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Intensivmediziner glauben an baldigen Belastungsrückgang auf Intensivstationen

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Auf den Intensivstationen sei man auf einem Auslastungs-Plateau angekommen. Symbolfoto: Waltraud Grubitzsch/dpa-Bildfunk

"Wir hoffen sehr stark, und wir sehen es in den letzten Tagen auch, dass wir in eine sehr hohe Stabilisierungsphase auf deutschen Intensivstationen eintreten", so Uwe Janssens, der Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) am Mittwoch im ZDF-"Morgenmagazin".

Die Zuwächse seien nicht mehr so hoch, "das heißt, wir kommen auf ein Plateau". Wenn das Niveau nun gleich bleibt, könne es in 14 bis 20 Tagen einen leichten Rückgang der Belastung auf den Intensivstationen geben.

Rekordzahl an Todesfällen in Deutschland

Laut Robert-Koch-Institut sind von Dienstag- auf Mittwochmorgen (2. Dezember 2020) 487 Todesfälle gemeldet worden, die im Zusammenhang mit dem Coronavirus stehen. Das ist der höchste Wert seit Beginn der Pandemie. Janssens erklärte, die hohen Sterbezahlen seien Ergebnis der hohen Infektionszahlen der letzten Wochen. "Es dauert halt, bis ein an Covid-19 erkrankter Patient leider Gottes diesen schweren Weg nimmt und verstirbt", sagte er.

Intensivkapazitäten noch nicht überall voll ausgelastet

Die Auslastung der Intensivplätze ist nicht in allen Regionen in Deutschland gleich. In Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern etwa seien noch 20 bis 30 Prozent der Betten frei. Sollten die Infektionszahlen erneut steigen, müsse man zunächst diese Ressourcen durch Verlegungen nutzen. Erst erreiche man eine Grenze.

Der Intensivmediziner und viele seiner Kollegen glaubten jedoch nicht, dass es so weit komme. Sorge bereiteten allerdings die Lockerungen über die Feiertage.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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