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Tobias Hans appelliert an Bürger:innen, sich impfen zu lassen

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Tobias Hans hat sich in einer Regierungserklärung zum aktuellen "Corona-Stand" im Saarland geäußert. Foto: picture alliance/dpa/Arne Immanuel Bänsch

Tobias Hans hat die Bevölkerung des Saarlandes zu weiterer Disziplin während der Pandemie aufgefordert. Man sei "längst nicht auf der sicheren Seite". Genau da "müssen wir aber hin", sagte er im Rahmen einer Sondersitzung am Dienstag.

Appell, sich impfen zu lassen

Dem Ministerpräsidenten zufolge sei das Infektionsgeschehen "unberechenbar". Das Virus sei "sehr viel stärker in die gesamte Breite der Bevölkerung eingedrungen". Die Zahl der Neuerkrankungen über sieben Tage hinweg sei zwar auf 124 pro 100.000 Einwohner gesunken, doch müsse ein Wert von 50 erreicht werden.

Hans appellierte in diesem Zusammenhang an die Bürger:innen, sich impfen zu lassen - sobald eine Impfung gegen Covid-19 möglich sei: "Ich werde mich jedenfalls, wenn ich an der Reihe bin, impfen lassen", so der Saar-Ministerpräsident.

Umfrage zu Impfungen

Etwa 49 Prozent der Saarländer:innen wollen eine Impfung gegen das Coronavirus in Anspruch nehmen. Bundesweit liegt die Bereitschaft bei 53 Prozent. Das berichtete die "Barmer" nach einer repräsentativen Umfrage im November.

Während jeder Vierte im Saarland die Corona-Impfung ablehnen will (26 Prozent), sind sich 15 Prozent noch unsicher. 14 Prozent der Menschen im Saarland haben wegen der Corona-Pandemie den eigenen Impfstatus oder den ihrer Kinder überprüft. Alle Ergebnisse der Umfrage: "Hälfte der Saarländer:innen will sich gegen das Coronavirus impfen lassen".

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- eigener Bericht

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Gastro-Schließungen im Saarland voraussichtlich noch bis Anfang Januar

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Die Gastro-Betriebe im Saarland bleiben geschlossen - voraussichtlich noch bis Anfang Januar. Foto: dpa-Bildfunk

In einer Sondersitzung des Landtags in Saarbrücken gab Ministerpräsident Tobias Hans am heutigen Dienstag eine Regierungserklärung ab. Unter anderem griff der CDU-Politiker das Thema Gastro-Schließungen auf.

Schließungen wohl bis Anfang Januar

Demnach sagte der Ministerpräsident, die derzeitige Schließung von Kneipen sowie Restaurants im Saarland werde "bei Fortwähren der aktuellen Entwicklungen aller Voraussicht nach bis Anfang Januar" gelten.

Die aktuell geltende Verordnung umfasst hierzulande folgende Regelung: "Verboten ist der Betrieb eines Gaststättengewerbes nach dem Saarländischen Gaststättengesetz [...] und der Betrieb sonstiger Gastronomiebetriebe jeder Art. Ausgenommen sind die Abgabe und Lieferung von mitnahmefähigen Speisen und Getränken für den Verzehr nicht an Ort und Stelle sowie der Betrieb von Kantinen. Rastanlagen an Bundesautobahnen und gastronomische Betriebe an Autohöfen sind vom Verbot ausgenommen."

Hans: Lockdown-Ziel nicht erreicht

Darüber hinaus erklärte Hans: Das Ziel des nach seinen Worten "milden" Lockdowns im November sei nicht erreicht worden. Demgemäß verhalte sich das Infektionsgeschehen im Saarland weiterhin nicht in einer kontrollierbaren Ausdehnung. Das könne jedoch um die Weihnachtsfeiertage der Fall sein. Zumindest, wenn sich jeder an die Regeln halte.

Verwendete Quellen:
- "SR"-Livestream
- Deutsche Presse-Agentur
- eigener Artikel
- "SR"-Artikel

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Erfolgreich durch die Krise- Mit Crashkursen und Vorträgen bei der Villa Lessing

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Foto: Villa Lessing

Die Schlüsselwörter für ein erfolgreiches berufliches oder ehrenamtliches Wirken lauten derzeit  „Networking“, „Work-Life-Balance“, „Videokonferenz“. Denn es gilt weiterhin, den Zugang und Kontakt zu wichtigen Ansprechpartnern zu erhalten und zu  pflegen, “Privates” und “Offizielles” richtig zu trennen sowie online professionell aufzutreten. Auch ohne Corona-Hintergrund sind das Herausforderungen, die regelmäßig bewältigt werden müssen. Gerade jetzt sind deshalb besondere Strategien und Ideen gefragt.

Die Villa Lessing in Saarbrücken zum Beispiel bietet zu den Themen Networking, Videomeetings und Work-Life-Balance zum Jahresbeginn interessante und nützliche Online-Crashkurse an, die ihre Teilnehmer in kürzester Zeit fit machen für Netzwerkstrategien, Zeitmanagement und erfolgreiches Auftreten in Videomeetings – auch nach der Pandemie.

Netzwerken mit Abstand: Strategie, Analyse, Pflege

Wie Netzwerke zielorientiert aufgebaut werden können und welche vorhandenen Ressourcen hierfür hilfreich sein können erklärt die Villa Lessing in dem  Crashkurs „Networking mit (digitalem) Abstand trotz AHA-Formel + L + C – Netzwerke strategisch aufbauen und pflegen“, der am 2. Februar ab 8 Uhr stattfindet. Die renommierte Referentin Ina-Carola Enseroth ist selbständige Beraterin und Trainerin bei schmidt gramoll partner. Sie verfügt über langjährige Erfahrungen in den Bereichen Personalentwicklung, Führungstrainings, Organisations- und Strategieberatung. Darüber hinaus entwickelt und trainiert sie Personen des öffentlichen Lebens im Bereich Auftrittsstrategien und Personal Branding. Ina-Carola Enseroth ist eine Expertin im Networking und selbst seit vielen Jahren in der Politik aktiv. 

Im Webinar will sie Anworten zu wichtigen Fragen geben wie beispielsweise:

Wie entwickle ich die richtige Netzwerkstrategie?
Wie sieht der korrekte Aufbau einer Netzwerkanalyse aus?
Wie pflege ich meine Netzwerke effektiv und nachhaltig?

Natürlich werden auch individuelle Fragen und Diskussionsanstöße der Teilnehmer berücksichtigt.

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Foto: Villa Lessing

Zeitmanagement : Berufs- und Privatleben optimieren, Stress vermeiden

Im Webinar Work-Life/ Life-Work-Balance- Optimales Zeitmanagement- “nicht nur” im Homeoffice sollen Teilnehmer einen Überblick über wichtige Zeitmanagement-Tools und Arbeitsmethoden erhalten und so Qualität und Effizienz der eigenen Arbeit steigern können.

Es ist der tägliche Drahtseilakt: Arbeit, Freizeit und Familie müssen von jedem Einzelnen Tag für Tag unter einen Hut gebracht werden. Nicht selten entwickeln sich dabei individuelle Bedürfnisse und die täglichen zu erfüllenden Anforderungen zu unvereinbaren Gegenpolen, die uns zu zerreißen drohen.

Sich selbst führen heißt hier die Devise – das sagt der Experte Klaus Schmidt. Der Kommunikationstrainer und Geschäftsführer von schmidt gramoll partner arbeitet mit Führungskräften und Teams in den Themenbereichen Rhetorik und Kommunikation, Gesprächs- und Verhandlungsführung, Konfliktmanagement, Führung, Personalentwicklung und Recruitment, Organisationsentwicklung und Marketing. Der Film- und Fernsehwissenschaftler berät Politiker und Mandatsträger, ihre Auftrittssituationen und Medienkompetenz zu professionalisieren. 

Den Webinar-Teilnehmern will er in seinem Crashkurs am 12. März zeigen, wie durch richtige Zielsetzung und effektive Planung wertvolle Zeit und Energie gespart werden können. Und wie die Ressourcen, die so geschaffen werden, auch das Privatleben positiv beeinflussen.

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Foto: Villa Lessing

Videomeeting – fit werden  für den souveränen Online-Auftritt

Menschenansammlungen, Treffen, Kontakte – in Zeiten der Pandemie sind derartige Veranstaltungen nicht mehr denkbar. Wer weiß, wie lange noch? Doch gerade im Berufsleben ist es oft unerlässlich, dass Menschen sich treffen, Konferenzen abhalten, sich in Arbeitsgruppen besprechen. Dank Digitalisierung können virtuelle Räum von beliebig vielen Personen gleichzeitig genutzt werden – ohne die Gefahr des direkten Kontaktes. Um Argumente und Gespräche erfolgreich zu vermitteln und sich die Aufmerksamkeit aller Teilnehmer uneingeschränkt zu sichern, bedarf es jedoch gesonderter rhetorischer Fähigkeiten.

Auch hier kann der Kommunikationsexperte Klaus Schmidt nützliche Tipps und Tricks vermitteln, die dabei helfen, im Online-Meeting professionell aufzutreten, überzeugend zu wirken und die Zuhörerschaft in den Bann zu ziehen. In seinen Webinaren „Rhetorik, Präsentation und Körpersprache im Videomeeting“ verrät er am 28. Januar und am 24. Februar Techniken für eine authentische Körpersprache, die auch über den Computer-Monitor effektiv bleibt. Er demonstriert, was zu einer verständlichen und begeisternden Sprechtechnik gehört  und macht die Teilnehmer fit  für den souveränen Auftritt in allen Online-Formaten.

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Foto: Villa Lessing

Alle Veranstaltungen beginnen um 8 Uhr und finden ausschließlich online statt. Um schriftliche Anmeldung zu den Veranstaltungen wird unter: veranstaltungen@villa-lessing.de gebeten. Im Anschluss erhältst du eine Anmeldebestätigung. Die entsprechenden Zugangsdaten für das Zoom-Webinar bekommst du ca. 48 h vor Beginn der Veranstaltung per Mail zugesendet.

Weitere Infos zu den Veranstaltungen der Villas Lessing findest du auf der Website https://www.villa-lessing.de/

Vortrag und Diskussion- Chancen für kleine Krankenhausstandorte

Kleinere Krankenhäuser in Deutschland stehen vor großen Herausforderungen. Aufgrund ihrer fast durchweg schlechten wirtschaftlichen Situation sehen sich viele Träger mit einer potenziellen Schließung konfrontiert. Im Auftrag der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) haben sich die Universität Bayreuth und die Oberender AG mit alternative Modellen beschäftigt, die sowohl für Patienten als auch Personal die Strukturen verbessern sollen. 

Nach der Begrüßung durch den Präsidenten der Ärztekammer des Saarlandes, San.-Rat Dr. med. Josef Mischo und der Einführung mit Dr. med. Helmut Isringhaus von der Villa Lessing berichtet der Vorstandsvorsitzende der Oberender AG in Bayreuth,  Dipl.-Kfm. Jan Hacker, über seine Studie  „Intersektorale Gesundheitszentren – Ein Innovatives Modell der erweiterten ambulanten Versorgung zur Transformation kleiner ländlicher Krankenhausstandorte“ und wird seine Lösungsansätze darstellen. Im Anschluss können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit dem Experten zur Thematik diskutieren

Die Veranstaltung findet am Mittwoch, den 27.Januar, von 18:00 bis 20:15 Uhr statt und ist mit 3 Fortbildungspunkten durch die Ärztekammer des Saarlandes zertifiziert.

Die Teilnahme ist kostenlos. Um eine Anmeldung wird unter veranstaltungen@villa-lessing.de gebeten.

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Foto: Villa Lessing

Diskussion zur Zukunft der Saarbrücker Innenstadt- Sterben unsere Einkaufsstraßen aus?

Corona hat das Einkaufsverhalten vieler Menschen verändert. Schon im vergangenen Frühjahr waren die Straßen in der Saarbrücker Innenstadt aufgrund des Lockdowns leergefegt. Auch jetzt haben Restaurants und der Einzelhandel geschlossen und stehen vor existenziellen Herausforderungen. Was bedeutet das für die Saarbrücker Innenstadt? Welche Maßnahmen sind jetzt notwendig, damit die Innenstadt und die Einkaufsstraßen nicht veröden und die zentralen Handelsstandorte und Einkaufsstraßen in den Stadtteilen überlebensfähig bleiben? Wie kann sich der Einzelhandel gegen die wachsende Konkurrenz aus dem Internet behaupten und welche Konzepte können die Attraktivität steigern?

Über diese Fragen können interessierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Rahmen der Online Veranstaltung der Villa Lessing am Donnerstag, dem 28. Januar, ab 19 Uhr mit zahlreichen Referenten diskutieren. Moderiert wird die Veranstaltung von Wirtschaftsjournalist, Lothar Warscheid

Das sind die Referenten: 

Sonja Anton, Immobilienökonomin und Geschäftsführende Gesellschafterin bei der ABIG Immobilien und Verwaltung GmbH Saarbrücken.

Michael Genth, Inhaber Leder Spahn und Vorsitzender im Verein für Handel und Gewerbe.

Dr. Helmut Isringhaus, Fraktionsvorsitzender der FDP im Stadtrat Saarbrücken

Sebastian Kurth, Amtsleiter im Amt für Wirtschaftsförderung und Arbeitsmarkt der Landeshauptstadt Saarbrücken

Leander Wappler, IHK Saarland (Geschäftsbereich: Standortpolitik, Funktion: Leiter Unternehmensförderung)

Interessierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer können die Veranstaltung am Donnerstag, den 28. Januar 2021, um 19 Uhr über Facebook, YouTube oder Zoom verfolgen. 

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Foto: Villa Lessing

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Villa Lessing online:
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KONTAKT:

Villa Lessing
Lessingstraße 10

66121 Saarbrücken
Telefon: (0681) 967080
Internet: www.villa-lessing.de
E-Mail: info@villa-lessing.de

 

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Corona-Impfstoffe: Forschungsministerin wirbt um Vertrauen

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Corona-Impfstoffe müssen sicher und wirksam sein, versicherte Forschungsministerin Karliczek am Dienstag. Symbolfoto: picture alliance/dpa/PA Media | John Cairns/University Of Oxford

Forschungsministerin Karliczek wirbt um Vertrauen für Corona-Impfstoff

Bundesforschungsministerin Anja Karliczek (CDU) hat erneut um Vertrauen im Zusammenhang mit der schnellen Entwicklung von Corona-Impfstoffen geworben. Bei aller Geschwindigkeit blieben die Prüfungsmaßstäbe auf dem hohen Niveau, das auch sonst bei der Zulassung von Impfstoffen angelegt werde, sagte sie am heutigen Dienstag (1. Dezember 2020) in Berlin. "Ein Covid-19-Impfstoff muss sicher und wirksam sein – so wie jeder andere Impfstoff auch", beteuerte die Ministerin.

Bundesregierung kündigt Informationskampagne an

Karliczek kündigte eine Informationskampagne für die Corona-Impfstoffe an. Die Bundesregierung werde alles unternehmen, um die Bürger:innen über die Vorteile der Impfung aufzuklären – aber auch über mögliche Nebenwirkungen, die Impfungen mit sich bringen könnten.

Karliczek: Corona-Impfung bleibt freiwillig

Die Forschungsministerin betonte zudem erneut die Freiwilligkeit einer Corona-Impfung: "Und um es noch einmal deutlich zu sagen: Die Impfung bleibt freiwillig. Wer sich impfen lässt, schützt sich aber nicht nur selbst, sondern tut auch etwas für die Gemeinschaft", erklärte Karliczek. Impfen zu können, sei eine der größten Errungenschaften der Gesundheitsforschung, so die Ministerin abschließend.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Fall aus dem Saarland wird bei "Vorsicht Verbrechen" gezeigt

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Moderatorin Fatma Mittler-Solak stellt bei "Vorsicht Verbrechen" im SWR einen Fall aus dem Saarland vor. Foto:SWR/Alexander Kluge

Das SWR-Magazin "Vorsicht Verbrechen - Sicher im Südwesten" beschäftigt sich am Dienstag (1. Dezember 2020) mit dem Einbruch bei Familie Rutz aus Blieskastel

Fall aus Blieskastel bei "Vorsicht Verbrechen"

Nur knapp fünf Stunden waren Leny Rodrigues-Rutz und Sven Rutz mit ihrem sechs Monate alten Nachwuchs außer Haus. In dieser Zeit hebelten Einbrecher ein Fenster des Einfamilienhauses auf, durchwühlten Schränke und Schubladen. Die Täter stahlen Bargeld und Schmuck und verursachten einen Schaden von 5.000 Euro. Die Polizei fahndet nach den Einbrechern. 

Wie fühlen sich Opfer nach einem Einbruch?

Nach dem Einbruch macht jedoch nicht nur der finanzielle Verlust der Familie zu schaffen. Auch das Gefühl, im eigenen Zuhause nicht mehr sicher zu sein, schleicht sich ein. "Vorsicht Verbrechen" will daher auch die Frage beleuchten, wie sich Opfer nach einem Einbruch fühlen. 

SWR-Magazin unterstützt Polizei und Prävention

Das SWR-Magazin unterstützt die Polizei im Südwesten bei aktuellen Fahndungen und zeigt, wie die Sicherheitsbehörden arbeiten. Im Mittelpunkt steht allerdings die Prävention. Die Fallbeispiele warnen vor Diebstahl oder Betrugsmaschen, Expert:innen zeigen, wie man sich schützen kann. 

Ausstrahlung und Stream in Mediathek

"Vorsicht Verbrechen - Sicher im Südwesten" mit Familie Rutz aus Blieskastel wird am Dienstag, dem 1. Dezember 2020, um 21.00 Uhr im SWR ausgestrahlt. Im Anschluss ist die Sendung ein Jahr lang in der ARD Mediathek zu sehen. 

Verwendete Quellen:
- Pressemitteilung des Südwestrundfunks

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Regierungserklärung von Hans: Immer noch in "kritischer Phase" der Pandemie

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Im Bild: Saar-Ministerpräsident Tobias Hans (CDU). Archivfoto: dpa-Bildfunk/Oliver Dietze

Im Rahmen einer Corona-Sondersitzung hat sich Saar-Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) am heutigen Dienstag (1. Dezember 2020) zur aktuellen Lage im Saarland geäußert.

Immer noch in "kritischer Phase"

In seiner Regierungserklärung sagte Hans: "Wir sind immer noch in einer sehr kritischen Phase der Pandemie und längst noch nicht auf der sicheren Seite". Das Geschehen sei "noch äußerst instabil". Aus diesem Grund seien die Maßnahmen zur Pandemie-Bekämpfung mit einer am Sonntag in Kraft getretenen Verordnung verschärft worden: "Wir müssen die Kontakte weiter reduzieren."

Thema Feiertage

Der Saar-Ministerpräsident bekräftigte in seiner Regierungserklärung, für die Tage von Weihnachten bis Silvester könne die Kontaktreduzierung gelockert werden, "wenn die Infektionszahlen wie erhofft rückläufig sind". Derzeit sind private Treffen auf maximal fünf Personen aus dem eigenen und einem weiteren Haushalt begrenzt. 

Gastro-Schließungen wohl bis Januar

Hans sagte, die Schließung von Restaurants und Kneipen werde "bei Fortwähren der aktuellen Entwicklungen aller Voraussicht nach bis Anfang Januar" gelten.

Sorge um Impfbereitschaft im Saarland

Mit Blick auf eine Studie zur Impfbereitschaft im Saarland äußerte der CDU-Politiker zudem Sorgen. Sein Appell: impfen lassen - wenn die Möglichkeit besteht. "Ich jedenfalls werde mich, wenn ich an der Reihe bin, impfen lassen". Hans habe Vertrauen in einen Impfstoff, wenn dieser in Deutschland zugelassen ist.

Verwendete Quellen:
- "SR"-Livestream
- Deutsche Presse-Agentur
- eigener Artikel

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mit dpa

Umsatzeinbruch wegen Corona drückt Friseurkette Klier in Insolvenz

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Die Friseurkette Klier ist insolvent. Foto: Wikimedia Commons/Saalebaer/CC1.0-Lizenz/Bild unverändert

Klier ist insolvent

Der Umsatzeinbruch in der Corona-Krise hat Deutschlands größte Friseurkette Klier in die Insolvenz gedrückt, so "dpa". Das Amtsgericht am Firmenhauptsitz Wolfsburg eröffnete am Dienstag (1. Dezember 2020) ein entsprechendes Verfahren, um die Forderungen der Gläubiger zu prüfen.

Klier war infolge des starken Nachfragerückgangs seit dem Beginn der Pandemie finanziell immer mehr in Bedrängnis geraten. Nachdem Anfang September zunächst ein Schutzschirmverfahren beantragt worden war, um das Unternehmen zu sanieren, machte das zuständige Gericht nun knapp drei Monate später den Weg für das Insolvenz-Hauptverfahren frei.

"Die Gläubiger werden aufgefordert, Insolvenzforderungen bei dem Sachwalter anzumelden", teilte die Kammer mit. Eine Gläubigerversammlung wurde für den 25. Februar 2021 angesetzt. Wie viele der rund 9.200 Jobs bei Klier gefährdet sind, ist bisher unklar.

Überbrückungshilfen reichen nicht

Zuvor hatten auch Überbrückungshilfen die hohen Einnahmeeinbußen bei Klier besonders während des Shutdowns im Frühjahr nicht ausgleichen können - etliche Friseurbetriebe hatten damals zeitweise komplett schließen müssen. Ein Sprecher hatte am Montag erklärt, die Prüfung der Finanzlage sei nun "eine wichtige weitere Etappe" auf dem weiteren Weg. Die geschäftsführenden Gesellschafter Michael und Robert Klier hatten sich zuversichtlich für einen Neustart gezeigt.

Während des vorgeschalteten Schutzschirmverfahrens war das Restvermögen von Klier zunächst vor äußeren Zugriffen geschützt. Ziel eines solchen Ablaufs ist es, noch nach weiteren Lösungen zu suchen, ohne dass förmlich Insolvenz angemeldet wird. Die Geschäftsleitung bleibt im Amt, ihr wird allerdings ein Sachwalter zur Seite gestellt. Klier ließ im September mitteilen, man wolle sich "in eigener Verantwortung nachhaltig sanieren und zukunftsfähig aufstellen".

1.400 Niederlassungen im Inland

Die Klier-Gruppe betreibt nach eigenen Angaben die bundesweit größte Zahl an Friseurfilialen. Neben rund 1.400 Niederlassungen im Inland gibt es zahlreiche weitere Standorte in anderen Ländern Europas. Auch Marken wie Essanelle oder Super Cut gehören dazu.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- Verwendetes Foto: Wikimedia Commons/Saalebaer/CC1.0-Lizenz/Bild unverändert

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Biontech und Pfizer beantragen EU-Zulassung für Corona-Impfstoff

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Biontech und Pfitzer haben am Montag (30. November 2020) eine Corona-Impfstoffzulassung bei der EU beantragt. Symbolfoto: picture alliance/dpa | Arne Dedert

Biontech und Pfizer beantragen Impfstoffzulassung in der EU

Die Mainzer Firma Biontech und der US-Pharmariese Pfizer haben bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur (Ema) die Zulassung ihres Corona-Impfstoffs in der EU beantragt. Der Antrag auf eine bedingte Marktzulassung sei am gestrigen Montag (30. November 2020) eingereicht worden, teilten die Unternehmen am Dienstag mit. Am Montag hatte auch der US-Konzern Moderna bei der Ema einen entsprechenden Antrag für seinen Impfstoff gestellt.

Corona-Impfstoffe könnten noch im Dezember eingesetzt werden

Die Ema muss die Anträge nun prüfen. Wie lange das dauert, war zunächst unklar. Sollte die Behörde eine bedingte Zulassung empfehlen, könnte der Impfstoff noch im Dezember eingesetzt werden, teilte Biontech mit. Gleiches gilt für das Präparat von Moderna. Die endgültige Entscheidung trifft die EU-Kommission, die in der Regel aber der Ema-Empfehlung folgt.

Biontech hatte angekündigt, unmittelbar nach der Zulassung mit der Auslieferung der ersten Impfstoffe beginnen zu können. Biontech/Pfizer und Moderna haben auch bei der US-Arzneimittelbehörde FDA Anträge auf eine Notfallzulassung gestellt.

Biontech will Impfstoff fair verteilen

Die Impfstoffdosen sollen laut Biontech "fair" verteilt werden. Es werde nicht "ein Land alles erhalten", hatte das Unternehmen angekündigt. Deutschland und die EU haben bereits einen Rahmenvertrag über den Kauf von bis zu 300 Millionen Dosen des Impfstoffs abgeschlossen. Auf der Grundlage von Lieferprognosen geht Biontech davon aus, dass noch in diesem Jahr weltweit bis zu 50 Millionen Impfstoffdosen ausgeliefert und im nächsten Jahr bis zu 1,3 Milliarden Dosen hergestellt werden können. Die Impfung erfolgt in zwei Dosen.

Informationen zu dem Impfstoff von Biontech

Das Präparat von Pfizer und Biontech ist wie das von Moderna ein sogenannter RNA-Impfstoff. Es enthält genetische Informationen des Erregers, aus denen der Körper dann ein Viruseiweiß herstellt. Ziel der Impfung ist es, das Immunsystem zur Bildung von Antikörpern anzuregen, um die Viren abzufangen. Noch gibt es keinen zugelassenen Impfstoff dieser Art.

Impfstoff soll 95-prozentigen Schutz vor Covid-19 bieten

Für den Biontech/Pfizer-Impfstoff mit der Bezeichnung "BNT162b2" ergaben umfangreiche Testreihen nach Angaben der Unternehmen eine Wirksamkeit, die einen 95-prozentigen Schutz vor der Krankheit Covid-19 bietet. Das Vakzin funktioniere über alle Altersgruppen und andere demografische Unterschiede hinweg ähnlich gut und zeige praktisch keine ernsten Nebenwirkungen, teilten die Firmen nach Abschluss letzter Analysen mit. Der Impfschutz bei Menschen, die über 65 Jahre alt sind, liege bei über 94 Prozent.

Diese positiven Ergebnisse beziehen sich auf den Schutz vor einer Covid-19-Erkrankung. Inwiefern der Impfstoff auch vor der Infektion und einer möglichen Weitergabe des Virus schützt, ist noch nicht klar.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung von Biontech vom 01.12.2020
- Deutsche Presse-Agentur

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Saarland: Etwa 40 Unfälle wegen Schnee und Glätte

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Wegen glatten Straßen und Schnee hat es im Saarland Unfälle gegeben. Archivfoto: BeckerBredel

Schnee und Glätte sorgen für Unfälle

Schnee und Glätte im Saarland haben in der Nacht zum Dienstag zu rund 40 Unfällen geführt, teilte die Polizei dem "SR" mit. Vor allem sollen sich die Unfälle in den Landkreisen Saarlouis, Neunkirchen, Merzig-Wadern sowie dem Regionalverband Saarbrücken zugetragen haben.

Keine Verletzten

Verletzte Personen gab es nach Angaben eines Polizeisprechers nicht. Demnach sei es bei Sachschäden beispielsweise durch ineinander rutschende Autos geblieben. Mittlerweile seien die Straßen teilweise wieder frei, sagte der Sprecher.

Unfälle in der Pfalz

Im Landkreis Kaiserslautern verletzte sich eine Person leicht, wie ein Sprecher der Polizei am Morgen sagte. Auf der Bundesstraße 37 bei Hochspeyer hatte sich ein Auto überschlagen. Im Landkreis Südwestpfalz stand zudem am Morgen ein Lkw quer.

Schneefälle sollen abklingen

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach warnte vor teilweise glatten Straßen im Saarland. Bis zum Vormittag des Dienstags hin sollen die Schneefälle der Vorhersage zufolge wieder abklingen.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- Saarländischer Rundfunk

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Die bisherigen Erkenntnisse zur Todesfahrt in Trier im Überblick

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Ein Polizeifahrzeug am Abend steht in der weihnachtlich beleuchteten Simeonstrasse. Am Nachmittag war ein Mann mit einem Auto durch die Fußgängerzone von Trier gefahren und hat dabei Menschen verletzt und getötet. Foto: picture alliance/dpa | Harald Tittel

Update (2. Dezember): "Tatverdächtiger spricht mit Polizei".

Informationen zum Tathergang in Trier

Ein 51-jähriger Mann ist mit einem Geländefahrzeug der Marke "Landrover" in der Konstantinstraße in Trier in die Fußgängerzone zunächst in Richtung Norden über den Hauptmarkt, danach in Richtung Porta Nigra gefahren. Im Anschluss soll er laut Angaben der Polizei rechts in die Christophstraße in Richtung Hauptbahnhof gefahren sein, wo er das Fahrzeug schließlich anhielt.

Der Mann sei nach Angaben der Polizei in Zickzacklinien und nicht in gerader Linie gefahren. Er habe bei seiner Fahrt zahlreiche Menschen mit dem Auto erfasst

Vier Menschen getötet - darunter ein Baby

Ein Sprecher der Polizei gab am Abend bekannt, dass bei dem Vorfall insgesamt vier Menschen ums Leben gekommen sind. Unter den Toten befindet sich auch ein 9 Monate altes Baby. Daneben kamen eine 25-jährige Frau, ein 45-jähriger Mann sowie eine 73-jährige Frau ums Leben. Alle Opfer stammten aus Trier.

Weitere Verletzte und Traumatisierte - darunter schweben vier Menschen noch in Lebensgefahr

Zudem wurden durch die Tat 15 weitere Personen verletzt. Darunter seien vier Schwerstverletzte zu beklagen, die aktuell in Lebensgefahr schweben, wie ein Sprecher der Feuerwehr am Abend mitteilte. Zudem seien fünf weitere Personen schwer verletzt (ohne dass Lebensgefahr besteht) und sechs weitere Personen leicht verletzt. Darüber hinaus gebe es mehrere Dutzend traumatisierte Menschen, die die schreckliche Tat live mitansehen mussten.

Informationen zum Täter und zur Festnahme

Die Polizei konnte den Täter nur wenige Minuten nach der schrecklichen Tat festnehmen. Dieser hatte das Fahrzeug (ein Geländefahrzeug der Marke "Landrover") nach seiner Tat in der Christophstraße geparkt, wo er durch die Einsatzkräfte überwunden werden konnte. Es handelt sich bei dem Täter um einen 51-jährigen Mann aus Trier, der allerdings zurzeit keine feste Wohnanschrift haben soll.

Der Mann habe bei seiner Festnahme heftigen Widerstand geleistet. Er soll während der Tat erheblich alkoholisiert gewesen sein. Eine erste Messung des Atemalkohols ergab einen Wert von 1,4 Promille. Ersten Informationen zufolge liegen bei dem Mann zudem Anhaltspunkte für eine psychiatrische Erkrankung vor. 

Wie die Polizei mitteilt, war der 51-jährige nicht Halter des Tatfahrzeugs. Dieses soll ihm aber schon seit längerer Zeit von einem Bekannten überlassen worden sein, der in keinerlei Zusammenhang mit der Tat steht, wie die Polizei ausdrücklich betonte. Der 51-Jährige soll die letzten Tage vor der Tat im Fahrzeug verbracht haben. 

Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Mordes

Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den 51-Jährigen wegen vierfachen Mordes und mehrfacher gefährlicher Körperverletzung. Ihm wird vorgeworfen heimtückisch und unter Einsatz eines gemeingefährlichen Mittels gehandelt zu haben.

Hintergründe und Motive der Tat

Hintergründe und Motive der Tat sind noch nicht bekannt. Die Vernehmung des Mannes läuft aktuell noch. Der Mann will Angaben zur Tat machen. Hinweise, die auf eine terroristisch, politisch oder religiös motivierte Tat deuten lassen, gebe es laut Angaben der Polizei bislang nicht. Es lägen ersten Erkenntnissen zufolge Anhaltspunkte für das Vorliegen einer psychischen Erkrankung des Mannes vor. Ein psychiatrisches Gutachten soll erstellt werden, um die Schuldfähigkeit des Mannes abzuklären.  

Lob an Einsatzkräfte und Ersthelfer:innen

Über 750 Einsatzkräfte waren vor Ort, darunter über 450 Polizeikräfte und rund 300 Kräfte der Feuerwehren und Rettungsdienste. Diese haben dafür gesorgt, dass der Täter schnell gefasst und die Verletzten rasch versorgt werden konnten. Ein besonderes Lob geht auch an die zahlreichen Ersthelfer:innen vor Ort. Laut Angaben der Rettungskräfte habe beim Eintreffen am Einsatzort keines der Opfer am Boden gelegen, ohne dass sich nicht schon zahlreiche Passanten und Passantinnen um sie gekümmert haben.

Verwendete Quellen:
- Pressekonferenz Trier vom 01.12.2020
- eigene Berichte
- Angaben der Polizei Trier
- Angaben der Feuerwehr Trier
- Angaben der Staatsanwaltschaft Trier

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Polizei ermittelt nach nicht angemeldeter "Querdenker"-Versammlung in Saarbrücken

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Die Teilnehmer:innen haben nach eigenen Angaben einen "Marsch für den Frieden" durchgeführt. Symbolfoto: dpa-Bildfunk/Andreas Arnold

Versammlung in Saarbrücken

Laut Polizei haben sich am Abend fünf Personen vor der Ludwigskirche in Saarbrücken versammelt. "Sie trugen Kerzen in der Hand und führten nach eigenen Angaben einen 'Marsch für den Frieden' durch", teilten die Einsatzkräfte ebenso mit.

Auflagen erteilt

Die Polizei erteilte den Teilnehmer:innen infektionsschutzrechtliche sowie versammlungsrechtliche Auflagen zur Durchführung der Versammlung. Der Grund: gegenüber den Beamt:innen gab sich kein:e Versammlungsleiter:in zu erkennen. Die Auflagen wurden nach Angaben der Polizei eingehalten.

"Eine Eilversammlung zugunsten der Versammlungsteilnehmer konnte aus polizeilicher Sicht nicht angenommen werden", so die Beamt:innen. Bereits vor vierzehn Tagen habe es nämlich eine gleichgelagerte Versammlung mit ähnlichem Teilnehmerkreis und gleichem Motto an der Ludwigskirche gegeben.

Ermittlungen eingeleitet

Im Verlauf des Einsatzes stellte die Polizei zudem die Personalien der fünf Teilnehmer:innen als Zeugen fest - aufgrund des Verdachts einer Straftat (Durchführung einer nicht angemeldeten Versammlung). Nun komme es zu Ermittlungen.

Hintergrund

Nach polizeilichen Erkenntnissen sei der Hintergrund des "Marschs für den Frieden" eine bundesweite Aktion der "Querdenker"-Szene. Es werde "die Imitation der Symbolik der Montagsdemonstrationen aus dem Herbst 1989 bewusst angestrebt". Die "Querdenker"-Szene will hierdurch das Wendegefühl von 1989 imitieren und für ihre Zwecke nutzen.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion Völklingen, 01.12.2020

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Trier: Auto erfasst mehrere Personen in Fußgängerzone - Tote und Verletzte

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Die Polizei sicherte den Tatort nahe der Fußgängerzone, in der ein Auto mehrere Menschen erfasst und nach ersten Erkenntnissen zwei von ihnen tödlich verletzt hat. Foto: dpa-Bildfunk/Harald Tittel

Großeinsatz in Trier

Zu einem Großeinsatz kommt es derzeit in der Fußgängerzone in Trier. "Mehrere Verletzte, die von einem Auto angefahren wurden [...]", teilte die Polizei kürzlich auf Twitter mit. In diesem Zusammenhang bitten die Beamt:innen aktuell, den Bereich zu meiden.

+++ UPDATE 17.10: Bei diesem Artikel handelt es sich um den Ursprungsbericht am Mittag, kurz nach dem Vorfall. Inzwischen gibt es weitere Erkenntnisse. Den aktuellen Stand zu der mutmaßlichen Amokfahrt findet ihr unter: "Auto rast in Fußgängerzone in Trier: Der aktuelle Stand".

Tote und Verletzte

Der "SWR" berichtet unter Berufung auf Oberbürgermeister Wolfram Leibe, dass es zwei Tote und zehn Verletzte geben soll. Die Polizei hat die toten Personen mittlerweile bestätigt.

+++ UPDATE 17:00: Die Zahl der Toten hat sich auf mindestens 4 erhöht, darunter auch ein Kleinkind. Auto rast in Fußgängerzone in Trier: Der aktuelle Stand

Fahrer festgenommen

Einem Polizeisprecher zufolge seien das entsprechende Auto gestellt und ein Fahrer festgenommen worden. Über die Hintergründe liegen bislang keine Informationen vor.

Verwendete Quellen:
- news-trier.de
- "SWR"
- Tweets der Polizei Trier

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Pressekonferenz nach Todesfahrt in Trier

Live-Pressekonferenz nach Todesfahrt von Trier 

51-Jähriger rast mit Auto in Trierer Fußgängerzone

Ein 51-jähriger Mann ist am Dienstagmittag mit einem Auto in die Fußgängerzone in Trier gerast und hat dabei mindestens vier Menschen getötet sowie zahlreiche weitere verletzt. Ab 19.00 Uhr informieren Verantwortliche der Trierer Stadtverwaltung, der Polizei sowie der Berufsfeuerwehr über den Vorfall und die bisherigen Ermittlungsergebnisse.

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Ein 51-jähriger Mann ist mit einem Auto in die Trierer Fußgängerzone gerast und hat mehrere Menschen getötet und verletzt. Foto: picture alliance/dpa | Harald Tittel

Verwendete Quellen:
- eigene Berichte
- Stream des Südwestrundfunks

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Auto rast in Fußgängerzone in Trier: Der aktuelle Stand

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Am Dienstagmittag (01.12.2020) ist ein Mann mit einem Auto in die Fußgängerzone in Trier gerast und hat dabei mehrere Menschen verletzt, zwei davon tödlich. Foto: picture alliance/dpa | Harald Tittel

In Trier ist ein Mann mit einem Auto in die Fußgängerzone gerast und hat mehrere Menschen erfasst. Laut Angaben der Trierer Polizei habe es mehrere Tote und Verletzte gegeben. Der Mann wurde festgenommen, für die Bevölkerung bestehe keine Gefahr mehr. Oberbürgermeister Wolfram Leibe, Innenminister Roger Lewentz und Sprecher von Polizei und Staatsanwaltschaft gaben um 19:00 Uhr eine Pressekonferenz mit weiteren Informationen.

Mehrere Tote und Verletzte in Trier

Nach aktuellen Erkenntnissen sind vier Menschen bei dem Vorfall gestorben. Es handelt sich bei den Opfern um ein neun Wochen altes Baby und dessen 45-jährigen Vater aus Trier sowie zwei Frauen im Alter von 25 und 73 Jahren aus Trier. Die Mutter des Kleinkindes liegt nach Angaben der Polizei bei der Pressekonferenz im Krankenhaus.

Insgesamt schweben vier Menschen mit schwersten Verletzungen in Lebensgefahr. Fünf weitere wurden schwer, sechs leicht verletzt. Hinzu kommen etwa zwei Dutzend Traumatisierte. Wie ein Sprecher des Rettungsdienstes berichtete, reagierten die Trierer:innen vorbildlich und kümmerten sich sofort um die Verletzten. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte habe kein Opfer am Boden gelegen, das nicht bereits von Ersthelfer:innen versorgt wurde. 

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Mehrere Tote und Verletzte nach mutmaßlicher Amokfahrt in Trier. Foto: picture alliance/dpa | Harald Tittel

Täter fuhr im Zickzack durch die Innenstadt

Die Route der Amokfahrt verlief über schätzungsweise 800 Meter durch die Innenstadt. Da der Weihnachtsmarkt wegen der Corona-Pandemie ausfallen musste, waren in diesem Jahr keine Poller aufgestellt. 

Laut Oberbürgermeister führte der Weg des Amokfahrers über die Konstantinstraße, durch die Fußgängerzone und die Brotstraße über den Hauptmarkt durch die Simeonstraße zur Porta Nigra. In der Christophstraße blieb das Fahrzeug dann stehen, woraufhin die Polizei den Mann festnahm - vier Minuten nach dem ersten Notruf um 13:47 Uhr. Dabei leistete er erheblichen Widerstand.

Amokfahrer hatte es gezielt auf Passanten abgesehen

Offenbar hatte es der Täter gezielt auf Passanten abgesehen. Wie der Innenminister Roger Lewentz bei der Pressekonferenz erklärte, sei der Täter im Zickzack durch die Straßen gefahren. Das Fahrzeug sei so gesteuert worden, dass es sowohl am linken als auch am rechten Fahrzeugrand zu Opfern kam.

Die Fußgängerzone um den Tatort bleibe weiterhin gesperrt. Die Polizei bittet darum, den Bereich weiter zu meiden. Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat laufen auf Hochtouren.

Mutmaßliche Amokfahrt in Trier: Informationen zum Täter

Bei dem Täter handelt es sich um einen 51-jährigen Mann aus dem Kreis Trier-Saarburg. Er wurde in Trier geboren und habe einen deutschen Hintergrund. Im Netz gebe es bereits anderweitige Spekulationen, "die hier keiner bestätigen wird", so der OB.

Der Verdächtige war bei der Tat erheblich alkoholisiert. Die Polizei stellte einen Atemalkoholwert von 1,4 Promille fest. Er sei nach aktuellem Kenntnisstand nicht vorbestraft und wird aktuell von den Beamt:innen vernommen. 

Motiv unklar, Täter möglicherweise psychisch krank

Da der Täter das Auto heimtückisch als Waffe benutzt habe, ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen Mordes in vier Fällen. Zudem laufen die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung in einer Vielzahl von Fällen. 

Hintergründe zum Motiv sind bislang nicht bekannt. Die Staatsanwaltschaft erklärte, dass politische oder religiöse Beweggründe nicht festgestellt werden konnten. Die Untersuchung eines Arztes des Gesundheitsamtes habe ergeben, dass möglicherweise ein psychiatrisches Krankheitsbild vorliegen könnte. Ein Gutachten zur Schuldfähigkeit müsse voraussichtlich erstellt werden. Es müsse noch geklärt werden, ob ein Haftbefehl gegen den 51-Jährigen erlassen oder dieser einstweilig in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht wird. 

51-Jähriger lebte im Auto

Laut Angaben der Staatsanwaltschaft hatte der Täter bereits seit einigen Tagen in dem Tatauto der Marke Range Rover gelebt. Er habe aktuell keine feste Wohnanschrift. Der Wagen ist jedoch nicht auf ihn zugelassen. Nach ersten Erkenntnissen wurde ihm dieser bereits seit geraumer Zeit von einer dritten Person überlassen. Um wen es sich dabei handelt, ist unklar. Laut bisherigen Informationen der Staatsanwaltschaft habe der Mann keine näheren Verwandten

Trierer Bürgermeister Leibe erschüttert

Staatsanwalt Peter Fritzen, der seit 26 Jahren in der Region Trier tätig ist, erklärte: "Eine derart sinnlose Tat ist mir noch nicht untergekommen." Der Trierer Bürgermeister Wolfram Leibe zeigte sich erschüttert von dem Vorfall: "Es bot sich ein Bild des Grauens. Es war einfach nur schrecklich." Er habe einen Kinderschuh auf der Straße liegen sehen. „Das Mädchen dazu ist tot“, sagte er unter Tränen. 

Bei der Pressekonferenz erklärte Leibe, es sei der schwärzeste Tag für Trier seit dem zweiten Weltkrieg. Aber: "Wir wollen uns nicht wegducken". Es gelte nun den Fall aufzuarbeiten. "Ich will wissen, warum jemand das tut." Vielleicht lerne man doch daraus und könne Taten wie diese in Zukunft verhindern.

Ministerpräsidentin Dreyer: Ein schlimmer Tag für Trier und das ganze Land

"Es ist ein ganz ganz schlimmer Tag für meine Heimatstadt Trier und auch für uns im Land Rheinland-Pfalz und natürlich sind unsere Gedanken erstmal bei den Angehörigen", sagte die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer in einem Interview am Abend nach der mutmaßlichen Amokfahrt von Trier.

Die Statements von Malu Dreyer und dem rheinland-pfälzischen Innenminister Roger Lewentz im Video:

Erste Pressekonferenz erfolgte bereits am Nachmittag

Die erste Pressekonferenz zu der mutmaßlichen Amokfahrt gab es bereits am Nachmittag. Hier schilderte ein Pressesprecher der Polizei, welche Erkenntnisse zu der Tat bislang vorliegen. Zudem wandte sich der Trierer Bürgermeister Wolfram Leibe an die Bevölkerung:

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Saarland-Nachrichten: Die wichtigsten Meldungen vom Dienstag

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Der saarländische Landtag kommt heute auf Antrag der Linke zu einer Sondersitzung zur Corona-Lage zusammen. Foto: BeckerBredel

Auto rast in Trier in Fußgängerzone: Mehrere Tote und Verletzte

In Trier hat ein Auto in der Fußgängerzone mehrere Menschen erfasst. Laut Medienberichten sind dabei vier Menschen gestorben, mindestens zehn weitere wurden verletzt. Die genauen Hintergründe sind derzeit noch unklar. Mehr dazu: Trier: Auto erfasst mehrere Personen in Fußgängerzone - Tote und Verletzte 

+++ UPDATE: Auto rast in Fußgängerzone in Trier: Der aktuelle Stand

Die aktuellen Corona-Zahlen im Saarland

Im Saarland wurden am gestrigen Montag (Stand: 30. November 2020, 18.00 Uhr) 49 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das Gesundheitsministerium bestätigte auch weitere Todesfälle. Mehr dazu: Gesundheitsministerium meldet 49 neue Corona-Fälle im Saarland 

Sondersitzung des Landtages über Corona-Lage

Der saarländische Landtag berät bei einer Sondersitzung über die aktuelle Corona-Lage. Diese wurde von der Linkspartei beantragt. Der Vorsitzende Oscar Lafontaine forderte, das Parlament bei Einschränkungen der Grundrechte zu konsultieren: Saar-Landtag spricht heute bei Sondersitzung über Corona-Lage 

Regierungserklärung von Hans: Immer noch in "kritischer Phase" der Pandemie 
Gastro-Schließungen im Saarland voraussichtlich noch bis Anfang Januar
Tobias Hans appelliert an Bürger:innen, sich impfen zu lassen 

Kind mit Coronavirus infiziert: Quarantäne in Tholeyer Kindergarten

Ein Kind, das ein Kindergarten in Tholey besucht, wurde positiv auf das Coronavirus getestet. 27 Kindergartenkinder und sieben Mitarbeiter:innen wurden in Quarantäne geschickt. Mehr dazu: Gemeinde Tholey: Corona-Fall in Kindergarten

Nicht angemeldete Versammlung von "Querdenkern" in Saarbrücken

In Saarbrücken kam es gestern zu einer nicht angemeldeten Versammlung von Querdenkern. Fünf Menschen hatten sich mit Kerzen vor der Ludwigskirche getroffen. Sie wollten einen Marsch für den Frieden durchführen. Mehr dazu: Polizei ermittelt nach nicht angemeldeter "Querdenker"-Versammlung in Saarbrücken

Weitere Meldungen rund um das Corona-Geschehen:
Biontech und Pfizer beantragen EU-Zulassung für Corona-Impfstoff 
Umsatzeinbruch wegen Corona drückt Friseurkette Klier in Insolvenz

Schnee und Glätte führt zu vielen Unfällen im Saarland

Nachdem es im Saarland in der Nacht zu Schneefällen und Glätte gekommen war, ereigneten sich etwa 40 Unfälle. Verletzte gab es jedoch keine. Vor allem in Saarbrücken, Saarlouis, Neunkirchen und Merzig Wadern krachte es häufig. Mehr dazu: Saarland: Etwa 40 Unfälle wegen Schnee und Glätte

16-Jähriger aus Völklingen vermisst

Die Polizei in Völklingen fahndet aktuell nach einem 16-Jährigen. Joshua wird seit dem 23. November vermisst. Er ist wahrscheinlich mit einem Roller unterwegs. Personen Beschreibung und mehr dazu: Völklinger Polizei fahndet nach vermisstem Jugendlichen 

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Kleintransporter gerät bei Stau auf A8 in Brand

Ein Kleintransporter ist auf der A8 beim Kreuz Saarbrücken komplett ausgebrannt. Er war zuvor in einen Stau geraten und hatte dort Feuer gefangen. Ursache war wohl ein technischer Defekt. Mehr dazu: Kleintransporter brennt in Stau auf A8 beim Kreuz Saarbrücken komplett aus

Saar-Arbeitsamt meldet Anstieg von Kurzarbeit bei weiter sinkender Arbeitslosigkeit

Die Einschränkungen im November in der Corona-Krise wirken sich auch auf den Arbeitsmarkt aus. Das Arbeitsamt in Saarbrücken stellte einen Anstieg von Kurzarbeit fest. Die Zahl der Arbeitslosen dagegen sank in den dritten Monat in Folge: Mehr Kurzarbeit, etwas weniger arbeitslose Personen im Saarland

Fall aus Blieskastel heute Abend bei "Vorsicht Verbrechen"

In der SWR-Show "Vorsicht Verbrechen" wird heute Abend ein Fall aus dem Saarland gezeigt. Die Sendung unterstützt die Polizei bei der Fahndung. Zudem sollen Präventionsmöglichkeiten gezeigt werden. Mehr dazu: Fall aus dem Saarland wird bei "Vorsicht Verbrechen" gezeigt

Kostenlose Binden und Tampons auf Schultoiletten in Saarbrücken gefordert

Die Grünen in der Regionalversammlung fordern, dass es auf Schultoiletten im Kreis Saarbrücken künftig kostenlose Menstruationsartikel gibt. Tampons und Binden sollten so selbstverständlich sein wie Toilettenpapier. Mehr dazu: Grüne fordern kostenlose Tampons und Binden auf Schultoiletten in Saarbrücken

Verwendete Quellen:
- eigene Artikel

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Gemeinde Tholey: Corona-Fall in Kindergarten

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Ein Kindergarten in der Gemeinde Tholey ist von einem Corona-Fall betroffen. Foto: Daniel Naupold/dpa-Bildfunk

Corona-Fall in Kindergarten

"Ein Kind, das einen Kindergarten in der Gemeinde Tholey besucht, wurde positiv auf das Corona-Virus getestet", hat der Landkreis St. Wendel auf seiner Webseite bekanntgegeben.

In der Folge sei für insgesamt 27 Kinder sowie sieben beschäftigte Personen Quarantäne angeordnet worden. Am heutigen Dienstag (1. Dezember 2020) soll es zu erneuten Testungen kommen.

Aktuelle Fallzahlen im Landkreis St. Wendel

In den jüngsten Zahlen vom Montag wurden sechs neue Corona-Fälle bestätigt. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 95,39. Als genesen gelten 943 Menschen. Bislang liegen 25 Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 vor. Die Gesamtanzahl der bestätigten Fälle nach Gemeinden:

- Freisen: 79
- Marpingen: 200
- Namborn: 85
- Nohfelden: 94
- Nonnweiler: 51
- Oberthal: 94
- Tholey: 120
 -Kreisstadt: 365
- Gesamt: 1088 

Verwendete Quellen:
- landkreis-st.wendel.de

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Völklinger Polizei fahndet nach vermisstem Jugendlichen

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Der Jugendliche wurde fast zwei Wochen vermisst. Foto: Polizei

 

Update: Der Vermisste ist wieder da, die Öffentlichkeitsfahndung ist beendet.

 

Die Polizei hat eine öffentliche Fahndung nach Joshua aus Völklingen initiiert. Nach Angabe der Beamt:innen wird der Jugendliche seit dem 23. November, gegen 7.00 Uhr, vermisst.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion Völklingen, 01.12.2020

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Grüne fordern kostenlose Tampons und Binden auf Schultoiletten in Saarbrücken

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Menstruationsartikel sollten auf Damentoiletten so selbstverständlich sein wie Toilettenpapier, finden die Grünen im Regionalverband Saarbrücken. Symbolfoto: Boris Roessler/dpa-Bildfunk

Menstruationsartikel sollen in Schottland künftig kostenlos sein. Das entschied das dortige Parlament in der vergangenen Woche. Die Grünen im Regionalverband Saarbrücken wollen sich daran ein Beispiel nehmen.

Schultoiletten im Regionalverband mit Tampons ausstatten

Sie fordern, Damentoiletten an weiterführenden Schulen flächendeckend mit Binden und Tampons auszustatten. Der Regionalverband als Schulträger solle dies übernehmen. In der Regionalversammlung, dem Parlament des Regionalverbandes Saarbrücken, brachte die Grünen Fraktion dazu einen Antrag ein. 

Menstruationsartikel sollten selbstverständlich sein

Die Periode ist ein natürlicher Vorgang, entsprechende Hygieneartikel müssten auf Damentoiletten daher so selbstverständlich werden wie Toilettenpapier, finden Fraktionschefin Sandra Steinmetz und Grünen-Bildungspolitikerin Jeanne Dillschneider. "Gerade bei Mädchen und jungen Frauen kommt die Periode unregelmäßig und somit oft überraschend", so Steinmetz. Anders als Toilettenpapier müssen Tampons und Binden jedoch mitgebracht werden.

Zudem sei es wichtig, in der Schule über Alternativen wie Menstruationstassen oder Periodenunterwäsche zu informieren, etwa durch Aufklärungsplakate

Verwendete Quellen:
- Pressemitteilung der Bündnis 90/Die Grünen Fraktion in der Regionalversammlung

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dpa

Mehr Kurzarbeit, etwas weniger arbeitslose Personen im Saarland

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Der Saar-Arbeitsmarkt steht im Zeichen von Corona. Foto: Marijan Murat/dpa

Arbeitsmarkt im Zeichen von Corona

Der saarländische Arbeitsmarkt stand im November wieder verstärkt im Zeichen der Corona-Krise. Zwar ging die Zahl der Arbeitslosen nach Angaben der Arbeitsagentur vom Dienstag den dritten Monat in Folge leicht zurück, doch wurde wieder mehr Kurzarbeit angemeldet. Auch gibt es deutlich weniger offene Stellen als vor einem Jahr.

Mehr Kurzarbeit

Der Teil-Lockdown im November führte dazu, dass nach mehreren rückläufigen Monaten 650 neue Anzeigen für Kurzarbeit eingingen und zwar für insgesamt 6.100 beschäftigte Menschen, wie die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit in Saarbrücken mitteilte. Der Schwerpunkt lag in der Gastronomie. Nach jüngsten Berechnungen wegen Genehmigungen waren im August 30.100 Menschen in rund 3.500 Betrieben in Kurzarbeit.

Weniger arbeitslose Personen

Die Zahl der arbeitslosen Personen ging im November den dritten Monat in Folge zurück, um 900 auf 37.700. Im Vergleich zum Vorjahr waren aber 5.400 Menschen mehr arbeitslos, was eine Zunahme von 16,8 Prozent bedeutet. Die Arbeitslosenquote sank damit binnen Monatsfrist von 7,2 auf 7,1 Prozent - vor einem Jahr waren es 6,0 Prozent.

"Im zweiten Lockdown ist die Arbeitslosigkeit bislang noch nicht gestiegen", erklärte der stellvertretende Vorsitzende der Geschäftsführung in der Regionaldirektion Rheinland-Pfalz-Saarland der Bundesagentur für Arbeit, Walter Hüther. Dies zeige, dass die Unternehmen versuchten, die beschäftigten Personen zu halten.

Höhere Unterbeschäftigung

Um 6,6 Prozent höher als vor einem Jahr ist die Unterbeschäftigung - dazu gehören auch Menschen, die an arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen wie einer beruflichen Eingliederung teilnahmen oder aus anderen Gründen nicht mehr als Arbeitslose gezählt wurden. Dies betraf im November 51.200 Menschen.

Mehr offene Stellen

Die Zahl der offenen Stellen stieg von Oktober bis November um 3,3 Prozent auf 7.700. Dies sind jedoch 1.000 oder 12,0 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Auch die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung blieb mit 309.000 im September um 1,3 Prozent unter Vorjahresniveau.

Mehr schwerbehinderte Menschen arbeitslos

Anlässlich der Woche der Menschen mit Behinderungen untersuchte die Arbeitsagentur für diese Bevölkerungsgruppe den Arbeitsmarkt. Demnach stieg die Zahl der schwerbehinderten Beschäftigten bei Unternehmen mit mindestens 20 Arbeitsplätzen von 2008 bis 2018 zwar um 2.000 oder 18,6 Prozent.

Die Beschäftigungsquote im Saarland erreichte 2018 aber nur 4,2 Prozent und nicht die gesetzlich geforderte Quote von wenigstens 5 Prozent bei Arbeitgeber:innen mit mindestens 20 Arbeitsplätzen. Private Arbeitgeber:innen konnte eine Quote von 3,8 Prozent vorweisen, bei öffentlichen Arbeitgeber:innen waren es 5,8 Prozent.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Kleintransporter brennt in Stau auf A8 beim Kreuz Saarbrücken komplett aus

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Das Fahrzeug brannte komplett aus. Foto: Facebook/Feuerwehr Heusweiler

Kleintransporter brennt aus

Ein Kleintransporter hat in einem Rückstau auf der A8 Feuer gefangen und ist komplett ausgebrannt. Der Fahrer habe sich nicht verletzt und sei in einem Hotel untergekommen, teilte die Polizei mit.

Wohl technischer Defekt

Der Transporter habe vermutlich wegen eines technischen Defekts unvermittelt angefangen zu brennen. Fremdverschulden wird ausgeschlossen. Der Unfall ereignete sich beim Kreuz Saarbrücken am Montagachmittag (30. November 2020). Am späten Abend war die Autobahn noch nicht uneingeschränkt freigegeben.

Auch Unfall auf A8

Auf der A8 hatte es vor dem Brand bereits einen Unfall gegeben, bei dem ein 49 Jahre alter Lkw-Fahrer vermutlich ebenfalls wegen eines technischen Defekts die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren hatte und umgekippt war.

"Durch den nun seitlich auf der rechten Fahrspur liegenden Anhänger, welcher mit Betongewichten, einem Betonsilo sowie einem Baucontainer schwer beladen war, wurde die Fahrbahn teilweise blockiert", heißt es in einer Polizeimeldung.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- Mitteilung der Polizei
- Facebook-Beitrag der Freiwilligen Feuerwehr Regionalverband Saarbrücken

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Gesundheitsministerium meldet 49 neue Corona-Fälle im Saarland

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Das Gesundheitsministerium hat für das Saarland jüngst 49 neue Corona-Fälle gemeldet. Foto: Tom Weller/dpa-Bildfunk

Im Saarland sind zurzeit 2.075 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Die Zahl ergibt sich aus den Daten, die das Gesundheitsministerium mit Stand vom Montag (30. November 2020), 18.00 Uhr, veröffentlicht hat. 

49 neue Corona-Fälle

Demnach stieg die Gesamtzahl der gemeldeten Infektionen um 49 auf jetzt 12.963 Fälle. Bislang sind 287 Menschen im Saarland in Verbindung mit SARS-CoV-2 gestorben. Das sind neun Personen mehr als am Vortag.

Als geheilt gelten inzwischen 10.601 Menschen (+219). Von den an Covid-19 erkrankten Patient:innen werden momentan 212 stationär behandelt (+5). Davon liegen 52 auf der Intensivstation (-3).

Die Gesamtfälle teilen sich wie folgt auf die Landkreise und den Regionalverband auf:
Saarbrücken: 4.835 (+15 gegenüber dem Vortag)
Merzig-Wadern: 1.229 (+5)
Neunkirchen: 1.637 (+8)
Saarlouis: 2.535 (+3)
Saarpfalz: 1.639 (+12)
St. Wendel: 1.088 (+6)

Wie die Statistik zustande kommt

Das saarländische Gesundheitsministerium versendet einmal am Tag Angaben zu der Entwicklung der Coronavirus-Zahlen. Es weist darin nur Fälle auf, die von den Gesundheitsämtern der Landkreise und des Regionalverbands bestätigt wurden. Über die tägliche Anzahl der Tests macht das Ministerium keine Angaben.

Begriffserklärung

Zahl der Fälle: Sie gibt die Gesamtzahl der Fälle im Saarland seit dem ersten Auftreten des Coronavirus an. Sie zeigt damit nicht an, wie viele Menschen zum aktuellen Zeitpunkt mit dem Virus infiziert sind. Genesene und Tote werden aus dieser Zahl nicht herausgerechnet.

Zahl der Genesenen: Sie gibt die Gesamtzahl der Personen an, die mit dem Coronavirus infiziert waren und inzwischen wieder geheilt sind.

Zahl der Toten: Sie zeigt die Gesamtzahl der Menschen an, die in Verbindung mit einer Corona-Infektion gestorben sind.

Zahl der aktiven Infektionen: Sie zeigt die aktuelle Zahl der Personen an, die das Coronavirus in sich tragen. Sie ergibt sich aus der Differenz aus der Gesamtzahl der Fälle und der Zahl der Geheilten sowie der Zahl der Toten.

Zahl der Intensivpatienten: Sie gibt die aktuelle Zahl der Personen an, die sich mit einer Coronavirus-Infektion auf einer Intensivstation befinden.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des saarländischen Gesundheitsministeriums, 30.11.2020
- eigene Recherche

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Saar-Landtag spricht heute bei Sondersitzung über Corona-Lage

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Tobias Hans wird heute eine Regierungserklärung zur Corona-Lage im Saarland abgeben. Foto: BeckerBredel

Heute Sondersitzung

Der saarländische Landtag kommt heute ab 10.00 Uhr zu einer Corona-Sondersitzung zusammen. Erwartet wird dabei unter anderem eine Regierungserklärung von Tobias Hans zur aktuellen Lage.

Hans begrüßte in einer Erklärung vom Montag (30. Dezember 2020) die Gelegenheit, die Maßnahmen der Regierung "auch öffentlich weiter zu erklären und zur Diskussion zu stellen". Legislative, Judikative und Exekutive müssten "an der Bekämpfung der Pandemie Hand in Hand mitwirken": Das gelte umso mehr "in dieser schwierigen Situation, in der es wenige Lösungen gibt, die es allen recht machen."

Hintergrund

Die Sondersitzung war von der oppositionellen Linkspartei beantragt worden. Deren Fraktionsvorsitzender Oskar Lafontaine verlangte, das Landesparlament vor Entscheidungen über die Einschränkung von Grundrechten zu konsultieren.

Die Regierung hatte am Freitag eine neue Rechtsverordnung über verschärfte Corona-Regeln beschlossen, die bereits am Sonntag in Kraft trat. Lafontaine sagte am Montag, wenn der Landtag nicht vor Beschlüssen der Bundeskanzlerin und der Ministerpräsidenten und nicht vor dem Erlass einer Rechtsverordnung mit diesen Fragen befasst werde, dann sei dies "eine Missachtung des Parlaments und verfassungswidrig".

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- eigener Bericht

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Verdi will Corona-Prämien für Berufsfeuerwehr Saarbrücken

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Verdi fordert eine Corona-Prämie für die Feuerwehr im Saarland. Archivfoto: BeckerBredel

In einem Brief an Innenminister Klaus Bouillon fordert Verdi eine Corona-Prämie für Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr Saarbrücken. Das berichtet der SR.

Feuerwehrleute seien häufig mit Corona-Infizierten konfrontiert

Die Feuerwehrleute seien bei 90 Prozent ihrer Einsätze im Rettungsdienst tätig. Dabei würden sie häufig mit Corona-Infizierten konfrontiert. Zudem belasten Personalengpässe durch Infektionen die Feuerwehr. 56-Stunden-Wochen seien aufgrund von Ausfällen und Quarantänemaßnahmen keine Seltenheit.

Saarbrücker Berufsfeuerwehr habe Anspruch auf Wertschätzung

Auch die Beamtinnen und Beamten der Saarbrücker Berufsfeuerwehr hätten einen Anspruch auf Wertschätzung, so ein Verdi Sprecher. Nur der Applaus der Bevölkerung reiche nicht aus. Eine Corona-Leistungsprämie in Anlehnung an den gerade abgeschlossenen Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst sei angemessen.

Verwendete Quellen:
- Saarländischer Rundunfk.

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Heiligabend-Aktion in Saarbrücken soll unter Corona-Bedingungen stattfinden

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Die Heiligabend-Aktion für Bedürftige, Wohnungslose und Einsame findet in der Corona-Pandemie ohne warmes Essen und Unterhaltungsprogramm statt. Archivfoto: BeckerBredel

Wegen der Corona-Pandemie wird der 51. Heiligabend für Bedürftige in Saarbrücken mit erheblichen Einschränkungen ausgerichtet. Statt warmem Essen, Musik und Tanzprogramm wie üblich wird es in diesem Jahr lediglich eine Geschenkausgabe geben. Das berichtet der "SR" und bezieht sich dabei auf die Organisator:innen.

Gestaffelte Geschenkeausgabe statt Feier

Das Verteilen der Geschenke findet unter Hygieneauflagen statt. Es soll gewährleistet werden, dass sich nicht zu viele Menschen gleichzeitig im E-Werk aufhalten. Dazu wird die Ausgabe etwa gestaffelt. Menschen über 60 Jahren sollen ihre Geschenketaschen mit Lebensmitteln bereits um 12.00 Uhr mittags abholen. Familien mit Kindern dagegen sind dazu angehalten, erst ab 15.00 Uhr im E-Werk vorbeizukommen.

Heiligabend-Aktion richtet sich sonst auch an Einsame

Mit der Heiligabend-Aktion soll nicht nur Bedürftigen und Wohnungslosen ein schönes Weihnachtsfest beschert werden. Auch Menschen, die an Einsamkeit leiden, konnten im E-Werk gemeinsam mit anderen den Heiligabend feiern. Das wird in diesem Jahr leider nicht möglich sein. 

Verwendete Quellen:
- Saarländischer Rundfunk

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