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Saarland-Nachrichten: Die wichtigsten Meldungen vom Montag

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Die wichtigsten Nachrichten aus dem Saarland findet ihr auf SOL.DE. Foto: Fredrik von Erichsen dpa/lrs

Lockdown bis Mitte Januar? Das sind die geplanten Maßnahmen über Weihnachten und Silvester

Am Mittwoch wollen Bund und Länder Klarheit schaffen, in welchem Rahmen die Menschen Weihnachten und Silvester verbringen können. Vom Vorsitz der Ministerpräsidentenrunde liegt ein Papier auf dem Tisch. Wie reagieren unionsgeführte Länder und der Bund? Ausführliche Informationen findet ihr unter: "Lockdown bis Mitte Januar? Das sind die geplanten Maßnahmen über Weihnachten und Silvester".

Einsatz in Impfzentren: Regionalverband sucht erste Mitarbeiter:innen

Der Regionalverband Saarbrücken sucht medizinisches Fachpersonal, das künftig Corona-Impfungen durchführt. Die Mitarbeiter:innen sollen in Impfzentren eingesetzt werden. Mehr Informationen unter: "Einsatz in Impfzentren: Regionalverband sucht erste Mitarbeiter:innen".

Homburger Schulen nehmen an Corona-Testprojekt teil

Drei Schulen in Homburg werden an einem bundesweiten Forschungsprojekt teilnehmen, das die Akzeptanz und Machbarkeit von regelmäßigen Corona-Testungen in der Schule untersuchen will. Es soll dazu beitragen, die Schließungen von Schulen und Kitas zu vermeiden. Weitergehende Informationen zu dem Forschungsprojekt findet ihr unter: "Homburger Schulen nehmen an Corona-Testprojekt teil".

Mehrheit der Deutschen für Verbot von Silvester-Feuerwerk in diesem Jahr

Laut den Ergebnissen einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts "Yougov" sind knapp zwei Drittel der Deutschen dafür, das Silvester-Feuerwerk in diesem Winter wegen der Corona-Krise zu verbieten. Zu den Zahlen: "Mehrheit der Deutschen für Verbot von Silvester-Feuerwerk in diesem Jahr".

50 Corona-Infektionen in Sulzbacher Pflegeheim

Bei einem Massentest von Bewohner:innen und Mitarbeiter:innen einer Sulzbacher Senioreneinrichtung hat es positive Corona-Ergebnisse gegeben. Damit sind dort jetzt 50 Personen mit dem Virus infiziert. Mehr Informationen unter: "50 Corona-Infektionen in Sulzbacher Pflegeheim"

Luxemburg geht wohl in Teil-Lockdown

Auch Luxemburg wird aller Voraussicht nach in einen Teil-Lockdown gehen. Dann müssen die Gastronomie sowie Kultur- und Freizeiteinrichtungen schließen. Mehr Informationen unter: "Luxemburg geht wohl in Teil-Lockdown".

Schlag gegen Drogenbande im Saarland

Ermittler:innen ist ein Schlag gegen eine international agierende Drogenbande gelungen. Die Beamt:innen nahmen in Wadgassen und Großrosseln drei hauptverantwortliche Männer fest. Bei Durchsuchungen wurde Koks im Wert von mehreren Hunderttausend Euro gefunden. Mehr dazu unter: "Schlag gegen Drogenbande im Saarland".

12 Gäste in Shisha-Café: Polizei schließt Lokal in Saarlouis

Mehrere Gäste haben sich am Wochenende in einem Shisha-Café im Saarlouiser Stadtteil Fraulautern aufgehalten. Als die Polizei kam, zeigte sich der Lokal-Betreiber uneinsichtig. Mehr zu dem Vorfall unter: "12 Gäste in Shisha-Café: Polizei schließt Lokal in Saarlouis".

Verfolgungsjagd durch RLP und Saarland: Polizei nimmt Mann in Neunkirchen fest

Nach einer Verfolgungsfahrt zwischen dem rheinland-pfälzischen Waldmohr und dem saarländischen Neunkirchen hat die Polizei einen Mann festgenommen. Er gilt als "amtsbekannt" und stand während der Flucht womöglich unter Drogen. Die ganze Geschichte unter: "Verfolgungsjagd durch RLP und Saarland: Polizei nimmt Mann in Neunkirchen fest".

Sperrungen auf der A620 in Saarbrücken-Güdingen angekündigt

Ab Mittwoch (25. November 2020) führt der Landesbetrieb für Straßenbau (LfS) Arbeiten auf der A620 an der Anschlussstelle Saarbrücken-Güdingen durch. Hierfür sind verschiedene Sperrungen erforderlich. Ausführliche Informationen unter: "Sperrungen auf der A620 in Saarbrücken-Güdingen angekündigt".

"Kannibale von Berlin" in Zweibrücken geboren

Ein 41-Jähriger soll in Berlin einen Mann getötet und danach aufgegessen haben. Laut einem Zeitungsbericht wurde der Tatverdächtige in Zweibrücken geboren. Mehr dazu unter: "Kannibale von Berlin" in Zweibrücken geboren".

Nach Vorfall an der Goldenen Bremm: Verfahren gegen Bundespolizisten eingestellt

Nach einem Vorfall am Grenzübergang Goldene Bremm hat die Staatsanwaltschaft Saarbrücken das Ermittlungsverfahren gegen einen Bundespolizisten eingestellt. Das teilte die Gewerkschaft der Polizei (GdP) am heutigen Montag (23. November 2020) mit. Mehr dazu unter: "Nach Vorfall an der Goldenen Bremm: Verfahren gegen Bundespolizisten eingestellt".

Lokal-Gäste verstecken sich in Großrosseln vor der Polizei

Mehrere Personen haben in Großrosseln eine Gaststätte besucht. Als die Polizei an den Einsatzort kam, versteckten sie sich zunächst vor den Beamt:innen. Mehr zu dem Vorfall unter: "Lokal-Gäste verstecken sich in Großrosseln vor der Polizei".

Unfall in Wallerfangen-Bedersdorf: Kind (6) schwer verletzt

Am gestrigen Sonntag (22. November 2020) kam es in Wallerfangen-Bedersdorf zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein sechsjähriges Kind schwer verletzt wurde. Mehr dazu unter: "Unfall in Wallerfangen-Bedersdorf: Kind (6) schwer verletzt".

Alkoholisierter Mann fährt in Heusweiler gegen Mauer und prallt gegen Hauswand

Bei einem Unfall in Heusweiler ist hoher Sachschaden entstanden. Ein Fahrer war mit seinem Kleintransporter gegen eine Mauer und eine Hauswand geprallt. Der 31-Jährige war alkoholisiert. Weitere Informationen zu dem Unfall: "Alkoholisierter Mann fährt in Heusweiler gegen Mauer und prallt gegen Hauswand".

Calypso eröffnet ersten Fleischkäs Drive-In im Saarland

Das Calypso-Bad in Saarbrücken hat sich angesichts des neuerlichen Lockdowns für eine ungewöhnliche Nutzung des Parkplatzes entschieden. Dort gibt es ab sofort Fleischkäs zum Mitnehmen. Weitere Informationen findet ihr unter: "Calypso eröffnet ersten Fleischkäs Drive-In im Saarland".

Aus alten Lego-Steinen: Initiative in Wadern will Rampen bauen

In ganz Deutschland hat sich ein Projekt verbreitet, bei dem aus alten Legosteinen Barrieren für Gehhilfen und Rollstühle gebaut werden. Auch in Wadern werden nun bunte Steine gesammelt. Ausführliche Informationen findet ihr unter: "Aus alten Lego-Steinen: Initiative in Wadern will Rampen bauen".

Verwendete Quellen:
- eigene Berichte

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Calypso eröffnet ersten Fleischkäs Drive-In im Saarland

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Auf dem Parkplatz des "Calypso" gibt es jetzt Fleischkäsweck zum Mitnehmen. Archivfoto: red

"In einer Zeit, in der vieles ganz anders ist, als man es kennt, bleibt einem die Entscheidung: Den Kopf in den Sand stecken oder die Ärmel hochkrempeln und neue Wege gehen. Das Calypso hat sich für neue Wege entschieden".

Erster Fleischkäs Drive-In am Calypso in Saarbrücken

So kündigt das Spaßbad und Saunaparadies in Saarbrücken die Eröffnung des ersten Fleischkäs Drive-In im Saarland an. Der steht nämlich ab dem morgigen Dienstag (24. November 2020) auf dem Parkplatz des derzeit geschlossenen Spaßbades

Idee kam durch einen Facebook-Post

Die Idee kam über einen Facebook-Post des SR zustande. Der hatte vor wenigen Wochen bemerkt, dass es im schwäbischen Öpfingen bereits einen "Leberkäse-Drive-in" gibt. Das dürfe auch im Saarland nicht fehlen. Das Calypso-Team setzte die Idee kurzerhand um.

Preise und Öffnungszeiten

Für 2,50 Euro gibt es den saarländischen Klassiker im Vorbeifahren auf die Hand. Dazu schenkt das Calypso außerdem einen 1,50 Euro Gutschein für den Eintritt in die Badewelt nach dem Lockdown. Geöffnet ist der Fleischkäs-Drive-In von Montag bis Freitag, 6:00 Uhr bis 15:00 Uhr, solange der Vorrat reicht. 

Verwendete Quellen:
-  Mitteilung der Calypso Bade- und Saunawelt

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Erfolgreich durch die Krise- Mit Crashkursen und Vorträgen bei der Villa Lessing

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Foto: Villa Lessing

Die Schlüsselwörter für ein erfolgreiches berufliches oder ehrenamtliches Wirken lauten derzeit  „Networking“, „Work-Life-Balance“, „Videokonferenz“. Denn es gilt weiterhin, den Zugang und Kontakt zu wichtigen Ansprechpartnern zu erhalten und zu  pflegen, “Privates” und “Offizielles” richtig zu trennen sowie online professionell aufzutreten. Auch ohne Corona-Hintergrund sind das Herausforderungen, die regelmäßig bewältigt werden müssen. Gerade jetzt sind deshalb besondere Strategien und Ideen gefragt.

Die Villa Lessing in Saarbrücken zum Beispiel bietet zu den Themen Networking, Videomeetings und Work-Life-Balance zum Jahresbeginn interessante und nützliche Online-Crashkurse an, die ihre Teilnehmer in kürzester Zeit fit machen für Netzwerkstrategien, Zeitmanagement und erfolgreiches Auftreten in Videomeetings – auch nach der Pandemie.

Netzwerken mit Abstand: Strategie, Analyse, Pflege

Wie Netzwerke zielorientiert aufgebaut werden können und welche vorhandenen Ressourcen hierfür hilfreich sein können erklärt die Villa Lessing in dem  Crashkurs „Networking mit (digitalem) Abstand trotz AHA-Formel + L + C – Netzwerke strategisch aufbauen und pflegen“, der am 2. Februar ab 8 Uhr stattfindet. Die renommierte Referentin Ina-Carola Enseroth ist selbständige Beraterin und Trainerin bei schmidt gramoll partner. Sie verfügt über langjährige Erfahrungen in den Bereichen Personalentwicklung, Führungstrainings, Organisations- und Strategieberatung. Darüber hinaus entwickelt und trainiert sie Personen des öffentlichen Lebens im Bereich Auftrittsstrategien und Personal Branding. Ina-Carola Enseroth ist eine Expertin im Networking und selbst seit vielen Jahren in der Politik aktiv. 

Im Webinar will sie Anworten zu wichtigen Fragen geben wie beispielsweise:

Wie entwickle ich die richtige Netzwerkstrategie?
Wie sieht der korrekte Aufbau einer Netzwerkanalyse aus?
Wie pflege ich meine Netzwerke effektiv und nachhaltig?

Natürlich werden auch individuelle Fragen und Diskussionsanstöße der Teilnehmer berücksichtigt.

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Foto: Villa Lessing

Zeitmanagement : Berufs- und Privatleben optimieren, Stress vermeiden

Im Webinar Work-Life/ Life-Work-Balance- Optimales Zeitmanagement- “nicht nur” im Homeoffice sollen Teilnehmer einen Überblick über wichtige Zeitmanagement-Tools und Arbeitsmethoden erhalten und so Qualität und Effizienz der eigenen Arbeit steigern können.

Es ist der tägliche Drahtseilakt: Arbeit, Freizeit und Familie müssen von jedem Einzelnen Tag für Tag unter einen Hut gebracht werden. Nicht selten entwickeln sich dabei individuelle Bedürfnisse und die täglichen zu erfüllenden Anforderungen zu unvereinbaren Gegenpolen, die uns zu zerreißen drohen.

Sich selbst führen heißt hier die Devise – das sagt der Experte Klaus Schmidt. Der Kommunikationstrainer und Geschäftsführer von schmidt gramoll partner arbeitet mit Führungskräften und Teams in den Themenbereichen Rhetorik und Kommunikation, Gesprächs- und Verhandlungsführung, Konfliktmanagement, Führung, Personalentwicklung und Recruitment, Organisationsentwicklung und Marketing. Der Film- und Fernsehwissenschaftler berät Politiker und Mandatsträger, ihre Auftrittssituationen und Medienkompetenz zu professionalisieren. 

Den Webinar-Teilnehmern will er in seinem Crashkurs am 12. März zeigen, wie durch richtige Zielsetzung und effektive Planung wertvolle Zeit und Energie gespart werden können. Und wie die Ressourcen, die so geschaffen werden, auch das Privatleben positiv beeinflussen.

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Foto: Villa Lessing

Videomeeting – fit werden  für den souveränen Online-Auftritt

Menschenansammlungen, Treffen, Kontakte – in Zeiten der Pandemie sind derartige Veranstaltungen nicht mehr denkbar. Wer weiß, wie lange noch? Doch gerade im Berufsleben ist es oft unerlässlich, dass Menschen sich treffen, Konferenzen abhalten, sich in Arbeitsgruppen besprechen. Dank Digitalisierung können virtuelle Räum von beliebig vielen Personen gleichzeitig genutzt werden – ohne die Gefahr des direkten Kontaktes. Um Argumente und Gespräche erfolgreich zu vermitteln und sich die Aufmerksamkeit aller Teilnehmer uneingeschränkt zu sichern, bedarf es jedoch gesonderter rhetorischer Fähigkeiten.

Auch hier kann der Kommunikationsexperte Klaus Schmidt nützliche Tipps und Tricks vermitteln, die dabei helfen, im Online-Meeting professionell aufzutreten, überzeugend zu wirken und die Zuhörerschaft in den Bann zu ziehen. In seinen Webinaren „Rhetorik, Präsentation und Körpersprache im Videomeeting“ verrät er am 28. Januar und am 24. Februar Techniken für eine authentische Körpersprache, die auch über den Computer-Monitor effektiv bleibt. Er demonstriert, was zu einer verständlichen und begeisternden Sprechtechnik gehört  und macht die Teilnehmer fit  für den souveränen Auftritt in allen Online-Formaten.

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Foto: Villa Lessing

Alle Veranstaltungen beginnen um 8 Uhr und finden ausschließlich online statt. Um schriftliche Anmeldung zu den Veranstaltungen wird unter: veranstaltungen@villa-lessing.de gebeten. Im Anschluss erhältst du eine Anmeldebestätigung. Die entsprechenden Zugangsdaten für das Zoom-Webinar bekommst du ca. 48 h vor Beginn der Veranstaltung per Mail zugesendet.

Weitere Infos zu den Veranstaltungen der Villas Lessing findest du auf der Website https://www.villa-lessing.de/

Vortrag und Diskussion- Chancen für kleine Krankenhausstandorte

Kleinere Krankenhäuser in Deutschland stehen vor großen Herausforderungen. Aufgrund ihrer fast durchweg schlechten wirtschaftlichen Situation sehen sich viele Träger mit einer potenziellen Schließung konfrontiert. Im Auftrag der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) haben sich die Universität Bayreuth und die Oberender AG mit alternative Modellen beschäftigt, die sowohl für Patienten als auch Personal die Strukturen verbessern sollen. 

Nach der Begrüßung durch den Präsidenten der Ärztekammer des Saarlandes, San.-Rat Dr. med. Josef Mischo und der Einführung mit Dr. med. Helmut Isringhaus von der Villa Lessing berichtet der Vorstandsvorsitzende der Oberender AG in Bayreuth,  Dipl.-Kfm. Jan Hacker, über seine Studie  „Intersektorale Gesundheitszentren – Ein Innovatives Modell der erweiterten ambulanten Versorgung zur Transformation kleiner ländlicher Krankenhausstandorte“ und wird seine Lösungsansätze darstellen. Im Anschluss können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit dem Experten zur Thematik diskutieren

Die Veranstaltung findet am Mittwoch, den 27.Januar, von 18:00 bis 20:15 Uhr statt und ist mit 3 Fortbildungspunkten durch die Ärztekammer des Saarlandes zertifiziert.

Die Teilnahme ist kostenlos. Um eine Anmeldung wird unter veranstaltungen@villa-lessing.de gebeten.

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Foto: Villa Lessing

Diskussion zur Zukunft der Saarbrücker Innenstadt- Sterben unsere Einkaufsstraßen aus?

Corona hat das Einkaufsverhalten vieler Menschen verändert. Schon im vergangenen Frühjahr waren die Straßen in der Saarbrücker Innenstadt aufgrund des Lockdowns leergefegt. Auch jetzt haben Restaurants und der Einzelhandel geschlossen und stehen vor existenziellen Herausforderungen. Was bedeutet das für die Saarbrücker Innenstadt? Welche Maßnahmen sind jetzt notwendig, damit die Innenstadt und die Einkaufsstraßen nicht veröden und die zentralen Handelsstandorte und Einkaufsstraßen in den Stadtteilen überlebensfähig bleiben? Wie kann sich der Einzelhandel gegen die wachsende Konkurrenz aus dem Internet behaupten und welche Konzepte können die Attraktivität steigern?

Über diese Fragen können interessierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Rahmen der Online Veranstaltung der Villa Lessing am Donnerstag, dem 28. Januar, ab 19 Uhr mit zahlreichen Referenten diskutieren. Moderiert wird die Veranstaltung von Wirtschaftsjournalist, Lothar Warscheid

Das sind die Referenten: 

Sonja Anton, Immobilienökonomin und Geschäftsführende Gesellschafterin bei der ABIG Immobilien und Verwaltung GmbH Saarbrücken.

Michael Genth, Inhaber Leder Spahn und Vorsitzender im Verein für Handel und Gewerbe.

Dr. Helmut Isringhaus, Fraktionsvorsitzender der FDP im Stadtrat Saarbrücken

Sebastian Kurth, Amtsleiter im Amt für Wirtschaftsförderung und Arbeitsmarkt der Landeshauptstadt Saarbrücken

Leander Wappler, IHK Saarland (Geschäftsbereich: Standortpolitik, Funktion: Leiter Unternehmensförderung)

Interessierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer können die Veranstaltung am Donnerstag, den 28. Januar 2021, um 19 Uhr über Facebook, YouTube oder Zoom verfolgen. 

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Villa Lessing online:
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KONTAKT:

Villa Lessing
Lessingstraße 10

66121 Saarbrücken
Telefon: (0681) 967080
Internet: www.villa-lessing.de
E-Mail: info@villa-lessing.de

 

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"Kannibale von Berlin" in Zweibrücken geboren

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Spaziergänger fanden die Leiche in einem Waldstück. Foto: Telenewsnetwork/dpa-Bildfunk

Der Mann, der in Berlin einen 44-Jährigen umgebracht und Teile der Leiche gegessen haben soll, wurde in Zweibrücken geboren. Das berichtet die "Rheinpfalz".

In Dorf bei Zweibrücken aufgewachsen

Der 41-Jährige sei demnach in einem Dorf in der Nähe aufgewachsen. Wie die Zeitung mit Berufung auf den Bürgermeister schreibt, habe sich der Verdächtige aber schon lange nicht mehr in seinem Heimatdorf aufgehalten. Er hatte es nach dem Abitur verlassen, um zu studieren.

Menschliche Knochen gefunden

Dem Lehrer wird vorgeworfen, sich über eine Dating-Plattform mit dem späteren Opfer verabredet zu haben. Dann habe er den 41-Jährigen getötet. Der Geschädigte galt seit Anfang September als vermisst. Spaziergänger fanden später beim Gassigehen mit dem Hund im Wald menschliche Knochen. Den Rest soll der Tatverdächtige aufgegessen haben.

Vorwurf: Mord aus niederen Beweggründen

Ihm wird nun Sexualmord aus niederen Beweggründen vorgeworfen. Hintergrund sei nach Erkenntnissen der Ermittler die Befriedigung des Geschlechtstriebs gewesen, sagte Martin Steltner, Sprecher der Staatsanwaltschaft. Es gebe bislang keinerlei Hinweis darauf, dass die Tat im Einvernehmen mit dem Opfer begangen wurde.

Online zu Kannibalismus recherchiert

"Einschlägige Werkzeuge" wie Messer und Sägen sowie Blutspuren seien in der Wohnung des 41-jährigen Verdächtigen gefunden worden, so die Staatsanwaltschaft. Der Tatverdächtige habe zu Kannibalismus im Internet recherchiert.

Sexueller Kannibalismus selten

Sexueller Kannibalismus sei extrem selten, sagt der Kriminalpsychologe Rudolf Egg. Aber es gebe ihn als eine besondere Form der Sexualität. "Der körperlichen Akt lässt sich als die Vereinigung zweier Körper beschreiben. Sie werden eins." Das sei natürlich nur eine geringe und kurzzeitige Vereinigung. "Aber zu Ende gedacht wäre es, wenn man einen Menschen vollständig in sich aufnehmen könnte." So wie man sagt: Ich hab dich zum Fressen gern. "Aber das meint natürlich niemand wörtlich."

Aufessen als Zeichen der Sexualität

Bei dieser Form von Kannibalismus gehe es um das Aufessen als Zeichen der Sexualität. Und es gebe sexuellen Sadismus, also die Freude daran, jemanden zu quälen. "Das sind beides sexuelle Abweichungen, die weit von der Norm entfernt sind." Kannibalismus liege an einem sehr bizarren Ende einer solchen Abweichung. "Natürlich ist es hochgradig gestört, jemanden umzubringen und aufzuessen", sagt Egg.

Verwendete Quellen:
- Rheinpfalz
- Deutsche Presse-Agentur

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Schlag gegen Drogenbande im Saarland

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Spezialkräfte nahmen die drei Köpfe der Gruppe fest. Symbolfoto: dpa-Bildfunk

Die Polizei hat im Saarland drei mutmaßliche Drogenhändler festgenommen. Sie werden beschuldigt, mit Kokain und Marihuana in nicht geringer Menge gedealt zu haben, teilten Zoll und Staatsanwaltschaft am heutigen Montag (23. November 2020) mit.

Gruppe agierte international

Die albanisch-italienische Tätergruppierung handelte demnach international. Sie steht im Verdacht, neben dem Betäubungsmittelgesetz auch gegen das Waffengesetz und das Kriegswaffenkontrollgesetz verstoßen zu haben.

Koks und Bargeld sichergestellt

Bereits im Juni und August habe die Gemeinsame Ermittlungsgruppe Rauschgift (GER) Zoll aus Saarbrücken vier Kilo Koks (Straßenverkaufswert: mindestens 480.000 Euro) und circa 110.000 Euro aus Rauschgiftgeschäften sicherstellen können.

Festnahmen in Wadgassen und Großrosseln

Ende Oktober nahmen Spezialkräfte dann in Wadgassen und Großrosseln drei Köpfe der Gruppierung fest. Dabei handelt es sich um einen 52-Jährigen aus Italien, einen 39-jährigen Albaner und einen weiteren albanischen Staatsangehörigen. Letztgenannter soll sich illegal in Deutschland aufhalten.

Weiteres Bargeld und mehr Drogen gefunden

Bei anschließenden Durchsuchungen entdeckten die Einsatzkräfte unter anderem 22.000 Euro Bargeld, acht Handys, hochwertige Markenuhren, Kleinmengen Gras und Kokain sowie diverse schriftliche Unterlagen. Zudem konnten laut Polizei weitere Vermögenswerte sichergestellt werden.

Seit Monaten Ermittlungen

Die Ermittlungen gegen die Drogenhändler laufen schon seit mehreren Monaten. Beteiligt sind die GER, die Polizei des Zollfahndungsamts Frankfurt am Main und das Dezernat für Organisierte Kriminalität beim Landespolizeipräsidium des Saarlandes unter der Leitung der Staatsanwaltschaft Saarbrücken.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Zollfahndungsamts Frankfurt am Main, 23.11.2020

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Lockdown bis Mitte Januar? Das sind die geplanten Maßnahmen über Weihnachten und Silvester

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Der harte Lockdown soll zunächst bis zum 10. Januar gelten. Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa-Bildfunk

Vor den neuen Beratungen von Bund und Ländern am Mittwoch (25. November 2020) über das weitere Vorgehen in der Corona-Pandemie wollen die Ministerpräsident:innen am heutigen Montag ihre Linie abstimmen. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur ist dazu eine Schalte der Regierungschef:innen geplant.

Beschlussentwurf aus Berlin

Ihnen liegt ein Beschlussentwurf vom Vorsitz der Ministerpräsidentenkonferenz vor, den derzeit Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) innehat. Absehbar ist angesichts anhaltend hoher Infektionszahlen eine Verlängerung des Teil-Lockdowns im Dezember. Die Vorschläge Müllers sind bisher nach dpa-Informationen nur unter den SPD-Ländern abgestimmt. Ein gesondertes Papier der sogenannten B-Länder, zu denen die unionsgeführten Länder sowie Baden-Württemberg mit einem grünen Regierungschef gehören, soll es nicht geben.

Müller: langfristiger Vorschlag

Müller sagte im ZDF-"heute journal", ohne auf Details einzugehen, es gebe nun einen Vorschlag, der deutlich langfristiger als die bisherigen angelegt sei. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) sagte dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND/Montag), die Runde am Mittwoch müsse "eine bestmögliche Perspektive für den Zeitraum bis nach dem Jahreswechsel geben".

Was im Entwurf steht

Die Vorschläge des MPK-Vorsitzes, die unter anderem der "Berliner Morgenpost", dem Wirtschaftsmagazin "Business Insider" und der Deutschen Presse-Agentur vorliegen, sehen Folgendes vor:

Verlängerung des Teil-Lockdowns

Die Bürgerinnen und Bürger bleiben aufgerufen, jeden nicht notwendigen Kontakt zu vermeiden und möglichst zu Hause zu bleiben. Zur weiteren Vermeidung von Kontakten werden die Arbeitgeber:innen gebeten, unbürokratisch Home-Office zu ermöglichen. Die für November geltenden Maßnahmen sollen bundesweit bis zum 20. Dezember verlängert werden.

Weniger betroffene Kreise können Regeln lockern

Länder, die weniger als 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner:innen innerhalb von 7 Tagen haben und eine sinkende Tendenz dieses Wertes aufweisen, sollen davon schon vor dem 20. Dezember abweichen können. Wird bis zu diesem Stichtag keine bundesweit signifikant sinkende Tendenz erreicht, sollen die Maßnahmen für jeweils 14 Tage verlängert werden, bis dieses Ziel erreicht ist.

Kontaktbeschränkungen bis Mitte Januar

Vom 1. Dezember bis zum 17. Januar sieht der Beschlussvorschlag weitere erhebliche Kontaktbeschränkungen vor, um eine Reduzierung des Infektionsgeschehens mittelfristig abzusichern. So sollen private Zusammenkünfte mit Freunden, Verwandten und Bekannten auf den eigenen und einen weiteren Haushalt, jedoch in jedem Fall auf maximal 5 Personen beschränkt werden. Kinder bis 14 Jahre sollen von dieser Regel ausgenommen werden.

Ausnahmen an Weihnachten

Bei den Vorschlägen für die Weihnachtstage gibt es in dem Entwurf noch eckige Klammern, über deren Inhalt noch beraten werden muss. So sollen nach den Vorstellungen des MPK-Vorsitzes die Personenobergrenzen für Zusammenkünfte innen und außen vom 21. bis zum 27. Dezember - also über die Weihnachtstage - erweitert werden auf Treffen eines Haushaltes mit haushaltsfremden Familienmitgliedern oder haushaltsfremden Personen bis maximal 5 Personen. Alternativ gibt es die Überlegung, diesen Zeitraum vom 21. Dezember bis zum 3. Januar auszudehnen und die Beschränkung auf maximal 10 Personen festzulegen. Kinder bis 14 Jahre sollen jeweils ausgenommen werden.

Feuerwerksverbot an Silvester

Verkauf, Kauf und Zünden von Feuerwerk soll verboten werden. Damit sollen Einsatz- und Hilfskräfte entlastet und die Kapazitäten des Gesundheitssystems freigehalten werden.

Neue Strategie an Schulen

Für die Schulen wird eine Teststrategie vorgeschlagen: Tritt in einer Klasse ein Corona-Fall auf, soll diese zusammen mit den betroffenen Lehrkräften für fünf Tage in Quarantäne. Am fünften Tag soll es für alle einen Schnelltest geben. Fällt der negativ aus, kann die Klasse wieder zurück an die Schule. "Um diese wirksame Teststrategie flächendeckend zur Anwendung bringen zu können, wird der Bund (über die Länder) zusätzliche Kapazitäten von Antigen-Tests zur Verfügung stellen", heißt es in dem Papier.

Die Ausgestaltung weiterer Maßnahmen, wie etwa Wechselunterricht wird den Ländern überlassen. Schülerfahrten und internationaler Austausch sollen untersagt bleiben. Es wird empfohlen, den Unterrichtsbeginn zu staffeln, um den Schulverkehr zu entzerren.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Luxemburg geht wohl in Teil-Lockdown

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Premierminister Xavier Bettel stellte die Pläne am Montag vor. Foto: John Thys/AFP Pool/dpa-Bildfunk

Im Kampf gegen die Corona-Pandemie verschärft Luxemburg seine Maßnahmen: Voraussichtlich ab diesem Donnerstag (26. November 2020) müssen Gastronomie sowie wie Kultur- und Freizeiteinrichtungen bis zum 15. Dezember schließen.

Parlament muss erst abstimmen

Ein entsprechendes Gesetz hat die Luxemburger Regierung am Montag auf den Weg gebracht. Nach derzeitiger Planung soll das Parlament am Mittwoch darüber abstimmen, sodass die neuen Regeln in der Nacht zum Donnerstag in Kraft treten könnten.

So soll der Teil-Lockdown aussehen

Vorgesehen ist auch eine Verschärfung der Kontaktbeschränkungen. Es dürfen dann nur noch maximal zwei Personen, die nicht zum Haushalt gehören, eingeladen werden. Bisher lag die Zahl bei vier Personen. Laut Gesetz müssen Kinos, Theater und Fitnessstudios dicht machen, Museen und Bibliotheken bleiben offen. Der Schulbetrieb soll weiterlaufen, für obere Klassen soll es Wechselunterricht zwischen Präsenz und "Homeschooling" geben.

Weiter nächtliche Ausgangssperre

Luxemburg kämpft seit Wochen gegen hohe Corona-Infektionszahlen. Die bisherigen Maßnahmen hätten aber nicht gereicht, um einen Trend nach unten zu bekommen, sagte Luxemburgs Premierminister Xavier Bettel. Seit Ende Oktober gilt in Luxemburg eine nächtliche Ausgangssperre von 23 bis 6 Uhr und eine verstärkte Maskenpflicht - immer dort, wo mehr als vier Personen zusammentreffen.

Luxemburg hart getroffen

Die neue Corona-Welle hat das zweitkleinste Land der EU mit gut 600.000 Einwohnern hart getroffen. Die sogenannte Inzidenzrate, also die Zahl der Neuinfektionen binnen sieben Tagen pro 100.000 Einwohner, lag zuletzt bei 641 (9. bis 15. November). In der Woche davor hatte sie bei 659, in den sieben Tagen davor bei 750 gelegen. Zum Vergleich: In Deutschland lag die Rate am Montag bei rund 143.

266 Menschen sind in Luxemburg bislang in Zusammenhang mit einer Infektion gestorben (Stand 22. November). 226 Menschen befinden sich in Kliniken, davon 45 auf Intensivstationen.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Mehrheit der Deutschen für Verbot von Silvester-Feuerwerk in diesem Jahr

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Die Mehrheit der Deutschen lehnt in diesem Jahr ein Silvester-Feuerwerk wegen der Corona-Krise ab. Symbolfoto: Paul Zinken/dpa

Mehrheit für coronabedingtes Verbot des Silvester-Feuerwerks

Knapp zwei Drittel der Bundesbürger:innen sind laut einer aktuellen Umfrage dafür, das Silvester-Feuerwerk in diesem Winter wegen der Corona-Krise zu verbieten. Dies sagten 64 Prozent in einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts "Yougov", die am Montag (23. November 2020) veröffentlicht wurde. 25 Prozent lehnen ein solches Verbot derzeit ab, 10 Prozent machten keine Angabe.

Vor allem ältere Generation für ein Verbot

Gefragt wurden die Teilnehmer konkret, ob sie ein Feuerwerksverbot "in diesem Jahr aufgrund der coronabedingten Überlastung von Gesundheitssystem und Krankenhäusern" befürworten oder ablehnen. Dabei hat sich vor allem die ältere Generation für ein Verbot ausgesprochen. So würden 70 Prozent der Befragten ab 55 Jahren ein entsprechendes Verbot befürworten. Bei den 35- bis 44-Jährigen sind es lediglich 58 Prozent, damit allerdings immer noch die Mehrheit.

In Deutschland wird seit Tagen kontrovers über Feuerwerk im Corona-Jahr 2020 diskutiert. Über etwaige Böller-Verbote müssten die jeweiligen Kommunen entscheiden. In den saarländischen Städten und Gemeinden sind solche Entscheidungen noch nicht bekannt. 

Informationen zu der Umfrage

Im Rahmen der "Yougov"-Umfrage wurden 5.568 Personen in Deutschland ab 18 Jahren vom 20. bis 22. November 2020 befragt. Die Ergebnisse wurden gewichtet und sind repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 18 Jahren.

Die konkrete Fragestellung lautete:
"Würden Sie in diesem Jahr aufgrund der coronabedingten Überlastung von Gesundheitssystem und Krankenhäusern ein Verbot von Silvesterfeuerwerken in Deutschland befürworten oder ablehnen?".

Verwendete Quellen:
- Umfrage des Meinungsforschungsinstituts "Yougov"
- Deutsche Presse-Agentur

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Lokal-Gäste verstecken sich in Großrosseln vor der Polizei

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Die Gäste konsumierten Getränke - bis die Polizei kam. Symbolfoto: Guido Kirchner/dpa-Bildfunk

Auch in Großrosseln hat die Polizei am Wochenende eine Gaststätte schließen lassen müssen, weil diese gegen die Corona-Regeln verstieß. Mehrere Menschen hatten sich darin aufgehalten, Getränke konsumiert und Shisha geraucht, teilten die Beamt:innen mit.

Mehrere Personen in Gaststätte

Ein anonymer Anrufer hatte die Polizei am Sonntagabend (22. November 2020) auf die Gaststätte in der Straße Am Bremerhof aufmerksam gemacht. Die Einsatzkräfte konnten in dem abgedunkelten Lokal zunächst mehrere Stimmen wahrnehmen. Der 28-jährige Inhaber des Lokals öffnete dann selbst die Eingangstür.

Gäste verstecken sich in Lokal

Er leugnete, dass sich mehrere Personen in der Gaststätte aufhielten. Doch die Beamt:innen fanden Gäste, die sich in dem Lokal versteckt hielten. Niemand der Anwesenden habe eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen.

Auch Café in Saarlouis geschlossen

Der Inhaber musste das Lokal schließen, die Gäste mussten die Gaststätte verlassen. Verfahren wurden laut Polizei eingeleitet. Am Samstag hatten Beamt:innen auch in Saarlouis die Schließung eines Shisha-Cafés angeordnet.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion Völklingen, 23.11.2020

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Nach Vorfall an der Goldenen Bremm: Verfahren gegen Bundespolizisten eingestellt

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Der Vorfall ereignete sich in einem Kiosk an der Goldenen Bremm in Saarbrücken Foto: BeckerBredel

Dem Beamten wurde Nötigung im Amt vorgeworfen. Der Vorfall ereignete sich am 5. Juni in einem Kiosk am Grenzübergang "Metzer Straße" an der Goldenen Bremm. Der 65-jährige Mann aus Frankreich hatte sich einer Polizeikontrolle entzogen und die Aufforderungen der Beamt:innen missachtet.

Als ein Polizist den Mann daraufhin "mit einfacher körperlicher Gewalt" aus dem Kiosk bringen wollte, habe sich der Franzose fallen lassen. So berichtete die Gewerkschaft der Polizei (GdP) von dem Vorfall. Der Betreiber des Ladens dagegen bezeichnete das Vorgehen als "brutal" und "aggressiv". Er legte Dienstaufsichtsbeschwerde gegen den Beamten ein. 

Verfahren gegen Bundespolizisten eingestellt

Die Staatsanwaltschaft Saarbrücken nahm daraufhin Ermittlungen gegen einen Bundespolizisten wegen Nötigung im Amt auf. Das Verfahren wurde nun eingestellt. Grundlage der Ermittlungen waren dabei auch die Aufnahmen einer Überwachungskamera, die auch an die Öffentlichkeit geraten waren. 

Die GdP begrüße die Entscheidung. "Es ist gut, dass immer noch die Strafverfolgungsbehörden nach den Maßstäben des Rechts über Vorwürfe entscheiden und nicht soziale Medien oder vorlaute Politiker", so Sven Hüber, stellvertretender Vorsitzender der GdP für die Bundespolizei.

Gewerkschaft der Polizei fordert Entschuldigung von OB

Nun sei allerdings eine Entschuldigung fällig. Die Gewerkschaft wirft Oberbürgermeister Uwe Conradt (CDU) "skandalisierende Stimmungsmache" gegen die Bundespolizist:innen vor. Er habe "ohne Sachkenntnis anhand von Videoschnipseln öffentlich und vorschnell" Stimmung gegen Einsatzkräfte gemacht.

Conradt hatte im Juni in einem Brief an den Bundesinnenminister eine schnellstmögliche Aufklärung gefordert. Er sei empört und "protestiere gegen diese Art, Kontrollen durchzuführen".

Die Beamt:innen hätten "öffentliche Unwertbekundungen" seitens Politiker:innen nicht verdient, wenn Abläufe und Zusammenhänge unklar seien. "Wir empfehlen, sich erst detailliert zu informieren. Jede polizeiliche Handlung darf und kann überprüft werden, jedoch durch die dazu berufene Justiz", so Hüber. 

Verwendete Quellen:
- Pressemitteilung der GdP
- Eigene Artikel

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Homburger Schulen nehmen an Corona-Testprojekt teil

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Drei Schulen in Homburg nehmen an einer Studie teil, die Corona-Teststrategien an Schulen und Kitas untersuchen möchte. Symbolfoto: Matthias Balk/dpa-Bildfunk

Das Universitätsklinikum des Saarlandes beteiligt sich am "Bundesweiten Forschungsnetz Angewandte Surveillance und Testung" (B-FAST), das im Rahmen von dreizehn Forschungsprojekten konkrete Erkenntnisse zur Bewältigung der aktuellen Corona-Pandemie liefern möchte. Eines dieser Projekte dreht sich um Corona-Teststrategien für Schulen und Kitas.

Drei Homburger Schulen nehmen an Forschungsprojekt teil

So sollen an fünf Standorten (Düsseldorf, Heidelberg, Homburg, Köln und München) in insgesamt 18 Einrichtungen Testungen durchgeführt werden. In Homburg nehmen die folgenden drei Schulen am Projekt teil:
- die Grundschule Sonnenfeld
- die Robert-Bosch-Gesamtschule
- das Christian von Mannlich-Gymnasium

Kita- und Schulschließungen sollen vermieden werden

Dort sollen sowohl jetzt als auch im Frühjahr 2020 zwei- bis dreimal pro Woche Schüler:innen und Lehrkräfte auf eine Infektion mit dem Coronavirus getestet werden. Dabei soll die Akzeptanz und Machbarkeit von regelmäßigen Testungen auf SARS-CoV-2, unter anderem mit kindgerechten Testmethoden untersucht werden.

Das Forschungsprojekt möchte dazu beitragen, die Schließung von Kitas zu vermeiden und den Präsenzunterricht in Schulen in der Coronavirus-Pandemie beizubehalten. Dabei soll auch eine Teststrategie entwickelt werden, um auch für zukünftige Pandemien gewappnet zu sein.

Teilnahme an der Studie ist freiwillig

In den dreiwöchigen Testphasen kommen speziell geschulte Teams an die Homburger Schulen. Kinder, Jugendliche und Lehrkräfte der ausgewählten Schulen können dann freiwillig an der Studie teilnehmen und werden in unterschiedlichen Arten der Probengewinnung mehrfach pro Woche getestet. Neben der Variante des Rachenabstrichs soll auch die Wangenabstrichmethode und das Lutschen des Tupfers (die Kinder lutschen für 10-15 Sekunden auf einem Abstrichtupfer, eine Art Wattestäbchen, sodass sich dieser mit Speichel vollsaugen kann) getestet werden.

Bildungsministerin Streichert-Clivot begrüßt Studie

Die saarländische Bildungsministerin Christine Streichert-Clivot (SPD) unterstützt die Studie: "Mein Ziel ist es, dass auch in der Pandemie so viele Kinder wie möglich am Präsenzunterricht teilnehmen und in die Kita gehen können. Dafür sind auch kindgerechte und schnelle Testverfahren wichtig. Ich danke allen Beteiligten, insbesondere den Kindern und ihren Familien, die mit ihrer Studienteilnahme dabei helfen, diese Verfahren zu erproben. Davon werden letztlich alle profitieren".

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Universitätsklinikums des Saarlandes vom 23.11.2020

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Aus alten Lego-Steinen: Initiative in Wadern will Rampen bauen

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Mit den Legosteinen werden Rampen für Rollstühle und Gehhilfen gebaut. Foto: Stadt Wadern

Für Menschen mit Gehbehinderung stellen selbst kleine Treppen oft bereits ein Hindernis dar. Mit Gehhilfen oder Rollstühlen sind Stufen nur umständlich zu überwinden. Vielerorts sorgen nun Legosteine für Abhilfe. 

Rampen aus Lego-Steinen überwinden Stufen

Im Rahmen eines Projektes haben es sich Menschen bundesweit zur Aufgabe gemacht, nicht mehr benötigte Bausteine zu sammeln, zu sortieren und kleine Rampen daraus zu bauen. Diese werden dann an Geschäften, Cafés und anderen Einrichtungen angebracht und können von Menschen mit Rollatoren, Kinderwagen oder in Rollstühlen genutzt werden. 

Lego-Rampe für die Postfiliale in Wadern

Auch in Wadern will Simone Schneider vom Familienzentrum Hochwald nun in die Lego-Rampen-Produktion gehen. "Die bunten Rampen sind ein Hingucker und machen Kinder und Erwachsene darauf aufmerksam, dass es viele kleine Barrieren gibt, die aber überwunden werden können", meint sie.

Zusammen mit der Behindertenbeauftragten der Stadt Wadern Anja Wegmann und Winfried Hoffmann vom Verein Zukunftswerkstatt Saar will sie das Projekt angehen. Ein erstes Gebäude ist auch bereits gefunden. Die Postfiliale in Wadern soll dank einer Lego-Rampe barrierefrei werden. 

Lego-Spenden und Helfer gesucht

Trotz Corona will die Initiative nun mit dem Sammeln der Bausteine beginnen. In Kooperation mit dem Alten- und Pflegeheim St. Maria und dem Familienzentrum Hochwald sollen die Legos dann anhand einer Bauanleitung sortiert und zusammengebaut werden. 

"Das Zusammenbauen der ersten Rampe werden wir in einem kleinen Team vornehmen. Wenn wir tatsächlich ausreichend Steine sammeln können, um weitere Rampen zu bauen, freuen wir uns über LEGO-begeisterte Menschen, die uns helfen", so Simone Schneider.

Sammelstellen für alte Lego-Steine in Wadern

Wer einige Lego-Steine übrig hat, kann diese in einem Karton oder einer Kiste an den Sammelstellen abgeben

- Postfiliale in Wadern, Unterstraße 3, Wadern
- Stadtbibliothek, Marktplatz 12, Wadern
- Familienzentrum Hochwald, Noswendeler Straße 3, Wadern-Dagstuhl
- Kita Löstertal, Zum Dorfplatz, Wadern-Löstertal
- Kita Morscholz, Zum Bildchen 50, Wadern-Morscholz
- Kita Büschfeld, Schulstraße 27, Wadern-Büschfeld

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Stadt Wadern

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Unfall in Wallerfangen-Bedersdorf: Kind (6) schwer verletzt

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Ein Rettungswagen brachte das schwer verletzte Kind in eine Klinik. Symbolfoto: Boris Roessler/dpa

Unfall in Wallerfangen-Bedersdorf

Gegen etwa 15.30 Uhr kam es am gestrigen Sonntagnachmittag zu einem Verkehrsunfall in der Margarethenstraße in Wallerfangen-Bedersdorf, bei dem ein sechsjähriges Kind schwer verletzt wurde. 

Kind von Fahrzeug erfasst

Laut Angaben der Polizei betrat das Kind die Fahrbahn in einem Kurvenbereich und wurde dort von einem Auto erfasst. Durch die Kollusion kam das Kind zu Fall, verletzte sich schwer und musste per Rettungswagen in eine Klinik verbracht werden. Auch der Rettungshubschrauber "Christoph 16" war im Einsatz. Lebensgefahr bestand für das Kind zu keinem Zeitpunkt, wie die Polizei mitteilt.

Strafverfahren gegen Autofahrer eingeleitet

Gegen den 58-jährigen Fahrer des Fahrzeugs wurde ein Strafverfahren wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung eingeleitet.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizei Saarlouis vom 22.11.2020

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12 Gäste in Shisha-Café: Polizei schließt Lokal in Saarlouis

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Der Betreiber musste sein Shisha-Café schließen. Symbolfoto: Christian Charisius/dpa-Bildfunk

Die Polizei hat in Saarlouis-Fraulautern ein Shisha-Café schließen lassen. Darin hatten sich am Samstagabend (21. November 2020) zwölf Besucher:innen und der Betreiber aufgehalten, teilten die Beamt:innen mit.

Betreiber und manche Gäste uneinsichtig

Der Inhaber habe sich demnach gegen die polizeilichen Maßnahmen verbal zur Wehr gesetzt und sich "vollkommen uneinsichtig" gezeigt. Auch manche Gäste hätten nicht eingesehen, dass sie gegen die derzeit gültige Corona-Verordnung verstoßen.

Anzeigen erstattet

Die Polizist:innen verfügten, dass der Betreiber sein Café schließen muss und die Besucher:innen das Lokal verlassen müssen. Sowohl gegen den Inhaber als auch gegen alle Gäste wurden Anzeigen erstattet.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion Saarlouis, 22.11.2020

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Einsatz in Impfzentren: Regionalverband sucht erste Mitarbeiter:innen

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Der Regionalverband sucht medizinisches Personal für den Einsatz in Impfzentren. Symbolfoto: Pexels

Für den Einsatz in einem zentralen Impfzentrum gegen das Coronavirus sucht der Regionalverband Saarbrücken Pfleger:innen sowie Assistent:innen aus den Bereichen medizinische Technik, Sozialmedizin und Labor. 

Einsatz in Impfzentren und mobilen Teams

Diese sollen nicht nur in der zentralen Impfstation eingesetzt werden. Auch mobile Teams sind vorgesehen, die bestimmte Personengruppen in Kohorten impfen. Zu den Aufgaben gehören die Vorbereitung, Durchführung und Begleitung des gesamten Impfprozesses. Die Mitarbeiter:innen werden dabei von Ärzt:innen beaufsichtigt. 

Impfungen im Zwei-Schicht-Betrieb an sechs Tagen die Woche

Die Impfungen sollen von Montag bis Samstag in einem Zwei-Schicht-Betrieb zwischen 07.00 Uhr und 20.00 Uhr durchgeführt werden. Dabei sind die Einsätze jedoch von der Impfstoffkapazität abhängig. In Phasen, in denen aus logistischen Gründen keine Impfungen stattfinden, soll das medizinische Personal andere Tätigkeiten im Gesundheitsamt wahrnehmen.

Konditionen und Bewerbung

Die Anstellung ist auf ein Jahr befristet. Vergütet wird nach den Vorgaben des Tarifvertrages für den öffentlichen Dienst. Die Mitarbeiter:innen sollen vor ihrem Einsatz intensiv eingearbeitet werden. 

Bewerbungen können ausschließlich über eine Onlineplattform eingereicht werden (Stellen-ID 635787). Daraufhin wird die Kommunikation über E-Mail aufgenommen. Die Bewerbungsfrist endet am 11. Dezember 2020. 

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Regionalverbandes Saarbrücken

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Sperrungen auf der A620 in Saarbrücken-Güdingen angekündigt

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Auf der A620 in Höhe Saarbrücken-Güdingen werden ab Mittwoch (25.11.2020) Straßenbauarbeiten durchgeführt. Symbolfoto: Caroline Seidel/dpa

Straßenbauarbeiten auf A620 in Saarbrücken-Güdingen

Am Mittwoch beginnt der Landesbetrieb für Straßenbau (LfS) mit dringenden Straßenbauarbeiten auf der A620 an der Anschlussstelle Saarbrücken-Güdingen in Fahrtrichtung Saarlouis. Dafür müssen bestimmte Bereiche der Strecke gesperrt werden.

Sperrungen erforderlich

Betroffen hiervon ist laut LfS die Saartalbrücke im Bereich der Anschlussstelle Güdingen. Die Sperrung beginnt am Mittwochmorgen um 08.30 Uhr und dauert bis Donnerstagmorgen 06-00 Uhr an. Bei schlechter Witterung könne sich die Bauzeit nach Angaben des LfS allerdings noch verschieben. Der Verkehr wird während der Straßenarbeiten auf der Überholspur am gesperrten Fahrstreifen vorbeigeführt.

Zusätzlich wird die Auffahrt in Richtung Saarlouis im Rahmen der Maßnahme gesperrt. Der Verkehr wird von der B51 zur L174, (Wolfsau - Saargemünderstraße) dann zur Saarbrückerstraße (L107) und dann zur Auffahrt Fechingen (A6) umgeleitet.

LfS rechnet mit Verkehrsstörungen

Der LfS rechnet mit Verkehrsstörungen. Den Verkehrsteilnehmern wird empfohlen, auf die Verkehrsmeldungen im Rundfunk zu achten, zu erwartende Störungen bei der Routenplanung zu berücksichtigen und mehr Fahrzeit einzuplanen.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Landesbetriebs für Straßenbau vom 23.11.2020

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50 Corona-Infektionen in Sulzbacher Pflegeheim

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Inzwischen wurden 48 Bewohner:innen und zwei Mitarbeiter:innen positiv auf Corona getestet. Symbolfoto: Sebastian Gollnow/dpa-Bildfunk

In einer Sulzbacher Senioreneinrichtung gibt es weitere Infektionen mit dem Coronavirus. Wie der Regionalverband Saarbrücken am Sonntag (22. November 2020) mitteilte, seien 19 weitere Bewohner:innen positiv getestet worden.

Jetzt 50 Infizierte in Pflegeheim

Insgesamt haben sich damit bislang 48 Bewohner:innen und zwei Mitarbeiter:innen mit Sars-CoV-2 infiziert. Die erste Meldung über den Corona-Ausbruch in dem Pflegeheim gab es Mitte vorvergangener Woche. Daraufhin wurde eine "Covid-Station" in dem Haus eingerichtet. Negativ getestete Kontaktpersonen der Infizierten wurden außerdem getrennt von den restlichen Bewohner:innen untergebracht. Des Weiteren gab es einen Massentest.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Regionalverbandes Saarbrücken, 23.11.2020
- eigener Bericht

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Alkoholisierter Mann fährt in Heusweiler gegen Mauer und prallt gegen Hauswand

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Den 31-Jährigen erwartet jetzt ein Strafverfahren. Foto: Friso Gentsch/dpa-Bildfunk

Ein alkoholisierter Mann ist am Sonntag (23. November 2020) in Heusweiler gegen eine Mauer gefahren. Der Transporter prallte anschließend gegen eine Hauswand, teilte die Polizei mit.

Auto prallt gegen Mauer und Hauswand

Der 31-Jährige war demnach in der Illinger Straße von der Fahrbahn abgekommen. Sein Kleintransporter kollidierte danach mit einer Vorgartenmauer, wodurch er über eine Treppe hinweggeschleudert wurde. Hierdurch prallte das Fahrzeug mit der Hauswand zusammen. In der Begrenzungsmauer des Nachbargrundstückes kam der Wagen schließlich zum Stehen.

Hoher Sachschaden

Verletzt wurde niemand. Es entstand hoher Sachschaden. Ein Abschleppdienst musste den Transporter bergen. Außerdem musste das Erdreich wegen auslaufender Betriebsstoffe teilweise abgetragen werden.

Fahrer unter Alkoholeinfluss

Der Fahrer aus Neunkirchen stand zum Unfallzeitpunkt unter Alkoholeinfluss. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen. Den 31-Jährigen erwartet jetzt ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, so die Polizei.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion Völklingen, 23.11.2020

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Verfolgungsjagd durch RLP und Saarland: Polizei nimmt Mann in Neunkirchen fest

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Der Fahrer flüchtete vor der Polizei. Foto: Jonas Güttler/dpa-Bildfunk

Die Polizei hat in Neunkirchen einen Autofahrer vorläufig festgenommen. Er hatte sich zuvor mit den Beamt:innen eine Verfolgungsfahrt geliefert, teilten sie mit.

Flucht beginnt in Waldmohr ...

Los ging alles am Samstagnachmittag (21. November 2020) in Waldmohr/Rheinland-Pfalz: Polizist:innen wollten den Mann hier kontrollieren, weil er zu schnell unterwegs gewesen war und sich falsche Kennzeichen an seinem Auto befunden hatten. Als der Fahrer den Streifenwagen erblickte, habe er die Flucht ergriffen und sämtliche Anhaltesignale missachtet.

... und endet in der Nähe einer Polizeiinspektion

Seine Fahrt führte über Waldmohr, Höchen, Frankenholz, Bexbach und Wiebelskirchen und endete circa 50 Meter von der Polizeiinspektion Neunkirchen entfernt: Hier überfuhr der Mann eine Verkehrsinsel und beschädigte dabei seinen linken Vorderreifen. Dadurch konnte er nicht mehr schnell vor der Polizei fliehen. Der Fahrer stoppte sein Auto und wurde festgenommen.

Fahrer "amtsbekannt" und ohne Fahrerlaubnis

Im Nachhinein stellte sich heraus, dass der Mann als "amtsbekannt" gilt und keine gültige Fahrerlaubnis besitzt. Unklar ist bislang, ob ihm das Fluchtauto wirklich selbst gehört. Die Polizei stellte den Wagen sicher.

Mann womöglich unter Drogen

Es wurden mehrere Strafverfahren eingeleitet. Weil der Verdacht bestand, der Mann könnte unter Drogeneinfluss gefahren sein, wurde ihm eine Blutprobe entnommen. Im Einsatz waren neben der Polizei Neunkirchen Kräfte aus Landstuhl, Kusel, St. Wendel und Homburg.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion Neunkirchen, 22.11.2020

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151 neue Corona-Fälle im Saarland

Im Saarland sind zurzeit 2.306 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Die Zahl ergibt sich aus den Daten, die das Gesundheitsministerium mit Stand vom Sonntag (22. November 2020), 18.00 Uhr, veröffentlicht hat. 

151 neue Corona-Fälle

Demnach stieg die Gesamtzahl der gemeldeten Infektionen um 151 auf jetzt 11.691 Fälle. Am Sonntag davor waren es 134 Neuinfektionen gewesen. Bislang sind 261 Menschen im Saarland in Verbindung mit SARS-CoV-2 gestorben. Das sind zwei mehr als am Vortag. 

Als geheilt gelten inzwischen 9.124 Menschen (+119). Von den an Covid-19 erkrankten Patient:innen werden momentan 206 stationär behandelt (+5). Davon liegen 60 auf der Intensivstation (+10).

Die Gesamtfälle teilen sich wie folgt auf die Landkreise und den Regionalverband auf:
Saarbrücken: 4.288 (+83 gegenüber dem Vortag)
Merzig-Wadern: 1.140 (+1)
Neunkirchen: 1.488 (+15)
Saarlouis: 2.353 (+24)
Saarpfalz: 1.418 (+22)
St. Wendel: 1.004 (+6)

Wie die Statistik zustande kommt

Das saarländische Gesundheitsministerium versendet einmal am Tag Angaben zu der Entwicklung der Coronavirus-Zahlen. Es weist darin nur Fälle auf, die von den Gesundheitsämtern der Landkreise und des Regionalverbands bestätigt wurden. Über die tägliche Anzahl der Tests macht das Ministerium keine Angaben.

Begriffserklärung

Zahl der Fälle: Sie gibt die Gesamtzahl der Fälle im Saarland seit dem ersten Auftreten des Coronavirus an. Sie zeigt damit nicht an, wie viele Menschen zum aktuellen Zeitpunkt mit dem Virus infiziert sind. Genesene und Tote werden aus dieser Zahl nicht herausgerechnet.

Zahl der Genesenen: Sie gibt die Gesamtzahl der Personen an, die mit dem Coronavirus infiziert waren und inzwischen wieder geheilt sind.

Zahl der Toten: Sie zeigt die Gesamtzahl der Menschen an, die in Verbindung mit einer Corona-Infektion gestorben sind.

Zahl der aktiven Infektionen: Sie zeigt die aktuelle Zahl der Personen an, die das Coronavirus in sich tragen. Sie ergibt sich aus der Differenz aus der Gesamtzahl der Fälle und der Zahl der Geheilten sowie der Zahl der Toten.

Zahl der Intensivpatienten: Sie gibt die aktuelle Zahl der Personen an, die sich mit einer Coronavirus-Infektion auf einer Intensivstation befinden.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des saarländischen Gesundheitsministeriums, 22.11.2020
- eigene Recherche

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Die Zahl der Corona-Neuinfektionen ist im Saarland gestiegen. Foto: Niaid/Europa Press/dpa-Bildfunk

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