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Zweiter Lockdown im Saarland? Tobias Hans: "Die Lage ist ernst"

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Ministerpräsident Tobias Hans (CDU). Archivfoto: BeckerBredel

Hans: "Die Lage ist ernst"

Am heutigen Freitag hat sich der saarländische Ministerpräsident Tobias Hans im "Morgenmagazin" des ZDF zu der aktuellen Corona-Lage geäußert. Dabei fand der CDU-Politiker warnende Worte. "Die Lage ist ernst", sagte Hans. Oberstes Ziel müsse sein, eine Überforderung des Gesundheitswesens zu vermeiden.

Nachdem das Leben im Sommer "wie ganz normal" verlaufen sei mit Urlauben und Feiern, müssten die Menschen die Lage nun wieder ernster nehmen wie im März und April. "Das fällt superschwer", räumte Hans ein. Es gehe jetzt aber um Solidarität, um alte und kranke Menschen zu schützen.

Hans schließt Lockdown nicht aus

Über Twitter hatte Tobias Hans erst kürzlich mitgeteilt, man müsse Corona "endlich wieder ernst" nehmen. Sollte das Gesundheitssystem unter "Stress" stehen, indem die "Welle auch bei den Alten und Kranken" lande, "dann landen wir wieder im Lockdown".

Hans für mehr Einheitlichkeit

Vor neuen Bund-Länder-Gesprächen über Maßnahmen gegen die Pandemie sprach sich Hans für mehr Einheitlichkeit aus. Notwendig sei ein bundesweit einheitlicher Bewertungsmaßstab, wann die Politik in welche Maßnahmen einsteige.

Er sei dafür, nicht noch einmal Schulen und Kitas zu schließen. "Das halten die Familien in Deutschland nicht aus. Das hält auch die Wirtschaft nicht aus", mahnte Hans. Klar sei aber, wenn Zahlen weiter stiegen, werde es drastischere Einschnitte geben müssen, "auch in Freiheitsrechte".

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- eigener Bericht

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Hochzeit in Saarlouis durch Stadtpolizei beendet - Corona-Regeln nicht eingehalten

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Die Stadtpolizei hat am vergangenen Wochenende in Saarlouis eine Hochzeit beendet. Foto: Pixabay

Am vergangenen Wochenende hat die Stadtpolizei des städtischen Ordnungsamtes Saarlouis vor einem Gebäude zunächst eine große Anzahl von Fahrzeugen festgestellt. Dann stellte sich heraus, dass in dem Gebäude selbst eine Hochzeit mit etwa 60 Teilnehmer/innen stattfand. Das teilte die Kreisstadt Saarlouis am heutigen Freitag (23. Oktober 2020) mit.

Corona-Regeln nicht eingehalten

"Die geltenden gesetzlichen Regelungen zur Corona-Pandemie wurden offensichtlich nicht eingehalten", hieß es zudem in der Mitteilung. In der Folge wurde die Veranstaltung mit sofortiger Wirkung aufgelöst. Ebenso ermittelte die Polizei die Verantwortlichen. Sie müssen mit hohen Bußgeldern rechnen.

Appell an Bürger/innen

"Die Ortspolizeibehörde appelliert dringend an die Bürger, derartige Veranstaltungen nicht durchzuführen". Diese seien "aus gutem Grund gesetzlich untersagt". Neben Bußgeldern könnten sich Veranstalter/innen auch erheblichen zivilrechtlichen und sogar strafrechtlichen Konsequenzen aussetzen.

Private Feiern, also insbesondere "Geburtstage, Hochzeiten und dergleichen" sind laut der Kreisstadt Saarlouis derzeit unter anderem auf maximal zehn Personen begrenzt; es gelten weitere Beschränkungen. Daran ändere sich auch nichts, "wenn im Rahmen eines gastronomischen Betriebes gefeiert wird oder die Personen auf mehrere Tische verteilt werden".

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Kreisstadt Saarlouis, 23.10.2020

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Trotz schwieriger Vergangenheit in eine gute Zukunft?- Online Vortrag zu den deutsch-polnischen Beziehungen

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Foto: Chris Montgomery | Unsplash

Am 7. Dezember 1970 vor ziemlich genau 50 Jahren, schrieb der damalige Bundeskanzler Willy-Brandt Geschichte und läutete mit seinem Kniefall vor dem Denkmal für die Helden des Warschauer Ghettos ein neues Kapitel der deutsch-polnischen Beziehungen ein. Aber wo stehen wir 50 Jahre später?

Diskussion live auf Facebook und Zoom

Zu diesem Thema spricht Prof. Dr. Peter Oliver Loew am Mittwoch, den 02. Dezember, um 18.30 Uhr auf Einladung der Union Stiftung im Rahmen eines Online-Vortrags. Seit 2019 ist Loew Direktor des Deutschen Polen-Instituts und verfügt damit über eine hohe Expertise mit Blick auf die Beziehungen.

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Foto: Union Stiftung

Versperrt uns die Vergangenheit den Blick auf die Zukunft?

Mit seinem Kniefall am Denkmal im Warschauer Ghetto sorgte Willy-Brandt vor 50 Jahren für einen symbolischen Umbruch der deutsch-polnischen Beziehungen und veränderte damit auch die bundesdeutsche Erinnerungskultur. Durch die Anerkennung polnischen und polnisch-jüdischen Leids ebnete der Kanzler den Weg für Wahrnehmungsräume und Diskussion. Flankiert wurde  der Kniefall zudem durch die Unterzeichnung des Warschauer Vertrags am selben Tag, mit dem die Bundesrepublik und Polen diplomatische Beziehungen aufnahmen.  

An welchem Punkt sind unsere Beziehungen 50 Jahre später angelangt? Ist es uns gelungen, die Geschichte zu überwinden und eine enge europäische Nachbarschaft zu pflegen? Oder hindert uns die Geschichte noch immer daran, den Blick in die Gegenwart zu richten? 

Diese Fragen beschäftigen auch Prof. Dr. Peter Oliver Loew. Der Historiker hat sich mit zahlreichen Aspekten Polens und der deutsch-polnischen Beziehungen in der Vergangenheit als auch der Gegenwart beschäftigt. Als Direktor des Deutschen Polen-Instituts ist er ein absoluter Experte auf dem Gebiet. Zudem lehrt er als Honorarprofessor an der TU Darmstadt. In seinem Online-Vortrag wird er die Beziehungen zwischen den Nachbarländern ausgiebig beleuchten. Los geht es am Mittwoch, den 02. Dezember, ab 18:30 Uhr

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Kontakt:
Union Stiftung
Steinstraße 10
66115 Saarbrücken
Telefon: 0681/70945-0

Internet: www.unionstiftung.de
Facebook: https://www.facebook.com/UnionStiftung
Twitter: https://twitter.com/UnionStiftung
  

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Mehrere Corona-Fälle in St. Wendeler Bosenberg-Kliniken

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In den "Mediclin Bosenberg Kliniken" in St. Wendel sind mehrere Corona-Fälle zu verzeichnen. Symbolfoto: Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild

Corona-Fälle in den "Mediclin Bosenberg Kliniken" in St. Wendel

Die "Mediclin Bosenberg Kliniken" gaben am heutigen Freitag bekannt, dass in den Kliniken in St. Wendel mehrere Corona-Fälle aufgetreten seien. So seien in den vergangenen 14 Tagen vier Patienten sowie zwei Mitarbeiter positiv auf das Coronavirus getestet worden.

Positiv Getestete in Quarantäne geschickt

Bei den Patienten soll es sich laut Angaben der Klinik um Neupatienten gehandelt haben. Diese seien abhängig von ihrem jeweiligen Gesundheitszustand entweder zurück in häusliche Quarantäne geschickt oder vor Ort isoliert worden. Die positiv getesteten Mitarbeiter wurden ebenfalls in Quarantäne geschickt. In enger Kooperation mit dem Gesundheitsamt wurden sämtliche Sicherheitsmaßnahmen ergriffen, alle Kontaktketten nachverfolgt und entsprechende Testungen durchgeführt.

Klinikleitung hält Lage für stabil

Trotz der Corona-Fälle hält die Klinikleitung die aktuelle Situation in den "Mediclin Bosenberg Kliniken" in St. Wendel für stabil. Man verfolge ein strenges Hygienekonzept, das aufgrund des aktuellen Infektionsgeschehens in der Region, seit dem 11. Oktober keine Patientenbesuche erlaube. Zudem befolge man die empfohlene Teststrategie der saarländischen Landesregierung: Alle neu ankommenden Patienten werden getestet. Bis ein Ergebnis vorliegt, bleibt der Patient isoliert.

Unter den bewährten Hygienemaßnahmen könne der Klinikbetrieb laut "Mediclin" mit einem hohen Maß an Sicherheit für Patienten und Mitarbeiter weitergeführt werden, wie es in einer aktuellen Mitteilung der Kliniken heißt.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der "Mediclin Bosenberg Kliniken" vom 23.10.2020

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Hans besucht Saarbrücker Corona-Testzentrum: "Mitarbeitenden machen enorm wichtigen Job"

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Hier zu sehen: Hans und Bachmann beim Besuch des Zentrums. Foto: Staatskanzlei Saarland/O. Dietze

Bachmann und Hans haben heute das Corona-Testzentrum auf dem Saarbrücker Messegelände besucht. Dabei seien unter anderem ein Rundgang sowie Gespräche mit Helfer/innen durchgeführt worden. Nach Angaben der Staatskanzlei Saar hatten die beiden CDU-Politiker auch die Gelegenheit, einen Testlauf zu beobachten.

Hans: "Mitarbeitenden machen enorm wichtigen Job"

Im Rahmen des Besuchs sagte Saar-Ministerpräsident Tobias Hans: "Die Mitarbeitenden machen hier täglich einen enorm wichtigen Job, denn je schneller wir neue Infektionsherde erkennen, desto besser können wir die Infektionsketten unterbrechen." Dank äußerte Hans zudem der Bundeswehr für ihre Unterstützung.

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Weitere Aufnahme des Besuchs. Foto: dpa-Bildfunk/Oliver Dietze

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Staatskanzlei Saar, 23.10.2020

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Weitere Corona-Fälle an Schule in St. Ingbert

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An der Albertus-Magnus-Realschule wurden weitere Infektionen festgestellt. Symbolfoto: Marijan Murat/dpa-Bildfunk

Nach Angaben des Saarpfalz-Kreises ist ein Schulkind aus einer achten Klasse der Albertus-Magnus-Realschule in St. Ingbert Ende vergangener Woche positiv auf das Virus getestet worden. Infolgedessen kam es auch zu Testungen von Kontaktpersonen. Laut "SR" stehen nun die Ergebnisse fest.

Drei weitere Corona-Fälle

Die Testungen der Kontaktpersonen hätten ergeben, dass drei weitere Corona-Infektionen vorliegen. Bei den Personen handele es sich um Schüler/innen, die dieselbe Klasse wie die bereits infizierte Person besuchen. Das geht ebenso aus dem "SR"-Bericht hervor.

Keine weiteren Kontaktpersonen

Weitere Kontaktpersonen müssten im schulischen Umfeld nicht identifiziert werden. Denn die nun Getesteten befanden sich bereits in Quarantäne (50 Schüler/innen sowie sieben Lehrkräfte).

Verwendete Quellen:
- Saarländischer Rundfunk
- eigene Berichte

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mit dpa

Saarbrückens Fußballprofi Zellner positiv auf Coronavirus getestet

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Saarbrückens Fußballprofi Zellner wurde positiv auf das Coronavirus getestet. Fotos: (Hintergrund) Unsplash | (Test) dpa-Bildfunk/Sebastian Gollnow

Vor dem Spiel am Sonntag gegen den SC Verl ist nach Angaben des 1. FC Saarbrücken vom Freitag (23. Oktober 2020) der 29 Jahre alte Abwehrspieler Steven Zellner positiv auf Corona getestet worden. Die Austragung der Partie sei bisher nicht gefährdet.

Erneute Testungen

"Die Mannschaft wird heute und morgen noch einmal getestet", hieß es seitens des Vereins. Zellner hatte beim 2:1-Sieg des Aufsteigers unter der Woche beim TSV 1860 München bereits wegen einer Erkältung gefehlt, wie es zunächst hieß.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- eigener Bericht

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Brand im "Dänischen Bettenlager" in Saarbrücken

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Am Donnerstag (22.10.2020) kam es zu einem Brand im "Dänischen Bettenlager" in Saarbrücken. Bild: BeckerBredel

Brand im "Dänischen Bettenlager" in Saarbrücken

Am Donnerstagnachmittag wurde die Feuerwehr wegen eines Brandes im "Dänischen Bettenlager" in der Dr.-Tietz-Straße in Saarbrücken alarmiert. Die Haupteinsatzzentrale der Feuerwehr Saarbrücken schickte sofort beide Löschzüge der Berufsfeuerwehr zum Einsatzort.

Feuer in Verkaufsraum ausgebrochen

Vor Ort stellten die Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr fest, dass es zu einem Feuer im Verkaufsraum gekommen war. Die Mitarbeiter des Möbelhauses reagierten geistesgegenwärtig und räumten das komplette Gebäude bereits vor Eintreffen der Feuerwehrleute, sodass keine Personen zu Schaden kamen.

Durch die eingebaute Sprinkleranlage konnte das Feuer eingedämmt und dann durch zwei Trupps der Feuerwehr unter Atemschutz schnell gelöscht werden. Da das komplette Geschäft durch den Brand stark verraucht war, mussten mehrere Lüfter der Feuerwehr eingesetzt werden. 

Das durch die Sprinkleranlage ausgetretene Löschwasser wurde durch weitere Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr der Löschbezirke Burbach, Alt Saarbrücken und St. Arnual mit mehreren Wassersaugern aufgenommen.

Im Einsatz waren die Berufsfeuerwehr sowie die Freiwillige Feuerwehr Saarbrücken mit insgesamt 25 Einsatzkräften sowie zwei Rettungswagen der Berufsfeuerwehr.

Verwendete Quellen:
- Einsatzbericht der Berufsfeuerwehr Saarbrücken vom 23.10.2020

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Saarlouiser Ford-Betriebsrat befürchtet weiteren Personalabbau

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Der Saarlouiser Ford-Betriebsrat befürchtet einen weiteren Personalabbau. Foto: Oliver Berg/dpa-Bildfunk

Automobilhersteller sowie Zulieferer werden derzeit durch mehrere Faktoren belastet. So etwa die Corona-Krise und die Diskussion um Schadstoffe. Davon auch betroffen: Ford in Saarlouis. Wie der "SR" berichtet, befürchtet der Betriebsrat einen weiteren Stellenabbau.

Weiterer Personalabbau bei Ford in Saarlouis?

Nach Angaben des Betriebsrats sei immer wieder zu hören, dass der Standort in Saarlouis gefährdet sei, sollte man Sparvorgaben der Geschäftsleitung nicht mittragen. Das geht ebenso aus dem "SR"-Bericht hervor. Für das Saarlouiser Werk werde seitens der Arbeitnehmervertreter eine klare Strategie vermisst. Zudem sei unklar, wie es nach dem Auslaufen des Ford Focus in den nächsten Jahren weitergehe.

In den vergangenen zwei Jahren seien bereits 1.600 Stellen bei Ford in Saarlouis weggefallen. Der Betriebsrat befürchte nun einen weiteren Personalabbau. Über das weitere Vorgehen soll nächste Woche informiert werden.

Verwendete Quellen:
- Saarländischer Rundfunk

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mit dpa

Frankreich dehnt Ausgangssperre aus - 46 Millionen Menschen betroffen

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Frankreich, Lille: Zwei Polizisten patrouillieren auf einer Straße. Frankreich setzt 12.000 Polizeibeamte ein, um eine neue Ausgangssperre durchzusetzen. Foto: Michel Spingler/AP/dpa-Bildfunk

Ausdehnung der Ausgangssperre

In Frankreich kommt es ab Samstag zu einer Ausdehnung der Ausgangssperre. Diese gelte dann in 54 Départements und dem französischen Überseegebiet Französisch-Polynesien. "Die Situation ist ernst, sie ist ernst in Europa, sie ist ernst in Frankreich", warnte Premier Castex und drohte zugleich mit noch schärferen Maßnahmen.

Details zur Ausgangssperre

Bisher gilt bereits eine nächtliche Ausgangssperre im Großraum Paris und acht weiteren Metropolen. Ohne triftigen Grund dürfen sich Menschen dort seit dem Wochenende zwischen 21 Uhr abends und 6 Uhr morgens nicht auf der Straße aufhalten. Es sei noch zu früh, um die Auswirkungen der Ausgangssperre dort zu bewerten, sagte Castex. Neu gilt die nächtliche Ausgangssperre nun etwa im Département Bas-Rhin mit der Elsass-Metropole Straßburg oder auf Korsika. Außerdem ist fast die gesamte Mittelmeerküste betroffen.

Spitzenwert am Wochenende

Mit mehr als 32.000 gemeldeten Neuinfektionen binnen 24 Stunden wurde am Wochenende ein Spitzenwert erreicht. Am Mittwochabend wurden rund 26.600 Neuinfektionen innerhalb eines Tages registriert. Besonders die Lage auf den Intensivstationen bereitet große Sorge.

Auch die Zahl der täglich gemeldeten Todesfälle steigt an. Nach Angaben der Regierung haben sich in den vergangenen sieben Tagen 251 Menschen pro 100.000 Einwohner mit dem Coronavirus infiziert. Seit dem Wochenende gilt erneut der Gesundheitsnotstand, mit dem die Regierung weitgehende Beschränkungen per Dekret durchsetzen kann.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Unbekannte erschießen 7 Rehe in Wald bei St. Ingbert

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In St. Ingbert haben unbekannte Täter mehrere Rehe und ein Wildschwein erschossen. Symbolfoto: Polizei

Jagdwilderei in St. Ingbert

Im Waldgebiet zwischen "der Unteren und Oberen Mäusbach" in St. Ingbert wurden mehrere Wildtiere erlegt. Durch den zuständigen Jagdpächter kann nach Angaben der Polizei ausgeschlossen werden, dass es sich hierbei um eine genehmigte beziehungsweise berechtigte Jagdausübung handelte.

Sieben Rehe und ein Wildschein getötet

Der oder die unbekannten Täter haben insgesamt sieben Rehe und ein Wildschwein getötet. Im Wald wurden die Überreste der verendeten Tiere aufgefunden. Die Polizei ermittelt nun wegen Jagdwilderei gegen den oder die unbekannten Täter. Die Tat soll sich in der Zeit zwischen Dienstag (20. Oktober 2020,12.00 Uhr) und Donnerstag (22. Oktober 2020, 15.00 Uhr) zugetragen haben.

Polizei sucht Zeugen

Zeugen, die in dem betroffenen Waldgebiet verdächtige Personen und/oder Fahrzeuge wahrgenommen haben, werden gebeten, sich mit der Polizei St. Ingbert unter der Telefonnummer (06894)1090 in Verbindung zu setzen.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizei St. Ingbert 

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Gesundheitsministerium meldet 200 weitere Corona-Neuinfektionen im Saarland

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Im Saarland wurden 200 weitere Corona-Fälle gemeldet. Symbolfoto: Luca Bruno/AP/dpa

Im Saarland sind zurzeit 1.166 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Die Zahl ergibt sich aus den Daten, die das Gesundheitsministerium mit Stand vom Donnerstag (22. Oktober 2020), 18.00 Uhr, veröffentlicht hat.

200 Neuinfektionen im Saarland gemeldet

Demnach stieg die Gesamtzahl der gemeldeten Infektionen um 200 auf jetzt 5.065 Fälle. Bislang sind 178 Menschen im Saarland in Verbindung mit SARS-CoV-2 gestorben. Als geheilt gelten inzwischen 3.721 Menschen. Das sind 120 mehr als am Vortag.

Von den an Covid-19 erkrankten Patientinnen und Patienten werden momentan 66 stationär behandelt (+8). Davon liegen 22 auf der Intensivstation (+5).

Die Gesamtfälle teilen sich wie folgt auf die Landkreise auf:
Regionalverband Saarbrücken: 1.844 (+55 gegenüber dem Vortag)
Landkreis Saarlouis: 999 (+52)
Saarpfalz-Kreis: 658 (+19)
Landkreis Neunkirchen: 619 (+29)
Landkreis Merzig-Wadern: 479 (+22)
Landkreis St. Wendel: 466 (+23)

Zweiter Lockdown im Saarland? Tobias Hans: "Die Lage ist ernst"

Wie die Statistik zustande kommt

Das saarländische Gesundheitsministerium versendet einmal am Tag Angaben zu der Entwicklung der Coronavirus-Zahlen. Es weist darin nur Fälle auf, die von den Gesundheitsämtern der Landkreise und des Regionalverbands bestätigt wurden. Über die tägliche Anzahl der Tests macht das Ministerium keine Angaben.

Begriffserklärung

Zahl der Fälle: Sie gibt die Gesamtzahl der Fälle im Saarland seit dem ersten Auftreten des Coronavirus an. Sie zeigt damit nicht an, wie viele Menschen zum aktuellen Zeitpunkt mit dem Virus infiziert sind. Genesene und Tote werden aus dieser Zahl nicht herausgerechnet.

Zahl der Genesenen: Sie gibt die Gesamtzahl der Personen an, die mit dem Coronavirus infiziert waren und inzwischen wieder geheilt sind.

Zahl der Toten: Sie zeigt die Gesamtzahl der Menschen an, die in Verbindung mit einer Corona-Infektion gestorben sind.

Zahl der aktiven Infektionen: Sie zeigt die aktuelle Zahl der Personen an, die das Coronavirus in sich tragen. Sie ergibt sich aus der Differenz aus der Gesamtzahl der Fälle und der Zahl der Geheilten sowie der Zahl der Toten.

Zahl der Intensivpatienten: Sie gibt die aktuelle Zahl der Personen an, die sich mit einer Coronavirus-Infektion auf einer Intensivstation befinden.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des saarländischen Gesundheitsministeriums, 22.10.2020
- eigene Recherche

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"das blau" in St. Ingbert verschiebt die Wiedereröffnung des Saunabereichs

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Der Saunabereich im "das blau" in St. Ingbert bleibt vorläufig geschlossen. Foto: das blau

Die Wiedereröffnung der Saunalandschaft der Wasserwelt "das blau" in St. Ingbert wurde verschoben. Nun soll zunächst die aktuelle Entwicklung abgewartet werden. Der Wellnessbereich bleibt vorerst geschlossen. In ihrer Mitteilung bitten die Betreiber um Verständnis. 

Badebetrieb unter Hygieneplan wieder aufgenommen

Der Badebetrieb im Hallenbad wurde am 31. August wieder aufgenommen und läuft unverändert weiter. Ein Hygienekonzept soll die Sicherheit und Gesundheit der Besucher gewährleisten. So können sich Badegäste etwa auf der Homepage vorab ein bestimmtes Zeitfenster reservieren, um Schlangen an der Kasse zu vermeiden. Für Besucher ohne Reservierung ist ein Restkontingent hinterlegt. Dadurch wird die Begrenzung der Gästezahl garantiert.

Baumaßnahmen in Hallen- und Freibad

Die Baumaßnahmen in Hallen- und Freibad laufen auch im Herbst weiter. Den Besuchern soll ab Mai 2021 eine modernisierte Außenanlage mit neuen Eingangs-, Sanitär- und Umkleidebereich geboten werden. Innen entstehen bei parallel laufendem Schwimmbetrieb ein Lehrschwimmbecken, ein neues Kinderplanschbecken sowie eine zusätzliche Doppelrutsche.

Verwendete Quellen:
- Pressemitteilung der Bäderbesitzgesellschaft St. Ingbert mbH

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Weitere Kita im Regionalverband Saarbrücken nach Corona-Fall geschlossen

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Eine weitere Kita im Regionalverband Saarbrücken musste wegen eines Corona-Falls geschlossen werden. Symbolfoto: Monika Skolimowska/dpa

Wie der Regionalverband Saarbrücken am gestrigen Donnerstagabend (22. Oktober 2020) mitteilte, musste eine weitere Kita aufgrund eines Corona-Falls geschlossen werden. Betroffen ist die "Integrative Kita Biber" in Saarbrücken-Rastpfuhl.

111 Personen müssen in Quarantäne

Das Gesundheitsamt des Regionalverbands hat für insgesamt 111 Personen, darunter 86 Kinder und 25 Erzieher/innen eine häusliche Quarantäne bis zum 29. Oktober 2020 angeordnet.

Weitere Kita in Saarbrücken geschlossen

Bereits am Donnerstagmittag wurde bekannt, dass auch das Montessori-Kinderhaus St. Mauritius in Alt-Saarbrücken aufgrund eines Corona-Falls geschlossen werden musste. Dort wurden 109 Kinder sowie 19 Erzieher/innen in häusliche Quarantäne geschickt: "Kita in Saarbrücken wegen Corona-Fall geschlossen".

Verwendete Quellen:
- Angaben des Regionalverbands Saarbrücken

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Saarland-Nachrichten: Die wichtigsten Meldungen vom Freitag (23. Oktober 2020)

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Corona bestimmt nach wie vor den Alltag und die Nachrichten im Saarland. Die Meldungen im Überblick auf SOL.DE. Symbolfoto: BeckerBredel

Die aktuellen Corona-Zahlen im Saarland

Im Saarland sind aktuell 1.166 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Laut aktuellen Zahlen des Gesundheitsministeriums (Stand: 22.10.2020, 18:00 Uhr) wurden am Donnerstag 200 neue Erkrankungen gemeldet. Mehr dazu: Gesundheitsministerium meldet 200 weitere Corona-Neuinfektionen im Saarland

Weitere Kita-Schließung in Saarbrücken

Im Saarbrücker Stadtteil Rastpfuhl wurde eine weitere Kita wegen eines Corona Falls geschlossen. Über 100 Menschen mussten in Quarantäne. Mehr dazu: Weitere Kita im Regionalverband Saarbrücken nach Corona-Fall geschlossen

Tobias Hans hält zweiten Lockdown im Saarland für möglich

Angesichts der rasant steigenden Corona-Infektionszahlen hat Saar-Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) die Menschen eindringlich zur Einhaltung der Hygieneregeln aufgerufen. Einen zweiten Lockdown schließt er nicht aus. Mehr dazu: Zweiter Lockdown im Saarland? Tobias Hans: "Die Lage ist ernst"

Weitere Nachrichten rund um das Coronavirus im Saarland:
Frankreich dehnt Ausgangssperre aus - 46 Millionen Menschen betroffen
Mehrere Corona-Fälle in St. Wendeler Kliniken"
Hans besucht Saarbrücker Corona-Testzentrum: "Mitarbeitenden machen enorm wichtigen Job"
Weitere Corona-Fälle an Schule in St. Ingbert 
Mehrere Corona-Fälle in St. Wendeler Bosenberg-Kliniken 
Corona-Krise treibt immer mehr Saarländer in die Schulden

Weiterer Personalabbau bei Ford in Saarlouis?

Der Betriebsrat von Ford in Saarlouis befürchtet, dass der Standort gefährdet sei. Ein weiterer Personalabbau sei möglich. Die Corona-Krise und die Schadstoof-Diskussion schaden derzeit der Automobilindustrie. Mehr dazu: Saarlouiser Ford-Betriebsrat befürchtet weiteren Personalabbau

Saarbrücker bremst Autos auf A620 aus und bedroht Fahrer mit Waffe

Auf der A620 in Saarbrücken hat ein junger Mann am Donnerstag massiv den Verkehr gefährdet. Er bremste andere Fahrer aus und bedrohte einen anschließend mit einer Pistole. Mehr dazu: Ausgebremst und mit Waffe bedroht: Saarbrücker gefährdet Verkehr auf Stadtautobahn

Weitere Meldungen der Polizei:
Hochzeit in Saarlouis durch Stadtpolizei beendet - Corona-Regeln nicht eingehalten
Unbekannte erschießen 7 Rehe in Wald bei St. Ingbert
Unfall auf der A6 bei St. Ingbert: Verletzte Person und 15.000 Euro Schaden
Unfall bei Ensheim: Zwei Autos kollidieren auf L108
Brand im "Dänischen Bettenlager" in Saarbrücken

Partie des 1. FC Saarbrücken im Ludwigspark findet als Geisterspiel statt

Das Heimspiel des 1. FC Saarbrücken gegen den SC Verl am kommenden Sonntag (25. Oktober 2020) muss ohne Zuschauer ausgetragen werden. Grund ist das aktuelle Infektionsgeschehen. Mehr zur Partie: Keine Zuschauer beim Spiel 1. FC Saarbrücken gegen SC Verl erlaubt

Kurioser Fauxpas: FCS-Trainer bei Video-Pressekonferenz mit virtuellen Accessoires

Nach dem Spiel gegen 1860 München kam es bei der Pressekonferenz zu einem kuriosen Fauxpas. FCS-Trainer Lukas Kwasniok wurde virtuell Sonnenbrille und Hut aufgesetzt. Mehr dazu: "Technische Probleme": FCS-Trainer Kwasniok bei Video-Pressekonferenz mit Filter aufgebrezelt

Saunabereich im "blau" bleibt geschlossen

Der Saunabereich im Kombibad "das blau" bleibt vorerst geschlossen. Als Grund nennt der Betreiber die aktuelle Entwicklung der Corona-Pandemie. Weitere Bereiche befinden sich im Umbau. Mehr dazu: "das blau" in St. Ingbert verschiebt die Wiedereröffnung des Saunabereichs

Alpaka-Kalender 2020 aus Saarbrücken

Die Alpaka-Farm in Saarbrücken bringt für das kommende Jahr einen Kalender raus. Motive sind natürlich die Bewohner von "Saar-Alpaka". Der Kalender ist ab sofort erhältlich. Mehr dazu: "Saar Alpaka" bietet Tier-Kalender für 2021 an

Verwendete Quellen:

- eigene Berichte

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"Saar Alpaka" bietet Tier-Kalender für 2021 an

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Oben links im Bild: der neue Alpaka-Kalender. Fotos: Facebook/"Saar Alpaka"

Der Kalender von "Saar Alpaka" für 2021 ist da. Darauf zu sehen: die "Held/innen" der Alpaka-Zucht in Saarbrücken. Insgesamt umfasse der Kalender 14 Seiten in Spiralbildung mit tierischen Motiven. Zu "Bild Saarland" sagte Christiane Groß, Inhaberin der Farm: "Im Kalender haben wir darauf geachtet, dass es ein bisschen Abwechslung gibt".

Erhältlich ist der Alpaka-Kalender im Hofladen in Saarbrücken oder per Bestellung an info@saar-alpaka.de. Der Kostenpunkt: zwölf Euro (plus gegebenenfalls sechs Euro für versicherten Versand).

Verwendete Quellen:
- Facebook-Beitrag von "Saar Alpaka"
- "Bild Saarland"

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Ausgebremst und mit Waffe bedroht: Saarbrücker gefährdet Verkehr auf Stadtautobahn

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Der 23-Jährige bremste den Autofahrer auf der A620 zunächst aus, dann bedrohte er ihn mit einer Schreckschusspistole. Symbolfotos: Pixabay

Gegen 11.00 Uhr überholte der 23-Jährige aus Saarbrücken auf der A620 in Richtung St. Ingbert zwischen Gersweiler und Luisenbrücke zunächst einen anderen Pkw trotz durchgezogener Linie. Im Anschluss bremste er mit seinem grünen Seat Leon auf der Überholspur fast bis zum Stillstand ab. Der nun darauffolgende Fahrer musste mit seinem schwarzen Citroën eine Vollbremsung einleiten. 

23-Jähriger bedroht Autofahrer auf Stadtautobahn mit Waffe

Dann fuhr der 23-Jährige mit sehr geringer Geschwindigkeit weiter, sodass der nachfolgende Verkehr behindert wurde. Schließlich lenkte er seinen Wagen an der Anschlussstelle Luisenbrücke neben den Citroën. Aus dem Auto heraus bedrohte er den Fahrer mit einer schwarzen Pistole.

Im Rahmen der sofort eingeleiteten Ermittlungen konnte der Fahrer identifiziert werden. Die Beamten fanden bei der Durchsuchung seines Pkws eine schwarze Schreckschusspistole. Ihn erwartet nun ein Verfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und Bedrohung. 

Die Polizeiinspektion Saarbrücken-Stadt bittet Zeugen des Vorfalls, sich unter der Tel.: 0681-9321-233 zu melden.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion Saarbrücken-Stadt

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Unfall bei Ensheim: Zwei Autos kollidieren auf L108

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Die beiden Fahrzeuge wurden bei dem Unfall auf der L108 stark beschädigt. Foto: Brandon Lee Posse

Gegen 19.00 Uhr ging in der Haupteinsatzzentrale der Berufsfeuerwehr die Meldung ein, dass eine Person nach einem Unfall auf der L108 in ihrem Fahrzeug eingeklemmt sei. Allerdings war zunächst unklar, wo genau sich der Einsatzort befindet. Daher rückten die beiden umliegenden Feuerwehren aus Saarbrücken und St. Ingbert aus. 

Es stellte sich heraus, dass sich der Unfall kurz hinter dem Parkplatz an der Ensheimer Staffel in Fahrtrichtung Saarbrücken abgespielt hatte. Zwei Pkw waren bei Regen in einer Kurve kollidiert und teils stärker verformt worden. Glücklicherweise war jedoch niemand in den Fahrzeugen eingeschlossen. Der Rettungsdienst versorgte die beiden Insassen und brachte sie zur weiteren Untersuchung in umliegende Krankenhäuser

Bei einem der beiden Unfallautos handelte es sich um einen Hybridwagen mit Hochvolt-Bordnetz. Die Feuerwehr deaktivierte die Antriebsbatterie mithilfe der Rettungskarte. Während der Unfallaufnahme war die L108 in beide Fahrtrichtungen gesperrt

Im Einsatz waren die Berufsfeuerwehr Saarbrücken, die Löschbezirke Ensheim und Fechingen der Freiwilligen Feuerwehr Saarbrücken, sowie die Feuerwehr St. Ingbert mit den Löschbezirken Mitte und Oberwürzbach. Darüber hinaus zwei Rettungswagen, ein Notarzt und mehrere Kommandos der Polizei.

Verwendete Quellen:
- Pressemitteilung der Feuerwehr Saarbrücken

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Unfall auf der A6 bei St. Ingbert: Verletzte Person und 15.000 Euro Schaden

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Auf der A6 bei St. Ingbert kam es am Donnerstagabend (22.10.2020) zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein 73-jähriger Mann verletzt wurde. Symbolfoto: Monika Skolimowska/ZB/dpa

Unfall auf A6 bei St. Ingbert

Gegen etwa 20.45 Uhr kam es am gestrigen Donnerstagabend zu einem Verkehrsunfall auf der A6, kurz vor der Anschlussstelle St. Ingbert-Rohrbach in Fahrtrichtung Mannheim.

Ein 33-jähriger Mann aus Pirmasens wechselte mit seinem "Renault Clio" von der rechten auf die linke Fahrbahn und übersah dabei einen von hinten kommenden, sich bereits auf der Überholspur befindlichen "5er BMW", der von einem 73-jährigen Mann aus Saarbrücken gesteuert wurde. Es kam in der Folge zu einem Zusammenstoß.

Beide Fahrzeuge nicht mehr fahrbereit

Beide Fahrzeuge kamen in der Ausfahrt der Anschlussstelle St. Ingbert-Rohrbach zum Stehen. Sie wurden bei der Kollision derart heftig beschädigt, dass sie nicht mehr fahrbereit waren und abgeschleppt werden mussten. Dadurch kam es im Bereich der Ausfahrt zu Behinderungen, bis die Unfallstelle gegen 22.30 Uhr geräumt wurde.

73-jähriger Mann verletzt

Der 73-jährige Fahrer des "BMW" wurde bei dem Unfall verletzt. Der entstandene Sachschaden beläuft sich laut Angaben der Polizei auf etwa 15.000 Euro.

"Renault"-Fahrer soll ausgebremst worden sein

Bei der Unfallaufnahme gab der "Renault"-Fahrer an, dass er vor dem Unfall durch einen Mercedes mit Homburger-Kreiskennzeichen ausgebremst worden sei und er deshalb den plötzlichen Fahrstreifenwechsel durchführen musste, der zum Unfall führte. Die Polizei sucht im Rahmen ihrer Ermittlungen nun Zeugen des Unfalls. Diese werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion St. Ingbert unter der Telefonnummer (06894)1090 in Verbindung zu setzen.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizei St. Ingbert vom 23.10.2020

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Corona-Krise treibt immer mehr Saarländer in die Schulden

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Jeder Neunte im Saarland hatte bereits vor Corona Schwierigkeiten seine Rechnungen zu bezahlen. Symbolfoto: Christian Charisius/dpa-Bildfunk

In einer Umfrage der Creditreform gaben fast 40 Prozent der befragten Menschen im Saarland an, durch die Corona-Krise finanziell schlechter gestellt zu sein. Das berichtet der "SR". Fast ein Drittel befürchtet sogar bald in Zahlungsschwierigkeiten zu geraten. 

Überschuldung im Saarland über dem Bundesschnitt

Schon vor Corona war im Saarland jeder neunte Volljährige überschuldet. Viele können ihren Zahlungsverpflichtungen nicht mehr nachkommen, bekommen so keine Kredite mehr und verfügen auch nicht über entsprechendes Vermögen. Das Bundesland liegt seit Jahren über dem deutschlandweiten Schnitt. Der lag laut Schuldneratlas "nur" bei 10 Prozent.  

Arbeitslosigkeit und Kurzarbeit durch Corona verschärfen Lage

Die Corona-Krise hat die Lage weiter verschärft. Von Überschuldung betroffen sind nicht mehr nur die einkommensschwachen Haushalte, sondern verstärkt auch die Mittelschicht. Beispielsweise verlieren gut bezahlte Facharbeiter durch Stellenabbau ihren Job.

Ein weiterer wesentlicher Faktor neben Arbeitslosigkeit ist Kurzarbeit. Die Quote lag in den saarländischen Landkreisen im Juni bei um die 34 Prozent. Die Schuldnerberatung rechnet daher mit einem weiteren Anstieg der Überschuldeten

Verwendete Quellen:
- Saarländischer Rundfunk
- Creditreform
- eigener Artikel

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Keine Zuschauer beim Spiel 1. FC Saarbrücken gegen SC Verl erlaubt

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Beim Spiel des 1. FC Saarbrücken gegen den SC Verl müssen die Ränge des Ludwigparkstadions coronabedingt leer bleiben. Symbolfoto: BeckerBredel

Keine Zuschauer beim Heimspiel des FCS gegen Verl erlaubt

Nachdem der 1. FC Saarbrücken bereits am vergangenen Wochenende das Heimspiel gegen die SpVgg Unterhaching ohne Zuschauer austragen musste, wird auch das Spiel am Sonntag gegen den SC Verl (Anstoß: 13.00 Uhr) zu einem sogenannten Geisterspiel. Der Partie stehe jedoch trotz des positiven Corona-Tests von FCS-Spieler Steven Zellner nichts im Wege. 

Corona-Zahlen derzeit zu hoch

Die zunehmenden Corona-Infektionszahlen im Regionalverband Saarbrücken beziehungsweise im gesamten Saarland lassen aktuell keine Besucher/innen im Stadion zu. Die Verantwortlichen des 1. FC Saarbrücken äußerten sich zu der Lage am Donnerstag wie folgt:

"Dies bedauern wir sehr, aber mit dem notwendigen Respekt und dem Verantwortungsbewusstsein für gesellschaftliche Realitäten, ist dies der einzig vernünftige Schritt das Spiel gegen Verl als sogenanntes „Geisterspiel“ ohne Zuschauer durchzuführen. Wir tragen als Verein in dieser sehr herausfordernden Zeit eine hohe Verantwortung für unsere Mitmenschen, Anhänger, Spieler und Mitarbeiter. Dahingehend müssen wir mit Bedacht und großer Sorgfalt agieren".

Verein appelliert an Fans zu Hause zu bleiben

Der Verein appelliert an die Fans, das Stadiongelände am Sonntag nicht aufzusuchen, sondern zu Hause zu bleiben. "Wir alle tragen in diesen Zeiten mit unserem eigenen Verhalten die Verantwortung für eine Eindämmung der Epidemie und die baldige Rückkehr zur Normalität. Bitte bleiben Sie deshalb an diesem Sonntag dem Ludwigspark fern und reisen nicht an. Sie tragen dadurch mit dazu bei, dass von Spielen des 1. FC Saarbrücken keine Gefahr für die Gesundheit der Bevölkerung ausgeht", heißt es in einer Mitteilung des FCS.

Kaufpreis der Tickets wird zurückerstattet

Der Kaufpreis für die Eintrittskarten werde den Fans zurückerstattet. Der Ticketanbieter des FCS, die Reservix GmbH, kommt laut Vereinsangaben zeitnah auf die Anhänger zu und werde die bereits geleisteten Zahlungen rückabwickeln, ohne dass die Fans dafür selbst Schritte einleiten müssen.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des 1. FC Saarbrücken vom 22.10.2020

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"Technische Probleme": FCS-Trainer Kwasniok bei Video-Pressekonferenz mit Filter aufgebrezelt

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Der Cheftrainer des 1. FCS Lukas Kwasniok tritt bei Pressekonferenzen für gewöhnlich ohne Hut und Brille auf. Archivfoto: BeckerBredel

Nach dem Sieg über 1860 München in der dritten Fußball-Bundesliga gab der Trainer des 1. FC Saarbrücken eine Pressekonferenz. In der Video-Übertragung allerdings war Lukas Kwasniok mit Sonnenbrille und Hut zu sehen. Die Accessoires waren ihm mit einem Filter virtuell aufgesetzt worden. 

"Bedauerliches technisches Problem"

1860 München entschuldigte sich für den Zwischenfall. "Beim Statement von Lukas Kwasniok kam es zu einem bedauerlichen technischen Problem, wir haben den Trainer der Gäste leider mit einem Filter überzogen, die Szene aber sofort gelöscht", heißt es in einer Vereinsmitteilung. Bekanntlich vergisst das Internet jedoch nie:

Kwasniok nimmt virtuelles Outfit mit Humor

Der Saarbrücker Trainer nahm den Vorfall mit Humor. "Irgendwie steht es mir. Ich hab’s mir jetzt erstmal als Profilbild abgespeichert", sagte der 39-Jährige. Das kann sich Kwasniok derzeit durchaus erlauben. Nach vier Siegen und einem Unentschieden führt der 1. FCS die Tabelle an. Dabei hat die Mannschaft ein Spiel weniger absolviert als die Gegner. 

Kritik an 1860-Trainer Köllner wegen Spieler-Beleidigung

Direkt nach der Partie kam es zwischen Kwasniok und 1860-Trainer Michael Köllner zu einem Schlagabtausch. Hintergrund war eine Bemerkung Köllners über Boné Uaferro. "Dass ein gegnerischer Trainer meinen Spieler nach so einer Aktion als dumm und/oder doof bezeichnet, finde ich skandalös. Er hat keine Charakterstärke gezeigt", sagte Kwasniok. In der anschließenden Pressekonferenz reagierte Köllner auf den Vorwurf: "In der Hitze des Gefechts darf man nicht jedes Wort auf die Goldwaage legen. Auf der anderen Seite sind genauso Kommentare gefallen."

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- 1860 München auf Facebook
- Twitter

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