-Jährige dieses Vorhaben den Verantwortlichen seines Clubs mitgeteilt.

43 Länderspiele

Sein Auswahldebüt gab der gebürtige Saarbrücker am 14. November 2014 beim 4:0 in der EM-Qualifikation gegen Gibraltar. Insgesamt absolvierte Hector 43 Länderspiele und schoss drei Tore. Letztmals spielte er am 19. November 2019 gegen Nordirland für die Nationalelf.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Kita in Saarpfalz-Kreis wegen Corona-Fall geschlossen

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Wegen eines Corona-Falls bleibt die Kita St. Sebastian in Blieskastel-Mitte bis zum 23. Oktober geschlossen. Foto: Jens Kalaene/dpa-Bildfunk

Das Gesundheitsamt des Saarpfalz-Kreises hat am gestrigen Mittwoch (14. Oktober 2020) über einen weiteren Corona-Fall in einer Einrichtung informiert. Demnach ist ein/e Erzieher/in der Kita St. Sebastian in Blieskastel-Mitte positiv auf das Corona-Virus getestet worden.

Kita geschlossen

Wegen des Corona-Falls bleibt die Kita bis zum 23. Oktober geschlossen, geht aus der Mitteilung des Gesundheitsamts hervor. Betroffen seien 62 Kinder, 13 Erzieher/innen und eine Hauswirtschaftskraft. Alle Kontaktpersonen sollen am heutigen Donnerstag abgestrichen werden.

Zudem sei eine sofortige Isolation angeordnet worden. "Das Ende der Quarantäne wird noch ermittelt", so das Gesundheitsamt abschließend.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung Gesundheitsamt Saarpfalz-Kreis, 14.10.2020

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Zwei Corona-Fälle an Sozialstation in Homburg-Kirkel

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Die beiden betroffenen Personen befinden sich derzeit in Quarantäne. Foto: Friso Gentsch/dpa-Bildfunk

"Zwei Pflegekräfte der Ökumenischen Sozialstation Homburg-Kirkel wurden positiv auf das Coronavirus getestet", so das Gesundheitsamt des Saarpfalz-Kreises am gestrigen Mittwoch (14. Oktober 2020). Beide Personen seien bereits in Quarantäne.

Arbeit geht für verbleibendes Personal weiter

Für die verbleibenden 24 Pflegekräfte der Sozialstation gehe die Arbeit weiter - mit entsprechender Schutzausrüstung. Das hat das Gesundheitsamt "nach eingehender Prüfung der Gesamtsituation" entschieden.

Bis zum 26. Oktober sollen sich die Pflegekräfte täglich gegenseitig abstreichen. Das Gesundheitsamt steht nach eigenen Angaben in Kontakt mit dem Personal und im Austausch mit der Leitung der Sozialstation. "Wenn die in Quarantäne befindlichen Personen Krankheitssymptome zeigen, müssen diese sich bitte umgehend beim Gesundheitsamt melden", hieß es abschließend in der Mitteilung.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung Gesundheitsamt Saarpfalz-Kreis, 14.10.2020

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128 neue Corona-Fälle im Saarland

Im Saarland sind zurzeit 536 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Die Zahl ergibt sich aus den Daten, die das Gesundheitsministerium mit Stand vom Mittwoch (14. Oktober 2020), 18.00 Uhr, veröffentlicht hat.

128 Neuinfektionen im Saarland gemeldet

Demnach stieg die Gesamtzahl der gemeldeten Infektionen um 128 auf jetzt 4.040 Fälle. Bislang sind 177 Menschen im Saarland in Verbindung mit SARS-CoV-2 gestorben. Als geheilt gelten inzwischen 3.327 Menschen. Das sind 48 mehr als am Vortag.

Von den an Covid-19 erkrankten Patientinnen und Patienten werden momentan 24 stationär behandelt (+2). Davon liegen 10 auf der Intensivstation (+/-0).

Die Gesamtfälle teilen sich wie folgt auf die Landkreise auf:
Regionalverband Saarbrücken: 1.511 (+29 gegenüber dem Vortag)
Landkreis Saarlouis: 808 (+31)
Saarpfalz-Kreis: 558 (+12)
Landkreis Neunkirchen: 471 (+20)
Landkreis Merzig-Wadern: 373 (+10)
Landkreis St. Wendel: 319 (+26)

Wie die Statistik zustande kommt

Das saarländische Gesundheitsministerium versendet einmal am Tag Angaben zu der Entwicklung der Coronavirus-Zahlen. Es weist darin nur Fälle auf, die von den Gesundheitsämtern der Landkreise und des Regionalverbands bestätigt wurden. Über die tägliche Anzahl der Tests macht das Ministerium keine Angaben.

Begriffserklärung

Zahl der Fälle: Sie gibt die Gesamtzahl der Fälle im Saarland seit dem ersten Auftreten des Coronavirus an. Sie zeigt damit nicht an, wie viele Menschen zum aktuellen Zeitpunkt mit dem Virus infiziert sind. Genesene und Tote werden aus dieser Zahl nicht herausgerechnet.

Zahl der Genesenen: Sie gibt die Gesamtzahl der Personen an, die mit dem Coronavirus infiziert waren und inzwischen wieder geheilt sind.

Zahl der Toten: Sie zeigt die Gesamtzahl der Menschen an, die in Verbindung mit einer Corona-Infektion gestorben sind.

Zahl der aktiven Infektionen: Sie zeigt die aktuelle Zahl der Personen an, die das Coronavirus in sich tragen. Sie ergibt sich aus der Differenz aus der Gesamtzahl der Fälle und der Zahl der Geheilten sowie der Zahl der Toten.

Zahl der Intensivpatienten: Sie gibt die aktuelle Zahl der Personen an, die sich mit einer Coronavirus-Infektion auf einer Intensivstation befinden.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des saarländischen Gesundheitsministeriums, 14.10.2020
- eigene Recherche

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Die Zahl der Corona-Fälle im Saarland ist angestiegen. Foto: Robert Michael/dpa-Bildfunk

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