{k}/{n}
Artikel {k} von {n}
6°C
Saarbrücken
weather-Saarbrücken
6°C
Saarbrücken
weather-Saarbrücken

Mehrheit der Deutschen für Verbot von Silvester-Feuerwerk in diesem Jahr

image

Die Mehrheit der Deutschen lehnt in diesem Jahr ein Silvester-Feuerwerk wegen der Corona-Krise ab. Symbolfoto: Paul Zinken/dpa

Mehrheit für coronabedingtes Verbot des Silvester-Feuerwerks

Knapp zwei Drittel der Bundesbürger:innen sind laut einer aktuellen Umfrage dafür, das Silvester-Feuerwerk in diesem Winter wegen der Corona-Krise zu verbieten. Dies sagten 64 Prozent in einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts "Yougov", die am Montag (23. November 2020) veröffentlicht wurde. 25 Prozent lehnen ein solches Verbot derzeit ab, 10 Prozent machten keine Angabe.

Vor allem ältere Generation für ein Verbot

Gefragt wurden die Teilnehmer konkret, ob sie ein Feuerwerksverbot "in diesem Jahr aufgrund der coronabedingten Überlastung von Gesundheitssystem und Krankenhäusern" befürworten oder ablehnen. Dabei hat sich vor allem die ältere Generation für ein Verbot ausgesprochen. So würden 70 Prozent der Befragten ab 55 Jahren ein entsprechendes Verbot befürworten. Bei den 35- bis 44-Jährigen sind es lediglich 58 Prozent, damit allerdings immer noch die Mehrheit.

In Deutschland wird seit Tagen kontrovers über Feuerwerk im Corona-Jahr 2020 diskutiert. Über etwaige Böller-Verbote müssten die jeweiligen Kommunen entscheiden. In den saarländischen Städten und Gemeinden sind solche Entscheidungen noch nicht bekannt. 

Informationen zu der Umfrage

Im Rahmen der "Yougov"-Umfrage wurden 5.568 Personen in Deutschland ab 18 Jahren vom 20. bis 22. November 2020 befragt. Die Ergebnisse wurden gewichtet und sind repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 18 Jahren.

Die konkrete Fragestellung lautete:
"Würden Sie in diesem Jahr aufgrund der coronabedingten Überlastung von Gesundheitssystem und Krankenhäusern ein Verbot von Silvesterfeuerwerken in Deutschland befürworten oder ablehnen?".

Verwendete Quellen:
- Umfrage des Meinungsforschungsinstituts "Yougov"
- Deutsche Presse-Agentur

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein