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mit dpa

Frankreich dehnt Ausgangssperre aus - 46 Millionen Menschen betroffen

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Frankreich, Lille: Zwei Polizisten patrouillieren auf einer Straße. Frankreich setzt 12.000 Polizeibeamte ein, um eine neue Ausgangssperre durchzusetzen. Foto: Michel Spingler/AP/dpa-Bildfunk

Ausdehnung der Ausgangssperre

In Frankreich kommt es ab Samstag zu einer Ausdehnung der Ausgangssperre. Diese gelte dann in 54 Départements und dem französischen Überseegebiet Französisch-Polynesien. "Die Situation ist ernst, sie ist ernst in Europa, sie ist ernst in Frankreich", warnte Premier Castex und drohte zugleich mit noch schärferen Maßnahmen.

Details zur Ausgangssperre

Bisher gilt bereits eine nächtliche Ausgangssperre im Großraum Paris und acht weiteren Metropolen. Ohne triftigen Grund dürfen sich Menschen dort seit dem Wochenende zwischen 21 Uhr abends und 6 Uhr morgens nicht auf der Straße aufhalten. Es sei noch zu früh, um die Auswirkungen der Ausgangssperre dort zu bewerten, sagte Castex. Neu gilt die nächtliche Ausgangssperre nun etwa im Département Bas-Rhin mit der Elsass-Metropole Straßburg oder auf Korsika. Außerdem ist fast die gesamte Mittelmeerküste betroffen.

Spitzenwert am Wochenende

Mit mehr als 32.000 gemeldeten Neuinfektionen binnen 24 Stunden wurde am Wochenende ein Spitzenwert erreicht. Am Mittwochabend wurden rund 26.600 Neuinfektionen innerhalb eines Tages registriert. Besonders die Lage auf den Intensivstationen bereitet große Sorge.

Auch die Zahl der täglich gemeldeten Todesfälle steigt an. Nach Angaben der Regierung haben sich in den vergangenen sieben Tagen 251 Menschen pro 100.000 Einwohner mit dem Coronavirus infiziert. Seit dem Wochenende gilt erneut der Gesundheitsnotstand, mit dem die Regierung weitgehende Beschränkungen per Dekret durchsetzen kann.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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