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Unterschenkel verloren: Saar-Fußballer soll 100.000 Euro Schmerzensgeld erhalten

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Stefan Schmidt im Krankenhaus nach der Amputation (links) und wenige Wochen danach, als er das Winterberg-Krankenhaus verlässt. Foto: Matthias Zimmermann/Schmidt sowie Montage: hgn / Matthias Zimmermann/Schmidt

Saar-Fußballer erhält Schmerzensgeld für verlorenen Unterschenkel

Das Evangelische Krankenhaus in Saarbrücken muss dem 26-jährigen Stefan Schmidt wegen eines Behandlungsfehlers Schmerzensgeld in Höhe von 100.000 Euro zahlen. Daneben erhält der 26-Jährige Schadensersatz für sämtliche Kosten von Behandlungen und Prothesen, die die Krankenkasse nicht übernimmt. Das hat Schmidt gegenüber verschiedenen saarländischen Medien bestätigt. Das Evangelische Krankenhaus kann gegen das Urteil allerdings noch das Rechtsmittel der Berufung einlegen.

Unterschenkel bei Routine-Eingriff verloren

Schmidt hatte seinen Unterschenkel vor etwa 3,5 Jahren durch einen Routine-Eingriff im Saarbrücker Krankenhaus nach einem Sportunfall verloren. Er wurde damals wegen eines gebrochenen Schien- und Wadenbeines behandelt. Die Ärzte sollen damals eine Gefäßuntersuchung versäumt haben, obwohl Schmidt über Taubheit in seinem rechten Fuß geklagt habe und der Fuß kalt gewesen sei. Mehr Informationen in einem früheren Bericht unter: "Behandlungsfehler schuld daran, dass Stefan Schmidt sein Bein verlor?".

Schmidt spielt mittlerweile in der Amputierten-Nationalmannschaft

Heute steht Stefan Schmidt wieder auf dem Fußballplatz und das sehr erfolgreich: Er spielt inzwischen in der deutschen Amputierten-Nationalmannschaft.

 Verwendete Quellen:
- eigene Berichte
- eigene Recherche
- Berichte von "SZ" und "SR"

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