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mit dpa

Umfrage: Mehrheit erwartet erneuten Lockdown

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Einer Umfrage zufolge rechnen viele Deutsche mit einem erneuten Lockdown. Archivfoto: dpa-Bildfunk/Swen Pförtner

Mehrheit erwartet Lockdown

Vor der neuen Bund-Länder-Runde zum weiteren Vorgehen in der Corona-Pandemie rechnen fast zwei Drittel der Deutschen damit, dass es wegen der steigenden Corona-Infektionszahlen wieder zu Schließungen von Geschäften, Restaurants oder Schulen kommen wird.

In einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts "YouGov" im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur ("dpa") sagten 63 Prozent, dass sie einen solchen Lockdown erwarten. Nur 23 Prozent glauben nicht daran, 13 Prozent machten keine Angaben.

Viele halten Auflagen für angemessen

Einer weiteren Umfrage zufolge hält gut jeder zweite Deutsche die geltenden Auflagen zur Eindämmung der Pandemie für angemessen. 51 Prozent der Befragten sind im "Deutschlandtrend im ARD-Morgenmagazin" dieser Ansicht. Das sind acht Prozentpunkte weniger als zu Monatsbeginn.

Für 32 Prozent gehen die aktuell geltenden Einschränkungen nicht weit genug, ein Plus von 5 Prozentpunkten. 15 Prozent halten die derzeitigen Auflagen hingegen für zu weitgehend, das sind vier Prozentpunkte mehr als Anfang Oktober, so "dpa".

Strobl fordert einwöchigen Lockdown

Der stellvertretende CDU-Bundesvorsitzende Thomas Strobl fordert bei einer weiteren Verschärfung der Corona-Lage einen gut einwöchigen Lockdown in Deutschland. "Wenn die Zahlen sich weiter so entwickeln, dann müssen wir Maßnahmen in den Blick nehmen, etwa, dass wir auch einmal für eine Woche alles dicht machen, dass von Freitag bis Sonntag die Woche drauf gar nichts mehr geht", sagte er dem Nachrichtenportal "The Pioneer".

Auf die Frage, ob die Schließung auch Schulen, Kitas und Geschäfte betreffen würde, sagte Strobl: "Alles heißt alles." Das bedeute auch Einschränkungen im Grenzverkehr.

Bund-Länder-Runde geplant

Angesichts der rasant zunehmenden Corona-Infektionen will Kanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Ländern über eine stärkere Eindämmung beraten. Bereits am Mittwoch (28. Oktober 2020) soll es laut "dpa" dazu eine Videokonferenz mit den Ministerpräsidenten geben.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- eigene Artikel

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