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Trier: Hunderte Menschen nehmen an Gedenkveranstaltung an Porta Nigra teil

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Stille Anteilnahme nach der Amokfahrt in Trier. Foto: Twitter/Polizei Trier

Gedenkveranstaltung in Trier

"Viele hundert Menschen nehmen Anteil und demonstrieren Solidarität mit den Opfern der gestrigen Horrorfahrt durch Trier", teilte die Polizei auf dem Kurznachrichtendienst Twitter mit. Dieser Stunde findet an der Porta Nigra in Trier eine Gedenkveranstaltung statt.

Zahlreiche Kerzen und Blumen an dem früheren römischen Stadttor erinnern an die fünf Toten und 14 Verletzten. "Trier trauert, Trier leidet, Trier resigniert aber nicht", zitiert "dpa" den Trier Oberbürgermeister Wolfram Leibe.

Nach eigenen Angaben ist die Polizei vor Ort, um die Veranstaltung an der Porta Nigra zu begleiten. Darüber hinaus seien Einsatzkräfte "im Innenstadtbereich präsent und ansprechbar", so die Beamt:innen in einer weiteren Twitter-Meldung.

Im Anschluss an die Veranstaltungen sollen auch die Kirchenglocken läuten. 13.46 Uhr war der Zeitpunkt, an dem die Amokfahrt begann.

Maul Dreyer: Trauer mit Angehörigen

Laut "SWR" sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) im Rahmen der Veranstaltung: Diese Tat könne "nichts, aber auch gar nichts" rechtfertigen. "Wir trauern mit den Angehörigen der Toten und wir beten für die Verletzten [...]", wird sie außerdem im Medienbericht zitiert.

Aktueller Stand

Nach bisherigen Ermittlungen hatte ein Mann mit einem PS-starken Geländewagen am Dienstag in Trier gezielt Menschen in der Fußgängerzone überfahren. Fünf Menschen starben, darunter ein neun Wochen altes Baby und sein Vater. 14 Menschen wurden verletzt.

Der dringend Tatverdächtige soll am heutigen Mittwoch dem Haftrichter vorgeführt werden. Der Staatsanwaltschaft zufolge gibt es Hinweise auf eine mögliche psychische Erkrankung bei dem 51-Jährigen. Den aktuellen Stand zur Amokfahrt mit allen bisher bekannten Hintergründen gibt es hier: "Aktueller Stand zur Amokfahrt in Trier - Tatverdächtiger spricht mit Polizei".

Verwendete Quellen:
- swr.de
- Polizei Trier auf Twitter
- eigene Berichte
- Deutsche Presse-Agentur

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