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Gesundheitsamt meldet 199 Corona-Neuinfektionen im Saarland

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Im Saarland sind 199 Corona-Neuinfektionen zu verzeichnen. Symbolfoto: Oliver Berg/dpa

Im Saarland sind zurzeit 2.330 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Die Zahl ergibt sich aus den Daten, die das Gesundheitsministerium mit Stand vom Freitag (20. November 2020), 18.00 Uhr, veröffentlicht hat. 

199 neue Corona-Fälle im Saarland

Demnach stieg die Gesamtzahl der gemeldeten Infektionen um 199 auf jetzt 11.410 Fälle. Bislang sind 257 Menschen im Saarland in Verbindung mit SARS-CoV-2 gestorben. Das sind fünf mehr als am Vortag.

Als geheilt gelten inzwischen 8.823 Menschen (+177). Von den an Covid-19 erkrankten Patient:innen werden momentan 190 stationär behandelt (-1). Davon liegen 50 auf der Intensivstation (-4).

Die Gesamtfälle teilen sich wie folgt auf die Landkreise und den Regionalverband auf:
Saarbrücken: 4.182 (+63 gegenüber dem Vortag)
Saarlouis: 2.280 (+44)
Saarpfalz: 1.371 (+33)
Neunkirchen: 1.468 (+22)
Merzig-Wadern: 1.121  (+12)
St. Wendel: 988 (+25)

Wie die Statistik zustande kommt

Das saarländische Gesundheitsministerium versendet einmal am Tag Angaben zu der Entwicklung der Coronavirus-Zahlen. Es weist darin nur Fälle auf, die von den Gesundheitsämtern der Landkreise und des Regionalverbands bestätigt wurden. Über die tägliche Anzahl der Tests macht das Ministerium keine Angaben.

Begriffserklärung

Zahl der Fälle: Sie gibt die Gesamtzahl der Fälle im Saarland seit dem ersten Auftreten des Coronavirus an. Sie zeigt damit nicht an, wie viele Menschen zum aktuellen Zeitpunkt mit dem Virus infiziert sind. Genesene und Tote werden aus dieser Zahl nicht herausgerechnet.

Zahl der Genesenen: Sie gibt die Gesamtzahl der Personen an, die mit dem Coronavirus infiziert waren und inzwischen wieder geheilt sind.

Zahl der Toten: Sie zeigt die Gesamtzahl der Menschen an, die in Verbindung mit einer Corona-Infektion gestorben sind.

Zahl der aktiven Infektionen: Sie zeigt die aktuelle Zahl der Personen an, die das Coronavirus in sich tragen. Sie ergibt sich aus der Differenz aus der Gesamtzahl der Fälle und der Zahl der Geheilten sowie der Zahl der Toten.

Zahl der Intensivpatienten: Sie gibt die aktuelle Zahl der Personen an, die sich mit einer Coronavirus-Infektion auf einer Intensivstation befinden.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des saarländischen Gesundheitsministeriums, 20.11.2020
- eigene Recherche

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Saarland-Nachrichten: Die wichtigsten Meldungen vom Freitag

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Die wichtigsten Nachrichten aus dem Saarland vom heutigen Freitag (20.11.2020) findet ihr bei SOL.DE. Foto: BeckerBredel

18 weitere Bewohner:innen von Saarbrücker Pflegeheim mit Corona infiziert

Seit Ende Oktober haben sich in einem Pflegeheim in Saarbrücken 46 Bewohner:innen mit dem Coronavirus infiziert. Auch neun Mitarbeiter:innen wurden positiv getestet. Mehr dazu unter: "18 weitere Bewohner:innen von Saarbrücker Pflegeheim mit Corona infiziert".

Große Corona-Streife im Saarland: Polizei zählt 30 Verstöße

Die Polizei ist im Saarland wieder auf Corona-Streife gegangen. Dabei stellte sie 30 Verstöße gegen die Auflagen fest. Mehr Informationen unter: "Große Corona-Streife im Saarland: Polizei zählt 30 Verstöße".

Innenminister Bouillon ruft zum Böller-Verzicht an Silvester auf

Der saarländische Innenminister Klaus Bouillon (CDU) hat die Menschen im Saarland dazu aufgerufen, in diesem Jahr vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie auf Silvesterböller zu verzichten. Mehr unter: "Innenminister Bouillon ruft zum Böller-Verzicht an Silvester auf".

Granate bei Bauarbeiten an Uni in Saarbrücken entdeckt

Der Kampfmittelräumdienst hat an der Universität des Saarlandes in Saarbrücken eine Granate beseitigt. Sie war bei Bauarbeiten entdeckt worden. Mehr unter: "Granate bei Bauarbeiten an Uni in Saarbrücken entdeckt".

Armutsquote im Saarland weiter gestiegen

Im Saarland ist die Armutsquote weiter gestiegen. Im Ranking der Bundesländer liegt es auf Platz neun. Bundesweit wurde der höchste Stand seit der Wiedervereinigung erreicht. Die Zahlen findet ihr unter: "Armutsquote im Saarland weiter gestiegen".

Führungswechsel in Saar-Stahlindustrie: Hartmann wird überraschend ersetzt

Das Kuratorium der Montan Stiftung trennt sich vom bisherigen Vorstandsvorsitzenden Tim Hartmann. Dieser war Geschäftsführer der SHS – Stahl-Holding-Saar sowie im Vorstand der Saarstahl AG und der Dillinger Hütte. Sein Nachfolger ist in der Branche kein Unbekannter. Mehr dazu unter: "Führungswechsel in Saar-Stahlindustrie: Hartmann wird überraschend ersetzt".

Überfall in Neunkirchen: Täter bedroht Kassiererin mit Waffe

Überfall auf die "Jet"-Tankstelle in Neunkirchen: Ein Unbekannter hat die Kasslerin bedroht und mit einer Waffe Geld erpresst. Anschließend flüchtete er. Mehr Informationen unter: "Überfall in Neunkirchen: Täter bedroht Kassiererin mit Waffe".

Schleife mit Nazi-Symbol an Gedenkkranz in Weiskirchen angebracht

Nachdem Unbekannte in Weiskirchen eine Schleife mit NS-Symbol an einen Gedenkkranz angebracht haben, ermittelt der Staatsschutz. Mehr unter: "Schleife mit Nazi-Symbol an Gedenkkranz in Weiskirchen angebracht".

Sperrungen auf A8 und A623 am Wochenende: Verkehrsstörungen erwartet

Die Sanierung der Sulzbachtalbrücke wird ab dem kommenden Freitag (20. November 2020) fortgesetzt. Dazu müssen Teile der A8 und der A623 gesperrt werden. Weitergehende Informationen findet ihr unter: "Sperrungen auf A8 und A623 am Wochenende: Verkehrsstörungen erwartet".

Aktuelle Lebensmittelwarnung im Saarland: gesundheitsschädliche Bakterien in Brie nachgewiesen

Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit warnt aktuell vor dem Kauf von Brie, in dem gesundheitsschädigende Bakterien nachgewiesen worden sind. Der Käse wurde in zahlreichen Lebensmittelmärkten im Saarland verkauft. Diese Produkte sind betroffen: "Aktuelle Lebensmittelwarnung im Saarland: gesundheitsschädliche Bakterien in Brie nachgewiesen".

Weihnachtsbaum sorgt für Behinderungen auf A8 bei Heusweiler

Am heutigen Freitagnachmittag (20. November 2020) sorgte ein verloren gegangener Weihnachtsbaum auf der A8 bei Heusweiler für Gefahr. Die Autobahn musste zur Entfernung der Tanne kurzzeitig gesperrt werden. Mehr zu dem Vorfall unter: "Weihnachtsbaum sorgt für Behinderungen auf A8 bei Heusweiler".

Jeder Sechste hält Ohrfeigen gegen Kinder für angebracht

Eine neue Studie beleuchtet Gewalt in der Erziehung: Rund 50 Prozent der Befragten finden einen Klaps auf den Hintern angemessen, auch Ohrfeigen werden teilweise akzeptiert. Doch nicht nur körperliche Gewalt kann Folgen für Kinder haben. Mehr zu der Studie: "Jeder Sechste hält Ohrfeigen gegen Kinder für angebracht".

Weihnachtsmarkt in Merzig abgesagt

Die Kreisstadt Merzig muss aufgrund der Corona-Pandemie den diesjährigen Weihnachtsmarkt absagen. Der Bürgermeister ruft dazu auf, dennoch den lokalen Handel zu unterstützen. Mehr zu den Hintergründen findet ihr unter: "Weihnachtsmarkt in Merzig abgesagt".

Verwendete Quellen:
- eigene Berichte

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Wie Corona den Uni -Alltag verändert- Das Campus Extra Magazin der Universität des Saarlandes

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Foto: Christin Hume | Unsplash

Studieren während der Corona-Pandemie: Umfrage gibt Aufschluss   

Im Rahmen einer bundesweiten Umfrage des Zentrums für Hochschul- und Wissenschaftsforschung konnten 2.100 Studierende der Universität des Saarlandes im Juni das diesjährige Sommersemester bewerten. Obwohl die Universitäten von der plötzlichen Situation überrascht wurden, geben die saarländischen Teilnehmerinnen und Teilnehmer dem digitalen Lehrangebot eine gute Bewertung.

- Etwas mehr als die Hälfte der Studierenden zeigt sich zufrieden mit den digitalen Angeboten.
- 30 Prozent gaben ein neutrales Urteil ab
- Ähnlich zufrieden sind die Studierenden auch mit der Umsetzung von Online-Veranstaltung und der Erreichbarkeit der Dozentinnen und Dozenten
- Schlechter wird derweil der Service der Verwaltung und die Kommunikation in Bezug auf geänderte Abläufe gesehen. Nur 60 Prozent bewerteten dies mit guten oder neutrale Noten. Dies ist nach Auffassung der Universität keine Überraschung, da sich die Vorgaben schrittweise und oft kurzfristig änderten.
- Erfreulich ist dagegen, dass nahezu alle Umfrageteilnehmer (95 %), ihre Klausuren oder mündliche Prüfungen schreiben und ablegen konnten.  
- Den Lernstoff  alleine bewältigen zu müssen war allerdings für viele eine große Herausforderung. Etwa 60 Prozent bezeichnen dies als schwieriger und geben an, dass die Prüfungsvorbereitung anstrengender als gewöhnlich gewesen ist.
- Das schlimmste ist für eine große Mehrheit jedoch der fehlende persönliche Kontakt zu Mitstudentinnen und Studenten

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Christine Zehren und Björn Diehl verschönerten mit ihren Videos den Alltag der Studierenden Foto: Thorsten Mohr

Die Pflanzenwelt über Online Videos kennenlernen 

Auch die beiden Botanik-Experten Björn Diehl und Christine Zehren mussten ihre Lehrmethoden coronabedingt umstellen. Mit großem Aufwand produzierten sie - ohne Technik- Vorkenntnisse - Videos und brachten die Botanik-Seminare somit zu den Studentinnen und Studenten nach Hause. In normalen Zeiten bringen die Pflanzenexperten den angehenden Biologinnen und Biologen beim Mikroskopiepraktikum im Labor die Einzelheiten der Pflanzenwelt nahe. Da dies nicht möglich war, drehten sie Videos über das Bestimmen von Pflanzen in Feld, Wald und Flur – denn gemeinsame Exkursionen waren nicht möglich.  Die beiden verbrachten Stunden mit der Vorbereitung und dem Zuschneiden der Videos. Doch der Aufwand hat sich gelohnt: Die Studentinnen und Studenten zeigten sich von den informellen und unterhaltsamen Videos begeistert! Und nicht nur das: Die Experten kamen auch zu der Auffassung, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer den Stoff mithilfe der Videos besser und umfänglicher verstanden haben. 

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Foto: Universität des Saarlandes

Vereinfachte Vernetzung der Wissenschaft durch Corona

Im Zuge von Corona musste sich der wissenschaftliche Austausch notgedrungen stark verändern. Tagungen unter Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern waren in Präsenzform leider nicht möglich. Doch Online-Formate machten es plötzlich möglich, sich überall auf der Welt zu vernetzen und zum Beispiel Vorträge und Seminare am anderen Winkel der Welt zu besuchen. Amerikanistik-Professorin Astrid Fellner wusste diesen Vorteil von Beginn an zu nutzen und meldete ihr Team im Frühjahr zu einem virtuellen Seminar an einer kalifornischen Universität an. Hier nahmen Sie an der Lesung eines Wissenschaftlers und Schriftstellers teil, der als kleines Kind mit seinen Eltern aus Mexiko in die USA flüchtete und somit als sogenannter “Dreamer” mit seiner Abschiebung rechnen muss. Die Professorin nutzte die Chance und lud den Wissenschaftler als virtuellen Referent in ihr Hauptseminar nach Saarbrücken ein. Eine positive Erkenntnis, die Astrid Fellner aus der Krise zieht „Vieles ist einfacher geworden: Man kann leichter Leute aus aller Welt einladen, zudem erreicht man mehr Personen, und der Austausch findet häufiger statt“, so ihr Fazit.

Sprachen können auch per Videochat erlernt werden

Die Universität des Saarlandes verfügt auch im Bereich Sprachen über ein breites Angebot und Studierende haben die Möglichkeit, in rund 150 Sprachkursen 15 verschiedene Sprachen zu lernen. Hierzu gehören auch durchaus außergewöhnliche Sprachen wie beispielsweise Chinesisch, Russisch oder Gebärdensprache. Im Zuge der Krise musste das Angebot in den Online-Bereich verlagert werden. „Aufgrund der Corona-Pandemie mussten wir alle Kurse ins Internet verlagern, was zu unserer eigenen Überraschung erstaunlich gut funktioniert hat“, sagt Peter Tischer, Leiter des Sprachenzentrums. Insgesamt rund 50 Dozentinnen und Dozenten unterrichten jeweils etwa 15 Studierende in den Kursen und für das Wintersemester sind bereits zahlreiche Kurse belegt. „In den Online-Kursen mussten wir die Teilnehmerzahl reduzieren, damit wir wie im Präsenzunterricht individuell auf jeden Einzelnen eingehen können. Viele Studierende können sich den Sprachunterricht auch mit Leistungspunkten anrechnen lassen“, erläutert Tischer weiter. Die Kurse sind für alle Studierenden kostenlos und bieten ein breites Angebot. So kann in bestimmten Studiengängen, wie beispielsweise Jura oder Psychologie die englische Fachsprache gelernt werden. Des Weiteren können sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch auf geplante Auslandssemester vorbereiten. Trotz der gut funktionierenden Online-Kurse sehnt man sich an der Universität jedoch trotzdem nach der Rückkehr zu dem klassischen Unterricht: „Sprachenlernen lebt ganz wesentlich von der Kommunikation, und die ist im Seminarraum vor Ort viel besser möglich“, betont der Leiter des Sprachenzentrums der Saar-Uni.

Weitere interessante Neuigkeiten aus dem Uni-Leben – beispielsweise wo Sportstudenten neben Spitzenathleten trainieren, welche Erfahrungen eine Studentin der Kulturwissenschaften während ihres Auslandssemesters in Italien machte und ein Einblick in die Faszinierenden Welten der Materialwissenschaften sind im neuen Uni-Magazin „Campus-Extra“ zu lesen.

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Foto: Universität des Saarlandes

Kontakt:

Universität des Saarlandes
Campus
66123 Saarbrücken
info@uni-saarland.de
Website: campus.uni-saarland.de

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Sperrungen auf A8 und A623 am Wochenende: Verkehrsstörungen erwartet

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Der LfS hat Sperrungen auf der A8 und A623 angekündigt. Symbolfoto: Jan Woitas/zb/dpa

Bauarbeiten an Sulzbachtalbrücke: Sperrung auf der A8 

Der Landesbetrieb für Straßenbau (LfS) fährt am Freitag mit den Instandsetzungsarbeiten an der Sulzbachtalbrücke fort. Vom 20. November bis voraussichtlich 2. Dezember sind auf der A8 in Richtung Saarlouis zwei Behelfsfahrtstreifen eingerichtet. Die Ausfahrt aus Richtung Neunkirchen zur A623 Richtung Saarbrücken muss gesperrt werden. Der Verkehr wird über die Anschlussstellen Merchweiler umgeleitet. 

A623 bei Sulzbach am Wochenende voll gesperrt

Am Samstag (21. November 2020) muss dann die A623 bei Sulzbach in Richtung Saarbrücken voll gesperrt werden. Grund sind kurzfristige Instandsetzungsarbeiten an einer Brücke. Die Sperrung beginnt um 08.00 Uhr und wird voraussichtlich am Sonntag (22. November 2020) gegen 17.00 Uhr aufgehoben. Der Verkehr wird ab der Anschlussstelle Sulzbach über die Bedarfsumleitung U41 zur Anschlussstelle Dudweiler geleitet.

Der LfS rechnet während der Bauarbeiten an beiden Stellen mit Verkehrsstörungen. Bei der Routenplanung sollte daher mehr Fahrzeit eingeplant werden.

Verwendete Quellen:
- Pressemitteilungen des LfS

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Jeder Sechste hält Ohrfeigen gegen Kinder für angebracht

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Wer selbst Gewalt erfahren hat, neigt später selbst dazu. Foto: Britta Pedersen/dpa-Bildfunk

Liebesentzug, ein Klaps auf den Po, eine Ohrfeige ins Gesicht: Viele halten das in der Erziehung von Kindern für angebracht. Das geht aus einer aktuellen Studie anlässlich des heutigen Internationalen Tages der Kinderrechte hervor.

Ohrfeige gegen Kinder für jeden Sechsten okay

Demnach sei etwa jeder Zweite der Auffassung, dass ein Klaps auf den Hintern noch keinem Kind geschadet habe. Jeder Sechste hält es sogar für angebracht, ein Kind zu ohrfeigen.

Männer und Ältere stimmen Gewalt eher zu

Dabei gibt es Unterschiede zwischen den Geschlechtern und den Altersgruppen. Während Männer dem Klaps zu 57,8 Prozent zustimmen, sind es bei Frauen 47,1 Prozent. Ihn lehnen 55,4 Prozent der Befragten unter 31 Jahren ab, während 34,7 Prozent der Über-60-Jährigen ihn angemessen finden.

Bund: Psychische Gewalt wird unterschätzt

Insbesondere das Ausmaß und die negativen Folgen psychischer Gewalt gegen Kinder werden bis heute unterschätzt, so der saarländische Landesverband des Deutschen Kinderschutzbundes. "Vielen Menschen ist nach wie vor nicht bewusst, dass auch Strafen wie Nicht-Achtung, Liebesentzug oder auch Herabsetzung von Kindern Formen der Gewalt sind", so Stefan Behr, Erster Vorsitzender. Es bestehe noch viel Aufklärungsbedarf für einen gesamtgesellschaftlichen Bewusstseinswandel.

Zahlen stagnieren seit Jahren

Seit der Jahrtausendwende ist der Anteil der Menschen, die Gewalt gegen Kinder anwenden oder sie als angebracht ansehen, zwar gesunken. Doch seit 2016 stagnieren die Zahlen. Für den Kinderschutzbund "inakzeptabel".

Wer Gewalt erfahren hat, neigt in Erziehung selbst dazu

Ein weiteres Ergebnis der Studie: Wer selbst Gewalt erfahren hat, akzeptiert sie eher in der Erziehung. Sind Befragte selbst mit Gewalt groß geworden, so ist die Wahrscheinlichkeit, einen Klaps für angebracht zu finden, 16 Mal so hoch wie bei Menschen mit gewaltfreier Erziehung.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des saarländischen Landesverbands des Deutschen Kinderschutzbundes, 20.11.2020
- Studie (PDF)

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Weihnachtsmarkt in Merzig abgesagt

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Der Weihnachtsmarkt in Merzig muss wegen der Corona-Pandemie in diesem Jahr ausfallen. Symbolfoto: Pixabay

Da das Infektionsgeschehen nach wie vor zu stark ist, muss der Merziger Weihnachtsmarkt in diesem Jahr leider ausfallen. 

Weihnachtsmarkt auch mit Hygienekonzept nicht möglich

"Selbst unter Einhaltung eines strengen Hygienekonzeptes erscheint uns die Durchführung eines Weihnachtsmarkts bei den aktuell sehr hohen Fallzahlen nicht möglich", erklärte Bürgermeister Marcus Hoffeld. Auch er bedauere diese Entscheidung, bitte jedoch um Verständnis der Bürger:innen. Gesundheit habe Vorrang.

Festliche Beleuchtung und Essensstände als Ersatz

Der Weihnachtsmarkt war für die Wochen vom 26. November bis zum 24. Dezember geplant. Um dennoch weihnachtliche Stimmung in der Innenstadt von Merzig aufkommen zu lassen, werden ab dem 30. November zwei Essensstände mit Speisen zum Mitnehmen aufgebaut. Die Fußgängerzone wird zudem weihnachtlich beleuchtet. Auch in diesem Jahr sollen natürlich auch Weihnachtsbäume nicht fehlen. 

Bürgermeister bittet, lokalen Einzelhandel zu unterstützen

Die Einzelhandelsgeschäfte in Merzig haben ihre Schaufenster mit Advents-Motiven geschmückt. Hoffeld appelliert an die Bürger:innen: "Unsere Händlerinnen und Händler tragen maßgeblich zum gesellschaftlichen Leben in unserer Stadt bei und sie verdienen besonders in dieser schwierigen Zeit unsere Unterstützung. Daher würde ich mich sehr freuen, wenn wir alle zum Einkaufen unsere Möglichkeiten vor Ort nutzen." 

Für die Suche nach Weihnachtsgeschenken empfehle er daher die Merziger Läden. Durch den Kauf könne der lokale Einzelhandel gestärkt werden. 

Verwendete Quellen:
- Pressemitteilung der Kreisstadt Merzig

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Überfall in Neunkirchen: Täter bedroht Kassiererin mit Waffe

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Der Täter überfiel die Tankstelle in der Sueduferstraße. Foto: Brandon-Lee Posse/SOL.DE

Ein unbekannter Täter hat am Donnerstag (19. November 2020) die "Jet"-Tankstelle in Neunkirchen überfallen. Der Mann habe eine Mitarbeiterin mit einer Schusswaffe bedroht, erfuhr SOL.DE vom zuständigen Dienstgruppenleiter der Polizei, Pascal Dörr.

Geld mit Waffe erpresst

Zu dem Raub sei es demnach gegen 22.40 Uhr in der Tankstelle in der Sueduferstraße gekommen. Der Unbekannte habe den Laden betreten, die Kassiererin mit der Pistole bedroht und so Geld erpresst. Über die Höhe der Beute konnte Dörr keine Angaben machen.

Ermittlungen aufgenommen

Der Täter sei anschließend zu Fuß in Richtung Taubenaustraße geflüchtet. Er habe während des Überfalls einen schwarzen Mundschutz und eine graue Kapuze getragen, sei circa 185 Zentimeter groß und schlank. Die Mitarbeiterin wurde nach dem Raub von Polizist:innen betreut. Sie wurde nicht verletzt. Die Beamt:innen haben die Ermittlungen aufgenommen.

Verwendete Quellen:
- eigene Recherche
- Mitteilung der Polizeiinspektion Neunkirchen, 20.11.2020

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Innenminister Bouillon ruft zum Böller-Verzicht an Silvester auf

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Innenminister Klaus Bouillon appelliert an die Bevölkerung im Saarland, in diesem Jahr an Silvester auf Böller zu verzichten. Symbolfoto: Christoph Schmidt/dpa

Bouillon-Appell: An Silvester auf Böller verzichten

Unter dem Hintergrund der Corona-Pandemie hat der saarländische Innenminister Klaus Bouillon (CDU) die Menschen im Saarland dazu aufgerufen, in diesem Jahr möglichst auf Silvesterböller zu verzichten. "Mein Wunsch wäre, dass alle Saarländerinnen und Saarländer diesen Jahreswechsel besinnlich und ruhig verbringen", teilte der CDU-Politiker am Donnerstag (19. November 2020) der Deutschen Presse-Agentur mit.

Es seien laut Bouillon derzeit turbulente und schwierige Zeiten. "Die Einschränkungen des täglichen Lebens stellen uns immer wieder vor neue Herausforderungen, und so wird auch der anstehende Jahreswechsel etwas anders gefeiert werden als in den Jahren zuvor", erklärte Bouillon weiter.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Aktuelle Lebensmittelwarnung im Saarland: gesundheitsschädliche Bakterien in Brie nachgewiesen

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Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit hat für verschiedene Brie-Produkte eine Lebensmittelwarnung ausgesprochen. Der Grund: Gesundheitsschädigende Bakterien sind im Rahmen von Probekontrollen nachgewiesen worden. Foto: Lactalis Deutschland GmbH

Aktuelle Lebensmittelwarnung: Bakterien in Brie

Der Hersteller "Lactalis Deutschland GmbH" ruft derzeit drei seiner Brie-Produkte zurück, bei denen im Rahmen einer Routinekontrolle gesundheitsschädigende Bakterien ("Listeria monocytogenes") nachgewiesen wurden. Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit hat eine Lebensmittelwarnung für die betroffenen Produkte ausgesprochen, da der Verzehr der kontaminierten Produkte zu grippeähnlichen Symptomen wie Fieber, Muskelschmerzen sowie unter Umständen auch Erbrechen und Durchfall führen könne.

Diese Produkte sind betroffen:

Von dem Rückruf betroffen sind die Produkte Original Französischer Brie "Roi de Trèfle", Le Brie "Chêne d’argent" sowie Französischer Brie "Jeden Tag" mit den folgenden Mindesthaltbarkeitsdaten (MHD) und Chargennummern:

11.12.2020
304 AD

12.12.2020
304 BD

12.12.2020
305 AD

15.12.2020
305 DD

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Die Produkte mit den folgenden Mindesthaltbarkeitsdaten und Chargennummern sind betroffen. Screenshot der Produkt-Warnung der "Lactalis-Gruppe"

Brie wurde im gesamten Saarland verkauft

Produkte mit einem anderen Haltbarkeitsdatum sind laut Angaben des Herstellers nicht betroffen. Die potenziell gesundheitsschädlichen Brie-Produkte wurden im gesamten Saarland in den Lebensmittelmärkten "Lidl", "Aldi Süd", "Real", "Globus" und "Metro" verkauft. 

Nach Verzehr Arzt konsultieren

Verbraucher, die eines der betroffenen Brie-Produkte verzehrt haben und an den oben beschriebenen Symptomen leiden, sollen unverzüglich ihren Arzt zu konsultieren. Insbesondere bei Schwangeren, Kleinkindern sowie Personen mit geschwächtem Immunsystem können in Folge des Verzehrs schwerwiegende Erkrankungen auftreten. Sie sollten nach Verzehr eines betroffenen Produktes auch ohne Symptome einen Arzt aufsuchen.

Verwendete Quellen:
- Lebensmittelwarnung des Bundesamts für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit
- Produktrückruf der "Lactalis Deutschland GmbH" vom 19.11.2020

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Armutsquote im Saarland weiter gestiegen

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Auch im Saarland ist der Anteil der Armen gestiegen. Symbolfoto: Rolf Vennenbernd/dpa-Bildfunk

Der Anteil armer Menschen im Saarland ist nach Daten eines Sozialverbands im vergangenen Jahr weiter gestiegen und lag erneut über dem Bundesdurchschnitt. Die Armutsquote stieg von 16 Prozent im Vorjahr auf 17 Prozent, wie aus dem Armutsbericht 2020 des Paritätischen Gesamtverbandes hervorgeht, der am Freitag (20. November 2020) in Berlin vorgestellt wurde.

Armut in Deutschland auf höchstem Stand seit 1990

Damit lag das Saarland im Armutsranking der Bundesländer auf Platz neun - hinter Thüringen und vor Niedersachsen. Bundesweit lag die Armutsquote bei 15,9 Prozent und erreichte damit den höchsten Stand seit der Wiedervereinigung.

Bremen besonders betroffen

Dem Bericht zufolge ist die Armutsquote nahezu flächendeckend in Deutschland gestiegen - elf der 16 Bundesländer waren 2019 betroffen. Den schlechtesten Wert zeigte Bremen mit einer Armutsquote von 24,9 Prozent. Im Saarland wiederum nahm die Armut zwischen 2006 und 2019 um 6,3 Prozent zu. Den stärksten Zuwachs verzeichnete den Daten zufolge Hessen mit 34,2 Prozent.

Wie sich Armut berechnet

Armut wird in Deutschland über das Haushaltseinkommen und die daraus folgenden Möglichkeiten an gesellschaftlicher Teilhabe definiert. Wer weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens zur Verfügung hat, ist nach Einschätzung des Sozialverbands von Armut betroffen. Für die Armutsquote werden dem Bericht zufolge alle Personen gezählt, die in Haushalten leben, deren Einkommen diese Grenze unterschreitet. Basis waren unter anderem bereits veröffentlichte Daten des Statistischen Bundesamts.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Weihnachtsbaum sorgt für Behinderungen auf A8 bei Heusweiler

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Ein verloren gegangener Tannenbaum sorgte am heutigen Freitag (20.11.2020) für Gefahr auf der A8. Symbolfoto: Christoph Reichwein/dpa

Tannenbaum sorgt für Gefahr auf A8

Ab etwa 15.45 Uhr gingen bei der saarländischen Polizei mehrere Notrufe von verschiedenen Autofahrer:innen ein, die berichteten, dass ein großer Weihnachtsbaum auf der Fahrbahn der A8 in Höhe der Anschlussstelle Heusweiler liegen würde.

Polizeikräfte heben Baum von Fahrbahn

Einsatzkräfte der Polizeiinspektion Sulzbach fanden den "prächtigen und augenscheinlich frisch gefällten Baum" mitten auf der Fahrbahn, wie es im Einsatzbericht der Polizei auf. Der Polizeibeamtinnen und -beamten hoben den Baum mit vereinten Kräften auf und konnten ihn so von der Autobahn entfernen. Hierfür musste eine gesamte Richtungsfahrbahn gesperrt werden.

Nach der Entfernung des Baumes konnte die Sperrung wieder aufgehoben werden. "Die Polizeiinspektion Sulzbach weist in diesem Zusammenhang auf die Wichtigkeit einer ordnungsgemäßen Ladungssicherung zur Verhinderung gleichgelagerter Sachverhalte hin und wünscht allen Bürger:innen eine friedliche und besinnliche Vorweihnachtszeit", heißt es in der Mitteilung der Polizei abschließend.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizei Sulzbach vom 20.11.2020

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Führungswechsel in Saar-Stahlindustrie: Hartmann wird überraschend ersetzt

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Tim Hartmann wird an der Spitze von SHS, Saarstahl und Dillinger durch Dr. Karl-Ulrich Köhler ersetzt. Foto: Sebastian Willnow/dpa-Bildfunk

Zum Jahreswechsel steht in der saarländischen Stahlindustrie auch ein Führungswechsel an. Das berichtete die Montan Stiftung am Donnerstagabend (19. November 2020) in einer Pressemitteilung. 

Tim Hartmann legt seine Ämter an der Spitze von Dillinger, Saarstahl und der Stahl Holding Saar (SHS) nieder. Die Trennung erfolge im gegenseitigen Einvernehmen. Grund seien unterschiedliche Auffassungen über die künftige strategische Ausrichtung des Unternehmens. Er saß seit 2018 im Führungsteam. Im letzten Jahr hatte Hartmann ein Sparprogramm beschlossen, in dessen Rahmen 500 Arbeitsplätze abgebaut und 1.000 ausgelagert werden sollten.

Nachfolger Köhler zuvor bei Rittal und ThyssenKrupp

Sein Nachfolger wird Dr. Karl-Ulrich Köhler. Er soll zum 1. Januar seinen neuen Job antreten. Bis Oktober war Köhler Vorsitzender der Rittal GmbH. In der Vergangenheit hatte er zudem Führungspositionen bei ThyssenKrupp Steel und Tata Steel inne. Nun soll er sich mit der Weiterentwicklung der Branche im Saarland befassen. Seine Verantwortung liegt in den Bereichen Strategie, Portfolio und Innovation sowie Finanzen.

Zu seiner neuen Aufgabe äußerte Köhler: "Ich will gemeinsam mit den Dillingern und Saarstahlern die Unternehmen der Gruppe weiterentwickeln. Dazu werden wir schnell die notwendigen Meilensteine festlegen und diese gemeinsam bearbeiten. Wir wollen zeigen, was wir seit Jahrhunderten sind: Weltspitze in Stahl."

Verwendete Quellen:
- Pressemitteilung der Montan-Stiftung
- eigene Recherche

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Große Corona-Streife im Saarland: Polizei zählt 30 Verstöße

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Die Polizei führte mehr als 900 Kontrollen durch. Foto: BeckerBredel

Bei einer großangelegten Corona-Kontrollaktion im Saarland hat die Polizei am Donnerstag (19. November 2020) 30 Verstöße gezählt, die mit einem Bußgeld geahndet wurden. Bei den betroffenen Personen habe es sich meistens um Menschen gehandelt, die ihre Masken nicht trugen oder nicht genügend Abstand hielten, berichtet der "SR" mit Berufung auf die Polizei.

Auch Feiern geahndet

So sei es am häufigsten in Bussen, Bahnen und in Haltestellenbereichen zu Verstößen gekommen. Zudem seien fünf Verstöße bei privaten Feiern gezählt worden. Außerdem habe sich ein Gastronomie-Betrieb in Völklingen nicht an die Corona-Auflagen gehalten.

Mehr als 900 Kontrollen

Laut Medienbericht habe es insgesamt 932 Kontrollen gegeben. Oftmals hatte es gereicht, dass die Polizei bei Verstößen einen kurzen Hinweis gibt. Beteiligt waren alle zwölf Inspektionen des Saarlandes. Sie waren teilweise auch mit den Ordnungsämtern unterwegs.

Verwendete Quellen:
- Saarländischer Rundfunk
- eigener Bericht

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Schleife mit Nazi-Symbol an Gedenkkranz in Weiskirchen angebracht

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Der Vorfall passierte auf dem Ehrenfriedhof in Weiskirchen. Symbolfoto: Oliver Berg/dpa-Bildfunk

Unbekannte haben in Weiskirchen an einem Gedenkkranz eine Schleife mit einem Symbol aus der Zeit des Nationalsozialismus angebracht. Jetzt ermittelt der Staatsschutz, berichtet der "SR".

Kranz an Volkstrauertag niedergelegt

Die Gemeinde habe den Kranz der Landesregierung demnach am Volkstrauertag (15. November 2020) auf dem Ehrenfriedhof abgelegt. Dort sind Soldaten der Schutzstaffel (SS) begraben. Am Volkstrauertag wird jährlich den Kriegstoten gedacht.

Staatsschutz ermittelt

Nach der Niederlegung sei an dem Kranz die Schleife mit dem Symbol angebracht worden. Laut Medienbericht will der Staatsschutz jetzt ermitteln, ob das Symbol verboten ist und wer der:die Täter:in ist.

Verwendete Quellen:
- Saarländischer Rundfunk

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18 weitere Bewohner:innen von Saarbrücker Pflegeheim mit Corona infiziert

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46 Bewohner:innen haben sich seit Ende Oktober infiziert. Foto: Cecilia Fabiano/LaPresse via ZUMA Press/dpa-Bildfunk

In einer Saarbrücker Senioreneinrichtung sind weitere 18 Bewohner:innen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das teilte der Regionalverband am Donnerstag (19. November 2020) mit.

46 Fälle in Pflegeheim

In dem Pflegeheim habe es Massentestungen gegeben, die zum starken Anstieg der Fallzahlen führten. Seit Ende Oktober haben sich in der Einrichtung 46 Bewohner:innen mit Sars-CoV-2 infiziert. Auch neun Mitarbeiter:innen sind betroffen.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Regionalverbands Saarbrücken, 20.11.2020

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Granate bei Bauarbeiten an Uni in Saarbrücken entdeckt

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Die Granate wurde bei Bauarbeiten auf dem Uni-Gelände entdeckt. Foto: BeckerBredel

Eine Granate aus dem Zweiten Weltkrieg ist am Donnerstag (19. November 2020) auf dem Gelände der Saarbrücker Universität entdeckt worden. Der Kampfmittelräumdienst beseitigte den Blindgänger, so die Polizei laut "SR".

Granate bei Bauarbeiten entdeckt

Demnach sei die Granate am Nachmittag bei Bauarbeiten gefunden worden. Daraufhin waren ein Gebäude geräumt und ein Straßenzug abgesperrt worden.

Verwendete Quellen:
- Saarländischer Rundfunk

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344 neue Corona-Fälle im Saarland gemeldet

Im Saarland sind zurzeit 2.313 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Die Zahl ergibt sich aus den Daten, die das Gesundheitsministerium mit Stand vom Donnerstag (19. November 2020), 18.00 Uhr, veröffentlicht hat. 

344 neue Corona-Fälle im Saarland

Demnach stieg die Gesamtzahl der gemeldeten Infektionen um 344 auf jetzt 11.211 Fälle. Bislang sind 252 Menschen im Saarland in Verbindung mit SARS-CoV-2 gestorben. Das sind acht mehr als am Vortag. Dabei handelt es sich bei den Verstorbenen um vier Personen aus dem Landkreis Merzig-Wadern und um eine Person aus dem Regionalverband Saarbrücken. Über die drei weiteren Verstorbenen liegen SOL.DE keine Informationen vor. 

Als geheilt gelten inzwischen 8.646 Menschen (+194). Von den an Covid-19 erkrankten Patient:innen werden momentan 191 stationär behandelt (-7). Davon liegen 54 auf der Intensivstation (+2).

Die Gesamtfälle teilen sich wie folgt auf die Landkreise und den Regionalverband auf:
Saarbrücken: 4.119 (+153 gegenüber dem Vortag)
Saarlouis: 2.236 (+83)
Saarpfalz: 1.338 (+35)
Neunkirchen: 1.446 (+47)
Merzig-Wadern: 1.109 (+17)
St. Wendel: 963 (+9)

Wie die Statistik zustande kommt

Das saarländische Gesundheitsministerium versendet einmal am Tag Angaben zu der Entwicklung der Coronavirus-Zahlen. Es weist darin nur Fälle auf, die von den Gesundheitsämtern der Landkreise und des Regionalverbands bestätigt wurden. Über die tägliche Anzahl der Tests macht das Ministerium keine Angaben.

Begriffserklärung

Zahl der Fälle: Sie gibt die Gesamtzahl der Fälle im Saarland seit dem ersten Auftreten des Coronavirus an. Sie zeigt damit nicht an, wie viele Menschen zum aktuellen Zeitpunkt mit dem Virus infiziert sind. Genesene und Tote werden aus dieser Zahl nicht herausgerechnet.

Zahl der Genesenen: Sie gibt die Gesamtzahl der Personen an, die mit dem Coronavirus infiziert waren und inzwischen wieder geheilt sind.

Zahl der Toten: Sie zeigt die Gesamtzahl der Menschen an, die in Verbindung mit einer Corona-Infektion gestorben sind.

Zahl der aktiven Infektionen: Sie zeigt die aktuelle Zahl der Personen an, die das Coronavirus in sich tragen. Sie ergibt sich aus der Differenz aus der Gesamtzahl der Fälle und der Zahl der Geheilten sowie der Zahl der Toten.

Zahl der Intensivpatienten: Sie gibt die aktuelle Zahl der Personen an, die sich mit einer Coronavirus-Infektion auf einer Intensivstation befinden.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des saarländischen Gesundheitsministeriums, 19.11.2020
- eigene Recherche

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Im Saarland sind 344 neue Corona-Fälle zu verzeichnen. Symbolfoto: picture alliance/Moderna/PA Media/dpa

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