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Saar-Landesregierung verlängert Verschärfungen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie

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Im Saarland gilt ab Samstag eine neue Corona-Verordnung. Foto: Caroline Seidel/dpa

Neue Corona-Verordnung ab Samstag

Am heutigen Freitag (27. November 2020) hat der saarländische Ministerrat die neue Corona-Verordnung beschlossen. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums tritt diese am Sonntag (29. November 2020) in Kraft.

Dazu erklärte Gesundheitsministerin Monika Bachmann (CDU): "Die Anfang November getroffenen verschärfenden Maßnahmen haben die Infektionskurve leicht abgeflacht. Die Zahlen steigen nicht mehr exponentiell, sind aber weiterhin täglich auf einem hohen Niveau."

Aus diesem Grund habe sich die saarländische Landesregierung dazu entschieden, "die verschärfenden Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie, in Anlehnung an den Beschluss des Bundes, zu verlängern sowie in einzelnen Punkten weiter zu verschärfen".

Ausweitung der Maskenpflicht

Mit Inkrafttreten der neuen Verordnung muss auch vor Ladelokalen sowie auf den dazugehörigen Parkplätzen eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden. Außerdem wird es eine generelle Maskenpflicht für geschlossene Räume, die öffentlich oder im Rahmen des Kundenverkehrs zugänglich sind, geben. Auch in Arbeits- und Betriebsstätten muss eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden. Die Ausnahme: der eigene Arbeitsplatz, solange der Mindestabstand gewahrt bleibt.

Personenbegrenzung von Treffen im öffentlichen Räum

Der Aufenthalt mehrerer Personen im öffentlichen Raum ist der neuen Verordnung zufolge so zu gestalten, dass er höchstens den Kreis der Angehörigen des eigenen Haushalts sowie Angehörige eines weiteren Haushaltes oder des familiären Bezugskreises umfasst, maximal jedoch fünf Personen.

Im privaten Raum ist der Aufenthalt weiterhin auf den Kreis der Angehörigen des eigenen Haushaltes sowie darüber hinaus Angehörige eines weiteren Haushaltes oder des familiären Bezugskreises von bis zu fünf Personen begrenzt. Zum (weiteren) Haushalt oder dem familiären Bezugskreis gehörende Kinder bis 14 Jahre sind bei den beschriebenen Kontaktbeschränkungen ausgenommen.

Betretungsbeschränkungen angepasst

Darüber hinaus wurden in der neuen Verordnung die Betretungsbeschränkungen für Einrichtungen, Anlagen und Betriebe angepasst: Bei einer Fläche von bis zu 800 Quadratmetern ist eine Person pro zehn Quadratmeter zulässig, bei Geschäften mit einer Fläche von über 800 Quadratmetern eine Person pro 20 Quadratmeter. Von dieser Regelung sind Gottesdienste ausgenommen.

Untersagung von Pyrotechnik

Die Ortspolizeibehörden werden im Rahmen der Verordnung dazu ermächtigt, das Zünden von Pyrotechnik auf belebten Plätzen und Straßen zu untersagen. Öffentliche Feuerwerke werden außerdem verboten.

Die weiteren verschärfenden Maßnahmen wie Betriebsuntersagungen (mit Ausnahme von körpernahen Dienstleistungen unter Einhaltung der Hygienekonzepte), Kontaktbeschränkungen im öffentlichen Raum und Regelungen zu Betretung von Krankenhäusern bleiben unverändert bestehen.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des saarländischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie, 27.11.2020

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Wegen Überfüllung: Zweibrücker Outlet teilweise geschlossen

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Besucher:innen des Outlets müssen Geduld haben. Symbolfoto: Markus Scholz/dpa-Bildfunk

Wegen Überfüllung ist das Zweibrücken Fashion Outlet am heutigen Freitag (27. November 2020) teilweise geschlossen. Das berichtet die "Rheinpfalz".

Einlass wird geregelt

Die Besucher:innen würden seit 13.00 Uhr demnach nur schubweise auf das Gelände gelassen. Ein Ordner am Eingangstor regele den Einlass. Kund:innen dürfen nur rein, wenn andere das Outlet wieder verlassen. Wie die Zeitung schreibt, dauere die Wartezeit vorm "Nike" zurzeit eineinhalb Stunden.

2.000 Menschen dürfen gleichzeitig in Outlet

Im Outlet dürfen aufgrund der Corona-Regeln nur rund 2.000 Menschen gleichzeitig shoppen. Am heutigen "Black Friday" locken einige Geschäfte die Besucher:innen mit speziellen Angeboten in die rheinland-pfälzische Stadt. Zudem sind die Läden heute und am Samstag beim "Late-Night-Shopping" bis 22.00 Uhr geöffnet.

Verwendete Quellen:
- Rheinpfalz
- Website des Zweibrücken Fashion Outlets

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Die Folgen des Brexit- Welche Auswirkungen hat der Ausstieg auf das Saarland?

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Foto: Elionas2 | Pixabay

47 Jahre lang war Großbritannien Mitglied der Europäischen Union. Als im Jahr 2016, die Mehrheit der Briten für den Austritt aus der EU stimmten, brach für viele Europäer eine Welt zusammen. Mehr als vier Jahre später und ein Jahr nach in Kraft treten des Brexit  wird immer noch über die künftigen Beziehungen - besonders die wirtschaftlichen - verhandelt.

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Ben Bradshaw /Foto: Union Stiftung

Diskussion live auf Facebook und Zoom

Am Donnerstag, den 28. Januar, um 18.30 Uhr lädt die Union Stiftung zur Online-Veranstaltung über den Brexit und dessen Folgen für Großbritannien, die EU, Deutschland und das Saarland. Zu Gast sind der Abgeordnete des britischen Unterhauses, Ben Bradshaw und der neue Hauptgeschäftsführer der IHK des Saarlandes, Dr. Frank Thomé. Die Veranstaltung kann auf Zoom oder Facebook verfolgt werden.

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Foto: Union Stiftung

Von Wirtschaft über Klima- und Umweltschutz bis hin zu Wettbewerbsregeln. Im Rahmen des Brexit-Abkommens haben Europa und Großbritannien den Rahmen ihrer künftigen Zusammenarbeit definiert und den Grundstein für eine weiterhin intensive Partnerschaft in zahlreichen Bereichen gelegt. Dennoch bleiben viele Fragen darüber offen, wie die Beziehungen in Zukunft aussehen sollen. Auch für das Saarland ist das Abkommen mit einem der wichtigsten Handelspartner von enormer Bedeutung. Grund genug, mit renommierten Gästen über die Zukunft der Beziehungen zu sprechen.

Zu den Gästen: 

Ben Bradshaw ist Mitglied der Labour-Partei und seit 1997 Abgeordneter im Unterhaus. 2007 bis 2009 war er Gesundheitsminister und zugleich Regionalminister für den Südwesten und von 2009 bis 2010 Minister für Kultur, Medien und Sport.

Dr. Frank Thomé war mit Schwerpunkt auf Consulting für den öffentlichen Sektor unter anderem für die KPMG AG in Berlin tätig. 2016 gründete er die Dr. Frank Thomé I Management & Consulting. Zum 1. Januar 2021 übernimmt er die Hauptgeschäftsführung der IHK Saarland von Dr. Heino Klingen.

Die Online-Veranstaltung der Union Stiftung findet am 28. Januar, um 18:30 Uhr auf Zoom und Facebook statt. 

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Foto: Union Stiftung

Kontakt:
Union Stiftung
Steinstraße 10
66115 Saarbrücken
Telefon: 0681/70945-0

Internet: www.unionstiftung.de
Facebook: https://www.facebook.com/UnionStiftung
Twitter: https://twitter.com/UnionStiftung

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Zusätzliche 1,5 Millionen Euro für Saar-Veranstaltungsbranche

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Etwa mit einer Aktion im Juni hatten Beschäftigte der Saar-Veranstaltungsbranche auf ihre dramatische Lage aufmerksam gemacht. Foto: BeckerBredel

1,5 Millionen zusätzlich für Veranstaltungsbranche

Die Saar-Veranstaltungsbranche soll zusätzliche rund 1,5 Millionen Euro erhalten. Das hat Staatssekretär Jürgen Barke bei einem gemeinsamen Gespräch den Vertretern des "PopRates Saarland", Julian Blomann und Jens Spallek, mitgeteilt.

In diesem Zusammenhang erklärte Barke: "Für uns hat es oberste Priorität, das grundlegende Netzwerk der Veranstaltungswirtschaft zu erhalten. Techniker, Bühnenbauer, Spielstätten, Caterer und viele mehr: Sie tragen zu einer lebendigen Veranstaltungsszene im Saarland bei."

Peter Meyer, Vorsitzender des "PopRates Saarland", sagte zu der Entscheidung: "Der lange Kampf [...] hat sich gelohnt: Wir freuen uns, dass die Landesregierung Verantwortung für die Unternehmen und Soloselbständigen der Kreativ-, Kultur- und Veranstaltungswirtschaft übernimmt und die Kreativ-, Kultur- und Eventbranche mit der von uns lange geforderten Hilfe ausstattet. Anerkennung, Bedeutung und Unterstützung – all das ist nun erreicht".

"Sonderprogramm Veranstaltungswirtschaft"

Mit dem "Sonderprogramm Veranstaltungswirtschaft" sollen laut Saar-Wirtschaftsministerium vor allem Arbeitsplätze und die spezifische Netzwerkstruktur der saarländischen Veranstaltungswirtschaft erhalten bleiben.

Die finanzielle Unterstützung soll anhand von eindeutigen Branchenschlüsseln (sogenannten "NACE"-Codes) unkompliziert möglich sein. Einzelfallprüfungen bei vermischten Branchenzugehörigkeiten bleiben nach Angaben des Ministeriums möglich.

Dazu erklärte Barke: "Wir haben uns entschieden, das 'Sonderprogramm Veranstaltungswirtschaft' an die 'Überbrückungshilfe I' anzudocken, da diese bereits abgeschlossen ist und fertige Datensätze der Antragsteller vorliegen. Damit kann bereits kurz nach Antragstellung Geld ausgezahlt werden."

FAQ zu den Hilfen

Zu den Hilfen hat das Saar-Wirtschaftsministerium ein FAQ veröffentlicht. Im Folgenden geben wir den Wortlaut wieder:

Wer ist antragsberechtigt?

Die in der Veranstaltungsbranche (im engeren Sinne) wirtschaftlich haupterwerblich Tätigen, die einen Antrag auf Corona-Überbrückungsgeld I gestellt haben und einen positiven Bewilligungsbescheid im Saarland erhalten haben. Die konkreten NACE-Codes finden Sie auf der unten genannten Website.

Was wird erstattet?

Der veranstaltungswirtschaftsspezifische Aufwand zur Aufrechterhaltung des Unternehmens unter Corona-Betrieb und Corona-Schließungen.

Wie wird unterstützt?

Es wird rückwirkend eine monatliche Ergänzung zur Förderung des Bundes (Überbrückungshilfe I) für die Zeit von Juni bis August gewährt, die sich an der Höhe des im Antrag zur Überbrückungshilfe I festgestellten "maximal förderfähigem Volumen" bemisst und einen Sockelbetrag und einen Höchstbetrag enthält. Der Sockelbetrag liegt bei 1.200 Euro pro Monat. Der Höchstbetrag liegt bei 15.000 Euro pro Monat. Der variable Betrag liegt bei monatlich 25 Prozent des maximal förderfähigen Volumens, wie es im jeweiligen Antrag des Antragstellers auf Überbrückungshilfe I des Bundes festgesetzt worden ist. Liegt der resultierende variable Betrag unterhalb von 1.200 Euro, so greift der Sockelbetrag.

Antragsverfahren

Der Steuerberater schickt formlos unter Angabe der Identifikationsnummer des Bewilligungsbescheides zusammen mit der beigefügten Kopie des Bewilligungsbescheides ab Mitte Dezember eine E-Mail an die Kontaktstelle Veranstaltungswirtschaft: veranstaltungswirtschaft@wirtschaft.saarland.de. Weitere Informationen gibt es auf der Corona-Sonderseite.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des saarländischen Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr, 27.11.2020
- Mitteilung des "PopRates Saarland", 27.11.2020

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Zwangsprostitution und Menschenhandel im Saarland: 29-Jähriger festgenommen

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Die Festnahme des Mannes erfolgte in Saarbrücken. Symbolfoto: Landespolizeipräsidium Saar

Mutmaßlicher Menschenhändler festgenommen

Am Donnerstagmorgen vollstreckten Einsatzkräfte der Polizei mehrere Durchsuchungsbeschlüsse in einem Hotel in Augsburg. "Dabei wurde auch ein mutmaßlicher Menschenhändler (29), gegen den ein Haftbefehl bestand, festgenommen", teilte das Landespolizeipräsidium Saar am heutigen Freitag (27. November 2020) mit.

Der 29-Jährige ist nach Angaben der Beamt:innen der Hauptbeschuldigte einer Gruppierung, die im Saarland für gewerbs- und bandenmäßigen Menschenhandel sowie Zwangsprostitution verantwortlich sein soll.

Nach seinem 28-jährigen Komplizen und einer 30-jährigen Mittäterin werde derweil europaweit gefahndet. Im Rahmen der Maßnahmen in Augsburg konnten laut Polizei zwei weitere Tatverdächtige und acht Opfer der mutmaßlichen Menschenhändler:innen identifiziert werden.

Hintergrund

Im Sommer 2020 gewann das Dezernat für Schleusungskriminalität und Menschenhandel des Landespolizeipräsidiums Saarland nach eigenen Angaben erste Erkenntnisse gegen eine ungarisch-rumänische Tätergruppierung. Diese soll junge Frauen im Alter zwischen 19 und 20 Jahren im Saarland auf dem Straßenstrich, in Unterkünften und bei "Hausbesuchen" als Prostituierte angeboten haben.

Die weiteren Vorwürfe: Unter Vorspiegelung falscher Tatsachen sollen die Bandenmitglieder die aus dem ungarisch-rumänischen Grenzgebiet stammenden Frauen nach Deutschland gebracht und hier durch Drohung, Demütigung und körperliche Gewalt zur Prostitution gezwungen haben. "Die Einnahmen aus der Prostitution mussten die Opfer an die Bande übergeben", so die Polizei.

Im Laufe der weitergehenden Ermittlungen wegen Verdachts des gewerbs- und bandenmäßigen Menschenhandels sowie der Zwangsprostitution habe die Gruppierung ihre Tätigkeiten nach Augsburg verlegt.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Landespolizeipräsidiums Saar, 27.11.2020

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Andreas (39) aus Schiffweiler sucht dringend Stammzellenspender:in

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Andreas sucht ein:e Stammzellenspender:in. Foto: dkms.de

"Der 6. Oktober hat das Leben von mir und meiner Familie vollständig auf den Kopf gestellt", teilt Andreas (39) aus Schiffweiler auf der Webseite der dkms mit. Der 39-Jährige ist an Blutkrebs erkrankt. Doch Aufgeben kommt für ihn nicht infrage. "Ich weiß, dass ich gesund werde", so der Familienvater.

Stammzellenspender:in gesucht

Über die dkms wird derzeit ein:e Stammzellenspender:in für Andreas gesucht. "Um gesund zu werden, brauche ich dich - meinen Stammzellspender", appelliert der 39-Jährige. Seine Kinder sind erst fünf und neun Jahre alt. "Ich möchte sie aufwachsen sehen".

Darüber hinaus hat die Partnerin von Andreas zwei Kinder mit in die Beziehung gebracht. "Nur zu sechst sind wir komplett", so der 39-Jährige. Potenzielle Lebensretter:innen können sich unter www.dkms.de/saarland registrieren.

Verwendete Quellen:
- dkms.de

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Betriebsrat fürchtet Stellenabbau bei Ford in Saarlouis

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Ford in Saarlouis beschäftigt rund 5.000 Mitarbeiter:innen. Foto: David Zalubowski/dpa-Bildfunk

Der Betriebsrat fürchtet, dass "Ford" in Saarlouis mehrere Hundert Arbeitsplätze streichen muss. Im kommenden Jahr sollen in dem Werk weniger Autos gebaut werden, berichten "SZ" und "SR" übereinstimmend.

Weniger Autos werden in Saarlouis produziert

Das Werk in der Kreisstadt habe noch keine Modellzusage, wohingegen den Medienberichten zufolge in Köln ein neues Elektroauto gebaut werden soll - eine Millioneninvestition. Wie die Medien mit Berufung auf den Saarlouiser Betriebsrat schreiben, soll die Produktionszahl im Werk von jetzt 1.115 "Ford Focus" pro Tag ab Februar 2021 auf 965 sinken. Es könnte laut "SZ" so zu einem "Personalüberhang von mehreren Hundert Mitarbeitern" kommen.

Zwei-Schicht-Produktion soll aufrechterhalten werden

Der Betriebsratsvorsitzende Markus Thal sagte "SZ" und "SR", die staatliche Kaufprämie für E-Autos könne dazu führen, dass 2021 weniger "Focus"-Modelle verkauft werden. Er fordert, die Zwei-Schicht-Produktion in Saarlouis zu sichern.

Was Saarlands FDP-Chef Oliver Luksic zu der Kürzung der Produktion sagt und was er Bundes- und Landesregierung vorwirft, lest ihr auf Saarbruecker-Zeitung.de (Hinweis: Der Beitrag gehört zum "SZ+"-Angebot der Saarbrücker Zeitung. Um diesen zu lesen, müsst ihr euch gegebenenfalls registrieren oder eine Bezahloption wählen).

Verwendete Quellen:
- Saarbrücker Zeitung
- Saarländischer Rundfunk

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Restaurantführer "Gault&Millau" 2021 führt vier Top-Restaurants aus dem Saarland auf

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Auch das "Victor's Fine Dining by Christian Bau" in Perl hat es in die aktuelle Ausgabe des Restaurantführers geschafft. Foto: red

Im "Gault&Millau" für 2021 werden rund 1.000 Restaurants quer durch Deutschland empfohlen. Vier davon befinden sich im Saarland.

Saar-Restaurants im "Gault&Millau" 2021 

Mit Top-Bewertungen führt der "Gault&Millau" 2021 folgende Restaurants aus dem Saarland auf:

Hintergrund

Nach Angaben des Burda-Verlags empfiehlt die aktuelle Ausgabe des Restaurantführers rund 1.000 Restaurants in Deutschland - darunter die 500 besten. Mehr als 60 Betriebe seien neu in den Guide aufgenommen worden. Das zeige eine "großartige gastronomische Vielfalt in unserem Land".

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Gesundheitsministerium will psychiatrische Versorgung im Saarland untersuchen

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Die psychiatrische Versorgung im Saarland soll untersucht werden. Symbolfoto: Christoph Schmidt/dpa-Bildfunk

Um die Strukturen der psychiatrischen Versorgung im Saarland zu beleuchten, wurde eine wissenschaftliche Begleitung und Untersuchung in Auftrag gegeben. Schwerpunkt liegt auf der Behandlung von "Erwachsenen mit psychischer Störung und seelischen Behinderungen". 

Kölner Institut soll Untersuchung durchführen

Die Kölner Gesellschaft für Forschung und Beratung im Gesundheits- und Sozialbereich mbH (FOGS) soll die Studie durchführen. Wie Gesundheitsministerin Monika Bachmann betont, habe die Einrichtung "einschlägige Erfahrungen in der Durchführung und wissenschaftlichen Evaluation im Sozial- und Gesundheitssektor und bereits einige Untersuchungen im Bereich der Psychiatrie durchgeführt".  Die FOGS sei daher ein kompetenter Partner. 

Letzte Studie ist über 20 Jahre her

Eine derartige Untersuchung erfolgte zuletzt nach der Psychiatriereform Ende der 90er-Jahre, im Zuge derer das Landeskrankenhaus in Merzig aufgelöst wurde. In die neue Studie sollen sowohl Betroffene und Angehörige als auch Expert:innen und Leistungserbringer einbezogen werden. Der Saarländische Psychiatrie-Expertenrat soll als Projektbeirat fungieren.

Psychiatrie im Saarland soll weiterentwickelt werden

Die Ergebnisse sollen dazu beitragen, das psychiatrische Angebot im Saarland nachhaltig zu gestalten und weiterzuentwickeln. "Die gute Versorgung von Menschen mit psychischen Erkrankungen liegt mir sehr am Herzen. Es ist mir daher wichtig, eine breite Akzeptanz der Erkenntnisse aus dem Gutachten zu schaffen", so Bachmann. Ende des nächsten Jahres soll die Untersuchung abgeschlossen sein. 

Verwendete Quellen:
- Pressemitteilung des Gesundheitsministeriums 

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Staatsanwaltschaft ermittelt nach tödlichem Unfall auf A8 bei Wellesweiler

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Der 63-Jährige verstarb noch an der Unfallstelle. Foto: Brandon-Lee Posse

Nach dem tödlichen Unfall auf der A8 bei Wellesweiler am 7. Oktober 2020 ermittelt nun die Staatsanwaltschaft wegen fahrlässiger Tötung. Das berichtet der "SR".

Das gilt es zu klären

Unter anderem soll geklärt werden, ob der 63 Jahre alte Mann "krankheitsbedingt orientierungslos und seine Wohnsituation in seinem Neunkircher Altenheim daran angepasst war", heißt es im Medienbericht. Über einen geschlossenen Bereich verfüge die Einrichtung nicht. Ermittelt werde derzeit gegen Unbekannt.

Das war passiert

Am 7. Oktober hatte der 63-Jährige die A8 über die Anschlussstelle Neunkirchen-Wellesweiler betreten. Dort wurde er von einem fahrenden Auto erfasst. Der Mann starb noch an der Unfallstelle.

Nach Angaben der Polizei sei der Rentner "möglicherweise verwirrt" gewesen. Dass er sich selbst umbringen wollte, sei demnach unwahrscheinlich.

Verwendete Quellen:
- eigene Berichte
- Saarländischer Rundfunk

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Wald im Saarland durch Hitze und Trockenheit stark geschädigt

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Der Wald im Saarland zeigt wegen Trockenheit und Hitze in den vergangenen Jahren deutliche Schäden auf. Symbolfoto: BeckerBredel

"Unser Wald befindet sich im Klimastress", erklärte der saarländische Umweltminister Reinhold Jost bei der Vorstellung des Waldzustandsberichts 2020 am heutigen Freitag (27. November 2020) in Saarbrücken.

41 Prozent aller Bäume geschädigt

Inzwischen wiesen 41 Prozent aller Bäume über alle Arten hinweg deutliche Schäden auf. Laut Jost seien das noch zwei Prozentpunkte mehr als im Vorjahr. Ursache für die Verschlechterung seien die Hitze und Trockenheit in den vergangenen Jahren. 

Fichten leiden unter Borkenkäferbefall

Die Entwicklung bei der Fichte sei "nach wie vor dramatisch". Den Bäumen macht Borkenkäferbefall schwer zu schaffen. Nur noch acht Prozent der Fichten sind gesund. 2019 waren es noch 13 Prozent. Dagegen sind nun 55 Prozent der Bäume "deutlich geschädigt", 11 Prozent mehr als im Vorjahr. Zwischen 1984 bis heute sei der Zustand der Fichte "nie so schlecht" gewesen. 

Großteil der Buchen zeige "deutliche Schäden"

Auch bei der Buche sieht es nicht besser aus. Der Anteil der "deutlichen Schäden" habe sich im letzten Jahr von 26 Prozent auf 58 Prozent erhöht. Dies sei laut Jost "besorgniserregend". Mit 23 Prozent Flächenanteil sind Buchen die wichtigste Baumart im Saarland.

Freifläche von 460 Hektar 

Beim Kronenzustand von Eichen und Kiefern seien Verbesserungen festzustellen. Allerdings habe sich die Freifläche, die durch Borkenkäferbefall an verschiedenen Baumarten entstanden ist, auf 460 Hektar erhöht. Bis Ende März sollten etwa 160 Hektar der Schadfläche wiederbewaldet werden, so Jost.

Insgesamt 11 Millionen Euro für Stabilisierung

Um das Waldinnenklima wieder zu stabilisieren, sollen nun "nur halb so viele der dickeren Bäume" im Staatsgebiet geerntet werden. "Wir müssen dem Wald Luft zum Atmen geben", so der Umweltminister. Dadurch entstünden allerdings Erlöseinbußen und Mehraufwand für die Beseitigung von Schäden und die Wiederbewaldung. Diese sollten in den kommenden beiden Jahren mit zusätzlich je 5,5 Millionen Euro vom Land kompensiert werden.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Eppelborner Tafelrunde öffnet vor Weihnachten wieder für bedürftige Menschen

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Am 16. Dezember soll in der Eppelborner Tafelrunde die nächste Ausgabe stattfinden. Foto: Gemeinde Eppelborn

Nach umfangreichen Renovierungsarbeiten und einer "Corona-Pause" öffnet die Eppelborner Tafelrunde in der Woche vor Weihnachten ihre Türen für alle bedürftigen Menschen aus der Gemeinde. Die erste Ausgabe soll am 16. Dezember stattfinden.

Hygienekonzept erarbeitet

Nach Angaben der Gemeinde wurde für die Wiedereröffnung ein detailliertes Hygienekonzept erarbeitet. Unter anderem sollen diese Maßnahmen für einen größtmöglichen Schutz sorgen:
- Handdesinfektion am Eingangsbereich
- Richtungspfeile für Besucher:innen 
- "Einbahnstraßen"-Regelung
- FFP2-Masken für Helfer:innen
- Einwegmasken für Besucher:innen
- Waren in Tüten verpackt
- Verzicht auf symbolische Zahlung

"Hier wurde wirklich an alles gedacht. Die Sicherheit und Gesundheit aller Kunden, aber auch aller ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer wird durch die zahlreichen Maßnahmen gewährleistet", erklärte Eppelborns Bürgermeister Andreas Feld (CDU).

Ausgabezeiten der Lebensmittel

Die Ausgabe der Lebensmittel erfolge in der Zeit von 13.30 Uhr bis 16.30 Uhr. Der Appell: nicht gleich zu Beginn der Ausgabe erscheinen. Trotz dessen soll gewährleistet sein, dass ausreichend Lebensmittel für alle vorhanden sind. Im Frühjahr 2020 verzeichnete die Eppelborner Tafelrunde nach Angaben der Gemeinde etwa 140 Bedarfsgemeinschaften; rund 300 Personen, darunter auch viele Kinder, seien versorgt worden.

Die Mitglieder der Tafelrunde nehmen weiterhin haltbare Lebensmittel entgegen. Diese können am Ausgabetag in der Zeit zwischen 10.00 Uhr und 12.00 Uhr abgegeben werden. Auch Geldspenden sind möglich. Die Kontodaten: LevoBank, Spendenkonto: 1111.12 IBAN DE20 5939 3000 0000 1111 12 oder Sparkasse Neunkirchen, IBAN DE07 5925 2046 0100 2110 36.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Gemeinde Eppelborn

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Ottweiler Schülerin gewinnt Plakat-Wettbewerb gegen Komasaufen

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Mit diesem Plakat gewannt Mehregan den Plakatwettbewerb. Foto: Wigger/DAK-Gesundheit

Mehregan Molla-Mohseni hat den Plakatwettbewerb gegen Komasaufen im Saarland gewonnen. Die Schülerin wurde jetzt mit dem Preis der Krankenkasse "DAK-Gesundheit" geehrt.

Mehregan: Alkohol schadet Seele und Körper

Das Siegerplakat von Mehregan zeigt eine junge, bunt gezeichnete Frau, die eine Flasche Alkohol trinkt. Wurzelartig verteilt sich dabei eine blaue Flüssigkeit in ihrem Körper. "Meiner Meinung nach schadet das Trinken von Alkohol der menschlichen Seele ebenso wie dem Körper", so die Künstlerin, die die Anton-Hansen-Schule in Ottweiler besucht.

Menschen sollten verantwortlich mit Alkohol umgehen

Molla habe sich bewusst für das Zeichnen einer Flasche und nicht eines Glases entschieden, um den übermäßigen Alkoholkonsum darzustellen. Sie sei der Meinung, dass Menschen verantwortlich mit der Droge umgehen und diese nur in Maßen zu sich nehmen sollten.

Jugendliche im Kampf gegen Komasaufen mit wichtiger Rolle

Saarlands Sozialministerin Monika Bachmann (CDU) sagte, Alkohol sei das am weitesten verbreitete Suchtmittel in Deutschland. Gerade im Jugendalter sei das Thema Rauschtrinken verbreitet. "Im Kampf gegen Komasaufen übernehmen Jugendliche eine wichtige Rolle", so Jürgen Günther, Landeschef der DAK-Gesundheit im Saarland. Sie erreichten andere Schüler:innen, da sich auf Augenhöhe befänden und so Risiken und Alternativen wirkungsvoll aufzeigen könnten.

Diese Schülerinnen landeten weit vorne

Den zweiten Platz beim Wettbewerb belegte die 18-jährige Anna Ruchko aus Tholey, der dritte Platz geht an Celin Kennel und Laura Bautz von der Otto-Hansen-Schule in Ottweiler. Den Sonderpreis für jüngere Teilnehmende erhielt die 14-jährige Aimee Dillschneider.

376 junge Leute aus dem Saarland im Krankenhaus

Laut DAK landeten 2018 bundesweit 20.469 Kinder und Jugendliche mit einer Alkoholvergiftung im Krankenhaus. Im Saarland waren es 376. Der Plakatwettbewerb "bunt statt blau" fand in diesem Jahr zum elften Mal statt. Über 100.000 Kinder und Jugendliche aus ganz Deutschland hätten teilgenommen. Aus allen Landessiegern soll eine Jury bald die Bundesgewinner 2020 küren.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der DAK-Gesundheit Saarland, 25.11.2020

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Saarländische Gewerkschaft und Politik kritisiert Pläne zu mehr verkaufsoffenen Sonntagen

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Gewerkschafter und Politiker aus dem Saarland kritisieren die Pläne des Bundeswirtschaftsministers Peter Altmaier, mehr verkaufsoffene Sonntage zu ermöglichen. Symbolfoto: Fabian Scholl/SOL.DE

Der Fachbereich Handel der Gewerkschaft Ver.di in der Saar-Trier Region und die Bundestagsabgeordneten Josephine Ortleb (SPD) und Thomas Lutze (Die Linke) stehen geschlossen hinter dem Sonntagsschutz. Sie kritisieren die Aufforderungen von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU), dem Einzelhandel im kommenden Jahr mehr Sonntagsöffnungen zu genehmigen.

Verkaufsoffene Sonntage fielen zulasten von Beschäftigten

Die Unternehmen, die verkaufsoffene Sonntage zur Existenzsicherung benötigten, hätte entweder grundsätzliche wirtschaftliche Probleme oder seien nur auf zusätzliche Profite aus. Diese fielen jedoch zulasten der Beschäftigten und ihrer Familien, erklärte Alex Sauer, zuständiger Gewerkschaftssekretär der ver.di in der Region Saar Trier.

Vorschlag sei unverschämt gegenüber Frauen im Einzelhandel

Auch die Landesbezirksfachbereichsleiterin Handel Monika Di Silvestre findet den Vorschlag unverschämt gegenüber den zum Großteil weiblichen Beschäftigten im Einzelhandel. "Insbesondere die Frauen, die überwiegend in unfreiwilliger Teilzeit im Handel beschäftigt sind, sind akut von Altersarmut bedroht", so die Gewerkschafterin.

Vereinbarkeit von Beruf und Familie gefährdet 

Die derzeitigen Schichtsysteme sorgten für Überlastung, meint die SPD Bundestagsabgeordnete Josephine Ortleb. "Weitere Öffnungstage zerstören auch noch den letzten Glauben an die Vereinbarkeit von Familie und Beruf." Für Alleinerziehende stellten sie eine katastrophale Betreuungssituation dar. Die Politik dürfe "die ohnehin bedenkenswerten Arbeitsbedingungen im Handel, nicht unnötig verschlechtern", erklärt die SPD Politikerin.

Flächentarife sollten allgemeinverbindlich gelten

Vielmehr sollten "die Flächentarifverträge des Einzelhandels für Allgemeinverbindlich erklärt werden", findet Thomas Lutze. Die Menschen im Handel seien zum einen als Held:innen gefeiert worden, zählten jedoch trotzdem zu den Verlierer:innen der Krise. 

Beschäftigte im Einzelhandel verdienten sogar weniger als 2019

Laut Zahlen des Statistischen Bundesamtes, so das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) fiel der durchschnittliche Bruttoverdienst von Beschäftigten im Einzelhandel mit Lebensmitteln von 1.471 Euro im zweiten Quartal 2019 auf 1411 Euro im zweiten Quartal dieses Jahres. Das sind rund 60 Euro und damit rund 4 Prozent weniger

Betrachtet man ausschließlich Vollzeitbeschäftigte sei der Rückgang sogar noch deutlicher. Der durchschnittliche Bruttomonatslohn sank für sie von 2.421 Euro im zweiten Quartal des Vorjahres auf 2.254 Euro im zweiten Quartal von 2020. Die Verkäufer:innen verdienten damit 167 Euro weniger als 2019 - knapp sieben Prozent. 

Dennoch mehr Arbeitsstunden - dank Hamsterkäufen

Der Verdienstrückgang lässt sich dabei nicht auch sinkende Wochenstunden zurückverfolgen. Die Zahl der bezahlten Wochenarbeitsstunden sei dagegen sogar von durchschnittlich 35,3 auf 37,9 gestiegen. Das ist vor allem auf den Kundenansturm während des ersten Lockdowns zurückzuführen. Damals hatten Hamsterkäufe bei vielen Handelsketten für Rekordumsätze gesorgt.

Verwendete Quellen:
- Pressemitteilung der ver.di Landesbezirk Rheinland-Pfalz-Saarland

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Zwei Frauen bei Unfall in Homburg verletzt

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Die beiden Autos kollidierten frontal miteinander. Foto: BeckerBredel

Bei einem Unfall auf der L213 zwischen Homburg und Kirrberg sind am Donnerstag (26. November 2020) zwei Frauen leicht verletzt worden. Die Landstraße wurde für zwei Stunden voll gesperrt, teilte die Polizei mit.

Fahrer verliert Kontrolle über Auto

Zunächst befuhr demnach ein 30-Jähriger die Landstraße aus Richtung Homburg kommend. Er verlor dann wohl wegen der Witterungsverhältnisse und zu hoher Geschwindigkeit die Kontrolle über sein Auto. Der Wagen schleuderte auf die Gegenfahrbahn, wo ein Pkw frontal mit ihm kollidierte.

Live-Ticker: Aktuelle Verkehrsmeldungen aus dem Saarland

L213 voll gesperrt

Die Fahrerin dieses Wagens und ihre Beifahrerin wurden leicht verletzt ins Krankenhaus gebracht. An beiden Autos entstand erheblicher Sachschaden. Die Landstraße war für die Dauer der Unfallaufnahme, der Bergung der Fahrzeuge und den anschließenden Reinigungsarbeiten für zwei Stunden voll gesperrt.

Zeugenhinweise an die Polizei, Tel. (06841)1060.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion Homburg, 27.11.2020

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Feuerwehr verhindert Flammenübergriff auf Doppelhaus in St. Ingbert

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Aufnahme vom Einsatzort in St. Ingbert-Rentrisch. Foto: Florian Jung/Feuerwehr

Freiwillige Einsatzkräfte aus Rentrisch und St. Ingbert-Mitte haben in der Unteren Kaiserstraße in Rentrisch am Mittwochnachmittag gegen einen Hausbrand angekämpft. Das geht aus einer Mitteilung der Feuerwehr St. Ingbert hervor.

Gesamtstadtalarm ausgelöst

Nach Angaben der Feuerwehr stellten die Einsatzkräfte bereits beim Eintreffen Flammen unter dem Dach des Doppelhauses fest. "Aufgrund der prekären Lage wurde die Alarmstufe erhöht, was zu einem Gesamtstadtalarm für alle Löschbezirke in St. Ingbert führte", heißt es in der Mitteilung.

Flammenübergriff verhindert

"Durch einen schnellen und gezielten Löschangriff", konnte im Außenbereich ein Übergriff der Flammen auf die beiden Dachstühle verhindert werden, so die Feuerwehr. Ebenso verhinderten die Feuerwehrleute durch ihren Einsatz eine Ausbreitung des Brandes im Inneren des Gebäudes.

Vollsperrung der Unteren Kaiserstraße

Während des Einsatzes war die Untere Kaiserstraße voll gesperrt. Die Löscharbeiten und Belüftungsmaßnahmen zogen sich bis etwa 15.30 Uhr hin. Durch den Brand wurde der Holzanbau des Hauses komplett zerstört. Sachschäden entstanden ebenso an Fenstern, Türen und der Fassade.

Polizei ermittelt

Wie es zu dem Feuer kam, stehe derzeit noch nicht fest. Laut Feuerwehr hat die Polizei die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Feuerwehr St. Ingbert, 26.11.2020
- Facebook-Beitrag der Feuerwehr St. Ingbert-Mitte, 26.11.2020

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Saarland-Nachrichten: Die wichtigsten Meldungen vom Freitag

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Die wichtigsten Nachrichten aus dem Saarland hat SOL.DE für euch. Foto: Oliver Berg/dpa-Bildfunk

215 neue Corona-Fälle im Saarland

Das saarländische Gesundheitsministerium hat 215 neue Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Alle aktuellen Zahlen und die Daten aus den Krankenhäusern: "Corona im Saarland: Aktuelle Zahl der Infizierten, Toten und Geheilten".

Saar-Landesregierung verlängert Verschärfungen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie

Am morgigen Samstag (28. November 2020) tritt im Saarland eine neue Corona-Verordnung in Kraft: "Saar-Landesregierung verlängert Verschärfungen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie".

Zusätzliche 1,5 Millionen Euro für Saar-Veranstaltungsbranche

Nach eigenen Angaben untersützt das Saar-Wirtschaftsministerium die Veranstaltungsbranche hierzulande mit zusätzlichen rund 1,5 Millionen Euro. Mit dem "Sonderprogramm Veranstaltungswirtschaft" sollen vor allem Arbeitsplätze und die Netzwerkstruktur der saarländischen Veranstaltungswirtschaft erhalten bleiben. Alle Infos: "Zusätzliche 1,5 Millionen Euro für Saar-Veranstaltungsbranche".

Betriebsrat fürchtet Stellenabbau bei Ford in Saarlouis

Bei "Ford" in Saarlouis sollen im kommenden Jahr weniger Fahrzeuge gebaut werden. Der Betriebsrat fürchtet einen "Personalüberhang von mehreren Hundert Mitarbeitern". Mehr dazu "Betriebsrat fürchtet Stellenabbau bei Ford in Saarlouis".

Gesundheitsministerium will psychiatrische Versorgung im Saarland untersuchen

Das Saarland will die psychiatrische Versorgung im Land wissenschaftlich untersuchen. Die Analyse soll Aufschluss darüber geben, wie das Angebot weiterentwickelt werden kann. Weitere Informationen: "Gesundheitsministerium will psychiatrische Versorgung im Saarland untersuchen".

"Gault&Millau" 2021 führt vier Top-Restaurants aus dem Saarland auf

Für vier Restaurants aus dem Saarland gab es in der neuen Ausgabe des "Gault&Millau" eine Spitzenbewertung. Der Restaurantführer gilt neben dem "Guide Michelin" als wichtigster Gourmetführer Deutschlands.

Zwangsprostitution und Menschenhandel im Saarland: 29-Jähriger festgenommen

In einem Hotel in Augsburg haben Einsatzkräfte der Polizei am gestrigen Donnerstag (26. November 2020) einen mutmaßlichen Menschenhändler festgenommen. Der 29-Jährige ist nach Angaben der Polizei der Hauptbeschuldigte einer Gruppierung, die im Saarland gewerbs- und bandenmäßigen Menschenhandel sowie Zwangsprostitution ausgeübt haben soll. Mehr: "Zwangsprostitution und Menschenhandel im Saarland: 29-Jähriger festgenommen".

Staatsanwaltschaft ermittelt nach tödlichem Unfall auf A8 bei Wellesweiler

Auf der A8, in Höhe der Auffahrt Wellesweiler, hatte ein Pkw Anfang Oktober einen 63-jährigen Fußgänger erfasst. Der Mann verstarb noch an der Unfallstelle. Jetzt befasst sich die Staatsanwaltschaft mit dem Fall: "Staatsanwaltschaft ermittelt nach tödlichem Unfall auf A8 bei Wellesweiler".

Zwei Frauen bei Unfall in Homburg verletzt

Zwei Frauen sind bei einem Unfall auf der L213 verletzt worden. Ein Autofahrer hatte die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren und war frontal mit dem Auto der beiden kollidiert Mehr dazu: "Zwei Frauen bei Unfall in Homburg verletzt".

Weitere Blaulicht-Meldungen:
- Feuerwehr verhindert Flammenübergriff auf Doppelhaus in St. Ingbert
- Polizei sucht Unbekannten nach Ladendiebstahl in "Real"-Markt in Bexbach

Andreas (39) aus Schiffweiler sucht dringend Stammzellenspender:in

Der 39 Jahre alte Andreas aus Schiffweiler ist an Blutkrebs erkrankt. Über die Deutsche Knochenmarkspenderdatei (dkms) wird derzeit ein:e Stammzellenspender:in für den Familienvater gesucht. Weitere Informationen: "Andreas (39) aus Schiffweiler sucht dringend Stammzellenspender:in"

Eppelborner Tafelrunde öffnet vor Weihnachten wieder für bedürftige Menschen

Nach Umbau und "Corona-Pause" ist für den 16. Dezember die Wiedereröffnung der Eppelborner Tafelrunde für bedürftige Menschen geplant. Dafür sei ein detailliertes Hygienekonzept erarbeitet worden. Der Artikel dazu: "Eppelborner Tafelrunde öffnet vor Weihnachten wieder für bedürftige Menschen".

Friedrichsthal wählt am Sonntag neuen Bürgermeister

Rund 8.500 Einwohner:innen aus den Teilen Friedrichsthal, Bildstock und Maybach wählen diesen Sonntag den neuen Bürgermeister der Stadt. Sie müssen sich zwischen Christian Jung und Klaus Gottfreund entscheiden. Mehr: "Friedrichsthal wählt am Sonntag neuen Bürgermeister".

Wald im Saarland durch Hitze und Trockenheit stark geschädigt

Wegen Hitze und Trockenheit hat sich der Zustand des Waldes im Saarland weiter verschlechtert. Große Teile der Bäume weisen deutliche Schäden auf. Die Details: "Wald im Saarland durch Hitze und Trockenheit stark geschädigt".

Ottweiler Schülerin gewinnt Plakat-Wettbewerb gegen Komasaufen

In diesem Jahr hat Mehregan Molla-Mohseni den Plakatwettbewerb "bunt statt blau" im Saarland gewonnen. Ihr Kunstwerk zeigt eine junge Frau beim Alkoholkonsum. Weitere Informationen: "Ottweiler Schülerin gewinnt Plakat-Wettbewerb gegen Komasaufen".

Wegen Überfüllung: Zweibrücker Outlet teilweise geschlossen

Viele Menschen zieht es zurzeit zum Zweibrücker Outlet-Center. Wegen der Corona-Bestimmungen ist es teilweise geschlossen. Die Warteschlangen sind lang. Der ganze Artikel: "Wegen Überfüllung: Zweibrücker Outlet teilweise geschlossen".

Verwendete Quellen:
- eigene Berichte

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Friedrichsthal wählt am Sonntag neuen Bürgermeister

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Christian Jung (links) und Klaus Gottfreund treten bei der Bürgermeisterwahl an. Fotos: Facebook

Die Friedrichsthaler:innen wählen am Sonntag (29. November 2020) einen neuen Bürgermeister. Mit Christian Jung (SPD) und Klaus Gottfreund (CDU) streben zwei Männer an, das Amt von Rolf Schultheis (SPD) zu übernehmen. Er hört auf, weil er im April kommenden Jahres die Regelaltersgrenze überschreitet.

Das ist Christian Jung

Der SPD-Kandiat Christian Jung ist 57 Jahre alt. Seit Mitte der 1980er arbeitet er als Beamter bei der Stadt Fredrichsthal. Er sagt, dass das, was er in den vergangenen 35 Jahren gelernt hat, ihm bei der zukünftigen Arbeit zum Wohle der Stadt nutzen könne. Jung setzt sich unter anderem für eine Aufwertung der Parks und eine Verstärkung der stadteigenen Online-Angebote ein. Auch will er Friedrichsthal als Standort für Unternehmen und innovative Start-ups attraktiver machen. Jungs gesamtes Wahlprogramm kann man auf seiner Website nachlesen.

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Hier zu sehen: Christian Jung (SPD). Foto: Facebook

Das ist Klaus Gottfreund

CDU-Mann Klaus Gottfreund ist 53 Jahre alt. Er ist Technischer Leiter bei der Kommunalen Dienstleistungs-GmbH Sulzbach und saß bereits im Stadt- und Personalrat von Friedrichsthal. Auch er will sich im Fall seiner Wahl für den Ausbau der Naherholungs- und Grünanlagen in den Stadtteilen Friedrichsthal, Bildstock und Maybach einsetzen. Zudem müsse seiner Ansicht nach die Sicherheit der Bürger:innen mehr im Vordergrund stehen. Gottfreunds Wahlprogramm findet sich auf seiner Website.

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Gottfreund tritt für die SPD an. Foto: Facebook

Wahl in Friedrichsthal: Livestream angekündigt

Wahlberechtigt sind laut "SZ" 8.452 Frauen und Männer aus der 11.000-Einwohner-Stadt im Regionalverband Saarbrücken. Eine klassische Wahlparty wird es am Sonntag nicht geben. Stattdessen können Interessierte die vorläufigen Ergebnisse ab 18.15 Uhr über einen Livestream auf der Internetseite verfolgen. Auch Interviews und eine Statement-Runde mit den beiden Bürgermeister-Kandidaten sind angekündigt.

Corona-Regeln in den Wahllokalen

Wer seine Stimme vor Ort abgeben möchte, der wird in den Wahllokalen Abstands- und Hygienevorschriften beachten müssen. So müssen Wähler:innen einen Mindestabstand einhalten und Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Zudem sollen sie sich beim Betreten der Lokale die Hände desinfizieren und eigenes Schreibmaterial zum Ankreuzen mitbringen. Die Urnen sind von 08.00 bis 18.00 Uhr geöffnet.

Verwendete Quellen:
- Mitteilungen der Stadt Friedrichsthal
- eigener Bericht
- Website von Christian Jung
- Website von Klaus Gottfreund
- Saarbrücker Zeitung

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207 neue Corona-Fälle im Saarland

Im Saarland sind zurzeit 2.254 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Die Zahl ergibt sich aus den Daten, die das Gesundheitsministerium mit Stand vom Donnerstag (26. November 2020), 18.00 Uhr, veröffentlicht hat. 

207 neue Corona-Fälle

Demnach stieg die Gesamtzahl der gemeldeten Infektionen um 207 auf jetzt 12.347 Fälle. Am Donnerstag davor waren es 344 Neuinfektionen gewesen. Bislang sind 276 Menschen im Saarland in Verbindung mit SARS-CoV-2 gestorben. Das sind vier mehr als am Vortag. Darunter sind zwei Personen (92 und 87 Jahre alt) aus dem Regionalverband Saarbrücken. Über die beiden weiteren Toten liegen SOL.DE keine Informationen vor.

Als geheilt gelten inzwischen 9.817 Menschen (+187). Von den an Covid-19 erkrankten Patient:innen werden momentan 191 stationär behandelt (-1). Davon liegen 52 auf der Intensivstation (+/-0).

Die Gesamtfälle teilen sich wie folgt auf die Landkreise und den Regionalverband auf:
Saarbrücken: 4.569 (+86 gegenüber dem Vortag)
Merzig-Wadern: 1.186 (+9)
Neunkirchen: 1.577 (+51)
Saarlouis: 2.456 (+36)
Saarpfalz: 1.521 (+15)
St. Wendel: 1.038 (+10)

Wie die Statistik zustande kommt

Das saarländische Gesundheitsministerium versendet einmal am Tag Angaben zu der Entwicklung der Coronavirus-Zahlen. Es weist darin nur Fälle auf, die von den Gesundheitsämtern der Landkreise und des Regionalverbands bestätigt wurden. Über die tägliche Anzahl der Tests macht das Ministerium keine Angaben.

Begriffserklärung

Zahl der Fälle: Sie gibt die Gesamtzahl der Fälle im Saarland seit dem ersten Auftreten des Coronavirus an. Sie zeigt damit nicht an, wie viele Menschen zum aktuellen Zeitpunkt mit dem Virus infiziert sind. Genesene und Tote werden aus dieser Zahl nicht herausgerechnet.

Zahl der Genesenen: Sie gibt die Gesamtzahl der Personen an, die mit dem Coronavirus infiziert waren und inzwischen wieder geheilt sind.

Zahl der Toten: Sie zeigt die Gesamtzahl der Menschen an, die in Verbindung mit einer Corona-Infektion gestorben sind.

Zahl der aktiven Infektionen: Sie zeigt die aktuelle Zahl der Personen an, die das Coronavirus in sich tragen. Sie ergibt sich aus der Differenz aus der Gesamtzahl der Fälle und der Zahl der Geheilten sowie der Zahl der Toten.

Zahl der Intensivpatienten: Sie gibt die aktuelle Zahl der Personen an, die sich mit einer Coronavirus-Infektion auf einer Intensivstation befinden.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des saarländischen Gesundheitsministeriums, 26.11.2020
- eigene Recherche

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Auf dieser Mikroskop-Aufnahme ist eine Zelle (grün) mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2, gelb) infiziert. Foto: Niaid/Europa Press/dpa-Bildfunk

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