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Kreuznacher Diakonie verhängt Besucherverbot in Kliniken und Hospizen

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Unter anderem im Diakonie Klinikum Neunkirchen sind keine Besucher mehr gestattet. Foto: BeckerBredel

Nachdem bereits in der vergangenen Woche die Caritas-Kliniken einen Besucherstopp angekündigt hatten, sind nun auch im Diakonie Klinikum Neunkirchen, dem Fliedner Krankenhaus Neunkirchen und dem Evangelischen Stadtkrankenhaus Saarbrücken Besuche untersagt. Das berichtet der "SR" und bezieht sich dabei auf eine Meldung der Diakonie. Auch im Paul Marien Hospiz Saarbrücken und im Fliedner Hospiz Neunkirchen sind Besuche nur noch nach Rücksprache möglich. 

Besuche nur noch in Ausnahmefällen und nach Absprache

Das Besuchsverbot sei notwendig, um die optimale Versorgung zu sichern und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu schützen. Nur noch in Ausnahmesituationen können Patientinnen und Patienten in den betroffenen Krankenhäusern Besucher/innen empfangen. Diese sollen die Betroffenen jedoch mit den Stationsleitungen vorab besprechen.

Sonderfälle seien etwa Väter, die bei der Geburt dabei sein möchten oder Eltern, die ihre Kinder besuchen wollen. Auch Patient/innen, die im Sterben liegen oder bei denen aus ärztlicher Sicht Besuche oder Begleitung notwendig sind, können eine Ausnahme vom Verbot darstellen. 

Erkrankte sollten Kliniken nur zur Behandlung aufsuchen

Menschen, die Symptome wie Husten Schnupfen, Halskratzen, Fieber oder auch Hautausschlag aufweisen, ist ein Besuch in den Krankenhäusern und Hospizen der Diakonie absolut untersagt. Wer dagegen Anzeichen auf eine schwere Erkrankung zeigt und sich in Behandlung geben möchte, sollte nicht aus Sorge vor einer Infektion das Krankenhaus meiden. "Warten kann im Akutfall lebensgefährlich sein", so die Diakonie. 

Verwendete Quellen:
- Saarländischer Rundfunk
- Kreuznacher Diakonie

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