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Saarpfalz-Kreis jetzt auch Corona-Risikogebiet

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Die Zahl der Corona-Neuinfektionen ist auch im Saarpfalz-Kreis über den kritischen Wert gestiegen. Foto: Peter Steffen/dpa-Bildfunk

Auch der Saarpfalz-Kreis ist jetzt ein Corona-Risikogebiet. Die 7-Tages-Inzidenz stieg am heutigen Dienstag (20. Oktober 2020) nach SOL.DE-Berechnungen auf 54,30. Die kritische Marke liegt bei 50 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche.

So sieht es in den Städten und Gemeinden aus

Die meisten Fälle gab es laut Kreisverwaltung demnach seit Beginn der Corona-Pandemie in St. Ingbert (224). Auch Homburg war mit 144 stärker betroffen. Weniger Fälle gab es in Blieskastel (71), Mandelbachtal (50) sowie in  Bexbach (49) und Kirkel (45). Einstellig blieb die Gesamtzahl der Fälle in Gersheim (7). Aktuell seien insgesamt 94 Menschen mit Sars-CoV-2 infiziert.

Regeln im Saarland

Damit sind nun alle Teile des Saarlandes als Risikogebiet eingestuft. Seit Sonntagabend gelten überall verschärfte Regeln, darunter:
- private Treffen: maximal 10 Personen aus zwei Haushalten oder dem familiären Bezugskreis erlaubt
- Treffen im öffentlichen Raum: maximal 10 Personen erlaubt
- Gastronomie: Pflicht, Mund-Nase-Bedeckung auch außerhalb des Platzes zu tragen
- Sperrstunde für Gastrobetriebe zwischen 23.00 und 06.00 Uhr (ausgenommen sind der Verkauf von Speisen und alkoholfreien Getränken zum Mitnehmen)
- Verkauf von Alkohol während Sperrstunde verboten

Alle Maßnahmen könnt ihr hier nachlesen: "Saarland verschärft Corona-Regeln: Das gilt ab Sonntagabend, 20.00 Uhr".

Lockerungen und Verschärfungen möglich

Die Regeln werden aufgehoben, wenn die kritische Marke in einem Landesteil an fünf aufeinanderfolgenden Tagen unterschritten wird. Gleichzeitig kann es noch strengeren Maßnahmen geben, wenn die Inzidenzzahl weiter ansteigt.

Verwendete Quellen:
- eigene Recherche
- Website des Saarpfalz-Kreises
- eigene Berichte

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mit dpa

Mutmaßlicher hochrangiger PKK-Funktionär des Gebietes Saarland will vor Gericht aussagen

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Dem Angeklagten (Mitte) wird die Mitgliedschaft in einer ausländischen terroristischen Vereinigung vorgeworfen. Foto: Thomas Frey/dpa-Bildfunk

Der Anwalt des mutmaßlichen PKK-Funktionärs hat beim Prozessauftakt am heutigen Dienstag (20. Oktober 2020) eine Einlassung seines Mandanten für den 9. November angekündigt. Demzufolge will der angeklagte 38-Jährige vor dem Oberlandesgericht Koblenz aussagen. Nach "dpa"-Angaben müssten der Verteidiger und sein Mandant zuvor noch den Inhalt der Aussage besprechen.

38-Jähriger soll PKK-Gebiet Saarland kontrolliert haben

Der 38-Jährige soll laut Anklage unter dem Decknamen "Rojhat" zeitweise die PKK-Gebiete Hessen und Saarland/Rheinland-Pfalz kontrolliert haben. Der Mann habe nachgeordneten PKK-Funktionären Anweisungen erteilt, Propagandatreffen mit vorbereitet und Spendensammlungen koordiniert. Von Juni 2017 bis Juni 2019 soll der 38-Jährige als Mitglied der "ausländischen terroristischen Vereinigung" PKK agiert haben.

Festnahme Anfang Februar 2020

Laut "dpa" wurde der 38-Jährige Anfang 2020 in Frankfurt festgenommen. Er sitzt in Koblenz in Untersuchungshaft. Nach Angaben des Oberlandesgerichts hat sich der Angeklagte bislang nicht zu den Vorwürfen geäußert. Der Vorsitzende Richter Thomas Bergmann sagte, auch eine Einlassung, die kein Vollgeständnis wäre, könnte vom Staatsschutzsenat "honoriert" werden.

PKK als terroristische Vereinigung eingestuft

Die PKK ist laut der etwa 140-seitigen Anklage eine ausländische terroristische Vereinigung, die auch bewaffnete Einheiten habe, die Anschläge mit Sprengstoff und Waffen verübten. Dabei würden Soldaten, Polizisten und vereinzelt auch Zivilisten verletzt und getötet.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- eigener Bericht

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So macht das Warten aufs Christkind Freude

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Foto: SPC

Bald ist Dezember, die Vorweihnachtszeit naht.  Vor allem für Kinder bedeutet die Zeit in der Regel Aufregung, Spannung und Vorfreude. Doch auch viele Erwachsene haben Spaß an der Vorweihnachtszeit: Duftende Weihnachtsbäume, weihnachtliche Musik und Deko,  Plätzchen und Glühwein und trotz allem Stress auch die typische gemütliche Weihnachtsstimmung und Besinnung, die man noch von früher kennt. Doch Vorweihnachtszeit heißt auch Shoppen, den man will seine Lieben - und teilweise auch sich selbst - beschenken und überraschen. In diesem Zusammenhang verwandeln sich die Innenstädte und Einkaufszentren in glitzernde, verlockende Wunderwelten, die lauter spannende Überraschungen bereit halten.  

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Foto. SPC

Alle Jahre wieder: Das Weihnachts-Center des Saarlandes

Auch das Saarpark-Center in Neunkirchen verwandelt sich alle Jahre wieder in eine Weihnachtswelt - genauer gesagt in das Weihnachts-Center des Saarlandes, in dem jeden Tag eine andere Überraschung auf die Center-Besucher wartet. Der zwölf Meter hohe Weihnachtsbaum neben der Kunden-Info bringt mit seinen funkelnden Lichtern nicht nur Kinderaugen zum Leuchten. Bei einem Bummel durch die liebevoll dekorierte Ladenstraße gibt es jede Menge zu entdecken. Hier können die Kunden etwa Bekanntschaft mit Rudolph dem Rentier schließen, das mit einer Höhe von 2,89 Metern auch kaum zu übersehen ist.

Spannende Gäste bringen Kinderaugen zum Leuchten

Aber bei Rudolph dem Rentier handelt es sich nicht um den einzigen tierischen Besuch, über den sich die Kunden in der Vorweihnachtszeit freuen dürfen. So hat Jochen, der sprechende Elefant, für Freitag, 11. Dezember, von 14 bis 18 Uhr seinen Besuch angekündigt. Der 1,10 m große Elefant bewegt sich durch modernste Fernsteuertechnik völlig autark durch das Publikum, fährt Fahrrad, spielt Musik und unterhält sich mit den Leuten.

Pepe, das Roboterschaf, das im vergangenen Jahr beim 30. Geburtstag des Saarpark-Centers schon mit Comedy pur begeisterte, wird am Freitag, 18. Dezember, zwischen 14 und 18 Uhr erwartet. Sein freches Mundwerk macht jede Begegnung zu einem unvergesslichen Erlebnis. Als echter Hingucker singt das nur ein Meter große Roboterschaf Ständchen und bringt sein Publikum unentwegt zum Lachen.

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Foto: SPC

Coupons, Geschenke und spannende Gewinnspiele

Natürlich wird auch Sammy Spencer Freiherr von Shoppinghausen, das Maskottchen des Centers, in der Vorweihnachtszeit in der Ladenstraße unterwegs sein, um Giveaways zu verteilen. Unterstützt wird er dabei vom Team des Center-Managements, das an die Kunden auch Adventscoupons mit tollen Angeboten von Neunkircher Geschäften verteilt. An der Kunden-Info gibt es kostenlos einen Jahreskalender für 2021.

Gerade in den Wochen vor Weihnachten lohnt es sich, öfter auf der Facebookseite des Saarpark-Centers vorbei zu schauen. Dort warten attraktive Gewinnspiele. Geschenke in XXL-Format sind am LED-Lichterbaum zu sehen. Und für Selfies bieten sich die überdimensionalen Zuckerstangen an Allen, die noch nach einer passenden Geschenkidee für Weihnachten suchen, empfiehlt Center Managerin Nicole Keller den Geschenkgutschein des Saarpark-Centers. Der Gutschein, der nicht größer als eine Scheckkarte ist, lässt sich an der Kunden-Info wahlweise mit einem Betrag zwischen 10 und 100 Euro aufladen. Damit kann sich der Beschenkte in mehr als 10 000 Shops in bundesweit rund 90 Shopping-Centern einen lange gehegten Wunsch erfüllen.

Aktion für bedürftige Kinder

Apropos Wünsche erfüllen: Das Saarpark-Center hat die Aktion „Wünsche erfüllen“ des Kaufhofs übernommen: Im Center wird in der Vorweihnachtszeit ein Wunschbaum stehen, an dessen Zweigen Wunschzettel von bedürftigen Kindern hängen. Wer möchte, kann einen Wunschzettel nehmen und den entsprechenden Wunsch erfüllen. 

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Logo: SPC

KONTAKT

Saarpark-Center Neunkirchen
Stummplatz 1 
66538 Neunkirchen
Tel: +49 (6821) 999730
Website: https://www.saarpark-center.de

>>> Öffnungszeiten

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Mit 212 km/h in Wadgassen: Polizei stoppt uneinsichtigen Raser auf der A620

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Die Polizei hat auf der A620 bei Wadgassen einen Raser gestoppt, der zu schnell unterwegs war. Symbolfoto: Frank Rumpenhorst/dpa

Polizei stoppt Raser auf A620 in Wadgassen

Einem Kommando des Verkehrsdienstes West fiel am gestrigen Montag auf der A620, kurz vor der Anschlussstelle Wadgassen, ein dunkler "BMW 3er Coupé" auf, der zu schnell unterwegs war.

Fahrer mit 212 km/h unterwegs

Die Geschwindigkeitsmessung mittels Video-Messanlage ergab eine gefahrene Geschwindigkeit von 212 km/h. Erlaubt sind an der Stelle aber nur 100 km/h. Das Auto war damit mehr als doppelt so schnell wie erlaubt unterwegs.

34-jähriger Fahrer zeigt keine Reue

Als die Polizei das Fahrzeug stoppte, war bei dem 34-jährigen Fahrer des "BMW" keinerlei Reue erkennbar. Vielmehr zeigte er sich gegenüber der Polizei trotz des deutlichen Verstoßes völlig unbeeindruckt. Ihn erwarten nun ein Fahrverbot von drei Monaten sowie ein Bußgeld von mindestens 600 Euro.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Landespolizeipräsidiums des Saarlandes vom 20.10.2020

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Saarland-Nachrichten: Die wichtigsten Meldungen vom Dienstag

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Ein Hinweis zum Einhalten des Mindestabstands zur Eindämmung der Corona-Pandemie, hier fotografiert auf der Tagesanlage Duhamel in Ensdorf. Foto: BeckerBredel

Im Saarland vorerst weiter keine Maskenpflicht im Unterricht

Das saarländische Bildungsministerium ist weiter gegen eine pauschale Maskenpflicht im Unterricht. Schulen und Kitas seien nicht hauptverantwortlich für den Anstieg der Corona-Zahlen. Mehr: "Im Saarland vorerst weiter keine Maskenpflicht im Unterricht".

Corona-Fälle an Schulen und Kitas im Landkreis St. Wendel

In den vergangenen Tagen hat es an Schulen und Kitas im Landkreis St. Wendel mehrere Corona-Fälle gegeben. Unter anderem befinden sich über 100 Kontaktpersonen einer Lehrkraft der Gemeinschaftsschule St. Wendel derzeit in Quarantäne. Alle Infos: "Corona-Fälle an Schulen und Kitas im Landkreis St. Wendel".

Kein Strafverfahren gegen Bouillon: Staatsanwaltschaft weist Anzeige wegen Ankerzentrum ab

Die Staatsanwaltschaft Saarbrücken wird kein Strafverfahren gegen Innenminister Klaus Bouillon und weitere Verantwortliche des Ankerzentrums Lebach einleiten. Der Saarländische Flüchtlingsrat e.V. hatte im Mai Strafanzeige gestellt. Gegen den Beschluss will der Verein weiter vorgehen. Mehr: "Staatsanwaltschaft weist Anzeige wegen Ankerzentrum ab".

SEK-Einsatz in Saarbrücken wegen mutmaßlich bevorstehendem Axt-Angriff

Die Polizei in Saarbrücken hatte nach eigenen Angaben kürzlich eine Information über eine mutmaßlich bevorstehende Straftat durch einen 39-Jährigen erhalten. Das sorgte für einen SEK-Einsatz und der Festnahme des Mannes. Weitere Informationen: "SEK-Einsatz in Saarbrücken wegen mutmaßlich bevorstehendem Axt-Angriff".

Messerangriff am Bahnhof Homburg: 17-Jähriger verletzt Mann

Am Bahnhof in Homburg hat sich ein Messerangriff ereignet: Der Täter, ein polizeibekannter 17-Jähriger, verletzte einen 24 Jahre alten Mann. Darüber hinaus stach der Jugendliche mit dem Messer mehrfach in Richtung einer weiteren Person. Der ganze Artikel: "Messerangriff am Bahnhof Homburg: 17-Jähriger verletzt Mann".

Mann fällt in Saar-Flussbett und wird von Passanten gerettet

In Saarbrücken ist ein 75-Jähriger in das Flussbett der Saar gefallen. Drei Fahrradfahrer retteten ihn. Mehr dazu: "Mann fällt in Saar-Flussbett und wird von Passanten gerettet".

Saar-Polizei sucht diese Person

Mit einer Öffentlichkeitsfahndung sucht der Kriminaldienst Saarbrücken aktuell einen Unbekannten. Dieser soll für einen versuchten schweren Raub in der Landeshauptstadt verantwortlich sein: "Saar-Polizei sucht diese Person".

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Dieses Phantombild des gesuchten Jugendlichen hat die Polizei veröffentlicht. Grafik: Polizei

Weitere Blaulicht-Meldungen:
- Unfall in Marpingen-Alsweiler: Fahrradfahrer verletzt
- Mutmaßlicher hochrangiger PKK-Funktionär des Gebietes Saarland will vor Gericht aussagen
- Mit 212 km/h in Wadgassen: Polizei stoppt uneinsichtigen Raser auf der A620

"Vélicious Burger": Veganes Restaurant eröffnet in Saarbrücken

Am kommenden Donnerstag (22. Oktober 2020) eröffnet in Saarbrücken das erste vegane "Fast-Good-Restaurant". Was es damit auf sich hat: "'Vélicious Burger': Veganes Restaurant eröffnet in Saarbrücken".

Verwendete Quellen:
- eigene Berichte

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Öffentlichkeitsfahndung: Saar-Polizei sucht diese Person

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Dieses Phantombild des gesuchten Jugendlichen hat die Polizei veröffentlicht. Grafik: Polizei

Nach Angaben der Polizei hat sich bereits am 10. August 2020 gegen 16.00 Uhr der versuchte schwere Raub in einem Mehrparteienwohnhaus im Saarbrücker Sittersweg ereignet.

Bewohner mit Pistole bedroht

Zuvor klopften zwei Jugendliche unter einem Vorwand an eine der Wohnungen. "Als durch das Ehepaar geöffnet wurde, richtete einer der Jugendlichen eine schwarze Pistole auf den Kopf des 64-jährigen Bewohners", teilte die Polizei mit.

Der 64-Jährige setzte sich allerdings zur Wehr. Nach Angaben der Einsatzkräfte gelang es dem Mann, die Jugendlichen nach draußen zu drängen und die Wohnungstür zu verschließen.

Phantombild gefertigt

Mittlerweile liegt von dem Täter, der die Pistole vorhielt, ein Phantombild vor. Der Kriminaldienst Saarbrücken fahndet somit öffentlich nach dem Unbekannten. Folgenden Personenbeschreibung teilten die Beamtinnen und Beamte zudem mit:

- circa 15 bis 17 Jahre alt
- etwa 170 bis 180 cm groß
- dunkle Haare
- schmales Gesicht
- sehr schlank
- trug ein rotes T-Shirt mit Emblem auf der Brust

Hinweise an die Polizei in Saarbrücken, Tel. (0681)9321-233.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion Saarbrücken Stadt, 20.10.2020

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Corona-Fälle an Schulen und Kitas im Landkreis St. Wendel

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Im Landkreis St. Wendel hat es in den vergangenen Tagen an mehreren Schulen sowie Kitas Corona-Fälle gegeben. Foto: Friso Gentsch/dpa-Bildfunk

Gemeinschaftsschule St. Wendel

Auf der Homepage der Gemeinschaftsschule St. Wendel hat die Leitung am Mittwoch (14. Oktober 2020) über einen Corona-Fall in der Lehrerschaft informiert. Infolgedessen befinden sich die Schüler/innen der 5a, 5b, 6a, 6b, 7b und 8b bis zum 23. Oktober in häuslicher Quarantäne. Nach "SR"-Informationen handelt es sich dabei um 136 Kontaktpersonen. Sie seien mittlerweile getestet worden; am Montag lagen bislang nur negative Testergebnisse vor.

Fall in St. Wendeler Kita

Wie die "SZ" berichtet, hat sich ebenso ein Kind, das eine Kita in der Kreisstadt St. Wendel besucht, mit dem Coronavirus infiziert (16. Oktober 2020). In der Folge sei es zu Testungen und einer Quarantäne-Anordnung gekommen. Bislang fielen die Testergebnisse nach Angaben der Zeitung negativ aus; einige Ergebnisse stehen noch aus.

Nikolaus-Obertreis-Grundschule St. Wendel

Den jüngsten Fall im Landkreis St. Wendel (18. Oktober 2020) hat es laut "SZ" in der Nikolaus-Obertreis-Grundschule gegeben. Aufgrund eines Corona-Falls eines Schülers sei es zu Testungen von 20 Schüler/innen sowie drei Lehrkräften gekommen. Die Ergebnisse standen am Montagabend (19. Oktober 2020) noch aus.

Weitere Fälle in der Vergangenheit

Details und Hintergründe der nachfolgenden Fälle gibt es auf saarbruecker-zeitung.de zum Nachlesen (Hinweis: Der Beitrag gehört zum "SZ+"-Angebot der Saarbrücker Zeitung. Um diesen zu lesen, müsst ihr euch ggf. registrieren oder eine Bezahloption wählen).

- 10. Oktober: Kita Urexweiler
- 11. Oktober: Förderschule Baltersweiler
- 12. Oktober: Gemeinschaftsschule Marpingen
- 12. Oktober: Gemeinschaftsschule Theley
- 13. Oktober: Cusanus-Gymnasium St. Wendel
- 14. Oktober: Wendalinum-Gymnasium St. Wendel

Verwendete Quellen:
- eigene Recherche
- Saarländischer Rundfunk
- Saarbrücker Zeitung

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Rassismus bei der Polizei: Seehofer stimmt Studie unter Bedingungen zu

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Horst Seehofer stimmt nach wochenlangem Streit einer Studie zu, die Rassismus bei der Polizei untersuchen soll. Archivfoto: Bernd von Jutrczenka/dpa-Bildfunk

Der Entscheidung von Seehofer geht ein monatelanger Streit voraus. Die SPD hatte die Rassismus-Studie gefordert, nachdem in mehreren Bundesländern rechtsextreme Chatgruppen von Polizisten aufgedeckt wurden. Noch in der vergangenen Woche hatte der Innenminister jedoch betont, "dass wir kein strukturelles Problem mit Rechtsextremismus in den Sicherheitsbehörden von Bund und Ländern haben". 

Seehofer lenkt ein und will Studie in Auftrag geben

Vizekanzler Olaf Scholz (SPD) allerdings kündigte am Montagabend an, dass die Regierung Rassismus in der Polizei nun doch untersuchen werde. Am Dienstag (20. Oktober 2020) erklärte sich jetzt auch der deutsche Innenminister dazu bereit, die Studie in Auftrag zu geben. Das sagte Seehofer der Deutschen Presseagentur. Wie die Untersuchung heißen soll, ist noch unklar. 

Innenminister fordert Belastung von Polizisten einzubeziehen

Der Innenminister besteht jedoch darauf, dass auch Widrigkeiten im Alltag von Polizisten untersucht werden. Das hatte die Gewerkschaft der Polizei (GdP) Ende September vorgeschlagen. Zum einen soll herausgefunden werden, warum sich "Vorurteile gegen bestimmte gesellschaftliche Gruppen" bei einzelnen Beamten verfestigten, und wie man dagegen vorgehen kann. Zum anderen, welchen besonderen Belastungen Polizisten ausgesetzt sind.

Gewalt und Hass gegen Beamte soll untersucht werden

Seehofer betont, sein Vertrauen in die Beamten sei nach wie vor hoch. Diese "halten ja für uns den Kopf hin" und würden dafür oftmals nicht besonders gut bezahlt. Zudem wiesen Polizisten zurecht darauf hin, "wie aggressiv der Ton inzwischen geworden ist". Die "veränderten Rahmenbedingungen" - wie etwa Gewalt und Hass gegen Beamte - sollen laut eines internen Papiers in die Studie miteinbezogen werden. 

Studie zu Alltagsrassismus in anderen Bereichen

Vorgesehen ist zudem eine Untersuchung zu Alltagsrassismus in anderen Bereichen wie Arbeitsmarkt und WohnungssucheSeehofer glaubt, dass eine Studie, die sich alleine auf die Sicherheitsbehörden konzentriert, die Polizei unter Generalverdacht stellt. 

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presseagentur

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Messerangriff am Bahnhof Homburg: 17-Jähriger verletzt Mann

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Am Homburger Bahnhof hat es einen Messerangriff gegeben. Fotos: (Hintergrund) Wikimedia Commons/Mstp77/CC3.0-Lizenz (Bild bearbeitet) | (Messer) Fotolia

Laut Polizei hatte es am Montagabend gegen 19.35 Uhr am Homburger Bahnhof zwischen einem 17-Jährigen und seiner Freundin zunächst einen Streit gegeben. Anschließend wendete sich der 17-Jährige "hoch erregt" einem ihm unbekannten 24-Jährigen zu und beleidigte diesen.

17-Jähriger verletzt Mann mit Messer

Als der 24-Jährige aufstand und wegging, zog der Jugendliche ein Taschenmesser und verfolgte den Mann. Anschließend stach der Angreifer dem Opfer mit dem Messer in die Körperseite, teilte die Polizei ebenso mit. Bei der Attacke erlitt der 24 Jahre alte Mann leichte Verletzungen.

Im weiteren Verlauf bedrohte der Täter "nun die beiden vor ihm stehenden Männer durch weitere Stichbewegungen", so die Beamtinnen und Beamten. Eine weitere Person (34), die schlichten wollte, wurde ebenfalls von dem 17-Jährigen angegangen. Dieser stach mehrfach auf eine Tasche ein, die der 34 Jahre alte Mann zum Schutz vor sich hielt.

Angreifer überwältigt

Zusammen mit einem Zeugen gelang es dem 34-Jährigen letztendlich, den Angreifer zu überwältigen und ihn bis zum Eintreffen der Polizei zu fixieren. "Durch das beherzte Eingreifen konnte wohl Schlimmeres verhindert werden", äußerten sich die Einsatzkräfte.

Mit einem Rettungswagen wurde der leicht verletzt 24-Jährige in die Homburger Uniklinik verbracht. Alle anderen Beteiligten blieben nach Angaben der Beamtinnen und Beamten unverletzt. Der polizeibekannte Täter musste wegen seiner erheblichen Alkoholisierung in eine Gewahrsamszelle verbracht werden.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion Homburg, 19.10.2020
- Verwendetes Foto (Hintergrund): Wikimedia Commons/Mstp77/CC3.0-Lizenz (Bild verändert)

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Kein Strafverfahren gegen Bouillon: Staatsanwaltschaft weist Anzeige wegen Ankerzentrum ab

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Hier zu sehen: Das Ankerzentrum in Lebach. Foto: BeckerBredel

Der Verein warf dem Innenministerium unter Klaus Bouillon und dem Landesverwaltungsamt den Weiterbetrieb des Flüchtlingslagers in Lebach vor. Anlass war der Verdacht auf Verstöße gegen die saarländische Corona-Verordnung sowie fahrlässige Körperverletzung

Saarländischer Flüchtlingsrat stellt Anzeige gegen Bouillon

Staatsanwaltschaft will kein Verfahren einleiten

Die Staatsanwaltschaft Saarbrücken teilte dem Flüchtlingsrat in einem Schreiben vom 2. Oktober mit, dass kein Strafverfahren eingeleitet wird. Der Verein will dagegen vorgehen. "Wir haben gegen diesen Bescheid der Staatsanwaltschaft Beschwerde eingelegt und Akteneinsicht beantragt", so Peter Nobert vom Vorstand des Saarländischen Flüchtlingsrates.

Verein fordert Corona-gerechte Unterbringung

Der Verein fordert von Innenministerium und Landesverwaltung, eine bessere Unterbringung zu gewährleisten. Diese müsse der Corona-Verordnung entsprechen. Aufgrund der steigenden Zahlen sei der beste Gesundheitsschutz eine Beherbergung in den Kommunen.

Das Lager in Lebach sei eine Massenveranstaltung. Den nötigen Sicherheitsabstand einzuhalten, sei kaum möglich. Bis zu vier Menschen müssten sich ein Zimmer teilen. Zudem gebe es Gemeinschaftsküchen und zentrale Bäder, in denen viele Personen aufeinander treffen. 

Flüchtlingsrat: Behauptung der Staatsanwaltschaft ist absurd

Der Corona-Ausbruch in der Einrichtung für Asylsuchende in Hermeskeil habe deutlich gemacht, wie schnell sich die Lage für die Betroffenen ändern kann, so Nobert. "Dazu finden wir allerdings kein Wort im Beschluss der Staatsanwaltschaft. Deren Behauptung, die Wohnverhältnisse im Lager Lebach seien keine Gefahr für ein Corona-Infektionsgeschehen, ist absurd und steht quer zu allen seriösen Empfehlungen, die die Unterbringung von Menschen in Sammellagern aus gesundheitlichen Gründen infrage stellen." 

Verwendete Quellen:
- Pressemitteilung des Saarländischen Flüchtlingsrates e.V.

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So könnt ihr den Tierheimen im Saarland helfen

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Die Tierheime im Saarland freuen sich über verschiedene Formen der Hilfe. Symbolfoto: CC0-Lizenz

Wenn ihr den Tierheimen im Saarland helfen möchtet, dann stehen euch viele verschiedene Wege offen. Wie immer heißt es: "Jeder gibt das, was er kann." Denn auch kleine Unterstützungshandlungen können in der Regel viel bewirken. Mit den folgenden Maßnahmen könnt ihr den saarländischen Tierschützerinnen und Tierschützern helfen.

Geldspenden

Die Fütterung, Pflege und tierärztliche Versorgung der vielen Tiere ist natürlich sehr teuer. Daher freuen sich alle saarländischen Tierheime über eine Geldspende. Hier können selbst kleinste Spenden sehr viel bewegen. Solche Spenden sind übrigens steuerlich absetzbar.

Sachspenden

Es muss nicht immer Geld sein. Auch Sachspenden wie beispielsweise Tierfutter können den Tierschutzvereinen weiter helfen. Um abzuklären, welche Mittel aktuell am dringendsten gebraucht werden, kontaktiert ihr am besten die Tierheime, denen ihr helfen möchtet.

Patenschaft übernehmen

In den Tierheimen kommen regelmäßig Tiere unter, die kaum noch Chancen auf eine Vermittlung haben. Um diesen eine angemessene Versorgung und Pflege zu gewährleisten, könnt ihr eine Patenschaft übernehmen. Das bedeutet, dass ihr für ein bestimmtes Tier eine geringe monatliche Geldspende übernehmt.

Mitgliedschaft

Durch eine Mitgliedschaft in den Tierschutzvereinen, welche die Tierheime betreiben, stellt ihr durch euren Beitrag sicher, dass die Tierschutzarbeit planungssicher aufrechterhalten werden kann. Die Mitgliedsbeiträge sind steuerlich absetzbar.

Aktive Hilfe

Neben den klassischen finanziellen Zuwendungen in Form von Spenden oder Patenschaften könnt ihr euch auch bei der täglichen Arbeit der Tierschutzvereine engagieren. Ob Futterzubereitung, Gassi gehen, Boxen reinigen oder mit den Tieren spielen: Hier ist jede helfende Hand stets willkommen. Wie ihr den Tierheimen genau helfen könnt, erfahrt ihr bei den jeweiligen Ansprechpartnern der Tierschutzvereine. Meldet euch einfach unter den Kontaktdaten und klärt ab, was alles ihr tun könnt.

Amazon-Wunschzettel

Die meisten Tierheime im Saarland haben mittlerweile einen Amazon-Wunschzettel eingerichtet, über den ihr die Tierheime direkt mit Dingen versorgen könnt, welche aktuell benötigt werden:
Wunschzettel Tierheim Saarbrücken (Bertha Bruch)
Wunschzettel Tierheim Neunkirchen/St. Wendel (Linxbachhof)
Wunschzettel Tierheim Homburg
Wunschzettel Tierheim Dillingen (Hedwig Trampert)

Andere Formen der Hilfe

Wenn ihr euch noch für anderen Arten von Hilfe für die Tierheime im Saarland interessiert, dann wendet euch doch einfach direkt an die Ansprechpartner der Tierheime. Kontaktdaten und weitere Informationen findet ihr auf unserer Übersicht: Tierheime im Saarland.

Verwendete Quellen:
- eigene Recherche

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Im Saarland vorerst weiter keine Maskenpflicht im Unterricht

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In anderen Bundesländer gibt es momentan die Pflicht, im Unterricht eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen. Foto: Felix Kästle/dpa-Bildfunk

Das Saarland will weiter keine Maskenpflicht im Unterricht einführen. Es gebe keine Hinweise darauf, dass Schulen und Kitas maßgebliche Treiber des Corona-Infektionsgeschehens seien, teilte das Bildungsministerium laut "SR" mit.

Dennoch soll die Lage weiter beobachtet werden. Man wolle "angepasst reagieren", heißt es laut Medienbericht. Die Klassen müssten nun so verkleinert werden, dass Abstand eingehalten werden kann.

Verbände und Elterninitiative für Maske im Unterricht

Unter anderem der saarländische Philologenverband hatte gefordert, dass Kinder an weiterführenden Schulen im Unterricht eine Mund-Nase-Bedeckung tragen. Auch die Landeselterninitiative ist dafür.

Verwendete Quellen:
- Saarländischer Rundfunk
- eigener Bericht

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SEK-Einsatz in Saarbrücken wegen mutmaßlich bevorstehendem Axt-Angriff

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Spezialkräfte haben in Saarbrücken einen 39-Jährigen vorläufig festgenommen. Symbolfoto: BeckerBredel

Am Montagvormittag hat die Polizei in Saarbrücken zusammen mit Kräften des SEK einen Einsatz in der Hafenstraße bewältigt. Zuvor wurden die Beamtinnen und Beamten "über eine bevorstehende Straftat im Deliktsfeld 'Häusliche Gewalt'" informiert. Das geht aus einer Mitteilung der Polizeiinspektion Saarbrücken-Stadt hervor.

39-Jähriger mit Axt bewaffnet?

Aufgrund der vorliegenden Informationslage ging die Polizei davon aus, dass ein 39-Jähriger womöglich mit einer Axt eine Straftat begehen könnte. Sein Aufenthaltsort wurde nach Angaben der Einsatzkräfte in der Saarbrücker Hafenstraße verifiziert. Dort nahm die Spezialkräfte den Mann auch fest. Bei der Festnahme führte der 39-Jährige keine Axt mit sich.

Mann von Dienststelle entlassen

Im Anschluss führte die Polizei weitere Ermittlungen durch. Die Person wurde "nach Abschluss der notwendigen strafprozessualen und gefahrenabwehrenden Maßnahmen von hiesiger Dienststelle entlassen", heißt es abschließend in der Mitteilung der Polizeiinspektion Saarbrücken-Stadt.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion Saarbrücken-Stadt, 19.10.2020

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Mann fällt in Saar-Flussbett und wird von Passanten gerettet

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Mit Verletzungen wurde der Mann ins Krankenhaus gebracht. Symbolfoto: dpa-Bildfunk

Ein 75-Jähriger ist am Montag (19. Oktober 2020) in das Flussbett der Saar gestürzt. Der Mann zog sich bei dem Vorfall in Saarbrücken Verletzungen zu, teilte die Polizei mit.

Mann fällt in Flussbett

Demnach war der Senior auf der Alt-Saarbrücker Seite in Höhe des Schanzenbergs zu Fuß unterwegs. Weil er etwas getrunken hatte, schob er sein Fahrrad. Dabei verlor der Saarbrücker offenbar das Gleichgewicht und fiel kopfüber in das Flussbett.

Glück im Unglück

Glück im Unglück: Da das Ufer dort voller Gestein war, stürzte der Mann nicht noch ins tiefe Wasser. Er zog sich bei dem Fall allerdings eine Platzwunde am Kopf zu.

Fahrradfahrer retten 75-Jährigen

Drei Radfahrer hatten das Unglück laut Polizei von Weitem beobachtet und retteten den 75-Jährigen aus seiner Lage. Er wurde zur Behandlung ins Krankenhaus gebracht. Die alarmierten Beamtinnen und Beamten kümmerten sich um sein Fahrrad.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion Saarbrücken-Stadt, 20.10.2020

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48 neue Corona-Fälle im Saarland

Im Saarland sind zurzeit 777 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Die Zahl ergibt sich aus den Daten, die das Gesundheitsministerium mit Stand vom Montag (19. Oktober 2020), 18.00 Uhr, veröffentlicht hat.

48 Neuinfektionen im Saarland gemeldet

Demnach stieg die Gesamtzahl der gemeldeten Infektionen um 48 auf jetzt 4.499 Fälle. Bislang sind 177 Menschen im Saarland in Verbindung mit SARS-CoV-2 gestorben. Als geheilt gelten inzwischen 3.545 Menschen. Das sind 81 mehr als am Vortag.

Von den an Covid-19 erkrankten Patientinnen und Patienten werden momentan 42 stationär behandelt (+2). Davon liegen 18 auf der Intensivstation (+2).

Die Gesamtfälle teilen sich wie folgt auf die Landkreise auf:
Regionalverband Saarbrücken: 1.647 (+4 gegenüber dem Vortag)
Landkreis Saarlouis: 879 (+3)
Saarpfalz-Kreis: 604 (+3)
Landkreis Neunkirchen: 523 (+6)
Landkreis Merzig-Wadern: 432 (+7)
Landkreis St. Wendel: 414 (+25)

Wie die Statistik zustande kommt

Das saarländische Gesundheitsministerium versendet einmal am Tag Angaben zu der Entwicklung der Coronavirus-Zahlen. Es weist darin nur Fälle auf, die von den Gesundheitsämtern der Landkreise und des Regionalverbands bestätigt wurden. Über die tägliche Anzahl der Tests macht das Ministerium keine Angaben.

Begriffserklärung

Zahl der Fälle: Sie gibt die Gesamtzahl der Fälle im Saarland seit dem ersten Auftreten des Coronavirus an. Sie zeigt damit nicht an, wie viele Menschen zum aktuellen Zeitpunkt mit dem Virus infiziert sind. Genesene und Tote werden aus dieser Zahl nicht herausgerechnet.

Zahl der Genesenen: Sie gibt die Gesamtzahl der Personen an, die mit dem Coronavirus infiziert waren und inzwischen wieder geheilt sind.

Zahl der Toten: Sie zeigt die Gesamtzahl der Menschen an, die in Verbindung mit einer Corona-Infektion gestorben sind.

Zahl der aktiven Infektionen: Sie zeigt die aktuelle Zahl der Personen an, die das Coronavirus in sich tragen. Sie ergibt sich aus der Differenz aus der Gesamtzahl der Fälle und der Zahl der Geheilten sowie der Zahl der Toten.

Zahl der Intensivpatienten: Sie gibt die aktuelle Zahl der Personen an, die sich mit einer Coronavirus-Infektion auf einer Intensivstation befinden.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des saarländischen Gesundheitsministeriums, 19.10.2020
- eigene Recherche

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Die Corona-Zahlen im Saarland sind gestiegen. Foto: Sebastian Kahnert/dpa-Bildfunk

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Bundeswehr im Saarland unterstützt Gesundheitsämter bei Kontaktnachverfolgung

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Insgesamt 40 Soldatinnen und Soldaten helfen den Gesundheitsämtern im Saarland bei der Nachverfolgung von Infektionsketten. Foto: Bundeswehr/Michael Rupertus

Im Rahmen der Amtshilfe greift die Bundeswehr den zuständigen Behörden im Kampf gegen Covid-19 weiter unter die Arme. Das meldet das Landeskommando in einer Pressemitteilung.

40 Soldatinnen und Soldaten der Luftlandebrigade im Einsatz

Die Soldatinnen und Soldaten werden in allen Landkreisen im Saarland in den Gesundheitsämtern eingesetzt und sollen helfen die Infektionsketten nachzuverfolgen. Zum Einsatz kommen insgesamt 40 Angehörige der Luftlandebrigade 1 "Saarland" aus den Standorten Saarlouis, Merzig und Lebach.

Einsatzkräfte auch in den Corona-Testzentren

Im Rahmen von neun Amtshilfeanträgen unterstützt die Bundeswehr bereits die Corona-Maßnahmen an anderen Stellen mit Material und Personal. So sind etwa Kräfte des Sanitätsregiments in Dornstadt im Corona-Testzentrum in Saarbrücken sowie in drei mobilen Probeentnahmeteams im Saarland eingesetzt. 

Ministerium dankbar für Unterstützung

"Wir sind sehr dankbar für die Hilfe unserer Soldaten", so Gesundheitsministerin Monika Bachmann. Dank der tatkräftigen Unterstützung seien die Gesundheitsämter trotz steigender Fallzahlen weiterhin handlungsfähig. Zudem können diese so zeitnah die COVID-19-Infektionsketten im Saarland nachvollziehen.

Verwendete Quellen:
- Pressemitteilung des Landeskommandos Saarland

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