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Ultraorthodox oder liberal? So leben Jüdinnen und Juden heute im Saarland

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Foto: Union Stiftung

Die jüdische Religion ist eine Volksreligion und ist über die ganze Welt verbreitet. Und das, obwohl ihre Religionsgemeinschaft mit 3,5 Millionen Anhängern im Vergleich zu anderen Religionen (Christentum: 2,1 Milliarden, Islam rund 1,3 Milliarden) eher klein ist. Im Leben eines jüdischen Menschen gibt es ganz bestimmte Regeln, Prägungen und Richtlinien, wie z.B. die 613 Mitzwot (Gebote), das jüdische Jahr, Fast- und Feiertage sowie die schriftliche und mündliche Lehre. Sie bestimmen sein Handeln und Tun vom Tag seiner Geburt bis zum Tod. Nicht erst seit der Schreckensherrschaft  der Nazis erfahren Juden Anfeindungen und Antisemitismus. Viele jüdische Menschen sind in den vergangenen Jahrhunderten aufgrund ihres Glaubens verfolgt und ermordet worden.

Experten geben Einblicke in die jüdische Lebensweise

Doch wie sieht das alltägliche Leben von Jüdinnen und Juden im Jahr 2021 im Saarland aus? Diese Frage beantworten in einer Veranstaltung der Union Stiftung in Saarbrücken am Mittwoch, 16. Juni, 18.30 Uhr die Vorsitzende der Synagogengemeinde Saar, Ricarda Kunger, die in Saarbrücken aufgewachsene Sarah Shabandazeh sowie der Beauftragte für jüdisches Leben im Saarland und gegen Antisemitismus, Prof. Dr. Roland Rixecker. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Synagogengemeinde Saar statt.

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Foto: Union Stiftung

Wer Lust bekommen hat, sich näher über die charakteristische jüdische Lebensart zu informieren, kann am 16. Juni, 18.30 Uhr ausschließlich online - via Zoom oder Facebook -  an der Podiumsdiskussion teilnehmen.

Teilnehmen über Zoom
Teilnehmen über Facebook

Das Saarland blickt auf mindestens 700 Jahre jüdische Geschichte an der Saar zurück: In einem Freiheitsbrief des Grafen Johann I von Saarbrücken aus dem frühen 14. Jahrhundert werden für den Bereich Saarbrücken erstmals Menschen jüdischen Glaubens erwähnt. Viele der im Saarland ansässigen Jüdinnen und Juden wurden unter der Schreckensherrschaft der Nazis vertrieben, deportiert und ermordet. Heute gibt es wieder eine jüdische Gemeinde an der Saar, doch über sie und ihre Art und Weise zu leben, wissen die meisten nicht viel. 

Gelegenheit, sich zu informieren, gibt es am  Mittwoch, 16. Juni, 18.30 Uhr bei einer Podiumsdiskussion der Union Stiftung mit drei Experten zum Thema "Jüdisches Leben im Saarland".  

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Ricarda Kunger, Prof. Dr. Roland Rixecker und Sarah Shabandazeh geben einen interessanten Einblick in die jüdische Glaubens-/Religionsgemeinschaft und das Leben ihrer Mitglieder im Saarland.  

Die Veranstaltung findet ausschließlich online statt! 

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Foto: Union Stiftung

Kontakt:
Union Stiftung
Steinstraße 10
66115 Saarbrücken
Telefon: 0681/70945-0

Internet: www.unionstiftung.de
Facebook: https://www.facebook.com/UnionStiftung
Twitter: https://twitter.com/UnionStiftung

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