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Saarland-Nachrichten: Die wichtigsten Meldungen vom Donnerstag

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Die Nachrichtenlage im Saarland wird nach wie vor von der Corona-Pandemie bestimmt. Symbolfoto: Sebastian Gollnow/dpa

Teil-Lockdown bis 10. Januar verlängert

Obwohl sich viele Menschen nach einem normalen Leben zurücksehnen, läuft es in der Corona-Pandemie auf einen verlängerten Teil-Lockdown bis zum 10. Januar hinaus - erst einmal. Noch keinen Anlass zur Entwarnung geben die jüngsten Zahlen des RKI. Mehr: "Teil-Lockdown bis 10. Januar verlängert".

Saarland: Standort für Impfzentrum West steht fest

Nach Angaben des Landkreises Saarlouis wird dieser gemeinsam mit dem Landkreis Merzig-Wadern das Impfzentrum West des Saarlandes errichten. Der Standort dafür steht bereits fest.

Krankenhaus St. Ingbert verhängt Aufnahmestopp nach Corona-Fall

Das Kreiskrankenhaus St. Ingbert hat wegen eines "Covid-19-Infektionsgeschehens" einen Aufnahmestopp verhängt. Bis zum 9. Dezember 2020 werden vorerst keine Patient:innen mehr aufgenommen. Zudem werden alle geplanten Operationen in diesem Zeitraum abgesagt. Mehr dazu: "Krankenhaus St. Ingbert verhängt Aufnahmestopp nach Corona-Fall".

Weitere News zum Thema Corona:
- Corona in Homburger Seniorenheim: 60 Bewohner:innen und 13 Pflegekräfte betroffen
- Gastro-Beschäftigte demonstrieren vor dem Staatstheater Saarbrücken

Lotto-Großgewinn für Tipper aus dem Saarland

"Durch eine besondere Konstellation bei der gestrigen Lotto-Ziehung" ist der Saarland-Sporttoto GmbH zufolge ein Tipper aus dem Saarland zum Großgewinner geworden. Mehr: "Lotto-Großgewinn für Tipper aus dem Saarland".

Nach Amokfahrt in Trier: Trauer-Orte ziehen Tausende Menschen an

Zu Trauer- und Gedenkorten in der Trierer Innenstadt sind nach der Amokfahrt mit fünf Toten bereits Tausende Menschen gekommen. Weitere Informationen:  "Trauer-Orte ziehen Tausende Menschen an".

In Menschengruppe gefahren: Prozess nach tödlichem Unfall in Pirmasens beginnt

Vor dem Pirmasenser Amtsgericht beginnt heute der Prozess gegen einen 51-Jährigen. Ihm wird vorgeworfen, im Juni in eine Menschengruppe vor einer Gaststätte gefahren zu sein. Dabei kam ein Mann ums Leben. Der ganze Artikel: "Prozess nach tödlichem Unfall in Pirmasens beginnt".

Öffentlichkeitsfahndung: Sylwester Myslinski (46) aus Saarbrücken wird vermisst

Die Polizei im Saarland sucht aktuell per Öffentlichkeitsfahndung nach dem vermissten, 46-jährigen Sylwester Myslinski aus Saarbrücken. Es sei derzeit nicht auszuschließen, dass der Mann sich in einer hilflosen Lage befinde: "Sylwester Myslinski (46) aus Saarbrücken wird vermisst".

+++UPDATE+++ Vermisster Sylwester M. wohlbehalten aufgefunden

Polizei räumt Geschäft in St. Ingbert wegen verdächtigem Gegenstand

In der St. Ingberter Kaiserstraße hat die Polizei kürzlich ein Geschäft geräumt. Der Grund: ein verdächtiger Gegenstand. Mehr: "Polizei räumt Geschäft in St. Ingbert wegen verdächtigem Gegenstand".

Unbekannte Personen klauen BMW X3 in Bexbach

Erst kürzlich haben in Bexbach unbekannte Personen einen hochwertigen BMW X3 entwendet. Die Polizei bittet um Hinweise. Das ist bislang bekannt: "Unbekannte Personen klauen BMW X3 in Bexbach"

Weitere Blaulicht-Meldungen:
- Betrüger:innen bringen Seniorin (89) aus dem Saarland um hohen Geldbetrag
- Schwerer Lkw-Unfall auf A8
- Brandstiftung an Fahrzeugen in Dudweiler - rund 10.000 Euro Schaden

Eishalle "Ice Arena" in Zweibrücken steht zum Verkauf

Zum Verkauf steht derzeit die Eishalle "Ice Arena" in Zweibrücken. Interessierte Personen müssen dafür allerdings tief in die Tasche greifen: "Eishalle in Zweibrücken steht zum Verkauf".

Ein "besonderer" Wolf: Guido im Wolfspark Merzig gestorben

Der kanadische Wolf "Guido" im Wolfspark Merzig ist gestorben. Das Team nimmt in einem Nachruf Abschied von dem "besonderen" Wolf: "Guido im Wolfspark Merzig gestorben".

Verwendete Quellen:
- eigene Berichte

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Vermisster Sylwester M. wohlbehalten aufgefunden

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Der als vermisst gemeldete Sylwester M. wurde wohlbehalten aufgefunden. Foto: Polizei

Vermisster Sylwester M. wieder aufgetaucht

Gute Nachrichten von der Saarbrücker Polizei: Der als vermisst gemeldete Sylwester M. konnte wohlbehalten aufgefunden werden. Die Polizei suchte den 46-jährigen Mann per Öffentlichkeitsfahndung, da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass er sich in einer hilflosen Lage befindet.

Entwarnung gab es dann am Abend: Sylwester M. hielt sich bei Verwandten in Lebach auf und konnte wohlbehalten aufgegriffen werden. Die Öffentlichkeitsfahndung wurde daher wieder eingestellt.

Vielen Dank an die engagierten Menschen im Saarland, die die Öffentlichkeitsfahndung verbreitet haben und dadurch beim Auffinden des Mannes mitgeholfen haben!

Verwendete Quellen:
- Angaben der Polizei Saarbrücken vom 03.12.2020

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Das große "Wovon gibt's im Saarland mehr?"-Quiz

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Kannst du all unsere Fragen richtig beantworten? Foto: Pixabay

 

In unserem neuen Quiz haben wir dir 11 knifflige und weniger knifflige Fragen zusammengestellt. Kannst du sie alle richtig beantworten? Probier es jetzt aus:

Verwendete Quellen:
- Gelbe Seiten
- Statistisches Landesamt
- Landesmedienanstalt Saarland
- Saarländischer Fußballverband
- Saarländischer Handballverband
- eigene Recherche

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Krankenhaus St. Ingbert verhängt Aufnahmestopp nach Corona-Fall

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Das Kreiskrankenhaus in St. Ingbert nimmt aufgrund eines Corona-Falls derzeit keine Patient:innen mehr auf. Symbolfoto: picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild | Jens Büttner

Aufnahmestopp am Krankenhaus St. Ingbert

Das Kreiskrankenhaus in St. Ingbert nimmt ab sofort keine Patient:innen mehr auf. Der Aufnahmestopp wurde aufgrund eines "Covid-19-Infektionsgeschehens in der Klinik" verhängt und soll vorläufig bis zum 9. Dezember 2020 andauern, wie das Gesundheitsamt des Saarpfalz-Kreises am heutigen Donnerstagmittag (3. Dezember 2020) mitteilte.

Alle geplanten Operationen werden abgesagt

Auch werden alle bis zu diesem Datum geplanten Operationen abgesagt beziehungsweise verschoben. Aufgrund der noch unklaren Kontaktlage werden alle Patient:innen sowie das Pflegepersonal als Kontaktpersonen der "Kategorie 1" eingestuft. Folglich gilt eine Quarantäne für all diese Personen gemäß den Vorgaben des Gesundheitsamtes. Auch die Kantine des Krankenhauses wird sofort geschlossen.

Im Laufe des heutigen und morgigen Tages sollen voraussichtlich alle Patient:innen und das Personal abgestrichen werden.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Gesundheitsamtes des Saarpfalz-Kreises vom 03.12.2020

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Fahrer bei schwerem Lkw-Unfall auf A8 verletzt

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Der Fahrer wurde bei dem Unfall im Führerhaus eingeklemmt. Foto: Brandon-Lee Posse/SOL.DE

Bei einem Unfall auf der A8 ist am heutigen Donnerstag (3. Dezember 2020) ein Lkw-Fahrer schwer verletzt worden. Zu dem Crash kam es gegen 10.00 Uhr zwischen Merchweiler und dem Dreieck Friedrichsthal.

Laster kracht in Baustellenfahrzeug

Der 46-Jährige war mit seinem Sattelschlepper in Fahrtrichtung Pirmasens unterwegs, als er in Höhe Friedrichsthal-Maybach aus bislang unbekannter Ursache auf ein Baustellenfahrzeug auffuhr. Er wurde bei dem Zusammenstoß im Führerhaus eingeklemmt und schwer verletzt.

🚨+++Einsatz 095/2020+++🚨 📟: Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person ⏰: Donnerstag, 03.12.2020 - 10:07 Uhr 🗺: Autobahn...

Gepostet von Feuerwehr Friedrichsthal am Donnerstag, 3. Dezember 2020

Rettungskräfte der Feuerwehr befreiten den Mann schonend aus dem Unfallwrack. Er kam ins Krankenhaus. Der 46-Jährige erlitt nach Polizeiangaben Platzwunden am Bein und mutmaßlich ein Schädel-Hirn-Trauma.

Live-Ticker: Aktuelle Verkehrsmeldungen aus dem Saarland

A8 gesperrt

Die Fahrbahn der A8 in Richtung Pirmasens war für rund vier Stunden gesperrt. Es bildete sich ein Rückstau, in dem es zu einem Folgeunfall kam.

Verwendete Quellen:
- Presse-Agentur BeckerBredel
- eigene Recherche
- Mitteilung der Polizeiinspektion Sulzbach, 03.12.2020

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Corona in Homburger Seniorenheim: 60 Bewohner:innen und 13 Pflegekräfte betroffen

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73 Corona-Fälle gibt es in einer Homburger Senioreneinrichtung. Foto: Jonas Güttler/dpa-Bildfunk

Das Gesundheitsamt des Saarpfalz-Kreises hat über weitere Corona-Fälle an einer Senioreneinrichtung in Homburg informiert.

Insgesamt 73 Fälle

Erst kürzlich meldete das zuständige Gesundheitsamt positive Testergebnisse von 46 Bewohner:innen und sieben Pflegekräften in der Einrichtung. Nach weiteren Testungen ist der aktuelle Stand ein anderer. Insgesamt sind es nun 60 Bewohner:innen mit einem positiven Ergebnis sowie 13 Beschäftigte, so die neuen Angaben.

Folgen für Einrichtung

Die weiteren Fälle haben nach Angaben des Gesundheitsamts Folgen für die Einrichtung. So können unter anderem "einzelne Wohnbereiche nicht mehr separiert werden, wie dies im Vorfeld erfolgt war". Zudem müssen alle Bewohner:innen bis vorerst einschließlich 11. Dezember in Quarantäne. Folglich dürfen sie sich nur noch in ihrem jeweiligen Wohnbereich aufhalten.

Ebenso sind laut Gesundheitsamt "gegenseitige Besuche sowie der Empfang von Gästen von außerhalb" bis dahin nicht erlaubt. Die Beschäftigten mit Kontakt zu Bewohner:innen müssen unter anderem FFP-2-Schutzmasken und medizinische Schutzhandschuhe tragen. Sie werden zudem täglich abgestrichen, geht ebenso aus der Mitteilung hervor.

Verwendete Quellen:
- Gesundheitsamt des Saarpfalz-Kreises, 03.12.2020
- eigener Bericht

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Saarländische Gastro-Beschäftigte demonstrieren vor dem Staatstheater Saarbrücken

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Am Samstag wollen die Beschäftigten im Gastgewerbe vor dem Staatstheater in Saarbrücken demonstrieren. Symbolfoto: picture alliance/dpa | Axel Heimken

Beschäftigte aus Gastgewerbe demonstrieren in Saarbrücken

Am Samstag findet auf dem Tbilisser Platz vor dem Staatstheater in Saarbrücken um 15.00 Uhr eine Demonstration der Beschäftigten aus dem Gastgewerbe sowie ihren Zuliefererbetrieben statt. Die demonstrierenden Personen wollen in der rund einstündigen Veranstaltung symbolisch "den Löffel abgeben", um damit auf ihre ernste Lage in der Corona-Krise aufmerksam zu machen.

Letzte Reserven der Beschäftigten aufgebraucht

"Köchinnen, Kellner und Hotelangestellte haben seit dem Frühjahr mit massiven finanziellen Einbußen durch die Kurzarbeit zu kämpfen. Wegen der meist niedrigen Löhne im Gastgewerbe und des fehlenden Trinkgeldes sind nun auch die letzten Reserven aufgebraucht", sagte Mark Baumeister, Geschäftsführer der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätte (NGG) im Saarland.

Man dürfe nun nicht nur an Soforthilfen für die Unternehmen denken, sondern müsse sich auch um die Beschäftigten kümmern. So fordert die NGG Corona-Sofort-Nothilfen in Höhe von 1.000 Euro sowie ein "Mindestkurzarbeitergeld", das vor allem den Beschäftigten im Niedriglohnsektor zugutekommen soll (ausführliche Informationen hierzu unter: "Saar-Gewerkschaft fordert 1.000 Euro Soforthilfe für Gastro-Beschäftigte").

Rund 17.000 Beschäftige betroffen

Im Saarland sind rund 17.000 Arbeitnehmer:innen des Hotel- und Gaststättengewerbes durch die aktuelle Corona-Krise und die damit verbundenen Schließungen von Betrieben in existenzielle Nöte geraten. Diese dürfe man nach Ansicht der NGG nun nicht einfach ihrem Schicksal überlassen: "Die Politik greift den Firmen mit enormen Summen unter die Arme, um eine Pleitewelle zu verhindern. Jetzt darf sie die Beschäftigten nicht im Regen stehen lassen", so Baumeister.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätte (NGG) Saarland vom 03.12.2020

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Ein "besonderer" Wolf: Guido im Wolfspark Merzig gestorben

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Der kanadische Wolf "Guido", der im Wolfspark Merzig lebte, ist gestorben. Symbolfoto: Pixabay

Nachdem im Sommer bereits der kanadische Wolf "Carlo" gestorben war, ist nun auch sein Bruder "Guido" tot. Das berichtet das Team des Wolfsparkes Werner Freund in Merzig auf Facebook. 

Wolfsbrüder gingen zusammen durch dick und dünn

Der Verlust seines Bruders sei nicht spurlos an Guido vorbeigegangen. Wie das Wolfspark-Team berichtet, hatten die beiden Geschwister eine sehr gute Bindung. Es sei nicht unüblich, dass Familienmitglieder kurz nacheinander sterben. Carlo sei mit Guido durch dick und dünn gegangen.

Dabei seien sich die Brüder allerdings nicht immer einig gewesen. Regelmäßig hätten sie um Futter gestritten. "Der Gewinner hat es dann später meist liegen lassen", so das Wolfspark Team. Es sei eher um den brüderlichen Streit als ums Futter gegangen. Davon hatten beide stets genug.

Guido versuchte, Leitwolf zu werden und Hühner zu retten

Guido sei von Anfang an ein "besonderer" Wolf mit Eigenarten gewesen. So habe er immer wieder versucht, die Leitposition von "Peter" an sich zu reißen. Das gelang ihm allerdings nie. Und auch ein anderes Vorhaben des Wolfes war zum Scheitern verurteilt: Guido habe regelmäßig versucht, sein Futter zu "retten". Die toten Hühner, die er eigentlich fressen sollte, wollte er wiederbeleben. Dazu sei er rund um das Geflügel herum gesprungen und habe es immer wieder mit der Schnauze angestoßen. 

Knurren und Zähne zeigen = Ich freu mich, dich zu sehen

Auch der "Dialekt" des kanadischen Wolfes sei besonders gewesen. "Guido kam immer an und knurrte", schreibt das Wolfspark-Team. Dabei habe er meist auch die Zähne gezeigt, was üblicherweise ein Zeichen von Dominanz sei. Erst nach einer ganzen Weile habe das Team erkannt, dass der Wolf damit jedoch etwas anderes meinte. "Ungefähr so als käme ein guter Freund mit geballten Fäusten und grimmigen Blick auf dich zu um dir dann ein: 'SCHÖN DICH ZU SEHEN! ICH FREU MICH RIESIG!' ins Gesicht zu brüllen.

Guido habe gezeigt, wie vielfältig Wölfe sein können

Guido habe Streicheleinheiten an Kopf und Hals gemocht, aber auch hier war er speziell. Am Rücken und Bauch wollte er nicht gestreichelt werden. Auch grobes Kraulen konnte er nicht leiden. "Man kann sagen, dass Guido ein besonderer Wolf war", so der Post abschließend. Er habe dem Team gezeigt, wie vielfältig Wölfe sein können.

Verwendete Quellen:
- Wolfspark Merzig auf Facebook

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KKH Saar: Krankenhausaufenthalte in Corona-Krise um 18 Prozent gesunken

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Vor allem ältere Männer, die an Covid-19 erkrankt waren, mussten häufig beatmet werden. Symbolfoto: Jens Büttner/dpa-Bildfunk

In der ersten Corona-Welle habe es deutlich weniger Krankenhausaufenthalte gegeben als üblich. Das meldet die KKH Saarbrücken in einer Pressemitteilung. Da in der Pandemie Intensivbetten für Corona-Patient:innen freigehalten werden sollen, sagten Kliniken zahlreiche Operationen ab. Untersuchungen wurden verschoben und die Behandlungen priorisiert. 

18 Prozent weniger Klinikaufenthalte als im Vorjahr

Im April sei die Zahl der Klinikbehandlungen so im Vergleich zum Vorjahresmonat bei der KKH um 40 Prozent gesunken. Seit Beginn der Pandemie habe die Krankenkasse rund 18 Prozent weniger Klinikaufenthalte verzeichnet. Auch in der zweiten Corona-Welle sei die Zahl nun wieder rückläufig. 

Hälfte der beatmeten Covid-19-Patient:innen über 70 Jahre

Die Auswertung habe jedoch auch gezeigt, dass von April bis Juni vermehrt Covid-19-Patient:innen auf der Intensivstation beatmet werden mussten. Nach aktuellen Erkenntnissen seien vor allem ältere Menschen und Risikopatient:innen betroffen. Die Hälfte der Patient:innen, die zwischen April und Mai beatmet werden mussten, waren über 70 Jahre alt.

Männer deutlich häufiger betroffen als Frauen

Auch bei jüngeren Menschen habe eine Infektion Klinikaufenthalte samt Beatmung notwendig gemacht. Auffällig sei allerdings, dass in allen Altersgruppe Männer stärker betroffen waren als Frauen. Bei den 31- bis 40-Jährigen habe es sich sogar fast ausschließlich um Männer gehandelt. 

Corona-Behandlung kostete im Schnitt 6.035 Euro

Durchschnittliche kostete die stationäre Behandlung von Covid-19-Patient:innen laut KKH 6.035 Euro. Damit war der Klinikaufenthalt teurer als sonst üblich. Die Fallkosten belaufen sich sonst im Schnitt auf 5.051 Euro. Insgesamt seien die Krankenhausfallkosten pro Patient:in in diesem Jahr um 13 Prozent gestiegen. Im vergangenen Jahr hätten sich diese nur auf 4.457 Euro belaufen. Demnach seien die behandelten Fälle mutmaßlich schwerwiegender als im Vorjahr gewesen.

Die KKH rät, die Hygieneregeln einzuhalten und rechtzeitig einen Arzt zu konsultieren. Auch bei anderen Erkrankungen sollte nicht gezögert werden, ein Krankenhaus aufzusuchen.

Verwendete Quellen:
- Pressemitteilung der KKH Saarbrücken

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A8 am Autobahndreieck Saarlouis wird wegen Bauarbeiten voll gesperrt

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Wegen Bauarbeiten wird eine Überleitung der A8 am Autobahndreieck Saarlouis gesperrt. Symbolfoto: David Young/dpa

Sperrung im Bereich der A8 bei Saarlouis

Samstag und Sonntag wird der LfS im Bereich der A8 am Autobahndreieck Saarlouis im Rahmen des Neubaus der "Saarbrücke" Bauarbeiten durchführen. Dafür ist eine Vollsperrung der Überleitung aus Luxemburg und Saarbrücken kommend in Richtung Neunkirchen notwendig. Diese wird laut LfS von Samstagabend, 20.00 Uhr bis Sonntagabend, circa 22.00 Uhr eingerichtet.

Verkehr wird umgeleitet

Der Verkehr wird während der Arbeiten ab der Anschlussstelle Dillingen-Mitte über die L355/L174 durch Dillingen und die B51 zur Anschlussstelle Dillingen-Süd geleitet.

LfS rechnet mit Verkehrsstörungen

Der LfS rechnet mit Verkehrsstörungen. Den Verkehrsteilnehmern wird empfohlen, absehbare Störungen bei der Routenplanung zu berücksichtigen, auf die Verkehrsmeldungen im Rundfunk zu achten und angemessene Fahrzeit einzuplanen.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Landesbetriebs für Straßenbau vom 30.11.2020

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Öffentlichkeitsfahndung: Sylwester M. (46) aus Saarbrücken wird vermisst

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Der 46-jährige Sylwester M. aus Saarbrücken wird vermisst. Foto: Polizei

Öffentlichkeitsfahndung im Saarland: Mann wird vermisst

Seit dem heutigen Donnerstagmorgen (3. Dezember 2020) wird der 46-jährige Sylwester M. vermisst. Der Vermisste wurde letztmalig im Bereich des Sonnenberg-Klinikums in Saarbrücken gesehen. Seither ist sein Aufenthaltsort unbekannt. Laut Angaben der Polizei sei nicht auszuschließen, dass Herr M. desorientiert ist und sich in hilfloser Lage befindet.

Personenbeschreibung des Vermissten

Die Polizei fahndet aktuell mit der folgenden Personenbeschreibung nach dem vermissten Sylwester M.:
- etwa 1,80 bis 1,90 Meter groß
- normale Statur
- kurze, dunkle Haare
- bekleidet mit blauer Jeans, neongrünem T-Shirt und dunkler Steppjacke

Hinweise zum Aufenthalt des Vermissten an die Polizeiinspektion Saarbrücken-Stadt unter der Telefonnummer (0681)9321-233 oder eine andere Polizeidienststelle.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizei Saarbrücken vom 03.12.2020

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Nach Amokfahrt in Trier: Trauer-Orte ziehen Tausende Menschen an

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Menschen gedenken vor der Porta Nigra der Opfer der Amokfahrt und stellen Kerzen ab. Foto: picture alliance/dpa/Harald Tittel

Trauer in Trier

Nach der Amokfahrt in Trier sind bereits Tausende Menschen zu Gedenk- und Trauerorten in der Innenstadt gekommen. Ein Sprecher der Polizei Trier sagte dazu am heutigen Donnerstag (3. Dezember 2020): "Man spürt eine hohe Betroffenheit in der Stadt". Auf Twitter teilten die Beamt:innen zudem mit: "Trier zeigt überwältigende Solidarität und Anteilnahme".

Zentraler Trauerort war die Porta Nigra. Doch auch an anderen Orten, wo bei der Amokfahrt am Dienstag Menschen getötet worden waren, hätten Passanten innegehalten, so ein Sprecher der Polizei. "Es waren insgesamt mehrere Tausend, die gekommen sind."

Landesweite Schweigeminute

Am heutigen Donnerstag soll es um 13.46 Uhr eine landesweite Schweigeminute für Opfer, Angehörige sowie betroffene Personen der Amokfahrt geben. Zu dem Gedenken exakt zwei Tage danach hat Oberbürgermeister Wolfram Leibe (SPD) für Trier aufgerufen.

Hintergrund

Bei der Amokfahrt in der Trierer Innenstadt waren fünf Menschen getötet worden. 18 weitere wurden verletzt, sechs davon schwer. Der 51 Jahre alte Tatverdächtige fuhr den Ermittlungen zufolge gezielt einen "Zick-Zack-Kurs", um Menschen zu treffen. Es sei seine Absicht gewesen, "so viele Menschen wie möglich zu töten oder zumindest zu verletzen", hieß von der Staatsanwaltschaft. Der Mann sitzt seit Mittwoch in Untersuchungshaft.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- eigene Berichte
- Polizei Trier auf Twitter

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Betrüger:innen bringen Seniorin (89) aus dem Saarland um hohen Geldbetrag

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Mit mehreren Anrufen legten die unbekannten Personen die Seniorin rein. Symbolfoto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa-Bildfunk

Eine 89-Jährige aus dem Landkreis St. Wendel ist Opfer des sogenannten Enkeltricks geworden. Unbekannte Täter:innen zockten die Seniorin um einen fünfstelligen Betrag ab, teilte die Polizei mit.

Sohn angeblich in Notlage

Zu dem Vorfall sei es demnach am Mittwoch (2. Dezember 2020) gekommen. Am Morgen hatte ein Mann die Frau angerufen und ihr gesagt, dass ihr Sohn in einen Verkehrsunfall verwickelt worden sei. Für die Reparatur seines Autos benötige er 20.000 Euro. Die 89-Jährige hatte anfangs Zweifel, über den Tag verteilt kam es jedoch zu mehreren Telefonaten mit dem Unbekannten, bis die Frau schließlich davon ausging, dass ihr Sohn in einer ernsthaften Notlage steckt.

Seniorin übergibt Betrüger:innen hohen Betrag

Die Seniorin setzte sich daraufhin in ihr Auto, fuhr selbst zur Bank und hob dort einen fünfstelligen Betrag - also mindestens 10.000 Euro - ab. An der Haustür übergab sie schließlich einer angeblichen Mitarbeiterin der Autowerkstatt das Geld.

Polizei zählte diese Woche schon 45 Anrufe

Die Ermitter:innen des Dezernats für Wirtschafts- und Vermögenskriminalität haben seit Beginn dieser Woche 45 solcher Anrufe gezählt. Angehörige und Kontaktpersonen sollten Senior:innen auf die Betrugsmasche aufmerksam machen. In allen Fällen - auch bei nicht vollendeten Delikten - sollte die Polizei verständigt werden. Diese könne dazu beitragen, die Täter:innen zu überführen. Tipps zum Schutz vor kriminellen Machenschaften finden sich hier.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des saarländischen Landespolizeipräsidiums, 03.12.2020
- eigene Recherche

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Saarland: Standort für Impfzentrum West steht fest

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Landrat Patrik Lauer und die verantwortlichen Mitarbeiter:innen der Verwaltung vor Ort. Foto: landkreis-saarlouis.de

Impfzentrum West in Saarlouis

Das Impfzentrum West im Saarland soll in der Fasanenallee 30 in Saarlouis entstehen. Nach Angaben des Landkreises handelt es sich bei dem Standort um den ehemaligen Industriekomplex der Firma "Braun Cartec" im Industriegebiet "Metzer Wiesn".

Derzeit befinde sich dort noch die Außenstelle des Gesundheitsamtes. Ab dem 7. Dezember soll diese über die Zeppellinstraße 15 in Saarlouis zu erreichen sein.

Bis zu 1.000 Impfungen pro Tag

"Zukünftig sollen im Impfzentrum bis zu 1.000 Menschen am Tag geimpft werden", so die Angaben des Landkreises Saarlouis. Aktuell sei man dabei, "Check-In-Bereich, Wartebereich, Impfkabinen, getrennte Ein- und Ausgänge und weitere Arbeitsplätze" aufzubauen.

Das Impfzentrum soll 12 bis 15 Monate aufrechterhalten bleiben und werde durch mobile Teams ergänzt, die in Gemeinschaftseinrichtungen (beispielsweise Pflegeheimen) vulnerable Personengruppen und Pflegekräfte impfen sollen.

Betrieb wohl ab 15. Dezember

Laut Landrat Patrik Lauer (SPD) und Landrätin Daniela Schlegel-Friedrich (CDU) arbeite man "unter extremem Hochdruck, damit das Impfzentrum ab dem 15.12.2020 in Betrieb gehen kann". Dann soll der Standort ausreichend Platz bieten, "um auch eine hohe Zahl von Bürgerinnen und Bürgern im neuen Impfzentrum medizinisch zu betreuen [...]."

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Landkreises Saarlouis, 02.12.2020

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Teil-Lockdown bis 10. Januar verlängert

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Bis zum 10. Januar soll der Teil-Lockdown mit den bisherigen Maßnahmen wie etwa geschlossenen Bars verlängert werden. Archivfoto: BeckerBredel

Verlängerung des Teil-Lockdowns

Der wegen der Corona-Pandemie verhängte Teil-Lockdown wird bis zum 10. Januar verlängert. Das beschlossen laut "dpa" Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten der Länder bei ihren Beratungen am Mittwoch (2. Dezember 2020). "Im Grundsatz bleibt der Zustand, wie er jetzt ist, mit Ausnahme natürlich der Weihnachtsregelungen, die noch extra getroffen wurden", sagte Merkel nach den Beratungen.

Nach "dpa"-Informationen aus Teilnehmerkreisen hatten vor allem Merkel, Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) und Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) in der Schalte für eine Verlängerung des Teil-Lockdowns bis einschließlich 10. Januar plädiert. Am 4. Januar wollen Bund und Länder dann darüber beraten, wie es anschließend weitergehen soll.

Merkel: Weit von Ziel entfernt

Der Teil-Lockdown gilt seit Anfang November und war in der vergangenen Woche zunächst bis kurz vor Weihnachten verlängert worden. Merkel verwies am Mittwoch aber darauf, dass man im Durchschnitt noch weit von dem Ziel entfernt sei, zu einer Inzidenz von 50 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner:innen binnen sieben Tagen zu kommen.

Weitere Verschärfungen?

Bayerns Ministerpräsident Söder deutete an, dass es auch noch eine weitere Verschärfung der Maßnahmen geben könnte. "Die Frage ist, ob wir das Land die ganze Zeit in dieser Art von Halbschlaf halten können oder ob wir nicht irgendwann auch mal überlegen müssen, an einigen Stellen sehr deutlich und konsequent tiefer heranzugehen", sagte der CSU-Vorsitzende. Sein Gefühl sei, "dass wir uns da nicht scheuen dürfen, am Ende auch sehr konsequent zu sein - und vielleicht einmal kürzer konsequenter als länger halbkonsequent".

Hans: Geschlossenheit benötigt

Saar-Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) verlangte im Kampf gegen die Pandemie von seinen Länderkollegen Geschlossenheit. "Die Menschen erwarten bei allen regionalen Unterschieden, dass wir bundesweit vergleichbare Regelungen für den Umgang mit der Corona-Pandemie treffen", sagte Hans am Mittwochabend der Deutschen Presse-Agentur. "Was wir jetzt mit am dringendsten brauchen, ist Geschlossenheit: Je mehr wir mit einer Stimme sprechen, desto höher ist die Akzeptanz der Maßnahmen."

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Lotto-Großgewinn für Tipper aus dem Saarland

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Ein Tipper aus dem Saarland darf sich nun über einen hohen Lotto-Gewinn freuen. Symbolfotos: (Hintergrund) Pixabay | (Lotto): dpa-Bildfunk/Inga Kjer

Großgewinn geht ins Saarland

Einen Großgewinn bei der Lotterie "Super 6aus49" hat ein Tipper aus dem Regionalverband Saarbrücken erzielt. Nach Angaben von Saarland-Sporttoto gibt es für seine fünf Richtigen plus Superzahl (Klasse 3) insgesamt 283.811,90 Euro.

Ermöglicht werde der hohe Gewinn bei "nur" fünf Richtigen plus Superzahl durch neue Regeln bei "6aus49". Demnach müsse der Gewinntopf geleert werden, sobald er die 45-Millionen-Grenze erreicht. "Das war zur gestrigen Ziehung der Fall", so das Unternehmen.

Laut Saarland-Sporttoto wird der gestrige Glückspilz zum 16. Großgewinner für dieses Jahr im Saarland.

Hinweis: Glücksspiel kann süchtig machen. Informationen und Hilfe gibt es unter anderem bei der Landesfachstelle Glücksspielsucht Saarland.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Saarland-Sporttoto GmbH, 03.12.2020

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Eishalle "Ice Arena" in Zweibrücken steht zum Verkauf

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Die Zweibrücker Eishalle steht zum Verkauf. Screenshot: Youtube/MaxKeProduction

Zweibrücker Eishalle steht zum Verkauf

Wie der "Pfälzische Merkur" (PM) berichtet, steht aktuell die Zweibrücker Eishalle zum Verkauf. Ein Makler aus dem Raum Baden-Baden wirbt nach Angaben der Zeitung für das Objekt nahe dem Flugplatz der Rosenstadt.

Die Gewerbebereiche der Immobilie umfassen laut Annonce neben dem Eisstadion eine Bowlinghalle, eine Indoor-Spielehalle, Indoor-Minigolf, einen Billard-Spielbereich, Gastronomie sowie einen großen Parkplatz.

Angebot als "Renditeobjekt"

Beschrieben wird das Angebot als "beliebte, überregional bekannte und gepflegte Sport-Freizeitimmobilie mit Eisstadion, vollständig verpachtet, in Südwestdeutschland". Die Überschrift bezeichnet die derzeitige "Ice Arena" als "Renditebojekt". Die dazu passend angegebene Zahl: eine Bruttorendite von 7,22 Prozent.

Preis: 4,15 Millionen Euro

In der Annonce ist der Kaufpreis für das Grundstück mit 4,15 Millionen Euro plus Provision angegeben. Dazu gesellt sich eine Jahresnettopacht von 300.000 Euro mit einer Pachtlaufzeit von zehn Jahren.

Verwendete Quellen:
- Pfälzischer Merkur
- gewerbeimmobilien-makler.com

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Höchster Stand seit April: Zahl der Corona-Intensivpatient:innen im Saarland gestiegen

Im Saarland sind zurzeit 2.224 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Die Zahl ergibt sich aus den Daten, die das Gesundheitsministerium mit Stand vom Mittwoch (2. Dezember 2020), 16.00 Uhr, veröffentlicht hat. 

195 neue Corona-Fälle

Demnach stieg die Gesamtzahl der gemeldeten Infektionen um 195 auf jetzt 13.390 Fälle. Am Mittwoch davor waren es 201 Neuinfektionen gewesen. Bislang sind 290 Menschen im Saarland in Verbindung mit SARS-CoV-2 gestorben. Das sind zwei mehr als am Vortag. Darunter ist ein 91-Jähriger aus dem Regionalverband Saarbrücken. Über die zweite verstorbene Person liegen SOL.DE keine Informationen vor.

Als geheilt gelten inzwischen 10.876 Menschen (+85). Von den an Covid-19 erkrankten Patient:innen werden momentan 229 stationär behandelt (+19). Davon liegen 62 auf der Intensivstation (+8).

Die Gesamtfälle teilen sich wie folgt auf die Landkreise und den Regionalverband auf:
Saarbrücken: 5.036 (+76 gegenüber dem Vortag)
Merzig-Wadern: 1.267 (+21)
Neunkirchen: 1.671 (+14)
Saarlouis: 2.591 (+34)
Saarpfalz: 1.719 (+41)
St. Wendel: 1.106 (+9)

Wie die Statistik zustande kommt

Das saarländische Gesundheitsministerium versendet einmal am Tag Angaben zu der Entwicklung der Coronavirus-Zahlen. Es weist darin nur Fälle auf, die von den Gesundheitsämtern der Landkreise und des Regionalverbands bestätigt wurden. Über die tägliche Anzahl der Tests macht das Ministerium keine Angaben.

Begriffserklärung

Zahl der Fälle: Sie gibt die Gesamtzahl der Fälle im Saarland seit dem ersten Auftreten des Coronavirus an. Sie zeigt damit nicht an, wie viele Menschen zum aktuellen Zeitpunkt mit dem Virus infiziert sind. Genesene und Tote werden aus dieser Zahl nicht herausgerechnet.

Zahl der Genesenen: Sie gibt die Gesamtzahl der Personen an, die mit dem Coronavirus infiziert waren und inzwischen wieder geheilt sind.

Zahl der Toten: Sie zeigt die Gesamtzahl der Menschen an, die in Verbindung mit einer Corona-Infektion gestorben sind.

Zahl der aktiven Infektionen: Sie zeigt die aktuelle Zahl der Personen an, die das Coronavirus in sich tragen. Sie ergibt sich aus der Differenz aus der Gesamtzahl der Fälle und der Zahl der Geheilten sowie der Zahl der Toten.

Zahl der Intensivpatienten: Sie gibt die aktuelle Zahl der Personen an, die sich mit einer Coronavirus-Infektion auf einer Intensivstation befinden.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des saarländischen Gesundheitsministeriums, 02.12.2020
- eigene Recherche

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Die Zahl der Corona-Intensivpatient:innen im Saarland ist gestiegen. Symbolfoto: Waltraud Grubitzsch/dpa-Bildfunk

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In Menschengruppe gefahren: Prozess nach tödlichem Unfall in Pirmasens beginnt

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In Pirmasens fuhr ein Betrunkener in eine Menschengruppe. Dabei wurde ein Mann getötet. Archivfoto: Polizei

Knapp ein halbes Jahr nach einem Verkehrsunfall mit einem Toten und sechs Verletzten in Pirmasens beginnt an diesem Donnerstag (3. Dezember 2020) der Prozess gegen den mutmaßlichen Verursacher.

Anklage wegen fahrlässiger Tötung

Dem 51-Jährigen wird vor dem Amtsgericht Pirmasens unter anderem fahrlässige Tötung sowie fahrlässige Körperverletzung in sechs Fällen vorgeworfen. Der Beschuldigte soll am 14. Juni nachts mit seinem Wagen in eine Gruppe vor einem Lokal in Pirmasens gefahren sein. Ein 38-Jähriger starb. Einem Gutachten zufolge sei das Fahrzeug des Beschuldigten zum Unfallzeitpunkt zwischen 50 und 70 Kilometer pro Stunde schnell gewesen.

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Vor dieser Gaststätte kam es zum tödlichen Unfall. Archivfoto: BeckerBredel

2,2 Promille Alkohol im Blut

Der Staatsanwaltschaft zufolge deutet nichts auf Absicht hin. Das Schöffengericht soll unter anderem klären, ob der Beschuldigte mit 2,2 Promille Alkohol im Blut womöglich vermindert schuldfähig war.

Urteil schon am Donnerstag?

Dem Gericht zufolge ist eine Entscheidung noch am Donnerstag möglich. Es seien zunächst keine Folgetermine geplant, sagte eine Sprecherin.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- eigene Berichte

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Wahlbetrug und Fälschungen: Linke im Saarland fordern Ausschluss von Parteichef Lutze

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Thomas Lutze soll bei der Aufstellung der Bundestagsliste der Linken im Saarland die Wahl manipuliert haben. Archivfoto: BeckerBredel

Bei der Aufstellung der Bundestagsliste der Linken im Saarland soll der Vorsitzende und Bundestagsabgeordnete Thomas Lutze die Wahl manipuliert haben. Das berichtet der "SR".

Stimmenkauf bei Aufstellung der Bundestagsliste 

Bei der entscheidenden Mitgliederversammlung im Mai 2017 in Klarenthal soll es zum Stimmenkauf gekommen sein. Dafür gebe es neue Belege. Dennis Bard, der ehemalige Landesgeschäftsführer, beantragte nun den Ausschluss von Lutze beim Landesschiedsgericht. Seit Jahren herrscht bei den Linken ein Streit zwischen Lutze-Gegnern und Anhängern. 

Zweifel bereits kurz nach der Wahl

Bereits nach der Wahl für die Abgeordneten habe die Landeswahlleiterin der Linken erhebliche Zweifel an der Liste gehabt, an dessen erster Stelle Lutze stand. Der Vorwurf war laut geworden, Lutze habe seine Wähler:innen nicht nur in Bussen nach Klarenthal geschafft, sondern sogar für Stimmen gezahlt

Zeugen hatten angegeben, die Manipulationen beobachtet zu haben. Dennoch wurden die Saar-Linken bei der Bundestagswahl im September zugelassen. Es stand Aussage gegen Aussage. Von beiden Seiten gab es eidesstattliche Erklärungen.

Neue Aussagen gegen Lutze: 50 Euro für Stimme

Nun allerdings sollen einige der bestochenen Personen gegen Lutze ausgesagt haben. Darunter auch der Chef der Linken in Saarlouis Mekan Kolasinac. Dieser gab eine eidesstattliche Versicherung ab, dass Lutze versprochen hatte, jedem Mitglied, das Kolasinac für ihn gewinnen konnte, 50 Euro zu geben. Daraufhin habe Kolasinac etwa 120 Wähler für den Parteitag organisiert.

Vorwürfe auch gegen engeres Umfeld

Auch Andrea Neumann, die Kreisvorsitzende der Linke Neunkirchen, sei am Wahlbetrug beteiligt gewesen. Kolasinac habe gesehen, wie Lutze ihr am Wahltag braune Umschläge übergeben hatte. Laut "SR" sollen zwei Parteimitglieder versichert haben, dass sie bei der Versammlung von Neumann 50 Euro in einem solchen Umschlag erhalten hatten. Dafür sollten sie Lutze auf Platz 1 wählen. Neumann habe die Stimmabgabe kontrolliert.

Auch ihr Ehemann Andreas soll bei den Manipulationen mitgewirkt haben. Ende 2019 hatte dieser bereits einen Strafbefehl wegen Titelmissbrauchs erhalten. Er hatte sich jahrelang als Doktor ausgegeben. Laut Staatsanwaltschaft sei die Universität auf der Promotionsurkunde jedoch frei erfunden. Beide könnte nun eine Strafanzeige erwarten. 

Lutze soll Quittungen von Mitgliedsbeiträgen gefälscht haben

Gegen Lutze wurden derweil weitere Vorwürfe bekannt. Laut dem Schreiben an das Schiedsgericht sollen auf Quittungen von Mitgliedsbeiträgen Unterschriften gefälscht worden sein. Zwei Mitglieder erklärten, dass diese nicht von ihnen stammten und sie den Jahresbeitrag von 36 Euro nicht gezahlt hätten. Insgesamt soll es um 34 Fälschungen gehen. Kolasinac gab an, dass Lutze ihm die Liste mit dazugehörigem Bargeld in Höhe von 1.286,30 Euro Ende 2018 zur Weitergabe an den Landesverband überreicht habe. 

Bard erklärt in seinem Schreiben, dass Lutze gegen Grundregeln der Demokratie und der Parteisatzung verstoßen habe. Ein Parteiausschluss sein zwingend.

Verwendete Quellen:
- Saarländischer Rundfunk

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Teilnahmebedingungen: Gewinnspiel Rimoco - Die Gewürzmanufaktur

Die Teilnahme am Gewinnspiel von SOL.DE, nachfolgend „Betreiber" genannt, ist kostenlos und richtet sich ausschließlich nach diesen Teilnahmebedingungen.

Ablauf des Gewinnspiels

Die Dauer des Gewinnspiels erstreckt sich vom 06.12.2020, 00.00 Uhr, bis zum 09.12.2020, 23.59 Uhr. Innerhalb dieses Zeitraums erhalten Nutzer online die Möglichkeit, am Gewinnspiel teilzunehmen.

Teilnahme

Um am Gewinnspiel teilzunehmen, müssen User a) SOL.DE auf Instagram folgen, b) Rimoco – Die Gewürzmanufaktur auf Instagram folgen, c) den Gewinnspiel-Beitrag liken, d) eine Person unter dem Post markieren. Die Teilnahme ist nur innerhalb des Teilnahmezeitraums möglich. Nach Teilnahmeschluss eingehende Einsendungen werden bei der Auslosung nicht berücksichtigt. Pro Teilnehmer nimmt nur eine übermittelte Anmeldung am Gewinnspiel teil. Die Teilnahme am Gewinnspiel ist kostenlos.

Teilnahmeberechtigte

Teilnahmeberechtigt sind natürliche Personen, die ihren Wohnsitz in Deutschland und das 18. Lebensjahr vollendet haben. Die Teilnahme ist nicht auf Kunden des Veranstalters beschränkt und nicht vom Erwerb einer Ware oder Dienstleistung abhängig. Sollte ein Teilnehmer in seiner Geschäftsfähigkeit eingeschränkt sein, bedarf es der Einwilligung seines gesetzlichen Vertreters. Nicht teilnahmeberechtigt am Gewinnspiel sind alle an der Konzeption und Umsetzung des Gewinnspiels beteiligte Personen und Mitarbeiter des Betreibers sowie ihre Familienmitglieder. Zudem behält sich der Betreiber vor, nach eigenem Ermessen Personen von der Teilnahme auszuschließen, wenn berechtigte Gründe vorliegen, beispielsweise (a) bei Manipulationen im Zusammenhang mit Zugang zum oder Durchführung des Gewinnspiels, (b) bei Verstößen gegen diese Teilnahmebedingungen, (c) bei unlauterem Handeln oder (d) bei falschen oder irreführenden Angaben im Zusammenhang mit der Teilnahme an dem Gewinnspiel.

Gewinn, Benachrichtigung und Übermittlung des Gewinns

Folgende Preise werden vergeben: 2 Gewürzboxen mit jeweils 4 Bio-Gewürzen. Die Ermittlung der Gewinner erfolgt nach Teilnahmeschluss im Rahmen einer auf dem Zufallsprinzip beruhenden Verlosung. Die Gewinner der Verlosung werden zeitnah über den Gewinn informiert. Die Aushändigung des Gewinns erfolgt ausschließlich an den Gewinner. Ein Umtausch sowie eine Barauszahlung des Gewinns sind nicht möglich. Eventuell für den Versand der Gewinne anfallende Kosten übernimmt der Betreiber. Mit der Inanspruchnahme des Gewinns verbundene Zusatzkosten gehen zu Lasten des Gewinners. Für eine etwaige Versteuerung des Gewinns ist der Gewinner selbst verantwortlich. Meldet sich der Gewinner nach zweifacher Aufforderung innerhalb einer Frist von drei Wochen nicht, kann der Gewinn auf einen anderen Teilnehmer übertragen werden.

Beendigung des Gewinnspiels

Der Veranstalter behält sich ausdrücklich vor, das Gewinnspiel ohne vorherige Ankündigung und ohne Mitteilung von Gründen zu beenden. Dies gilt insbesondere für jegliche Gründe, die einen planmäßigen Ablauf des Gewinnspiels stören oder verhindern würden.

Datenschutz

Für die Teilnahme am Gewinnspiel ist die Angabe von persönlichen Daten notwendig. Der Teilnehmer versichert, dass die von ihm gemachten Angaben zur Person, insbesondere Vor-, Nachname, Adresse und E-Mail-Adresse wahrheitsgemäß und richtig sind. Der Veranstalter weist darauf hin, dass sämtliche personenbezogenen Daten des Teilnehmers zur Abwicklung an die Firma Rimoco – Die Gewürzmanufaktur weitergegeben werden. Im Falle eines Gewinns erklärt sich der Gewinner mit der Veröffentlichung seines Namens und Wohnorts in den vom Veranstalter genutzten Medien einverstanden. Dies schließt die Bekanntgabe des Gewinners auf der Webseite des Betreibers und seinen Social Media-Plattformen mit ein. Der Teilnehmer kann seine erklärte Einwilligung jederzeit widerrufen. Der Widerruf ist schriftlich an die im Impressumsbereich angegebenen Kontaktdaten des Veranstalters zu richten. Nach Widerruf der Einwilligung werden die erhobenen und gespeicherten personenbezogenen Daten des Teilnehmers umgehend gelöscht.

Facebook Disclaimer

Diese Aktion steht in keiner Verbindung zu Facebook und wird in keiner Weise von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert.

Anwendbares Recht

Fragen oder Beanstandungen im Zusammenhang mit dem Gewinnspiel sind an den Betreiber zu richten. Kontaktmöglichkeiten finden sich im Impressumsbereich. Das Gewinnspiel des Betreibers unterliegt ausschließlich dem Recht der Bundesrepublik Deutschland. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Salvatorische Klausel

Sollte eine Bestimmung dieser Teilnahmebedingungen ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, so wird dadurch die Gültigkeit dieser Teilnahmebedingungen im Übrigen nicht berührt. Statt der unwirksamen Bestimmung gilt diejenige gesetzlich zulässige Regelung, die dem in der unwirksamen Bestimmung zum Ausdruck gekommenen Sinn und Zweck wirtschaftlich am nächsten kommt. Entsprechendes gilt für den Fall des Vorliegens einer Regelungslücke in diesen Teilnahmebedingungen.

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