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Krankenhaus in Lebach wird weitergeführt

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Das Krankenhaus in Lebach soll nun doch weitergeführt werden. Archivfoto: BeckerBredel

Krankenhaus Lebach wird weitergeführt

Das Krankenhaus in Lebach wird entgegen ursprünglicher Schließungspläne auch in Zukunft weiter geführt. Darüber informierte die saarländische Landesregierung am Montagabend. Demnach habe sich die Trägergesellschaft "CTT" gegenüber der Landesregierung und dem Landkreis Saarlouis zu ihrem Krankenhaus in Lebach bekannt.

Gesundheitsministerin Bachmann erleichtert

Im März hatte die "CTT" noch öffentlich bekannt gegeben, dass sie das Lebach Krankenhaus aufgrund "roter Zahlen" schließen wolle. Gesundheitsministerin Monika Bachmann zeigte sich erleichtert darüber, dass die Trägergesellschaft von den Schließungsplänen abgerückt ist: "Die letzten Monate waren geprägt von einer großen Sorge des Personals, um die Zukunft ihres Krankenhauses und die akutstationäre Versorgung im Rahmen der Versorgungsraute für das nördliche Saarland. Der Träger selbst hatte das Ende des Klinikbetriebs aus wirtschaftlichen Gründen angekündigt, sieht sich aber nun in der Lage, das Krankenhaus weiterzuführen. Die Landesregierung ist erleichtert, dass die Zeit der Ungewissheit nun vorüber ist", erklärte Bachmann am Montagabend.

Träger soll verbindliche Bauplanung für Neubau vorlegen

Das Gesundheitsministerium hat den Krankenhausträger laut eigenen Angaben aufgefordert, umgehend eine neue verbindliche Bauplanung für den Neubau eines Bettenhauses vorzulegen und notwendige Brandschutzmaßnahmen umzusetzen. In den nächsten Wochen soll nun der medizinische Versorgungsauftrag mit dem Gesundheitsministerium als Krankenhausplanungsbehörde sowie den Planungsgutachtern im Detail abgestimmt werden.

"Die letzten Monate waren belastend für das Personal, die Patientinnen und Patienten und alle Beteiligten. Der Träger muss nun weiter zeigen, dass er es ernst meint", werden Gesundheitsministerin Monika Bachmann und Staatssekretär Stephan Kolling in einer Mitteilung des saarländischen Gesundheitsministeriums zitiert.

Landesregierung will Millionen investieren

Die saarländische Landesregierung sei weiterhin bereit 30 Millionen Euro für einen Neubau in Lebach zu investieren. In der Investitions- und Perspektivplanung seien die Mittel immer eingeplant gewesen. Der Träger habe einem unabhängigen Testierer in den letzten Wochen nachweisen können, dass er den Weiterbetrieb des Krankenhauses Lebach wirtschaftlich sichern kann. Dem Ministerium seien darüber hinaus verbindliche Bürgschafts- und Medizinkonzeptionen vorgelegt worden. Diese gelte es nun umzusetzen.

Interessenbekundungsverfahren wird fortgeführt

Mit der Zusage zur Fortführung des Krankenhaus-Standortes Lebach könne laut Angaben des Gesundheitsministeriums auch das Interessenbekundungsverfahren für die medizinische Versorgung im Nordsaarland weitergeführt werden. Zahlreiche Interessenten hatten ihre Konzeption an den Wegfall des Standortes Lebach geknüpft. Mit den verbleibenden zwei Trägern (Marienhaus und SHG) werden Ministerin Bachmann und Staatssekretär Kolling in dieser Woche abschließende Gespräche führen. Danach soll der Ministerrat über das Verfahren informiert und eine Entscheidung über das Versorgungsangebot im Nordsaarland getroffen werden.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des saarländischen Gesundheitsministeriums vom 30.11.2020

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Saarland-Nachrichten: Die wichtigsten Meldungen vom Montag

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Am verkaufsoffenen Sonntag (29. November 2020) im Saarland kam es nicht zu größeren Verstößen gegen die Corona-Verordnung. Foto: BeckerBredel

Corona-Ausbruch in Seniorenheim in Homburg

In einem Seniorenheim in Homburg wurden in der vergangenen Woche 16 Bewohner positiv auf das Coronavirus getestet. Die Zahl hat sich nach einer Testung am Wochenende deutlich erhöht. 46 Bewohner sind infiziert. Mehr dazu: Homburg: 53 Corona-Fälle in Seniorenheim

Keine größeren Verstöße am verkaufsoffenen Sonntag

In mehreren Städten im Saarland fand gestern (29. November 2020) ein verkaufsoffener Sonntag statt. Unter anderem in Neunkirchen und Saarbrücken waren die Geschäfte geöffnet. Größere Verstöße gegen Corona-Vorschriften konnten nicht festgestellt werden. Mehr dazu: Verkaufsoffener Sonntag im Saarland: Polizei stellt keine größeren Verstöße fest

Globus-Mitarbeiter:innen erhalten Corona-Prämien

Mitarbeiter:innen von Globus haben erneut eine Corona-Prämie erhalten. Das Unternehmen zahlte allen Angestellten je 500 Euro Zulage. Auch Student:innen und Praktikant:innen erhielten einen Bonus. Mehr dazu: Globus-Fachmärkte zahlen erneut Corona-Prämie aus Polizei im Saarland sucht diesen Mann

Weitere Meldungen rund um das Corona-Geschehen:
Hälfte der Saarländer:innen will sich gegen das Coronavirus impfen lassen
Corona-Fall in Kloster: Benediktinerabtei Tholey geschlossen 
Poststelle der Saar-Uni nach Corona-Fall geschlossen 
Tobias Hans sagt Neujahrsempfang wegen Corona ab
Saarländisches Impfzentrum Ost sucht Personal 
Gewerkschaft der Polizei Saar mahnt Einhaltung der Corona-Verordnung an 
Merkel kritisiert Pläne zu Hotelöffnungen über Weihnachten 
- Arbeitnehmer im Homeoffice sollen Corona-Geld bekommen

Krankenhaus in Lebach wird weitergeführt

Das Krankenhaus in Lebach wird entgegen ursprünglicher Schließungspläne weitergeführt. Das teilte die "Cusanus Trägergesellschaft Trier (CTT)" der saarländischen Landesregierung sowie dem Landkreis Saarlouis am heutigen Montag (30. November 2020) mit. Gesundheitsministerin Bachmann zeigte sich erleichtert. Ausführliche Informationen unter: "Krankenhaus in Lebach wird weitergeführt".

Polizei sucht Einbrecher mit Phantombild: Wer kennt diesen Mann?

Die Polizei im Saarland fahndet mit einem Foto und einem Phantombild nach einem Einbrecher. Der Unbekannte war im Oktober in ein Mehrfamilienhaus in Alt-Saarbrücken eingedrungen. Mehr dazu: Polizei im Saarland sucht diesen Mann

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Diese Aufnahme (links) sowie ein Phantombild (rechts) des Gesuchten liegen vor. Fotos: Polizei

Rattengift ausgestreut: Labrador frisst Köder in Beckingen-Honzrath

Unbekannte haben in Beckingen-Honzrath Rattengift ausgestreut. Ein Labrador hatte dieses beim Spazierengehen gefressen. Der Notdienst konnte den Hund jedoch retten. Mehr dazu: Unbekannte Person legt in Beckingen Giftköder aus - Notdienst rettet Labrador das Leben

Handgranate zwischen Gersheim und Medelsheim gefunden

Ein Spaziergänger hat am Samstag zwischen Gersheim und Medelsheim einen Sprengkörper gefunden. Die Handgranate aus dem Zweiten Weltkrieg wurde am Abend von der Polizei entschärft. Mehr dazu: Granate zwischen Gersheim und Medelsheim entschärft - Vollsperrung der L102

Weitere Blaulicht-Meldungen:
Nach Tankbetrug in Schmelz: Verdächtige liefern sich lange Verfolgungsjagd mit der Polizei 

Schnee im Saarland: DWD warnt vor Glätte

In der Nacht von Montag auf Dienstag (30. November - 1. Dezember 2020) könnte es im Saarland schneien. Bis zu 3 Zentimeter Neuschnee könnten fallen. Meteorologen warnen vor glatten Straßen. Mehr dazu: Warnung vor Schnee und Glätte im Saarland

Erneuter Prozess gegen Homburger OB Schneidewind 

Der aktuell suspendierte Oberbürgermeister von Homburg steht ab heute erneut vor Gericht. Der Bundesgerichtshof hatte ein Urteil von 15 Monaten Haft im Februar aufgehoben. Schneidewind wird eine kostspielige Detektivaffäre vorgeworfen. Mehr dazu: Untreue-Prozess gegen suspendierten Homburger OB Schneidewind wird neu aufgerollt

Christian Jung (SPD) wird neuer Bürgermeister von Friedrichsthal

In Friedrichsthal hat der SPD-Politiker Christian Jung die Bürgermeisterwahl gewonnen. Er erzielte rund 63 Prozent der Stimmen. Im Amt will er unter anderem die Parks aufwerten. Mehr dazu: Christian Jung gewinnt Bürgermeister-Wahl in Friedrichsthal

Verwendete Quellen:
- eigene Artikel

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Die Folgen des Brexit- Welche Auswirkungen hat der Ausstieg auf das Saarland?

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Foto: Elionas2 | Pixabay

47 Jahre lang war Großbritannien Mitglied der Europäischen Union. Als im Jahr 2016, die Mehrheit der Briten für den Austritt aus der EU stimmten, brach für viele Europäer eine Welt zusammen. Mehr als vier Jahre später und ein Jahr nach in Kraft treten des Brexit  wird immer noch über die künftigen Beziehungen - besonders die wirtschaftlichen - verhandelt.

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Ben Bradshaw /Foto: Union Stiftung

Diskussion live auf Facebook und Zoom

Am Donnerstag, den 28. Januar, um 18.30 Uhr lädt die Union Stiftung zur Online-Veranstaltung über den Brexit und dessen Folgen für Großbritannien, die EU, Deutschland und das Saarland. Zu Gast sind der Abgeordnete des britischen Unterhauses, Ben Bradshaw und der neue Hauptgeschäftsführer der IHK des Saarlandes, Dr. Frank Thomé. Die Veranstaltung kann auf Zoom oder Facebook verfolgt werden.

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Foto: Union Stiftung

Von Wirtschaft über Klima- und Umweltschutz bis hin zu Wettbewerbsregeln. Im Rahmen des Brexit-Abkommens haben Europa und Großbritannien den Rahmen ihrer künftigen Zusammenarbeit definiert und den Grundstein für eine weiterhin intensive Partnerschaft in zahlreichen Bereichen gelegt. Dennoch bleiben viele Fragen darüber offen, wie die Beziehungen in Zukunft aussehen sollen. Auch für das Saarland ist das Abkommen mit einem der wichtigsten Handelspartner von enormer Bedeutung. Grund genug, mit renommierten Gästen über die Zukunft der Beziehungen zu sprechen.

Zu den Gästen: 

Ben Bradshaw ist Mitglied der Labour-Partei und seit 1997 Abgeordneter im Unterhaus. 2007 bis 2009 war er Gesundheitsminister und zugleich Regionalminister für den Südwesten und von 2009 bis 2010 Minister für Kultur, Medien und Sport.

Dr. Frank Thomé war mit Schwerpunkt auf Consulting für den öffentlichen Sektor unter anderem für die KPMG AG in Berlin tätig. 2016 gründete er die Dr. Frank Thomé I Management & Consulting. Zum 1. Januar 2021 übernimmt er die Hauptgeschäftsführung der IHK Saarland von Dr. Heino Klingen.

Die Online-Veranstaltung der Union Stiftung findet am 28. Januar, um 18:30 Uhr auf Zoom und Facebook statt. 

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Foto: Union Stiftung

Kontakt:
Union Stiftung
Steinstraße 10
66115 Saarbrücken
Telefon: 0681/70945-0

Internet: www.unionstiftung.de
Facebook: https://www.facebook.com/UnionStiftung
Twitter: https://twitter.com/UnionStiftung

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Hälfte der Saarländer:innen will sich gegen das Coronavirus impfen lassen

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Die Hälfte der Saarländer:innen will sich gegen das Coronavirus impfen lassen. Ein Viertel lehnt die Impfung ab. Symbolfoto: Christoph Schmidt/dpa-Bildfunk

Etwa 49 Prozent der Saarländer:innen wollen eine Impfung gegen das Coronavirus in Anspruch nehmen. Bundesweit liegt die Bereitschaft bei 53 Prozent. Das berichtet die Barmer nach einer repräsentativen Umfrage im November.

Viertel der Saarländer:innen will keine Corona-Impfung

Während jeder Vierte im Saarland die Corona-Impfung ablehnen will (26 Prozent), sind sich 15 Prozent noch unsicher. 14 Prozent der Menschen im Saarland haben wegen der Corona-Pandemie den eigenen Impfstatus oder den ihrer Kinder überprüft.

Deutliche Mehrheit gegen Impfpflicht

Die Mehrheit der Saarländer:innen (68 Prozent) ist allerdings gegen eine Impfpflicht. Nur 22 Prozent sprachen sich dafür aus. Die Immunisierung soll freiwillig bleiben. An einer Impfung führe jedoch kein Weg vorbei, um die Pandemie zu überwinden, meint Dunja Kleis, Landesgeschäftsführerin der Barmer in Rheinland-Pfalz und im Saarland.

60 Prozent der Deutschen zweifeln an Sicherheit

Für eine hohe Akzeptanz in der Bevölkerung sei es wichtig, "über die Sicherheit und Wirksamkeit der Impfstoffe zu informieren und so Menschen ihre Sorgen zu nehmen". 60 Prozent der Befragten in Deutschland zweifeln an der Sicherheit des Impfstoffs. Nur 35 Prozent vertrauen darin.

Mehrheit für Erstversorgung von medizinischem Personal 

Bei der Verteilung wünschen sich die meisten Saarländer:innen (53 Prozent), dass medizinisches Personal die Impfung als Erstes erhält. Ein Viertel (25 Prozent) plädiert für eine Erstversorgung von Risikogruppen und Älteren sowie chronisch Kranken.

"Mit der Impfung schützt man nicht nur sich selbst, sondern auch diejenigen, die sich nicht immunisieren lassen können", so Kleis. Es ein wichtiges Signal, dass sich die Mehrheit der Menschen im Saarland impfen lassen möchte.

Verwendete Quellen:
- Pressemitteilung der Barmer

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Tobias Hans sagt Neujahrsempfang wegen Corona ab

 

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Tobias Hans hat den traditionellen Neujahrsempfang des Ministerpräsidenten wegen der Corona-Krise abgesagt. Archivfoto: BeckerBredel

Neujahrsempfang des Ministerpräsidenten wird abgesagt

Der traditionelle Neujahrsempfang des Ministerpräsidenten im Saarland wird aufgrund der Corona-Pandemie im kommenden Jahr nicht stattfinden. Üblicherweise werden an diesem Tag unter dem Motto "Das Saarland sagt Danke" Gäste aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik, Gesellschaft und dem Ehrenamt empfangen.

Hans: Veranstaltung dieser Größenordnung aktuell undenkbar

Ministerpräsident Tobias Hans erklärte hierzu am Montag (30. November 2020): "Der Neujahrsempfang ist traditionell eine tolle Gelegenheit, den vielen Ehrenamtlichen im Saarland für ihr Engagement zu danken. Auch, wenn wir heute noch nicht wissen, wie sich das Infektionsgeschehen in den kommenden Wochen entwickeln wird, ist es undenkbar, Anfang Januar eine Veranstaltung in dieser Größenordnung stattfinden zu lassen. Aufgeschoben ist aber nicht aufgehoben: Das Saarland sagt beim nächsten Mal wieder Danke – im Fokus werden dann die vielen Corona-Helfer/innen stehen, die in dieser schwierigen Zeit unglaubliches geleistet haben und weiter leisten".

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Staatskanzlei des Saarlandes vom 30.11.2020

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Nach Tankbetrug in Schmelz: Verdächtige liefern sich lange Verfolgungsjagd mit der Polizei

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Mehr als 50 Minuten lang flüchteten die beiden Verdächtigen durch mehrere Ortschaften über Äcker und Feldwege vor der Polizei. Symbolfoto: Pixabay

Eine Streife der Diensthundestaffel hatte gegen 15.30 Uhr in Beckingen-Reimsbach die Verfolgung nach einem dunkelgrünen Ford Escort aufgenommen. Dieser trug kein Kennzeichen. In dem Fahrzeug befanden sich zwei Personen, die trotz der Anhaltesignale und Blaulicht der Polizei nicht stoppten. 

Flüchtige liefern sich lange Verfolgungsjagd mit der Polizei

Die Polizei wurde sukzessive mit weiteren Streifenwagen unterstützt. Bis 16.22 Uhr verfolgten die Polizisti:nnen den Fluchtwagen. Die Verfolgungsfahrt führte unter anderem durch die Ortschaften Reimsbach, Honzrath, Merchingen, Merzig, Brotdorf und Rissenthal. Zuletzt versuchte der Fahrer über Feldwege und Äcker zu entkommen.

Schließlich konnte die Polizei das Fahrzeug auf einem Acker zwischen Losheim-Rimlingen und dem sogenannten "Hargarter Berg" stoppen. Die beiden Insassen wurden kontrolliert und festgenommen.

Tankbetrug, Verkehrsgefährdung und fehlende Fahrerlaubnis

Zuvor hatten die beiden Verdächtigen in Schmelz einen Tankbetrug begangen. Der Fahrer steht im Verdacht bei der Verfolgung Straßenverkehrsgefährdungen begangen zu haben. Zudem fehlte ihm die Fahrerlaubnis

Zeugen, die Angaben zu dem grünen Ford Escort ohne Kennzeichen machen können oder entsprechende Straßenverkehrsgefährdungen beobachten konnten, werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Merzig zu melden. Telefon: (06861)704-0.

Verwendete Quellen:
- Pressemitteilung der Polizei Merzig

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Warnung vor Schnee und Glätte im Saarland

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Im Saarland werden Schnee und Glätte erwartet. Symbolfoto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Schnee im Saarland erwartet

Die Menschen im Saarland müssen sich zum Beginn der Woche auf Schnee einstellen. So soll es nach der aktuellen Prognose des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in der kommenden Nacht auf Dienstag etwa ein bis drei Zentimeter Neuschnee geben. Die Temperaturen liegen dabei zwischen null und minus drei Grad.

DWD warnt vor möglicher Glätte im Saarland

Der Dienstag soll dann stark bewölkt bleiben. Zunächst könne weiter Schnee fallen, der im Laufe des Vormittags aber zu Regen werde. Die Wetterexpert:innen des DWD warnen vor erhöhter Glättegefahr im Saarland. Die Temperaturen liegen zwischen zwei und sechs Grad.

Auch in der Nacht auf Mittwoch Glättegefahr

In der Nacht zum Mittwoch ziehen im Saarland erneut Wolken auf, die Regen bringen. Örtlich kann es zu Nebel kommen. Die Tiefsttemperaturen liegen zwischen drei und minus ein Grad. In höheren Lagen kann es durch Schnee und gefrierende Nässe wieder glatt werden. Der Mittwoch soll dann nebelig und trüb, allerdings weitgehend trocken werden. Lediglich örtlich begrenzt könne es zu Sprühregen kommen.

Verwendete Quellen:
- Wetterprognose des Deutschen Wetterdienstes vom 30.11.2020
- Deutsche Presse-Agentur

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Globus-Fachmärkte zahlen erneut Corona-Prämie aus

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Für die Mitarbeiter:innen hat es einen erneuten Corona-Bonus gegeben. Foto: obs/Globus Fachmärkte GmbH & Co. KG

Für die beschäftigten Personen der Globus-Fachmärkte hat es im November einen erneuten Corona-Bonus von bis zu 500 Euro je Mitarbeiter:in gegeben. Das teilte das Unternehmen am heutigen Montag (30. November 2020) mit.

Die Geschäftsführung habe damit die "unermüdliche Leistung und den Einsatz der Mitarbeiter im Rahmen der Pandemie" würdigen wollen, hieß es. Die Höhe der Prämie habe sich "in der Regel" nach der individuellen Arbeitszeit gerichtet.

Nach eigenen Angaben hatte das Einzelhandelsunternehmen seinen Mitarbeiter:innen bereits im Juni eine Corona-Prämie von jeweils bis zu 1.000 Euro ausgezahlt. Zu der Gruppe der Fachmärkte gehören "Globus-Baumarkt", "Alphatecc." und "hela".

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Globus Fachmärkte GmbH & Co. KG

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Corona-Fall in Kloster: Benediktinerabtei Tholey geschlossen

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Erst im September wurde die Abtei in Tholey mit den Richter-Fenstern wieder eröffnet. Foto: BeckerBredel

Das Kloster in Tholey mitsamt der Kirche ist bis zum 10. Dezember für Besucher:innen geschlossen. Die gesamte Abtei steht unter Quarantäne, nachdem bei einem Mönch das Coronavirus festgestellt wurde. Das bestätigte der Landkreis Sankt Wendel dem "SR".

Besucherzentrum und Klostergarten bereits zuvor geschlossen

Öffentliche Gottesdienste und Einzelgebete sind erst ab dem 11. Dezember wieder möglich. Dazu ist eine Anmeldung erforderlich. Bereits Anfang November mussten das Besucherzentrum und der Klostergarten aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie jedoch für Besucher:innen schließen.

Kloster mit Richter-Fenstern erst im September wiedereröffnet

Nachdem Fenster des Künstlers Gerhard Richter in die Kirche eingesetzt worden waren, war diese erst im September wiedereröffnet worden. Die Benediktinerabtei Tholey gilt als das älteste Kloster Deutschlands. Zwölf Mönche zwischen 24 und 75 Jahren aus fünf Nationen leben dort.

Verwendete Quellen:
- Saarländischer Rundfunk

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Homburg: 53 Corona-Fälle in Seniorenheim

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73 Corona-Fälle gibt es in einer Homburger Senioreneinrichtung. Foto: Jonas Güttler/dpa-Bildfunk

In einem Homburger Seniorenheim hat es vergangene Woche einen Corona-Ausbruch gegeben. 16 Bewohner:innen sowie fünf beschäftigte Personen waren laut Saarpfalz-Kreis positiv getestet worden.

53 Corona-Fälle

"Gemäß nun vorliegender Testergebnisse vom Wochenende muss die Zahl der auf das Coronavirus positiv getesteten Personen leider nach oben korrigiert werden", geht aus einer Mitteilung vom Montag (30. November 2020) hervor. Insgesamt seien es nun 46 Bewohner:innen mit einem positiven Ergebnis sowie sieben Pflegekräfte.

Ärzt:innen im Haus

Ärzt:innen sind nach Angaben des Saarpfalz-Kreises ständig im Haus, um die Lage zu bewerten. "Derzeit wird eine Person (Bewohner:in) im Krankenhaus behandelt." Bereits vergangene Woche habe die Einrichtung entsprechende Schutzmaßnahmen verschärft und drei bewohnte Stockwerke zu Pandemiebereichen erklärt. Zudem arbeite das Personal mit FFP2-Masken und in Vollschutz.

Weitere Testungen

In dieser Woche sollen an drei Tagen alle Bewohner:innen nochmals abgestrichen werden - sowie an zwei Tagen die beschäftigten Personen. Das Gesundheitsamt stehe "in engem Kontakt" mit der Homburger Senioreneinrichtung.

Verwendete Quellen:
- saarpfalz-kreis.de

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Verkaufsoffener Sonntag im Saarland: Polizei stellt keine größeren Verstöße fest

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Im Kontext des verkaufsoffenen Sonntags im Saarland stellte die Polizei keine größeren Verstöße fest. Foto: dpa-Bildfunk/Roberto Pfeil

In Saarbrücken, Neunkirchen, Saarlouis, Mettlach und Homburg hat es gestern einen verkaufsoffenen Sonntag gegeben. Laut "SZ" kamen tausende Menschen in die Saar-Städte. In Saarbrücken etwa habe es am Mittag kaum noch freie Parkplätze gegeben.

Neue Corona-Regeln

Zeitgleich zum verkaufsoffenen Sonntag traten im Saarland verschärfte Corona-Regeln in Kraft. Demnach musste unter anderem auch vor den Geschäften eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden. Rund ein Viertel der Menschen trugen in der Bahnhofstraße in Saarbrücken die Maske jeweils richtig, heißt es im Medienbericht. Andere wiederum hätten sie von der Nase gezogen.

Keine größeren Verstöße

Der "SZ" teilte das Führungs- und Lagezentrum der Polizei mit: Im Zusammenhang mit dem verkaufsoffenen Sonntag seien im Saarland "keine relevanten Sachverhalte" aufgetreten. Zuvor hatte Polizeipräsident Norbert Rupp die Öffnung hinsichtlich des derzeitigen Ziels, Kontakte zu beschränken, öffentlich kritisiert.

Verwendete Quellen:
- Saarbrücker Zeitung

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Unbekannte Person legt in Beckingen Giftköder aus - Notdienst rettet Labrador das Leben

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Ein Labrador hatte den Köder gefressen. Symbolfoto: Pixabay

Am Sonntag (29. November 2020) hat ein Labrador beim Gassigehen in Beckingen-Honzrath eine rötliche Substanz gefressen. "Hierbei handelte es sich vermutlich um handelsübliches Rattengift", teilte die Polizei mit. Dieses war entlang der Weiheranlage auf einer Fläche von etwa einem Quadratmeter ausgelegt worden.

"Die Hundehalterin reagierte schnell", so die Einsatzkräfte. Sie brachte den Vierbeiner zu einem tierärztlichen Notdienst. Dort konnte das Leben des Labradors durch eine Magenspülung gerettet werden. "Jetzt läuft die Suche nach dem Täter", informierten die Beamt:innen.

Einsatzkräfte der Polizeiinspektion Merzig haben die weiteren Ermittlungen, unter anderem wegen des Verdachts eines Vergehens nach dem Tierschutzgesetz, übernommen. In diesem Zusammenhang bitten die Beamt:innen um Hinweise.

Zeugen sollen sich bei der Polizei in Merzig, Tel. (06861)7040, melden.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion Merzig, 30.11.2020

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Arbeitnehmer im Homeoffice sollen Corona-Geld bekommen

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Die große Koalition soll sich einem "FAZ"-Bericht zufolge auf eine Homeoffice-Pauschale für Arbeitnehmer:innen geeinigt haben. Symbolfoto: Sebastian Gollnow/dpa

Einigung auf Homeoffice-Pauschale 

Einem aktuellen Medienbericht der "Frankfurter Allgemeine Zeitung ("FAZ") zufolge haben sich die Finanzpolitiker:innen der großen Koalition auf eine Entlastung für Arbeitnehmer:innen geeinigt, die in der Corona-Pandemie viel von zu Hause aus arbeiten müssen. So soll es eine Steuerpauschale von fünf Euro pro Tag geben, die allerdings auf höchstens 600 Euro pro Jahr begrenzt sei.

Steuerrechtliche Behandlung noch unklar

Laut dem Bericht der "FAZ" sei bislang noch unklar, ob die Homeoffice-Pauschale neben dem Arbeitnehmer:innen-Pauschbetrag von 1.000 Euro gewährt wird. Wenn sie wie andere Werbungskosten behandelt würde, könnten nur diejenigen profitieren, die auf mehr als 1.000 Euro Werbungskosten kommen.

Das Finanzministerium setzt sich nach einem aktualisierten Konzept, aus dem die "FAZ" zitiert, für diesen Weg ein. "Würde die Homeoffice-Pauschale unabhängig, also zusätzlich zum Werbungskosten-Pauschbetrag gewährt, wäre dies eine übermäßige (und damit verfassungsmäßig zweifelhafte) Begünstigung", heißt es demnach.

Verwendete Quellen:
- Bericht der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung"
- Deutsche Presse-Agentur

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Saarländisches Impfzentrum Ost sucht Personal

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Im Saarland wird aktuell noch Personal für das Impfzentrum Ost gesucht. Symbolfoto: Stefan Puchner/dpa

Zur Umsetzung der saarländischen Impfstrategie im Zusammenhang mit der Covid19-Pandemie werden im Saarland zentrale Impfzentren errichtet. Je nach Bedarf werden zudem mobile Teams gebildet, die zur Kohortenimpfung eingesetzt werden sollen.

Impfzentrum Ost sucht noch Personal

Für das zentrale Impfzentrum Ost suchen die Landkreise Neunkirchen, Saarpfalz-Kreis und St. Wendel aktuell noch Mitarbeiter:innen, die unter anderem die Impfungen (unter ärztlicher Aufsicht) vorbereiten, durchführen sowie den kompletten Impfprozess begleiten.

Im Einzelnen sind aktuell noch folgende Stellen zu vergeben:
- Gesundheits- und Krankenpfleger (w/m/d)
- Medizinisch-technische Assistenten (w/m/d)
- Sozialmedizinische Assistenten (w/m/d)
- Laborassistenten (w/m/d) sowie
- Administrative Kräfte (w/m/d)

Arbeitskonditionen am Impfzentrum Ost

Abhängig von der Impfstoffkapazität ist ein Zwei-Schicht-Betrieb zwischen 7 und 20 Uhr an sechs Arbeitstagen in der Woche (von Montag bis Samstag) geplant. In Phasen, in denen aus logistischen Gründen keine Impfungen vorgenommen werden können, sind andere Tätigkeiten im Zuständigkeitsbereich des Gesundheitsamtes wahrzunehmen. Die Vergütung richtet sich nach den Vorgaben des Tarifvertrages für den öffentlichen Dienst. Die Stellen sind jeweils für die Dauer von einem Jahr befristet.

Bewerbung ausschließlich online

Wer Interesse hat, kann sich ausschließlich über die Onlineplattform "Interamt" bewerben (Stellen-ID 636360). Die darauffolgende Kommunikation erfolgt per E-Mail. Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 6. Dezember 2020.

Verwendete Quellen:
- Aktuelle Stellenausschreibungen des Landkreises Neunkirchen

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Gewerkschaft der Polizei Saar mahnt Einhaltung der Corona-Verordnung an

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Die GdP Saar ruft zur Einhaltung der Corona-Verordnung ein. Foto: dpa-Bildfunk/Moritz Frankenberg

Appell an Bevölkerung

Die GdP Saar mahnt derzeit die Einhaltung der Corona-Verordnung an. Das geht aus einer Mitteilung vom heutigen Montag (30. November 2020) hervor. Auch nach der jüngsten Verschärfung verlange der Teil-Lockdown "allen ein weiteres Mal viele Entbehrungen ab". Während sich die Mehrheit der Menschen vernünftig und gesetzeskonform verhalte, "hielten jedoch Ignoranten und Verschwörungstheoretiker die Polizei im Saarland unnötig auf Trab".

Der GdP-Landesvize Andreas Rinnert sagte dazu: "Jede Ansprache an rechtswidrig Feiernde, ob auf öffentlichen Plätzen oder in Wohnungen, ist genauso unnötig und kräftezehrend wie der x-te Hinweis, dass zum Beispiel auch an Haltestellen des ÖPNV Maskenpflicht herrsche." Der Appell: Vorgaben der Verordnung einhalten und nicht durch Fehlverhalten das Pandemiegeschehen vorantreiben. Es gehe um den Gesundheitsschutz aller.

Krankheitsfälle und mehr

Nach Angaben der GdP Saar kämpft die Saar-Polizei "derzeit bereits mit Corona-Krankheitsfällen und Quarantäne-Maßnahmen in den eigenen Reihen". Dazu komme unter anderem ein stetig steigendes Ansteckungsrisiko. Zudem sei die Polizei hierzulande "schon seit Jahren unterpersonalisiert".

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der GdP Saar, 30.11.2020

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mit dpa

Früherer Homburger OB Schneidewind räumt vor Gericht Fehler ein

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Der ehemalige Homburger Oberbürgermeister Rüdiger Schneidewind (SPD) sitzt vor Beginn des Revisionsprozesses wegen Untreue im Landgericht. Foto: Oliver Dietze/dpa-Bildfunk

Am Landgericht Saarbrücken, vor dem sich Schneidewind derzeit wegen Untreue verantworten muss, räumte er am Montag (30. November 2020) ein, Fehler gemacht zu haben. So etwa bei der Entscheidung für eine Überwachung von Mitarbeitern des städtischen Bauhofs durch Detektive an sich und der fehlenden Beteiligung des Stadtrates. "All dies tut mir sehr leid", wird Schneidewind von "dpa" zitiert.

Der 52-Jährige war im Februar 2019 vom Landgericht zu einer Haftstrafe von 15 Monaten auf Bewährung verurteilt worden, weil er nach Überzeugung der damaligen Kammer Mitarbeiter des Baubetriebshofs überwachen ließ, ohne den Stadtrat zu informieren.

Die Detektei hatte der Stadt rund 328.000 Euro in Rechnung gestellt. Nachdem der Bundesgerichtshof das Landgerichts-Urteil aufgehoben hatte, wird es nun vor einer anderen Kammer in Saarbrücken neu aufgerollt.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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mit dpa

Merkel kritisiert Pläne zu Hotelöffnungen über Weihnachten

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Kanzlerin Merkel übt Kritik an Plänen zu Hotelöffnungen über Weihnachten. Foto: dpa-Bildfunk/Michael Kappeler

Kritik an geplanten Hotelöffnungen 

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hat laut "dpa" Pläne verschiedener besonders von der Corona-Pandemie betroffener Länder kritisiert, über Weihnachten in Großstädten Hotelübernachtungen für Familienbesuche zu erlauben.

Merkel habe sich am Montag (30. November 2020) in einer virtuellen Sitzung des CDU-Präsidiums zu dem Beschluss von Bund und Ländern bekannt, die strengen Corona-Kontaktbeschränkungen über die Festtage zu lockern, berichteten Teilnehmer:innen. Es habe ihr aber die "Fantasie gefehlt", zu ahnen, dass besonders betroffene Länder die Hotels öffnen wollten, wurde sie "dpa" zufolge zitiert.

Begründung der Kanzlerin

Es sei nicht kontrollierbar, ob nur Gäste in den Hotels übernachteten, die tatsächlich Verwandte in der Region besuchten, begründete Merkel demnach ihre Kritik. Nach diesen Informationen bezog sich die Kanzlerin auf entsprechende Regelungen in Großstädten wie Berlin.

Es sei nicht zu erklären, dass zugleich etwa die Krankenschwestern an der Berliner Charité über Weihnachten durcharbeiten müssten. Ausdrücklich habe sie in diesem Zusammenhang nicht von Schleswig-Holstein oder Mecklenburg-Vorpommern gesprochen, berichteten mehrere Teilnehmer:innen laut "dpa".

Hintergrund

Nach Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Hessen, Schleswig-Holstein und Berlin hatte am Samstag auch Mecklenburg-Vorpommern angekündigt, über die Festtage Hotelübernachtungen für Familienbesuche zu erlauben - entgegen einer Empfehlung aus dem Kanzleramt.

Am Mittwoch hatten sich Bund und Länder darauf verständigt, dass der Teil-Lockdown mit der Schließung etwa von Restaurants, Theatern, Fitnessstudios und Freizeiteinrichtungen bis zum 20. Dezember verlängert werden soll. Private Zusammenkünfte werden auf maximal fünf Personen begrenzt. Über Weihnachten sollen die Kontakt-Beschränkungen dann gelockert werden, um Familienbesuche zu ermöglichen.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Polizei im Saarland sucht diesen Mann

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Diese Aufnahme (links) sowie ein Phantombild (rechts) des Gesuchten liegen vor. Fotos: Polizei

Am 16. Oktober 2020 (Freitag) hat es in Alt-Saarbrücken einen versuchten Einbruch gegeben, so die Polizei. Ein Unbekannter drang demnach um die Mittagszeit in eine Wohnung eines Mehrfamilienhauses in der Moltkestraße 61 ein. Dort traf er auf die Bewohner und flüchtete ohne Beute.

Mit einem Phantombild sowie einer Aufnahme des Gesuchten erhofft sich die Polizei jetzt Hinweise aus der Bevölkerung. Die Personenbeschreibung des Mannes:

- etwa 170 cm groß
- zwischen 40 und 50 Jahre alt
- arabischer Phänotyp
- schwarz-graue Haare
- trug eine graue Jacke, blaue Jeans, schwarze Schuhe und einen schwarzen Rucksack

Der Mann komme womöglich für weitere Einbrüche im Bereich der Moltkestraße in Betracht. Hinweise an den Kriminaldauerdienst, Tel. (0681)962-2133, oder an jede andere Polizeidienststelle.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Landespolizeipräsidiums Saar, 30.11.2020

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Christian Jung gewinnt Bürgermeister-Wahl in Friedrichsthal

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Hier zu sehen: Christian Jung (SPD). Foto: Facebook

Wahlsieg für Christian Jung

Etwa 8.500 Einwohner:innen aus den Teilen Friedrichsthal, Bildstock und Maybach waren am Sonntag (29. November 2020) dazu aufgerufen, den neuen Bürgermeister der Stadt zu wählen. Dabei haben sie sich für Christian Jung (SPD) entschieden.

Mit rund 63 Prozent der Stimmen hat es Jung demnach ins Amt geschafft. Dieses soll er im April kommenden Jahres antreten. Zum Wahlsieg schrieb der SPD-Politiker auf Facebook: "Dies macht mich glücklich und dankbar, vor allem aber demütig."

Das ist Christian Jung

Christian Jung ist 57 Jahre alt. Seit Mitte der 1980er arbeitet er als Beamter bei der Stadt Friedrichsthal. Er glaubt, dass das, was er in den vergangenen 35 Jahren gelernt hat, ihm bei der zukünftigen Arbeit zum Wohle der Stadt nutzen könne. Jung setzt sich unter anderem für eine Aufwertung der Parks und eine Verstärkung der stadteigenen Online-Angebote ein. Auch will er Friedrichsthal als Standort für Unternehmen und innovative Start-ups attraktiver machen.

Verwendete Quellen:
- eigener Bericht
- Christian Jung auf Facebook

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Poststelle der Saar-Uni nach Corona-Fall geschlossen

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Die Poststelle der Universität des Saarlandes musste coronabedingt geschlossen werden. Symbolfoto: BeckerBredel

Poststelle der Universität des Saarlandes geschlossen

Wie die Universität des Saarlandes am heutigen Montag (30. November 2020) mitteilte, sind sämtliche Mitarbeiter:innen der Uni-Poststelle aufgrund einer behördlichen Anordnung in häusliche Corona-Quarantäne geschickt worden. 

Aufgrund der aktuellen Sondersituation ist die Poststelle vorerst geschlossen. Der Versand von Briefen und Paketen an externe Stellen außerhalb der Universität über die Poststelle ist damit vorübergehend nicht möglich ist. Für die universitätsinterne Kommunikation soll auf digitale Kommunikationswege umgestiegen werden.

Wann die Poststelle wieder öffnet, ist derzeit noch nicht bekannt.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Universität des Saarlandes vom 30.11.2020

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Gesundheitsministerium meldet 87 neue Corona-Fälle im Saarland

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Das Gesundheitsministerium hat über xya neue Corona-Fälle im Saarland informiert. Foto: dpa-Bildfunk/Tom Weller

Im Saarland sind zurzeit 2.254 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Die Zahl ergibt sich aus den Daten, die das Gesundheitsministerium mit Stand vom Sonntag (29. November 2020), 18.00 Uhr, veröffentlicht hat. 

87 neue Corona-Fälle

Demnach stieg die Gesamtzahl der gemeldeten Infektionen um 87 auf jetzt 12.914 Fälle. Bislang sind 278 Menschen im Saarland in Verbindung mit SARS-CoV-2 gestorben (keine Veränderung zum Vortag).

Als geheilt gelten inzwischen 10.382 Menschen (+183). Von den an Covid-19 erkrankten Patient:innen werden momentan 207 stationär behandelt (-6). Davon liegen 55 auf der Intensivstation (-3).

Die Gesamtfälle teilen sich wie folgt auf die Landkreise und den Regionalverband auf:
Saarbrücken: 4.820 (+55 gegenüber dem Vortag)
Merzig-Wadern: 1.224 (+4)
Neunkirchen: 1.629 (+8)
Saarlouis: 2.532 (+3)
Saarpfalz: 1.627 (+10)
St. Wendel: 1.082 (+7)

Wie die Statistik zustande kommt

Das saarländische Gesundheitsministerium versendet einmal am Tag Angaben zu der Entwicklung der Coronavirus-Zahlen. Es weist darin nur Fälle auf, die von den Gesundheitsämtern der Landkreise und des Regionalverbands bestätigt wurden. Über die tägliche Anzahl der Tests macht das Ministerium keine Angaben.

Begriffserklärung

Zahl der Fälle: Sie gibt die Gesamtzahl der Fälle im Saarland seit dem ersten Auftreten des Coronavirus an. Sie zeigt damit nicht an, wie viele Menschen zum aktuellen Zeitpunkt mit dem Virus infiziert sind. Genesene und Tote werden aus dieser Zahl nicht herausgerechnet.

Zahl der Genesenen: Sie gibt die Gesamtzahl der Personen an, die mit dem Coronavirus infiziert waren und inzwischen wieder geheilt sind.

Zahl der Toten: Sie zeigt die Gesamtzahl der Menschen an, die in Verbindung mit einer Corona-Infektion gestorben sind.

Zahl der aktiven Infektionen: Sie zeigt die aktuelle Zahl der Personen an, die das Coronavirus in sich tragen. Sie ergibt sich aus der Differenz aus der Gesamtzahl der Fälle und der Zahl der Geheilten sowie der Zahl der Toten.

Zahl der Intensivpatienten: Sie gibt die aktuelle Zahl der Personen an, die sich mit einer Coronavirus-Infektion auf einer Intensivstation befinden.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des saarländischen Gesundheitsministeriums, 29.11.2020
- eigene Recherche

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Granate zwischen Gersheim und Medelsheim entschärft - Vollsperrung der L102

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Zwischen Gersheim und Meldesheim ist kürzlich eine Granate entdeckt worden. Symbolfoto: Polizei Pirmasens/Presseportal

Am Samstag (28. November 2020) hat ein Spaziergänger die Polizei über den Fund einer Handgranate zwischen Gersheim und Medelsheim informiert. Der Sprengkörper befinde sich im Waldgebiet bei der L102, so seine Angabe gegenüber den Beamt:innen.

An der Fundörtlichkeit konnte die Polizei die Handgranate, "die vermutlich aus dem Zweiten Weltkrieg stammte", feststellen. Um die Gefahrensituation zu beseitigen, war den Einsatzkräften zufolge eine sofortige Sprengung vor Ort erforderlich.

Laut den Beamt:innen fand die kontrollierte Sprengung gegen 21.50 Uhr "ohne besondere Vorkommnisse" statt. Die Entschärfergruppe des Landespolizeipräsidiums Saar kümmerte sich um die Maßnahme. Dazu mussten die L102 zwischen Gersheim und Medelsheim sowie mehrere Waldwege für etwa 20 Minuten voll gesperrt werden.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion Homburg, 30.11.2020

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Untreue-Prozess gegen suspendierten Homburger OB Schneidewind wird neu aufgerollt

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Der ehemalige Homburger Oberbürgermeister Rüdiger Schneidewind (SPD) sitzt vor Beginn des Revisionsprozesses wegen Untreue im Landgericht. Foto: Oliver Dietze/dpa-Bildfunk

Untreue-Prozess gegen Schneidewind vor dem LG Saarbrücken

Wegen Untreue steht der derzeit vom Dienst suspendierte Homburger Oberbürgermeister Rüdiger Schneidewind (SPD) ab heute erneut vor Gericht. Nachdem der Bundesgerichtshof zu Jahresbeginn ein Urteil über 15 Monate Haft auf Bewährung aufgehoben hatte, wird das Verfahren nun vom Landgericht Saarbrücken neu aufgerollt.

Schneidewind ließ Mitarbeitende durch Detektive überwachen

Der 52-Jährige war nach einer kostspieligen Detektiv-Affäre im Februar 2019 verurteilt worden, weil er nach Überzeugung der damaligen Kammer Mitarbeiter:innen des städtischen Baubetriebshofs von Detektiven überwachen ließ, ohne den Stadtrat zu informieren.

Großer Finanzschaden für die Stadt Homburg

Durch die Kosten für die Detektei sei der Kreis- und Universitätsstadt ein großer Finanzschaden entstanden. Die Detektei hatte insgesamt knapp 330.000 Euro in Rechnung gestellt, von denen die Stadt insgesamt rund 260.000 Euro zahlte. Schneidewind selbst war nur zu einer eigenständigen Auftragsvergabe bis zu 25.000 Euro berechtigt gewesen.

Vier Verhandlungstage angesetzt

Laut BGH ist zu prüfen, ob eine Untreue darin liegen könnte, dass der Rathauschef den Vertrag nach Kenntnis einer Abschlagsforderung von 100.000 Euro nicht sofort gekündigt habe. Für den Prozess sind bis zum 15. Dezember vier Verhandlungstage angesetzt.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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