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Saarland-Nachrichten: Die wichtigsten Meldungen vom Donnerstag

Corona-Regeln im November: Was schließen muss, was offen bleibt

Einschränkungen hinnehmen, um sich an Weihnachten erneut treffen zu können - das ist das Ziel der einschneidenden Corona-Maßnahmen, die am 2. November in Kraft treten und bis Monatsende gelten sollen. Die neuen Regeln im Überblick: "Corona-Regeln im November: Was schließen muss, was offen bleibt".

Merkel: "Der Winter wird schwer"

Bund und Länder beschließen schwere Eingriffe im Alltag der Bürger, um die zweite Corona-Welle zu brechen. Das sorgt im Bundestag für eine kontroverse Debatte: "Merkel: 'Der Winter wird schwer'".

Weitere Corona-News

- Rehlinger kündigt Landeshilfen für gebeutelte Bereiche an
- 2,3 Millionen Euro für Corona-Kontrollen
- Saarländische Kliniken können ab Sonntag Besuchsverbote erlassen 
- Saar-Fußballverband sagt alle Spiele und Trainings ab
- Macron ruft neuen Lockdown in Frankreich aus
- Maskenverweigerer in Saarbrücken festgenommen
- Corona-Fälle an Schulen und Kita in St. Wendel: 100 Personen in Quarantäne

Etwas weniger Arbeitslose gemeldet

Trotz der Corona-Krise ist die Zahl der Arbeitslosen im Oktober leicht gesunken. 85 Betriebe haben Kurzarbeit angemeldet. Die Daten: "Etwas weniger Arbeitslose im Saarland gemeldet".

Rund 300 Hinweise nach "XY"-Ausstrahlung von tödlichem Unfall bei Zweibrücken

Nach der Ausstrahlung in "Aktenzeichen XY ... ungelöst" sind bei der Polizei rund 300 Hinweise zu dem tödlichen Unfall auf der A8 bei Zweibrücken/Rheinland-Pfalz eingegangen. Darunter seien auch Angaben zur möglichen Identität des Unfallverursachers. Mehr: "Rund 300 Hinweise nach "XY"-Ausstrahlung von tödlichem Unfall bei Zweibrücken".

Saarländerin Yvonne verpasst beim Finale von "The Taste" knapp den Sieg

Yvonne Fries aus St. Ingbert kochte sich im Finale der Sat.1-Show "The Taste" am Mittwoch (28. Oktober 2020) bis in die letzte Runde. Für den Sieg hat es dann leider knapp nicht gereicht: "Saarländerin Yvonne verpasst beim Finale von "The Taste" knapp den Sieg".

Weltkulturerbe Völklinger Hütte: Verpatzte Kündigung kostet rund 150.000 Euro

Ein Vorfall am Weltkulturerbe Völklinger Hütte hat es ins "Schwarzbuch" des Steuerzahler-Bundes "geschafft". Der Grund: ein Formfehler bei der Kündigung des ehemaligen Geschäftsführers Manfred Baldauf. Der Schaden betrug rund 150.000 Euro. Zum Artikel: "Weltkulturerbe Völklinger Hütte: Verpatzte Kündigung kostet rund 150.000 Euro".

Neues Ford-Modell? IG Metall fordert Perspektive für Werk in Saarlouis

Die IG Metall fordert, dass für das Ford-Werk in Saarlouis schnellstmöglich eine Perspektive geschaffen wird. Es gelte, über ein neues Produkt zu verhandeln. Mehr: "Neues Ford-Modell? IG Metall fordert Perspektive für Werk in Saarlouis".

Wetter: Wenig Sonne am Wochenende

Im Saarland bleibt es wechselhaft. Passend zu Halloween erwarten uns am Wochenende eher düstere Aussichten. Die Sonne zeigt sich nur selten. Die aktuelle Vorhersage: "Wetter: Wenig Sonne am Wochenende".

Bündnis fordert, Saarlouis zum sicheren Hafen zu erklären

Ein Bündnis aus verschiedenen Partei-Jugenden und anderen Gruppierungen fordert den Stadtrat von Saarlouis auf, die Kreisstadt zum sicheren Hafen zu erklären. Zum Artikel: "Bündnis fordert, Saarlouis zum sicheren Hafen zu erklären".

Verwendete Quellen:
- eigene Berichte

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Ab Montag müssen Restaurants in Deutschland schließen. Foto: Jens Büttner/dpa-Bildfunk

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Polizei nimmt Maskenverweigerer in Saarbrücken fest

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In Saarbrücken wurde ein 27-jähriger Maskenverweigerer festgenommen. Symbolfoto: Bodo Marks/dpa

Maskenverweigerer in Saarbahn in Saarbrücken

Am heutigen Donnerstagmorgen weigerte sich ein 27-jähriger Mann gegen etwa 10.30 Uhr, eine Mund-Nasen-Bedeckung in der Saarbahn in Saarbrücken zu tragen. Nachdem er sich nach mehreren Aufforderungen des kommunalen Ordnungsdienstes der Landeshauptstadt weiterhin geweigert hatte, eine Maske zu tragen und auch nicht bereit war, seine Personalien anzugeben, wurden Polizeikräfte der Polizeiinspektion Saarbrücken-Stadt zur Unterstützung herbeigerufen.

Als diese in der Saarbahn ankamen, filmte der 27-jährige Maskenverweigerer das gesamte Geschehen und fertigte dabei auch Porträtaufnahmen der Einsatzkräfte an. Aufforderungen, das Filmen einzustellen, kam der Mann nicht nach. In der Folge gab der 27-Jährige an, dass er die angefertigten Videoaufnahmen bereits im Internet veröffentlicht habe.

Mann filmt eigenen Verstoß - Polizei stellt Handy sicher

Nun kündigten die Polizeibeamten an, dass sie das Handy des Mannes sicherstellen wollen, da sich auf dem Gerät sowohl Aufnahmen des Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz befanden, als auch Aufnahmen, die nach Ansicht der Polizei gegen Persönlichkeitsrechte nach dem Kunsturhebergesetz verstoßen. 

Laut Angaben der Polizei soll der 27-Jährige im Anschluss versucht haben, sich der Maßnahme zu entziehen, sodass die Beamten den Mann zunächst festhalten mussten. In der Folge musste der Mann sogar fixiert und festgenommen werden. Dies geschah aufgrund "seines beständig aggressiven Verhaltens", wie es in dem Einsatzbericht der Polizei heißt.

Der 27-Jährige wurde schließlich zur Saarbrücker Polizeistelle verbracht. Gegen ihn wird nun wegen mehrerer Straftatbestände ermittelt.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizei Saarbrücken vom 29.10.2020

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Praktikum, Duales Studium, Ausbildung: Entscheide jetzt für deine Zukunft!

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Foto: Anastasiya Gepp

Was jetzt? Diese Frage beschäftigt junge Menschen , sobald sie ihren Schulabschluss in der Tasche haben. Denn der berufliche Werdegang sollte gut durchdacht und überlegt sein: Schließlich ist es eine Tatsache, dass im Schnitt 30 bis 40 Arbeitsjahre vor einem liegen. Erfolg und Zufriedenheit im Arbeitsleben sind dabei die Grundsteine für ein glückliches Leben. Dein Ziel ist also: Ein sicherer Job, der dir Spaß macht, Abwechslung bietet sowie die Möglichkeit, dich regelmäßig fortzubilden und weiterzuentwickeln.

Beste Zukunftschancen bei einem regionalen Unternehmen 

Die Sparkasse Saarbrücken ist ein starkes,regionales Unternehmen, mit dessen Hilfe du deine Zukunftsträume verwirklichen könntest: 

- Wie wäre es zu Beispiel mit einem Schülerpraktikum, in dessen Rahmen du dich bereits vor deinem Schulabschluss über einen Arbeitsplatz und die Tätigkeitsbereiche bei der Sparkasse Saarbrücken informieren kannst?

- Mit einer klassischen Ausbildung kannst du die Abschlüsse Bankkauffrau/Bankkaufmann oder Kauffrau/Kaufmann für Büromanagement oder Dialogmarketing anstreben.

- Für Fachoberschul-Absolventen gibt es die Möglichkeit, das Praktikum gleich ein ganzes Jahr bei der Sparkasse zu absolvieren. Studierende oder Umschüler können ebenfalls spezielle, auf sie abgestimmte, mehrwöchige Praktika durchlaufen.

- Wer BWL, Wirtschaft oder Recht an der Uni Saarbrücken studiert, kann im Rahmen eines sogenannten Dualen Studiums gleichzeitig eine Ausbildung bei der Sparkasse Saarbrücken absolvieren.

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Foto: Sparkasse Saarbrücken

Worauf kommt es an?

Wer in einer Bank arbeitet, hat in der Regel viel mit Kunden zu tun, denn deren Geld wird von dem Geldinstitut verwaltet. Ein sicheres und freundliches Auftreten ist deshalb von Vorteil – wenn du außerdem noch gerne mit Kunden kommunizierst, bist du bei der Sparkasse genau richtig! Denn während der Ausbildung steht die Kundenberatung an erster Stelle. Natürlich lernst du auch, wie Kredite funktionieren, Konten geführt werden oder wie du für Geldanlagen den größten Gewinn erzielen kannst.

Übrigens: Gute Auszubildende sind der Sparkasse etwas wert – deshalb erhalten Berufseinsteiger auch von Beginn an eine ordentliche Bezahlung (ab 1000 Euro aufwärts) sowie die Möglichkeit einer vermögenswirksamen Leistung. Außerdem bietet die Sparkasse hervorragende Weiterbildungsangebote, Qualifizierungsmodule sowie berufsbegleitende Studiengänge an Akademien und Hochschulen der Sparkassenfinanzgruppe.

Sie haben's getan: Ausbildung bei der Sparkasse Saarbrücken

Wer kann besser erzählen, welche Vorteile eine Berufsausbildung bei der Sparkasse Saarbrücken mit sich bringt, als die jungen Leute, die dort arbeiten? Nina, Julian und Albina sind Feuer und Flamme für ihren Arbeitgeber - und brennen für das, was zu ihrer täglichen Arbeit gehört.

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Nina Leinenweber (Foto: Sparkasse Saarbrücken)

Nina Leinenweber zum Beispiel ist im 1. Ausbildungsjahr bei der Sparkasse Saarbrücken. Mutter und Tante der jungen Frau sind beide dort beschäftigt und haben über die Jahre viel Positives berichtet. Ihre Tätigkeit und der Kontakt mit Kunden gefallen Nina sehr: „Ich bin hauptsächlich am Kundenschalter tätig. Das ist sehr abwechslungsreich“. Die Bewerbung war unkompliziert: „Das war ehrlich gesagt total einfach! Ich schrieb eine Bewerbung und absolvierte den Online-Test und kurz darauf wurde ich auch schon zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen.“

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Julian Ewerling (Foto: Sparkasse Saarbrücken)

Ninas Kollege Julian Ewerling ist schon fertiger Sparkassenfachwirt und arbeitet auch in seinem Beruf – gleichzeitig besucht er an drei Abenden pro Woche Seminare und Vorlesungen. „Mein Ziel ist der Bachelor“, erklärt er. „Die Sparkasse Saarbrücken fördert mich auf meinem Weg in vielerlei Hinsicht. Das ist sehr motivierend“. Derzeit berät und begleitet er seine Kundinnen und Kunden in allen finanziellen Belangen – und ist außerdem Ansprechpartner für Kolleginnen und Kollegen in Sachen Online-Banking.

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Albina Kashtanjeva (Foto: Sparkasse Saarbrücken)

Albina Kashtanjeva wollte eigentlich Wirtschaftspädagogin werden –und ist dann über Umwege bei der Sparkasse Saarbrücken gelandet. Die Sauerländerin fühlt sich gut aufgehoben: „Ich fühle mich hier sehr wohl – sowohl bei meinem Arbeitgeber als auch in Saarbrücken. Hier liegt meine Zukunft“.

Na – Lust bekommen, dich über eine Ausbildung bei der Sparkasse Saarbrücken zu informieren? Das nächste Ausbildungsjahr startet am 16.08.2021 - du kannst dich schon jetzt bewerben!

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Logo: Sparkasse Saarbrücken

KONTAKT:
Sparkasse Saarbrücken
Neumarkt 17
66117 Saarbrücken
Tel: (0681) 504-2411
Internet: https://www.sparkasse-saarbruecken.de 

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Corona-Fälle an Schulen und Kita in St. Wendel: 100 Personen in Quarantäne

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In mehreren Schulen sowie einer Kita in St. Wendel sind heute (28. Oktober 2020) neue Corona-Fälle bekannt geworden. Symbolfoto: Gregor Fischer/dpa

Wie der Landkreis St. Wendel am heutigen Donnerstag (29. Oktober 2020) mitteilte, sind weitere Corona-Fälle an Schulen sowie in einer Kita in St. Wendel aufgetreten. Insgesamt 100 Personen müssen nun in Quarantäne.

Corona-Fall an der Gemeinschaftsschule St. Wendel

Zunächst wurde ein Schüler der Klassenstufe 9 der Gemeinschaftsschule in St. Wendel positiv auf das Coronavirus getestet. Für 55 Mitschüler/innen sowie fünf Lehrkräfte wurde eine häusliche Quarantäne angeordnet.

Corona-Fall an Gemeinschaftsschule Freisen

Einen weiteren Corona-Fall gab es in einer 7. Klasse an der Gemeinschaftsschule in Freisen. Das Gesundheitsamt hat 23 Mitschüler/innen und zwei Lehrer/innen in Quarantäne geschickt.

Corona-Fall in der Kinderkrippe St. Wendel

Zudem wurde ein Corona-Fall in der Kinderkrippe der Kreisstadt St. Wendel gemeldet. Neun Kinder und sechs Mitarbeiter/innen müssen nun in Quarantäne.

Kontaktpersonen werden noch heute getestet

Laut Angaben der Pressestelle des Landkreises St. Wendel testet das mobile Abstrichteam der Bundeswehr noch heute (29. Oktober 2020) alle betroffenen Personen auf Corona.

Verwendete Quellen:
- Angaben des Landkreises St. Wendel

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Lehrkräfte im Saarland fordern Online- und Präsenzunterricht im Wechsel

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Derzeit findet an Schulen im Saarland Präsenzunterricht statt. Ein Verband aus Lehrkräften fordert den wöchentlichen Wechsel mit Homeschooling. Symbolfoto: Gian Ehrenzeller/dpa-Bildfunk

Die Schulen im Saarland sollen geöffnet bleiben. Maßnahmen, die zum Schutz von Schülerinnen und Schülern sowie den Lehrkräften vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus getroffen wurden, reichen jedoch bei weitem nicht aus, so die Vorsitzende des SLLV Lisa Brausch.

Musterhygieneplan an Schulen angepasst

Der Musterhygieneplan wurde nach den Herbstferien lediglich angepasst. Nun ist Lüften im 20-Minuten-Takt und während der Pausen vorgesehen. Ab Klasse 10 gilt zudem Maskenpflicht auch während des Unterrichts. Aber: Personen aus bis zu 30 Haushalten kommen in den Klassenräumen zusammen. In den unteren Klassenstufen müssen diese keinen Mund-Nasenschutz tragen.

Verband fordert kleinere Lerngruppen und Hybridunterricht

"Das Recht auf Bildung darf dem Gesundheitsschutz nicht übergeordnet werden", so Brausch. Um das System aufrechtzuerhalten, fordert der SLLV daher verkleinerte Lerngruppen und die Rückkehr zum Hybridunterricht. Bereits im Frühjahr habe sich diese Vorgehensweise als effektiv erwiesen. Dadurch könne nicht nur der nötige Abstand eingehalten werden. Ein wöchentlicher Wechsel aus Homeschooling und Präsenzunterricht sei außerdem für Eltern besser planbar als kurzfristige Quarantäne.

Lüftungsanlagen, Masken und Unterstützung benötigt

Um den Schülerinnen und Schülern zusätzliche Sicherheit zu vermitteln, sollten zudem Lüftungsanlagen in allen Klassenräumen installiert werden. Das Ministerium müsse den Lehrkräften darüber hinaus FFP2-Masken zur Verfügung stellen. Das Kollegium solle mit Schulhelfern etwa bei der Pausenaufsicht unterstützt und Ausfälle durch die Einstellung weiterer Lehrkräfte kompensiert werden. Die Schulleitungen brauchten laut SLLV zudem mehr Entscheidungsgewalt, um "Maßnahmen an ihren Schulen standortbezogen schnellstmöglich umsetzen zu können".

Verwendete Quellen:
- Pressemitteilung des Saarländischen Lehrerinnen- und Lehrerverbandes

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Corona-Regeln im November: Was schließen muss, was offen bleibt

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Bars, Kneipen und Restaurant müssen im November schließen. Erlaubt sind weiter Lieferdienste und Essen zum Mitnehmen. Archivfoto: Dominik Eder/ Your Day Photography

Massive Einschränkungen

Am Mittwoch (28. Oktober 2020) haben sich Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten auf massive Corona-Einschränkungen geeinigt. Saar-Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) sagte zu den Entscheidungen: Die neuen Corona-Regeln seien getroffen worden, "um einen ähnlichen Verlauf der Pandemie wie in vielen Nachbarstaaten noch abzuwenden und eine akute nationale Gesundheitsnotlage zu verhindern".

Einheitliche Regeln

Nach Angaben des Saar-Ministerpräsidenten sei positiv hervorzuheben, dass mit den jüngsten Beschlüssen in ganz Deutschland endlich einheitliche Regeln gelten. Darauf hatte Hans in der Vergangenheit immer wieder gedrängt. Die Einschnitte seien schmerzlich, aber nötig, um Schlimmeres zu verhindern. Die Beschlüsse der Konferenz werde das Saarland in einer Allgemeinverfügung zusammenfassen. In der Nacht zum Montag soll sie in Kraft treten.

Was bleibt geöffnet?

Beschlossen wurde sozusagen ein "Lockdown Light". Somit kommt es nicht zu einem gänzlichen Herunterfahren des öffentlichen Lebens. Einige Einrichtungen bleiben geöffnet:

Supermärkte

Der Einzelhandel bleibt geöffnet - es gibt aber Vorschriften, wie viele Kunden gleichzeitig im Laden sein dürfen.

Schulen und Kindergärten

Schulen und Kindergärten bleiben offen. Genauso Einrichtungen der Sozial- und Jugendhilfe.

Firmen/Arbeit

Firmen gehen ihrer Arbeit weiter nach. Überall, wo das möglich ist, soll wieder von zu Hause gearbeitet werden.

Dienstleistungen (etwa Friseure)

Im Bereich der Dienstleistungen dürfen Friseure geöffnet bleiben, medizinisch notwendige Behandlungen, etwa beim Physiotherapeuten oder Fußpflege, sind weiter möglich.

Was muss schließen?

Der Teil-Lockdown ab kommender Woche trifft unter anderem die Veranstaltungs- und Gastronomiebranche. Was geschlossen wird:

Gastronomie

Restaurants, Bars, Clubs, Diskotheken und Kneipen werden geschlossen. Erlaubt sind weiter Lieferdienste und Essen zum Mitnehmen. Auch Kantinen dürfen öffnen.

Freizeit

Freizeiteinrichtungen werden geschlossen. Dazu gehören Theater, Opern, Konzerthäuser, Messen, Kinos, Freizeitparks, Saunen, Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen und Bordelle. Alle Veranstaltungen, die der Unterhaltung dienen, werden untersagt.

Sport

Fitnessstudios, Schwimm- und Spaßbäder werden geschlossen. Der Amateursportbetrieb wird eingestellt, Vereine dürfen also nicht mehr trainieren. Individualsport, also etwa alleine oder zu zweit joggen gehen, ist weiter erlaubt. Profisport wie die Fußball-Bundesliga ist nur ohne Zuschauer zugelassen.

Dienstleistungen

Kosmetikstudios, Massagepraxen und Tattoo-Studios werden geschlossen, weil hier der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann.

Kontaktbeschränkung

Neben den bisher genannten Maßnahmen gilt ab dem 2. November zudem eine Kontaktbeschränkung: In der Öffentlichkeit dürfen sich nur noch Angehörige von zwei Haushalten treffen - maximal zehn Personen. Feiern in Wohnungen und privaten Einrichtungen werden als "inakzeptabel" bezeichnet.

Wie sieht es mit Reisen aus?

Die Bürgerinnen und Bürger sollen auf private Reisen, Tagesausflüge und Verwandtenbesuche verzichten - auch im Inland. Hotels und Pensionen dürfen keine Touristen mehr aufnehmen.

Maßnahmen für Risikogruppen

In Krankenhäusern, Pflegeheimen, Senioren- und Behinderteneinrichtungen sollen zügig Schnelltests eingesetzt werden.

Hilfe für Unternehmen

Betriebe, Selbstständige und Vereine, die von den neuen Corona-Regeln besonders betroffen sind, bekommen große Teile ihres Umsatzausfalls ersetzt. Bei Firmen mit maximal 50 Mitarbeitern gleicht der Bund 75 Prozent aus, bei größeren wird nach EU-Beihilferecht entschieden.  

Verstöße werden geahndet

Wie Tobias Hans erklärte, werde die Einhaltung der Regelungen kontrolliert. "Ohne Nachsicht" werde man Verstöße ahnden. Im Einsatz sollen unter anderem die Landes- und Bundespolizei sein.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- eigene Berichte
- Tobias Hans auf Twitter

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Saarländerin Yvonne verpasst beim Finale von "The Taste" knapp den Sieg

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Yvonne aus Saarbrücken wurde im Finale von "The Taste" Zweite. Ihr Konkurrent Lars gewann die Show mit drei Sternen. Foto: Jens Hartmann/Sat.1

Die 37-jährige Yvonne Fries aus Saarbrücken hat es in dieser Staffel unter die besten Vier der Kochshow "The Taste" geschafft. Mit einer Rekordzahl an goldenen Sternen ging sie als Favoritin ins Finale. 

In der letzten Show waren gleich zwei Gastjuroren eingeladen: der Koch des Jahres Tohru Nakamura und der Patissier des Jahres Marco D'Andrea. In den ersten beiden Runden gaben die beiden die Zutaten vor und entschieden, wer das Finale vorzeitig verlassen muss. 

Yvonne strauchelt in der ersten Runde

Gleich in der ersten Runde macht die Saarländerin es spannend. Mit der Zutat Pistazie soll sie einen Nachtisch zubereiten. Das Problem: "Ich mag einfach diese süßen Desserts nicht". Yvonne kommt mächtig ins Schleudern. Coach Tim Raue muss seiner Kandidatin mit viel Rat beistehen, dennoch ist er sich am Ende sicher: "Das wird nicht Yvonnes bester Löffel". Die beiden Gastjuroren aber retten sie in Runde zwei: Mit der Kombination aus Pistazie, Orange und Fenchel, sei sie ein Risiko eingegangen. Das wird belohnt. 

Runde zwei auf Nummer sicher

Beim nächsten Gang hat die Saarländerin mehr Glück: Ihre Hauptzutat sind Orangen"Das ist richtig Yvonne: Das ist Leichtigkeit, das ist Frische", meint Raue erleichtert. Sie beschließt, nach dem Stress in der ersten Runde, den herzhaften und den süßen Löffel mit etwas zu füllen, bei dem sie sich sicher ist. Ihr Königskrabbensalat mit Orangenkonfit und ihre Orangentarte mit Safran-Baiser meistert sie souverän. Die Gastjuroren sind sich einig: "Handwerklich super gemacht". Und auch Raue lobt seine Kandidatin: "Diese beiden Löffel von Yvonne waren perfekt".  

"Wie Tanzen am Gaumen" in Runde 3

Es geht in die letzte Runde. Ein Drei-Gänge-Menü soll gekocht werden. Dabei darf jeder machen, was er will. Bei Yvonne gibt es Limettentarte mit Zitronengras und Grapefruit. Als vegetarische Vorspeise kocht sie ein Kürbis-Wantan mit Salat, der Hauptgang wird Ente mit Espressobohnen-Kirschsoße. "Ich bin schon angespannt, aber ich versuche es ein bisschen zu verstecken", erklärt sie beim Hetzen durch die Studio-Küche. Ihr Menü stößt bei den Juroren auf helle Begeisterung: "Wie Tanzen am Gaumen", meint Raue. 

Die Entscheidung

Allerdings: Kritik gibt es an den Gerichten der finalen Kandidaten ohnehin kaum. "Alle vier sind großartig gewesen", so Alexander Kumptner. Bei der Entscheidung wird Yvonne von Coach Tim Raue mit ihrem fünfzehnten Stern belohnt. Kollege Lars aus Team Kumptner aber konnte die anderen drei Coaches von seinem Menü noch etwas mehr überzeugen. Mit drei Sternen erringt er den Sieg bei "The Taste 2020".

Yvonne ist dennoch stolz auf sich: "Eigentlich ist alles gelaufen, wie es laufen sollte. Ich hätte nie gedacht, dass ich es bis ins Finale schaffe. Ich freu mich riesig für den Lars, ganz starker Typ." 

Das Finale von "The Taste" mit Yvonne aus dem Saarland gibt es in der Sat.1-Mediathek.

Verwendete Quellen:
- Sat.1

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Rund 300 Hinweise nach "XY"-Ausstrahlung von tödlichem Unfall bei Zweibrücken

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Bei dem Unfall auf der A8 nahe Zweibrücken starb ein 13-Jähriger. Archivfoto: BeckerBredel

Vor etwa zwei Wochen hat die ZDF-Sendung "Aktenzeichen XY ... ungelöst" zum zweiten Mal den Fall um den tödlichen Unfall auf der A8 bei Zweibrücken behandelt. Seit der Ausstrahlung sind bei der Polizei bislang rund 300 Hinweise eingegangen, berichtet der "SWR".

Hinweise zu Kennzeichen und Verursacher

Nach Angaben der Polizei seien auch Hinweise auf die Identität des möglichen Unfallverursachers sowie dessen Kennzeichen eingegangen, heißt es im Rundfunk-Bericht. Die Beamtinnen und Beamten seien derzeit in der Phase der Auswertung. Da man Dienststellen in ganz Deutschland anschreiben müsste, beanspruchen die Ermittlungen der Polizei zufolge viel Zeit.

13-Jähriger bei Unfall getötet

Am 1. Juli 2018 waren ein damals 37-jähriger Vater und sein 13-jähriger Sohn mit dem Motorrad auf der A8 bei Zweibrücken unterwegs. Zeugenaussagen zufolge fuhr dort ein Auto mit überhöhter Geschwindigkeit von hinten auf das Bike auf. Anschließend prallte es gegen die Leitplanke und zurück auf die Überholspur. Das Motorrad ging in Flammen auf, Julian verstarb.

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Vom Unfallverursacher fehlt bisher jede Spur. Foto: BeckerBredel

Verwendete Quellen:
- Südwestrundfunk
- eigene Berichte

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Merkel: "Der Winter wird schwer"

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In ihrer Regierungserklärung begründete Kanzlerin Merkel die geplanten Corona-Maßnahmen. Foto: Michael Kappeler/dpa-Bildfunk

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die harten Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie verteidigt und die Bürger auf eine schwere Zeit eingeschworen. Die CDU-Politikerin sagte am Donnerstag (29. Oktober 2020) im Bundestag: "Der Winter wird schwer. Vier lange schwere Monate. Aber er wird enden."

Merkel: Lage "dramatisch"

Die Maßnahmen seien geeignet, erforderlich und verhältnismäßig. Merkel sprach von einer dramatischen Lage und einer historischen Krise. Sie warnte vor einer unkontrollierten Ausbreitung des Virus. AfD-Fraktionschef Alexander Gauland dagegen sprach von einer "Corona-Diktatur auf Widerruf", FDP-Chef Christian Lindner von weitgehenden Einschränkungen der Grundrechte.

Maßnahmen beschlossen

Bund und Länder hatten am Mittwoch die einschneidendsten Maßnahmen seit dem großen Lockdown im Frühjahr beschlossen.  Die Zahl der registrierten Corona-Neuinfektionen in Deutschland erreichte mit 16.774 Fällen binnen eines Tages einen neuen Höchstwert, wie aus Angaben des Robert Koch-Instituts vom frühen Donnerstagmorgen hervorgeht. Ziel der neuen Maßnahmen von Bund und Ländern ist es vor allem, Kontakte zu beschränken, weil viele Gesundheitsämter Kontakte von Infizierten nicht mehr ausreichend nachverfolgen können.

Viele Kontaktpersonen können nicht mehr identifiziert werden

Merkel sagte, sie verstehe Frustration und Verzweiflung. Die Erarbeitung von Hygienekonzepten etwa in der Gastronomie sei nicht sinnlos gewesen. Im gegenwärtigen exponentiellen Infektionsgeschehen könnten diese Konzepte aber nicht mehr die Wirkung entfalten, die notwendig sei. Viele Kontakte von Infizierten könnten nicht mehr zugeordnet werden.

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Dramatisch nennt die Kanzlerin die aktuelle Corona-Lage. Foto: Kay Nietfeld/dpa-Bildfunk

Merkel nannte die Corona-Lage in Deutschland dramatisch. In den vergangenen Wochen seien die Zahlen der Neuinfektionen deutlich in die Höhe geschnellt. Auch die Zahl der Menschen, die auf Intensivstationen betreut werden, steige, viele Gesundheitsämter seien an der Belastungsgrenze.

Merkel: Auf Reisen und Feiern verzichten

Die Kanzlerin rief die Bürger erneut dazu auf, auf private Reisen und auf Feiern zu verzichten: "Die Pandemie macht uns so klar wie selten: Wir sind Teil des Ganzen. Verhalten wir uns rücksichtslos, ohne Mindestabstand, ohne Mund-Nasen-Schutz, mit Feiern auf engstem Raum, dann heizen wir die Ansteckungen weiter an und bringen unsere Mitmenschen in ernste Gefahr. Halten wir uns an die Regeln, die jetzt gelten, dann helfen wir unserem Land und im Ergebnis jeder und jedem von uns, diese gewaltige Prüfung zu bestehen."

Opposition einig: Parlamente mehr einbeziehen

Die Opposition äußerte zum Teil scharfe Kritik und forderte, das Parlament mehr einzubeziehen. Lindner sagte, die Einschränkungen von Freiheitsrechten seien ohne Öffentlichkeit nur von den Regierungsspitzen von Bund und Ländern ergriffen worden. Solche Entscheidungsprozesse gefährdeten die Akzeptanz und drohten die parlamentarische Demokratie zu deformieren. "Der Ort der Entscheidung muss das Parlament sein." Es sei richtig, Ansteckungsgelegenheiten zu verringern. Es würden nun aber auch Bereiche geschlossen, die eben nicht als Infektionstreiber aufgefallen seien, sondern sogar Kontaktverfolgung sicherstellen könnten.

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Lindner kritisierte die Art der Entscheidungsfindung. Foto: Kay Nietfeld/dpa-Bildfunk

Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt sagte, Bundestag und Bundesrat müssten gemeinsam entscheiden. Die tief in den Alltag eingreifenden Beschränkungen gehörten "endlich auf solide gesetzgeberische Füße gestellt".

Abgeordnete der AfD störten die Rede Merkels zu Beginn mit ungewöhnlich vielen Zwischenrufen. Sie halten die Beschlüsse für maßlos und unangemessen. Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble sah sich gezwungen, die AfD-Parlamentarier zu Disziplin zu ermahnen.

AfD-Fraktionschef Gauland verurteilte die Maßnahmen von Bund und Ländern scharf: "Wir haben in diesem Land die Freiheit zu mühselig errungen, als dass wir sie an der Garderobe eines Notstandskabinetts abgeben. Eine Corona-Diktatur auf Widerruf ist keine Lösung. Wir müssen abwägen, auch um den Preis, dass Menschen sterben." Gauland forderte differenziertere Maßnahmen wie etwa einen besonderen Schutz von Risikogruppen durch gesonderte Einkaufszeiten.

Debatte ist notwendig, sagt Kanzlerin

Merkel sagte, eine breite Debatte über die harten Maßnahmen sei notwendig: "Kritische Debatte schwächt nicht die Demokratie, sie stärkt sie". Sie mahnte aber auch: "Beschwichtigendes Wunschdenken und populistische Verharmlosung wären nicht nur unrealistisch. Es wäre unverantwortlich." Weiter sagte Merkel: "Lüge und Desinformation, Verschwörung und Hass beschädigen nicht nur die demokratische Debatte, sondern auch den Kampf gegen das Virus."

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Saarländische Kliniken können ab Sonntag Besuchsverbote erlassen

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Im Saarland können Krankenhäuser nun ab einer Sieben-Tage-Inzidenz von 50 allgemeine Besuchsverbote erlassen. Symbolfoto: Peter Kneffel/dpa

Ab 1. November allgemeine Besuchsverbote in Saar-Kliniken möglich

Auf Grundlage einer neuen Verordnung können die Krankenhäuser im Saarland ab dem kommenden Sonntag (1. November 2020) allgemeine Besuchsverbote erlassen, sobald die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz einen Wert von 50 überschreitet.

"Wie wir alle wissen, ist das Saarland momentan insgesamt Risikogebiet. Aufgrund der exorbitant steigenden Infektionszahlen in der Bevölkerung sowie einer 7-Tage-Inzidenz von über 100 in fast allen Landkreisen, haben wir uns entschlossen, den Krankenhäusern ein Besuchsverbot auch zu ermöglichen, wenn die Sieben-Tages-Inzidenz von 50 überschritten wird", erklärt Gesundheitsministerin Monika Bachmann die neue Regelung.

Ausnahmen von Besuchsverboten möglich

Auch bei einem verhängten Besuchsverbot können die Krankenhäuser trotzdem noch Besuche bei Patientinnen und Patienten zulassen, wenn diese "medizinisch oder ethisch-sozial notwendig sind", wie es in einer Erklärung des saarländischen Gesundheitsministeriums heißt.

Damit sind beispielsweise Besuche auf den Kinderstationen, bei Palliativ- und Demenzpatientinnen und -patienten, zur Begleitung bei Aufklärungsgesprächen bei risikobehafteten Eingriffen und Behandlungen oder auch für seelsorgerische Besuche möglich. Diese seien dann mit den Verantwortlichen im jeweiligen Krankenhaus abzustimmen.

Bachmann: Menschen in Krankenhäusern besonders gefährdet

"Seit dem Ausbruch der Sars-CoV-2–Pandemie haben wir für die Krankenhäuser Regeln getroffen, die eine Balance zwischen dem Schutz der Patientinnen und Patienten und dem berechtigten Interesse der Angehörigen ihre Liebsten zu sehen und zu begleiten, herstellen. Die Möglichkeit des täglichen Besuchs durch eine Person ist uns weiterhin wichtig, um eine soziale Isolation der Patientinnen und Patienten zu verhindern. Vor dem Hintergrund des derzeitigen Infektionsgeschehens müssen allerdings weitere Maßnahmen zum Schutz derer getroffen werden, die in unseren Krankenhäusern behandelt werden. Diese Menschen sind besonders gefährdet, wenn sie an Sars-CoV-2 erkranken", erklärt Gesundheitsministerin Monika Bachmann abschließend.

Verwendete Quellen:
- Angaben des saarländischen Gesundheitsministeriums

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Rehlinger kündigt Landeshilfen für gebeutelte Bereiche an

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Rehlinger nannte die neuen Einschränkungen "hart", aber "notwendig". Archivfoto: BeckerBredel

Saarlands Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger (SPD) hat Landeshilfen für die Wirtschaft angekündigt. Dort, wo die angekündigte Unterstützung der Bundesregierung nicht ausreichend sei, wolle das Land mit eigenen Mitteln zusätzlich unter die Arme greifen, sagte die Politikerin am Mittwochabend (28. Oktober 2020) in einer Videobotschaft.

Der Bund hatte angekündigt, große Teile des Umsatzausfalls von denjenigen Betrieben, Selbstständigen und Vereinen zu ersetzen, die vom Lockdown im November besonders betroffen sind. Bei Firmen mit maximal 50 Mitarbeitern will er 75 Prozent ausgleichen, bei größeren werde nach EU-Beihilferecht entschieden.  

Rehlinger: Maßnahmen "hart", aber "notwendig"

Saar-Vizeministerpräsidentin Rehlinger sagte, es gehe angesichts der Verschärfungen der Corona-Regeln auch um den Schutz der Wirtschaft, um Existenzen, die dahinter stünden, um ganz viele Beschäftigte, die sich jetzt Sorgen machten. Daher sei es "richtig und zwingend notwendig", dass die Bundesregierung die Einnahmeausfälle kompensieren wolle. Den angekündigten Lockdown bezeichnete Rehlinger als "hart", aber "notwendig".

Verwendete Quellen:
- Videobotschaft von Anke Rehlinger, 28.10.2020
- eigener Bericht

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2,3 Millionen Euro für Corona-Kontrollen im Saarland

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Die Kontrollen zur Einhaltung der Corona-Regeln werden im Saarland mit 2,3 Millionen Euro unterstützt. Foto: David Inderlied/dpa-Bildfunk

Das saarländische Innenministerium will die Gemeindeverbände im Saarland bei den Kontrollen der Corona-Schutzmaßnahmen mit einer Millionenspritze unterstützen. Minister Klaus Bouillon (CDU) kündigte am heutigen Donnerstag (29. Oktober 2020) Hilfen in Höhe von 2,3 Millionen Euro an, wie sein Ressort mitteilte.

Bouillon: Für Kontrollen braucht es mehr Personal

Der Politiker sagte, es brauche mehr Personal, um flächendeckend kontrollieren zu können. "Nur so können die Verstöße gegen die bestehenden Regelungen konsequent geahndet und die Infektionsraten im Sinne des Bevölkerungsschutzes verlangsamt werden", so Bouillon.

Die 2,3 Millionen Euro können die Landkreise und der Regionalverband Saarbrücken jetzt bis zum 31. März abrufen. Je größer die Zahl der Einwohner, desto mehr Geld gibt es. So erhält beispielsweise der Regionalverband Saarbrücken rund 766.000 Euro, der Landkreis St. Wendel etwa 203.000 Euro.

Pensionierte sollen zurückkommen

Bouillon sagte, die Kommunen sollen "alle Möglichkeiten des Personalgewinns" nutzen. Dazu zählen Zeitverträge, Verträge auf 450 Euro-Basis oder die Reaktivierung pensionierter Beamtinnen und Beamter. Auch private Sicherheitsdienste sollen für die Corona-Kontrollen angeheuert werden können.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des saarländischen Innenministeriums, 29.10.2020

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Saar-Fußballverband sagt alle Spiele und Trainings ab

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Bis auf Weiteres hat der Saar-Fußballverband für alle Mannschaften Spiele und Trainings abgesagt. Foto: Pixabay

Spiele und Trainings abgesagt

Der Saarländische Fußballverband (SFV) hat für alle Mannschaften Spiele und Trainings bis auf Weiteres abgesagt. Das geht aus einer Mitteilung auf der Homepage des Verbands hervor. Als Grund werden die aktuellen Beschlüsse von Bund und Ländern zur Verschärfung der Corona-Beschränkungen genannt.

Bewertung am 18. November

Am 18. November soll in einer Sitzung des SFV die Situation neu bewertet werden. Ob der Spielbetrieb dann wieder fortgesetzt werden kann, hänge auch von den zu diesem Zeitpunkt geltenden Regelungen ab.

Neue Regelung im Sport

Mit den neuen Corona-Regeln treten ab dem 2. November auch Einschränkungen im Bereich des Sports in Kraft. Demnach wird der Amateursportbetrieb eingestellt. Vereine dürfen also nicht weiter trainieren. Profisport wie die Fußball-Bundesliga ist nur ohne Zuschauer zugelassen.

Verwendete Quellen:
- saar-fv.de
- eigener Bericht

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Weltkulturerbe Völklinger Hütte: Verpatzte Kündigung kostet rund 150.000 Euro

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Außenansicht vom Weltkulturerbe Völklinger Hütte. Foto: Oliver Dietze/dpa-Bildfunk

Das aktuelle "Schwarzbuch" des Steuerzahler-Bundes führt auch einen Vorfall am Weltkulturerbe Völklinger Hütte auf. Dabei geht es um einen Schaden von 150.000 Euro - wegen eines Formfehlers bei einer Kündigung.

Das war passiert

Dem ehemaligen Geschäftsführer Manfred Baldauf wurde zum 31. Juli 2015 gekündigt. Ein Bote sollte das Schreiben überbringen und von Baldauf ein Empfangsbekenntnis unterschreiben lassen. "Das Problem: Am Übergabetag wurde der Bote nach eigenen Angaben nicht zum Geschäftsführer vorgelassen", heißt es im "Schwarzbuch". Stattdessen nahm eine Mitarbeiterin die Kündigung entgegen.

Später kam es zu einem Rechtsstreit. Der ehemalige Geschäftsführer bestritt den ordentlichen wie fristgerechten Erhalt der Kündigung. In erster Instanz obsiegte Baldauf. 2019 kam es schließlich, im Zuge des zweitinstanzlichen Verfahrens, zu einem Vergleich.

150.000 Euro Schaden

Letztendlich kostete der Formfehler bei der Kündigung die Landesgesellschaft - und somit den Steuerzahler - rund 150.000 Euro. Laut "SR" setzte das Gericht durch, dass Baldauf "noch 18 Monate Gehalt bis zu seinem 65. Lebensjahr zustehen". 

Verwendete Quellen:
- "Schwarzbuch" des Steuerzahler-Bundes
- Saarländischer Rundfunk

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Wetter im Saarland: Wenig Sonne am Wochenende

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An Halloween wird das Wetter im Saarland eher düster und nass. Die Sonne zeigt sich nur selten. Symbolfoto: Sebastian Gollnow/dpa-Bildfunk

Das Wetter im Saarland ist am Wochenende vor allem von Wolken und Regen bestimmt. Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) prognostiziert, bringt ein Tiefdruckkomplex über dem Nordatlantik feuchte Luft mit. Ab und zu bleibt es aber auch trocken. 

Der Freitag (30. Oktober 2020) beginnt stark bewölkt. Örtlich kann es zu Beginn auch regnen. Im Tagesverlauf sind jedoch Auflockerungen möglich. Die Höchstwerte liegen dabei zwischen 14 und 17 Grad. 

Das Wetter im Saarland am Halloween-Wochenende

Auch am Halloween-Samstag (31. Oktober 2020) bedecken zunächst viele Wolken den Himmel. Die Decke reißt jedoch im Tagesverlauf von Südwesten her immer mal wieder auf. Die Temperaturen steigen auf 14 bis zu 18 Grad. Die Wolken kehren allerdings am Sonntag (1. November 2020) zurück. Gebietsweise fällt dann auch wieder Regen. Dabei bleiben die Höchstwerte bei milden 14 bis 17 Grad. Mit vielen Sonnenstrahlen ist am Wochenende jedoch kaum zu rechnen. 

Verwendete Quellen:
- Deutsche Press-Agentur
- Deutscher Wetterdienst

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Macron ruft neuen Lockdown in Frankreich aus

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In einer Fernsehansprache kündigte Frankreichs Präsident Macron an, dass Bars und Restaurants schließen müssen. Foto: Christophe Simon/AFP/dpa-Bildfunk

Mit strikten Ausgangsbeschränkungen im ganzen Land verschärft Frankreich seinen Kampf gegen die zweite Welle der Corona-Pandemie. Die Beschränkungen sollen von Freitag (30. Oktober 2020) an gelten, kündigte Staatschef Emmanuel Macron am Mittwochabend in einer Fernsehansprache an.

Bars und Restaurants schließen

Der 42-Jährige machte deutlich, dass die Beschränkungen weniger streng sind als im Frühjahr, als das öffentliche Leben des Landes weitgehend lahmgelegt wurde. So sollen die Schulen geöffnet bleiben. Bars, Restaurants und "nicht unentbehrliche Geschäfte" müssen jedoch schließen.

Bürger müssen Ausgangsbescheinigungen mit sich führen

Die im Frühjahr üblichen Ausgangsbescheinigungen für Bürger sollen wiederkommen. Auch Reisen in andere Regionen des Landes sind nicht ohne Weiteres möglich - für die Rückkehr aus den Herbstferien soll es am Wochenende aber Ausnahmen geben.

"Lockdown" bis 1. Dezember

Die Menschen sollen weiter arbeiten können, dabei hat die Heimarbeit Priorität. Die Maßnahmen sind zunächst bis zum 1. Dezember befristet. "Bleiben Sie so weit wie möglich zu Hause. Respektieren Sie die Regeln", appellierte Macron an seine Landsleute. Er benutzte im Französischen den Ausdruck "confinement", was man auch mit Lockdown übersetzt werden kann.

Macron: Werden überrollt

Macron machte deutlich, dass die Lage dramatisch ist. "Wir werden von der Beschleunigung der Epidemie überrollt", sagte er. Die Entwicklung trifft auch andere europäische Länder. Er kündigte für Donnerstag eine Debatte und eine Abstimmung im Parlament an.

Zahlen steigen dramatisch

Bisher gilt eine nächtliche Ausgangssperre für rund zwei Drittel der Einwohner, also rund 46 Millionen Menschen. Die Corona-Lage verschlechtert sich in dem Land seit Wochen dramatisch. Zuletzt wurden innerhalb von 24 Stunden über 36.400 Neuinfektionen gezählt.

Deutlicher Anstieg bei Todesfällen

Die Anzahl der mit dem Coronavirus in Verbindung gebrachten Todesfälle stieg deutlich - am Dienstagabend meldeten die Behörden 523. Damit wurde wieder das hohe Niveau vom April erreicht. Am Mittwochabend sprachen die Behörden von 244 Toten, die Gesamtzahl liegt nun bei fast 35.800.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Etwas weniger Arbeitslose im Saarland gemeldet

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Im Saarland ist die Arbeitslosigkeit leicht gesunken. Foto: Uwe Anspach/dpa-Bildfunk

Die Arbeitslosigkeit im Saarland ist trotz der Corona-Krise im Oktober leicht zurückgegangen. In diesem Monat waren 38.700 Frauen und Männer arbeitslos, 3,0 Prozent weniger als einen Monat zuvor, wie die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit am Donnerstag (29. Oktober 20202) mitteilte.

Quote sinkt leicht

Im Vergleich zum Vorjahresmonat waren allerdings deutlich mehr Menschen ohne eine bezahlte Erwerbstätigkeit: 5.400 Personen beziehungsweise 16,3 Prozent. Die Arbeitslosenquote lag bei 7,2 Prozent. Vor einem Monat betrug sie 7,5 Prozent und vor einem Jahr 6,2 Prozent.

85 Betriebe haben Kurzarbeit angemeldet

Im Oktober haben 85 Betriebe für 1.700 Beschäftigte Kurzarbeit angemeldet, teilte die Regionaldirektion mit. Das bedeute aber nicht, dass in allen Firmen auch Kurzarbeit umgesetzt worden sei. Im März und April hatten 10.500 Betriebe für mehr als 139.100 Beschäftigte Kurzarbeit angemeldet, das war der bisherige Höchstwert gewesen. Die Kurzarbeit tatsächlich umgesetzt haben im Juli den aktuellen Hochrechnungen zufolge 4.000 Betriebe für 42.700 Mitarbeiter.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Neues Ford-Modell? IG Metall fordert Perspektive für Werk in Saarlouis

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Der Ford Focus, der im Werk in Saarlouis gebaut wird, soll im Jahr 2024 auslaufen. Archivfoto: Ford-Werke GmbH

Der Ford Focus soll nur noch bis etwa 2024 produziert werden. Die IG Metall fordert daher, dass baldmöglichst Verhandlungen darüber geführt werden, wie es für das Werk in Saarlouis weitergehen soll. Das berichtet der "SR".

Neues Modell für Saarlouis?

Für den Start eines neuen Modells seien 48 oder 36 Monate Vorlaufzeit nötig. Darum sollten die Gespräche über ein neues Produkt für Saarlouis schon jetzt stattfinden. Das erklärte der erste Bevollmächtigte der IG Metall Völklingen Lars Desgranges. Es brauche eine Zukunftsperspektive für den Standort. 

Umgestaltung bei Ford erst ab Ende des Jahres

Die Ford-Zentrale in Köln habe auf Anfrage des "SR" erklärt, dass erst nach Abschluss eines Transformationsprozesses in Europa eine Umgestaltung des Geschäftes erfolgen soll. Dies sei Ende des Jahres der Fall. Die Mitarbeitenden in Saarlouis werden in der Corona-Pandemie vom Betriebsrat über Flugblätter regelmäßig auf den neuesten Stand gebracht.

Etwa 7.000 Arbeitsplätze von Ford-Produktion abhängig

Im Jahr 2019 musste das Werk 1.600 Stellen abbauen. Auch die Nachtschicht wurde aufgegeben. Aktuell sind etwa 5.000 Menschen bei Ford in Saarlouis beschäftigt. Von der Produktion des Ford Focus sind darüber hinaus etwa 2.000 Jobs in Zulieferfirmen abhängig.

Verwendete Quellen:
- Saarländischer Rundfunk

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Bündnis fordert, Saarlouis zum sicheren Hafen zu erklären

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Nach Saarbrücken und Ottweiler soll auch der Stadtrat in Saarlouis darüber beraten, die Stadt zum "sicheren Hafen" für Flüchtlinge zu erklären. Symbolfoto: Fabian Heinz/dpa-Bildfunk.

Der Zusammenschluss besteht aus Vertreterinnen und Vertretern der Linksjugend ['solid], der Jusos, der Omas gegen Rechts Saarland, der Grünen Jugend und der Sea-Eye Lokalgruppe. Sie fordern, Saarlouis zum sicheren Hafen zu erklären.

Zustände in Moria und "Sterben im Mittelmeer" nicht hinnehmbar

Anlass sind die Ereignisse im Flüchtlingslager Moria und "das Sterben im Mittelmeer"Wie das Bündnis in einer Pressemitteilung schreibt, starben oder verschwanden dort allein im vergangenen Jahr 1.327 Menschen. Man dürfe nicht länger tatenlos zusehen. 

Moria sei ein "Schandfleck europäischer Flüchtlingspolitik", die Verhältnisse in dem Lager "menschenunwürdig". Die Corona-Pandemie verschlimmere die Lage, da die medizinische Versorgung bereits zuvor "desaströs" gewesen sei. Es sei nur eine Frage der Zeit, bis sich Moria zu einem Hotspot entwickelt. 

Saarlouis müsse Solidarität zeigen und sicherer Hafen werden

Die Stadt Saarlouis müsse sich ihrer moralischen Verantwortung bewusst werden und sich für die Aufnahme von Flüchtlingen einsetzen. Die Kreisstadt müsse ein sicherer Hafen werden. Sie sei fähig, geflüchtete Menschen aufzunehmen, sie zu integrieren und ihnen eine sichere Unterkunft anzubieten. 

"Wir fordern eine öffentliche Solidaritätserklärung mit den Menschen auf der Flucht", so das Bündnis. Das Bekenntnis gelte auch über die Stadtgrenzen hinaus. Saarlouis müsse sich daher auch gegen die Kriminalisierung ziviler Seenotrettung aussprechen, diese solle stattdessen unterstützt werden.

Forderung im Stadtrat bislang ignoriert 

Bereits im September hatte das Bündnis die Stadt aufgefordert, sich zum sicheren Hafen zu erklären. Bei der anschließenden Stadtratssitzung sei das Thema jedoch übergangen worden. "Der Stadtrat verdrängt vorsätzlich seine Verantwortung. Die Situation bleibt in den Sammellagern akut und erfordert daher schnelles Handeln."

Saarbrücken und Ottweiler als Vorbilder

Saarlouis müsse sich Ottweiler oder Saarbrücken zum Vorbild nehmen. Die Landeshauptstadt ist seit mehr als einem Jahr "sicherer Hafen". In Ottweiler stimmte der Stadtrat im September mehrheitlich dafür, dass Geflüchtete dort jederzeit willkommen sind. Die offizielle Erklärung zum "sicheren Hafen" steht bislang noch aus.

Verwendete Quellen:
- Pressemitteilung der Sea-Eye Lokalgruppe Saarbrücken
- Meldung der SPD Ottweiler

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Rekordwert bei Corona-Neuinfektionen im Saarland

Im Saarland sind zurzeit 1.880 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Die Zahl ergibt sich aus den Daten, die das Gesundheitsministerium mit Stand vom Mittwoch (28. Oktober 2020), 18.00 Uhr, veröffentlicht hat.

281 Neuinfektionen gemeldet

Demnach stieg die Gesamtzahl der gemeldeten Infektionen um 281 auf jetzt 6.276 Fälle. Bislang sind 184 Menschen im Saarland in Verbindung mit SARS-CoV-2 gestorben (+3). Als geheilt gelten inzwischen 4.212 Menschen. Das sind 44 mehr als am Vortag.

Von den an Covid-19 erkrankten Patientinnen und Patienten werden momentan 125 stationär behandelt (+2). Davon liegen 28 auf der Intensivstation (+1).

Die Gesamtfälle teilen sich wie folgt auf die Landkreise auf:
Regionalverband Saarbrücken: 2.276 (+107 gegenüber dem Vortag)
Landkreis Saarlouis: 1.213 (+43)
Saarpfalz-Kreis: 778 (+32)
Landkreis Neunkirchen: 802 (+54)
Landkreis Merzig-Wadern: 603 (+18)
Landkreis St. Wendel: 604 (+27)

Wie die Statistik zustande kommt

Das saarländische Gesundheitsministerium versendet einmal am Tag Angaben zu der Entwicklung der Coronavirus-Zahlen. Es weist darin nur Fälle auf, die von den Gesundheitsämtern der Landkreise und des Regionalverbands bestätigt wurden. Über die tägliche Anzahl der Tests macht das Ministerium keine Angaben.

Begriffserklärung

Zahl der Fälle: Sie gibt die Gesamtzahl der Fälle im Saarland seit dem ersten Auftreten des Coronavirus an. Sie zeigt damit nicht an, wie viele Menschen zum aktuellen Zeitpunkt mit dem Virus infiziert sind. Genesene und Tote werden aus dieser Zahl nicht herausgerechnet.

Zahl der Genesenen: Sie gibt die Gesamtzahl der Personen an, die mit dem Coronavirus infiziert waren und inzwischen wieder geheilt sind.

Zahl der Toten: Sie zeigt die Gesamtzahl der Menschen an, die in Verbindung mit einer Corona-Infektion gestorben sind.

Zahl der aktiven Infektionen: Sie zeigt die aktuelle Zahl der Personen an, die das Coronavirus in sich tragen. Sie ergibt sich aus der Differenz aus der Gesamtzahl der Fälle und der Zahl der Geheilten sowie der Zahl der Toten.

Zahl der Intensivpatienten: Sie gibt die aktuelle Zahl der Personen an, die sich mit einer Coronavirus-Infektion auf einer Intensivstation befinden.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des saarländischen Gesundheitsministeriums, 28.10.2020
- eigene Recherche

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Die Corona-Zahlen im Saarland sind angestiegen. Foto: Niaid/Europa Press/dpa-Bildfunk

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