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Saarland-Nachrichten: Die wichtigsten Meldungen vom Samstag

Nach Hochzeit in Großrosseln: 230 Gäste müssen in Quarantäne

Wegen eines Corona-Falls müssen 230 Gäste einer Hochzeitsfeier in Großrosseln in Quarantäne. Die Kita Eschberg bleibt geschlossen. Die aktuellen Meldungen aus dem Regionalverband Saarbrücken: "Nach Hochzeit in Großrosseln: 230 Gäste müssen in Quarantäne".

Zwei Häftlinge in Saarbrücker JVA mit Corona infiziert

Zwei U-Häftlinge in der Saarbrücker JVA sind positiv auf das Coronavirus getestet worden. Sie befinden sich jetzt auf einer Isolierstation. Mehr: "Zwei Häftlinge in Saarbrücker JVA mit Corona infiziert".

Corona an zwei Schulen: 84 Menschen in Quarantäne

Insgesamt 84 Personen müssen nach Corona-Fällen an zwei Schulen im Saarland in Quarantäne. Zum Artikel: "Corona an zwei Saar-Schulen: 84 Menschen in Quarantäne".

Heizpilze: Wo sie erlaubt sind und wo verboten

Heizpilze sind umstritten: Sie gelten als umweltschädlich, können aber Gastronomen in den Wintermonaten der Corona-Krise helfen. Im Saarland sind sie teils verboten - etwa in der Landeshauptstadt. Die Infos: "Heizpilze: Wo sie erlaubt sind und wo verboten".

Saarländerin (90) zum "Ass des Monats" gewählt

Zwei Weltrekorde stellte Melitta Czerwenka-Nagel im vergangenen Monat in ihrer Altersklasse auf. Jetzt darf sich die Saarländerin noch über eine Auszeichnung des Leichtathletikverbandes freuen. Mehr: "Saarländerin (90) zum "Ass des Monats" gewählt".

Saarbrücke am Autobahndreieck Saarlouis eröffnet

Nach zwei Jahren Bauzeit wurde am Autobahndreieck Saarlouis der erste Teil der Saarbrücke eingeweiht. Zum Artikel: "Saarbrücke am Autobahndreieck Saarlouis eröffnet".

Dank 3D-Scan: Virtueller Rundgang im Historischen Museum Saar kostenlos möglich

Das Historische Museum Saar und das Saarbrücker Barockschloss sind vollständig in 3D gescannt worden. Interessierte können so den Festsaal sowie die Museumsabteilung virtuell durchlaufen. Mehr: "Dank 3D-Scan: Virtueller Rundgang im Historischen Museum Saar kostenlos möglich".

Jeder Vierte traut sich Erste Hilfe nicht zu

Erste Hilfe kann im Notfall Leben retten. Doch offenbar trauen sich viele nicht zu, die Sofortmaßnahmen auch wirklich zu ergreifen. Mehr: "Jeder Vierte im Saarland traut sich Erste Hilfe nicht zu".

Quiz: Wie gut kennst du das Saarland (Teil 2)?

Verwendete Quellen:
- eigene Berichte

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Die Nachrichten aus dem Saarland gibt's immer auf SOL.DE. Foto: dpa-Bildfunk

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Quiz: Wie gut kennst du das Saarland (Teil 2)?

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Kannst du alle Fragen richtig beantworten? Fotos: BeckerBredel | Pixabay

Der längste Fluss des Saarlandes ist die Blies - und nicht etwa die Saar. Na, gewusst? Echte Saar-Experten können auch die folgenden sieben Fragen sicherlich ohne Probleme beantworten. Also: Wie gut kennst du das Saarland?

Teil 1: Wie gut kennst du das schönste Bundesland der Welt?

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Familienbesuch im Kulturpark Bliesbruck-Reinheim: Natur und Geschichte im Herzen der Biosphäre

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Familie Schorr mit Hund Lotta und Gästeführerin Katrin Gruber Foto: N49/ Maximilian Kuntz

Der Startpunkt der Tour durch den Kulturpark war bei Familie Schorr, bestehend aus Mutter Isabel, den beiden Kindern Milli und Fenja sowie dem Familienhund Lotta schnell gefunden: Das Grab der Fürstin von Reinheim. Schnell noch die Tickets am Eingang des Museums kaufen und schon kann es losgehen. Das besondere: Mit den Tickets können die musealen Bereiche sowohl auf der deutschen als auch auf der französischen Seite des Kulturparks besucht werden, ganz im Sinne des europäischen Miteinanders, das hier an jeder Ecke spürbar ist. Das Außengelände ist jederzeit frei zugänglich. Auch Hunde sind gern gesehene Gäste im Freigelände, natürlich angeleint. In den musealen Bereichen haben sie hingegen keinen Zutritt.

Das Fürstinnengrab und die beeindruckende Geschichte des Bliesgaus 

Bis zum 31.Oktober wird die Ausstellung "Der Bliesgau. Natur- Menschen - Geschichte" im Foyer des Fürstinnengrabes gezeigt. Hier haben die Besucher die Möglichkeit, alles über den Lebensstil und die Geschichte des Bliesgaus zu erfahren. Interessiert betrachtet auch Familie Schorr die Kleidung, die die Menschen damals für die Arbeit auf dem Feld trugen und auch die Nachbildung eines Pflugs stößt auf reges Interesse. Ganz besonders spannend ist für sie jedoch die Tatsache, dass die Bewohner des Bliesgaus in 200 Jahren siebenmal die Nationalität gewechselt haben “Es ist extrem beeindruckend, wie viel europäische Geschichte sich im Bliesgau abgespielt hat, schwärmt die 15-jährige Milli.

Nach dem Besuch der Ausstellung gelangt die Familie schließlich in die Grabkammer der Fürstin. Zu Ihrer Überraschung sind sie allerdings nicht allein, sondern eine gewandete Dame wartet auf die Familie. Katrin Gruber ist regelmäßig als Gästeführerin tätig und hat sich extra in Schale geworfen, um die Familie zu begleiten. Sie erzählt, dass es sich bei dem Fürstinnengrab um eine Nachbildung handelt.“Der ursprüngliche Fundort  ist eine Kiesgrube, die heute in einem kleinen Weiher liegt und sich unweit des 1999 rekonstruierten und begehbaren Grabes befindet. Hier entdeckten Arbeiter im Jahr 1954 einen Griff von einem Spiegel, was den Anfang für die zahlreichen keltisch-römischen Entdeckungen bildete” erzählt sie.  

Fürstinnengrab & Ausstellung "Der Bliesgau"

Aussicht über das gesamte Areal 

Im Anschluss führt Katrin Gruber die Familie weiter zu einem  Aussichtshügel, von dem sich das gesamte Areal bis nach Frankreich, überblicken lässt. Hierbei  erklärt sie, weshalb man sich nach der Entdeckung der Grundsteine dagegen entschieden hat, die römische Villa vollständig nachzubauen. “Man hat sich damals dafür entschieden, das Areal weitgehend so zu lassen wie es ist, um ein Gelände zu schaffen, auf dem das historische  im Vordergrund steht”. Darüber hinaus berichtet sie von in Bliesbruck kursierenden Geschichten, wonach bereits weit vor den folgenreichen Ausgrabungen zahlreiche Bauern auf der französischen Seite Steine entdeckt hatten,  und diese unter anderem für ihre Häuser nutzten, ohne zu wissen um welch historische Schätze es sich dabei handelte. 

Auch Familie Schorr ist von dem Aussichtspunkt begeistert. “Es ist der perfekte Ort, um sich ein Bild vom Areal zu machen oder um einfach die wunderschöne Aussicht zu genießen”, sagt die zwölfjährige Fenja begeistert. Was den Kindern vom Aussichtspunkt sofort ins Auge sticht, ist das keltische Dorf, welches unweit der römischen Grundsteine frei interpretiert angelegt wurde. Die nächste Station war also schnell gefunden. 

Aussichtspunkt mit Blick auf den Kulturpark

Keltisches Dorf und römischer Kräutergarten

Auf dem Weg zum keltischen Dorf entdeckt die Familie aber noch einen weiteren spannenden Ort: Den Kräutergarten der römischen Villa. Hier lassen sich zahlreiche Kräuter und Pflanzen begutachten und die verschiedensten Düfte erraten. Als die Gruppe im keltischen Dorf angelangt, steht erstmal eine wohlverdiente Pause an. Inmitten des keltischen Dorfes genießt die Familie Ihr Picknick und lässt die Seele baumeln. Gästeführerin Katrin Gruber erzählt, dass die Römer das Territorium der hiesigen Kelten eroberten. “Das ist sicher schwer gewesen, aber in diesem Zusammenhang kamen die Kelten in den Genuss diverser Annehmlichkeiten, beispielsweise die der Nutzung einer Fußbodenheizung“, erklärt sie. Das Keltendorf eignet sich zudem hervorragend für Kindergeburtstage. Die beiden Mädchen sind restlos begeistert: “Hier bekommen wir einen Eindruck davon, wie das Leben damals war”.

Keltisches Dorf und römischer Kräutergarten

Grillen mitten im Kulturpark

Weiter geht es zum Grillplatz mitten im Kulturpark. Laura Rekowski, Mitarbeiterin des Parks und zuständig für Tourismus und Veranstaltungen, erklärt: “Jeder ist herzlich dazu aufgerufen, sich hier niederzulassen und den Tag zu genießen, ob beim Picknicken auf den Wiesen oder dem Grillen am Grillplatz. Das lässt sich Familie Schorr natürlich nicht zweimal sagen und begibt sich prompt auf die Suche nach passendem Feuerholz. Große Hilfe hatten sie dabei von ihrem Hund, der seine gesammelten Stöckchen aber nicht ganz so bereitwillig wieder abgibt. Schließlich freut sich die Familie schon auf den Abschluss des Tages: Das Essen in der Römischen Taverne. 

Grillen im Kulturpark

Speisen wie die Römer in der Taverne

Auf der Terrasse der Taverne lässt die Familie ihren Tag  gemütlich ausklingen. Kulinarisch können sich Besucher hier über römische Spezialitäten wie eine römische Brotzeit freuen, aber auch klassische Gerichte, wie beispielsweise Pizza, werden angeboten. Betreut wird die Taverne von dem CJD Homburg, ein soziales Unternehmen, das Jugendlichen mit Handicap eine berufliche Perspektive bietet. “Mit jeder Bestellung tut man somit etwas Gutes”, schwärmt Mutter Isabel. Bei der Essensauswahl entscheidet sich die Familie für eine römische Brotzeit sowie zwei Pizzen für die Kinder. Ein gelungener und vor allem leckerer Tagesabschluss. 

Speisen wie die Römer in der Taverne

Deutsch-französische Völkerverständigung im Vordergrund

Während des Essens nutzt die Familie die Gelegenheit und lässt ihren Besuch noch einmal Revue passieren. Der Höhepunkt für Isabel Schorr war zweifelsohne das Zusammentreffen der verschiedenen Kulturen “Es gibt nur wenige Orte, an denen keltisch-römische Geschichte und die deutsch-französische Freundschaft derart spürbar sind wie hier”, schwärmt sie. Laura Rekowski vom Kulturpark hebt diese Besonderheit nochmals hervor und betont, dass die deutsch-französische Grenze mitten durch den Kulturpark verläuft. “Dementsprechend pflegen wir hier auch ein intensives Miteinander und bieten sowohl Führungen in deutscher als auch in französischer Sprache an", erzählt sie. Für die zwölfjährige Fenja war das Fürstinnengrab der Höhepunkt des Tages “Es ist unglaublich, mit wie vielen Schätzen die Fürstin damals begraben wurde”, sagt sie beeindruckt. Ihre Schwester Milli plant derweil bereits ihren nächsten Besuch, möchte das nächste Mal aber mit dem Fahrrad nach Reinheim fahren. “Ich fahre sehr gerne Fahrrad und habe gehört, dass es zahlreiche Fahrradstrecken hierher gibt”, freut sich die 15-Jährige. Auch Laura Rekowski erzählt, dass zahlreiche Gäste mit dem Fahrrad in den Kulturpark kommen. “Über den Bliestal-Freizeitweg, der Teil des Bliesgau-Radweges ist oder von Saargemünd kommend einen Teil des Blies-Glan-Radweges fahren, gibt es viele Möglichkeiten, mit dem Drahtesel hier herzukommen. Aber auch Wanderer und Spaziergänger kommen gern, ergänzt sie. Alles in allem sei das Publikum im Kulturpark bunt gemischt “Es kommen viele Familien zu Besuch, die den autofreien Park genießen, aber auch zahlreiche Gäste, die einfach abschalten und ein paar ruhige Stunden hier verbringen möchten. Und natürlich kommen auch alle Kultur- und Geschichtsinteressierten auf ihre Kosten”, sagt Laura Rekowski abschließend. 

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Laura Rekowski, Mitarbeiterin des Kulturparks (Veranstaltungen und Tourismus) Foto: N49/ Maximilian Kuntz

Europäischer Kulturpark Bliesbruck-Reinheim
Robert-Schuman-Straße 2
66453 Gersheim-Reinheim 
Tel. +49 (0) 6843 900211
info@europaeischer-kulturpark.de 
Website: www.europaeischer-kulturpark.de 
Der Kulturpark auf Facebook

Öffnungszeiten 
15. März bis 31. Oktober 
Montag bis Freitag 10:00 bis 17:00 
Samstag und Sonntag 10:00 bis 18:00
1.Mai geschlossen

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Nach Hochzeit in Großrosseln: 230 Gäste müssen in Quarantäne

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Nach der Feier müssen jetzt rund 230 Gäste in Quarantäne. Foto: Michael Kappeler/dpa-Bildfunk

Nach einer Hochzeitsfeier in Großrosseln müssen rund 230 Menschen in Quarantäne. Das hat der Regionalverband Saarbrücken am Freitag (16. Oktober 2020) mitgeteilt.

Quarantäne für alle Gäste

Demnach habe die Party am Samstag vergangener Woche im Alten Bergwerk im Ortsteil Karlsbrunn stattgefunden. Weil es dort eine positiv getestete Person gab, wurde Isolation für alle Gäste angeordnet. Sie müssen bis zum 25. Oktober in Quarantäne bleiben.

Kita Eschberg bleibt zu

Derweil informierte ein Sprecher über die Kita Eschberg. Diese bleibt wegen eines Falls in der kommenden Woche geschlossen. Das Gesundheitsamt habe für 23 Erzieherinnen und Erzieher sowie 66 Kinder Quarantäne bis zum 24. Oktober angeordnet.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Regionalverbands Saarbrücken, 16.10.2020

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Heizpilze im Saarland: Wo sie erlaubt sind und wo verboten

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Heizpilze sind umstritten. Foto: Daniel Karmann/dpa-Bildfunk

Saarbrücken bleibt eisern bei der Diskussion um gasbetriebene Heizpilze in der Wintersaison: In der Landeshauptstadt bleiben sie aus Umweltschutzgründen verboten - im Gegensatz zu anderen saarländischen Städten wie Homburg, Neunkirchen und St. Wendel.

Gastronomen können Pavillons aufstellen

Um Cafés, Restaurants und Gaststätten in Corona-Zeiten dennoch zu unterstützen, können Gastronomen ab sofort das Aufstellen von Pavillons beantragen. Diese dürfen dann mit elektrischen Heiz- und Infrarotstrahlern beheizt werden. Darüber hinaus wurde die Erweiterung der Flächen für die Außenbestuhlung bis Ende März 2021 verlängert.

Gaststättenverband enttäuscht

Der saarländische Hotel- und Gaststättenverband zeigte sich enttäuscht, dass es bei dem Verbot in der Landeshauptstadt bleibe. Man freue sich jedoch, so Geschäftsführer Frank C. Hohrath, dass die Stadt die Anregungen für Zelte beziehungsweise Wind- und Wetterschutz aufgenommen habe. "Noch schöner hätten wir es aber gefunden, wenn auch unser Vorschlag berücksichtigt worden wäre, auf Gebühren jetzt und im kommenden Jahr für die sogenannte Sondernutzung zu verzichten, beziehungsweise sie zu erstatten", sagte Hohrath.

Appell an Ordnungsämter

Festzuhalten bleibe, die Stadt habe sich bewegt und die vorhandenen Sondernutzungsgenehmigungen verlängert. "Damit hat sie Hilfe zur Selbsthilfe gegeben." Nun hoffe man, "dass all das nun schnell und möglichst unbürokratisch abläuft." An die Ordnungsämter appellierte er, sich jetzt mit den ohnehin knappen Personalressourcen um die Einhaltung von Corona-Regeln zu kümmern, statt um das richtige Aufstellen von Pavillons und Zelten. "Wir haben aber den Eindruck, dass es in den Gemeinden im Saarland überwiegend gut läuft."

Heizpilze in St. Wendel ...

In St. Wendel etwa sind gasbetriebene Heizpilze nicht verboten: "Sie waren schon immer erlaubt und vor dem aktuellen Hintergrund denken wir im Interesse von Einzelhandel und Gastronomie jetzt nicht daran, diese Regelung abzuschaffen", sagte Stadtsprecher Volker Schmidt.

... und St. Ingbert erlaubt

Auch in St. Ingbert dürfen Heizpilze betrieben werden, zudem werde nach Auskunft von Stadtsprecher Florian Jung derzeit geprüft, wie die Gastronomen Zelte aufbauen können. Nach Ansicht von Oberbürgermeister Ulli Meyer (CDU) müsse man alles tun, um weitere Infektionen zu vermeiden. An der frischen Luft sei das Risiko aber bekanntlich niedriger als in geschlossenen Räumen. "Der Gesundheitsschutz geht vor", sagte Jung. "Parallel sollen unsere Gastronomen erfolgreich die kalte Jahreszeit überstehen, und Besucher sollen sich wohlfühlen." Daher unterstütze die Stadtverwaltung mit allen Mitteln die Gastronomen.

Rehlinger: Pragmatisch handeln, "bevor ganze Branchen sterben"

Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger (SPD) appellierte ganz grundsätzlich, in der Krise pragmatisch zu handeln, "bevor ganze Branchen sterben". Zugleich lobte sie den Fraktionschef der Grünen im Bundestag, Anton Hofreiter, der Heizpilze in der Gastronomie zeitlich begrenzt befürworte. "Damit stellt er sich gegen weite Teile seiner Partei - auch hier im Saarland", betonte Rehlinger.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Zwei Häftlinge in Saarbrücker JVA mit Corona infiziert

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Im Saarbrücker Gefängnis gibt es zwei Corona-Fälle. Foto: BeckerBredel

In der Saarbrücker Justizvollzugsanstalt gibt es Corona-Fälle.  Zwei Untersuchungshäftlinge seien positiv getestet worden, berichtet die "SZ" mit Berufung auf einen Sprecher.

Männer auf Isolierstation

Demnach seien die Infizierten auf die Isolierstation verlegt worden. Sie waren Anfang Oktober auf den "Lerchesflur" gekommen. Laut Sprecher sind die Männer ohne Symptome.

Das Gesundheitsamt wolle dem Medienbericht zufolge jetzt alle infrage kommenden Kontaktpersonen testen. So soll auch die Infektionskette nachvollzogen werden.

Verwendete Quellen:
- Saarbrücker Zeitung

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Saarländerin (90) zum "Ass des Monats" gewählt

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Die Saarländerin stellte im vergangenen Monat zwei Weltrekorde auf. Archivfoto: Oliver Dietze/dpa-Bildfunk

Melitta Czerwenka-Nagel ist von den Userinnen und Usern der Internetseite "Leichtathletik.de" zum "Ass des Monats" gewählt worden. Die 90-jährige Saarländerin setzte sich gegen Ausnahme-Speerwerfer Johannes Vetter, Dreispringer Max Heß und Kugelstoßer David Storl durch, teilte der Deutsche Leichtathletik Verband am Freitag (16. Oktober 2020) mit.

Zwei Weltrekorde aufgestellt

Czerwenka-Nagel hatte im September mit zwei Weltrekorden für Aufsehen gesorgt. Über 400 und über 800 Meter stellte sie in ihrer Altersklasse neue Bestzeiten auf. Auf die Frau, die Mitglied bei der LAG Saarbrücken ist, entfielen bei dem "Ass des Monats"-Votum 53,75 Prozent der Stimmen.

Verwendete Quellen:
- Leichtathletik.de
- eigene Berichte

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Corona an zwei Saar-Schulen: 84 Menschen in Quarantäne

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Zwei weitere Schulen im Saarland sind von Corona-Fällen betroffen. Foto: Sina Schuldt/dpa-Bildfunk

Wegen Corona-Fällen an zwei Schulen im Saarland müssen insgesamt 84 Personen in Quarantäne. Betroffen sind die Albertus-Magnus-Realschule in St. Ingbert und das KBBZ in Dillingen.

Corona an AMR

In St. Ingbert sei ein Schulkind aus der achten Klasse positiv auf das Virus getestet worden, teilte der Saarpfalz-Kreis am Freitag (16. Oktober 2020) mit. Daher wurde für zwei Klassen der Stufe (50 Schülerinnen und Schüler sowie sieben Lehrkräfte) Quarantäne angeordnet. Sie gilt je nach Kontaktermittlung bis zum 22. oder 23. Oktober. Die Personen sollen getestet werden. Eltern und Schulleitung seien informiert.

Corona an KBBZ

Im Dillinger Fall sei Quarantäne für 27 Menschen angeordnet worden, berichtet der "SR" mit Berufung auf Angaben des Landkreises Saarlouis. Sie gelte bis 22. Oktober. Die Kontaktpersonen sollen am Dienstag getestet werden.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Saarpfalz-Kreises, 17.10.2020
- Saarländischer Rundfunk

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Saarbrücke am Autobahndreieck Saarlouis eröffnet

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Die Saarbrücke am Autobahndreieck Saarlouis wird derzeit neu gebaut. Der erste Teil ist geschafft. Symbolfoto: Tim Alex/CC BY-SA 3.0

Die ersten Autos fahren nun über die Saarbrücke am Autobahndreieck Saarlouis. Das erste Teilbauwerk wurde fertiggestellt.

Saarbrücke wird neugebaut

Zwischen 43.000 und 57.000 Fahrzeuge passieren die Brücke täglich. Da das Verkehrsaufkommen stetig wächst, Sanierung und Verstärkung jedoch nicht möglich waren, musste ein Ersatzneubau her. Das Autobahndreieck verbindet Luxemburg und Karlsruhe mit der A620 in Richtung Saarbrücken und stellt so einen Hauptknotenpunkt im Bundesfernstraßennetz dar. Das erklärte Verkehrsministerin Anke Rehlinger (SPD) in einer Pressemitteilung. 

Ortsumgehung Roden entsteht zeitgleich

Neben der Saarbrücke wird auch eine Brücke über die künftige B51 gebaut, die im Zuge der Ortsumgehung Roden entsteht. Da sich die Höhe und Lage der Trasse verändern, wird zudem der Autobahnabschnitt angepasst. Weil sich die Baumaßnahmen beeinflussen, mussten sie aufeinander abgestimmt werden.

Die Ortsumgehung soll die Bürgerinnen und Bürger in Saarlouis-Roden entlasten. "Nicht nur der Verkehrslärm, sondern auch die Belastung durch Abgase wird sinken. Damit verbessern wir auch die Lebensqualität in den anliegenden Ortslagen."

Stahl kommt direkt aus der Dillinger Hütte

Praktisch: Der verarbeitete Baustahl kommt aus der Dillinger Hütte, die nur 1,5 Kilometer von der Baustelle entfernt ist. Das Material wurde zum Großteil mit Schwerverkehr zum Einsatzort transportiert, teilweise sogar über die Wasserstraße an den Dillinger Hafen. 

Arbeiten sollen bis 2022 abgeschlossen sein

Der Ersatzneubau der Saarbrücke und Ortsumgehung kosten insgesamt voraussichtlich rund 60 Millionen Euro. Die alte Brücke kann wohl ab 2021 abgerissen werden. Dann folgt der Neubau des zweiten Teilbauwerks und der Bau der Ortsumgehung. Bis Ende 2022 soll die gesamte Maßnahme abgeschlossen sein. 

Verwendete Quellen:
- Pressemitteilung des Verkehrsministeriums
- Foto: Tim Alex/CC BY-SA 3.0

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Jeder Vierte im Saarland traut sich Erste Hilfe nicht zu

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Sofortmaßnahmen können Leben retten. Foto: Vanessa Köneke/dpa-Bildfunk

Jeder Vierte im Saarland traut sich offenbar nicht zu, im Notfall Erste Hilfe zu leisten. Das geht aus einer Forsa-Umfrage im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK) hervor.

26 Prozent trauen sich Sofortmaßnahmen nicht zu

So hätten zwar schon 93 Prozent der Befragten an einem Ersten-Hilfe-Kurs teilgenommen. Allerdings gaben nur 26 Prozent an, sich die Sofortmaßnahme auch wirklich zuzutrauen.

Kurs oft schon länger her

"Bei mehr als der Hälfte ist die Teilnahme aber schon fünf Jahre her, bei 35 Prozent sogar schon mehr als zehn Jahre", so der TK-Leiter im Saarland, Stefan Groh. Meist sei der Kurs im Rahmen des Führerscheins gemacht worden.

Je länger der letzte Kurs her ist, desto höher sei die Unsicherheit der Befragten. "Wir sollten im Saarland und in Deutschland mehr dafür tun, dass der Umgang mit Erster Hilfe und Wiederbelebung selbstverständlich ist", wird Groh zitiert. Alleine in Deutschland könnten jährlich rund 10.000 Menschen durch Sofortmaßnahmen gerettet werden.

App soll Wissen auffrischen

Die TK weist in ihrer Mitteilung auf eine eigene App hin. Mittels Virtual Reality soll es damit möglich sein, in einem interaktiven Video die Herzdruckmassage unter Real-Bedingungen zu lernen. Die "TK RescueMe VR" könne zwar keinen Erste-Hilfe-Kurs ersetzen, aber altes Wissen auffrischen.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Techniker Krankenkasse, 15.10.2020

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Dank 3D-Scan: Virtueller Rundgang im Historischen Museum Saar kostenlos möglich

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Produzent Markus Lutz beim Scan in den Räumen des Museums. Foto: Historisches Museum Saar/Thomas Roessler

3D-Scans angefertigt

Wie aus einer Mitteilung des Historischen Museums Saar hervorgeht, liegen mittlerweile vollständige 3D-Scans der Museumsabteilungen und des Barockschlosses in Saarbrücken vor. Dazu sei eine Kombination aus Vermessungstechnik und 360-Grad-Fotogrammetrie verwendet worden.

Virtuelle Rundgänge möglich

Mithilfe der 3D-Scans können sich Interessierte virtuell und kostenlos in einer "dreidimensionale Puppenhausansicht" bewegen. So sei es unter anderem möglich, alle Ausstellungsräume inklusive Exponaten zu besuchen und die Unterirdische Burg mit Kasematten zu erkunden - unabhängig von den Öffnungszeiten. Auch das Verwenden einer VR-Brille werde unterstützt.

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Screenshot des "3D-Puppenhauses" aus Perspektive der Talstraße. Foto: Historisches Museum Saar/Markus Lutz

Scans auf Homepage verfügbar

Beide Scans sind auf der Homepage des Museums und "demnächst auch auf Google Street View und Google Arts and Culture zu finden", geht aus der Mitteilung hervor. In einem nächsten Schritt sollen zu einzelnen Objekten und Stationen kurze Erklärvideos gedreht und eingefügt werden.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Historischen Museum Saar

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153 neue Corona-Fälle im Saarland

Im Saarland sind zurzeit 743 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Die Zahl ergibt sich aus den Daten, die das Gesundheitsministerium mit Stand vom Freitag (16. Oktober 2020), 18.00 Uhr, veröffentlicht hat.

153 Neuinfektionen im Saarland gemeldet

Demnach stieg die Gesamtzahl der gemeldeten Infektionen um 153 auf jetzt 4.305 Fälle. Bislang sind 177 Menschen im Saarland in Verbindung mit SARS-CoV-2 gestorben. Als geheilt gelten inzwischen 3.385 Menschen. Das sind 40 mehr als am Vortag.

Von den an Covid-19 erkrankten Patientinnen und Patienten werden momentan 43 stationär behandelt (+14). Davon liegen 16 auf der Intensivstation (+2).

Die Gesamtfälle teilen sich wie folgt auf die Landkreise auf:
Regionalverband Saarbrücken: 1.587 (+36 gegenüber dem Vortag)
Landkreis Saarlouis: 858 (+50*)
Saarpfalz-Kreis: 581 (+13)
Landkreis Neunkirchen: 503 (+12)
Landkreis Merzig-Wadern: 405 (+16)
Landkreis St. Wendel: 371 (+26)
*: Hierin ist die Nachmeldung vom Donnerstag enthalten.

Wie die Statistik zustande kommt

Das saarländische Gesundheitsministerium versendet einmal am Tag Angaben zu der Entwicklung der Coronavirus-Zahlen. Es weist darin nur Fälle auf, die von den Gesundheitsämtern der Landkreise und des Regionalverbands bestätigt wurden. Über die tägliche Anzahl der Tests macht das Ministerium keine Angaben.

Begriffserklärung

Zahl der Fälle: Sie gibt die Gesamtzahl der Fälle im Saarland seit dem ersten Auftreten des Coronavirus an. Sie zeigt damit nicht an, wie viele Menschen zum aktuellen Zeitpunkt mit dem Virus infiziert sind. Genesene und Tote werden aus dieser Zahl nicht herausgerechnet.

Zahl der Genesenen: Sie gibt die Gesamtzahl der Personen an, die mit dem Coronavirus infiziert waren und inzwischen wieder geheilt sind.

Zahl der Toten: Sie zeigt die Gesamtzahl der Menschen an, die in Verbindung mit einer Corona-Infektion gestorben sind.

Zahl der aktiven Infektionen: Sie zeigt die aktuelle Zahl der Personen an, die das Coronavirus in sich tragen. Sie ergibt sich aus der Differenz aus der Gesamtzahl der Fälle und der Zahl der Geheilten sowie der Zahl der Toten.

Zahl der Intensivpatienten: Sie gibt die aktuelle Zahl der Personen an, die sich mit einer Coronavirus-Infektion auf einer Intensivstation befinden.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des saarländischen Gesundheitsministeriums, 16.10.2020
- eigene Recherche

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Die Zahl der Corona-Neuinfektionen im Saarland ist gestiegen. Foto: Niaid/Europa Press/dpa-Bildfunk

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Corona im Regionalverband Saarbrücken: Die aktuelle Lage

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Infos zur momentanen Corona-Situation in Saarbrücken und den umliegenden Kommunen finden sich hier. Foto: Dominik Eder/Your Day Photography

Im Regionalverband Saarbrücken sind im Moment 163 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Die Zahl ergibt sich aus den Daten, die die Verwaltung mit Stand vom Freitag (16. Oktober 2020), 17.00 Uhr, veröffentlicht hat.

Neuinfektionen im Regionalverband

So stieg die Gesamtzahl der gemeldeten Infektionen um 36 auf jetzt 1.587 Fälle. Bislang sind 114 Menschen im Regionalverband Saarbrücken in Verbindung mit SARS-CoV-2 gestorben. Als geheilt gelten inzwischen 1.310 Menschen. Das sind 7 mehr als am Vortag.

Städte und Gemeinden

7-Tages-Inzidenz in Saarbrücken

Die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen (7-Tages-Inzidenz) liegt im Regionalverband Saarbrücken SOL.DE-Berechnungen zufolge zurzeit bei 44,7.

Regionalverband: Allgemeinverfügung

Die 7-Tages-Inzidenz im Regionalverband Saarbrücken liegt über dem Warnwert von 35. Die Verwaltung erließ daher am Freitag (16. Oktober 2020) eine Allgemeinverfügung. Sie gilt zunächst bis einschließlich 1. November.

Die wichtigsten aktuellen Regeln

Feierlichkeiten im Familien- und Freundeskreis
- maximal 25 Teilnehmer im öffentlichen Raum erlaubt
- maximal 15 Teilnehmer im privaten Raum erlaubt

Verbot von Alkoholverkauf
- zwischen 00.00 und 06.00 Uhr
- gilt für Gaststätten (z.B. Restaurants, Kneipen) und Verkaufsstätten (z.B. Tankstellen, Kioske)

Die gesamte aktuelle Allgemeinverfügung des Regionalverbands Saarbrücken findet sich hier (PDF).

Saarbrücken Risikogebiet?

Im Regionalverband Saarbrücken liegt die 7-Tages-Inzidenz noch unter 50. Wird dieser Wert überschritten, stuft das Robert-Koch-Institut die Landeshauptstadt und die umliegenden Kommunen als Risikogebiet ein. Dann kommt es zu weiteren Einschränkungen.

Verwendete Quellen:
- eigene Recherche
- Mitteilung des Regionalverbands Saarbrücken, 16.10.2020
- Allgemeinverfügung des Regionalverbands Saarbrücken vom 16.10.2020

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Neue Corona-Regeln: Maskenpflicht in Fußgängerzone, Sperrstunde für Gastronomie, und mehr

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Die neue Rechtsverordnung sieht auch eine Maskenpflicht in Fußgängerzonen vor. Foto: Peter Kneffel/dpa-Bildfunk

Das Saarland hat angesichts steigender Corona-Zahlen noch einmal die Regelungen für besonders betroffene Gebiete verschärft. In einer Sondersitzung des Ministerrates am Freitag (18. Oktober 2020) seien die - gerade erst in Kraft getretene - Rechtsverordnung angepasst und die Beschlüsse der Ministerpräsidentenkonferenz vom Mittwoch umgesetzt worden, teilte die Staatskanzlei mit. Nach Angaben eines Sprechers sollen die neuen Regelungen ab Samstag* gelten.

Das gilt bei 7-Tages-Inzidenz von über 50

Bei über 50 Neuinfektionen binnen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner (zurzeit die Landkreise St. Wendel, Neunkirchen, Merzig-Wadern, Saarlouis) gilt ab Samstag:
- Feiern im öffentlichen Raum nur noch mit maximal 10 Teilnehmern
- private Feiern nur noch mit 10 Teilnehmern aus höchstens 2 Hausständen oder aus dem familiären Bezugskreis
- Gastronomie: Sperrstunde ab 23.00 Uhr
- Veranstaltungen nur noch maximal 100 Teilnehmer
- begrenzte Teilnehmerzahl im Kurs-, Sport- und Trainingsbereich und in Tanzschulen
- keine Zuschauer beim Kurs-, Trainings- und Sportbetrieb
- erweiterte Maskenpflicht an Orten, wo Menschen dichter bzw. länger zusammenkommen (z.B. Fußgängerzonen, bei öffentlichen Veranstaltungen, in Gaststätten außerhalb des zugewiesenen Platzes, bei Gottesdiensten oder gemeinsamen Gebeten unter freiem Himmel, in Kirchen, Moscheen, Synagogen oder sonstigen Räumlichkeiten)

Das gilt bei 7-Tages-Inzidenz von über 35

Bei über 35 Neuinfektionen binnen sieben Tagen pro 100.000 Einwohner (zurzeit Regionalverband Saarbrücken und Saarpfalz-Kreis) gilt ab Samstag:
- Feiern im öffentlichen Raum nur noch mit maximal 25 Teilnehmern
- private Feiern nur noch mit 15 Teilnehmern aus höchstens 2 Hausständen oder aus dem familiären Bezugskreis
- Gastronomie: Sperrstunde ab 23.00 Uhr
- Veranstaltungen nur noch maximal 500 Teilnehmer unter freiem Himmel, 250 in geschlossenen Räumen
- erweiterte Maskenpflicht an Orten, wo Menschen dichter bzw. länger zusammenkommen (z.B. Fußgängerzonen, bei öffentlichen Veranstaltungen, in Gaststätten außerhalb des zugewiesenen Platzes, bei Gottesdiensten oder gemeinsamen Gebeten unter freiem Himmel, in Kirchen, Moscheen, Synagogen oder sonstigen Räumlichkeiten)

*: Am Freitag hatte es noch geheißen, die neue Rechtsverordnung trete erst am Sonntag in Kraft. Da sie aber bereits am Freitag im Amtsblatt veröffentlicht wurde und am Tag nach der Verkündung in Kraft tritt, gelten die Regeln schon ab Samstag.

Hans: Zahlen "alarmierend"

"Die Zahlen im Saarland sind alarmierend, deshalb mussten wir jetzt zügig die Voraussetzungen schaffen, dass die erweiterten Maßnahmen zur Eindämmung der Infektionen auch in Kraft treten können", sagte Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) laut Mitteilung.

Beschlüsse eingearbeitet

Erst am Freitag war eine neue Corona-Verordnung in Kraft getreten. Darin seien aber noch nicht die Bund-Länder-Beschlüsse eingearbeitet gewesen, sagte der Sprecher.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- Mitteilung der Staatskanzlei des Saarlandes, 16.10.2020
- Rechtsverordnung vom 16.10.2020
- eigene Recherche

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