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Saarland-Nachrichten: Die wichtigsten Meldungen vom Dienstag

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Die Nachrichten aus dem Saarland gibt's immer auf SOL.DE. Unser Foto zeigt Riegelsberg und die Kirche St. Matthias. Foto: Dguendel/CC BY- SA 3.0

Ministerpräsident Hans: Auch im nächsten Jahr noch sehr starke Corona-Einschränkungen

Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) rechnet auch noch im nächsten Jahr mit sehr starken Corona-Einschränkungen. Die Lage sei ausgesprochen ernst und besorgniserregend. Man dürfe nun keine falschen Erwartungshaltungen wecken, in dem man den Menschen etwas vormache: "Ministerpräsident Hans: Auch im nächsten Jahr noch sehr starke Corona-Einschränkungen".

Bund-Länder-Schalte: Diese Corona-Verschärfungen könnten kommen

Damit die hohen Coronazahlen runtergehen, wollen Bund und Länder die Corona-Regeln in Deutschland weiter verschärfen. Für Weihnachten sollen allerdings Sonderregeln gelten. Der Kurs für den Jahreswechsel sei noch umstritten. Die Deutsche Presse-Agentur will indessen erfahren haben, mit welchen Vorschlägen die Länder in die morgigen Beratungen mit Bundeskanzlerin Merkel gehen.: "Bund-Länder-Schalte: Diese Corona-Verschärfungen könnten kommen".

Weihnachtsferien sollen bundesweit vorgezogen werden

Die Weihnachtsfeiern sollen bundesweit auf den 16. Dezember vorgezogen werden. Das berichtete die Deutsche-Presse-Agentur (DPA) am Dienstagabend (24. November 2020) und beruft sich dabei auf einen aktualisierten Länderentwurf für die Beratungen mit Kanzlerin Merkel. Mehr unter: "Weihnachtsferien sollen bundesweit vorgezogen werden".

Überfall auf Burger King in Saarlouis: Wer kennt diesen Mann?

Ein Unbekannter hat in Saarlouis den "Burger King" überfallen und dabei einen vierstelligen Betrag erbeutet. Die Polizei sucht jetzt mit Bildern aus einer Überwachungskamera nach Hinweisen zu dem Täter: "Überfall auf Burger King in Saarlouis: Wer kennt diesen Mann?".

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Der Täter überfiel den "Burger King" in Saarlouis. Foto: Polizei

Tödliche Messerattacke in Zweibrücken: Mann (34) angeklagt

Mit einem Küchenmesser soll ein 34-Jähriger in Zweibrücken einen 40-Jährigen getötet haben. Jetzt hat die Staatsanwaltschaft Anklage wegen Totschlags erhoben. Zum Artikel: "Tödliche Messerattacke in Zweibrücken: Mann (34) angeklagt".

Kostenlose Corona-Schnelltests und höheres Beförderungsbudget für Saar-Polizei

Polizist:innen im Saarland sollen künftig kostenlose Corona-Schnelltests machen können. Zudem wird das Beförderungsbudget bei der saarländischen Polizei erhöht. Mehr: "Kostenlose Corona-Schnelltests und höheres Beförderungsbudget für Saar-Polizei".

Verdi-Appell: Rücksicht auf Verkäufer:innen nehmen

Die Gewerkschaft "Verdi" in Rheinland-Pfalz und dem Saarland appelliert an Kundinnen und Kunden, auf die in diesem Jahr besonders schwierige Situation für Verkäufer:innen im Vorweihnachtsgeschäft Rücksicht zu nehmen. Die Corona-Krise sorge neben dem ohnehin hohen Stress in der Vorweihnachtszeit für eine außergewöhnliche Belastung im Handel: "Verdi-Appell: Rücksicht auf Verkäufer:innen nehmen".

In diesen Landkreisen im Saarland kracht es am häufigsten

Saarländer:innen sind vergleichsweise seltener an Unfällen beteiligt als die Bewohner:innen anderer Bundesländer. Unterschiede gibt es hierzulande zwischen den einzelnen Gemeindeverbänden: "In diesen Landkreisen im Saarland kracht es am häufigsten".

Saarländer drehen bewegende Dokumentation über Flüchtlingscamps in Griechenland

Fünf Freunde aus dem Saarland haben eine Dokumentation über die Situation von geflüchteten Menschen in Griechenland gedreht. Dabei geben sie nicht nur authentische Einblicke in die Lage in den Flüchtlingscamps, sondern verleihen den Schutzsuchenden auch eine Stimme. Herausgekommen sind 71 Minuten bewegendes Filmmaterial. Mehr zum Film: "Saarländer drehen bewegende Dokumentation über Flüchtlingscamps in Griechenland"-

Ranking: Saarbrücken ist die "süßeste Stadt Deutschlands"

Nach einer Auswertung des Online-Portals "Holidu" landet Saarbrücken auf dem ersten Platz im Ranking deutscher Städte mit der höchsten Bäckereidichte Deutschlands. DIe Infos: "Ranking: "Saarbrücken ist die 'süßeste Stadt Deutschlands'".

Ein Badezimmer für Luca (16): Schutzengelverein unterstützt Familie aus Heusweiler

Der 16-jährige Luca ist seit einer Erkrankung in seiner Kindheit auf einen Rollstuhl angewiesen. Den barrierefreien Umbau des Badezimmers konnte sich seine Familie allerdings bislang nicht leisten. Der Blieskasteler Schutzengelverein eilte zu Hilfe. Die ganze Geschichte: "Ein Badezimmer für Luca (16): Schutzengelverein unterstützt Familie aus Heusweiler".

250-jährige Eiche in Alt-Saarbrücken muss gefällt werden

Die Landeshauptstadt Saarbrücken fällt in dieser Woche eine 250 Jahre alte Eiche. Der Baum ist von einem Pilz befallen und nicht mehr zu retten: "250-jährige Eiche in Alt-Saarbrücken muss gefällt werden".

Weitere Meldungen:
Mehr Therapiestunden für missbrauchte Kinder im Saarland

Verwendete Quellen:
- eigene Berichte
- Foto: Dguendel/CC BY- SA 3.0

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Bund-Länder-Schalte: Diese Corona-Verschärfungen könnten kommen

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Am morgigen Mittwoch (25.11.2020) sollen in Deutschland schärfere Corona-Regelungen beschlossen werden. Symbolfoto: Kay Nietfeld/dpa

Die Bürger in Deutschland müssen sich in der aktuellen Corona-Krise auf noch strengere Kontaktbeschränkungen einstellen. Dafür sollen sie Weihnachten aber im engeren Familien- und Freundeskreis feiern dürfen, wie die Deutsche Presse-Agentur am Dienstagabend (24. November 2020) berichtet. Ob Lockerungen auch für Silvester gelten, ist vor den Beratungen der Länder mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) am morgigen Mittwoch aber noch offen.

Die Ministerpräsidenten und -präsidentinnen der Länder einigten sich inzwischen auf eine gemeinsame Linie, mit der sie in die Beratungen mit Merkel gehen. Ziel ist es, die weiter hohe Zahl von Corona-Neuinfektionen deutlich zu senken. 

Die Vorschläge der Bundesländer im Überblick

Laut Angaben der Deutschen Presse-Agentur gehen die Ministerpräsidentinnen und -präsidenten der Länder mit den folgenden Vorschlägen in die Bund-Länder-Schalte:

VERLÄNGERUNG TEIL-LOCKDOWN:

Der seit Anfang November geltende Teil-Lockdown mit der Schließung von Kneipen und Restaurants sowie Kultur- und Freizeiteinrichtungen soll bis mindestes 20. Dezember verlängert werden. Alle nicht notwendigen Kontakte und alle nicht notwendigen Reisen sollen weiter vermieden werden. Der Groß- und Einzelhandel bleibt geöffnet - allerdings soll die Maskenpflicht nun auch vor Geschäften und auf Parkplätzen gelten. Bei einer Inzidenz von "deutlich" unter 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen und wenn weitere Bedingungen erfüllt sind, sollen Länder die Möglichkeit bekommen, hiervon abzuweichen. Für extreme Corona-Hotspots sollen Länder wie bisher regionale Verschärfungen beschließen können.

FINANZHILFEN:

Die Novemberhilfen für vom Teil-Lockdown betroffene Firmen und Einrichtungen sollen im Dezember fortgeführt werden. Der Bund plant Finanzhilfen für betroffene Unternehmen im Umfang von voraussichtlich 17 Milliarden Euro, wie die DPA aus Regierungskreisen erfuhr. Details dazu sind bisher unklar. Die Verhandlungen liefen auf Hochtouren.

KONTAKTBESCHRÄNKUNGEN:

Kontaktbeschränkungen sollen verschärft werden. "Private Zusammenkünfte mit Freunden, Verwandten und Bekannten sind auf den eigenen und einen weiteren Haushalt, jedoch in jedem Falle auf maximal fünf Personen zu beschränken", heißt es in dem Länder-Papier, wobei Kinder bis 14 Jahre ausgenommen sein sollen. Für Weihnachten und Silvester soll es aber eine Sonderregelung geben.

KONTAKTREGELN FÜR WEIHNACHTEN UND SILVESTER:

Im Zeitraum vom 23. Dezember bis 1. Januar sollen nach dem Willen der Länder Treffen eines Haushaltes mit haushaltsfremden Familienmitgliedern oder haushaltsfremden Menschen bis zu einer Obergrenze von zehn Personen ermöglicht werden. Kinder bis 14 Jahren sollen ausgenommen sein. Damit sollten "Feste im Kreise von Familie und Freunden, wenn auch im kleineren Rahmen, möglich sein", heißt es: "Denn diese Tage sind für den familiären und gesellschaftlichen Zusammenhalt besonders wichtig."

Die Ministerpräsidenten rufen aber dazu auf, sich vor den Weihnachtsfeiertagen in eine möglichst mehrtägige häusliche Selbstquarantäne zu gehen.

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) fordert aber eine weitere Verschärfung der bisherigen Länder-Vorschläge. Unter anderem will er noch einmal diskutieren, ob die für Weihnachten angestrebte Lockerung der Kontaktbeschränkungen tatsächlich auch über Silvester gelten soll oder ob der Zeitraum nicht noch verkürzt wird. Auch der baden-württembergische Regierungschef Winfried Kretschmann (Grüne) hält den Zeitraum der vorgeschlagenen Lockerungen vom 23. Dezember bis zum 1. Januar für zu lang.

MASKENPFLICHT:

Bundesweit soll eine Maskenpflicht gelten "in geschlossenen Räumen, die öffentlich oder im Rahmen eines Besuchs- oder Kundenverkehrs zugänglich sind". Und auch in Innenstädten und anderen Orten unter freiem Himmel, "an denen sich Menschen entweder auf engem Raum oder nicht nur vorübergehend aufhalten", soll verpflichtend eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden müssen. Die genauen Orte und Zeiten sollen die örtlichen Behörden festlegen. Auch am Arbeitsplatz soll eine Maskenpflicht gelten - außer am Platz, wenn ein 1,5-Meter-Abstand zu weiteren Personen eingehalten wird.

FEUERWERK:

Silvesterfeuerwerk auf belebten öffentlichen Plätzen und Straßen wollen die Ministerpräsidenten untersagen, um größere Gruppenbildungen zu vermeiden. "Die örtlich zuständigen Behörden bestimmen die betroffenen Plätze und Straßen", heißt es im Papier. Grundsätzlich wird "empfohlen", zum Jahreswechsel auf Feuerwerk zu verzichten - ein von SPD-Ländern ins Spiel gebrachte Verkaufsverbot ist aber nicht vorgesehen.

BETRIEBSFERIEN:

Arbeitgeber sollen nach dem Willen der Länder prüfen, ob Betriebsstätten entweder durch Betriebsferien oder großzügige Homeoffice-Lösungen vom 23. Dezember bis 1. Januar geschlossen werden können. Damit solle der Grundsatz "Stay at Home" umgesetzt werden. Bei Wirtschaftsverbänden stießen die Vorschläge auf Kritik.


SCHULEN UND KITAS:

Kinderbetreuungseinrichtungen und Schulen sollen geöffnet bleiben. Ein flächendeckender Wechselunterricht ist nicht geplant. In Regionen mit deutlich mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen soll nach dem Willen der Länder aber künftig ab Klasse sieben grundsätzlich eine Maskenpflicht auch im Unterricht gelten.

Für Grundschüler, Fünft- und Sechstklässler soll eine solche Verpflichtung ebenfalls eingeführt werden können. In "besonderen Infektionshotspots" soll es in älteren Jahrgängen außer Abschlussklassen schulspezifisch "weitergehende Maßnahmen für die Unterrichtsgestaltung" wie Hybridunterricht geben. Um Infektionsketten aufzudecken, sollen in den Schulen außerdem verstärkt Antigen-Schnelltests eingesetzt werden.

QUARANTÄNE:

Die Ministerpräsidenten schlagen vor, dass Bund und Länder sich einigen, das Zeitintervall der häuslichen Quarantäne grundsätzlich einheitlich auf im Regelfall zehn Tage festzulegen. Das sei mit den zur Verfügung stehenden Antigen-Schnelltests möglich. Merkel sagte in der Unionsfraktion, man versuche, Corona-Schnelltests vor Weihnachten in großem Maße zur Verfügung zu stellen.

SCHUTZ VON RISIKOGRUPPEN:

Die Ministerpräsidenten wollen den Schutz von Risikogruppen wie Pflegebedürftigen verbessern. So sollen im Rahmen der Corona-Teststrategie je Pflegebedürftigem 20 Schnelltests pro Woche vorgesehen werden. Der Bund soll für die Risikogruppen ab Anfang Dezember gegen eine geringe Eigenbeteiligung die Abgabe von insgesamt 15 FFP2-Masken ermöglichen - also eine pro Winterwoche.

SOZIALGARANTIE:

Der Bund soll im Rahmen der "Sozialgarantie 2022" die Sozialversicherungsbeiträge bei maximal 40 Prozent stabilisieren. Darüber hinausgehende Finanzbedarfe etwa für die Krankenversicherung sollten bis 2022 aus dem Bundeshaushalt gedeckt werden, fordern die Länder. Von einem Corona-"Solidaritätszuschlag", wie von SPD-Seite vorgeschlagen, ist nicht die Rede. Der Bund gibt für 2021 schon fünf Milliarden Euro extra in die gesetzliche Krankenversicherung.

CORONA-APP:

Die Länder setzen im Kampf gegen das Coronavirus auch auf eine Weiterentwicklung der staatlichen Warn-App. In den kommenden sechs Wochen soll die Anwendung drei weitere Updates erhalten.

NÄCHSTE BUND-LÄNDER-RUNDE:

Einen Automatismus zur Verlängerung bestimmter Maßnahmen enthält der Länder-Vorschlag nicht. Dort heißt es aber: "Bund und Länder werden sich bis zum 15. Dezember über das weitere Vorgehen abstimmen." Die Länder gehen demnach "davon aus, dass wegen des hohen Infektionsgeschehens umfassende Beschränkungen auch über den Jahreswechsel hinaus erforderlich sein werden". Merkel kündigte in der Unionsfraktion an, sie werde sich am 14. oder 15. Dezember nochmals mit den Ministerpräsidenten zusammenschalten.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Quiz: Sind diese bekannten Persönlichkeiten im Saarland geboren?

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Stammen diese Promis aus dem Saarland? Testet euer Wissen jetzt in unserem Quiz! Fotos (von links nach rechts): Oliver Dietze/dpa-Bildfunk | Britta Pedersen/dpa-Bildfunk | Henning Kaiser/dpa-Bildfunk

Wir suchen die Saarland-Bestkenner:innen unter euch, die mit den bekannten Promis des kleinsten Flächenlandes der Bundesrepublik bestens vertraut sind. Einige Persönlichkeiten, die in unserem Quiz auftreten, stammen tatsächlich aus dem Saarland - andere wiederum nicht. Könnt ihr alle zwölf Fragen richtig beantworten?

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Weihnachtsferien sollen bundesweit vorgezogen werden

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Wegen der Corona-Krise sollen die Weihnachtsferien bundesweit vorgezogen werden. Symbolfoto: Gregor Fischer/dpa

Weihnachtsferien sollen vorgezogen werden

Die Weihnachtsfeiern sollen bundesweit auf den 16. Dezember vorgezogen werden. Das geht aus einer am Dienstagabend nach Beratungen der Länder mit Kanzleramtschef Helge Braun (CDU) verbreiteten aktualisierte Fassung des Länderentwurfs für die Beratungen mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) am Mittwoch hervor.

Bisher wollten die Länder die Möglichkeit schaffen, das die Weihnachtsferien bundesweit am 19. Dezember beginnen. Bei Erkältungssymptomen vor Weihnachten soll darüber hinaus eine großzügigere Testmöglichkeit geboten werden, um die Begegnungen zur Weihnachtszeit so sicher wie möglich zu machen.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Saarländer drehen bewegende Dokumentation über Flüchtlingscamps in Griechenland

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Das "Blue Future Project" hat zahlreiche Schutzsuchende in den Flüchtlingslagern in Griechenland interviewt. Screenshot aus der Dokumentation "Vertrieben - Schutzsuchende und unsere Verantwortung"

Saarländer drehen Dokumentation über Flüchtlingslager

Die fünf Freunde Tibor, Christian, Bijan, Christoph und Andre reisten im Sommer nach Griechenland. Nicht etwa um Urlaub zu machen und entspannt in der Sonne zu liegen. Vielmehr wollten sie sich ein eigenes Bild von der aktuellen Lage in den Flüchtlingscamps in Griechenland machen. Denn die Gruppe um die Gründer des bekannten Saarbrücker "Blue Future Projects" will nicht wegschauen, sondern Verantwortung übernehmen.

Informationen zum "Blue Future Project" aus Saarbrücken

Dafür besuchte sie zunächst verschiedene Camps auf dem Festland und reiste dann auch zum berüchtigten Flüchtlingslager Moria auf der Insel Lesbos. Dabei war es alles andere als leicht, sich überhaupt Zutritt zu den Camps zu verschaffen und mit den geflüchteten Menschen ins Gespräch zu kommen. Denn Aufnahmen von Bild- und Fotomaterial aus den Flüchtlingslagern sind von den griechischen Behörden nicht gerne gesehen. So soll Sicherheitspersonal vor den Camps den Zutritt mit Kameras verhindern. Gespräche mit den Flüchtlingen sollen ebenfalls abgeschottet werden.

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Sicherheitspersonal vor den Flüchtlingscamps will verhindern, dass die prekäre Situation in den Lagern gefilmt wird. Gesprächspartner:innen sollen möglichst abgeschottet werden. Screenshot aus der Dokumentation "Vertrieben - Schutzsuchende und unsere Verantwortung"

71 Minuten Bildmaterial zeigt prekäre Situation

Das "Blue Future Project" schafft es trotzdem, regen Kontakt mit den Geflüchteten herzustellen und sammelt eindrucksvolles Bildmaterial, dass sie nun in eine Dokumentation gegossen haben. In dem rund 71-minütigen Film zeigen sie nicht nur die prekäre Situation in den Lagern auf, sondern geben den Schutzsuchenden eine Stimme. Diese sollen selbst über ihre Schicksale berichten.

Was gleich zu Beginn auffällt: Die Menschen in den Lagern sind froh, dass sich überhaupt mal jemand für sie interessiert. Viele berichten davon, dass sich gewöhnlicherweise niemand für ihre Schicksale interessiere. Die Interviewpartner:innen wirken allesamt ernüchtert. Sie seien wegen Krieg und aus Sorge um ihre Sicherheit aus ihren Heimatländern geflohen. Nun stecken sie teilweise schon seit Jahren in den Flüchtlingscamps fest und fühlen sich auch dort nicht sicher.

Miserable Wohnsituation in den Camps

Denn die Lebensbedingungen in den Camps sind sehr schlecht. Überall liegt Müll, es gibt kein sauberes Trinkwasser, es mangelt an Essen und auch die medizinische Versorgung wird vielen verwehrt. Darüber hinaus schildern zahlreiche Interviewpartner:innen Gewalt in den Camps. Vor allem die Bewohner:innen in Moria berichten von einem Leben in ständiger Angst. Schlägereien und Messerattacken gebe es täglich. Auch Sexual- und sogar Tötungsdelikte seien bereits mehrfach vorgekommen.

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Die Schutzsuchenden berichten immer wieder von Gewalt in den Camps. Screenshot aus der Dokumentation "Vertrieben - Schutzsuchende und unsere Verantwortung"

Polizeigewalt gegen Geflüchtete keine Seltenheit

Daneben mussten zahlreiche Schutzsuchende auch noch Polizeigewalt erleben. Man nehme den Menschen teilweise die Dokumente ab, sperre sie grundlos in Gefängnisse, misshandle und beleidige sie. Dass die griechische Polizei nicht zimperlich unterwegs ist, mussten die Freunde aus dem Saarland auch selbst feststellen. Denn einige Polizisten zeigten sich so gar nicht erfreut über das Filmen der prekären Zustände und präsentierten sich von ihrer aggressiven Seite.

"Die Leute hier sind echte Menschen, keine Tiere!"

Wie schlimm die Situation der geflüchteten Menschen in den griechischen Camps ist, zeigt auch das bewegende Interview mit einem 14-jährigen Jungen, der darum fleht, endlich wie ein Mensch behandelt zu werden. "Bitte, Bitte, Bitte helft mir! Die Leute hier sind echte Menschen, keine Tiere! Wir sind Menschen, warum helft ihr uns nicht?", ruft er verzweifelt in die Kamera. "Moria ist die Hölle!" oder "Hier gibt es nichts Gutes. Es ist ein abgefuckter Ort!" fassen andere Interviewpartner:innen die Lage zusammen. 

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Viele Interviewpartner:innen sagen, dass sie wie Tiere und nicht wie Menschen behandelt werden. Screenshot aus der Dokumentation "Vertrieben - Schutzsuchende und unsere Verantwortung"

Das "Blue Future Project" schafft es in den 71 Minuten Filmmaterial einen authentischen Einblick in das aktuelle Leben der Schutzsuchenden in Griechenland zu gewähren. Dass sie während ihres Filmens oft selbst mit Beklemmungsgefühlen zu kämpfen hatten, verstecken sie keineswegs.

"Blue Future Project" appelliert an Verantwortungsgefühl

Am Ende appellieren die "Blue-Future"-Chefs Tibor und Christoph an das Verantwortungsgefühl der Zuschauer:innen und zeigen auf, dass Europa beispielsweise durch Waffenexporte in Kriegsländer, maßgeblich an der Flüchtlingskrise beteiligt ist. Dem "Blue Future Project" ist es wichtig, dass die Ursachen von Flucht zu bekämpft werden, damit die Menschen erst gar nicht in die Lage kommen, ihre Heimatländer verlassen zu müssen. Und dafür sollten wir alle Verantwortung übernehmen, statt wegzuschauen.

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Das "Blue Future Project" appeliert an das Verantwortungsgefühl der Zuschauer:innen. Screenshot aus der Dokumentation "Vertrieben - Schutzsuchende und unsere Verantwortung"

Ausgehend von der These "Jeder Einzelne trägt die volle Verantwortung" stellen sie den Zuschauer:innen abschließend folgende Fragen:
- Wo konsumierst du? Wo kaufst du ein? 
- Wo legst du dein Geld an?
- Wo verzinst du deine Altersvorsorge?
- Wen wählst du? Informierst du dich über die Politik?
- Redest du mit Freunden oder deiner Familie über solche Themen?

Die Dokumentation findet ihr in voller Länge unter: "Vertrieben - Schutzsuchende und unsere Verantwortung".
Weitergehende Informationen zum "Blue Future Project" findet ihr unter: "Mehr als nur Entwicklungshilfe: Das ist das Blue Future Project aus Saarbrücken".

Verwendete Quellen:
- Dokumentation "Vertrieben - Schutzsuchende und unsere Verantwortung" des "Blue Future Projects"

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Ministerpräsident Hans: Auch im nächsten Jahr noch sehr starke Corona-Einschränkungen

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Ministerpräsident Tobias Hans erwartet auch im neuen Jahr noch sehr starke Corona-Einschränkungen. Foto: BeckerBredel

Hans erwartet starke Corona-Beschränkungen auch im neuen Jahr

Saar-Ministerpräsident Tobias Hans geht aktuell davon aus, dass auch im nächsten Jahr noch strenge Corona-Bestimmungen gelten werden. "Aller Voraussicht nach werden wir bis deutlich ins nächste Jahr mit sehr starken Einschränkungen zu rechnen haben. Darauf muss man die Bevölkerung vorbereiten", sagte der Politiker am heutigen Dienstag (24. November 2020) in Saarbrücken.

Saar-Ministerpräsident will keine falschen Erwartungen wecken

Ihm sei es wichtig, keine falschen Erwartungshaltungen zu wecken und den Menschen nicht vorzumachen, "dass es schneller rum ist als wir im Moment glauben". So sprach sich Hans vor den Beratungen der Länderchefs mit Kanzlerin Merkel am morgigen Mittwoch (25. November) für eine Verlängerung der Corona-Maßnahmen bis zum 20. Dezember aus. Mittlerweile sei laut Hans klar, dass der November-Lockdown, von dem alle gehofft hätten, dass er für eine große Entlastung sorge, noch nicht den gewünschten Erfolg gebracht habe.

Zwar sei es gelungen, das exponentielle Wachstum zu brechen, die Zahlen bei Neuinfektionen gingen jedoch noch nicht signifikant nach unten. Deshalb sei die Situation nach wie vor "bundesweit ausgesprochen ernst und besorgniserregend", auch wenn das Saarland im bundesweiten Vergleich aktuell sogar besser dastehe.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Weihnachtsferien im Saarland werden nicht vorverlegt oder verlängert

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Im Saarland werden die Weihnachtsferien wohl nicht verlängert. Foto: Ralf Hirschberger/dpa-Bildfunk

Update (19.21 Uhr): Ferien werden wohl doch vorverlegt

Am Abend meldete die Deutsche Presse-Agentur, dass nun doch die Einigung bestehe, dass die Ferien bundesweit vorgezogen werden sollen. Ausführliche Informationen unter: "Weihnachtsferien sollen bundesweit vorgezogen werden".

Ursprünglicher Artikeltext:

Die Weihnachtsferien werden im Saarland wohl nicht vorverlegt oder verlängert. Das sei hierzulande bislang nicht geplant, berichtet der "SR" mit Berufung auf das Bildungsministerium.

Manche Bundesländer verlegen Ferienbeginn vor

Bayern, Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und Niedersachsen hatten angekündigt, den Beginn der Ferien einige Tage vorzuziehen. Sachsen-Anhalt prüft, die Weihnachtsferien später enden zu lassen.

Kontakte vor Weihnachten eindämmen

Die Bundesländer wollen dadurch die Verbreitung des Coronavirus eindämmen. So sagte beispielsweise NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU), die Menschen sollten einige Tage vor Weihnachten ihre sozialen Kontakte eindämmen, damit es auf Familienfeiern nicht zu Ansteckungen komme.

Weihnachtsferien im Saarland

Im Saarland beginnen die Weihnachtsferien am 21. Dezember und enden am 31. Dezember. Wegen des Neujahrsfeiertags und dem darauffolgenden Wochenende ist der erste Schultag der 4. Januar.

Verwendete Quellen:
- Saarländischer Rundfunk
- Tagesschau.de
- eigene Recherche

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Länder einigen sich auf Corona-Regeln für Weihnachten und Silvester

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Über Weihnachten und Silvester sollen sich bis zu zehn Personen treffen dürfen, Kinder ausgenommen. Foto: Friso Gentsch/dpa-Bildfunk

Die Ministerpräsident:innen der Länder haben sich auf einheitliche Kontaktregeln für Weihnachten und Silvester geeinigt. Im Zeitraum vom 23. Dezember bis 1. Januar können Treffen eines Haushaltes mit haushaltsfremden Familienmitgliedern oder haushaltsfremden Menschen bis maximal zehn Personen ermöglicht werden, heißt es in einem der Deutschen Presse-Agentur in Berlin am Dienstag (24. November 2020) vorliegenden geeinten Beschlussentwurf der Länder für die Beratungen mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) an diesem Mittwoch. Kinder bis 14 Jahren sollen demnach hiervon ausgenommen sein.

Verlängerung des Teil-Lockdowns

Der aktuelle Teil-Lockdown soll dem Länder-Papier zufolge bis zum 20. Dezember verlängert werden. Bei einer Inzidenz von "deutlich" unter 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen und wenn weitere Bedingungen erfüllt sind, sollen Länder die Möglichkeit bekommen, hiervon abzuweichen.

Vor Weihnachten in Selbstquarantäne

Grundsätzlich rufen die Ministerpräsident:innen die Menschen auf, vor den Weihnachtsfeiertagen in eine möglichst mehrtägige häusliche Selbstquarantäne zu gehen. "Dies kann durch ggf. vorzuziehende Weihnachtsschulferien ab dem 19.12.2020 unterstützt werden", heißt es in dem Beschlussentwurf.

Verbot von Feuerwerk an bestimmten Plätzen

Silvesterfeuerwerk auf belebten öffentlichen Plätzen und Straßen wollen die Ministerpräsident:innen untersagen, um größere Gruppenbildungen zu vermeiden. "Die örtlich zuständigen Behörden bestimmen die betroffenen Plätze und Straßen", heißt es in dem Papier. Grundsätzlich wird "empfohlen", zum Jahreswechsel auf Silvesterfeuerwerk zu verzichten - ein Verkaufsverbot ist demnach aber nicht vorgesehen.

Hybridunterricht in Hotspots?

An Schulen in Regionen mit deutlich mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen soll nach dem Willen der Länder künftig ab Klasse sieben grundsätzlich eine Maskenpflicht auch im Unterricht gelten. In "besonderen Infektionshotspots" soll es demnach in älteren Jahrgängen außer Abschlussklassen schulspezifisch "weitergehende Maßnahmen für die Unterrichtsgestaltung" geben, beispielsweise Hybridunterricht.

Es kann noch einiges geändert werden

Am Dienstagmittag wollte sich Kanzleramtschef Helge Braun (CDU) mit den Staatskanzleichefs der Länder beraten. Vor den Beratungen mit Merkel am Mittwoch könnte auch noch einiges geändert werden. Man sei aber auf einem guten Weg, hieß es.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Kostenlose Corona-Schnelltests und höheres Beförderungsbudget für Saar-Polizei

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Die Polizei im Saarland bekommt ein höheres Beförderungsbudget und frewillige, kostenlose Corona-Schnelltests. Symbolfoto: BeckerBredel

Wie die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in einer Pressemitteilung berichtet, sollen zwei ihrer Forderungen bald erfüllt werden. 

54.000 Euro mehr im Jahr für Beförderung von Polizist:innen

Zum einen wurde im Doppelhaushalt 2021/22 ein höheres Beförderungsbudget für die Saar-Polizei festgelegt. Für beide Jahre sollen jeweils 54.000 Euro mehr zur Verfügung stehen. So sei es möglich, fast alle Polizist:innen, die überdurchschnittlich beurteilt wurden, in der laufenden Periode zu befördern. 

Freiwillige und kostenlose Schnelltests für Saar-Polizei

Zudem soll auch die Forderung nach freiwilligen und kostenlosen Corona-Tests umgesetzt werden. Das Innenministerium will diese auf dem Messegelände ermöglichen. Laut Landespolizeipräsident Norbert Rupp können Polizeibeamt:innen aus dem Saarland ab sofort nach besonderen Einsätzen diese Tests in Anspruch nehmen. 

Der erste kostenlose Schnelltest könne laut GdP-Chef David Maaß fünf Tage nach einer Konfliktsituation erfolgen, der zweite nach weiteren fünf Tagen. 

Tests sollen Verunsicherung nehmen

Maaß erklärte: "Unsere Polizei arbeitet täglich in Extremsituationen, in denen sie einem erhöhten Ansteckungsrisiko ausgesetzt ist". Die Tests könnten einen Teil der Verunsicherung nehmen und ermöglichten es den Kolleg:innen entspannter zu ihren Familien zurückzukehren. 

Verwendete Quellen:
- Pressemitteilung der GdP

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250-jährige Eiche in Alt-Saarbrücken muss gefällt werden

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Die Eiche in Alt-Saarbrücken ist rund 250 Jahre alt und gilt als Naturdenkmal. Symbolfoto: BeckerBredel

Die Eiche in der Feldmannstraße 10A in Alt-Saarbrücken gilt mit rund 250 Jahren als Naturdenkmal. Allerdings wurden an mehreren Stellen des Stammes Pilzfruchtkörper des Riesensporlings entdeckt.

Der Pilz verursacht das Faulen der Wurzeln. Dadurch ist die Standfestigkeit des Baumes nicht mehr gegeben. In den vergangenen Jahren seien bereits häufiger andere Pilzarten im Kronenbereich aufgetreten. Diese deuteten auf eine fortschreitende Fäule des Bauminneren hin. 

Während man bislang versucht hatte, die Eiche durch Schnitte in der Krone so lange wie möglich zu erhalten, ist sie nun laut Landeshauptstadt nicht mehr zu retten. Um die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger zu gewährleisten, muss der Baum gefällt werden. Eine Genehmigung durch das Amt für Klima- und Umweltschutz liege bereits vor.  

Verwendete Quellen:
- Pressemitteilung der Landeshauptstadt Saarbrücken

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Ranking: Saarbrücken ist die "süßeste Stadt Deutschlands"

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Saarbrücken ist auf Platz eins des Rankings deutscher Städte mit der höchsten Bäckereidichte gelandet. Foto: BeckerBredel

Saarbrücken weist höchste Bäckereidichte in ganz Deutschland auf

Nun ist es offiziell: Saarbrücken ist die "süßeste Stadt Deutschlands". Zumindest wenn es nach der Auswertung des Online-Portals "Holidu" geht. Denn diese ergab, dass Saarbrücken die höchste Bäckereidichte aller deutschen Städte aufweist. In der saarländischen Landeshauptstadt gibt es 335 Brot- und Kuchengeschäfte für die knapp 180.000 Einwohner.

Dabei glänze Saarbrücken nicht nur mit traditionellen Backwaren wie dem saarländischen Streuselkuchen "Krimmelkuche", sondern dank der Grenznähe auch mit vielen französischen Köstlichkeiten wie Croissants und Crêpes.

Das sind die deutschen Städte mit der höchsten Bäckereidichte

1. Saarbrücken
2. Ludwigshafen am Rhein
3. Chemnitz
4. Heidelberg
5. Regensburg
6. Freiburg im Breisgau
7. Aachen
8. Frankfurt am Main
9. Mainz
10. Duisburg

Ausführliche Berichte zu den einzelnen Städten findet ihr unter: "Das sind die zehn süßesten Städte Deutschlands".

Verwendete Quellen:
- Ranking des Online-Portals "Holidu"
- Facebook-Beitrag der Landeshauptstadt Saarbrücken vom 24.11.2020

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Überfall auf Burger King in Saarlouis: Wer kennt diesen Mann?

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Der Täter überfiel den "Burger King" in Saarlouis. Foto: Polizei

Die Polizei fahndet öffentlich nach einem Täter. Der Unbekannte hatte mit einer Schusswaffe Geld im Saarlouiser "Burger King" erpresst, teilten die Beamt:innen am Montag (23. November 2020) mit.

Mit Schusswaffe Mitarbeiter:innen bedroht

Zur Tat sei es demnach bereits am 24. August gekommen. Gegen 01.50 Uhr habe der maskierte Mann das Schnellrestaurant betreten. Anschließend habe er mit einer Pistole die Mitarbeiter:innen bedroht.

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Wer kennt diesen Mann? Foto: Polizei

Täter rief Schichtführer etwas zu

Im Büro der Filiale warf er dann dem Schichtführer unter Vorhalten der Waffe eine Plastiktüte zu und rief ihm "Kawasei, Kawasei" (phonetisch) zu. Dies verstand der Mitarbeiter als Bedrohung und Aufforderung, Geld in die Tüte zu stecken, so die Polizei.

Mit dunklem Wagen geflüchtet

Der Täter sei dann mit der gefüllten Tasche in Richtung Wallerfanger Straße geflüchtet. Dort sei er in einen dunklen Wagen gestiegen. Laut den Ermittler:innen ist unklar, ob sich noch weitere Personen in dem Fahrzeug befanden.

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Eine Überwachungskamera zeichnete den Täter auf. Foto: Polizei

Täter erbeutet vierstelligen Geldbetrag

Bei der Tat erbeutete der Unbekannte einen vierstelligen Geldbetrag. Gäste befanden sich keine in dem "Burger King". Eine Überwachungskamera filmte den Täter während des Überfalls.

So sah der Unbekannte aus

Die Polizei beschreibt den Mann wie folgt:
- circa 180 Zentimeter groß
- schlank
- dunkles Sweatshirt mit Kapuze
- schwarze Trainingshose der Marke "Nike"
- weiße Schuhe
- schwarze Maske
- schwarze Schusswaffe (vermutlich Revolver)

Polizei hat diese Fragen

Die Polizei stellt der Bevölkerung folgende Fragen: Wer kann Angaben zu der Person auf den Bildern der Überwachungskamera machen? Wem ist das Wort "Kawasei" bekannt? Zu welcher Sprache gehört das Wort? Hinweise an die Ermittler:innen, Tel. (06831)9010.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion Saarlouis, 24.11.2020

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1. FC Saarbrücken spielt heute im Olympiastadion gegen Türkgücü München

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Am Dienstagabend (24. November 2020) empfängt Türkgücü München den 1. FC Saarbrücken im Olympiastadion. Fotos: Pixabay & WikiCommons (gemeinfrei)

Am 12. Spieltag in der dritten Liga geht es für den 1. FCS ins Münchner Olympiastadion. Um 19:00 Uhr ist Anpfiff im Spiel gegen den Mitaufsteiger Türkgücü München. Während Saarbrücken mit 23 Punkten die Liga anführt, liegt der Gastgeber mit 16 Zählern auf dem siebten Tabellenplatz

20 Spieler angereist, drei Ausfälle wegen Verletzungen

Aufgrund der Corona-Pandemie findet das Spiel zwar ohne Zuschauer statt, dennoch ist die Vorfreude groß. Um auf der sicheren Seite zu sein, haben insgesamt 20 Spieler des 1. FC Saarbrücken die Reise nach München angetreten. 

Bei dem Auswärtsspiel muss Trainer Lukas Kwasniok weiterhin auf Sebastian Bösel und Rasim Bulic verzichten. Beide erholen sich von Muskelfaserrissen. Auch Minos Gouras ist nach einer Schulteroperation in Reha und muss pausieren. Dagegen ist Marin Sverko, der wegen einer Fußverletzung ausgefallen war, erstmals wieder mit von der Partie. 

Zwei Spieler von Türkgücü mit Erfahrung in höheren Klassen

Auf Seite der Gastgeber sieht Kwasniok die größte Gefahr in Sercan Sararer und Petar Sliskovic. Beide haben bereits in höheren Spielklassen Erfahrungen gesammelt. "Sie haben ein gutes Gerüst, mit vielen arbeitenden Spielern, die diese beiden Ausnahmeakteure in Szene setzen", so der FCS-Trainer.

Kwasniok will bessere Defensive sehen

Kwasniok erwartet von seiner Mannschaft vor allem ein besseres Defensivverhalten als zuletzt beim 3:3-Unentschieden gegen Wiesbaden. "Wir schauen immer, wer zu welchem Gegner passt. Daraus resultieren dann zwangsläufig auch Veränderungen." Fanol Perdedaj etwa könnte sowohl im Mittelfeld als auch auf der Außenverteidigerposition spielen.

Partie nur im Pay-TV zu sehen

Das Spiel des 1. FC Saarbrücken gegen Türkgücü München wird nur auf dem Pay-TV Sender MagentaSport live übertragen. Eine Übertragung im Free-TV oder Livestream wird es leider nicht geben.

Fans freuen sich auf Derby gegen 1. FCK

Viele FCS-Fans fiebern derweil bereits dem Derby gegen den 1. FC Kaiserslauern am kommenden Sonntag (29. November 2020) entgegen. Kwasniok hat dafür vollstes Verständnis: "Wenn ich Fan wäre, würde ich genauso denken. Aber wir haben sicherlich eine bessere Stimmung, wenn wir in München ein erfolgreiches Spiel absolvieren."

Verwendete Quellen:
- Pressemitteilung des 1. FC Saarbrücken
- eigene Recherche

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Verdi-Appell: Rücksicht auf Verkäufer:innen nehmen

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Die Gewerkschaft "Verdi" appelliert an Kundinnen und Kunden, im Vorweihnachtsgeschäft Rücksicht auf die Verkäufer:innen zu nehmen. Symbolfoto: Helmut Fohringer/APA/dpa

Monika Di Silvestre, Landesbezirksfachbereichsleiterin für den Handel der Gewerkschaft "Verdi" in Rheinland-Pfalz und Saarland erklärt, dass die nächsten Wochen für die Verkäufer:innen im Handel sehr turbulent werden: "War die Vorweihnachtszeit im Handel sowohl für die Konsumenten als auch für die Beschäftigten immer eine besondere Herausforderung, so wird es in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie noch spezieller sein".

Vorweihnachtsgeschäft wird durch Corona noch belastender

Das Weihnachtsgeschäft bedeute für die Verkäufer:innen oftmals viele Überstunden, sodass sie während der ganzen Verkaufshektik noch länger hinter der Alltagsmaske aushalten müssen. "Hinzu kommen die Pandemie-Hygiene-Verordnungen, die von den Beschäftigten und von den Kundinnen und Kunden zu beachten sind. Leider reagiert nicht jeder Konsument freundlich, wenn er oder sie auf Abstand oder Alltagsmaske hingewiesen wird - das erschwert die Arbeit zusätzlich", führt Di Silvestre aus.

Verdi-Appell: Rücksicht auf Verkäufer:innen nehmen

Darum appelliert die Gewerkschafterin an die Kundinnen und Kunden: "Die Beschäftigten im Handel leisten schon fast das ganze Jahr über unter außergewöhnlichen Bedingungen außergewöhnliche Arbeit. Trotzdem werden sie auch in diesem Jahr allen Kundinnen und Kunden für die Weihnachtseinkäufe mit Rat und Tat zur Seite stehen. Bitte achten Sie unbedingt auf Abstand zu anderen Kunden und zu den Beschäftigten und tragen Sie beim Betreten der Geschäfte die Alltagsmaske. Somit schützen Sie ihre Mitmenschen, sich selbst und Sie erleichtern den Händlerinnen und Händlern die tägliche Arbeit", so Di Silvestre abschließend.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Gewerkschaft "Verdi" vom 24.11.2020

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In diesen Landkreisen im Saarland kracht es am häufigsten

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Jede:r elfte Fahrzeughalter:in hatte 2019 einen Schaden am eigenen Auto. Foto: Pixabay

Bundesweit ist es im vergangenen Jahr zu weniger Autounfällen als zuvor gekommen. Gleichzeitig stiegen die durchschnittlichen Schadenskosten. Das geht aus dem "Karambolage-Atlas" der Versicherung "Generali" hervor, der am heutigen Dienstag (24. November 2020) veröffentlicht wurde.

Demnach hatte 2019 jede:r elfte Fahrzeughalter:in einen Kfz-Schaden (9,1 Schäden pro 100 Fahrzeughalter:innen). 2017 waren es noch 11,7 Schäden gewesen. Die durchschnittlichen Schadenskosten betrugen in Deutschland im vergangenen Jahr 2.350 Euro (2017: 2.300 Euro).

Saarland im Mittelfeld

Das Saarland liegt bei der Schadenhäufigkeit auf Platz 11 im Vergleich der Bundesländer (8,7 Prozent). Besonders oft krachte es in Hamburg (12 Prozent), vergleichsweise wenig in Brandenburg (7,6 Prozent).

Was die Schadenshöhe angeht, liegt das Saarland in der oberen Hälfte der Länder (Platz 7; durchschnittlich 2.391 Euro). Teuer wurde es in Bremen (2.773 Euro), die geringste durchschnittliche Schadenshöhe wurde in Sachsen verzeichnet (1.999 Euro).

Hier im Saarland kracht es am häufigsten

Unterschiede gibt es auch zwischen den Gemeindeverbänden (Landkreise und Regionalverband Saarbrücken). Wir haben hier die Ergebnisse aus dem Atlas zusammengefasst:

"Generali" hat für den "Karambolage-Atlas" nach eigenen Angaben die Daten von 270.000 Kfz-Schadenfällen aus dem Jahr 2019 ausgewertet.

Verwendete Quellen:
- Karambolage-Atlas

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Tödliche Messerattacke in Zweibrücken: Mann (34) angeklagt

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Dem mutmaßlichen Täter wird Totschlag vorgeworfen. Foto: Patrick Seeger/dpa-Bildfunk

Die Staatsanwaltschaft hat einen 34-Jährigen wegen einer Messerattacke auf seinen Nachbarn angeklagt. Dem Mann werde Totschlag vorgeworfen. Er soll am späten Abend des 16. August den 40-Jährigen in Zweibrücken/Rheinland-Pfalz mit einem Messerstich getötet haben, teilte die Staatsanwaltschaft Zweibrücken am Montag (23. November 2020) mit.

Mit Küchenmesser in Brust gestochen

Der mutmaßliche Täter soll sich in seiner Wohnung zunächst mit seiner Mutter lautstark gestritten haben. Der später Getötete und zwei weitere Nachbarn gingen den Ermittlungen zufolge zu der Wohnung, um ihn zu beruhigen. Als ihnen dies nicht gelang, habe der 40-Jährige die Tür eingetreten. Dort soll ihm der Angeklagte mit einem Küchenmesser in die Brust gestochen haben, der Mann starb kurz darauf.

Staatsanwaltschaft: Tat nicht durch Notwehr gerechtfertigt

Das Verhalten des Angeklagten sei "nicht durch Notwehr gerechtfertigt", hieß es in der Mitteilung. Der Mann selbst habe erklärt, sich nicht an den Stich erinnern zu können. Er sitzt seit der Tat in Untersuchungshaft. 

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- eigene Berichte

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Mehr Therapiestunden für missbrauchte Kinder im Saarland

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Missbrauchte Kinder können im Saarland nun acht statt fünf probatorische Sitzungen beim Psychotherapeuten wahrnehmen. Symbolfoto: Nicolas Armer/dpa-Bildfunk

Um den Bedarf an einer psychotherapeutischen Behandlung abzuklären, stehen Kindern im Saarland bislang fünf sogenannte "probatorische Sitzungen" zu. Wie das Gesundheitsministerium meldet, wird das Angebot nun ausgeweitet.

Ab dem 1. Januar 2021 können Kinder im Saarland, die zum Opfer von Missbrauch wurden, nun acht solcher Termine in Anspruch nehmen. Sollte eine Akuttherapie im Anschluss erforderlich sein, erfolgen dann zudem weitere zehn Sitzungen. 

Frühzeitiges Eingreifen soll dauerhafte Schäden verhindern

Frühzeitige Diagnostik und psychotherapeutische Behandlung können dafür sorgen, dass dauerhafte Schädigungen erkannt und entsprechende Gegenmaßnahmen eingesetzt werden. Missbrauchten Kindern wird so eine gesunde Entwicklung ermöglicht. 

Das Saarland hat damit das Angebot weiter ausgebaut. Mitte des letzten Jahres nahm bereits die Kindertraumaambulanz ihre Arbeit auf. Es ist das einzige Bundesland mit einem solchen Hilfsangebot. Die hohe Nachfrage zeige, wie wichtig diese Leistung ist.

Verwendete Quellen:
- Pressemitteilung

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Ein Badezimmer für Luca (16): Schutzengelverein unterstützt Familie aus Heusweiler

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Der Blieskasteler Schutzengelverein hat den behindertengerechten Umbau des Badezimmers für Luca (16) unterstützt. Foto: Klaus Port

Im Alter von neun Monaten wurde bei Luca aus Heusweiler ein Hirntumor diagnostiziert. Nach mehreren Chemotherapien stellten die Ärzte zwar fest, dass dieser nicht mehr weiter wuchs, die Erkrankung hatte jedoch bereits Spuren hinterlassen.

Krankenhausaufenthalte und Rollstuhl

Durch die Lage des Tumors hat Luca ein eingeschränktes Sichtfeld. Zudem leidet der heute 16-Jährige an Syringomyelie, einer Erkrankung des Rückenmarks. Diese bringt komplexe Symptome wie Schmerzen, Übelkeit und Sensibilitätsstörungen mit sich, die teilweise monatelange Krankenhausaufenthalte nach sich ziehen. Auch Lucas Gehfähigkeit ist stark eingeschränkt, weshalb er einen Rollstuhl benötigt. 

Teenager konnte Badezimmer nicht eigenständig nutzen

Die Behinderung erschwerte Lucas Alltag. Mitten in der Pubertät konnte der heute 16-Jährige nicht eigenständig die sanitären Anlagen im heimischen Bad benutzen. Der lang gehegte Wunsch der Familie: ein behindertengerechtes Badezimmer, in dem Luca sein Intimsphäre wahren kann.

Schutzengelverein hilft bei Finanzierung des Umbaus

Allerdings konnten sich seine Eltern den Umbau trotz eigener Ersparnisse und einem 4.000 Euro Zuschuss der Krankenkasse nicht leisten. Die fünfköpfige Familie wandte sich an den Blieskasteler Schutzengelverein. Dieser zögerte nicht lange und stellte für den Umbau 4.500 Euro zur Verfügung. Eine weitere gemeinnützige Organisation unterstützte das Projekt mit 2.000 Euro. 

Im Oktober 2020 wurde das behindertengerechte Bad fertiggestellt. Dank einer barrierefreien Toilette und einer großen, ebenerdigen Dusche kann Luca dieses eigenständig nutzen. "Das neue Bad bedeutet für ihn einen Zugewinn an Eigenständigkeit und trägt zur Steigerung seines Selbstwertgefühles bei", so der Schutzengelverein. 

Luca bedankt sich mit Schutzengel-Gemälde

Der 16-jährige Hobbymaler bedankte sich bei seinen Unterstützern mit einem eigenen Gemälde. Das Motiv: natürlich ein Schutzengel. Bei der Spendenübergabe überreichte der Teenager das Bild stolz dem Vorsitzenden des Vereins Klaus Port. 

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Der 16-Jährige bedankte sich bei dem Verein mit einem selbst gemalten Schutzengel-Bild. Foto: Klaus Port

Verein unterstützte die Familie bereits zum dritten Mal

Der Schutzengelverein hatte die Familie in der Vergangenheit bereits mit einem Treppenlift und einem behindertengerechten Familienauto unterstützt. "Wenn wir schon nicht medizinisch helfen können, so wollen wir mit unserer finanziellen Unterstützung wenigstens einen kleinen Beitrag zur Erhaltung bzw. Verbesserung der Lebensqualität und Erleichterung des Alltags 'unserer Kinder und deren Familien" leisten", so der Verein. Sollte Luca erneut Hilfe benötigen, seien die Schutzengel stets zur Stelle. 

Verwendete Quellen:
- Pressemitteilung des Blieskasteler Schutzengelvereins

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8 Corona-Tote im Saarland gemeldet

Im Saarland sind zurzeit 2.188 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Die Zahl ergibt sich aus den Daten, die das Gesundheitsministerium mit Stand vom Montag (23. November 2020), 18.00 Uhr, veröffentlicht hat. 

8 Tote gemeldet

Demnach stieg die Gesamtzahl der gemeldeten Infektionen um 50 auf jetzt 11.741 Fälle. Am Montag davor waren es 49 Neuinfektionen gewesen. Bislang sind 269 Menschen im Saarland in Verbindung mit SARS-CoV-2 gestorben. Das sind acht mehr als am Vortag. Dabei handelt es sich um vier Personen aus dem Landkreis Saarlouis sowie jeweils eine aus dem Regionalverband Saarbrücken (73 Jahre alt) und aus dem Landkreis Neunkirchen. Über die beiden weiteren Verstorbenen liegen SOL.DE keine Informationen vor.

Als geheilt gelten inzwischen 9.284 Menschen (+160). Von den an Covid-19 erkrankten Patient:innen werden momentan 195 stationär behandelt (-11). Davon liegen 51 auf der Intensivstation (-9).

Die Gesamtfälle teilen sich wie folgt auf die Landkreise und den Regionalverband auf:
Saarbrücken: 4.307 (+19 gegenüber dem Vortag)
Merzig-Wadern: 1.143 (+3)
Neunkirchen: 1.494 (+6)
Saarlouis: 2.356 (+3)
Saarpfalz: 1.436 (+18)
St. Wendel: 1.005 (+1)

Wie die Statistik zustande kommt

Das saarländische Gesundheitsministerium versendet einmal am Tag Angaben zu der Entwicklung der Coronavirus-Zahlen. Es weist darin nur Fälle auf, die von den Gesundheitsämtern der Landkreise und des Regionalverbands bestätigt wurden. Über die tägliche Anzahl der Tests macht das Ministerium keine Angaben.

Begriffserklärung

Zahl der Fälle: Sie gibt die Gesamtzahl der Fälle im Saarland seit dem ersten Auftreten des Coronavirus an. Sie zeigt damit nicht an, wie viele Menschen zum aktuellen Zeitpunkt mit dem Virus infiziert sind. Genesene und Tote werden aus dieser Zahl nicht herausgerechnet.

Zahl der Genesenen: Sie gibt die Gesamtzahl der Personen an, die mit dem Coronavirus infiziert waren und inzwischen wieder geheilt sind.

Zahl der Toten: Sie zeigt die Gesamtzahl der Menschen an, die in Verbindung mit einer Corona-Infektion gestorben sind.

Zahl der aktiven Infektionen: Sie zeigt die aktuelle Zahl der Personen an, die das Coronavirus in sich tragen. Sie ergibt sich aus der Differenz aus der Gesamtzahl der Fälle und der Zahl der Geheilten sowie der Zahl der Toten.

Zahl der Intensivpatienten: Sie gibt die aktuelle Zahl der Personen an, die sich mit einer Coronavirus-Infektion auf einer Intensivstation befinden.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des saarländischen Gesundheitsministeriums, 23.11.2020
- eigene Recherche

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Im Saarland sind bisher 269 an oder mit dem Coronavirus gestorben. Foto: Jens Büttner/dpa-Bildfunk

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