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Neue Corona-Maßnahmen beschlossen

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Bundeskanzlerin Angela Merkel stellte nach langen Beratungen zwischen Bund und Ländern die neuen Corona-Maßnahmen vor. Foto: Odd Andersen/dpa-Bildfunk

Wie Angela Merkel in einer Pressekonferenz am Abend berichtete sei die Konferenz trotz der schwierigen Bedingungen zu einem guten Ende gekommen. Die Schalte dauerte fast sechs Stunden. 

Lage erlaube keine Lockerungen

Die Entwicklung der Infektionszahlen zeige, dass der exponentielle Verlauf zwar gebrochen und die Kurve abgeflacht sei, allerdings seinen die täglichen Fallzahlen noch zu hoch. Das RKI meldete in den vergangenen 24 Stunden 410 Todesfälle. 

Die Lage erlaube es nicht, die bisherigen Maßnahmen aufzuheben. Daher werden alle bestehenden Corona-Maßnahmen auch im Dezember noch gelten. Allerdings habe man bei der Planung Weihnachten und den Jahreswechsel berücksichtigt, die für die Menschen sehr wichtige Ereignisse seien.  

Neue Corona-Regeln beschlossen

Die Maßnahmen sollen bis 20. Dezember fortgeführt werden, vermutlich auch bis Anfang Januar. Zusätzlich sollen folgende Regeln in Kraft treten: 

Kontaktbeschränkungen verschärft

Die bislang geltenden Kontaktbeschränkungen sollen weiter verschärft werden. Bislang durften sich bis zu 10 Personen aus zwei Haushalten treffen. Die Personenzahl wird nun auf 5 Personen aus zwei Haushalten reduziert. Ausgenommen sind Kinder unter 14 Jahren.

Lockerung an Weihnachten und Silvester

Über die Weihnachtsfeiertage sollen die Kontaktbeschränkungen etwas gelockert werden. Dann sind Treffen mit bis zu zehn Personen "aus dem engsten Familien- und Freundeskreis" möglich. In Senioreneinrichtungen sollen Besuchsmöglichkeiten geschaffen werden. Auch an Silvester sollen diese Lockerungen möglich sein. Sie soll "längstens" bis zum 1. Januar gelten. Böllern soll grundsätzlich nicht verboten werden, öffentliches Feuerwerk an belebten Plätzen ist allerdings untersagt.

Hotspot-Strategie um Inzidenzwert erweitert 

Die bisherige Hotspot-Strategie soll erweitert werden. Bislang galten in Landkreisen bei 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern in 7 Tagen strengere Maßnahmen. Nun sollen auch ab einem Inzidenzwert von 200 Neuinfektionen weitere Einschränkungen greifen. Das betreffe derzeit Berlin und 62 weitere Kreise. 

Weitere Maßnahmen an Schulen bei erhöhter Inzidenz

Die Maskenpflicht an Schulen solle erweitert werden. Sie gelte nun in allen Bereichen. Bei einer Inzidenz über 200 sollen zudem weitere Maßnahmen greifen. Diese gelten dann jedoch erst ab Klassenstufe 8. Möglich sei dann etwa ein Übergang in Hybrid- und Wechselunterricht, bei dem die Hälfte einer Klasse direkt am Unterricht teilnimmt, die andere Hälfte über Videoschalte.

Maskenpflicht erweitert

Die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes soll laut Merkel auf alle Orte mit Publikumsverkehr in den Innenstätten, sowie alle Arbeits- und Betriebsstätten erweitert werden. 

Quadratmeter-Regel auch für größere Geschäfte

In kleineren Läden ist die Kundenzahl bereits auf einen pro 10 Quadratmeter beschränkt. Nun sollen auch Geschäfte mit einer Fläche über 800 Quadratmetern den Zugang begrenzen. Auf 20 Quadratmeter soll hier nur ein Kunde kommen. Länder mit einer Inzidenz unter 50 sollen auch andere Maßnahmen treffen können.

Merkel appelliert zu "Gelduld, Solidarität und Disziplin"

Merkel appellierte erneut an die Bevölkerung alle nicht zwingenden Kontakte zu vermeiden. Es brauche nun noch einmal Geduld, Solidaritär und Disziplin. Diese würden erneut auf eine harte Probe gestellt. Die Hoffnung, dass 2021 Erleichterung bringe, sei jedoch da. 

Den Verlauf der Konferenz und weitere Streitpunkte gibt es zum Nachlesen auch in unserem Liveticker: Live-Ticker zum Corona-Gipfel: Die bisherigen Beschlüsse von Bund und Ländern

Verwendete Quellen:
- Pressekonferenz der Bundesregierung am 25. November 2020

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Saarland-Nachrichten: Die wichtigsten Meldungen vom Mittwoch

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Die wichtigsten Nachrichten aus dem Saarland findet ihr bei SOL.DE. Unser Foto stammt aus dem Bürgerpark in Saarbrücken. Foto: BeckerBredel

Live-Ticker zum Corona-Gipfel: Die bisherigen Beschlüsse von Bund und Ländern

Am heutigen Mittwoch (25. November 2020) beraten die Ministerpräsident:innen mit Kanzlerin Angela Merkel die Corona-Maßnahmen für die kommenden Wochen. Die Einschränkungen sollen strenger werden. Auch über Weihnachten und Silvester wird diskutiert. Die Beschlüsse im Live-Ticker: "Live-Ticker zum Corona-Gipfel: Die bisherigen Beschlüsse von Bund und Ländern".

+++ Update: Der Corona-Gipfel ist beendet. Die Ergebnisse stellte die Kanzlerin in einer Pressekonferenz vor Neue Corona-Maßnahmen beschlossen

Corona-Ausbruch in Saarwellinger Seniorenheim

53 Menschen im Haus Schulze-Kathrinhof in Saarwellingen haben sich mit dem Coronavirus infiziert. Zwei Bewohner:innen wurden ins Krankenhaus gebracht. Mehr dazu unter: "Corona-Ausbruch in Saarwellinger Seniorenheim".

Kita in Gersheim nach Corona-Fällen geschlossen

Das Gesundheitsamt des Saarpfalz-Kreises hat am heutigen Mittwochnachmittag (25. November 2020) über Corona-Fälle an der Kita Peppenkum (Gemeinde Gersheim) informiert. Die Einrichtung musste vorerst geschlossen werden. Mehr dazu unter: "Kita in Gersheim nach Corona-Fällen geschlossen".

Frankreich lockert Corona-Regeln

Frankreichs Präsident Macron hat für das Wochenende Lockerungen der Corona-Regeln angekündigt. Der Höhepunkt der zweiten Welle sei vorbei. Die geplanten Lockerungen bei unseren Nachbarn findet ihr unter: "Frankreich lockert Corona-Regeln".

Tag gegen Gewalt an Frauen: Gebäude im Saarland werden orange beleuchtet

Am 25. November 2020 ist der "Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen". Zu diesem Anlass erstrahlen auch in diesem Jahr wieder viele Gebäude für zwei Wochen in Orange - auch im Saarland Ausführliche Informationen unter: "Tag gegen Gewalt an Frauen: Gebäude im Saarland werden orange beleuchtet".

Bahnhöfe in Saarlouis und Homburg werden modernisiert

Die Bahnhöfe in Saarlouis und in Homburg werden modernisiert. Sie bekommen unter anderem eine neue LED-Beleuchtung. Finanziert wird das Ganze aus einem Sofortprogramm des Bundesverkehrsministeriums. Mehr Informationen unter: "Bahnhöfe in Saarlouis und Homburg werden modernisiert".

Zwei Schwerverletzte bei Unfall auf A6 nahe St. Ingbert

Bei einem Crash auf der A6 nahe St. Ingbert sind am Abend zwei Menschen schwer verletzt worden. Zunächst hatte sich eine Frau mit ihrem Auto überschlagen. Daraufhin kam es zu einem Auffahrunfall, bei dem ein Mann in seiner Fahrerkabine eingeklemmt wurde. Mehr Informationen zu dem Unfall findet ihr unter: "Zwei Schwerverletzte bei Unfall auf A6 nahe St. Ingbert".

Saarbrücker Brandkatastrophe: Hauseigentümer vor Gericht

Vier Menschen verloren bei einem Brand in Saarbrücken vor rund drei Jahren ihr Leben. Heute steht der Eigentümer des Wohnhauses vor Gericht. Laut Staatsanwaltschaft hätte die Katastrophe verhindert werden können. Weitergehende Informationen zu dem Fall unter: "Saarbrücker Brandkatastrophe: Hauseigentümer vor Gericht".

Von Eisskulptur erschlagen: Weiter Ermittlungen nach Tod von Jungen (†2) in Luxemburg

Ein Jahr nach dem tödlichen Unglück auf einem Luxemburger Weihnachtsmarkt laufen die Ermittlungen noch. EIn zweijähriger Junge war von einer Eisskulptur erschlagen worden. Mehr dazu unter: "Von Eisskulptur erschlagen: Weiter Ermittlungen nach Tod von Jungen (†2) in Luxemburg".

Auto bei Unfall in Homburg eingeklemmt

Auf der Autobahn 6 ist es bei Homburg zu einem Unfall gekommen. Ein Pkw-Fahrer hatte beim Auffahren auf die Autobahn einen Lkw übersehen und war mit diesem kollidiert. Informationen zu dem Unfall findet ihr unter: "Auto bei Unfall in Homburg eingeklemmt".

Innenministerium lässt Graffiti-Kunst unter Wilhelm-Heinrich-Brücke überstreichen

Nicht einmal zwei Jahre lang zierte die Zeichnung einer Saarbrücker Künstlerin die Pfeiler unter der Wilhelm-Heinrich-Brücke in Saarbrücken. Nun wurde das Kunstwerk übermalt. Weitere sollen folgen. Hintergrundinformationen findet ihr unter: "Innenministerium lässt Graffiti-Kunst unter Wilhelm-Heinrich-Brücke überstreichen".

Dank Spende: Diakonie bietet kostenlose Grippeimpfungen für Obdachlose im Saarland

Obdachlose und Menschen ohne Krankenversicherung im Saarland können sich kostenlos gegen die Grippe impfen lassen. Dank einer Spende stehen 170 Dosen bereit. Mehr Informationen unter: "Dank Spende: Diakonie bietet kostenlose Grippeimpfungen für Obdachlose im Saarland".

FCS beweist Moral und behauptet Drittliga-Tabellenführung

Der 1. FC Saarbrücken bleibt weiter Tabellenführer der Dritten Liga: Die Blau-Schwarzen spielten am Abend Unentschieden. Die Highlights des Spiels könnt ihr euch hier ansehen: "FCS beweist Moral und behauptet Drittliga-Tabellenführung".

Verwendete Quellen:
- eigene Berichte

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Quiz: Welche saarländischen Gerichte suchen wir?

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Dibbelabbes ist im Saarland äußerst beliebt. Foto: Frank C. Müller/CC BY-SA 3.0

Das Saarland kann durchaus auf eine kulinarische Geschichte zurückblicken. Die heimische Küche ist vor allem sehr reichhaltig, schließlich mussten die Arbeiter unter Tage, in den Hütten oder in der Landwirtschaft kalorienreich essen. Gleichzeitig durften die Zutaten nicht viel kosten und sie mussten leicht zu erhalten sein.

Auch heute kommen bei vielen Saarländerinnen und Saarländern diese Gerichte auf den Tisch - Tradition wird hier einfach großgeschrieben. Wie gut kennst du dich mit den Gerichten aus? Spiel jetzt unser Quiz:

Verwendetes Foto: Frank C. Müller/CC BY-SA 3.0

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Feuerwerk auf belebten Plätzen an Silvester verboten

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In Deutschland wird an Silvester sowie Neujahr ein bundesweites An- und Versammlungsverbot gelten. Foto: Christoph Schmidt/dpa

Böllerverbot auf belebten Plätzen

Laut Angaben der Deutschen Presse-Agentur haben sich Bund und Länder darauf geeinigt, dass die Verwendung von Pyrotechnik an Silvester auf belebten Plätzen und Straßen verboten werden soll. Man will mit dem Verbot größere Gruppenbildungen vermeiden, wie die Deutsche Presse-Agentur aus Teilnehmerkreisen erfahren haben will. Welche Orte das im einzelnen betrifft, sollen die jeweiligen Städte und Gemeinden entscheiden.

Kein absolutes Verbot im privaten Bereich

Auf ein absolutes Böllerverzicht und ein Verkaufsverbot von Pyrotechnik wird demnach verzichtet. Man wolle den Bürgerinnen und Bürgern allerdings empfehlen, zum Jahreswechsel auf die Böllerei zu verzichten.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Lockerung der Corona-Kontaktbeschränkungen an Weihnachten beschlossen

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An Weihnachten sollen die strengen Corona-Kontaktbeschränkungen in Deutschland gelockert werden. Symbolfoto: Friso Gentsch/dpa

Corona-Kontaktbeschränkungen an Weihnachten gelockert

Die strengen Beschränkungen für persönliche Kontakte im Kampf gegen die Corona-Pandemie sollen über Weihnachten gelockert werden. Darauf verständigten sich die Ministerpräsidenten am heutigen Mittwoch (25. November 2020) mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU), wie die Deutsche Presse-Agentur von Teilnehmern aus verschiedenen Bundesländern erfuhr.  Eine endgültige Bestätigung vonseiten des Bundes sowie der Beschluss des Gesamtpapiers standen nach rund vierstündigen Beratungen aber noch aus.

Bereits vor den Bund-Länder-Gesprächen hatte sich abgezeichnet, dass die Menschen in Deutschland sich zunächst auf eine Fortsetzung und sogar Verschärfung des Teil-Lockdowns im Dezember einstellen müssen. Ziel ist, das Infektionsgeschehen so weit in den Griff zu bekommen, dass es nicht aus dem Ruder läuft, wenn Familien sich über die Weihnachtstage treffen.

Kontakt-Lockerungen sollen ab 23. Dezember gelten

Nach den Angaben aus Länderkreisen vom Mittwoch sollen vom 23. Dezember an Treffen "im engsten Familien- oder Freundeskreis" möglich sein, und zwar bis maximal zehn Personen insgesamt. Kinder bis 14 Jahre sollen hiervon ausgenommen sein. Die Ausnahmeregelung soll nach Angaben nunmehr "längstens" bis zum 1. Januar gelten. Sollte es bei dieser Formulierung bleiben, wäre also zunächst offen, ob die Lockerungen am Ende überall auch über Silvester gelten werden.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Live-Ticker zum Corona-Gipfel: Die bisherigen Beschlüsse von Bund und Ländern

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Die Länder beraten sich heute mit Bundeskanzlerin Merkel über die weiteren Corona-Maßnahmen. Foto:Axel Heimken/dpa-Bildfunk

Seit 14:00 Uhr besprechen die Länderchefs mit der Kanzlerin in der Bund-Länder-Schalte das weitere Vorgehen in der Corona-Krise. Dabei wurden erste Einigungen zu den Maßnahmen und Einschränkungen getroffen. Die Entwicklungen im Überblick: 

+++ Die Bund-Länder-Schalte ist beendet: Kanzlerin Angela Merkel stellte die Ergebnisse in einer Pressekonferenz vor: Neue Corona-Maßnahmen beschlossen

Liveticker: Die bisherigen Beschlüsse der Bund-Länder-Schalte 

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20:55: Nur noch Fensterplätze in der Bahn

Bei der Reservierung von Sitzen in der Bahn sollen künftig nur noch Fensterplätze angeboten worden. So soll Reisenden, die trotz der Einschränkungen mit dem Zug fahren müssen, mehr Abstand ermöglicht werden. Dazu soll auch die Sitzplatzkapazität um über 20 Millionen Platzkilometer pro Tag erhöht werden. Das berichtet die Bild-Zeitung.

Bei Sitzgruppen mit Tisch stehen bei der Buchung nur diagonal gegenüberliegende Plätze zur Verfügung. In Abteilen mit sechs Sitzen, können nur noch zwei davon reserviert werden. Für gemeinsam Reisende sind gesonderte Bereiche vorgesehen. 

19:22: Zusätzliche Maßnahmen an Schulen erst ab Inzidenz von 200

Wie der Tagesspiegel berichtet, soll es erst ab einer regionalen Inzidenz von über 200 zusätzliche Maßnahmen an Schulen geben. Zudem sollen diese erst ab der Klassenstufe 8 gelten, Abschlussklassen sind ausgenommen. Vorgesehen sei dann ein Wechsel-Modell, bei dem die Hälfte einer Klasse persönlich am Unterricht teilnimmt, während die andere Hälfte per Video zugeschaltet wird. 

Allerdings sorgt der Themenkomplex "Schule" für Uneinigkeit bei der Konferenz. Bereits zwei Stunden dauern die Diskussionen an. Unter anderem gehe es um eine mögliche Verlegung der Weihnachtsferien, aber auch die Finanzierung von Schulbussen sorgt für Streit. 

18:49: Ski-Urlaub soll möglichst vermieden werden

Die Bundesregierung will sich innerhalb von Europa dafür einsetzen, Skiurlaube bis zum 10. Januar zu verhindern. Dazu sind Gespräche mit betreffenden Ländern vorgesehen. Das berichtete Reuters. Ein Verbot solle es zwar nicht geben, jedoch seien alle Bürger:innen aufgerufen auf "alle nicht zwingend erforderlichen beruflichen und privaten Reisen, insbesondere touristische Reisen auch ins Ausland" zu verzichten. 

18:40: Strengere Begrenzung von privaten Treffen im Dezember

Bis Weihnachten sollen private Treffen mit Freunden und Verwandten strenger begrenzt werden. Demnach sind im Dezember nur noch Treffen mit einem weiteren Haushalt und maximal fünf Personen möglich. Kinder bis 14 Jahren sollen davon ausgenommen werden. 

Darauf sollen sich die Ministerpräsident:innen mit Kanzlerin Angela Merkel geeinigt haben, wie die Deutschen Presseagentur mit Bezug auf Teilnehmer der Konferenz berichtet. Bestätigt wurde die Regel noch nicht. 

17:56: Kontaktbeschränkungen über Weihnachten gelockert

Die Kontaktbeschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie sollen über die Weihnachtsfeiertage gelockert werden. Das habe die Deutsche Presseagentur von Konferenz-Teilnehmern verschiedener Bundesländer erfahren.

Die Ministerpräsident:innen sollen sich demnach mit der Kanzlerin darauf geeinigt haben, dass vom 23. Dezember an Treffen "im engsten Familien- oder Freundeskreis" möglich sein sollen. Maximal 10 Personen dürfen zusammenkommen. Kinder bis 14 Jahre sind von der Regel ausgenommen. Die Lockerung soll laut DPA "längstens" bis zum 1. Januar gelten. Demnach könnte die Regelung auch zuvor wieder aufgehoben werden. 

17:41: Freizeiteinrichtungen und Gastronomie bis zum 20. Dezember geschlossen

Freizeit- und Kultureinrichtungen sowie die Gastronomie müssen bis zum 20. Dezember weiter schließen. Darauf haben sich Bund und Länder laut Informationen von Reuters geeinigt. Die betroffenen Läden sollen erneut wie bei den November-Hilfen entschädigt werden. 

17:27: Feuerwerkverbot auf belebten Straßen und Plätzen

An Silvester soll in diesem Jahr Feuerwerk auf belebten Straßen und Plätzen verboten werden. Welche Orte das genau betrifft, sollen die Städte und Gemeinden entscheiden. Es gelte Menschenansammlungen zu verhindern. Laut Informationen der Bild soll es jedoch kein Verkaufsverbot geben.

17:00 Uhr: Neuer Inzidenzwert von 200 eingeführt

Wie die Bild-Zeitung berichtet, soll ein neuer Inzidenzwert für Hotspots eingeführt werden. Damit kommt der Bund nach einem Streit um die Richtwerte den Forderungen der Ministerpräsident:innen nach. Ab 200 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner:innen innerhalb von 7 Tagen sollen nochmals verschärfte Maßnahmen greifen. Welche das sein werden, ist zunächst noch unklar. Sie sollen von den Ländern und Landkreisen festgelegt werden.

16:50 Uhr: Maskenpflicht vor Geschäften und auf Parkplätzen

Wie die Deutsche Presse-Agentur berichtet, soll künftig auch vor Einzelhandelsgeschäften und auf Parkplätzen eine Maskenpflicht gelten. Zudem sind Bürger:innen aufgerufen, ihre Weihnachtseinkäufe unter der Woche zu erledigen. 

16:00 Uhr: Quadratmeter-Regel künftig auch für Einkaufszentren und Supermärkte

Auch in Einkaufszentren soll künftig eine Quadratmeter-Regel gelten. Das berichtet die Bild-Zeitung. Ab einer Einkaufsfläche von 800 Quadratmetern insgesamt soll je 20 Quadratmeter ein Kunde zugelassen sein. In kleineren Geschäften gilt weiterhin die 10-Quadratmeter-Regel.

Bei der Europagalerie in Saarbrücken mit 25.000 Quadratmetern Verkaufsfläche, dürften dementsprechend 1.250 Kunden gleichzeitig einkaufen. Laut Bild soll die Regel auch für Supermärkte gelten. Eine durchschnittliche Filiale von ALDI Süd mit 1.000 Quadratmetern dürfte dann nur noch 50 Kunden gleichzeitig einlassen.

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Tobias Hans will Statement zu Maßnahmen geben

Der saarländische Ministerpräsident Tobias Hans hatte für 17:30 Uhr ein Statement angekündigt. Er will über die gefassten Beschlüsse berichten und Fragen von Medienvertretern beantworten. Da es bis zu diesem Zeitpunkt keine finale Einigung zwischen Bund und Ländern gab, verzögert sich die Konferenz. 

Diese Maßnahmen hatten die Länder vorgeschlagen

Bereits im Vorfeld des Corona-Gipfels wurde eine Vorlage der Ministerpräsident:innen veröffentlicht. Die Länderchefs sahen darin strenge Maßnahmen vor, aber auch Lockerungen rund um Weihnachten und Neujahr. Die Pläne: Bund-Länder-Schalte: Diese Corona-Verschärfungen könnten kommen

Verwendete Quellen:
- DPA
- Bild-Zeitung
- Eigene Recherche

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Fußball-Legende Diego Maradona ist tot

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Diego Maradona, Argentiniens Fußball-Idol hier zusammen mit seiner ältesten Tochter Dalma. Archivfoto: Guillaume Horcajuelo/EPA/dpa

Diego Maradona gestorben

Die argentinische Fußball-Legende Diego Armando Maradona ist tot. Er starb im Alter von 60 Jahren, wie der argentinische Fußballverband AFA am heutigen Mittwoch (25. November 2020) mitteilte. Laut der argentinischen Zeitung "Clarin" soll Maradona in seinem Haus in Tigre einen Herzkreislaufstillstand erlitten haben. 

Mit Maradona verliert der Weltfußball einen der größten Stars aller ZeitenFür sein Heimatland Argentinien bestritt das Mittelfeld-Ass insgesamt 91 Länderspiele und erzielte dabei 34 Tore. 1986 führte er sein Land als Kapitän sogar zum WM-Titel. Er erhielt darüber hinaus die Auszeichnung zum besten Spieler des Turniers.

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Wadgassen wird zu Weihnachtsdorf

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Besucher:innen können sich auf Weihnachtsmarkt-Feeling freuen. Foto: Jens Kalaene/dpa-Bildfunk

Wadgassen wird zum "Weihnachtsdorf": Dazu werden an zwei Samstagen Stände auf den Parkplätzen mehrerer Discounter aufgebaut, so die Stadtverwaltung.

Stände an zwei Samstagen aufgebaut

Jeweils von 09.00 bis 18.00 Uhr können Interessierte am 28. November und 5. Dezember Artikel an den Weihnachtshütten kaufen. Diese haben die Standbetreiber selbst angefertigt. Das Angebot reicht von Holzgeschenken über Adventskränze bis hin zu Marmelade. Auf der Website der Gemeinde Wadgassen könnt ihr euch anschauen, welcher Stand wo zu finden sein wird.

Hier findet das Weihnachtsdorf statt

An der Aktion sind die Geschäfte "Edeka Kunzler" in den Ortsteilen Differten und Schaffhausen sowie "Lidl" und "Netto" (beide in Schaffhausen) beteiligt. Auf den Marktplätzen in Werbeln und Wadgassen gibt es Imbiss-Hütten.

Wadgassens Bürgermeister Sebastian Greiber (SPD) schrieb auf Facebook: "Corona hin, Corona her. Wenn schon kein Weihnachtsmarkt möglich ist, dann machen wir eben ein kleines Weihnachtsdorf".

Corona hin, Corona her... wenn schon kein Weihnachtsmarkt möglich ist, dann machen wir eben ein kleines Weihnachtsdorf...

Gepostet von Sebastian Greiber am Dienstag, 24. November 2020

Verwendete Quellen:
- Website der Gemeinde Wadgassen
- Facebook-Post von Sebastian Greiber, 24.11.2020

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Bahnhöfe in Saarlouis und Homburg werden modernisiert

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Die Bahnhöfe in Saarlouis und Homburg bekommen eine modernere Beleuchtung. Symbolfoto: Sebastian Gollnow/dpa

Bahnhöfe in Rheinland-Pfalz und Saarland werden modernisiert

In Rheinland-Pfalz und im Saarland werden insgesamt zwölf Bahnhöfe für etwa 2,3 Millionen Euro modernisiert. Das teilte die Deutsche Bahn am heutigen Mittwoch (25. November 2020) mit. Das Geld dafür stammt aus dem Konjunkturpaket der Bundesregierung zur Stärkung der Wirtschaft und Bekämpfung der Corona-Folgen. Insgesamt stellt der Bund der Deutschen Bahn dafür bis zu 40 Millionen Euro zur Verfügung, die für Handwerksleistungen verwendet werden sollen.

Kleine und mittlere Handwerksunternehmen sollen profitieren

Von den Modernisierungsmaßnahmen sollen nicht nur die Reisenden und die Bahn selbst profitieren, sondern vor allem auch kleine und mittlere Handwerksbetriebe in den entsprechenden Regionen. "Dank der zusätzlichen Mittel des Bundes werten wir gemeinsam mit dem regionalen Handwerk noch stärker unsere Bahnhöfe auf", so Stefan Schwinn, Leiter des Regionalbereichs Mitte der "DB Station&Service AG".

Bahnhöfe in Saarlouis und Homburg bekommen neue Beleuchtung

Im Saarland wird es entsprechende Modernisierungsmaßnahmen an den Bahnhöfen in Saarlouis und Homburg geben. An beiden soll beispielsweise die Beleuchtung auf LED umgerüstet werden. Zudem wird es noch weitere kleine Umbaumaßnahmen geben. Die Bahn habe bewusst kleinere Projekte ausgewählt, die ergänzend zu bereits laufenden Modernisierungen schnell umsetzbar sind, heißt es von dem Unternehmen am Mittwoch.

Alle geplanten Änderungen am Bahnhof Homburg im Überblick:

- Neuanstrich der Vorhalle
- Zusätzliche Maßnahmen zur Taubenabwehr im Bereich Haupteingang und Halle
- Umrüstung der Beleuchtung auf LEDs in der Vorhalle
- Ergänzung eines Wetterschutzes an Gleis 5/6

Alle geplanten Änderungen am Bahnhof Saarlouis im Überblick:

- Neuanstrich der Vorhalle
- Ergänzung der Taubenabwehr an den Treppenabgängen
- Erneuerung Eingangstüre Front- und Rückseite EG
- Aufbereitung Fußboden in Halle
- Umrüstung der Beleuchtung auf LED.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Deutschen Bahn, 25.11.2020

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1.000 Dosen am Tag: Standort für "Impfzentrum Ost" im Saarland steht fest

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Rund 1.000 Menschen sollen pro Tag im Impfzentrum gegen Corona geimpft werden. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa-Bildfunk

Das Corona-Impfzentrum der Landkreise Neunkirchen und St. Wendel sowie des Saarpfalz-Kreises wird auf dem ehemaligen "Praktiker"-Gelände in Neunkirchen eingerichtet. Das wurde am heutigen Mittwoch (25. November 2020) mitgeteilt.

Rund 1.000 Impfungen pro Tag

"Der ehemalige Baumarkt bietet mit rund 10.000 Quadratmetern und mehreren Eingängen eine optimale Grundlage, um ein Impfzentrum aufzubauen", sagte Neunkirchens Landrat Sören Meng (SPD). Zudem sei die Lage mit der Anbindung an die B41 und die in der Nähe befindlichen Autobahn verkehrsgünstig gelegen. Auch mit dem ÖPNV sei das sogenannte "Impfzentrum Ost" gut erreichbar, so St. Wendels Landrat Udo Recktenwald (CDU). Theophil Gallo (SPD), Landrat des Saarpfalz-Kreises, sagte, es gebe "optimale Voraussetzungen, um rund 1.000 Impfungen täglich durchführen zu können".

Drei Corona-Impfzentren im Saarland

Das Impfzentrum soll ab dem 15. Dezember einsatzbereit sein. Messebauer:innen sollen die Infrastruktur im Inneren des ehemaligen "Praktiker"-Gebäudes ausbauen. Weitere Impfzentren im Saarland werden in Saarbrücken (ehemaliges Messegelände) und Saarlouis aufgebaut. Zurzeit suchen die Gemeindeverbände Mitarbeiter:innen.

Standort für Impfzentrum Ost gefunden Ehem. Praktiker-Baumarkt Neunkirchen wird zum Impfzentrum für den Landkreis...

Gepostet von Landkreis Neunkirchen am Mittwoch, 25. November 2020

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Landkreises Neunkirchen, 25.11.2020
- eigener Bericht

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Dank Spende: Diakonie bietet kostenlose Grippeimpfungen für Obdachlose im Saarland

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Die Peter und Luise Hager-Stiftung hat der Diakonie Saar 170 Grippeimpfdosen gespendet. Die sollen Obdachlosen angeboten werden. Foto: Diakonie Saar/Stein

Die Peter und Luise Hager-Stiftung hat der Diakonie Saar 170 Impfdosen gegen die Grippe gespendet. Damit sollen Menschen ohne Krankenversicherung oder in prekären Wohnsituationen Schutz angeboten werden. 

Die Impfungen sollen in der Praxis "Medizinische Grundversorgung für Wohnungslose" im Haus der Diakonie Saarbrücken durchgeführt werden. Verabreicht werden sie von ehrenamtlich engagierten Ärzten. 

Schlechter Gesundheitszustand vieler Obdachloser

Hilfemaßnahmen wie diese seien von großer Bedeutung, da der Gesundheitszustand vieler Obdachloser durch die Lebensumstände schlecht ist. Weit verbreitet sind Infektionen, Herz-Kreislauf- und Atemwegserkrankungen. Diese lassen sich auf der Straße kaum kurieren. Die Betroffenen haben daher ein erhöhtes Risiko an einer Virusgrippe zu erkranken.

Betriebsärztin hatte zu viele Impfdosen bestellt

Die Spende der Impfdosen kam zustande, da die Betriebsärztin der Peter und Luise Hager-Stiftung im Zuge der Corona-Pandemie vorsorglich mehr bestellt hatte. "Von dieser Mehrbestellung sind nun noch 170 Impfdosen übrig, die nicht in Anspruch genommen wurden", erklärte Vorstandsmitglied Susanne Trockle, die die Praxis besuchte und dort das Serum übergab.

Sozialarbeiter:innen informieren über Impfangebot

Die Sozialarbeiter:innen der Diakonie sind in Saarbrücken, Völklingen, Saarlouis und Neunkirchen auf der Straße unterwegs und schauen dort nach den Wohnungslosen. Ab sofort informieren sie dabei auch über die Grippeimpfmöglichkeit. Auch die Wärmestuben, der „Kältebus Saarbrücken“, die Notschlafstelle oder „Ingos Kältehilfe“ können die Menschen vermitteln.

Praxis für Wohnungslose bietet medizinische Grundversorgung

Die Praxis der Diakonie bietet den Obdachlosen nicht nur die Grippeschutzimpfung, sondern auch medizinische Behandlung und Vorsorge. Sie wird in Kooperation mit der Kassenärztlichen Vereinigung Saar betrieben. Die Sprechstunde ist immer mittwochs von 9:00 Uhr bis 12:00 Uhr. 

Die Peter und Luise Hager-Stiftung fördert und entwickelt seit zehn Jahren Projekte im Saarland. "Den übergeordneten Rahmen für alle Projekte bildet unser Wunsch, Kompetenzen und Bildung in allen Bereichen zu fördern", erklärt Trockle.

Verwendete Quellen:
- Pressemitteilung der Diakonie Saar

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Kita in Gersheim nach Corona-Fällen geschlossen

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Die Kita Peppenkum bleibt wegen Corona-Fällen vorerst geschlossen. Symbolfoto: Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/ZB

Corona-Fälle an Kita in Gersheim-Peppenkum

Zwei Mitarbeitende des Erziehungspersonals an der Kindertagesstätte Peppenkum (Gemeinde Gersheim) sind positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das Gesundheitsamt des Saarpflaz-Kreises berichtete am Mittwochnachmittag über die Corona-Fälle an der Kita.

Als Kontaktpersonen wurden elf Erwachsene und 31 Kinder ermittelt. Diese werden am Freitag (27. November 2020) ebenfalls auf das Coronavirus getestet. Sämtliche Kontaktpersonen müssen bis zum 4. Dezember in häusliche Quarantäne.

Kita bleibt vorerst geschlossen

Die Kita Peppenkum bleibt laut Angaben des Gesundheitsamtes des Saarpfalz-Kreises bis vorerst 27. November 2020 geschlossen.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Gesundheitsamtes des Saarpfalz-Kreises vom 25.11.2020

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Innenministerium lässt Graffiti-Kunst unter Wilhelm-Heinrich-Brücke überstreichen

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Künstlerin Sabrina Inzillo hatte die Zeichnungen unter der Wilhelm-Heinrich-Brücke gestaltet. Diese sind jetzt verschwunden. Archivfoto: BeckerBredel

Sabrina Inzillo gestaltete das Graffiti an den Pfeilern der Wilhelm-Heinrich-Brücke im April 2019 in der Reihe #waterwomensworld. Es war die erste feministische Großwandbemalung einer Künstlerin aus Saarbrücken.

Auch "Europasäulen" sollen überstrichen werden

"War" - denn die Zeichnungen wurden nun von den Säulen entfernt, das Kunstwerk grau überstrichen. Wie die Grünen in einer Pressemitteilung berichten, sollen auch die "Europasäulen" auf der anderen Saarseite bald wieder ergrauen. Erst im Juli waren diese im Rahmen des Wettbewerbs "Graffiti für Europa" bunt besprüht worden.

Innenministerium fürchtete um Fördermittel

Die Flächen waren ursprünglich von der Stadt für Sprayer:innen freigegeben. Laut SPD hat das Innenministerium unter Klaus Bouillon (CDU) nun jedoch ein Verbot für die Gestaltung durch Graffiti-Künstler und die Entfernung der Werke veranlasst. Die Kunst im öffentlichen Raum entspreche nicht den Förderbedingungen der mit Landes- und EU-Mitteln sanierten Brücke

Grüne und SPD fordern Aufklärung und Einhalt

Die Entscheidung stößt auf reichlich Kritik. Die Grünen fordern eine umgehende Aufklärung der Stadtverwaltung. Zudem müsse verhindert werden, dass auch die neuen Graffitis auf der anderen Seite der Saar übermalt werden. Die Maßnahme sei völlig unverständlich. 

Auch die SPD nennt die Entfernung der Kunstwerke "grotesk". Zudem sei damit nichts gewonnen. Die ungenutzten Flächen würden bald von "illegalen, künstlerisch zweifelhaften Graffitis" übersät. Und tatsächlich sind bereits erste Schmierereien an den Säulen zu sehen. Die Pfeiler wurden - wenn man so will - mit den Namen der aktuellen "Künstler" Bouillon und Oberbürgermeister Uwe Conradt (CDU) versehen.

Die Stadtverwaltung müsse, so die SPD, nun mit dem Innenministerium über die erneute Freigabe der Flächen verhandeln. Andernfalls solle Saarbrücken zumindest andere Wände oder Säulen für die Sprayer:innen freigeben. 

Künstlerin kritisiert Logik der Stadt Saarbrücken

Nicht zuletzt hat auch die Künstlerin, deren Werk bereits zerstört wurde, eine klare Botschaft an die Entscheider. Gerade in Pandemie-Zeiten sei es eine "Superlogik" Künstler:innen weitere Freiräume wegzunehmen, indem man genau das tue, was man den Sprayer:innen versagt: Die Wände übermalt.

Verwendete Quellen:
- Pressemitteilung der SPD Saarbrücken
- Pressemitteilung der Grünen Saarbrücken
- Instagram
- Facebook
- Eigene Recherche

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Corona-Fälle an Schulen in Saarlouis gemeldet

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Da die Hygienevorschriften eingehalten worden seien, wurden keine weiteren Personen in Quarantäne geschickt. Symbolfoto: Matthias Balk/dpa-Bildfunk

Das Gesundheitsamt in Saarlouis hat über Corona-Fälle an weiterführenden Schulen informiert. Demnach wurde am Max-Planck-Gymnasium eine Person positiv auf das Coronavirus getestet. Auch am KBBZ in Saarlouis wurde ein Coronafall bekannt. 

Die positiv Getesteten sind in Quarantäne geschickt worden. Wie der Landkreis berichtet, seien an beiden Schulen alle Hygienebestimmungen eingehalten worden. Daher sind keine weiteren Personen von der Quarantäne betroffen. 

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Landkreises Saarlouis, 25.11.2020

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Von Eisskulptur erschlagen: Weiter Ermittlungen nach Tod von Jungen (†2) in Luxemburg

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Die Eltern des getöteten Jungen veröffentlichten ein Foto auf Facebook. Wenige Momente vor dem Unglück ist er darauf inmitten der Eisskulpturen zu sehen. Foto: Privat

Auch ein Jahr nach dem tödlichen Unfall auf einem Weihnachtsmarkt in Luxemburg-Stadt ist der Fall nicht aufgearbeitet. Wie das "Luxemburger Wort" berichtet, laufen die Ermittlungen noch immer. Sie sollen im kommenden Jahr abgeschlossen werden, so ein Sprecher der Staatsanwaltschaft.

Skulptur erschlug Jungen

Geklärt werden muss die Frage, wie es dazu kommen konnte, dass eine Eisskulptur auseinanderbrach und einen zweijährigen Jungen erschlug. Ermittelt wird wegen fahrlässiger Tötung gegen unbekannt. Laut "Luxemburger Wort" wird neben Konstruktions-, Konzeptions- oder Materialfehlern nicht ausgeschlossen, dass eine Person auf die Skulptur eingewirkt und sie zu Fall gebracht hat.

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Hier zu sehen: Die auf dem Luxemburger Weihnachtsmarkt umgestürzte Eisskulptur. Foto: Police Grand-Ducale

Ein Experte für Eisgestaltung hatte der Zeitung nach dem Vorfall gesagt, dass es einen Fehler beim Bau der Skulptur gegeben haben muss. Eine derart hohe Wand müsse sicher stehen. Der Gestalter der Skulptur wies die Vorwürfe von sich.

Große Betroffenheit nach Unfall

Zu dem Vorfall war es am 24. November 2019 auf dem "Knuedler" in Luxemburgs Hauptstadt gekommen. Den zweijährigen Jungen erschlugen Teile einer etwa 700 Kilogramm schweren Eisskulptur, die auf dem Weihnachtsmarkt aufgebaut war. Das Kind verstarb auf dem Weg ins Krankenhaus. Der tragische Unfall hatte weit über Luxemburg hinaus große Betroffenheit ausgelöst.

Eisblock erschlägt Kind: Bisherige Artikel zum Thema

02.03.: Weiter Rätselraten nach Tod von Kind (†2) in Luxemburg
06.12.: Gutachter soll Grund für Tod von Jungen (†2) in Luxemburg herausfinden
27.11.: Ermittlungen laufen nach tödlichem Unfall auf Weihnachtsmarkt
25.11.: Nach tödlichem Unglück: Verdacht der fahrlässigen Tötung
25.11.: Luxemburger Weihnachtsmarkt: Kind von Eisskulptur erschlagen

Verwendete Quellen:
- Luxemburger Wort
- eigene Berichte

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Landkreise im Saarland suchen Personal für Impfzentrum "Ost"

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Neunkirchen, der Saarpfalz-Kreis und St. Wendel suchen Mitarbeiter:innen für das Impfzentrum "Ost". Symbolfoto: Christoph Schmidt/dpa-Bildfunk

Im Saarland werden derzeit zentrale Zentren eingerichtet, in denen Impfungen gegen das Coronavirus vorgenommen werden sollen. Je nach Bedarf sollen zudem mobile Teams für Kohortenimpfungen gebildet werden.

Mitarbeiter:innen für Impfungen gesucht

Für das zentrale Impfzentrum "Ost" suchen nun auch die Landkreise Neunkirchen, Saarpfalz-Kreis und St. Wendel nach Einsatzkräften. Die Mitarbeiter:innen sollen die Impfungen vorbereiten, durchführen und den Impfprozess begleiten. Sie werden dabei von Ärzt:innen beaufsichtigt. Gesucht werden:
- Gesundheits- und Krankenpfleger:innen
- Medizinisch-technische Assistent:innen
- Sozialmedizinische Assistent:innen
- Laborassistent:innen
sowie administrative Kräfte (w/m/d).

Arbeitszeiten und Vergütung

Je nach Impfstoffkapazität sind Arbeitszeiten im Zwei-Schicht-Betrieb von 07.00 Uhr bis 20.00 Uhr von Montag bis Samstag geplant. In Phasen, in denen keine Impfungen vorgenommen werden können, sollen die Mitarbeiter:innen andere Tätigkeiten im Bereich des Gesundheitsamtes aufnehmen. Vergütet wird nach Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst

Bewerbung über Online-Portal

Wer Interesse hat, kann sich ausschließlich über eine Onlineplattform bewerben (Stellen-ID 636360). Die darauffolgende Kommunikation erfolgt per E-Mail. Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 6. Dezember 2020

Verwendete Quellen:
- Pressemitteilung des Landkreises St. Wendel

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Schüsse nahe Grenzbrücke zum Saarland

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Die Moselbrücke verbindet Remich/Luxemburg und Perl-Nenning/Saarland. Archivfoto: Meffo~commonswiki/CC BY-SA 3.0

Bei Schüssen in Remich/Luxemburg nahe der Grenzbrücke zum Saarland ist am Dienstag (24. November 2020) auf offener Straße ein Mann verletzt worden. Der:die Täter:in konnte unerkannt flüchten, so die Polizei.

Schüsse in Remich

Den Beamt:innen wurden die Schüsse gegen 23.00 Uhr gemeldet. Polizeieinheiten und Rettungsdienste begaben sich sofort vor Ort und trafen dort auf einen Mann, der am Bein verletzt war. Er wurde zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus gebracht. Es besteht keine Lebensgefahr.

Der:die unbekannte Schütz:in flüchtete nach der Tat. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen eingeleitet.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizei Luxemburg, 25.11.2020
- Foto: Meffo~commonswiki/CC BY-SA 3.0

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Immer mehr Saar-Mediziner:innen bieten Videosprechstunde an

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Von Juli bis September wurden im Saarland rund 3.900 Videosprechstunden gemacht. Foto: Monika Skolimowska/dpa-Bildfunk

In der Corona-Pandemie bieten im Saarland immer mehr Ärzt:innen und Psychotherapeut:innen Videosprechstunden an. Hatten Ende 2019 drei Mediziner:innen eine entsprechende Genehmigung, liegt deren Zahl derzeit bei 524 Ärzt:innen und Psychotherapeut:innen, wie die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Saarland am Dienstag (24. November 2020) in Saarbrücken mitteilte.

Psychotherapeut:innen haben größten Anteil

Im Juli, August und September seien insgesamt gut 3.900 Sprechstunden per Videoschalte gemacht worden, rund 75 Prozent bei Psychotherapeut:innen.

Vor allem Besprechung von Untersuchungsergebnissen

Die Mediziner:innen nutzten die virtuellen Behandlungszimmer vor allem zur Besprechung von Untersuchungsergebnissen, aber auch für Gespräche mit Patient:innen ohne Untersuchungen oder Anamnesen, teilte die KV weiter mit.

Patient:innen müssen für Besprechung nicht extra in Praxis

Allgemeinmedizinerin Martina Hoffmann-Kümmel sagte: "Hauptvorteil ist, dass Patienten, wenn sie nur etwas besprechen wollen, nicht in die Praxis kommen müssen." Oft werde das Angebot "von Stammpatienten, die Angst vor Corona haben", genutzt.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Zwei Schwerverletzte bei Unfall auf A6 nahe St. Ingbert

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Der Transporter krachte in den Anhänger eines Lkw. Foto: Florian Jung/Feuerwehr St. Ingbert

Zwei Menschen sind bei einem Unfall auf der A6 nahe St. Ingbert schwer verletzt worden. An dem Crash am Dienstag (24. November 2020) waren laut Polizei drei Fahrzeuge beteiligt. Es entstand hoher Sachschaden.

Frau kommt von der Fahrbahn ab

Nach Angaben der Beamt:innen befuhr zunächst eine 24-Jährige gegen 18.30 Uhr mit ihrem Ford Ka die Autobahn in Richtung Saarbrücken. Rund einen Kilometer hinter der Anschlussstelle St. Ingbert-Mitte kam sie nach einer langgezogenen Rechtskurve aus bislang noch ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab.

Auto überschlägt sich

Die Frau führte hierbei eine Vollbremsung durch und fuhr in einen Grünstreifen. Dort überschlug sich ihr Auto, das zurück auf die Fahrbahn geschleudert wurde und auf der rechten Spur auf dem Dach liegen blieb. Ersthelfer:innen retteten die Verletzte später aus ihrem Wagen.

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Der Ford überschlug sich und blieb auf dem Dach liegen. Foto: BeckerBredel

Lkw bremst ab, Transporter kracht in ihn hinein

Ein nachfolgender 38-jähriger Lkw-Fahrer legte daraufhin eine Vollbremsung ein und konnte eine Kollision mit dem Ford gerade noch verhindern. Ein dahinter fahrender 31-jähriger Transporter-Fahrer reagierte nicht schnell genug und prallte von hinten in den Anhänger des Lasters. Laut Polizei war der Mann nicht angeschnallt und hatte wohl nicht genug Sicherheitsabstand zum Lkw gehalten. Durch die enorme Kollision wurde der 31-Jährige in seiner Fahrerkabine eingeklemmt. Die Feuerwehr schnitt den Mann aus dem Transporter und rettete ihn schonend aus seinem Fahrzeug.

Gegen 18:30 Uhr ereignete sich auf der A6 ein schwerer Unfall. Drei Fahrzeuge sind beteiligt, Zwei Personen wurden...

Gepostet von Feuerwehr St.Ingbert Mitte am Dienstag, 24. November 2020

Frau und Mann schwer verletzt

Die 24-Jährige erlitt mehrere Knochenbrüche, der Transporter-Fahrer wurde unter anderem an den Gliedmaßen schwer verletzt. Beide wurden in nahegelegene Krankenhäuser eingeliefert. Die Verletzungen waren laut Polizei nicht lebensbedrohlich.

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Rettungskräfte brachten die Verletzten in Krankenhäuser. Foto: BeckerBredel

A6: Vollsperrung für vier Stunden

Der Sachschaden an allen drei Fahrzeugen betrug rund 20.000 Euro. Die A6 wurde für insgesamt vier Stunden voll gesperrt.

Wer am Einsatz beteiligt war

Im Einsatz waren neben vier Einsatzkommandos der Polizei die Feuerwehren aus St. Ingbert und Saarbrücken mit 42 Kräften, die Autobahnmeisterei Limbach, drei Rettungswagen und zwei Notärzte.

Live-Ticker: Aktuelle Verkehrsmeldungen aus dem Saarland

Zeugen sollen sich bei der Polizei melden, Tel. (06894)1090.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion St. Ingbert, 25.11.2020
- Mitteilung der Feuerwehr St. Ingbert, 25.11.2020

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Frankreich lockert Corona-Regeln

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Macron hielt am Abend eine Fernsehansprache. Foto: Thomas Coex/AFP/dpa-Bildfunk

Angesichts einer verbesserten Corona-Lage hat Frankreichs Präsident Emmanuel Macron erste Lockerungen der strengen Beschränkungen im Land angekündigt. "Der Höhepunkt der zweiten Welle ist vorbei", sagte Macron am Dienstagabend (24. November 2020) bei einer Ansprache im französischen Fernsehen. Die Bemühungen hätten sich ausgezahlt - man müsse diese aber nun fortsetzen.

Einzelhandel darf wieder öffnen

Einzelhandelsgeschäfte, die bisher geschlossen waren, könnten von diesem Wochenende an wieder öffnen, sagte der 42-Jährige. Seit Ende Oktober dürfen die Menschen nur mit triftigem Grund das Haus verlassen. Bürger müssen zwar weiter Bescheinigungen ausfüllen, wenn sie auf die Straße gehen. Allerdings seien Spaziergänge und Sport ab dem Wochenende in einem Radius von 20 Kilometern für drei Stunden erlaubt. Bisher galt eine Stunde in einem Radius von einem Kilometer.

Restaurants öffnen erst im neuen Jahr wieder

Bars und Restaurants sollen vorerst geschlossen bleiben - ihre Wiederöffnung ist erst für den 20. Januar vorgesehen. Macron gab einen Ausblick auf die kommenden Wochen. So solle es ab dem 15. Dezember keine strikten Ausgangsbeschränkungen mehr geben - allerdings eine nächtliche Ausgangssperre ab 21 Uhr. Wenn die Lage es zulasse, könnten auch Kinos und Theater dann wieder öffnen.

Besuche an Weihnachten möglich

Mit Blick auf Weihnachten betonte Macron, dass der Besuch der Familie möglich sein werde. Er appellierte aber an das Verantwortungsgefühl der Menschen: "Dies wird sicher kein Weihnachtsfest wie jedes andere." Für Weihnachten und Silvester sei die nächtliche Ausgangssperre ausgesetzt.

Keine Impf-Pflicht in Frankreich

Macron äußerte sich außerdem zur Corona-Impfung. "Ich werde die Impfung nicht verpflichtend machen", sagte er. Er rechne mit einem Impfstoff in Frankreich ab Ende Dezember oder Anfang Januar. Zusammen mit der Europäischen Union habe man sich die notwendigen Impfdosen gesichert. "Die Impfung muss auf klare und transparente Weise erfolgen", so Macron.

50.000 Tote

Frankreich ist schwer von der Corona-Krise betroffen. Über 50.000 Menschen starben seit Ausbruch der Pandemie. Das Land mit seinen 67 Millionen Einwohnern dürfte nach Einschätzung der Gesundheitsbehörden den Höhepunkt der zweiten Pandemie-Welle überschritten haben.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Corona-Ausbruch in Saarwellinger Seniorenheim

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Zwei Heimbewohner:innen wurden bislang ins Krankenhaus gebracht. Symbolfoto: Sven Hoppe/dpa-Bildfunk

Im Seniorenheim Haus Schulze-Kathrinhof in Saarwellingen gibt es einen größeren Corona-Ausbruch. Insgesamt sind 32 Bewohner:innen und 21 Mitarbeiter:innen positiv auf das Virus getestet worden, berichten "SZ" und "SR" übereinstimmend.

Infizierte auf Isolierstation

Laut Heimleitung zeigen die Senior:innen keine oder nur leichte Symptome. Die Infizierten sind in einem Wohnbereich, der als Isolierstation ausgewiesen ist, untergebracht und halten sich dort in ihren Zimmern auf. 

Zwei Bewohner:innen im Krankenhaus

Bislang mussten zwei Bewohner:innen ins Krankenhaus gebracht werden. Die infizierten Mitarbeiter:innen befinden sich in häuslicher Quarantäne.

Wie viele Heimbewohner im Saarland zurzeit als infiziert gelten und wie viele Mitarbeiter:innen betroffen sind, steht auf Saarbruecker-Zeitung.de (Hinweis: Der Beitrag gehört zum "SZ+"-Angebot der Saarbrücker Zeitung. Um diesen zu lesen, müsst ihr euch gegebenenfalls registrieren oder eine Bezahloption wählen).

Verwendete Quellen:
- Saarbrücker Zeitung
- Saarländischer Rundfunk

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Auto bei Unfall in Homburg eingeklemmt

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Das Auto wurde zwischen dem Lkw und der Leitplanke eingeklemmt. Foto: BeckerBredel

Einen Unfall hat es am Dienstag (24. November 2020) auf der A6 bei Homburg gegeben. Die Autobahn wurde zwei Stunden voll gesperrt, teilte die Polizei mit.

Beim Auffahren auf Autobahn Lkw übersehen

Laut den Beamt:innen befuhr ein 42-jähriger Hyundai-Fahrer zunächst an der Anschlussstelle Homburg die Auffahrt zur A6 in Richtung Saarbrücken. Nach derzeitigem Ermittlungsstand übersah er beim Wechsel vom Auffahrstreifen auf die rechte Spur einen auf gleicher Höhe fahrenden Lkw. Dabei kam es zur Kollision der beiden Fahrzeuge.

Auto eingeklemmt

Der Hyundai wurde bei dem Unfall zwischen dem Laster und einer Leitplanke eingeklemmt. Verletzt wurde niemand.

A6 zwei Stunden voll gesperrt

Es entstand Sachschaden von circa 20.000 Euro. Die A6 und die Auffahrt Homburg mussten für die Unfallaufnahme rund zwei Stunden voll gesperrt werden.

Zeugen sollen sich bei der Polizei melden, Tel. (06841)1060.

Live-Ticker: Aktuelle Verkehrsmeldungen aus dem Saarland

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion Homburg, 25.11.2020

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Tag gegen Gewalt an Frauen: Gebäude im Saarland werden orange beleuchtet

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Unter anderem das Saarpolygon wird als Zeichen gegen Gewalt an Frauen orange beleuchtet. Archivfoto: BeckerBredel

Vom 25. November bis zum Tag der Menschenrechte am 10. Dezember werden Gebäude in der ganzen Welt orange illuminiert. Darunter etwa das Rathaus in New York und das Olympiastadion in München. Mit der Aktion soll ein sichtbares Zeichen gegen Gewalt an Frauen gesetzt werden.

Gebäude im Saarland werden orange beleuchtet

Auch der Zonta Club Saarlouis nimmt an der weltweiten Kampagne "Orange the World" teil und lässt zahlreiche Gebäude im Saarland in orangem Licht erstrahlen. Im Landkreis Saarlouis leuchten das Landratsamt, das Rathaus, das Theater am Ring, der Lokschuppen in Dillingen und das Berufsbildungszentrum Lebach in Orange. In diesem Jahr wird die Aktion zudem über die Grenzen des Landkreises ausgeweitet. 

So nehmen auch Einrichtungen in Saarbrücken teil. Darunter das Staatstheater, das Saarland Museum, das Kulturzentrum Euro Bahnhof, das E-Werk und das Kulturzentrum Illypse in Illingen. Auch viele saarländische Unternehmen beteiligen sich. Zum Abschluss im Dezember soll außerdem das Saarpolygon auf der Ensdorfer Bergehalde Duhamel in Orange erstrahlen. 

Aktion soll auf Gewalt gegen Frauen aufmerksam machen

Die Aktion soll das Bewusstsein für Gewalt an Frauen schärfen. Dazu zählen körperliche und sexuelle Gewalt sowie Vergewaltigung, Genitalbeschneidung und Menschenhandel. Wie der Zonta Club berichtet, erleben das etwa 35 Prozent aller Frauen. Allein in Deutschland sterben über 300 Frauen im Jahr an den Folgen von häuslicher Gewalt. 

"Gerade auch während der besonderen sozialen und mentalen Herausforderungen während der Pandemie ist es umso wichtiger, auf das Thema häusliche Gewalt hinzuweisen und Betroffenen einen Weg aus ihrer Situation zu zeigen", erklärt Peter Demmer (SPD), der Oberbürgermeister der Stadt Saarlouis. Wie seine Kollegen Franz-Josef Berg (CDU), Bürgermeister von Dillingen und Patrik Lauer (SPD), Landrat Landkreis Saarlouis, unterstützt er die Aktion. 

Der Zonta Club will die Kampagne im nächsten Jahr auf das ganze Saarland ausweiten.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Zonta Club Saarlouis

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FCS beweist Moral und behauptet Drittliga-Tabellenführung

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Saarbrücken bleibt mit dem Unentschieden weiter an der Tabellenspitze. Foto: Pixabay

Spitzenreiter 1. FC Saarbrücken ist in der 3. Fußball-Liga zum fünften Mal nacheinander ungeschlagen geblieben. Im Duell der Aufsteiger bewies das Team von Trainer Lukas Kwasniok am Dienstagabend (25. November 2020) Moral, musste sich aber mit einem 1:1 (1:0) bei Türkgücü München begnügen. Mit 24 Punkten nach zwölf Spielen liegen die Saarländer weiter an der Tabellenspitze.

Verdientes Unentschieden

Neuzugang Mounir Bouziane brachte die Hausherren nach acht Minuten in Führung. Auf der Gegenseite scheiterte Sebastian Jacob zunächst noch am Pfosten (37.), doch Markus Mendler machte es nach der Pause besser und traf zum verdienten Ausgleich für den FCS (61.).

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Saarbrücker Brandkatastrophe: Hauseigentümer vor Gericht

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Eine Frau hatte das Feuer in der Saaruferstraße gelegt. Archivfoto: BeckerBredel/dpa-Bildfunk.

Wegen fahrlässiger Tötung steht am heutigen Mittwoch (25. November 2020) der Eigentümer eines Wohn- und Geschäftshauses in Saarbrücken vor Gericht. Bei einem Feuer in seinem Haus im Dezember 2017 waren durch die Rauchgasentwicklung vier Menschen getötet und drei verletzt worden. Der 38 Jahre alte Angeklagte wird beschuldigt, von der Funktionsuntüchtigkeit von Brandschutztüren und des Fehlens eines Rauchgasabzugs gewusst zu haben.

"Eine der schlimmsten Brandkatastrophen des Saarlandes"

Das Feuer hatte eine Frau verursacht, die im Juli 2018 wegen Brandstiftung zu einer Freiheitsstrafe von elf Jahren verurteilt worden ist. Sie stand zur Tatzeit unter Drogeneinfluss. Der Vorsitzende Richter des Landgerichts hatte damals von "einer der schlimmsten Brandkatastrophen des Saarlandes" gesprochen.

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Die Frau wurde wegen Brandstiftung verurteilt. Archivfoto: Katja Sponholz/dpa-Bildfunk.

Rauchabzug fehlte, Türen funktionierten nicht richtig

Dem Landgericht zufolge war der Tod der vier Personen dadurch mitverursacht worden, dass in dem Haus in der Saaruferstraße ein Rauchabzug fehlte. Außerdem seien die Abschlusstüren zu den Fluren in den oberen Wohngeschossen nicht voll funktionstüchtig gewesen. Dadurch hätten sich die Rauchgase ungehindert in dem Anwesen und den oberen Etagen ausbreiten können.

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Das Urteil gegen den Angeklagten könnten noch heute fallen. Foto: BeckerBredel

Anklage: Tode und Verletzungen hätten verhindert werden können

Der Eigentümer soll es unterlassen haben, die Installation beziehungsweise Instandsetzung zu veranlassen, heißt es in der Anklage. Der Tod der vier Menschen und die Verletzungen der drei weiteren Personen hätten verhindert werden können. Für den Prozess gegen den Hauseigentümer ist nur ein Sitzungstermin anberaumt. Ein Urteil könnte demnach schon am Mittwoch fallen.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- eigene Berichte

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198 neue Corona-Fälle im Saarland

Im Saarland sind zurzeit 2.156 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Die Zahl ergibt sich aus den Daten, die das Gesundheitsministerium mit Stand vom Dienstag (24. November 2020), 18.00 Uhr, veröffentlicht hat. 

198 neue Fälle

Demnach stieg die Gesamtzahl der gemeldeten Infektionen um 198 auf jetzt 11.939 Fälle. Am Dienstag davor waren es 199 Neuinfektionen gewesen. Bislang sind 271 Menschen im Saarland in Verbindung mit SARS-CoV-2 gestorben. Das sind zwei mehr als am Vortag. Darunter ist eine Person aus dem Landkreis Merzig-Wadern. Über den zweiten Verstorbenen liegen SOL.DE keine Informationen vor.

Als geheilt gelten inzwischen 9.512 Menschen (+228). Von den an Covid-19 erkrankten Patient:innen werden momentan 202 stationär behandelt (+7). Davon liegen 60 auf der Intensivstation (+9).

Die Gesamtfälle teilen sich wie folgt auf die Landkreise und den Regionalverband auf:
Saarbrücken: 4.398 (+91 gegenüber dem Vortag)
Merzig-Wadern: 1.163 (+20)
Neunkirchen: 1.508 (+14)
Saarlouis: 2.379 (+23)
Saarpfalz: 1.479 (+43)
St. Wendel: 1.012 (+7)

Wie die Statistik zustande kommt

Das saarländische Gesundheitsministerium versendet einmal am Tag Angaben zu der Entwicklung der Coronavirus-Zahlen. Es weist darin nur Fälle auf, die von den Gesundheitsämtern der Landkreise und des Regionalverbands bestätigt wurden. Über die tägliche Anzahl der Tests macht das Ministerium keine Angaben.

Begriffserklärung

Zahl der Fälle: Sie gibt die Gesamtzahl der Fälle im Saarland seit dem ersten Auftreten des Coronavirus an. Sie zeigt damit nicht an, wie viele Menschen zum aktuellen Zeitpunkt mit dem Virus infiziert sind. Genesene und Tote werden aus dieser Zahl nicht herausgerechnet.

Zahl der Genesenen: Sie gibt die Gesamtzahl der Personen an, die mit dem Coronavirus infiziert waren und inzwischen wieder geheilt sind.

Zahl der Toten: Sie zeigt die Gesamtzahl der Menschen an, die in Verbindung mit einer Corona-Infektion gestorben sind.

Zahl der aktiven Infektionen: Sie zeigt die aktuelle Zahl der Personen an, die das Coronavirus in sich tragen. Sie ergibt sich aus der Differenz aus der Gesamtzahl der Fälle und der Zahl der Geheilten sowie der Zahl der Toten.

Zahl der Intensivpatienten: Sie gibt die aktuelle Zahl der Personen an, die sich mit einer Coronavirus-Infektion auf einer Intensivstation befinden.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des saarländischen Gesundheitsministeriums, 24.11.2020
- eigene Recherche

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Die Zahl der Corona-Infektionen im Saarland ist angestiegen. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa-Bildfunk

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