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Saarland-Nachrichten: Die wichtigsten Meldungen vom Freitag

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Alle Meldungen aus dem Saarland vom heutigen Dienstag (27. Oktober 2020) gibt es im Überblick auf SOL.DE. Foto: BeckerBredel

Saarlouis und Saarbrücken: Allgemeinverfügungen in Kraft getreten

Sowohl in Saarbrücken als auch in Saarlouis wurden heute die Corona-Grenzwerte von 35 bzw. 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen 7 Tagen überschritten. Beide Landkreise haben daher Allgemeinverfügungen erlassen: 

Landkreis Saarlouis jetzt Risikogebiet - Allgemeinverfügung erlassen
Regionalverband überschreitet Grenzwert: Neue Verfügung gilt ab Mitternacht

In Neunkirchen wurde die Verfügung weiter angepasst: Landkreis Neunkirchen passt Allgemeinverfügung an - weitere Einschränkungen

Neue Corona-Regeln: Maskenpflicht in Fußgängerzone, Sperrstunde für Gastronomie, und mehr

Der saarländische Ministerrat hat die gerade erst geänderte Rechtsverordnung zur Bekämpfung der Corona-Pandemie erneut angepasst. Sie sieht jetzt unter anderem eine erweiterte Maskenpflicht, eine Sperrstunde für die Gastronomie und weniger Teilnehmer bei Feiern und Veranstaltungen vor. Mehr: "Neue Corona-Regeln: Maskenpflicht in Fußgängerzone, Sperrstunde für Gastronomie, und mehr".

Grand-Est erneut zum Risikogebiet erklärt

Fast ganz Frankreich wurde vom Robert-Koch-Institut als Risikogebiet eingestuft. Das gilt ab morgen auch für das französische Departement Grand Est. Zudem wurde erneut der Gesundheitsnotstand ausgerufen. Mehr dazu: Nachbarregion Grand Est erneut Corona-Risikogebiet

Weitere Meldungen rund um das Coronavirus:
Ministerpräsidenten weiter für offenen Grenzverkehr
Diese Quarantäne-Regeln gelten jetzt nach Reise ins Risikogebiet Grand Est
Karnevalsbund für Verzicht auf Alkohol
Ab Montag telefonische Krankschreibung wieder möglich
-
 Verkaufsoffener Sonntag in St. Wendel abgesagt
Corona-Testzentrum in Urexweiler: Rund 1.400 Abstriche in zwei Tagen
- Corona-Hilfen: IHK Saarland warnt vor Betrugsmails

Leitungswasser in Blieskastel wieder nutzbar

Das Trinkwasser in Blieskastel ist wieder keimfrei. Das bestätigte auch die dritte und letzte Probe. Nachdem in dem Wasser mikrobiologische Verunreinigungen festgestellt wurden, führten die Stadtwerke zahlreiche Maßnahmen durch. Mehr dazu: Trinkwasser in Blieskastel kann wieder uneingeschränkt genutzt werden

Rückruf: Listerien in Käse nachgewiesen

Das Portal "lebensmittelwarnung.de" weist aktuell auf Gefahren beim Verzehr des Produktes "Meine Käserei Ziegenkäserolle" hin. In mehreren Chargen wurden Listerien nachgewiesen. Mehr dazu: Lebensmittelwarnung im Saarland: Listerien in Käse nachgewiesen 

Staatsanwaltschaft erhebt Anklage nach mutmaßlichem Mord in Wadgassen

Drei Männer sollen vor 29 Jahren in Wadgassen einen Mann aus Völklingen getötet haben. Die Polizei sucht seit Wochen in einem Waldstück nach der Leiche - ohne Erfolg. Dennoch hat die Staatsanwaltschaft nun Anklage erhoben. Mehr dazu: Mord ohne Leiche? Anklage nach mutmaßlicher Tötung in Wadgassen

Polizei im Saarland darf mehr historische Flaggen sicherstellen

Unter bestimmten Voraussetzungen darf die Polizei im Saarland nun auch historische Flaggen sicherstellen. Bislang war das nur bei der sogenannten Reichsflagge möglich. Die Neuregelung im Einzelnen: Saar-Polizei darf jetzt mehr Flaggen sicherstellen

Saarländischer Darts-Profi spielt bei Team-WM für Deutschland

Bei der Team-WM der Darts-Profis tritt Deutschland mit dem Saarländer Gabriel Clemens an. Er spielt zusammen mit Max Hopp. Das Event soll Anfang November stattfinden. Mehr dazu: Saarländer Clemens tritt für Deutschland bei Team-WM an 

Katarina aus St. Ingbert tritt bei "Groß gegen Klein" an

Eine junge Saarländerin fordert am Samstag in der Show "Groß gegen Klein" im Ersten die ehemalige Profi-Schwimmerin Franziska van Almsick heraus. Die Disziplin ist allerdings nicht direkte Schwimmen. Mehr dazu: 12-jährige Saarländerin tritt am Samstag bei "Klein gegen Groß" an

Glasfaserausbau an Schulen im Saarland

Im Saarland sollen über 300 Schulen mit schnellem Internet ausgerüstet werden. Der Netzbetreiber Inexio baut in den kommenden zwei Jahren das Glasfasernetz aus. Gefördert wird die Maßnahme von Bund, Land und Kommunen. Mehr dazu: 316 Schulen im Saarland sollen mit Glasfaser aufgerüstet werden

Weitere Meldungen des Tages:
Studie: Ältere Saarländer sind überwiegend zufrieden mit ihrem Leben

Verwendete Quellen:
- Eigene Artikel

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Regionalverband überschreitet Grenzwert: Neue Verfügung gilt ab Mitternacht

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Zwischen Mitternacht und 06.00 Uhr darf im Regionalverband Saarbrücken kein Alkohol mehr verkauft werden. Foto: BeckerBredel

Wegen der steigenden Zahl von Corona-Neuinfektionen hat der Regionalverband Saarbrücken eine Allgemeinverfügung erlassen. Sie gilt ab Samstag (17. Oktober 2020), teilte der Verband mit.

Begrenzung der Teilnehmerzahl

Demnach sind dann bei Feierlichkeiten im Familien- und Freundeskreis nur noch 25 Teilnehmer im öffentlichen Raum erlaubt. Im privaten Raum wird die Zahl der Teilnehmer auf 15 begrenzt.

Kein Alkoholverkauf nachts

Außerdem gibt es ab dem Wochenende ein nächtliches Alkoholverkaufs-Verbot: Gaststätten (darunter Restaurants, Kneipen, Bars, etc.) dürfen zwischen 00.00 und 06.00 Uhr keine alkoholischen Getränke anbieten. Auch anderen Verkaufsstätten wie Tankstellen und Kiosken ist das in den Nachtstunden untersagt.

7-Tages-Inzidenz übersteigt Warnwert

Im Regionalverband hat es in den vergangenen sieben Tagen rund 38 Corona-Neuinfektionen je 100.000 Einwohner gegeben. Damit wurde die erste Warnstufe von 35 überschritten. Ab 50 Neuinfektionen wird ein Kreis als Risikogebiet eingestuft. Dann kommt es zu weiteren Einschränkungen.

Verwendete Quellen:
- Allgemeinverfügung des Regionalverbandes Saarbrücken (PDF)

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So wird das eigene Zuhause zur perfekten Wohlfühl-Oase

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Foto: Lisona

Die kalte Jahreszeit steht bevor, die Blätter fallen von den Bäumen, es wird dunkler und kühler - der Herbst hat begonnen. Gerade jetzt ist es wichtig, sich wohlzufühlen und die wenigen Sonnenstrahlen in der Natur zu genießen. Doch nicht zuletzt aufgrund von Corona sind wir gezwungen, viel Zeit vor allem in den eigenen vier Wänden zu verbringen. Warum deshalb nicht einfach das eigene Haus zum Wohlfühl-Ort  gestalten?

Möglichkeiten gibt es viele

- In einem schönen Wintergarten beispielsweise lässt sich auch in der kalten Jahreszeit chillen. Der Außenbereich kann so dass ganze Jahr über genutzt werden und verwandelt sich bei Minusgraden zur sommerlichen Wellness-Oase!

- Der Winter- wird zum Sommergarten: Das Zurückschieben großzügiger Tür-Elemente, die im Winter vor der Kälte schützen, vergrößert die Terrasse und ermöglicht den Aufenthalt im Freien.

- Unter einem großzügigen Dach – evt. kombiniert mit einem modernen Heizelement - ist ein gemütliches Glas Wein am Feierabend auch bei Herbstregen möglich.

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Foto: Lisona

Beratung durch den Fachbetrieb

Der kompetente Fachbetrieb berät und hilft natürlich bei der Durchführung solcher Pläne. Die Firma Lisona (Licht - Sonne - Natur) in Riegelsberg zum Beispiel, hat sich  darauf spezialisiert, Anwesen individuell zu gestalten. Das eingespielte Team inklusive professionellen Kooperationspartnern und Lieferanten verfügt über langjährige Erfahrung und tut alles, um die ganz konkreten Wünsche der Kunden zu verwirklichen.

Der qualifizierte Fachbetrieb ist der ideale Ansprechpartner für:

• Sommer- und Wintergärten
• Terrassenüberdachungen
• Sommergärten
• Wind- und Sichtschutzelemente
• Carports/Grillports 
• Fensterelemente/Haustüren
• Lamellendächer, Pergolen
• Und vieles mehr…

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Foto: Lisona

Flachdach erfreut sich immer größerer Beliebtheit

Besonders beliebt, um die Terrasse winter- und wetterfest zu gestalten, sind aktuell Flachdächer: Es vereint elegantes Design, klare Formen und gleichzeitig strikte Funktionalität.  Das Unternehmen TS Aluminium beispielsweise liefert hierfür das richtige System und bietet gleichzeitig ausgereifte Technik und moderne Architektur.

Ideale Temperaturen - mit dem richtigen Heizsystem im Freien

Um auch im unbeheizten Sommergarten oder unter Ihrer Terrassenüberdachung keine kalten Füße zu bekommen bietet sich ein modernes Heizsystem an. Mit dem weltweit neuen Heizsystem „ELITILE“ gibt es hierfür eine innovative Lösung. Das patentierte Niedrig-Energie-Keramikheizmodul für Böden, Trennwände, Sitzmöbel und vieles mehr, versorgt den Ort mit angenehmer Wärme von unten sowie im Rücken und hilft dabei, auch bei verschieden Wetterlagen den Tag im Freien zu genießen.

Beratung und genaue Planung sind das A & O

Wichtig bei der Wahl der richtigen Bedachung, Beheizung oder der Ausgestaltung des Wintergartens ist eine ausgiebige und fachmännische Beratung. Die Firma Lisona Licht- Sonne-Natur unterstützt seine Kundinnen und Kunden gerne dabei, ihre Terrasse und Ihren Garten individuell zu gestalten. Nach eingehender Prüfung der baulichen Voraussetzungen und der Analyse der Möglichkeiten planen die Experten das Vorhaben bis ins letzte Detail und greifen dabei auf langjähriges Know-How zurück.

Wer Lust bekommen hat, das eigene Heim urlaubstauglich umzugestalten, kann mit den Expertinnen und Experten von Lisona ein unverbindliches Beratungsgespräch telefonisch oder per E-Mail vereinbaren.

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Logo: Lisona

 

KONTAKT

LISONA Licht - Sonne - Natur
Birkenweg 29
66292 Riegelsberg
Telefon (0 68 06) 30 70 95
E-Mail: info@lisona.de
Website: www.LISONA.de

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Landkreis Saarlouis jetzt Risikogebiet - Allgemeinverfügung erlassen

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Die kritische Marke wurde im Landkreis Saarlouis überschritten. Foto: dpa-Bildfunk

Landkreis Saarlouis ist Risikogebiet

Der Landkreis Saarlouis ist jetzt auch ein Corona-Risikogebiet. Das teilte die Pressestelle des Landkreises am heutigen Freitagnachmittag (16. Oktober 2020) mit.

Kritische Marke überschritten

Die kritische Marke von 50 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner innerhalb der vergangenen sieben Tage ist damit überschritten: "Um 12.00 Uhr lagen dem Gesundheitsamt 99 gemeldete Neuinfektionen mit dem SARS-Cov2-Virus in diesem Zeitraum vor. Die Inzidenz lag zu diesem Zeitpunkt bei 50,95", heißt es in der Mitteilung.

Allgemeinverfügung erlassen

Zur Bekämpfung des aktuellen Infektionsgeschehens hat der Landkreis Saarlouis heute eine Allgemeinverfügung mit weiteren Einschränkungen des öffentlichen Lebens erlassen. Folgende Maßnahmen gelten verbindlich für alle Bürgerinnen und Bürger im Landkreis Saarlouis ab Samstag (17. Oktober 2020):

- "An belebten öffentlichen Plätzen sowie bei öffentlichen Veranstaltungen ist grundsätzlich eine Mund-Nasen-Maske zu tragen, sofern der Mindestabstand von 1,50 Meter nicht eingehalten werden kann. Dies gilt auch für Gäste in Gaststätten und sonstigen Gastronomiebetrieben, die sich abseits ihres zugewiesenen Platzes aufhalten."

- "Private Veranstaltungen in öffentlichen Räumen sind nur mit bis zu zehn Personen und in privaten Räumen nur mit bis zu zehn Personen aus höchstens zwei Hausständen unter Beachtung der allgemeinen Schutzmaßnahmen zulässig."

- "Verkaufsstätten und ähnlichen Einrichtungen, insbesondere Tankstellen, Kiosken, Einzelhandelsgeschäften und Supermärkten ist es untersagt, an jedem Wochentag in der Zeit zwischen 23.00 Uhr und 06.00 Uhr des Folgetages alkoholhaltige Getränke abzugeben."

Verstöße gegen die Maßnahmen der Allgemeinverfügung werden mit einem Bußgeld von bis zu 25.000 Euro bestraft, teilte die Pressestelle des Landkreises ebenso mit.

Vier Risikogebiete im Saarland

Neben Saarlouis sind auch noch der Landkreis Merzig-Wadern, der Landkreis St. Wendel und der Landkreis Neunkirchen Corona-Risikogebiet.

Verwendete Quellen:
- eigene Berichte
- Mitteilung der Pressestelle des Landkreises Saarlouis, 16.10.2020
- kreis-saarlouis.de

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Landkreis Neunkirchen passt Allgemeinverfügung an - weitere Einschränkungen

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Der Landkreis Neunkirchen hat seine Allgemeinverfügung angepasst. Foto: Hendrik Schmidt/dpa-Bildfunk

Seit Dienstag (13. Oktober 2020) gilt der Landkreis Neunkirchen als Corona-Risikogebiet. Damit einhergehend wurde eine Allgemeinverfügung erlassen, die die Lage entschärfen soll. Am heutigen Freitag veröffentlichte der Landkreis eine aktualisierte Fassung der Allgemeinverfügung.

Neue Allgemeinverfügung für Landkreis Neunkirchen

Mit der aktualisierten Allgemeinverfügung wird die bisherige Version vom Dienstag ersetzt. Diese Regeln gelten somit ab sofort für den gesamten Landkreis Neunkirchen:

 - Privatveranstaltungen in geschlossenen, öffentlichen Räumen sind nur noch mit bis zu zehn Personen, in geschlossenen, privaten Räumen nur mit bis zu zehn Personen aus höchstens zwei Hausständen unter Beachtung der Schutzmaßnahmen zulässig

- Gaststätten, insbesondere Restaurants, Kneipen, Schank- und Speisewirtschaften, Bars, Kantinen, Hotelrestaurants und –bars, Eisdielen und Eiscafés, ist es an jedem Wochentag untersagt, in der Zeit zwischen 23.00 Uhr und 06.00 Uhr alkoholhaltige Getränke auszuschenken oder zum Außerhaus-Verzehr abzugeben

- Verkaufsstätten und ähnlichen Einrichtungen, insbesondere Tankstellen, Kiosken, Einzelhandelsgeschäften und Supermärkten, ist es untersagt, an jedem Wochentag in der Zeit zwischen 23.00 Uhr und 06.00 Uhr alkoholhaltige Getränke abzugeben

- Eine Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung gilt nun auch im öffentlichen Raum, wo Menschen dichter und/oder länger zusammenkommen und den Mindestabstand nicht einhalten können (beispielsweise belebte Straßen, Fußgängerzonen und Veranstaltungen im öffentlichen Raum)

Verwendete Quellen:
- landkreis-neunkirchen.de
- eigener Artikel

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Diese Quarantäne-Regeln gelten jetzt nach Reise ins Risikogebiet Grand Est

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Für Grenzpendler ändert sich nach der Einstufung von Grand Est als Risikogebiet nichts. Foto: Armin Weigel/dpa-Bildfunk

Die Einstufung der ostfranzösischen Region Grand Est als Risikogebiet hat für Grenzpendler keine Auswirkungen. Es gebe zum Saarland keine Maßnahmen an der Grenze: Diese seien für die saarländische Landesregierung "kein probates Mittel mehr", teilte Regierungssprecher Alexander Zeyer am Freitag (16. Oktober 2020) in Saarbrücken mit.

Als es im März zu deutschen Grenzkontrollen kam, sei die Situation eine andere gewesen: Es habe damals keine Testungen und Nachverfolgungen von Infektionsketten gegeben.

Wer nach Grand-Est-Trip nicht in Quarantäne muss

"Wir stehen in einem engen interregionalen Austausch mit unseren Partnern und setzen auf eine grenzüberschreitende Pandemiebekämpfung", sagte Zeyer. Nach der aktuellen Verordnung seien Berufspendler von der zweiwöchigen Quarantänepflicht ebenso ausgenommen wie Menschen, die sich weniger als 72 Stunden in Grand Est aufgehalten oder einen triftigen Reisegrund hätten. Nicht in Quarantäne müssten Personen mit einem negativen Corona-Test, der nicht älter als 48 Stunden sein dürfe.

Ausnahme bei Kurz-Reise in Saarland

Zudem gilt im Saarland eine Quarantäne-Ausnahmeregelung: Für Personen, die für maximal 24 Stunden aus einem Risikogebiet ins Saarland einreisen, entfällt die Quarantänepflicht, um den Menschen aus der Großregion ihre beruflichen und familiären Angelegenheiten weiter zu ermöglichen. Grand Est gilt ab diesem Samstag als Risikogebiet.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Corona-Testzentrum in Urexweiler: Rund 1.400 Abstriche in zwei Tagen

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Am Corona-Testzentrum in Urexweiler gab es rund 1.400 Testungen. Symbolfoto: Sven Hoppe/dpa-Bildfunk

Zwei Tage lang konnten sich die Einwohner des Marpinger Ortsteils Urexweiler in einer Corona-Teststation auf dem Parkplatz vor dem Sportplatz freiwillig und kostenlos auf das Coronavirus testen lassen. Wie der "SR" berichtet, wurden binnen 48 Stunden rund 1.400 freiwillige Tests durchgeführt.

Etwa 80 Prozent der Bewohner getestet

Darüber hinaus seien beim Gesundheitsamt von mehreren hundert Ortsteilbewohnern Abstriche genommen worden. Laut des Landkreises St. Wendels wurden mittlerweile etwa 80 Prozent der Bewohner von Urexweiler getestet. Das geht ebenso aus dem Rundfunkbericht hervor. Seit Donnerstagabend ist die Teststation wieder geschlossen.

Hintergrund

Der Landkreis St. Wendel (hier liegt die Gemeinde Marpingen) gilt als Corona-Risikogebiet. Bereits am Samstag (10. Oktober 2020) war in dem Landkreis die Marke von 50 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen überschritten worden.

Verwendete Quellen:
- Saarländischer Rundfunk
- eigener Bericht

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Karnevalsbund für Verzicht auf Alkohol

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Diese Bilder wird es diese Fastnacht voraussichtlich nicht geben. Foto: Vanessa Kunz/SOL.DE

Der Bund Deutscher Karneval (BDK) ruft wegen Corona für die Session 2020/21 zum Verzicht auf Rosenmontagszüge und große Narren-Sitzungen auf. "Das gebietet die Verantwortung für die Aktiven der Vereine wie auch für das Publikum", sagte BDK-Präsident Klaus-Ludwig Fess am Donnerstagabend (15. Oktober 2020) in Bexbach.

Turniersaison abgesagt

Zudem werde die Turniersaison im karnevalistischen Tanzsport abgesagt - die deutsche Meisterschaft in Köln im März finde nicht statt. Der BDK zählt bundesweit rund 2,6 Millionen Mitglieder in mehr als 5.300 Vereinen und Zünften.

Fess: "Großes Desaster"

"Es trifft uns emotional alle. Es ist natürlich ein großes Desaster gerade für ganz viele Aktive, die sich in den letzten Monaten schon vorbereitet haben", sagte Fess. Angesichts der hohen Corona-Fallzahlen müsse man aber Verantwortung übernehmen. Klar sei in der bevorstehenden Session: Karneval, wie "wir ihn in den letzten Jahren erlebt haben, wird es in allen 16 Bundesländern so nicht geben".

So könnten Alternativen aussehen

Das heiße aber trotz allem nicht, dass der Fasching oder Karneval ausgesetzt sei. "Er wird andere Formen finden müssen", sagte Fess. In alternativen kleineren Formaten - wie zum Beispiel Platzkonzerte unter Einhaltung von Abstandsregeln und digital präsentierte karnevalistische Unterhaltung. Der BDK habe sich immer gegen ein pauschales Verbot von Fastnachts- und Karnevalsveranstaltungen ausgesprochen.

Auf Alkohol verzichten

Vizepräsident Peter Krawietz wandte sich direkt an die Vereine: "Wir empfehlen, nehmen Sie Abstand von Großveranstaltungen in Sälen mit großen Menschenansammlungen. Organisieren sie keine Umzüge in stark bevölkerten Gemeinden und Ortschaften." Zudem solle auf Alkohol verzichtet werden. Die Empfehlung gelte auch für Regionen, die keine Risikogebiete seien - und bis zum Ende der Session Ende Februar 2021.

Bislang erst eine Komplett-Absage

Bislang habe der BDK einmal eine bereits laufende Session abgesagt: 1991 beim Golfkrieg, sagte Krawietz. "Ich erinnere mich nicht, dass man von Anfang an gesagt hat, die auf uns zukommende Kampagne wird wahrscheinlich nicht stattfinden können in der Art, das muss man immer wieder betonen, wie wir das normal gewöhnt sind."

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Verkaufsoffener Sonntag in St. Wendel abgesagt

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Der verkaufsoffene Sonntag in St. Wendel findet nicht statt. Foto: Pimvantend/CC BY-SA 3.0

Die Aktionsgemeinschaft "In St. Wendel tut sich was" hat den für Sonntag (18. Oktober 2020) geplanten verkaufsoffenen Sonntag abgesagt. Die steigenden Corona-Infektionszahlen ließen demnach eine Sonderöffnung nicht zu.

Gespräche geführt

Zu dem Schritt habe sich die Gemeinschaft "nach zahlreichen Gesprächen mit Händlern und politisch Verantwortlichen" am Donnerstag entschieden. "Uns alle verbindet ein Ziel: Die Infektionszahlen zu bremsen, um einen zweiten Lockdown zu verhindern", schreiben die Verantwortlichen bei Facebook.

Kreis ist Risikogebiet

Die Geschäfte hätten eigentlich am Sonntag von 13.00 bis 18.00 Uhr öffnen sollen. Doch am vergangenen Wochenende wurde der Landkreis St. Wendel zum Corona-Risikogebiet erklärt.

Verwendete Quellen:
- Facebook-Beitrag von "In St. Wendel tut sich was", 15.10.2020
- eigene Berichte
- Foto: Pimvantend/CC BY-SA 3.0

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Mord ohne Leiche? Anklage nach mutmaßlicher Tötung in Wadgassen

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Die Polizei konnte die Leiche nicht finden. Archivfoto: BeckerBredel

Die Staatsanwaltschaft hat im Fall eines vor 29 Jahren getöteten Völklingers Anklage gegen drei Männer erhoben. Sie wirft ihnen gemeinschaftlich begangenen Mord vor, teilte die Anklagebehörde am heutigen Freitag (16. Oktober 2020) mit.

Mann in Wald getötet?

Die drei 53 bis 55 Jahre alten Tatverdächtigen sollen das mutmaßliche Opfer im September 1991 unter einem Vorwand in einem Wald bei Wadgassen gelockt haben. Dabei sei es um Drogen gegangen. In dem Waldstück hätten die Angeschuldigten den 27-Jährigen dann unter anderem mit einem dazu präparierten massiven Stock geschlagen und getreten. Bei der Attacke sei der Geschädigte gestorben.

Leiche bisher nicht gefunden

Anschließend sollen die drei Männer den Leichnam laut Staatsanwaltschaft in einer im Wald schon vorbereiteten Grube vergraben gaben. Die Ermittlerinnen und Ermittler konnten den Toten trotz umfangreicher Suchmaßnahmen bislang nicht finden.

Verdächtige schweigen

Die Ermittlungen zu dem Mordfall waren im Frühjahr dieses Jahres nach Hinweisen aus dem persönlichen Umfeld eines der mutmaßlichen Täter in Gang gekommen. Anfang August wurden die Tatverdächtigen schließlich festgenommen. Sie haben sich bislang nicht zu den Vorwürfen geäußert.

Mehr zum Thema

2. September: Bislang ohne Spur: Suche nach Leiche in Wadgassen unterbrochen
25. August 2020: 
Suche nach Leiche in Wald bei Wadgassen geht weiter
24. August 2020: Mutmaßlicher Mord in Wadgassen: Polizei setzt Suche nach Leiche fort
14. August 2020: Ab Montag Leichenspürhunde im Wald bei Wadgassen im Einsatz
10. August 2020: Nach fast 30 Jahren: Polizei beginnt mit schwieriger Suche nach Leiche in Wadgassen
6. August 2020: 29 Jahre nach mutmaßlichem Tötungsdelikt: Saar-Polizei will Waldstück absuchen
4. August 2020: Mann aus Völklingen vor rund 30 Jahren verschwunden: Suche nach Leiche dauert an
3. August 2020: Mord in Wadgassen 1991: Drei Männer wegen Tatverdachts verhaftet

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Staatsanwaltschaft Saarbrücken, 16.10.2020
- eigene Berichte

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Ab Montag telefonische Krankschreibung wieder möglich

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Bis zum Jahresende sind bundesweit wieder telefonische Krankschreibungen wieder möglich. Symbolfoto: dpa-Bildfunk/Karl-Josef Hildenbrand

Ab dem kommenden Montag können sich Personen wegen Erkältungsbeschwerden wieder telefonisch krankschreiben lassen. Das beschloss laut "dpa" der Gemeinsame Bundesausschuss im Gesundheitswesen in Hinblick auf die derzeitige Corona-Lage.

Regelung bis zum Jahresende

Nach "dpa"-Angaben soll die Regelung bis zum Jahresende gelten. Die entsprechenden Krankschreibungen gibt es jeweils für sieben Tage. Eine einmalige Verlängerung der Krankschreibung könne telefonisch für weitere sieben Kalendertage ausgestellt werden, hieß es in einer Mitteilung.

Hintergrund

Bereits zu Beginn der Pandemie waren bundesweit telefonische Krankschreibungen möglich. Später war entschieden worden, diese nur noch abhängig vom Infektionsgeschehen auf Antrag regional und zeitlich befristet per Ausnahmeregelung zuzulassen. Zuletzt hatte sich die Kassenärztliche Bundesvereinigung dafür stark gemacht, die Regelung angesichts steigender Corona-Infektionszahlen im Herbst und Winter wieder auszudehnen.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- eigene Artikel

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Trinkwasser in Blieskastel kann wieder uneingeschränkt genutzt werden

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Nach Angaben der Stadtwerke Bliestal ist das Trinkwasser in Blieskastel wieder uneingeschränkt nutzbar. Foto: Patrick Pleul/dpa-Bildfunk

Trinkwasser in Blieskastel wieder keimfrei

Entwarnung für viele Stadtteile Blieskastels: Das Trinkwasser ist mittlerweile keimfrei, hat das Gesundheitsamt kürzlich bestätigt. Es könne "wieder uneingeschränkt genutzt und getrunken werden". Demgemäß seien die Anforderungen an die Trinkwasserqualität sichergestellt.

Die Maßnahmen

Nach Angaben der Stadtwerke Bliestal seien in den vergangenen Tagen umfangreichen Maßnahmen durchgeführt worden, um die Keime aus dem Netz zu entfernen. "Dem Trinkwasser wurde zur Entfernung der Keime Chlor in einer Konzentration von bis zu 0,3 Milligramm/Liter zugesetzt", teilten die Stadtwerke mit. Das verursache zwar ungewohnten Geruch, sei aber unbedenklich.

Darüber hinaus seien der betroffene Hochbehälter gereinigt und desinfiziert sowie der Wasserfluss stark erhöht worden, um die Keime herauszuspülen.

Die Ursache

Als Ursache nannten die Stadtwerke Bliestal, dass sich durch Starkregen die Drainage zugesetzt hatte. In der Folge war es zu einer Anstauung von Wasser gekommen, das wiederum sorgte für einen Riss zwischen Außenwand und Decke. So konnten letztlich Keime ins Innere der Trinkwasserkammer gelangen.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Stadtwerke Bliestal
- eigener Bericht

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Saar-Polizei darf jetzt mehr Flaggen sicherstellen

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Grund für den Erlass sind laut Innenministerium auch rechtsextreme Teilnehmer bei Demos. Foto: Bernd Thissen/dpa-Bildfunk

Im Saarland darf die Polizei künftig unter bestimmen Voraussetzungen auch historische Flaggen sicherstellen. Innenminister Klaus Bouillon (CDU) erließ eine entsprechende Regelung, teilte sein Ressort am heutigen Freitag (16. Oktober 2020) mit.

Neue Regelung

So können Beamtinnen und Beamten eine Flagge jetzt einziehen, wenn sie "an einem Tag gehisst wird, der in der Gesellschaft eine eindeutige Zuordnung zu einem bestimmten Ereignis mit gewichtiger Symbolkraft besitzt".

Eine Sicherstellung sei auch möglich, wenn beispielsweise bei Demonstrationen nationalsozialistische oder ausländerfeindliche Parolen skandiert werden. Dabei gehe vom Zeigen der Fahne eine "friedenstörende Wirkung" aus und es läge ein Verstoß gegen die öffentliche Ordnung vor, so eine Sprecherin.

Reaktion auf rechtsextreme Demonstranten

Bislang konnte im Saarland unter solchen Umständen nur die sogenannte Reichskriegsflagge eingezogen werden. Der neue Erlass regele nun auch den Umgang mit anderen historischen Fahnen. Der Minister habe auf entsprechende Fälle reagiert, bei denen die Flaggen vor allem von rechtsradikalen Demo-Teilnehmerinnen und Demo-Teilnehmern als Ausdruck ihrer rechtsextremen Gesinnung mit sich geführt wurden.

Bevor eine Flagge sichergestellt wird, müssen die jeweiligen Begleitumstände laut Innenministerium "in allen Fällen" berücksichtigt werden. Minister Bouillon appellierte an den Bund, das Verfahren zu vereinheitlichen und ein generelles Verbot zu realisieren.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Innenministeriums, 16.10.2020

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Studie: Ältere Saarländer sind überwiegend zufrieden mit ihrem Leben

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Ältere Menschen im Saarland gaben an, ihr Leben zu genießen. Symbolfoto: Pixabay

Aus der repräsentativen Seniorenbefragung mit 1.253 Teilnehmern geht hervor, dass die meisten älteren Saarländer sich sehr engagiert fühlen, über eine offene Grundhaltung verfügen und die Nähe zu den Nachbarländern Frankreich und Luxemburg genießen. Allerdings leidet etwa jeder Zehnte unter Einsamkeit

Masterplan soll Blick auf Leben von Senioren werfen

Die Befragung fand im Rahmen des Masterplans "Aktives Alter und gesellschaftliche Teilhabe" statt. Sie wurde von Gesundheitsministerin Monika Bachmann (CDU) in Auftrag gegeben. Das Ziel ist, einen Blick auf Lebensgefühl und -bedingungen der Älteren zu werfen.

Dank der Studie verfüge das Saarland nun über eine bundesweit einzigartige Datenlage. Anhand derer sollen nun gezielte Maßnahmen getroffen werden. Im Frühling 2021 sollen vier Regionalkonferenzen und eine Zukunftskonferenz stattfinden. Anschließend werden im Masterplan Handlungsempfehlungen gegeben.

Trotz positivem Gesamtbild auch vulnerable Gruppen

Auch wenn die Ergebnisse weitgehend positiv ausgefallen sind, sei deutlich geworden, dass es auch im Saarland vulnerable Gruppen gibt, so Projektleiter Michael Sommer vom IfD. Diese seien finanziell und gesundheitlich schlechter gestellt und haben dadurch größere Probleme bei der gesellschaftlichen Teilhabe. "Sie erfordern eine besondere Beachtung, damit sie nicht zurückbleiben."

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presseagentur

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Lebensmittelwarnung im Saarland: Listerien in Käse nachgewiesen

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Dieses Produkt ist von dem Rückruf betroffen (oben rechts im Bild). Foto: lebensmittelwarnung.de | Hintergrundbild: Pixabay

Wie der Hersteller "Fa. Jermi Käsewerk GmbH" auf dem Portal lebensmittelwarnung.de mitteilt, wird das Produkt "Meine Käserei Ziegenkäserolle, 100g" zurückgerufen - unter anderem im Saarland und in Rheinland-Pfalz. Der Grund: Listerien seien nachgewiesen worden.

Diese Chargen sind betroffen

Von dem Produktrückruf betroffen sind folgende Chargen mit dem Identitätskennzeichen DE BW 331 EG:
- Mindesthaltbarkeitsdatum 05.11.2020 (Losnummern 407 und 411)
- Mindesthaltbarkeitsdatum 06.11.2020 (Losnummer 412)
- Mindesthaltbarkeitsdatum 09.11.2020 (Losnummern 417 und 421)

Kaufpreis wird erstattet

Der Vertrieb des Käses ist im Saarland über die Filialen des Discounters "Lidl" erfolgt. Verbraucherinnen und Verbraucher können das Produkt dort zurückgeben, der Kaufpreis werde erstattet.

Das Portal www.lebensmittelwarnung.de wird von den Bundesländern und dem Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit mit Sitz in Braunschweig betrieben.

Verwendete Quellen:
- lebebsmittelwarnung.de

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12-jährige Saarländerin tritt am Samstag bei "Klein gegen Groß" an

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Bei "Klein gegen Groß" treten junge Talente gegen Prominente an. Foto: NDR/Thorsten Jander

Katarina aus St. Ingbert tritt bei "Klein gegen Groß" zu einem Duell im Wasser an. Ihre Gegnerin: Schwimm-Weltmeisterin Franziska van Almsick. Das berichtet der "SR". Die zwölfjährige Saarländerin will in einer bestimmten Zeit mehr Rollwenden schaffen, als die frühere Profi-Schwimmerin.

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Die zwölfjährige Katarina aus St. Ingbert tritt bei "Klein gegen Groß" gegen Franziska van Almsick an. Foto: NDR/Thorsten Jander

Duelle in der Jubiläumsfolge von "Klein gegen Groß"

Neben Franzi van Almsick treten auch weitere Stars gegen junge Talente an. Unter anderem misst sich Mel C, die bei den Spice Girls den Spitznamen "Sporty Spice" trug, mit einer Achtjährigen im erschwerten Liegestütz. Thomas Anders und Florian Silbereisen versuchen gemeinsam, Schlagertitel schneller zu erkennen als ihr junger Kontrahent. Und Jürgen von der Lippe will mehr Dialekte richtig zuordnen als seine elfjährige Herausforderin. 

Ausstrahlung am Samstag 

Daumen drücken für die junge Schwimmerin aus dem Saarland könnt ihr am Samstagabend um 20.15 Uhr im Ersten. Dann begrüßt Moderator Kai Pflaume die Gäste zur 40. Jubiläumsfolge von "Klein gegen Groß". 

Verwendete Quellen:
- Saarländischer Rundfunk
- Das Erste 

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Corona-Hilfen: IHK Saarland warnt vor Betrugsmails

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In der Mail wird ein gefälschter Antrag auf Soforthilfe versendet. Symbolfoto: Martin Gerten/dpa-Bildfunk

In vielen Unternehmen gehen aktuell Phishing-Mails ein. Diese enthalten ein falsches Antragsformular für Corona-Überbrückungshilfen für kleine und mittelständische Unternehmen. Die IHK Saarland rät, nicht auf die Mails zu reagieren. Auch die Anhänge sollten nicht geöffnet werden. 

Mit dem Formular sollen Daten abgegriffen werden

Das Schreiben gibt vor, dass Hilfen vom Europäischen Rat und Bund gemeinsam angeboten werden. Allerdings handelt es sich bei den E-Mails um Betrugsversuche, mit denen Daten von Gewerbetreibenden abgegriffen und so Soforthilfen erlangt werden sollen.

Absender sind erfunden

Die aktuelle Betrugsmail wurde unter dem Namen "Svetla Bobeva" von der Domain ec-europa.eu versandt. Die erfundene Person sei angeblich Sprecherin der Europäischen Kommission in Deutschland. Die angegebene Faxnummer führt nach Bischofswerda in Sachsen. Im Juli ging bereits eine beinahe wortgleiche E-Mail von "Reinhard Hönighaus" an Unternehmen raus. 

Verwendete Quellen:
- Pressemitteilung der IHK Saar

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316 Schulen im Saarland sollen mit Glasfaser aufgerüstet werden

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Im Saarland soll digitaler Unterricht durch den Glasfaserausbau an Schulen verbessert werden. Symbolfoto: Julian Stratenschulte/dpa-Bildfunk

"Ich bin zuversichtlich, dass die Anbindung unserer Schulen in zwei Jahren bundesweit in der Spitzengruppe liegen wird", so Ministerpräsident Tobias Hans. Das soll das landesweite Projekt "Gigabitpakt Schulen" ermöglichen. 

Gute Grundversorgung mit schnellem Internet im Saarland

Bei der Grundversorgung mit schnellen Internetanschlüssen liegt das Saarland dank dem 2019 abgeschlossenem "NGA-Netzausbau Saar"schon heute auf dem Spitzenplatz unter den Flächenbundesländern. 97,6 Prozent der Anschlüsse verfügen über eine Geschwindigkeit von 50 Mbit/s. Davon profitierte das Land insbesondere während Corona. 

Inexio mit dem Ausbau beauftragt

In einem nächsten Schritt sollen nun die Schulen für den digitalen Unterricht mit Glasfaser aufgerüstet werden. Der Zweckverband ego-Saar beauftragte den Netzbetreiber Inexio mit dem Bau. Das Unternehmen aus Saarlouis hatte im Ausschreibungsverfahren das wirtschaftlichste Angebot abgegeben. Insgesamt 342 km Glasfaserkabel sollen nun an die 316 Schulstandorte verlegt werden. 327 Schulen werden mit Anschlüssen versorgt. 

Arbeiten sollen bis 2022 abgeschlossen sein

Die Ausbauarbeiten sollen im nächsten Jahr starten. Dann werden die Schulen sukzessive ans Netz angeschlossen. Inexio verpflichtete sich trotz Bauaufwand und knapper Tiefbaukapazitäten, die Arbeiten in den kommenden zwei Jahren abzuschließen. Spätestens 2022 sollen die Schulen das schnelle Internet dann nutzen können. 

Förderungen in Höhe von 26 Millionen Euro

Die Maßnahme wird mit 26 Millionen Euro von Bund, Land und Kommunen gefördert. Hauptförderbehörde ist das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur mit 14,3 Millionen Euro. Die Staatskanzlei steckt 10,5 Millionen Euro an Landesmitteln in das Projekt. Diese werden im Wesentlichen über das bereitgestellte Sondervermögen Pandemie finanziert. Die übrigen 1,2 Millionen Euro werden von den Kommunen beigesteuert. 

Vergünstigte Tarife für Schulen

Für die Schulen ist der Ausbau kostenfrei. Auch für die Nutzung der Anschlüsse wurden Sonderkonditionen vereinbart.  Für 129 Euro im Monat erhalten die Standorte einen Anschluss mit Gigabitgeschwindigkeit. Kleineren Schulen wird ein Tarif mit 500 Mbit/s für 99 Euro monatlich angeboten.

Verwendete Quellen:
- Pressemitteilung der Staatskanzlei

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Saarländer Clemens tritt für Deutschland bei Team-WM an

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Saar-Darter Clemens ist bei der Team-WM mit dabei. Foto: John Walton/PA Wire/dpa-Bildfunk

Deutschland tritt bei der Team-WM der Darts-Profis mit Max Hopp und Gabriel Clemens an. Dies geht aus der Startliste für das Event im österreichischen Premstätten (6. bis 8. November) hervor, die der Weltverband PDC am Donnerstag (15. Oktober 2020) veröffentlichte.

Das sind die Favoriten

Der Hesse Hopp und der Saarländer Clemens sind derzeit die beiden besten Deutschen in der Weltrangliste. Als Topfavoriten gehen England (Michael Smith und Rob Cross) sowie die Niederlande mit dem Weltranglistenersten Michael van Gerwen und seinem Partner Danny Noppert ins Turnier.

Team-WM in der Nähe von Graz

Das Event hätte eigentlich schon im Juni in Hamburg steigen sollen, wurde aber wegen der Coronavirus-Pandemie verschoben. Nun findet es in der Nähe von Graz statt. Im Vorjahr war Deutschland, damals mit Hopp und Martin Schindler, im Achtelfinale an Belgien gescheitert.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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112 neue Corona-Fälle - wieder mehr Menschen im Krankenhaus

Im Saarland sind zurzeit 630 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Die Zahl ergibt sich aus den Daten, die das Gesundheitsministerium mit Stand vom Donnerstag (15. Oktober 2020), 18.00 Uhr, veröffentlicht hat.

112 Neuinfektionen im Saarland gemeldet

Demnach stieg die Gesamtzahl der gemeldeten Infektionen um 112 auf jetzt 4.152 Fälle. Bislang sind 177 Menschen im Saarland in Verbindung mit SARS-CoV-2 gestorben. Als geheilt gelten inzwischen 3.345 Menschen. Das sind 18 mehr als am Vortag.

Von den an Covid-19 erkrankten Patientinnen und Patienten werden momentan 29 stationär behandelt (+5). Davon liegen 14 auf der Intensivstation (+4).

Die Gesamtfälle teilen sich wie folgt auf die Landkreise auf:
Regionalverband Saarbrücken: 1.551 (+40 gegenüber dem Vortag)
Landkreis Saarlouis: 808 (+0*)
Saarpfalz-Kreis: 568 (+10)
Landkreis Neunkirchen: 491 (+20)
Landkreis Merzig-Wadern: 389 (+16)
Landkreis St. Wendel: 345 (+26)
*: Der Kreis Saarlouis hat laut Gesundheitsministerium bis 18.00 Uhr keine aktuellen Daten übermittelt.

Wie die Statistik zustande kommt

Das saarländische Gesundheitsministerium versendet einmal am Tag Angaben zu der Entwicklung der Coronavirus-Zahlen. Es weist darin nur Fälle auf, die von den Gesundheitsämtern der Landkreise und des Regionalverbands bestätigt wurden. Über die tägliche Anzahl der Tests macht das Ministerium keine Angaben.

Begriffserklärung

Zahl der Fälle: Sie gibt die Gesamtzahl der Fälle im Saarland seit dem ersten Auftreten des Coronavirus an. Sie zeigt damit nicht an, wie viele Menschen zum aktuellen Zeitpunkt mit dem Virus infiziert sind. Genesene und Tote werden aus dieser Zahl nicht herausgerechnet.

Zahl der Genesenen: Sie gibt die Gesamtzahl der Personen an, die mit dem Coronavirus infiziert waren und inzwischen wieder geheilt sind.

Zahl der Toten: Sie zeigt die Gesamtzahl der Menschen an, die in Verbindung mit einer Corona-Infektion gestorben sind.

Zahl der aktiven Infektionen: Sie zeigt die aktuelle Zahl der Personen an, die das Coronavirus in sich tragen. Sie ergibt sich aus der Differenz aus der Gesamtzahl der Fälle und der Zahl der Geheilten sowie der Zahl der Toten.

Zahl der Intensivpatienten: Sie gibt die aktuelle Zahl der Personen an, die sich mit einer Coronavirus-Infektion auf einer Intensivstation befinden.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des saarländischen Gesundheitsministeriums, 15.10.2020
- eigene Recherche

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Mehr Menschen sind im Saarland auf Intensivstation. Foto: Bernd Wüstneck/dpa-Bildfunk

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Auch Saarland kippt Beherbergungsverbot

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Der saarländische Ministerpräsident Tobias Hans (CDU). Foto: BeckerBredel

Auch das Saarland streicht das Beherbergungsverbot. Vom heutigen Freitag (16. Oktober 2020) an entfällt damit für Reisende aus innerdeutschen Hotspots die Pflicht, bei der Übernachtung einen negativen Corona-Test vorzulegen. Das teilte Regierungssprecher Alexander Zeyer mit, berichtet "dpa". Dennoch appelliere die Landesregierung an die Bürger, von nicht notwendigen Reisen abzusehen.

Hans: "Beherbergungsverbot ist überholt"

Saar-Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) begründete die Entscheidung wie folgt: "Das Beherbergungsverbot ist überholt, da es aus jetziger Sicht nicht mehr dazu beiträgt, das Infektionsgeschehen positiv zu beeinflussen." Das Infektionsrisiko bei einer Hotel-Übernachtung unter Einhaltung der Hygienekonzepte stelle sich "deutlich geringer dar als in anderen Bereichen". Zuvor hatte Hans angekündigt: "Wir für das Saarland jedenfalls werden von Beherbergungsverboten ab sofort Abstand nehmen."

Verbot in mehreren Bundesländern gekippt

Das Beherbergungsverbot ist am Donnerstag in mehreren Bundesländern gekippt worden. In Niedersachsen etwa erklärte das Oberverwaltungsgericht Lüneburg das Verbot für rechtswidrig, so "dpa". In Baden-Württemberg setzte es der Verwaltungsgerichtshof in Mannheim außer Vollzug.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- eigener Bericht

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Nachbarregion Grand Est erneut Corona-Risikogebiet

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Die Region Grand Est ist stark von der Corona-Pandemie betroffen. Symbolfoto: Jean-Francois Badias/dpa-Bildfunk

Die Bundesregierung hat fast ganz Frankreich als Corona-Risikogebiet eingestuft. Dies beinhaltet auch die Grenzregion Grand Est, meldet "dpa". Ab Samstag (17. Oktober 2020) soll die Klassifizierung in Kraft treten.

Grand Est erneut auf RKI-Risikoliste

Noch am Mittwochabend galt die französische Region Grand Est, zu der unter anderem auch das Elsass und Lothringen gehören, als einzige Region Kontinentalfrankreichs laut Robert Koch-Institut (RKI) nicht als Risikogebiet. Das hat sich mittlerweile geändert.

Demnach wurde die am Anfang der Corona-Pandemie besonders stark betroffene Grenzregion Grand Est erneut auf die aktuelle RKI-Risikoliste gesetzt. Schon vor der offiziellen Einstufung kam es dort nach französischen Medienberichten verstärkt zu Einkaufsfahrten nach Deutschland. Die elsässische Zeitung "Dernières Nouvelles d’Alsace" berichtete etwa über Staus.

Keine Auswirkung auf Grenzpendler

Die Einstufung der ostfranzösischen Region Grand Est als Risikogebiet hat für Grenzpendler keine Auswirkungen. Es gebe zum Saarland keine Maßnahmen an der Grenze: Diese seien für die saarländische Landesregierung "kein probates Mittel mehr", teilte Regierungssprecher Alexander Zeyer mit.

Gesundheitsnotstand erklärt

"Wir haben die Kontrolle nicht verloren", hatte Frankreichs Staatschef Macron erst kürzlich angesichts der besorgniserregenden Corona-Lage erklärt. Um Einschränkungen per Verordnung durchsetzen zu können, verhängte die Regierung erneut den Gesundheitsnotstand. Ab Samstag soll es zu weiteren Maßnahmen wie etwa Ausgangssperren kommen.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- eigene Berichte
- Robert-Koch-Institut

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Ministerpräsidenten weiter für offenen Grenzverkehr

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Die Freundschaftsbrücke zwischen Kleinblittersdorf/Saarland und Grosbliederstroff/Frankreich war im Frühjahr gesperrt worden. Archivfoto: Oliver Dietze/dpa-Bildfunk

Die Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und dem Saarland haben sich trotz der erneuten Einstufung der französischen Grenzregion als Corona-Risikogebiet gegen Einschränkungen im Grenzverkehr ausgesprochen.

Tägliches Leben soll nicht lahmgelegt werden

An keiner der Außengrenzen zu Frankreich, Luxemburg und Belgien könne das tägliche Leben, Arbeiten und Studieren durch einen kompletten Lockdown lahmgelegt werden, teilten Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD, Rheinland-Pfalz), Ministerpräsident Tobias Hans (CDU, Saarland) und Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne, Baden-Württemberg) am Freitag (16. Oktober 2020) mit.

Als es im März zu Grenzschließungen kam, habe es noch keine Testungen und Nachverfolgungen von Infektionsketten gegeben. Man setze auf eine grenzüberschreitende Pandemiebekämpfung.

Regelung für Grenzverkehr

Die drei Länder haben laut Mitteilung des baden-württembergischen Staatsministeriums beschlossen, dass die sogenannte 24-Stunden-Regelung entlang der jeweiligen Grenzen zu den Nachbarländern gelten soll. Wie sie genau gelten soll, haben wir hier zusammengefasst.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Neue Corona-Verordnung im Saarland: Diese Regeln gelten ab heute

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Im Saarland gilt ab heute (16. Oktober 2020) eine neue Corona-Verordnung. Archivfoto: Oliver Dietze/dpa-Bildfunk

Corona-Regelungen im Saarland geändert

Ab dem heutigen Freitag (16. Oktober 2020) gilt im Saarland eine neue Corona-Verordnung. Dazu erklärte Gesundheitsministerin Monika Bachmann (CDU): "Leider mussten wir in den letzten Tagen eine Erhöhung des Infektionsgeschehens feststellen. Bis jetzt wurden drei Landkreise als Risikogebiet ausgewiesen." Aus Sorge um die Gesundheit der Saarländerinnen und Saarländer habe die Verordnung daher angepasst werden müssen. Im Folgenden findet ihr die aktuellen Regelungen im Wortlaut wieder.

Begrenzung der Teilnehmerzahl bei Events

Nach den Regelungen bei regionalem Infektionsgeschehen gilt, dass ab einer Sieben-Tages-Inzidenzrate in einem Landkreis oder im Regionalverband Saarbrücken von 35, die Teilnehmerzahl bei privaten Veranstaltungen in geschlossenen Räumen auf 50 Personen begrenzt wird. Davon ausgenommen sind Veranstaltungen in privaten Wohnungen. Hier wird eine maximale Teilnehmerzahl von 25 Personen empfohlen.

Ab einer Sieben-Tages Inzidenzrate von 50 wird die Teilnehmerzahl bei privaten Veranstaltungen in geschlossenen Räumen auf 25 Personen begrenzt und bei Veranstaltungen in privaten Wohnungen nicht mehr als zehn Teilnehmer empfohlen.

Ausweitung der Maskenpflicht möglich

Zusätzlich können die Landkreise und der Regionalverband Saarbrücken weitere Schutzmaßnahmen je nach Auftreten des Infektionsgeschehens für einen bestimmten räumlichen und zeitlichen Geltungsbereich erlassen. Hierzu gehören zum Beispiel die Ausweitung der Pflicht des Tragens einer Mund-Nasen-Bedeckung sowie die Anpassung der Begrenzung der Personenanzahl in Ladenlokalen.

Beherbergungsverbot aufgehoben

Eine weitere Änderung der Verordnung ist die Aussetzung des Beherbergungsverbots für Menschen aus Corona-Risikogebieten. Vom heutigen Freitag an entfällt damit für Reisende aus innerdeutschen Hotspots die Pflicht, bei der Übernachtung einen negativen Corona-Test vorzulegen.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des saarländischen Gesundheitsministeriums, 16.10.2020
- eigener Bericht

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