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Saarland-Nachrichten: Die wichtigsten Meldungen vom Dienstag

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Alle Meldungen aus dem Saarland vom heutigen Dienstag (27. Oktober 2020) gibt es im Überblick auf SOL.DE. Foto: BeckerBredel

Ministerpräsident Hans fordert Mut für unbequeme Corona-Entscheidungen

Der saarländische Ministerpräsident Tobias Hans hat im Vorfeld zur Bund-Länder-Schalte am morgigen Mittwoch (28. Oktober 2020) konsequentere Entscheidungen gefordert. Corona verzeihe keine Nachlässigkeit. Es brauche jetzt den Mut, auch mal unbequeme Entscheidungen zu treffen. Mehr unter: "Ministerpräsident Hans fordert Mut für unbequeme Corona-Entscheidungen".

Über 70 Corona-Fälle in Seniorenheimen in Marpingen und Düppenweiler gemeldet

In zwei Seniorenheimen im Saarland wurden insgesamt 77 Corona-Infektionen bekannt. Der Artikel dazu: "Über 70 Corona-Fälle in Seniorenheimen in Marpingen und Düppenweiler gemeldet".

Hans spricht sich für erneute Aufnahme von französischen Corona-Patienten aus

Erneut will das Saarland Kapazitäten in Krankenhäusern hierzulande für französische Patientinnen und Patienten zur Verfügung stellen. Grenzüberschreitende Zusammenarbeit müsse sich auch in Krisenzeiten bewähren, sagte Saar-Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) dem "SR". Mehr dazu: "Hans spricht sich für erneute Aufnahme von französischen Corona-Patienten aus".

Neue Bund-Länder-Runde zu Corona-Maßnahmen für Mittwoch geplant

Warnungen vor einer Zuspitzung der Corona-Lage werden lauter. Reicht ein regionales Gegensteuern, wenn sich das Virus auf breiter Front ausbreitet? Bund und Länder planen das nächste Krisengespräch. Die Kanzlerin hat da klare Vorstellungen. Der Artikel dazu: "Neue Bund-Länder-Runde zu Corona-Maßnahmen für Mittwoch geplant".

Umfrage: Mehrheit erwartet erneuten Lockdown

Hilft gegen die Ausbreitung des Coronavirus nur die erneute Schließung von Läden, Schulen und Restaurants? Am Mittwoch (28. Oktober 2020) beraten Bund und Länder wieder. Die Erwartungen der Menschen sind recht deutlich. Ein radikaler Vorschlag kommt aus dem Süden. Die Details: "Umfrage: Mehrheit erwartet erneuten Lockdown".

Besucherstopp im Kreiskrankenhaus St. Ingbert und Geriatrischer Rehaklinik

Der Saarpfalz-Kreis hat über einen Besucherstopp im Kreiskrankenhaus St. Ingbert und der Geriatrischen Rehaklinik informiert. Demnach sind ab sofort bis auf Weiteres keine Besuche erlaubt: "Besucherstopp im Kreiskrankenhaus St. Ingbert und Geriatrischer Rehaklinik".

Weitere Nachrichten zum Thema Corona:
- Uniklinik Homburg: Besuche ab Sonntag nur noch in dringenden Fällen möglich
- PopRat Saar fordert versprochene Hilfen für Eventbranche ein
- Trotz Corona-Krise: Globus-Gruppe steigert Umsatz
- Klinikum Saarbrücken sucht freiwillige Winterberghelfer

Vollsperrung der A8 im Bereich Kreuz Neunkirchen nach schwerem Verkehrsunfall

Auf der A8 im Bereich des Neunkircher Kreuzes, in Fahrtrichtung Zweibrücken, hat sich am Dienstag (27. Oktober 2020) ein schwerer Verkehrsunfall ereignet. Infolgedessen war eine Vollsperrung eingerichtet worden. Mehr dazu: "Vollsperrung der A8 im Bereich Kreuz Neunkirchen nach schwerem Verkehrsunfall".

Tödlicher Unfall auf A620 in Klarenthal: Prozess wird neu aufgerollt

Mehr als vier Jahre nach dem tödlichen Unfall auf der A620 in Höhe Klarenthal, bei dem ein 23-jähriger Mann sein Leben verlor, wird der Prozess gegen die Unfallverursacherin vor dem Landgericht Saarbrücken neu aufgerollt. Weitere Informationen: "Tödlicher Unfall auf A620 in Klarenthal: Prozess wird neu aufgerollt".

St. Wendel: Autofahrer (70) kracht in Betonmauer

In St. Wendel hat sich ein schwerer Verkehrsunfall ereignet. Dabei kollidierte ein 70 Jahre alter Autofahrer mit einer Betonmauer. Die Polizei stellte in der Atemluft des Mannes deutlichen Alkoholgeruch fest. Der Artikel: "St. Wendel: Autofahrer (70) kracht in Betonmauer".

Weitere Blaulicht-Meldungen:
- Tesla, Porsche und mehr: Seit Freitag vier hochwertige Pkw im Saarland entwendet
- Lkw verliert Dach auf der A620 in Saarlouis
- Zweibrücken: Pkw brennt in Hinterhof der Fußgängerzone aus
- Völklingen: Unbekannter streut Nägel und Schrauben auf Fahrbahn
- Zigaretten im Wert von mehreren Tausend Euro entwendet: Einbruch in "Kaufland" St. Ingbert

Darts-Weltrangliste: Saarländer Gabriel Clemens aktuell bester Spieler aus Deutschland

Als bester deutscher Spieler belegt Darts-Profi Gabriel Clemens aus Saarlouis derzeit Platz 32 der Weltrangliste. Im European Championship am Donnerstag (29. Oktober 2020) muss sich der "German Giant" dem aktuellen Weltmeister Peter Wright stellen. Weitere Informationen: "Saarländer Gabriel Clemens aktuell bester Spieler aus Deutschland".

"Energie SaarLorLux" unterstützt "Ingos Kleine Kältehilfe"

Der saarländische Energieversorger "Energie SaarLorLux" unterstützt "Ingos kleine Kältehilfe" bei ihrer Arbeit mit einer Geldspende sowie einer Mitgliedschaft mit erhöhtem Mitgliedsbeitrag. Mehr dazu unter: "Energie SaarLorLux" unterstützt "Ingos Kleine Kältehilfe".

Lebensmittelwarnung: Nussmischung von "Aldi" zurückgerufen

Das Portal "Lebensmittelwarnung.de" hat am heutigen Dienstag (27. Oktober 2020) über einen Lebensmittelrückruf bei "Aldi" informiert. Eine bestimmte Nussmischung könne demnach Rückstände von Pflanzenschutzmitteln enthalten. Mehr Informationen unter: "Lebensmittelwarnung: Nussmischung von Aldi zurückgerufen".

Verwendete Quellen:
- eigene Berichte

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Ministerpräsident Hans fordert Mut für unbequeme Corona-Entscheidungen

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Ministerpräsident Tobias Hans hat im Vorfeld der Bund-Länder-Schalte den Mut gefordert, unbequeme Corona-Entscheidungen zu treffen. Archivfoto: BeckerBredel

Angesichts der rasant steigenden Corona-Infektionszahlen in Deutschland beraten sich am morgigen Mittwoch erneut die Ministerpräsidentinnen und -präsidenten der Länder mit Bundeskanzlerin Angela Merkel über die weitere Vorgehensweise. Insider gehen davon aus, dass die Kanzlerin die Länderchefinnen und -chefs noch einmal zu einem strikteren Vorgehen bei der Umsetzung von Eindämmungsmaßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus bewegen möchte.

Tobias Hans fordert Mut für unbequeme Corona-Entscheidungen

Der saarländische Ministerpräsident Tobias Hans hat im Vorfeld der Bund-Länder-Schalte ebenfalls angedeutet, dass er sich für strengere Corona-Regelungen einsetzen möchte. So erwarte er ein klares Signal gegen den möglichen Kontrollverlust in der Pandemie. "Dazu braucht es bundesweit einheitliche Regeln und den Mut aus dem Frühjahr, auch unbequeme Entscheidungen zu treffen", erklärte Hans am Dienstag gegenüber den Zeitungen der "Funke Mediengruppe".

Man müsse nun alles daran setzen, das Gesundheitssystem in Deutschland zu schützen und vor einer Überforderung zu wahren. Hand verwies auf die aktuelle Lage in Belgien, wo viele Kliniken derzeit bereits am Limit seien. "Wir müssen jetzt handeln und das Ruder rumreißen, denn Corona verzeiht keine Nachlässigkeit", mahnte Hans abschließend.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Alleine, unter Freunden, als Familie: Urlaub im Saarland wird zur Endeckungsreise

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Abendstimmung auf dem Losheimer Stausee (Foto: Günther Schneider/Pixabay)

Die Saarschleife bestaunen, in den teilnehmenden Bädern entspannen oder die zahlreichen spannenden Museen entdecken: Das Saarland hat so einiges zu bieten. Um den Tourismus im Inland zu stärken, hat die Tourismus Zentrale Saarland die Kampagne “Urlaub dahemm” ins Leben gerufen.

Kurzurlaub im eigenen Land

„Mit dieser Aktion möchten wir die Saarländerinnen und Saarländer, aber auch diejenigen, die nicht mehr hier leben, dazu animieren, einen Kurzurlaub in ihrem schönen Saarland zu machen. Das Saarland hat auf kleinstem Raum so Vieles zu bieten, was man selbst vielleicht noch gar nicht entdeckt hat”, sagt die Geschäftsführerin der Tourismus Zentrale Saarland, Birgit Grauvogel. 

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2 x Übernachten plus Frühstück zum Vorzugspreis

Im Rahmen dieser Aktion bieten die teilnehmenden Gastgeber im Reisezeitraum bis 20. Dezember 2020 zwei Übernachtungen inklusive Frühstück zum Vorzugspreis an. Zusätzlich erhalten die “Heimat-Urlauber” die Saarland Card, mit der sie während ihres Kurzurlaubes über 90 Attraktionen kostenfrei besuchen, sowie Bus und Bahn im Saarland kostenfrei nutzen können. “Vielleicht verliebt sich der ein oder andere noch einmal neu ins Saarland”, fasst die Geschäftsführerin die Aktion zusammen. Insgesamt nehmen 19 Hotels teil, auch Glamping ist möglich. 

Alle teilnehmenden Hotels

Auch das Einladen potenzieller Gäste, die nicht mehr im Saarland leben, wird belohnt: “Wer Freunde oder Verwandte zu einem Kurzurlaub in die alte Heimat einlädt und an die teilnehmenden Gastgeber vermittelt, erhält für deren Buchung ebenfalls eine kostenlose Saarland Card für die gemeinsamen Ausflüge”, berichtet Grauvogel. 

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Foto: TZS/Johannes Ruße/Marcus Simaitis

Aber auch speziell für Familien hat die Tourismuszentrale ein interessantes Paket geschnürt: Denn das Saarland ruft zur Safari! Doch bei diesem spannend klingenden Event werden - zum Glück -  keine Tiere gejagt, sondern  spannende Freizeit- und Kulturangebote im Saarland. Und davon gibt’s jede Menge. Wer dann noch die Saarland Card mit im Gepäck hat, kann richtig Geld sparen und viele Vorteile genießen.

FamilienSafari – Das Saarland Abenteuer

So funktioniert die FamilienSafari

Das Konzept der Tourismus Zentrale ist einfach – und macht den Kurzurlaub zur Großwildjagd: Wer mit der  Familie bis zum 21.11.2020 (21.11.2020 Abreisetag) zwei Übernachtungen in einer der fünf saarländischen Jugendherbergen bucht, erhält die Saarland Card gratis dazu – und damit kostenlosen Eintritt in über 90 Attraktionen und freie Fahrt mit Bus & Bahn während seines Aufenthaltes.

Alle teilnehmenden Jugendherbergen

Wer die Familien Safari buchen möchte - hier entlang: ZUR BUCHUNG

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Foto: TZS

Diese und noch viel Angebote kann man während der FamilienSafari mit der Saarland Card kostenlos erleben:

- Museen & Historische Bauwerke (z.B Moderne Galerie Saarbrücken, UNESCO-Weltkulturerbe Völklinger Hütte, Erlebnisbergwerk Velsen, Europäischer Kulturpark Bliesbruck-Reinheim u.v.m)

- Schwimmbäder & Saunen (z.B. DAS BAD Merzig, Erlebnisbad Schaumberg, KOI Homburg u.v.m.)

- Stadt-, Erlebnisführungen & Schiffsfahrten

- Gärten & Naturerlebnisse (z.B Erlebnistour im Nationalpark Hunsrück-Hochwald: Wilde Kelten - alte Wälder, Bauerngartenführung Finkenrech u.v.m.)

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Foto:TZS/Marcus Simaitis

- Freizeitattraktionen (z.B. Freizeitzentrum Peterberg, Indoor Kartbahn Bous u.v.m.)

- Tierische Begegnungen (Saar Alpaka Farm, Naturwildpark Freisen, Tierisch unterwegs auf Finkenrech)

- Zweibrücken Fashion Outlet (Gegen Vorlage der Saarland Card erhalten Sie im Tourist Information Center Ihren persönlichen VIP Day Pass mit weiteren attraktiven Vorteilen.)

Natürlich soll jeder gut gerüstet und versorgt in seine Safari starten. Deshalb gibt’s bei der FamilienSafari neben Halbpension auch ein Lunchpaket pro Person. Und eine Saarland-Brotbox gibt es pro Familie noch als Geschenk obendrauf. So könnt ihr nachhaltig und gestärkt das Saarland erkunden!

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Foto: TZS

Gewinnspiel: Sterne sammeln und Urlaub gewinnen

In jeder Saarland-Brotbox ist eine FamilienSafari-Gewinnspielkarte versteckt. Wer drei Saarland Card-Attraktionen besucht und sich die Sterne ausstanzen lässt, hat die Chance vielleicht schon den nächsten Familienurlaub zu gewinnen! Zur Gewinnspiel- Teilnahme sind alle drei Sterne erforderlich. Dann nur noch Postkarte ausfüllen und an die Tourismus Zentrale Saarland senden oder zusammen mit den Saarland Cards vor der Abreise in der Jugendherberge abgeben. Als Gewinn winkt ein Gutschein fürs nächste Familienwochenende in einer der saarländischen Jugendherbergen.

Vor Besuch der einzelnen Safari-Etappen, wird empfohlen, sich auf den Websites der Attraktionen über die aktuellen Öffnungszeiten zu informieren. Überall sind selbstverständlich die Corona-Richtlinien zu befolgen.

Weitere Infos zu "Urlaub dahemm" und "FamilienSafari":

Tourismus Zentrale Saarland GmbH
Trierer Str. 10
66111 Saarbrücken
Telefon: (0681) 927200
Mail: info@tz-s.de

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Lebensmittelwarnung: Nussmischung von "Aldi" zurückgerufen

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"Aldi" ruft aktuell einen "Kerne Mix" zurück. Foto: "Aldi Süd"

Aktuelle Lebensmittelwarnung im Saarland

Das Verbraucherschutzportal "Lebensmittelwarnung.de" der Länder und des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit weist auf einen aktuellen Produktrückruf bei "Aldi" hin.

"Kerne-Mix" von "Aldi" zurückgerufen

So ruft der Lieferant "Partners in Bio GmbH" im Sinne des vorbeugenden Verbraucherschutzes den "Gut Bio Kerne Mix" mit allen Mindesthaltbarkeitsdaten ab dem 15.07.2021 bis einschließlich 03.09.2021 zurück. Laut Hersteller wurden in der Sesamsaat des Produkts Rückstände eines Pflanzenschutzmittels nachgewiesen. Die Nussmischung wurde in allen "Aldi"-Filialen im Saarland verkauft und sollte nicht verzehrt werden.

"Aldi" hat das Produkt inzwischen aus dem Handel genommen. Andere Produkte des Lieferanten „Partners in Bio GmbH“ sowie Nuss-Produkte anderer Lieferanten seien nicht betroffen. Verbraucher können das Produkt ohne Vorlage des Kassenzettels in den "Aldi"-Märkten zurückgeben. Der Kaufpreis wird ihnen zurückerstattet.

Verwendete Quellen:
- Lebensmittelwarnung von "Lebensmittelwarnung.de" vom 27.10.2020

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"Energie SaarLorLux" unterstützt "Ingos Kleine Kältehilfe"

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Scheckübergabe, v.l. Petra Therre (Ingos Kleine Kältehilfe), Lisa Therre (Ingos Kleine Kältehilfe), Joachim Morsch (Energie SaarLorLux), Foto Energie SaarLorLux

Im Oktober 2016 gründete Ingo Wilke die Privatinitiative "Ingos Kleine Kältehilfe", die sich inzwischen mit dem Sulzbacher Verein "Hand in Hand e.V." zusammengeschlossen hat. Als ehrenamtliche Organisation versucht die Kältehilfe Bedürftige vor allem in der kalten Jahreszeit zu unterstützen. So verteilen die Helferinnen und Helfer unter anderem Essen und Kleidung. Zudem sorgen sie seit Jahren für ein menschliches Miteinander.

"Energie SaarLorLux" spendet an "Ingos Kleine Kältehilfe"

Eine Arbeit, die es nach Ansicht des saarländischen Energieversorgers "Energie SaarLorLux" zu unterstützen gilt. So erklärt Unternehmenssprecher und Vorstandsmitglied Joachim Morsch: "Die Ehrenamtlichen Helfer der Initiative sind für uns wahre Helden im Alltag. Dank ihres Einsatzes können rund 120 bedürftige Personen mehrfach in der Woche in den Abendstunden ein warmes Essen genießen".

Ein Grund dafür, dass "Energie Saar LorLux" die Kältehilfe finanziell unterstützen möchte. So übergab Morsch am gestrigen Montag im Namen des Energieversorgers einen Scheck in Höhe von 1.500 Euro an "Ingos Kleine Kältehilfe". Die Initiative, die sich vorwiegend aus Spenden finanziert, durfte sich zudem über eine Mitgliedschaft des Energieversorgers in dem gemeinnützigen Verein freuen. "Energie SaarLorLux" hat den eigentlichen Jahresbeitrag von 5 Euro sogar auf 600 Euro pro Jahr erhöht. 

"Als Energieversorger vor Ort sehen wir uns auch in sozialer Verantwortung. Dies unterscheidet uns hier in unserer Heimat deutlich vom Wettbewerb. Mit unserer Unterstützung von Ingos Kleiner Kältehilfe wollen wir dieses Versprechen erneut einlösen", erklärt Morsch die Unterstützung.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung von "Energie SaarLorLux" vom 27.10.2020

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Uniklinik Homburg: Besuche ab Sonntag nur noch in dringenden Fällen möglich

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Hier zu sehen: ein Gebäude auf dem Areal des Universitätsklinikums des Saarlandes in Homburg. Archivfoto: BeckerBredel

Einschränkungen der Besuchsmöglichkeiten

Das Universitätsklinikum des Saarlandes in Homburg hat am heutigen Dienstag (27. Oktober 2020) über eine neue Regelung informiert. Demnach sind ab Sonntag Patientenbesuche nur noch in dringenden Fällen nach vorheriger Rücksprache möglich. Zudem könne es zu Terminverschiebungen bei planbaren Behandlungen kommen. Hintergrund seien die Anstiege der Corona-Fälle im Saarland.

Professor Dr. Wolfgang Reith, Ärztlicher Direktor, sagte zu der Regelung: "Aufgrund der zunehmenden Corona-Fälle müssen auch wir leider, in Einklang mit den anderen Krankenhäusern im Saarland, die Besuchsmöglichkeiten für unsere Patienten ab Sonntag stärker einschränken."

Dringende Fälle und Begleitpersonen erlaubt

Besuche von Patientinnen und Patienten seien nur in Absprache und in dringenden Fällen möglich. "Diese sind beispielsweise Palliativpatienten und kritisch erkrankte Patienten", so Reith. Bei minderjährigen oder desorientierten Patienten seien Begleitpersonen erlaubt. Sobald es die Infektionszahlen wieder zulassen, sollen die Besuchsmöglichkeiten ausgeweitet werden.

Terminverschiebungen möglich

"Im Rahmen unseres Vorsorgekonzeptes zur Behandlung von Covid-Patienten werden planbare Therapiemaßnahmen bei Bedarf verringert werden", sagte der Ärtzliche Direktor. Dies könne zu Terminverschiebungen führen. Die Maßnahmen dienten dem Schutz der Bevölkerung und hätten sich bereits im Frühjahr dieses Jahres bewährt.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Universitätsklinikums des Saarlandes, 27.10.2020

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Klinikum Saarbrücken sucht freiwillige Winterberghelfer

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Für die zweite Corona-Phase braucht das Klinikum Saarbrücken Helfer auf dem Winterberg. Archivfoto: BeckerBredel

Im Frühjahr unterstützten bereits über 50 Helfer das Klinikum Saarbrücken bei der Bewältigung der ersten Corona-Phase.

Da das Krankenhaus Level-1-Zentrum für die Behandlung von Covid-19-Patienten und damit eines von drei Corona-Schwerpunktzentren ist, ist es in der Pandemie besonders gefordert. Aufgrund der aktuell schnell steigenden Zahlen sucht das Klinikum nun wieder freiwillige Helfer.

Mögliche Einsatzgebiete der "Winterberghelfer"

Einige Hilfsangebote seien bereits eingegangen, heißt es in der Pressemitteilung. Die Freiwilligen können etwa im Pflegehilfsdienst an infizierten Patienten eingesetzt werden. Dabei werden sie stets von Ärzten und Fachpersonal beaufsichtigt und angewiesen. Aber auch auf anderen Stationen mit Nicht-Corona-Patienten können die Helfer Pflegekräfte unterstützen. Andere Aufgabenbereiche sind etwa Botendienste oder Zutrittskontrollen beim Empfang.

Vergütung, Arbeitszeiten und Einarbeitung

Die Freiwilligen werden für ihre Dienste tariflich vergütet und versichert. Möglich sind sowohl Voll- als auch Teilzeit im Wechselschichtmodell. Die Einsatzpläne könnten auch individuell erstellt werden. Zu Beginn der Tätigkeit werden die Helfer eine Woche lang in Theorie und Praxis eingearbeitet. Die Schutzausrüstung, die bei den meisten Aufgaben notwendig ist, wird vom Klinikum Saarbrücken zur Verfügung gestellt. 

Kontakt

Wer Interesse hat, das Klinikum Saarbrücken als Winterberghelfer:in zu unterstützen, kann sich per E-Mail an das Krankenhaus wenden. In dem Anschreiben sollten persönliche Angaben, telefonische Erreichbarkeit und Verfügbarkeitszeitraum sowie die Art der Hilfe oder ein konkretes Einsatzgebiet genannt werden.

Verwendete Quellen:
- Pressemitteilung und Aufruf des Klinikums Saarbrücken

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Tesla, Porsche und mehr: Seit Freitag vier hochwertige Pkw im Saarland entwendet

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Entwendet wurde unter anderem ein Tesla. Symbolfoto: Wikimedia Commons/Vauxford/CC4.0-Lizenz (Foto bearbeitet)

Porsche geklaut

Nach Angaben der Polizei wurde am Freitag zwischen 6.00 und 9.00 Uhr ein blauer Porsche Cayenne mit dem Kennzeichen SB-XX 7070 entwendet. Dieser stand vor einem Wohnhaus im Saarbrücker Oscar-Gross-Weg.

BMW entwendet

"Im zweiten Fall handelte es sich bei dem Diebesgut um einen grauen BMW X5 mit dem Kennzeichen SB-NP 47", so die Polizei. Der Diebstahl soll sich zwischen Sonntagabend (25. Oktober 2020) und Montagmorgen im Sperberweg in Saarbrücken ereignet haben.

Tesla geklaut

In der Nacht zum heutigen Dienstag (27. Oktober 2020) kam es laut Polizei zum dritten Pkw-Diebstahl seit Freitag. Entwendet wurde ein grauer Tesla Modell S, Kennzeichen SLS-QX 88, in der Gisinger Straße in Saarlouis.

BMW entwendet

Ebenso in der Nacht zum Dienstag verschwand in Fischbach-Camphausen ein grauer BMW X5 mit dem Kennzeichen SB-YB 22. Nach Angaben der Einsatzkräfte sind alle Fahrzeuge mit dem Zugangssystem "Keyless Go" ausgestattet. Es wird um Hinweise gebeten. Ob die Taten zusammenhängen, sei derzeit unklar.

Zeugen sollen sich unter der Telefonnummer (0681)962-2133 bei der Polizei melden.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Landespolizeipräsidiums Saar, 27.10.2020
- Verwendetes Foto: Wikimedia Commons/Vauxford/CC4.0-Lizenz (Foto bearbeitet)

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mit dpa

Trotz Corona-Krise: Globus-Gruppe steigert Umsatz

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Im Geschäftsjahr 2019/20 hat Globus seinen Umsatz gesteigert. Archivfoto: BeckerBredel

Globus steigert Umsatz

Die Handelsgruppe Globus hat ihren Umsatz gesteigert: Im Geschäftsjahr 2019/2020 (das endete am 30. Juni) kletterten die Erlöse nach 7,71 Milliarden Euro im vorherigen Geschäftsjahr um 3,2 Prozent auf 7,95 Milliarden Euro. Das teilte das Unternehmen "dpa" zufolge am heutigen Dienstag (27. Oktober 2020) in Saarbrücken mit.

Wegen der coronabedingten Beschränkungen im März hätten zahlreiche Fachmärkte zwischenzeitlich schließen müssen. Dies habe aber unter anderem durch digitale Angebote kompensiert werden können.

Plus von 64 Millionen

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) lag bei 284 Millionen, ein Plus von 64 Millionen Euro. Im Geschäftsjahr zuvor war bedingt durch mehrere Sondereffekte, nach Unternehmensangaben unter anderem wegen großer Investitionen, das Ebit um 47 Millionen Euro auf 220 Millionen Euro zurückgegangen. Nun sei man wieder auf "Normalniveau", sagte der Geschäftsführer der Globus Holding, Christian Heins. Was unter dem Strich stand, teilte das Unternehmen laut "dpa" nicht mit.

Verhandlungen zu Markt-Übernahmen

Noch nicht abgeschlossen sind die Verhandlungen zur Übernahme von 16 Märkten des zerschlagenen Real-Warenhausnetzes. Man sei sehr daran interessiert, diese Märkte zu übernehmen, sagte der Sprecher der Geschäftsführung von Globus SB-Warenhaus, Jochen Baab.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- eigene Berichte

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Der größte mobile Aussichtsturm der Welt wird in Saarbrücken errichtet

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Der Aussichtsturm "City-Skyliner" wird vor dem Staatstheater in Saarbrücken aufgebaut. Foto: BeckerBredel

Der 80 Meter hohe Turm aus einem Stahlgerippe wird auf dem Tbilisser Platz in Saarbrücken aufgebaut. Ein Schaustellerbetrieb aus Thüringen hat den "City Skyliner" entworfen und die Genehmigung erhalten, diesen in der saarländischen Landeshauptstadt aufzustellen. Das berichtet die Presseagentur BeckerBredel.

City-Skyliner steht bis Ende des Jahres in Saarbrücken

Nach Angaben des Unternehmens ist der "City Skyliner" der weltweit größte mobile Aussichtsturm. In einer neuen Stadt angekommen, wird er mit einem Teleskopkran montiert. Zuvor war der Skyliner in Luxemburg und Trier im Einsatz. Bis Ende des Jahres soll der Turm nun in Saarbrücken bleiben. 

Am kommenden Samstag (31. Oktober 2020) um 11:00 Uhr steigt die erste Gondel hoch. Aus luftiger Höhe können die Saarbrücker dann einen Blick auf ihre Stadt werfen.

Wegen Corona nur 30 Personen in der Gondel erlaubt

Eigentlich finden 60 Personen in der Gondel Platz. Aufgrund der Corona-Pandemie sind derzeit jedoch nur 30 Menschen zugelassen. Das erklärte Betreiber Thomas Schneider der Presseagentur beim Aufbau. Die Auflagen des Gesundheitsamtes sehen außerdem eine Maskenpflicht für Wartebereich und Gondel vor. 

Tickets für den City-Skyliner kosten acht Euro für Erwachsene und fünf Euro für Kinder. Bis drei Jahre ist der Eintritt frei

Verwendete Quellen:
- Presseagentur BeckerBredel

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Tödlicher Unfall auf A620 in Klarenthal: Prozess wird neu aufgerollt

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Ein 23-Jähriger verstarb noch am Unfallort in seinem Kleinwagen. Archivfoto: Feuerwehr Völklingen

Tödlicher Unfall auf der A620 bei Klarenthal

Am heutigen Dienstag (27. Oktober 2020) kommt es zu einer Neuauflage des Prozesses um den tödlichen Auffahrunfall, der sich im August 2016 auf der A620 in Klarenthal zugetragen hatte. Die Unfallverursacherin, eine 44-jährige Frau, raste damals mit überhöhter Geschwindigkeit mit ihrem Geländewagen in das Ende eines Staus. Dabei kollidierte ihr Fahrzeug mit dem Kleinwagen eines 23-jährigen Mannes, der dabei ums Leben kam. Fünf weitere Personen wurden verletzt.

Das Amtsgericht Saarbrücken hatte die Unfallverursacherin zunächst zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr auf Bewährung wegen fahrlässiger Tötung verurteilt. Daneben wurde gegen sie ein dreimonatiges Fahrverbot sowie eine Geldstrafe von 10.000 Euro verhängt.

Prozess gegen Unfallverursacherin wird neu aufgerollt

Sowohl die Eltern des verstorbenen 23-Jährigen als auch die Unfallverursacherin legten gegen das erstinstanzliche Urteil Berufung ein. Diese wurde zwar zunächst vom Landgericht im November des vergangenen Jahres verworfen. Doch beide Parteien legten Widerspruch beim Oberlandesgericht ein, das daraufhin entschieden hatte, dass der Fall neu verhandelt werden müsse. Nun sind drei neue Verhandlungstage vor dem Landgericht angesetzt.

Verwendete Quellen:
- eigene Recherche
- eigene Berichte

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PopRat Saar fordert versprochene Hilfen für Eventbranche ein

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Etwa mit einer Aktion im Juni hatten Beschäftigte der Saar-Veranstaltungsbranche auf ihre dramatische Lage aufmerksam gemacht. Foto: BeckerBredel

"Aktuell macht sich tiefe Verzweiflung ob der hoffnungslosen Perspektivlosigkeit breit", so der PopRat Saarland e.V. über die Stimmung in der Veranstaltungsbranche, angesichts steigender Zahlen und verstärkter Auflagen. Die Maßnahmen seien zwar verständlich, einen Lockdown wie im Frühjahr verkrafte man jedoch nicht noch einmal.

Zugesagte finanzielle Hilfsprogramme wurden nicht umgesetzt

Um den Eventsektor zu retten, brauche es zunächst schnelle finanzielle Hilfe. "Viele Betriebe und Selbständige unserer Branche müssen seit Monaten mit nahezu null Einnahmen überleben. Viele ohne die Vorzüge von Kurzarbeitergeld oder Unternehmerhilfen, wie sie andere Bundesländer längst realisiert haben", so der Rat.

Die Überbrückungshilfen seien auf Betriebe zugeschnitten, die mit Umsatzrückgängen kämpfen. Firmen, die komplett auf Einnahmen verzichten würden dagegen nicht berücksichtigt. Zwar würde immer wieder weitere Unterstützung zugesagt, bislang sei jedoch keines der angekündigten Hilfsprogramme für die Eventbranche umgesetzt worden. 

Branche muss in Entscheidungen einbezogen werden

Zudem müsse die Regierung die Betroffenen in die Gestaltung und auch Formulierung künftiger Verordnungen einbinden. Hier sei es bislang durch falsch verwendete Begrifflichkeiten häufig zu Missverständnissen und dadurch Erschwernissen gekommen. Die Sachkenntnis von Veranstaltern und Betreibern müsse genutzt werden. Stattdessen seien erneut Auflagen erlassen worden, die die Branche "völlig unbegründet hart treffen und uns den letzten Rest Handlungsspielraum nehmen". 

Öffentliche Events sind zu Unrecht Sündenbock für Infektionen

Abermals müsse die Veranstaltungsbranche zudem als Sündenbock für Infektionswellen herhalten. Diese gingen jedoch auf das Konto von unkontrollierten und ausufernden Feierlichkeiten im privaten Rahmen. Das Saarland müsse klar deutlich machen, dass "Veranstaltungen mit geprüften Hygienekonzepten nicht die Auslöser des aktuellen Geschehens sind." 

Tobias Hans und politische Vertreter versichern erneut Hilfe

Ministerpräsident Tobias Hans habe sich zur Unverzichtbarkeit der Branche bekannt und Hilfe vonseiten der Landesregierung zugesichert. Der PopRat stehe zudem in fruchtbarem Austausch mit politischen Vertretern aus Staatskanzlei, Wirtschafts- und Gesundheitsministerium, Kulturministerium und der Landeshauptstadt. Alle versprachen erneut Unterstützung für die Veranstaltungsbranche bei den Herausforderungen der Corona-Krise. Wann diese tatsächlich folgt, sei jedoch ungewiss.

Verwendete Quellen:
- Pressemitteilung des PopRat Saarland e.V.

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Über 70 Corona-Fälle in Seniorenheimen in Marpingen und Düppenweiler gemeldet

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In Marpingen und Düppenweiler gibt es insgesamt 77 Corona-Fälle in zwei Seniorenheimen. Foto: Jonas Güttler/dpa-Bildfunk

Von den festgestellten Corona-Infektionen sind ein Seniorenheim in Beckingen-Düppenweiler und eines in Marpingen betroffen.

29 Personen in Düppenweiler Seniorenheim positiv getestet

In der Einrichtung in Düppenweiler wurden aktuell 29 Corona-Fälle gemeldet. 18 Bewohner:innen und elf Pflegekräfte wurden positiv getestet. Das berichtet der "SR". Für das Heim wurden umfassende Quarantäne- und Hygieneregeln angekündigt. So sollen etwa die öffentlichen Gemeinschaftsräume geschlossen und Gruppenaktivitäten vorerst gestrichen werden. 

48 Corona-Fälle in Einrichtung in Marpingen, zwei Verstorbene

Zudem wurden in einem Seniorenheim in Marpingen 48 Infektionen mit dem Coronavirus festgestellt. Laut Landkreis St. Wendel sind 37 Bewohnerinnen und Bewohner sowie elf Mitarbeitende infiziert. Zwei Bewohner:innen seien inzwischen verstorben. Beide hätten an schweren Vorerkrankungen gelitten.

Der erste Fall in dem Marpinger Seniorenheim war am 15. Oktober aufgetreten. Im Anschluss wurde eine Quarantäne angeordnet. Eine Ausbreitung sei jedoch nicht mehr zu verhindern gewesen.

Verwendete Quellen:
- Saarländischer Rundfunk
- Landkreis St. Wendel

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Darts-Weltrangliste: Saarländer Gabriel Clemens aktuell bester Spieler aus Deutschland

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Clemens hat es in die Top-32 der Welt geschafft. Archivfoto: John Walton/PA Wire/dpa-Bildfunk

Ein Blick auf die Weltrangliste der Professional Darts Corporation (PDC) zeigt: Gabriel Clemens aus Saarlouis ist derzeit der beste deutsche Spieler. Er wird anhand einer Zweijahres-Preisgeldwertung auf Platz 32 geführt und kommt somit auf rund 150.000 britische Pfund an Preisgeldern - also aktuell etwa 165.000 Euro.

Match gegen Weltmeister

Gabriel "German Giant" Clemens muss sich am Donnerstag im European Championship gegen den derzeitigen Weltmeister Peter Wright behaupten. "Ich freue mich sehr, dabei zu sein", teilte Clemens auf seiner Facebook-Seite mit. Noch mehr freue er sich allerdings darüber, erstmals in den Top-32 zu stehen.

Verwendete Quellen:
- dartn.de
- gabriel-clemens.de

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Vollsperrung der A8 im Bereich Kreuz Neunkirchen nach schwerem Verkehrsunfall

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Zwei Pkw sind am Dienstag auf der A8, im Bereich Kreuz Neunkirchen, kollidiert. Foto: BeckerBredel

Unfall auf A8

Im Bereich Kreuz Neunkirchen auf der A8, in Richtung Zweibrücken, hat es am heutigen Dienstag einen schweren Verkehrsunfall gegeben. Zwei Pkw sind dort zusammengestoßen, mindestens eine Person erlitt Verletzungen. Vor Ort konnte die Polizei zum Unfallhergang noch keine Angaben machen.

Vollsperrung eingerichtet

Die Autobahn wurde komplett gesperrt, der Verkehr in Richtung Saarbrücken abgeleitet. Es kam zu einem rund einen Kilometer langen Stau auf dem Standstreifen vor der Ausfahrt Rohrbach. Der Grund: viele Auto- sowie Lkw-Fahrer drehten an der dortigen Anschlussstelle.

Update: Mittlerweile ist die A8 zwischen dem Kreuz Neunkirchen und Limbach wieder offen. Das geht aus dem "Verkehrsticker" hervor:

Aktuelle Verkehrsmeldungen Saarland

Verwendete Quellen:
- Pressedienst BeckerBredel
- "Verkehrsticker"

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Lkw verliert Dach auf der A620 in Saarlouis

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Ein Lkw hat auf der A620 in Saarlouis sein Dach verloren. Symbolfoto: Patrick Seeger/dpa

Lkw verliert Dach auf Autobahn

Gegen etwa 12.00 Uhr ereignete sich am gestrigen Montag ein Unfall auf der A620 bei Saarlouis. Bei einem Lkw, der in Fahrtrichtung Luxemburg unterwegs war, löste sich aus bislang unbekannten Gründen das Dach seines Aufliegers. Es flog in der Folge durch die Luft und schlug schließlich in dem Führerhaus eines nachfolgenden Lastwagens ein.

Der Fahrer des getroffenen Lastwagens reagierte schnell und brachte sein Fahrzeug auf dem rechten Standstreifen zum Stehen. An dem Lkw entstand ein erheblicher Sachschaden. Er wurde derart beschädigt, dass er abgeschleppt werden musste.

Das verlorene Dach musste unter Zuhilfenahme eines Kranfahrzeugs geborgen werden. Es kam zu Verkehrsbeeinträchtigungen an der Unfallstelle.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizei Saarlouis vom 27.10.2020

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mit dpa

Umfrage: Mehrheit erwartet erneuten Lockdown

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Einer Umfrage zufolge rechnen viele Deutsche mit einem erneuten Lockdown. Archivfoto: dpa-Bildfunk/Swen Pförtner

Mehrheit erwartet Lockdown

Vor der neuen Bund-Länder-Runde zum weiteren Vorgehen in der Corona-Pandemie rechnen fast zwei Drittel der Deutschen damit, dass es wegen der steigenden Corona-Infektionszahlen wieder zu Schließungen von Geschäften, Restaurants oder Schulen kommen wird.

In einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts "YouGov" im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur ("dpa") sagten 63 Prozent, dass sie einen solchen Lockdown erwarten. Nur 23 Prozent glauben nicht daran, 13 Prozent machten keine Angaben.

Viele halten Auflagen für angemessen

Einer weiteren Umfrage zufolge hält gut jeder zweite Deutsche die geltenden Auflagen zur Eindämmung der Pandemie für angemessen. 51 Prozent der Befragten sind im "Deutschlandtrend im ARD-Morgenmagazin" dieser Ansicht. Das sind acht Prozentpunkte weniger als zu Monatsbeginn.

Für 32 Prozent gehen die aktuell geltenden Einschränkungen nicht weit genug, ein Plus von 5 Prozentpunkten. 15 Prozent halten die derzeitigen Auflagen hingegen für zu weitgehend, das sind vier Prozentpunkte mehr als Anfang Oktober, so "dpa".

Strobl fordert einwöchigen Lockdown

Der stellvertretende CDU-Bundesvorsitzende Thomas Strobl fordert bei einer weiteren Verschärfung der Corona-Lage einen gut einwöchigen Lockdown in Deutschland. "Wenn die Zahlen sich weiter so entwickeln, dann müssen wir Maßnahmen in den Blick nehmen, etwa, dass wir auch einmal für eine Woche alles dicht machen, dass von Freitag bis Sonntag die Woche drauf gar nichts mehr geht", sagte er dem Nachrichtenportal "The Pioneer".

Auf die Frage, ob die Schließung auch Schulen, Kitas und Geschäfte betreffen würde, sagte Strobl: "Alles heißt alles." Das bedeute auch Einschränkungen im Grenzverkehr.

Bund-Länder-Runde geplant

Angesichts der rasant zunehmenden Corona-Infektionen will Kanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Ländern über eine stärkere Eindämmung beraten. Bereits am Mittwoch (28. Oktober 2020) soll es laut "dpa" dazu eine Videokonferenz mit den Ministerpräsidenten geben.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- eigene Artikel

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Hans spricht sich für erneute Aufnahme von französischen Corona-Patienten aus

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Der saarländische Ministerpräsident Tobias Hans (CDU). Foto: BeckerBredel

Bereits im Frühjahr hatte das Saarland Corona-Patientinnen und -Patienten aus der Region Grand Est aufgenommen. Laut "le républicain lorrain" wurde dort nun der sogenannte "Weiße Plan" in Gang gesetzt, der unter anderem eine Erhöhung der Wiederbelebungskapazitäten in Kliniken vorsehen soll.

Wie der "SR" berichtet, hat sich Saar-Ministerpräsident Tobias Hans dafür ausgesprochen, auch im Saarland erneut Kapazitäten in Krankenhäusern für französische Patientinnen und Patienten zur Verfügung zu stellen. "Das gelte nicht nur für Grand Est, sondern für ganz Frankreich und auch für andere in Europa", heißt es zudem im Medienbericht.

Sollte das Saarland beispielsweise Hilfe aus Grand Est benötigen, sei sich Hans sicher, dass dies auch eintreffen würde. Darüber hinaus verwies der CDU-Politiker laut "SR" auf medizinisches Personal aus Lothringen. Dieses leiste in den Saar-Krankenhäusern wichtige Arbeit.

Verwendete Quellen:
- Saarländischer Rundfunk
- eigene Berichte
- le républicain lorrain

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Neue Bund-Länder-Runde zu Corona-Maßnahmen für Mittwoch geplant

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Kanzlerin Merkel will mit den Ländern über eine mögliche stärkere Eindämmung beraten. Foto: Markus Schreiber/AP-Pool/dpa-Bildfunk

Bund-Länder-Runde geplant

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) will angesichts der stark zunehmenden Corona-Infektionen mit den Ländern dringend über eine stärkere Eindämmung beraten. Dazu soll es bereits am Mittwoch (28. Oktober 2020) eine Videokonferenz mit den Ministerpräsidenten geben.

Es gehe darum, was Bund und Länder gemeinsam tun könnten, um möglichst schnell den Trend zu brechen, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert laut "dpa". Allen sei bewusst, "dass dabei jeder Tag zählt". Auch unter den Ländern rückt ein bundesweit enger abgestimmtes Vorgehen in den Blick.

Weitere Einschränkungen?

Nach Informationen der "Bild"-Zeitung will das Kanzleramt bei den Ländern für mögliche weitere Einschränkungen des öffentlichen Lebens werben. Schulen und Kitas sollten - im Gegensatz zum Lockdown im Frühjahr - dann jedoch weiter geöffnet bleiben.

Die Ausnahmen: Regionen mit katastrophal hohen Infektionszahlen. Das berichtete die Zeitung am Montagabend. Auch der Einzelhandel solle mit neuen Einschränkungen offen bleiben. "Bild" zufolge will das Kanzleramt vor allem bei Gastronomie und Veranstaltungen hart vorgehen.

Hans für einheitliches Vorgehen

Saar-Regierungschef Tobias Hans (CDU) sagte im Deutschlandfunk, er glaube nicht, "dass wir noch mal eine Lockdown-Situation brauchen oder bekommen werden wie im Frühjahr". Das gelinge aber nur, "wenn wir jetzt konzertiert als Bundesländer mit dem Bund zusammen klare Maßstäbe, die für jeden transparent sind, festlegen".

Es habe keinen Sinn, wegen hoher Neuinfektionszahl-Zahlen in einem saarländischen Kreis einen sächsischen Kreis in den Stillstand zu bringen. Es solle aber jeder nachschauen können: "Ist dieser Landkreis rot, gelb oder grün?" - und Sicherheit haben, dass jeweils gleiche Maßnahmen gelten.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Besucherstopp im Kreiskrankenhaus St. Ingbert und Geriatrischer Rehaklinik

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Hier zu sehen: das Kreiskrankenhaus St. Ingbert. Screenshot: Facebook/@Kreiskrankenhaus-StIngbert

Besucherstopp ausgesprochen

Am gestrigen Montag (26. Oktober 2020) hat der Saarpfalz-Kreis über ein Besucherverbot im Kreiskrankenhaus St. Ingbert sowie der Geriatrischen Rehaklinik, ebenfalls in St. Ingbert, informiert. Die Maßnahme gelte "bis auf Weiteres". Der Saarpfalz-Kreis begründete den Besucherstopp mit dem aktuellen Corona-Infektionsgeschehen. Ein Besuchsverbot sei zum "Schutz der Patientinnen, Patienten und Mitarbeitenden unumgänglich".

Ausnahmen möglich

Ausnahmen bei kritisch Erkrankten sind möglich, teilte der Saarpfalz-Kreis ebenso mit. Hierzu müsse Kontakt mit der jeweiligen Station aufgenommen werden. "Für die gesamte Zeit des Besuchs müssen Patient und Besucher auf dem Zimmer bleiben", hieß es zudem. Angehörige könnten persönliche Gegenstände von Patientinnen und Patienten von 7.30 bis 19.00 Uhr jeweils am Eingang abgeben.

"Begleitpersonen von Minderjährigen, desorientieren Menschen, Patienten mit Sprachbarriere und bei Aufklärungsgesprächen sind weiterhin gestattet", hieß es darüber hinaus. Wann immer möglich, "sollte jedoch auf eine Begleitung verzichtet werden".

Kostenlose Anrufe

Einhergehend mit der neuen Regelung sollen Patientinnen und Patienten kostenfrei Telefonate vom Krankenbett aus ins deutsche Festnetz sowie Mobilfunknetz durchführen können. Die Freischaltung erfolge auf Anfrage über die Rezeption.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Saarpfalz-Kreises, 26.10.2020

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Gesundheitsamt meldet 157 Corona-Neuinfektionen im Saarland

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Im Saarland sind 157 Corona-Neuinfektionen zu verzeichnen. Symbolfoto: Georg Hochmuth/APA/dpa

Im Saarland sind zurzeit 1.430 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Die Zahl ergibt sich aus den Daten, die das Gesundheitsministerium mit Stand vom Montag (26. Oktober 2020), 18.00 Uhr, veröffentlicht hat.

157 Neuinfektionen im Saarland gemeldet

Demnach stieg die Gesamtzahl der gemeldeten Infektionen um 157 auf jetzt 5.725 Fälle. Bislang sind 180 Menschen im Saarland in Verbindung mit SARS-CoV-2 gestorben (+1). Als geheilt gelten inzwischen 4.115 Menschen. Das sind 131 mehr als am Vortag.

Von den an Covid-19 erkrankten Patientinnen und Patienten werden momentan 117 stationär behandelt (+0). Davon liegen 22 auf der Intensivstation (-4).

Die Gesamtfälle teilen sich wie folgt auf die Landkreise auf:
Regionalverband Saarbrücken: 2.077 (+39 gegenüber dem Vortag)
Landkreis Saarlouis: 1.107 (+18)
Saarpfalz-Kreis: 706 (+0)
Landkreis Neunkirchen: 706 (+28)
Landkreis Merzig-Wadern: 571 (+54)
Landkreis St. Wendel: 558 (+39)

Wie die Statistik zustande kommt

Das saarländische Gesundheitsministerium versendet einmal am Tag Angaben zu der Entwicklung der Coronavirus-Zahlen. Es weist darin nur Fälle auf, die von den Gesundheitsämtern der Landkreise und des Regionalverbands bestätigt wurden. Über die tägliche Anzahl der Tests macht das Ministerium keine Angaben.

Begriffserklärung

Zahl der Fälle: Sie gibt die Gesamtzahl der Fälle im Saarland seit dem ersten Auftreten des Coronavirus an. Sie zeigt damit nicht an, wie viele Menschen zum aktuellen Zeitpunkt mit dem Virus infiziert sind. Genesene und Tote werden aus dieser Zahl nicht herausgerechnet.

Zahl der Genesenen: Sie gibt die Gesamtzahl der Personen an, die mit dem Coronavirus infiziert waren und inzwischen wieder geheilt sind.

Zahl der Toten: Sie zeigt die Gesamtzahl der Menschen an, die in Verbindung mit einer Corona-Infektion gestorben sind.

Zahl der aktiven Infektionen: Sie zeigt die aktuelle Zahl der Personen an, die das Coronavirus in sich tragen. Sie ergibt sich aus der Differenz aus der Gesamtzahl der Fälle und der Zahl der Geheilten sowie der Zahl der Toten.

Zahl der Intensivpatienten: Sie gibt die aktuelle Zahl der Personen an, die sich mit einer Coronavirus-Infektion auf einer Intensivstation befinden.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des saarländischen Gesundheitsministeriums, 26.10.2020
- eigene Recherche

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