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Gesundheitsministerium will psychiatrische Versorgung im Saarland untersuchen

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Die psychiatrische Versorgung im Saarland soll untersucht werden. Symbolfoto: Christoph Schmidt/dpa-Bildfunk

Um die Strukturen der psychiatrischen Versorgung im Saarland zu beleuchten, wurde eine wissenschaftliche Begleitung und Untersuchung in Auftrag gegeben. Schwerpunkt liegt auf der Behandlung von "Erwachsenen mit psychischer Störung und seelischen Behinderungen". 

Kölner Institut soll Untersuchung durchführen

Die Kölner Gesellschaft für Forschung und Beratung im Gesundheits- und Sozialbereich mbH (FOGS) soll die Studie durchführen. Wie Gesundheitsministerin Monika Bachmann betont, habe die Einrichtung "einschlägige Erfahrungen in der Durchführung und wissenschaftlichen Evaluation im Sozial- und Gesundheitssektor und bereits einige Untersuchungen im Bereich der Psychiatrie durchgeführt".  Die FOGS sei daher ein kompetenter Partner. 

Letzte Studie ist über 20 Jahre her

Eine derartige Untersuchung erfolgte zuletzt nach der Psychiatriereform Ende der 90er-Jahre, im Zuge derer das Landeskrankenhaus in Merzig aufgelöst wurde. In die neue Studie sollen sowohl Betroffene und Angehörige als auch Expert:innen und Leistungserbringer einbezogen werden. Der Saarländische Psychiatrie-Expertenrat soll als Projektbeirat fungieren.

Psychiatrie im Saarland soll weiterentwickelt werden

Die Ergebnisse sollen dazu beitragen, das psychiatrische Angebot im Saarland nachhaltig zu gestalten und weiterzuentwickeln. "Die gute Versorgung von Menschen mit psychischen Erkrankungen liegt mir sehr am Herzen. Es ist mir daher wichtig, eine breite Akzeptanz der Erkenntnisse aus dem Gutachten zu schaffen", so Bachmann. Ende des nächsten Jahres soll die Untersuchung abgeschlossen sein. 

Verwendete Quellen:
- Pressemitteilung des Gesundheitsministeriums 

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