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Azubis in 7 Saar-Krankenhäusern streiken

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Die Azubis streiken am Dienstag. Foto: Marius Becker/dpa-Bildfunk

Die Gewerkschaft Verdi hat die Auszubildenden in acht Krankenhäusern in der Region Saar Trier für Dienstag (20. Oktober 2020) zu Streiks aufgerufen. Das teilte sie am Montag mit.

Nur Azubis streiken wegen Corona

Angesichts steigender Corona-Infektionszahlen wolle die Gewerkschaft demnach nicht 1.000 bis 1.500 Beschäftige aus den Kliniken abziehen, weswegen nur die Azubis streiken werden. Doch auch sie kämpfen laut Verdi für die Interessen aller, schließlich gehe es um die Wertschätzung aller Beschäftigten.

Hier streiken die Azubis

Von den Streiks betroffen sind folgende Krankenhäuser:
- Saarbrücken: Winterbergklinikum
- Saarbrücken: SHG-Klinik Sonnenberg
- Merzig: SHG-Klinik
- Püttlingen: Knappschaftsklinikum
- St. Ingbert: Kreiskrankenhaus
- Sulzbach: Knappschaftskrankenhaus
- Völklingen: SHG-Klinik
- Saarburg/Rheinland-Pfalz: Kreiskrankenhaus

Die Forderungen der Gewerkschaft

Verdi fordert für alle 2,3 Millionen Beschäftige bei Bund und Kommunen eine Lohnerhöhung von 4,8 Prozent, mindestens 150 Euro und die Anhebung der Azubi-Vergütung um 100 Euro. Zudem will die Gewerkschaft zusätzliche freie Tage. Weitere Forderungen: eine Pflegezulage von 300 Euro, eine bessere Bezahlung im Öffentlichen Gesundheitsdienst, eine Begrenzung der Arbeitszeit im Rettungsdienst auf 45 Stunden pro Woche, die Pausen in Wechselschicht auf die Arbeitszeit anzurechnen und eine Erhöhung des Samstagszuschlags auf 20 Prozent.

Verdi: Vorschläge "dreist" und eine "Zumutung"

Angebote der Arbeitgeberseite lehnte die Gewerkschaft bislang ab. Der Pflegebeauftragte der Gewerkschaft, Michael Quetting, bezeichnete die Situation als "Zumutung". Die gemachten Vorschläge seien "dreist". Gewerkschaftssekretärin Lisa Summkeller nannte den jüngsten Vorschlag "bösartig". So solle es sechs Monate "gar nichts geben", dann "recht spärliche Erhöhungen und dafür aber erhebliche Verschlechterungen".

Nächste Tarifrunde diese Woche

Die nächste Verhandlungsrunde zwischen den Arbeitgebern von Bund und Kommunen sowie den Arbeitnehmervertretern von Verdi, dbb Beamtenbund und Tarifunion ist für Donnerstag und Freitag angesetzt.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung von Verdi, 19.10.2020
- eigene Recherche

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"Vélicious Burger": Veganes Restaurant eröffnet in Saarbrücken

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Alle Gerichte bei "Vélicious Burger" in Saarbrücken sind absolut vegan. Symbolfoto: Pixabay

Das vegane Burger-Restaurant "Vélicious Burger" entstand 2015 im französischen Straßburg. Bis zu 60.000 Burger werden dort inzwischen jährlich serviert. Die Gründer beschlossen daher das Konzept nach Deutschland zu exportieren. Die erste Dependance eröffnet am St. Johanner Markt in Saarbrücken

Nachhaltig, vegan, saisonal und lokal

Die Betreiber legen Wert auf ökologische und nachhaltige Produkte sowie Verarbeitung. Das heißt: Abfallkompostierung, Ökostrom, biologisch abbaubare Verpackungen und natürlich veganes Essen. Bei den verwendeten Nahrungsmitteln achtet man zudem auf Saisonalität. Gekauft werden bevorzugt Produkte von lokalen Lieferanten

Ein Blick auf die Speisekarte

Auf der bisherigen Karte finden sich natürlich vor allem Burger. Sieben Varianten stehen zur Auswahl, allesamt ohne tierische Produkte. Stattdessen liegen auf den hausgemachten Brötchen Gemüsepatties, veganer Käse und verschiedene Soßen von Curry über Pesto bis Ketchup. Dazu gibt es Pommes oder Salat. Auch eine saisonale Tagessuppe und einige Desserts können probiert werden. 

"Vélicious Burger" eröffnet am Donnerstag in der Kappenstraße 9 in Saarbrücken. 

Verwendete Quellen:
- Pressemitteilung 
- Homepage Vélicious Burger 
- Vélicious Burger auf Facebook

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So wird das eigene Zuhause zur perfekten Wohlfühl-Oase

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Foto: Lisona

Die kalte Jahreszeit steht bevor, die Blätter fallen von den Bäumen, es wird dunkler und kühler - der Herbst hat begonnen. Gerade jetzt ist es wichtig, sich wohlzufühlen und die wenigen Sonnenstrahlen in der Natur zu genießen. Doch nicht zuletzt aufgrund von Corona sind wir gezwungen, viel Zeit vor allem in den eigenen vier Wänden zu verbringen. Warum deshalb nicht einfach das eigene Haus zum Wohlfühl-Ort  gestalten?

Möglichkeiten gibt es viele

- In einem schönen Wintergarten beispielsweise lässt sich auch in der kalten Jahreszeit chillen. Der Außenbereich kann so dass ganze Jahr über genutzt werden und verwandelt sich bei Minusgraden zur sommerlichen Wellness-Oase!

- Der Winter- wird zum Sommergarten: Das Zurückschieben großzügiger Tür-Elemente, die im Winter vor der Kälte schützen, vergrößert die Terrasse und ermöglicht den Aufenthalt im Freien.

- Unter einem großzügigen Dach – evt. kombiniert mit einem modernen Heizelement - ist ein gemütliches Glas Wein am Feierabend auch bei Herbstregen möglich.

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Foto: Lisona

Beratung durch den Fachbetrieb

Der kompetente Fachbetrieb berät und hilft natürlich bei der Durchführung solcher Pläne. Die Firma Lisona (Licht - Sonne - Natur) in Riegelsberg zum Beispiel, hat sich  darauf spezialisiert, Anwesen individuell zu gestalten. Das eingespielte Team inklusive professionellen Kooperationspartnern und Lieferanten verfügt über langjährige Erfahrung und tut alles, um die ganz konkreten Wünsche der Kunden zu verwirklichen.

Der qualifizierte Fachbetrieb ist der ideale Ansprechpartner für:

• Sommer- und Wintergärten
• Terrassenüberdachungen
• Sommergärten
• Wind- und Sichtschutzelemente
• Carports/Grillports 
• Fensterelemente/Haustüren
• Lamellendächer, Pergolen
• Und vieles mehr…

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Foto: Lisona

Flachdach erfreut sich immer größerer Beliebtheit

Besonders beliebt, um die Terrasse winter- und wetterfest zu gestalten, sind aktuell Flachdächer: Es vereint elegantes Design, klare Formen und gleichzeitig strikte Funktionalität.  Das Unternehmen TS Aluminium beispielsweise liefert hierfür das richtige System und bietet gleichzeitig ausgereifte Technik und moderne Architektur.

Ideale Temperaturen - mit dem richtigen Heizsystem im Freien

Um auch im unbeheizten Sommergarten oder unter Ihrer Terrassenüberdachung keine kalten Füße zu bekommen bietet sich ein modernes Heizsystem an. Mit dem weltweit neuen Heizsystem „ELITILE“ gibt es hierfür eine innovative Lösung. Das patentierte Niedrig-Energie-Keramikheizmodul für Böden, Trennwände, Sitzmöbel und vieles mehr, versorgt den Ort mit angenehmer Wärme von unten sowie im Rücken und hilft dabei, auch bei verschieden Wetterlagen den Tag im Freien zu genießen.

Beratung und genaue Planung sind das A & O

Wichtig bei der Wahl der richtigen Bedachung, Beheizung oder der Ausgestaltung des Wintergartens ist eine ausgiebige und fachmännische Beratung. Die Firma Lisona Licht- Sonne-Natur unterstützt seine Kundinnen und Kunden gerne dabei, ihre Terrasse und Ihren Garten individuell zu gestalten. Nach eingehender Prüfung der baulichen Voraussetzungen und der Analyse der Möglichkeiten planen die Experten das Vorhaben bis ins letzte Detail und greifen dabei auf langjähriges Know-How zurück.

Wer Lust bekommen hat, das eigene Heim urlaubstauglich umzugestalten, kann mit den Expertinnen und Experten von Lisona ein unverbindliches Beratungsgespräch telefonisch oder per E-Mail vereinbaren.

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Logo: Lisona

 

KONTAKT

LISONA Licht - Sonne - Natur
Birkenweg 29
66292 Riegelsberg
Telefon (0 68 06) 30 70 95
E-Mail: info@lisona.de
Website: www.LISONA.de

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Verdrängung ins Private: Landrat von St. Wendel kritisiert Sperrstunde

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Der Landrat von St. Wendel glaubt, dass kontrollierte Feiern in Gaststätten während Corona besser seien als unkontrollierte im Privaten. Symbolfoto: Paul Zinken/dpa-Bildfunk

Der St. Wendeler Landrat Udo Recktenwald (CDU) fürchtet, dass die Sperrstunde lediglich zu einer Verlagerung des Problems führt. "Ebenso wie beim Beherbergungsverbot, das vom Land dankenswerterweise nicht verhängt wurde, glaube ich, dass die Sperrstunde eher zur Verdrängung ins Private führt, also genau das erreicht, was wir verhindern wollen."

Private Feiern entziehen sich jeder Kontrolle

Recktenwald glaubt, dass viele verantwortungsvolle Gastronomen Hygienevorschriften umsetzen und auf die Einhaltung der Regeln achten. Teilweise gingen diese sogar weiter als vorgeschrieben. "Es ist doch besser, wenn junge Menschen unter sozialer Kontrolle in den Gaststätten sitzen als unkontrollierbar im Privaten feiern", so Recktenwald.

Bei privaten Feiern würde schnell alle Regeln vergessen. Hier spiele sich daher das Hauptinfektionsgeschehen ab. "Das Ausbruchsgeschehen in einem Dorf unserer Region wäre durch Sperrstunde und Alkoholausschankverbot in der Nacht nicht verhindert worden."

Verwendete Quellen:
- Meldung des Landratsamtes St. Wendel

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Falsche Krebsdiagnosen: Zwei Ärzte aus St. Ingbert angeklagt

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Zwei Ärzte aus St. Ingbert müssen sich wegen gravierender Fehldiagnosen vor Gericht verantworten. Symbolfoto: Bernd Weissbrod/dpa-Bildfunk

Anklage gegen zwei Ärzte aus St. Ingbert

Die Staatsanwaltschaft Saarbrücken hat gegen zwei Ärzte aus St. Ingbert wegen mehrerer Körperverletzungsdelikte - darunter schwere Körperverletzungen und einer Körperverletzung mit Todesfolge - Anklage vor dem Landgericht Saarbrücken erhoben.

Einer der Angeschuldigten soll Betreiber eines pathologischen Instituts in St. Ingbert gewesen sein, in dem der zweite Angeschuldigte angestellt war. Dort sollen die beiden Ärzte im Zeitraum zwischen Februar 2017 und März 2019 im Zusammenhang mit der Untersuchung von Gewebeproben bei Außerachtlassen der Facharztstandards gravierende Fehldiagnosen erstellt haben.

Gravierende Fehldiagnosen führen zu unnötigen Operationen

Infolge der Fehldiagnosen sollen die betroffenen Patienten ohne tatsächliche Indikation behandelt und dadurch gesundheitlich erheblich beeinträchtigt worden sein. So sollen in mehreren Fällen unzutreffende Krebsdiagnosen erstellt worden sein, in deren Folge bei Patienten unter anderem grundlos die Prostata, Teile des Darms, des Oberkiefers und des Gaumens entfernt worden sind. Zudem wurden bei mehreren Patienten grundlos Chemotherapien durchgeführt.

Ein Patient stirbt sogar

Einer der Patienten soll im Jahr 2018 sogar infolge von Komplikationen im Nachgang einer dieser unnötigen Operationen im Alter von 55 Jahren verstorben sein.

Betreiber des Instituts soll vorsätzlich gehandelt haben

Während der angestellte Arzt lediglich sorgfaltswidrig und damit fahrlässig gehandelt haben soll, soll der Betreiber des pathologischen Instituts hingegen vorsätzlich gehandelt haben. In einer Mitteilung der Staatsanwaltschaft Saarbrücken heißt es hierzu: "Nach dem Ergebnis der Ermittlungen hinsichtlich des Angeschuldigten Dr. H. besteht der Verdacht, dieser habe im Bewusstsein eigener Erkrankungen und zu hoher Arbeitsbelastung die Erstellung von Fehldiagnosen mit den entsprechenden Weiterungen billigend in Kauf genommen und somit vorsätzlich gehandelt".

Weitere Verdachtsfälle gegen die Ärzte

Das Verfahren gegen die beiden Ärzte kam aufgrund einer Strafanzeige des Winterbergklinikums in Saarbrücken in Gang. Die Angeschuldigten haben sich zu den Vorwürfen bislang noch nicht geäußert. Gegen sie wird mittlerweile wegen weiterer Verdachtsfälle ermittelt.

Die Staatsanwaltschaft weist ausdrücklich darauf hin, dass das Urteil über die Schuld nur den Gerichten zusteht und dass jemand so lange als unschuldig zu gelten hat, wie ihm nicht durch rechtskräftiges gerichtliches Urteil seine Schuld nachgewiesen ist.

Verwendete Quellen:
- Angaben der Staatsanwaltschaft Saarbrücken, 19.10.2020

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Weitere Displays zur Warnung vor Wildwechsel auf Saar-Straßen installiert

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Die Displays geben ein dynamisches Warnsignal von sich. Symbolfoto: dpa-Bildfunk/Bodo Marks

Laut Verkehrsministerium haben sich in den vergangenen fünf Jahren rund 21.000 Unfälle mit Wildtieren im Saarland ereignet. Um dem entgegenzuwirken, ging 2018 auf der unfallbelasteten L131 zwischen St. Wendel und Werschweiler ein Pilotprojekt an den Start: Dynamische Displays wurden aufgestellt, die Verkehrsteilnehmer/innen vor Wildwechsel warnen sollen.

Erfolge auf Pilotstrecke - Weitere Displays installiert

Wie aus einer aktuellen Mitteilung des Verkehrsministeriums hervorgeht, sei das Projekt bislang erfolgreich verlaufen: "Während die Verkehrsunfälle mit Wild in den Jahren 2018 auf 2019 landesweit um knapp 7 Prozent von 4.141 auf 4.443 Verkehrsunfälle anstiegen, war auf der Pilotstrecke L131 in einem Vorher-/Nachher-Vergleich ein Rückgang der Verkehrsunfälle um knapp 35 Prozent (von 49 auf 32) zu verzeichnen." 

Infolgedessen wurden laut Verkehrsministerium auf der B41, "landesweit eine der Straßen mit der höchsten Wildunfallbelastung", nun zwei weitere Displays installiert. Verkehrsministerin Anke Rehlinger (SPD) sagte dazu: "Ich bin gespannt, wie sich das Unfallgeschehen auf der neuen Teststrecke entwickeln wird".

Funktionsweise der Displays

Die dynamischen Displays sollen Autofahrer/innen vor Wildwechsel warnen, sobald diese in den Erfassungsbereich des jeweiligen Gerätes einfahren. Das Projekt basiere auf der Annahme, dass Autofahrer/innen besser auf ein dynamisches Warnsignal reagieren als auf herkömmliche Verkehrsschilder – und so ihre Fahrweise in höherem Maße der Gefahr anpassen.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Saar-Verkehrsministeriums, 19.10.2020

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Bis zu 21 Grad diese Woche im Saarland möglich

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Goldene Herbstmomente sind diese Woche im Saarland drin. Foto: Liu Lei/XinHua/dpa-Bildfunk

Die Menschen im Saarland müssen sich zum Wochenbeginn auf wechselhaftes Wetter einstellen. Am Montag werde es zunehmend heiter und trocken, teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) mit. Die Höchsttemperaturen liegen zwischen 11 und 15 Grad. In der Nacht zum Dienstag kühlt es auf 6 bis 1 Grad ab. Örtlich ist auch Bodenfrost möglich.

Temperaturen bis 21 Grad möglich

Am Dienstag wird es den Meteorologen zufolge bis zu 17 Grad warm. Im Nordwesten bleibt der Himmel bedeckt, dort ist auch etwas Regen möglich. In der Nacht und am Mittwochvormittag bleibt es bedeckt und regnerisch. Erst am Mittwochnachmittag lockert es demnach auf. Dann bleibt es trocken bei 15 bis 19 Grad. Der Donnerstag bleibt ebenfalls überwiegend trocken. Laut DWD steigen die Temperaturen auf 18 bis 21 Grad an.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- Deutscher Wetterdienst

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Saar-Philologenverband für Maskenpflicht an Schulen

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Der Saar-Philologenverband hat sich für eine Maskenpflicht an Schulen ausgesprochen. Foto: dpa-Bildfunk/Klaus-Dietmar Gabbert

Der Saarländische Philologenverband fordert aktuell ein Umdenken in der Corona-Politik im Bildungsbereich. Angesichts steigender Infektionszahlen müsse "der Schutz von Schülern, Lehrern und Angehörigen und das Aufrechterhalten eines planvollen unterrichtlichen Handelns in den Mittelpunkt gerückt werden", äußerte sich der Verband in einer Facebook-Mitteilung.

Mehrere Maßnahmen gefordert

Aus Sicht des Philologenverbands sind mehrere Maßnahmen erforderlich, um die derzeitige Situation in den Schulen besser handhabbar zu machen:

- Maskenpflicht zumindest an weiterführenden Schulen nach baden-württembergischen Vorbild
- Verkleinerung von Klassen und Lerngruppen, um Abstände einzuhalten
- wochenweise abwechselnde Beschulung, falls Verkleinerung nicht möglich
- Aktivierung der Personalreserven durch Reduzierung von beispielsweise Verwaltungsaufgaben

"Es muss jetzt darum gehen, bis zu den Weihnachtsferien so viel Gesundheitsschutz und planvolles unterrichtliches Handeln wie möglich sicherzustellen", resümierte Marcus Hahn, der Vorsitzende des Verbands.

Maskenpflicht nach baden-württembergischen Vorbild

Wegen des starken Anstiegs der Infektionszahlen hatte die Landesregierung von Baden-Württemberg die höchste Corona-Alarmstufe ausgerufen. Eine der Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie: Ab einer bestimmten Zahl von Corona-Fällen in einer Region müssen die Masken auch im Unterricht getragen werden. Das gilt ab der 5. Klasse, so "dpa".

Verwendete Quellen:
- Facebook-Beitrag des Saarländischen Philologenverbands, 18.10.2020
- Deutsche Presse-Agentur

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Saarbrücker Zoll stellt Mund-Nasen-Schutz aus Krokodil-Leder sicher

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Diese Maske stellte der Zoll sicher. Foto: Hauptzollamt Saarbrücken

Einen eher ungewöhnlichen Mund-Nasen-Schutz hat der Zoll in einer Frachtstation sichergestellt. Das geht aus einer Mitteilung des Hauptzollamts Saarbrücken hervor. Das Päckchen kam aus den USA.

Maske aus Krokodil-Leder

Nach Angaben der Beamtinnen und Beamten stand auf der Zollinhaltserklärung die Bezeichnung "Face Mask". Ein routinemäßiger Check ergab, dass sich in der Postsendung eine Covid-19-Maske aus Krokodil-Leder befand.

"Die Krokodile sind durch den internationalen Handel bedroht und werden deshalb vom Washingtoner Artenschutzabkommen besonders geschützt", geht aus der Mitteilung des Zolls hervor. Der Handel mit diesen Tieren sowie allen daraus erzeugten und verarbeiteten Produkten sei nur mit den entsprechenden Genehmigungen möglich.

Keine Genehmigung

Nach Angaben des Hauptzollamts lag der Sendung die Einfuhrgenehmigung des Bundesamts für Naturschutz nicht bei. Auch in den letzten vier Wochen sei sie nicht vorgelegt worden. Infolgedessen sei die Einfuhr der Krokodil-Maske nicht möglich.

Ob den Paketempfänger "straf- oder bußgeldrechtliche Konsequenzen erwarten, entscheidet das Bundesamt für Naturschutz", so die Zöllnerinnen und Zöllner abschließend.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Hauptzollamts Saarbrücken, 19.10.2020

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Bundeswehr-Soldaten helfen Gesundheitsämtern im Saarland

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Bei der Kontaktnachverfolgung helfen im Saarland Soldaten. Symbolfoto: Julian Stratenschulte/dpa-Bildfunk

Im Saarland unterstützen rund 40 Bundeswehr-Soldaten Gesundheitsämter bei der Nachverfolgung von Corona-Infektionsketten. Anfang dieser Woche seien sie in allen Gesundheitsämtern des Bundeslandes vor Ort im Einsatz, teilte der Sprecher des Landeskommandos Saarland, Oberstleutnant Thomas Dillschneider, in Saarlouis der Deutschen Presse-Agentur mit.

Ministerin "sehr dankbar"

Die Soldaten gehörten zur Luftlandebrigade 1 "Saarland" - und wurden im Zuge der Amtshilfe angefragt. "Wir sind sehr dankbar für die Hilfe unserer Soldaten", teilte die saarländische Gesundheitsministerin Monika Bachmann (CDU) mit. Sie würden dazu beitragen, dass die Gesundheitsämter trotz steigender Corona-Fallzahlen "weiterhin handlungsfähig" blieben und "zeitnah die Covid-19-Infektionsketten im Saarland nachvollziehen" könnten.

Soldaten auch am Corona-Testzentrum im Einsatz

Die Bundeswehr hilft laut Dillschneider derzeit im Zuge von neun Amtshilfe-Anträgen jeweils mit Personal und Material im Saarland: Weitere 30 Soldaten vom Sanitätsregiment 3 in Dornstadt sind im zentralen Corona-Testzentrum des Saarlandes auf dem ehemaligen Saarbrücker Messegelände sowie in drei mobilen Probeentnahme-Teams eingesetzt.

"Dies unterstreicht ein weiteres Mal die sehr gute Zivil-Militärische Zusammenarbeit in unserem Bundesland und das auf allen Ebenen", sagte Oberst Matthias Reibold, Kommandeur des Landeskommandos Saarland.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Streit nach Beinahe-Unfall zwischen Autofahrer und Radler in Bous eskaliert

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In Bous soll ein Autofahrer mehrfach aggressiv auf einen Radler zugefahren sein. Foto: Arnulf Stoffel/dpa-Bildfunk

Nach Angaben der Polizei hatte sich der Vorfall am Samstag (17. Oktober) gegen 11.40 Uhr im Kreisverkehr in der Saarbrücker Straße in Bous ereignet. Zuvor sollen Zeugen beobachtet haben, wie ein älterer Mann in einem grauen VW Golf in den Kreisverkehr eingefahren und die Vorfahrt eines Fahrradfahrers missachtet haben soll.

Streit zwischen Verkehrsteilnehmern

"Der Radfahrer entging wohl nur knapp einer Kollision", teilte die Polizei mit. In der Folge kam es zu einem handfesten Streit zwischen den beiden Verkehrsteilnehmern. Der Autofahrer sei dreimal frontal auf den Radler zugefahren. Dieser habe sich hinter seinem Rad verschanzt und schließlich an den Fahrbahnrand in Sicherheit gebracht.

Autofahrer flüchtet

Der zornige Autofahrer überrollte dann das Hinterrad des Rades und flüchtete von der Örtlichkeit, so die Beamtinnen und Beamten. Bei dem Vorfall blieb der Fahrradfahrer unverletzt. Aktuell bittet die Polizei um Hinweise.

Zeugen sollen sich unter der Telefonnummer (06831)9010 bei der Inspektion Saarlouis melden.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion Saarlouis, 18.10.2020

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Saarland-Nachrichten: Die wichtigsten Meldungen vom Montag

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Die wichtigsten Nachrichten aus dem Saarland vom heutigen Montag (19. Oktober 2020) gibt es in unserer Übersicht. Foto: BeckerBredel

Saar-Philologenverband für Maskenpflicht an Schulen

Der Saar-Philologenverband hat sich für eine Maskenpflicht an Schulen ausgesprochen. Darüber hinaus werden weitere Maßnahmen im Umgang mit den steigenden Infektionszahlen gefordert. Mehr dazu: "Saar-Philologenverband für Maskenpflicht an Schulen".

Corona-Fall an Kita im Regionalverband Saarbrücken

Infolge eines Corona-Falls in der Kita Krabbelkiste in Gersweiler hat das Gesundheitsamt Quarantäne für 37 Personen angeordnet. Alle Informationen: "Corona-Fall an Kita im Regionalverband Saarbrücken".

Bundeswehr-Soldaten helfen Gesundheitsämtern im Saarland

Alle Gesundheitsämter des Saarlandes erhalten jetzt Hilfe durch Soldaten der Bundeswehr. Sie sollen die Behörden bei der Nachverfolgung von Corona-Infektionsketten unterstützen. Mehr: "Bundeswehr-Soldaten helfen Gesundheitsämtern im Saarland".

Weitere Nachrichten zum Thema Corona:
- Saarbrücker Zoll stellt Mund-Nasen-Schutz aus Krokodil-Leder sicher
- Söder fordert bundesweit verschärfte Maskenpflicht
- Verdrängung ins Private: Landrat von St. Wendel kritisiert Sperrstunde

Azubis in 7 Saar-Krankenhäusern streiken

Im Tarifkonflikt mit Bund und Ländern streiken Auszubildende an Krankenhäusern im Saarland. Sieben Standorte sind betroffen: "Azubis in 7 Saar-Krankenhäusern streiken".

Streit nach Beinahe-Unfall zwischen Autofahrer und Radler in Bous eskaliert

Nach einem Beinahe-Unfall in Bous ist ein Autofahrer mehrfach aggressiv auf einen Radfahrer zugefahren. Die Polizei bittet um Hinweise zu dem flüchtigen Unbekannten. Was bislang bekannt ist: "Streit nach Beinahe-Unfall zwischen Autofahrer und Radler in Bous eskaliert".

Schlägerei in Saarwellinger Gaststätte: Mann benutzt Barhocker als Schlagmittel

In einer Gaststätte in der Bahnhofstraße in Saarwellingen hat sich kürzlich ein Streit zwischen drei Personen ereignet. Dabei kam auch ein Barhocker als Schlagmittel zum Einsatz. Einen 55-Jährigen erwartet in der Folge eine Strafanzeige: "Schlägerei in Saarwellinger Gaststätte".

Falsche Krebsdiagnosen: Zwei Ärzte aus St. Ingbert angeklagt

Die Staatsanwaltschaft Saarbrücken hat gegen zwei Ärzte aus St. Ingbert Anklage wegen mehrerer Körperverletzungsdelikte - unter anderem auch Körperverletzung mit Todesfolge - erhoben. Die Pathologen sollen unter Missachtung von Fachärztestandards fehlerhafte Krebsdiagnosen erstellt haben: "Falsche Krebsdiagnosen - Zwei Ärzte aus St. Ingbert angeklagt".

Mehr Blaulicht-Meldungen:
- Hund rennt auf Straße: Unfall in Rohrbach
- Betrunken am Steuer: Polizei Nordsaarland kassiert erneut Führerschein von 23-Jährigem
- Unfall auf B268: Pkw und Sattelschlepper stoßen frontal zusammen

Weitere Displays zur Warnung vor Wildwechsel auf Saar-Straßen installiert

Vor zwei Jahren hatte die Landesunfallkommission im Saarland ein Pilotprojekt zur Warnung vor Wildwechsel gestartet. Angesichts positiver Ergebnisse erweitert das Verkehrsministerium nach eigenen Angaben das Projekt nun. Die Details: "Weitere Displays zur Warnung vor Wildwechsel auf Saar-Straßen installiert".

Bis zu 21 Grad diese Woche im Saarland möglich

Die Woche im Saarland startet zunächst wechselhaft. Später sind auch Temperaturen über 20 Grad drin. Hier gibt es die Übersicht: "Bis zu 21 Grad diese Woche im Saarland möglich".

Verwendete Quellen:
- eigene Berichte

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Söder fordert bundesweit verschärfte Maskenpflicht

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CSU-Chef Markus Söder fordert eine nationale Maskenpflicht. Archivfoto: Stefanie Loos/AFP POOL/dpa

Bund und Länder hatten sich bereits in der vergangenen Woche auf eine erweiterte Maskenpflicht verständigt: "Weitere Einschränkungen für Corona-Hotspots beschlossen". Für Bayerns Ministerpräsident Markus Söder ist dies allerdings noch nicht ausreichend.

Söder fordert nationale Maskenpflicht

Der CSU-Chef fordert eine bundesweit einheitlich geltende Maskenpflicht, die für Regionen mit hohen Corona-Zahlen deutlich verschärft wird. "Wir brauchen eine allgemeine Maskenpflicht national", sagte Söder vor einer Schalte des CSU-Vorstands in Nürnberg.

Maskenpflicht auch am Arbeitsplatz

Bei mehr als 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern binnen sieben Tagen solle eine Maskenpflicht auf stark frequentierten öffentlichen Plätzen und in Schulen gelten. In Grundschulen und Horten ab der Marke 50. Der bayerische Ministerpräsident fordert zudem bei einer Sieben-Tage-Inzidenz von 35 eine bundesweite Maskenpflicht auch am Arbeitsplatz, wenn Mindestabstände nicht eingehalten werden können.

Darauf hatten sich Bund und Länder bislang geeinigt

Die Ministerpräsidenten der Länder hatten sich mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) zuletzt bereits auf eine schrittweise Ausweitung der Maskenpflicht in Corona-Hotspots verständigt. Demnach soll spätestens bei einer Sieben-Tage-Inzidenz von 35 "eine ergänzende Maskenpflicht im öffentlichen Raum dort eingeführt werden, wo Menschen dichter und/oder länger zusammenkommen". Bei einem Wert von 50 soll die Maskenpflicht nochmals erweitert werden. Wo und wie genau hatte der Beschluss aber offen gelassen, das müssen die Länder regeln.

Söder: Gemeinschaftliche Regelungen zur Lockdown-Vermeidung

Bislang sei Deutschland ohne einen neuen Lockdown ausgekommen, sagte Söder. Wenn dies so bleiben solle, müsse man nun "ernsthaft gemeinschaftliche Maßnahmen ergreifen". Wenn es nicht gelinge, die Infektionszahlen zu drücken, könnten Kontakte nicht mehr nachverfolgt werden. Und wenn Kontakte nicht mehr nachverfolgt werden könnten, brauche es am Ende Kontaktbeschränkungen. "Das ist dann die Vorstufe eines Lockdowns", warnte er. Den wolle keiner. "Aber wir nähern uns dieser Situation wieder mit großen Schritten in ganz Deutschland", so Söders mahnende Worte.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Corona-Fall an Kita im Regionalverband Saarbrücken - 37 Personen in Quarantäne

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37 Personen befinden sich aufgrund des Corona-Falls derzeit in Quarantäne. Foto: Friso Gentsch/dpa-Bildfunk

In der Kita Krabbelkiste in Gersweiler gibt es einen Corona-Fall. Wie aus einer Mitteilung der Pressestelle des Regionalverbands Saarbrücken hervorgeht, ist die Erkrankung am Samstag (17. Oktober 2020) gemeldet worden.

37 Personen in Quarantäne

Infolge des Corona-Falls ordnete das Gesundheitsamt für alle Kinder und das Personal - insgesamt 37 PersonenQuarantäne an. Diese ist bis zum 27. Oktober angesetzt. "Alle Kontaktpersonen werden jetzt getestet", teilte die Pressestelle abschließend mit.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Regionalverbands Saarbrücken, 18.10.2020

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39 neue Corona-Infektionen im Saarland

Im Saarland sind zurzeit 810 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Die Zahl ergibt sich aus den Daten, die das Gesundheitsministerium mit Stand vom Sonntag (18. Oktober 2020), 18.00 Uhr, veröffentlicht hat.

39 Neuinfektionen im Saarland gemeldet

Demnach stieg die Gesamtzahl der gemeldeten Infektionen um 39 auf jetzt 4.451 Fälle. Bislang sind 177 Menschen im Saarland in Verbindung mit SARS-CoV-2 gestorben. Als geheilt gelten inzwischen 3.464 Menschen. Das sind 47 mehr als am Vortag.

Von den an Covid-19 erkrankten Patientinnen und Patienten werden momentan 47 stationär behandelt (+2). Davon liegen 16 auf der Intensivstation (-1).

Die Gesamtfälle teilen sich wie folgt auf die Landkreise auf:
Regionalverband Saarbrücken: 1.643 (+10 gegenüber dem Vortag)
Landkreis Saarlouis: 876 (+2)
Saarpfalz-Kreis: 601 (+2)
Landkreis Neunkirchen: 517 (+4)
Landkreis Merzig-Wadern: 425 (+8)
Landkreis St. Wendel: 389 (+13)

Wie die Statistik zustande kommt

Das saarländische Gesundheitsministerium versendet einmal am Tag Angaben zu der Entwicklung der Coronavirus-Zahlen. Es weist darin nur Fälle auf, die von den Gesundheitsämtern der Landkreise und des Regionalverbands bestätigt wurden. Über die tägliche Anzahl der Tests macht das Ministerium keine Angaben.

Begriffserklärung

Zahl der Fälle: Sie gibt die Gesamtzahl der Fälle im Saarland seit dem ersten Auftreten des Coronavirus an. Sie zeigt damit nicht an, wie viele Menschen zum aktuellen Zeitpunkt mit dem Virus infiziert sind. Genesene und Tote werden aus dieser Zahl nicht herausgerechnet.

Zahl der Genesenen: Sie gibt die Gesamtzahl der Personen an, die mit dem Coronavirus infiziert waren und inzwischen wieder geheilt sind.

Zahl der Toten: Sie zeigt die Gesamtzahl der Menschen an, die in Verbindung mit einer Corona-Infektion gestorben sind.

Zahl der aktiven Infektionen: Sie zeigt die aktuelle Zahl der Personen an, die das Coronavirus in sich tragen. Sie ergibt sich aus der Differenz aus der Gesamtzahl der Fälle und der Zahl der Geheilten sowie der Zahl der Toten.

Zahl der Intensivpatienten: Sie gibt die aktuelle Zahl der Personen an, die sich mit einer Coronavirus-Infektion auf einer Intensivstation befinden.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des saarländischen Gesundheitsministeriums, 18.10.2020
- eigene Recherche

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Im Saarland steigen die Corona-Zahlen. Foto: Niaid/Europa Press/dpa-Bildfunk

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