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Erste Corona-Impfungen im Saarland womöglich schon Ende 2020

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Die ersten Impfstoffe sollen schon Ende des Jahres zur Verfügung stehen. Foto: dpa-Bildfunk

Gesundheitsministerin Monika Bachmann (CDU) und Staatssekretär Stephan Kolling (CDU) stellten die neue Test- und Impfstrategie für das Saarland am Nachmittag in Saarbrücken vor. 

Erste Impfungen bereits Ende 2020 oder Anfang 2021

"Die Impfung ist freiwillig, aber jede Impfung trägt ihren Teil zur Bekämpfung der Pandemie bei", sagte Bachmann. Laut der Ministerin soll die ersten Impfstoffe Ende des Jahres 2020 beziehungsweise Anfang des Jahres 2021 zur Verfügung stehen. Die Ständige Impfkommission, der Deutsche Ethikrat und die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina erarbeiten derzeit eine Priorisierung, anhand derer die Stoffe verteilt werden. 

Drei Impf-Standorte und mobile Teams geplant

Im Saarland werde aktuell die Organisation im Detail geplant. Beispielsweise die Einrichtung der drei vorgesehenen Standorte, sowie Lagerung und Transport des Impfstoffes. Auch der Einsatz von mobilen Teams ist geplant. Diese könnten etwa in Pflegeeinrichtungen impfen. Zubehör wie Spritzen und Kanülen sowie weiteres Verbrauchsmaterial habe das Saarland bereits beschafft. 

Gesundheitsministerin Monika Bachmann und Staatssekretär Stephan Kolling zur neuen Test- und Impfstrategie im...

Gepostet von Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie am Donnerstag, 19. November 2020

Teststrategie im Saarland angepasst

Da mit der Ausbreitung des Virus auch die Nachfrage an Tests gestiegen sei, prüfe man auch die saarländische Teststrategie, erklärte Kolling. Dabei komme man auch den Änderungen der nationalen Teststrategie und der Testverordnung des Bundes nach.

Antigen-Schnelltests für berechtigte Einrichtungen

So werden nun im Saarland auch Antigen-Schnelltests eingesetzt. Bestimmte Einrichtungen und Unternehmen sind unter Vorlage eines Konzepts berechtigt, sich diese selbst zu beschaffen. Die Tests werden mit einer Vergütung von 7 Euro über den Gesundheitsfond refinanziert. Da dies wirtschaftlich nicht für alle Einrichtungen möglich ist, habe die Landesregierung bereits eine Million Antigentests bestellt

Ergebnis in 15 bis 30 Minuten

"Die Schnelltests sollen zum Schutz der vulnerablen Gruppe und zur präventiven Testung vor allem in medizinischen und pflegerischen Einrichtungen sowie Einrichtungen der Eingliederungshilfe eingesetzt werden", so Bachmann. Allerdings könnten sie auch im Testzentrum und in Bildungseinrichtungen Verwendung finden. Da die Tests bereits in 15 bis 30 Minuten ein Ergebnis liefern, können sie in dringlichen Situationen von entscheidender Bedeutung sein.

Verwendete Quellen:
- Pressemitteilung des Gesundheitsministeriums, 19.11.2020

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